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326. Frankenfahnen überall

Mittwoch, 11. Mai 2016 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

haben Sie schon eine Frankenfahne? Wenn nicht darf ich Sie ermuntern, eine zu kaufen und zu hissen. Die nachfolgende Betrachtung von Herr Kalb, 2.Vorsitzender des Fränkischen Bundes bestätigt, dass die Franken nach über 200 Jahren Besatzung und Ausbeutung durch Altbaiern so langsam wieder Selbstbewusstsein zeigen. Lesen Sie selbst.

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Bierdorf Waischenfeld – Foto Kalb

Wir schreiben das Jahr 1990, das Jahr der deutschen Wiedervereinigung und das Gründungsjahr des Fränkischen Bundes e.V. Mal ehrlich, kannte damals jemand – außer den Insidern – die Frankenfahne? Nicht so richtig, oder? Fahren Sie mal jetzt durchs Land! In Kleingartenkolonien, in Industriegebieten, in den kleinsten Dörfern und Städten, auf Naturdenkmälern, überall hängt das rot-weiße Tuch, das Markenzeichen unserer Kultur und Lebensart. Bayernfahne- Fehlanzeige!

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Burgruine Waischenfeld – Foto Kalb

Man mag den Fränkische Bund e.V. vieles in Abrede stellen und ihn überheblich belächeln, aber diese Entwicklung hat er durch beständiges Bohren dicker Bretter massiv mit vorangetrieben. Einzig die staatlichen Behörden wie die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung meinen noch, die Frankenfahne verhindern zu müssen und erzählen gar, es sei verboten sie aufzuhängen. Das ist sie definitiv nicht. Kulturelle Identität kann man nicht verbieten, schon gar nicht im Zeitalter von TTIP, CETA und ungebremster Globalisierung! Die normale bayerische weiß-blaue Staatsflagge mit dem großen Wappen lassen wir uns ja noch eingehen. Was aber eine echte Provokation für einen geschichts- und kulturbewussten Franken ist, ist die gerautete Wittelsbacher Fahne, wie sie lange z.B. auf der Burg Zwernitz wehte. Gerade die Wittelsbacher Besatzung, die dafür sorgte, dass Franken vor ca. 200 Jahren brutal ausgeplündert wurde und deren Dynastie heute noch vom Bayerischen Staat Zuwendungen im großen Stil erhält, will mit ihrem Hoheitszeichen provokativ die einst von ihnen geschändeten fränkischen Kulturdenkmäler verunstalten. Nein, das wollen wir nicht!

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Burg in Waischenfeld Foto Kalb

Gerautete Wittelsbacher Fahne eine Provokation für Franken

Wir vom Fränkischen Bund e.V. haben mit Petitionen, Fahnenzügen auf die Plassenburg und die Nürnberger Burg usw. deutlich Flagge gezeigt und können nun zufrieden sein, denn die Geschichte mit der Frankenfahne wurde und wird massiv zum Selbstläufer. Es braucht keine großen Aktionen mehr. Es reicht, wenn wir weiter deutlich Flagge zeigen, z. B. die Fahne auf dem Staffelberg immer wieder erneuern, mal eine neue stiften und mit offenen Augen durch die Welt gehen. Es reicht meist ein kleiner Anstoß – Belehrungen mögen die freien Franken eher nicht so gern. Vieles löst sich durch Einsicht vor Ort selbst!

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Waischenfeld Foto Kalb

So staunte ich nicht schlecht, als auf dem Felsen nahe der Burg in Waischenfeld die weiß-blaue Fahne nach Jahrzehnten durch eine stattliche Frankenfahne abgelöst wurde. In der Ortsmitte wurde ein Bierdorf errichtet, das ebenfalls entsprechend gekennzeichnet war. Was will man mehr! Die Bevölkerung und die Wirtschaft machen es uns vor, die Politiker werden nachziehen müssen. Herr Söder arbeitet offensichtlich schon dran.

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alljährliche Fahnenhissung auf dem Staffelberg

….und noch was :

Am 5. Mai (Himmelfahrt) ist das fränkische Bierdorf in Waischenfeld nochmals geöffnet. Ein Besuch lohnt sich! Schauen Sie sich bei dieser Gelegenheit die vielen aufschlussreichen Schautafeln und Sehenswürdigkeiten in der Stadt an. Es wird einem dabei unwillkürlich bewusst, welchen extrem wichtigen Beitrag unsere ehrenamtlichen Heimatpfleger vor Ort – wie in diesem Fall Herr Helmut Wunder – leisten.

Sie sind es, die die fränkische Heimatgeschichte, die in den Schulen nicht mehr gelehrt wird, weil man uns weismachen will, dass wir schon immer Bayern gewesen sind, vorbildlich auf-arbeiten und vor Ort so präsentieren, dass sie jeder versteht. Ihre ehrenamtliche Leistung ist nicht hoch genug einzuschätzen.

 

Joachim Kalb

 

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Von weiß-blau wenig zu sehen

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Die Nürnberger Burg am Tag der Franken

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Marsch zur Plassenburg am Tag der Franken

Schlussbemerkung:

Der jahrelange Einsatz des Fränkischen Bundes hat das Bewusstsein für die Frankenfahne sehr gefördert. Man muss aber auch Herrn Tartsch vom Frankenlandversand Nürnberg dafür danken, dass er durch persönlichen und finanziellen Einsatz den Erwerb der Frankenfahnen erleichert hat. Aufgrund seines Einsatzes wurden in den letzten Jahren mehr als 10.000 Frankenfahnen verkauft, und es werden jedes Jahr mehr, weil viele Franken mehr Selbstbewusstsein bekommen und die weiß-blauen Besatzerfarben nicht mehr wollen.

Bei mir im Garten weht seit einigen Jahren nun auch eine Fahne vom Frankenlandversand.

Ein Schmuckstück im eigenen Garten

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325. 500 Jahre bayerisches (?) Reinheitsgebot

Sonntag, 24. Januar 2016 | Autor:

Frankenlied

 

 

Liebe Blog Besucher,

ich frage mich seit vielen Jahren warum der Großteil der fränkischen Bevölkerung den weiß – blauen bayerischen Märchen Gehör schenkt, ja noch schlimmer, diese sogar glaubt. Die bayerische Gehirnwäsche in Schule, bei der Geschichte und in der Politik zeigen bei vielen Franken ihre Wirkung. Viele Franken haben Ihre eigene Identität aufgegeben und folgen den Anweisungen aus München.

Das neueste Beispiel dafür ist das bayerische Reinheitsgebot. In diesen Jahr feiert man 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot und die fränkischen Brauereien haben Ihr 500 jähriges Jubiläum vor 27 Jahren total verschlafen, missachtet oder wußten überhaupt nichs davon. Das von Oberbayern da keine Erinnerung zu erwarten war ist klar.

Jetzt feiern die Franken das bayerische Fest mit den Baiern, obwohl Franken vor 500 Jahren soviel mit Oberbayern zu tun hatte, wie China mit Luxenburg. Aber so sind Sie halt die Franken.

Die Pressemeldung des Fränkischen Bundes passt zu dieser Thematik wie die Faust aufs Auge. Darum möchte ich Ihnen diese hier auch nicht vorenthalten.

Liebe fränkische Brauer und Gastwirte. Sperren Sie ihre Augen und Ohren auf, damit Sie in Zukunft nicht wieder die bayerische Kopie feiern müssen. Wäre doch schade um unsere fränkische Tradition und Geschichte.

München lügt 1

Grafik von Manfred Hofmann

So wird der Franke seit 210 Jahren infiltiert

Ich bedanke mich beim Fränkischen Bund für die Genehmigung diese Wahrheiten hier veröffentlichen zu dürfen.

500 Jahre bayerisches (?) Reinheitsgebot
Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte 2016 „Bier in Bayern“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Medienkritik ist z. Zt. „in“. Dabei ist konstruktive Kritik pauschaler Kritik vorzuziehen, denn was bei völlig gleichgeschalteten Medien mit unserer Demokratie passiert, können wir gegenwärtig in Ungarn , Polen und der Türkei sehen. Es macht uns Angst.

Uns vom Fränkischen Bund e.V. ärgert immer besonders, wenn die Presse ungefiltert Darstellungen übernimmt, die so schlicht falsch, manipulierend oder verzerrend sind. Im Fall der Landesausstellung „Bier in Bayern – 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot“ des Hauses der Bayerischen Geschichte wird dies wohl wieder einmal der Fall sein. Zum Jahresanfang wurde bereits großzügig darüber berichtet, aber nur wenige Zeitungen scheinen sich die Mühe zu machten, sich damit kritisch zu beschäftigen.

Klarstellung
Man will uns offensichtlich weismachen, dass das Bayern von heute das gleiche war wie das vor 500 Jahren.
Nein, war es nicht! Es war eine Provinz zwischen Alpen und Donau und hatte absolut nichts mit dem heutigen Bayern zu tun. Oberhalb der Donau gab es innerhalb des „Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation“ den Fränkischen Reichskreis Nr. 1 (von 12), einen für damalige Verhältnisse gut funktionierenden Zusammenschluss von fränkischen Territorien.

Wir sollen glauben, dass das Ingolstädter Reinheitsgebot, auf den sich das bayerische beruft, das älteste und wichtigste war. Schlicht falsch, weder großbayerisch noch das älteste! Franken hatte damals nicht mehr mit Bayern zu tun als mit Luxemburg.

Bierdeckel-Kaiserdom

Es ist historisch nachgewiesen, dass es der Bamberger Fürstbischof Heinrich III. (Groß von Trockau) bereits am 19.10.1489 für sein fränkisches Bistum Bamberg erlassen hat. Bier durfte ausschließlich aus Hopfen, Malz (nicht Gerste) und Wasser gebraut werden.

Postanschrift:
Fränkischer Bund e.V.
Joachim Kalb
Wacholderich 7
95466 Weidenberg . Tel : 09209-856
joachim_kalb@yahoo.de

Erst 27 Jahre später kam das Ingolstädter Reinheitsgebot, von dem man heute das Bayerische Reinheitsgebot ableitet. Dies Reinheitsgebot bewirkte auch die Berechtigung, eine Biersteuer zu erheben – dies nur nebenbei.

Fazit
Unser Frankenland hat noch immer die größte Brauerei-, Metzgerei- und Bäckereidichte weltweit. Das Zentrum der deutschen Bierkultur ist demnach Bamberg und nicht ein Fleck in Niederbayern oder gar München. Wir feiern deshalb in Franken, wenn schon, dann 527 Jahre Reinheitsgebot. Franken hatte bereits seinerzeit eine fränkische und keine bayerische Bierkultur und das ist auch noch heute so. Das sollten nicht nur die Biergourmets dieser Welt wissen. Es sollte auch so in unseren Zeitungen stehen!

Joachim Kalb

2.Vors. und Pressesprecher

Zwei Kommentare dazu :

Manfred Hofmann aus Bamberg meint dazu:

Das Bundesland Bayern ist etwas anderes, als der Stamm der Bayern. Stammesbayern leben im Bundesland Bayern. Daneben aber auch Franken und Schwaben. Das ist seit gerade einmal 200 Jahren so. Wenn sich Historiker mit dem Thema „Bier in Bayern“ beschäftigen und dabei mindestens 500 Jahre ausholen, müsste der Bevölkerung daher notwendigerweise erklärt werden, was damit gemeint ist, um ein klares Bild zu vermitteln. Um die Vermittlung eines solchen klaren Bildes geht es dem Haus der Bayerischen Geschichte außerhalb der Vorankündigungen aber offenbar gerade nicht.

Beim Bierbrauen geht es um Kultur und nicht etwa um eine verwaltungstechnische Zugehörigkeiten oder Bezeichnung. Franken hatte lange vor dem Anschluss an „Bayern“ eine eigene Brautradition und eine eigene, eben fränkische Bierbrau- und Trinkkultur.
Vom „bayerischen Wirtshaus“ als „Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit“, wo man sich fühlt „wia dahoam“, also von stammesbayerischer Kultur wollen uns die Ausstellungsmacher erzählen. Was ist mit dem fränkischen Wirtshaus und der fränkischen Gemütlichkeit?

Das ältere fränkische Reinheitsgebot des Fürstbistums Bamberg soll wohl erwähnt, aber als unbedeutende „ähnliche kommunale Vorschrift“ abgetan werden. Fränkische Bierkultur findet somit keine hinreichende Darstellung. Alleine das zusammenhanglose Erwähnen einzelner fränkischer Brauereien und einzelner fränkischer Wirtshäuser reicht dafür nicht aus.

Michael Hebentanz aus Teuschnitz im Frankenwald meint dazu:

Mit „kommunale Vorschriften“ produziert das Haus der Bayrischen Geschichte gleich die nächste historische Manipulation (Haus der Bayerischen Geschichte). Denn das wäre dann berechtigt, wenn der Bischof z.B. nur für das Gebiet der Stadt Bamberg das 1489er-Gebot erlassen hätte. Bamberg war ein Fürstbistum. Damit war es nicht nur eine kirchliche Einrichtung, sondern zugleich auch eine weltliche Herrschaft. Deshalb gab es auch einen Fürstbischof. Demnach waren im 15. Jahrhundert das Bistum Bamberg und das Herzogtum Bayern zwei Herrschaften im Reich auf Augenhöhe!

Der Rechte-Fleckenteppich einer Herrschaft im 15. Jahrhundert (egal, ob das nun ein Bistum Bamberg oder ein Herzogtum Bayern ist), für den sich grundsätzlich der Begriff „Staat“ verbietet, ist also nicht mit einem Territorialstaat wie Bayern im 19. Jahrhundert vergleichbar. Daher hätte man korrekterweise eigentlich lediglich 2006 100 Jahre feiern dürfen. Denn das Reinheitsgebot von heute geht auf das Kaiserreich zurück und offenbar hatte in der Zeit keines der 26 Staatsgebilde ein flächendeckendes Reinheitsgebot Denn dass die 25 anderen Staaten im Bundesrat ein Gesetz beschlossen, das vorher nur in Bayern galt, ist wohl fast ausgeschlossen. Gerade aufgrund des entscheidenden Kaiserzeit-Bezuges sollte grundsätzlich nur von einem Deutschen Reinheitsgebot gesprochen werden. Richtig „interessant“ würde es aber, wenn sich die Gesetzes-Diskussion nicht nur auf Bayern bezog und sogar einer der anderen 25 Staaten 1906 ein noch älteres „Überbleibsel“ vorzuweisen hatte …(z. B .Thüringen )

Noch eine abschließende Anmerkung: Dass das „moderne“ Bayern ältere Traditionen der Beutegebiete gerne „unter den Teppich“ kehrt, hat Methode. Das lässt sich bereits an der Präambel der Verfassung erkennen („eingedenk seiner 1000-jährigen Geschichte … gibt sich das bayerische Volk …“), in der man über 1.500 Jahre fränkische Geschichte schlicht „vergessen“ hat.

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324. Unterfranken von Bayern assimiliert

Sonntag, 6. Dezember 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Liebe Blogbesucher,

wenn man sich verschiedene Internetauftritte von unterfränkischen Orten und unterfränkischen Politikern ansieht, dann kann man mit Recht davon sprechen, dass die über 200 jährige Besatzung und Infiltration durch die Zentralregierung in München Ihr Ziel der Assimilation erreicht hat.

Immer wenn ein Volksstamm seine eigene Identität nicht mehr artikuliert, kann man davon ausgehen, dass die eigene Herkunft verschwiegen wird, und einen fremden Einfluss – in diesem Fall weiß/blau – Folgschaft geleistet wird.

Hier einige Beispiele:

Fünf fränkische Kurstädte bezeichnen sich als Bäderland Bayerische Rhön

Bad Kissingen

Fränkische Politikerin wirbt in Berlin für Münchner Fußballclub

Das nicht jeder Franke ein Fan der fränkischen Fußball Vereine ist kann man nachvollziehen. Trotzdem sollte man aber als fränkische Politikerin anders mit diesem Thema umgehen. Man nennt dies glaube ich Feingefühl.

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323. Es gibt nach wie vor viel für den Fränkischen Bund zu tun

Sonntag, 6. Dezember 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

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Es gibt nach wie vor viel für uns zu tun
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

 

Eine ganze Menge Themen gab es in der letzten Zeit, die uns vom Fränkischen Bund e.V. herausforderten. Nun, sei es durch Leserbriefe, Presseerklärungen oder Interviews, es gab kein Thema Franken betreffend, bei dem wir nicht mitmischten.

So bewegte im Herbst letzten Jahres die Volksabstimmung in Schottland die europäischen Gemüter. Das bot uns die Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, dass auch noch nach 300 Jahren eine Bevölkerung eine „Zwangsehe“ auflösen kann, wenn die Zentralregierung zu arrogant daherkommt und den Partner übervorteilt. Nur mit außergewöhnlichen Zugeständnissen in letzter Minute konnten die Schotten bei Großbritannien gehalten werden.

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Nun haben wir Franken den Vorteil (ausgenommen von Teilen der CSU) dass wir Deutschland nicht verlassen wollen, sondern völlig legitim nach unserem Grundgesetz (Art. 29) ein starkes deutsches Bundesland mit 5 Mio. Einwohnern bilden können. Dieses wäre wirtschaftlich stärker als Schottland und viele europäische Staaten. Trotz vieler hochkarätiger Wortmeldungen zu diesem großen Thema hat – mit Ausnahme der Fränkische Tag Gruppe – der Großteil der fränkischen Presse eine dpa-Meldung aus München übernommen. Hier wurde wieder zum x-ten Male das Wort „Separatismus“ völlig falsch interpretiert und mit einem „Gebräu“ aus geschichtlichen Fehlinterpretationen und „aufgesetzter folkloristischer Lustigkeit“ abgewürgt. Schade!

Mit dem ZDF-Dreiteiler Tannbach wurde auch für den weniger selbstbewussten Bewohner der Kulturregion Franken die Grenze der Unerträglichkeit nachhaltig überschritten. Kein Medium (außer BR) konnte sich der Schockdiskussion darüber entziehen, als der DDR-Grenzer im Seppldialekt (Pfierti!) im fränkischen Mödlareuth daherkam. Zudem wurde aus den niveaulosen Standartantworten, die uns das ZDF aufgrund zahlloser Protestbriefe zukommen lies, sehr deutlich, wie stark der Sender durch die mir-san-mir Ideologien aus München infiltriert ist.

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Nach unserer Mitgliederversammlung wurde unser Vorsitzender Wolfgang Hoderlein von Teilen der Presse mit großen Interviews begrüßt, wobei ebenfalls die extreme Schieflage beim BR thematisiert wurde.
Nachweislich spielen nahezu alle Unterhaltungssendungen im weitesten Sinne im BR-Fernsehen vor oberbayerischer Kulisse. Der große Medienrummel über den ersten fränkischen „Dadord“ (bei 94 aus Oberbayern) ändert daran auch nichts. Es war deshalb nur folgerichtig, dass unser Manfred Hofmann eine Klage erwog, was wiederum bei den Medien (SZ, Bild FT, MP.) ein großes Echo auslöste und Zuschriften auf sehr hohem Niveau zur Folge hatte. Dass dabei einige Journalisten peinlich darauf achteten, dass der Name Fränkischer Bund e.V. nicht erschien, ist zweitrangig.

Bierdeckel-Kaiserdom

Wenn es in Deutschland um das Bier geht, horchen alle auf. So auch, als der FB mit Wolfgang Hoderlein medienwirksam darauf aufmerksam machte, dass ein Reinheitsgebot aus Franken, sprich aus Bamberg, um schlappe 27 Jahre älter ist als das sog. bayerische aus Ingolstadt. Das löste ein Erdbeben im Haus der Bayerischen Geschichte aus und die schönen teueren Vorbereitungen für die 500 Jahrfeiern die( wie auch anders) München in den Mittelpunkt stellten, wanderten in die Tonne. So stand es allerdings nicht in der Zeitung, war aber so.

Das nächste große Thema, nämlich TTIP und seine verheerenden Folgen für unsere fränkische Kulturregion, steht uns bereits ins Haus. Beteiligen auch Sie sich an den Diskussionen, denn es geht um nichts Geringeres als unseren fränkischen Lebensraum.

Auf-Bayern-stolz-nein-danke..

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322. Fränkischer Bund feiert 25 jähriges Jubiläum

Dienstag, 1. Dezember 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

2015 11. 28. 25 J. FB Roppelt Hallerndorf J.Kalb W.Hoderlein Fo P.Purrucker

Lieber Blog Besucher,

mir wurde bei dieser Feier wieder einmal eines ganz bewusst, echte Franken lassen sich auch durch ein kurzes Schneeintermezzo nicht davon abhalten, Ihr 25 jähriges   Vereinsjubiläum zu feiern.

2015 11 2825 j. FB.Roppelt Hallerndorf Begr.Stellvertr.Landrätin Forchheim Fo.J

Stellvertretende Landrätin Fr.Kraus mit 1.Vors. Wolfgang Hoderlein

Bericht von Joachim Kalb

Wahrscheinlich wären mehr gekommen, wenn sie nicht das heftige Schneetreiben am Samstagmorgen und die geschlossene Schneedecke abgehalten hätte. Man weiß es nicht. Es ist halt November, auch wenn vor einer Woche noch August war.
Wolfgang Hoderlein konnte außer den Mitgliedern des FB in Stiebarlimbach im Aischgrund die stellvertretende Landrätin von Forchheim Frau Rosi Kraus begrüßen, die vor allem auf unser gemeinsames Anliegen Bezug nahm, für Waren (Lebensmittel) aus der Heimatregion Franken zu werben.

Peter Purrucker und Joachim Kalb als Akteure der 1. Stunde im Fränkischen Bund trugen die Vereinsgeschichte anschaulich vor. Eine Geschichte von Ausdauer, Zähigkeit, Sachverstand und vom Bohren dicker Bretter.

Die musikalische Begleitung von unserem Franken-Sima (Philipp Simon Goletz) aus „Unterstanich“ mit fränkischer Musik, die kaum fränkischer sein kann, löste zwischenzeitlich wahre Begeisterungsstürme aus.

 

Franken – Sima

Am Nachmittag gab es noch den Vortrag von Manfred Hofmann zum Thema Bundesland Franken mit der Kernthese: Es stimmt einfach nicht, was man uns weismachen will, dass übergroße Einheiten, also Flächenstaaten wie Bayern, besser funktionieren und weniger kostenaufwändig sind als Einheiten in der Größenordnung von 5 Mio. Einwohnern (z.B. Franken).

Martin Truckenbrodt stellte schließlich die Kulturregion Franken vor, ein sehr erfolgversprechender Begriff, der auch den Fränkischen Bund e.V. zukünftig leiten wird.

Dass alle Beteiligten vom Wirt der Brauerei Roppelt über die Musik bis zu den Referenten Mitglieder im Fränkischen Bund e.V. sind, zeigt, dass unser Verein lebt und gut funktioniert und sich weiter in der Landespolitik auf seine Weise nachhaltig Respekt verschaffen wird.

Frankenlied am Schluß mit Inbrunst gesungen

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Der Fränkische Tag berichtete

Eine schöne, kleine, angenehme Familienfeier!

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321. Bierjubiläumsjahr 2016 wird Sympathien für Franken und seine Biere auslösen

Donnerstag, 26. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Liebe Blog Besucher,

haben Sie es auch schon bemerkt, wie in Oberbayern für das Jubiläum 500 Jahre Reinheitsgebot getrommelt wird. Franken hat diese Zahl schon vor 26 Jahren bzw. im Jahr 2016, vor 527 Jahren erreicht, aber kein Aufsehen gemacht. Grund: Man weiß, dass das beste Bier und die größte Brauereidichte in Franken kommt. Das Bayern dieses fränkische Jubiläum ignoriert hat, ist uns schon egal, denn Franken ist kein Teil von Bayern und wird es auch nie werden. Die Zeit wird kommen, wo es auch der letzte Bajuware einsehen wird – Franken sind keine Baiern – und werden es nie werden.

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Von Wolfgang Hoderlein

Wir wissen es, klar doch, und wir sind als FB ja auch schon mehrfach darauf eingegangen: 2016 feiert das Bayernkartell (das heißt Staatsregierung via Haus der Bayerischen Geschichte, in München ansässige Bayernbierlobby, das von fränkischen Leuten drittelfinanzierte oberbayerische Fern-sehen, BR genannt), sie alle inszenieren also 500 Jahre bairisches (bayerisches) Reinheitsgebot.

Das älteste Lebensmittelgesetz Deutschlands, werden sie sagen (…“der Welt, der Welt“ wird der CSU-PR-Chef in gewohnter Weise nach oben korrigieren, wenn sie ihm in gewohnter Weise die Texte zur Genehmigung vorlegen).Wir haben als FB mit Erfolg interveniert, sobald wir von der geplanten Landesausstellung erfuhren.

Die Landesordnung von 1516 der Bayernherzöge Wilhelm IV und Ludwig X hatte Gültigkeit für das Herzogtum Bayern (alles andere als vergleichbar mit dem Territorium des heutigen Freistaats Bayern, was aber suggeriert werden soll) und wurde erst später von anderen übernommen und dadurch in seinem Geltungsbereich erweitert. Davor aber, also vor 1516, und ebenso territorial begrenzt, gab es vergleichbare „Reinheitsgebote“. Wir haben uns, uns, weil΄s besonders viel Spaß machte, das „Bamberger Reinheits-gebot von 1489“ (siehe Abdruck unter diesem Text) hergenommen und gesagt, dass die Sache mit dem „ältesten“ und so dann doch einer gewissen Wahrheitserweiterung, speziell einer fränkischen, bedarf.

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Und siehe da: Wie wir aus guter Quelle erfahren haben, hat das Haus der Bayerischen Geschichte den bisherigen Darstellungen seiner Landesausstellung jetzt auch Erwähnungen anderer Reinheitsgebote, auch älterer, auch fränkischer, hinzugefügt. Wissen tun wir das natürlich nicht, nur „gesteckt“ hat man es uns. Na also, geht doch.

Ich denke, wir als Fränkischer Bund sollten die große Aufmerksamkeit für das Thema „Bier im Jahre 2016“ nutzen, um auf die riesige Vielfalt und die alte Tradition in Sachen Bier in Franken hinzuweisen. Vielleicht können wir die kleinen Privatbrauereien gewinnen, um auf unsere Weise eine Ergänzung der offiziellen Landesausstellung zu initiieren. Ein „Tag des fränkischen Reinheitsgebotes“ ist ebenso denkbar wie ein „Tag (oder Fest) der fränkischen Biervielfalt“. Und wir können auf der FB-Homepage ein „Fränkisches Bierforum“ einrichten: Infos, Fotos, Geschichte und Geschichten und Tipps (sorry Dibbs) aller Art rund um das fränkische Bier. So a Art Wikipedia für Bier und Franken. Copyright nicht by Prof. Dr. Soundso, sondern bei „die Leut΄ aus Franken“.

Da freuen die sich von der Bayernlobby dann ganz arch über die Sammlung von Jubiläumsergänzungswahrheit mittels gesammelter fränkischer Volksweisheit. Des könnt recht schö werrn!

Bierdeckel-Kaiserdom

Schlußbemerkung:

Ich würde mir wünschen, dass die fränkischen Brauer sich endlich einmal zu Ihrer fränkischen Identität bekennen, das heißt, wir sind Franken und verkaufen unser Bier den Franken, und darum etikettieren wir es auch als fränkische Bier mit dem fränkischen Rechen und dem fränkischen Reinheitsgebot. Das wäre dann mal ein Bekenntnis an die Heimat.

Auf-Bayern-stolz-nein-danke..

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320. Fränkischer Hirschhornknopfträger – Steffen Vogel

Donnerstag, 26. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Liebe Blog Besucher,

als ich den Zeitungsbeitrag über Steffen Vogel las, musste ich mich seltsamerweise gar nicht wie üblich ärgern, sondern es kam eine Portion Mitleid mit Herrn Vogel auf. Die Frage die man sich stellen kann, was treibt einen fränkischen Abgeordneten dazu sich so gegen Franken seine Heimt zu positionieren. Diese Frage hat mir Herr Klaus Schmitt in seiner Stellungnahme „Standpunkt“ klar beantwortet. Dieser Beitrag ist populistisch und unseriös. Punkt. Joachim Kalb vom Fränkischen Bund hat es klar und deutlich in seinem Leserbrief zusammen gefasst. Eine Bemerkung von mir dazu – solche Volksvertreter für Franken brauchen wir in München nicht.

Den fränkischen Wähler möchte ich daran erinnern, dass es seit 2009 eine fränkische Partei „Die Franken“ gibt, und die kann man bei der nächsten Wahl wieder wählen, obwohl dieser Partei schon 6 Monate nach ihrer Gründung das Ende von fränkischen CSU Politikern angekündigt wurde, und man die Mitglieder dieser Partei als Separatisten betitelt hat.

Frage: Was ist dann Herr Vogel?

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Leserbrief von Joachim Kalb

Von Schottland lernen Herr Steffen Vogel „Fränkischer Hirschhornknopfträger „!

Schlappe 300 Jahre haben sich die Schotten von der englisch dominierten, oft arroganten Zentralregierung in London zu viel gefallen lassen. Nun ist ihr völlig demokratisch legitimierter Befreiungsversuch gescheitert – aber nur knapp!

Trotzdem haben sie mit ihrer friedlichen Revolution mehr erreicht als mit vielen blutigen Auseinandersetzungen vorher. Gewaltige Zugeständnisse haben sie im Vorfeld der Auseinandersetzung London abgerungen.

Wir Franken und Altbayern können daraus viel lernen.

So sollten wir Einwohner der Kulturregion Franken bei unserer traditionsgemäß von Altbayern dominierten „Maut-Elterngeld-Orban-Regierung unterhalb des Weißwurst-Äquators viel energischer eine gerechte Verteilung und Behandlung in allen Landesteilen und Lebensbereichen durchsetzen. Altbayerischer Separatismus, nämlich der Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik – wie er von der nicht ernst zu nehmenden Bayernpartei, aber auch von Teilen der ernst zu nehmenden CSU (Scharnagl,Vogel,Pfister und Co.) angedacht wird – führt für unsere „mir- san- mir– Kini- Fraktion“ sicher ins Desaster.

Wir Franken waren 300 Jahre im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation der Reichskreis Nr. 1 und werden einen Teufel tun, uns aus Deutschland zu verabschieden, um noch mehr dem „Seppl-Kulturimperialismus“ (siehe nicht nur „Oktoberfest“ und BR) ausgeliefert zu sein.

Sollte das altbayerische „Separatisten-Szenario“ etwa aufgrund des anstehenden Endes des Bundesfinanzausgleiches oder gar durch Ausscheiden der CSU aus der Groko wegen ihrer „Rumpelstilzchen-Politik“ wieder auf die Agenda kommen, dann hieße das für Franken Alarmstufe 1. Völlig legitim und demokratisch könnte dann aus der Kulturregion Franken (also einschließlich seiner thüringischen und württembergischen Teile) gemäß Art. 29 des Grundgesetzes ein starkes deutsches Bundesland mit 5 Millionen Einwohner werden und wäre damit wirtschaftlich stärker als Schottland. Eine großartige Alternative, oder?
200 Jahre Franken unter Bayern sind genug !

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319. Oberbayern flüchten nach Franken

Donnerstag, 12. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

das was ich schon lange geahnt habe ist nun wirklich eingetreten. Menschen aus Oberbayern die Qualität beim Essen und Trinken suchen, flüchten in ihrer freien Zeit ins Paradies nach Franken.

Schäuferla, Klöß und ein Kellerbier

Ich danke Herr Angerstein vom Fränkischen Tag, dass ich diesen Beweis hier einmal so deutlich präsentieren darf. Wundern muss man sich ja nicht, dass der Oberbayern nach Franken flüchtet wenn man sich an die Lebensmittelskandale der letzten Jahre in Oberbayern erinnert. Der letzte Skandal mit Bayern – Ei war ja auch nicht ohne.

Lesen Sie einfach einmal selbst diese wahre und aufschlussreiche Geschichte.

Quelle FT –  Autor Klaus Angerstein

…..Auszeit in Franken

Der Michel, ein gebürtiger Oberbayern, wohnt in Ammerseenähe und ist ein großer Freund der bayerischen Bierkultur. Mit mittlerweile 57 Jahren hat er in den letzten Jahrzehnten allerdings erfahren müssen, dass es mit der Tradition rund ums Bier und den dazugehörigen Brauereien in seiner oberbayerischen Heimat nicht mehr weit her ist. Sagt er selbst, nicht etwa ein Franke. Industriebiere seien unaufhaltsam auf dem Vormarsch, und in den wenigen kleineren Brauereigaststätten, die es noch gebe, tummle sich die Schickeria. Da gehöre er einfach nicht hin, gesteht er im Gespräch. Erst recht nicht, wenn er Probleme und Stress hat und einfach abschalten will. Dann muss er „aussi“ aus der Tretmühle – sagt er, und fährt ins FRänkische. Weil er sich im Gnag eines Bamberger Brauereigasthofs wesentlich wohler fühlt als im oberbayerischen Schickmicki – Ambiente. Am Freitag reist er an, am Sonntag kehrt er runderneuert nach Hause zurück. Gestärkt von Lagerbier und Schäuferla und ungezwungener fränkischer Geselligkeit. Der Oberbayer, er blüht im Gesprächsverlauf regelrecht auf. Wir registrieren beim Abschied einen strahlenden, gut erholten Michael. Der verspricht, bald wieder zu kommen. Was einen Nachbarn zu der Bemerkung verleitet: „Sie sind schon arme Hund, die Oberbayern“.

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       Fränkischer Bierkeller

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             Fränkische Brotzeit

Als ich vom Schicksal des armen Oberbayern gelesen habe, hat mich eine Frage trotzdem nicht losgelassen. Was ist, wenn der Michel jetzt in Oberbayern diesen Geheimtipp weiter gibt? Dann haben wir mit Sicherheit ein neues Flüchtlingsproblem. Eine Lösung wäre dann der Asylantrag für die Oberbayern die nach Franken einreisen. Aber nur für die, die sich dann auch tatsächlich integrieren wollen und Franken unterstützen und nicht ausbeuten.

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318. Seit über 200 Jahren wird Franken ausgeraubt – nun der Steigerwald

Freitag, 6. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

fast jeder Franke hat in den letzen Jahren schon die neuen Angriffe aus München mitbekommen. Nachdem man vor 200 Jahren die fränkischen Kunstschätze in Franken geraubt hat und nach München geschafft hat, beginnt man nun ein Weltkulturerbestück, nämlich den STEIGERWALD abzubauen und die Kasse der Bayerischen Staatsforsten zu füllen. Man fragt sich bei solchen Vorgänger immer und immer wieder, wie lange noch lässt sich die fränkische Bevölkerung einen solchen Raubbau gefallen.

Das Ganze ist aber nur möglich, weil fränkische Volksvertreter nicht die Interessen Frankens vertreten, sondern Ihre eigene Karriere im Sinn haben. Es ist an der Zeit, dass die fränkischen Bürger bei der nächsten Wahl einmal überlegen sollten, wer Ihre Interessen besser vertreten kann. Ein oberbayerische Staatspartei oder eine rein fränkische Partei, wie die Partei für Franken: Die Franken.

Steigerwald 1

Lesen und urteilen Sie selbst was man mit uns Franken alles so treibt.

Der aktuelle Kampf um den Steigerwald

 

– ein weiteres Lehrstück darüber, was Oberbayern eigentlich nichts angehen sollte

 

 

Der Steigerwald ist unserem Mitglied Manuel Ketz ein Herzensanliegen. Er sandte uns folgendes Schreiben:

In Franken gibt es noch etwas Einzigartiges, was es sonst in Bayern nirgends auch nur annähernd in dieser Form gibt! Einen der besten, naturnahen Buchenwälder in ganz Europa! Einen Wald, der das Zeug zum UNESCO-Weltnaturerbe hat! Was im „Jahr des Waldschutzes“ nach einer klaren Angelegenheit für einen Nationalpark und damit Bayerns erstes Weltnaturerbe klingt, hat nur einen Haken:

Diese Bäume stehen nicht in Altbayern!

Ebracher_Forst_Naturwaldreservat H.Janericloebe Wikipedia

Schnell war von staatlicher Seite aus beschlossen, dass man die jahrhundertealten Buchen lieber via Waldraub in Franken d.Altbaiern, da dieses so nicht wie bei einem Nationalpark in der Region bleiben muss, sondern direkt nach München in den Landeshaushalt fließt!

Die Schmach, dass Bayerns feinstes Stück Wald, Natur auf allerhöchstem Niveau, im nicht wirklich geschätzten Franken und nicht in Oberbayern oder Schwaben steht, galt es natürlich mit aller Macht zu verhindern!

Schnell war man mit einer Medienkampagne zur Hand, die von heute auf morgen behauptete, die Bürger des Steigerwaldes seien alle gegen einen Nationalpark und von einem totalem Nutzungs- und Betretungsverbot, ja gar von Enteignung war die Rede!

Es musste mit aller Macht verhindert werden, dass sich die Bürger des Steigerwaldes des Potentials ihrer Region bewusst werden! Haltlose Horrorszenarien, wie die totale Vernichtung des Waldes durch Borkenkäfer, wenn der Wald nicht durch die alles rettenden Bayrischen Staatsforsten bewirtschaftet wird oder Massenarbeitslosigkeit, weil ja die Forstarbeiter vor Ort alle arbeitslos würden, wurden verbreitet.

Und sofort war ein „Bürgerverein“ zur Hand, der schon in seinem Namen, die egozentrischen Besitzansprüche der Urheber verdeutlichte: „Unser Steigerwald“.

Der Vorsitzende dieses Vereines ist ein Herr Eck, der ein williger Vollstrecker aller Befehle aus München ist. Er ist Betroffener in der Verwandtenaffäre, der Verwandte ersten Grades auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigte (und das trotz eines Verdienstes von rund 240 000€ im Jahr, als Staatsinnensekretär) und bei vielen verrufen, da er ein monströses, von vielen Bürgern als Schandmal empfundenes Logistikzentrum, das der ehemalige Bürgermeister direkt vor die Nase der 300 Jahre alten Mittelmühle setzen ließ, in der einst die Naturfilmer-Legende Bernhard Grzimek lebte!

Und auch dieses Projekt brachte den Einheimischen nur Niedriglohnjobs und Leiharbeit, statt den großen Reichtum!

Aber jetzt ist Münchens angesetzter Statthalter natürlich nur auf das Wohl der Natur und des kleinen Mannes bedacht und hat ausschließlich die Rechte derer im Sinn, die im Steigerwald leben und sich noch ein wenig Holz machen wollen.

Und so wird mit „ehrenamtlich“ (aber sicher nicht unent-geltlich) Arbeitenden, viel Unterstützung von professionellen Schreibern und aus der Politikergarde jetzt dafür gekämpft, dass die Bevölkerung dort in Franken ja nicht auf die Idee kommt, etwas zu haben, was es vor den Münchner Raubrittern zu schützen gilt und was dieser wirtschaftlich nicht allzu starken Region eine neue goldene Zukunftsperspektive bietet.
Nicht auszumalen, wenn das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg, das UNESCO-Weltkulturerbe Würzburger Residenz und später mit etwas Glück noch ein Weltkulturerbe Rothenburg ob der Tauber durch Bayerns einziges, ein fränkisches UNESCO-Weltnaturerbe Steigerwald verbunden würde und so eine ganze Welterbe-Region im Herzen Deutschlands, ja im Herzen der Europäischen Union entstünde!

Aber dass dies ohne die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort nur ein Traum bleiben und in Rauch aufgehen wird, wie unsere Uralten Buchen in Kleinengelein und im Hohen Buchener Wald, in den Öfen der Hörigen der Landespolitik, das ist leider ziemlich gewiss!

Darum bitte ich Euch, sehr geehrte Damen und Herren des Fränkischen Bundes, die Ihr die Heimat, ihre Kultur- und Naturschätze zu schätzen wisst und noch ehrlich liebt, Euch für die Kultur und Tradition, die eben nicht nur aus Dirndl-tragen und Weißbiersaufen besteht, einzusetzen!

Helft mit, einen einzigartigen Schatz unserer fränkischen Heimat vor der endgültigen Vernichtung und Aus-schlachtung zu bewahren!

Manuel Ketz,
Oberreute/ Eltmann am Main

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317. Bundesland „Bayern“ – schon der Name ist falsch

Freitag, 6. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Liebe Blog Besucher,

besonders möchte ich hier einmal die Franken und Schwaben um Ihre Aufmerksamkeit bitten, denn Sie geht dieses Thema ganz besonders an. Es sei denn man hat sich schon unter die Knechtschaft der Bajuwaren begeben und hat das eigene Denken aufgegeben.

Man sollte die Worte von Manfred Hofmann einmal in Ruhe und Gelassenheit auf sich wirken lassen, und mit dem normalen Menschenverstand prüfen. Wenn man dann bemerkt, dass da im Grundsätzlichen etwas ganz schief läuft in diesem Bundesland, dann kann man davon ausgehen, dass der eigene Biocomputer noch in Takt ist.

München lügt

Mit freundlicher Genehmigung von Manfred Hofmann

Autor: Manfred Hofmann

 

Schon der Name des Bundeslandes ist falsch! Wer den Begriff „Bayern“ verwendet, muss erklären, was er damit meint. Da haben wir zum einen den deutschen Gliedstaat mit diesem Namen („Staatsbayern“) und dann haben wir „Bayern“ als einen der „Stämme“ die dieses Bundesland bewohnen („Stammesbayern“). Das „Haus der bayerischen Geschichte“ formuliert: „Das Gebiet des heutigen Freistaats teilen sich drei Volksstämme: die namengebenden Bayern oder Baiern, die Franken und die Schwaben.“ (siehe: www.hdbg.de). Die undifferenzierte Verwendung des Begriffes „Bayern“ verbietet sich daher, wenn man sich klar ausdrücken und wenn man verstanden werden will. Das will man aber nicht. Anders als in den (flächenmäßig viel kleineren) „Bindestrich-Bundesländern“ hat man sich in München entschlossen, die Bevölkerung zu verwirren und deren Selbstbewusstsein zu untergraben, um diese vor 200 Jahren am grünen Tisch zusammengebastelten siebzigtausend Quadratkilometer leichter regieren zu können.

Beide Bayernbegriffe werden undifferenziert verwendet und damit in den Köpfen der bundesdeutschen Bevölkerung letztlich gleichgesetzt. Staatsbayern = Stammesbayern. Der Süden dieses Bundeslandes, der nur etwa die Hälfte der Bevölkerung stellt, wird mit dem gesamten Gliedstaat gleichgesetzt und dominiert ihn so. Gleichzeitig wird eine Homogenität vorgetäuscht, die nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Flankierend lässt man den „Bayerischen Rundfunk“ und bayerische Legitimationshistoriker dieses falsche Bild vortäuschen. Die restlichen „Staatsbayern“, also mit etwa sechs Millionen Menschen die Hälfte der Bevölkerung, werden nicht wahrgenommen, können eigene Forderungen nicht vortragen, eigene Interessen nicht vertreten und werden so demokratisch ausgeblendet. Andererseits dient das funktionslose Anhängsel „Nordbayern“ mit seinen vielen Einwohnern dazu, der Stimme Münchens innerhalb Deutschlands Gewicht zu verleihen, um stammes-bayerische Interessen in einem Maß zu vertreten, das in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Größe des Bayernstammes steht.

München lügt 1

Grafik: „Der BR-Schläfer“
Von Manfred Hofmann

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