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156. Dürer will in seine Heimat die Diebe halten ihn auf

Mittwoch, 8. Februar 2012 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Freunde und Sympathisanten der Partei für Franken,

der Streit um das Selbstbildnis von Albrecht Dürer und die Blockadehaltung von München bestimmt derzeit die Zeitungen im Großraum. Zudem scheinen gezielt Wikipedia-Einträge geändert worden, um die Geschichten um den Kunstfälscher Abraham Wolfgang Küfner anders darzustellen. Lesen Sie dazu den Frankenblog.

http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_D%C3%BCrer

Presseerklärung
des Fränkischen Bundes e.V.
Landesverband


Thema:
Der Münchner Kulturzentralismus schadet dem Land erheblich.


Fränkischer Bund e.V. fordert unverzügliche Zusage, das Dürer-„Selbstportrait im Pelzrock“ als Leihgabe an das Germanische Nationalmuseum zu geben.


Weidenberg – Was unter den Kulturmetropolen der Welt zwischen Washington und Florenz problemlos möglich ist, nämlich die gegenseitige Ausleihe von Kunstwerken etwa aktuell für die weltweit größte Dürerausstellung in der fränkischen Metropole Nürnberg, ist im sog. „Liberale Bavaria“ unmöglich? „Absurd“, so der Sprecher des Fränkischen Bundes e.V., Joachim Kalb.

Wie bei der Verweigerung der Rückgabe geraubter Kulturgüter (Bamberger Domschatz, Würzburger Herzogsschwert) wiederholte man auch hier gebetsmühlenartig das Scheinargument „nicht transportfähig“. Dies, obwohl man im sog. Laptop- und Lederhosenland genau weiß, dass man heute in der Lage ist, Kunstwerke aller Art hundert Mal erschütterungsfrei um die Welt zu transportieren, so Kalb. „Wofür hält man uns hier in Franken eigentlich? Für Hinterwäldler? Der Zukunftsrat lässt grüßen! Ein sog. liberaler Kunstminister Heubisch beruft sich auf das Haus Wittelsbach, obwohl es bekanntlich selbst in Bayern seit 1918 keine Monarchie mehr gibt“, führte Kalb aus.

Dazu kommt, dass das Bild von einem betrügerischen Restaurator widerrechtlich vom Haus Wittelsbach erworben wurde und eigentlich schon alleine deswegen nach Nürnberg hätte zurückgegeben werden müssen. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Enteignung der Wittelsbacher Stiftung, sondern darum, dass es wohl in einem Bundesland möglich sein müsse, unredlich erworbene Kulturgüter als Leihgabe oder Dauerleihgabe dort auszustellen, wo sie hingehören. Ansonsten könnte man in einer Demokratie auch die Gesetze von 1923 (Wittelsbacher Ausgleichsfond) entsprechend ändern und auf den Stand von 2012 bringen! So man das will!

Joachim Kalb

Bemerkung:

Man muss sich dies alles einmal mit klaren Menschenverstand vorstellen, mit welch einer Sittenlosigkeit hier angeblich gebildete Menschen – die sich teilweise auch noch “christlich bezeichnen” – ans Werk gehen. Dieses Spiel läuft mit immer gleichen Muster nun schon viele Jahre ab.

Bitte veröffentlichen Sie diesen Leserbrief zeitnah auch in den Print-Pedien:

Sehr geehrte Redaktion,

zuerst einmal vielen Dank für ihren zwar etwas süffisanten, aber doch ziemlich objektiven Artikel in dieser Angelegenheit. Der wahre Hintergrund für das Nichtausleihen des Originals ist wahrscheinlich der, dass die Münchner Angst haben, die von einem oberfränkischen Künstler im Jahre 1799 erstellte Kopie, die ja im GNM hängt, nach Ende der Ausstellung zurückzubekommen………….und es nicht einmal merken würden.

Kein Wunder. Wo doch ein offensichtlich überforderter und emotionsloser sog. Kunst- Minister ( Heubisch) allen Ernstes behauptete, das Original wäre auf Grund seines Alters nicht transportfähig. Wie kommen dann all die jahrtausendealten archäologischen Exponate , die immer noch entdeckt werden, teilweise aus fernen Ländern in unsere Museen ? Werden die da hin gebeamt?

Aber wir Franken sind ja Kummer mit Oberbayern gewöhnt. Bei der 3. Startbahn und dem geplanten 5.!!! Opernhaus in München z.B. werden auch unsere Steuergelder ungefragt mit verbraten.

Und das Nürnberger Opernhaus schaut bald aus wie das römische Colosseum.

„Kunst“ kommt von Können und nicht von Wollen. Denn dann würde es ja „Wunst“ heißen.

( Karl Valentin)

Mit fränkischen Grüßen, Reinhard Fischer 91207 Lauf

 

 

Die Presse in Deutschland sieht die Angelegenheit ganz richtig.

Hinter dem weiß-blauen Vorhang ist die Fäulnis schon so weit fortgeschritten, dass man um unsere Kunstschätze bangen muss.

Die Zeit sieht den Sachverhalt ganz richtig.

 

Der Besatzung Rundfunk – kurz BR – sieht die Sache wie folgt.

 

Ein Deal wie von H.Freller vorgeschlagen ist doch der Oberwitz. Damit wir unser Eigentum zurück bekommen, sollen wir jetzt auch noch Geschenke an die “mia san mia” Fraktion verteilen. Münchner will sich für Hunderte Millionen noch einen 5 Konzertsaal bauen. Von wessen Geld bitteschön. Landesbank? Seehofer? CSU? Nein, von uns Franken, wie schon seit 206 Jahren. Wir zahlen damit die in Oberbayern und München protzen können.

Etz reichts.

Wir verbraten unsere Steuergelder selber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Einige Stichpunkte zum aktuellen Stand der Dürer-Bild-Diskussion.

Fakten:

1. Vor 200 Jahren hat Zentralist Monteglas im Auftrag der Wittelsbacher dafür gesorgt, dass fränkische Kulturgüter vernichtet, eingeschmolzen oder mit Ochsenkarren nach München verbracht wurden.

2. Nachgewiesen ist, dass das Dürerbild Selbstportrait im Pelzrock gewissermaßen als “Hehlerware” auf betrügerische Weise an das Haus Wittelsbach kam. Die Pinakothek tut dies als Legendenbildung arrogant ab.

3. Die Pinakothek weist erst jetzt auf eine Beschädigung des Bildes bei der letzten Ausleihe hin. Dies ist nicht glaubwürdig, da dies nach der letzten Ausleihe in keiner Weise beanstandet ,bzw dokumentiert wurde.

4. Dass das Bild – wie andere Werke – nicht ausgeliehen wird, bestimmen nur die hauseigenen Gutachter der Pinakothek. In allen anderen Fällen zögert die Staatsregierung nicht, jede Menge Gutachten einzuholen, um ihren Willen durchzusetzen. Warum gibt es hier keine Gegengutachten?

5. Um derartige Auseinandersetzungen zukünftig zu vermeiden, fordert der Fränkische Bund e.V., das Gesetz über den Wittelsbacher Ausgleichsfond von 1923 zu ändern und der Gegenwart anzupassen. Nur in einer “Bananenrepublik” ist es möglich, dass ein Parlament einen einstimmigen Beschluss fasst und eine Verwaltungsbehörde bzw. ein “Prinz Wittelsbach” widersetzt sich dem Beschluss. Bayern ist seit 1918 kein Königreich mehr.

Fränkisch freundlich grüßt

Joachim Kalb

 

Bemerkung:

Der FDP – für drei Prozent – Minster Heubisch hatte als er noch in der Opposition war, groß gemault, dass er sich für die Ungerechtigkeiten, die FRanken seit 206 Jahren zu tragen hat, massiv einsetzen wird.

Genau das Gegenteil erleben wir seit mehr als 3 Jahren. Wer diesen Mann noch eine Stimme gibt in FRanken, muss ich fragen lassen, ob er die Umwelt noch richtig wahr nimmt. Herr Heubisch kann man nur wünschen dass er wieder an seinen Zahnarztstuhl zurück kehrt und die Zähne seiner Parteigenossen und wer sich dazu zählt repariert. Für eine gerechte Politik sind solche Leute die falsche Wahl.

 

Für fränkische Belange gibt es seit 2009 eine rein fränkische Partei “Die Franken”.

 

 

 

 

Thema: Politik gegen Franken | Beitrag kommentieren

155.CSU mißbraucht Frankentag für ihre Zwecke

Montag, 28. November 2011 | Autor:

Frankenlied

Tag der Franken eine Idee des Fränkischen Bundes

• *Mitgliederversammlungen
#Inoffizielle Veranstaltungen
• **Offizielle Veranstaltungen

1991:
*10. November: 1. Tag der Franken in Kronach. Ein großer Erfolg für den FB!

1992:
*8. November: 2. Tag der Franken in Nürnberg.

1993:
*24. Juli: 3. Tag der Franken in Bayreuth.

1994:
*25. 06.: 4. Tag der Franken in Schonungen/M.

1995:
*11. März: 5. Tag der Franken in Scheinfeld!

1996:
*27. 04.: 6. Tag der Franken in Veitshöchheim.

1997:
*26. 04.: 7. Tag der Franken in Burgkunstadt.

1998:
*21. 11.: 8. Tag der Franken in Ebelsbach.

1999:
*24. 04.: 9. Tag der Franken in Memmelsdorf.
#02.07.: 1.Inoffizielle Veranstaltung Kleinbirkach-Geiselwind

2000:
#02. 07.: 10. TAG DER FRANKEN in Nürnberg.
*05.11.: 10. Tag der Franken in Kronach

2001:
#01.07.: 11. Tag der Franken in Gochsheim. 3.Inoff.

2002:
#07.07. 12. Tag der Franken auf der Giechburg.

2003:
#06.07. 13. Tag der Franken auf der Giechburg.

2004:
#03.07. 14. Tag der Franken in Würzburg. Frau Christine Stahl Die Grünen und die 2. Bürgermeisterin von Würzburg sprechen.

2005:
#03.07. 15. Tag der Franken im Rathaus von Forchheim. Sprecher Bgm. Stumpf und Vorstand FB.

Ab 2006 begann die Beschlagnahmung durch die CSU. Der bis dahin fränkisch ausgerichtete “Tag der Franken” wurde Jahr für Jahr mehr für Parteizwecke mißbraucht.


Der Fränkische Bund, der diesen “Tag der Franken” ins Leben gerufen hat, wurde verdrängt, die CSU Getreuen bestimmen seit dieser Zeit, wer das Festbankett – natürlich von Steuergeldern finanziert – besuchen darf, und wie die Veranstaltungen zu laufen haben. In allen Ämtern hat man seine Getreuen Jasager installiert, obwohl diese Partei schon lange keine Mehrheit im Land hat.


2006:
**2. Juli: 16. Tag der Franken (für den FB) und
1. offizieller Tag der Franken in Nürnberg.

2007:
**2. Juli: 17. Tag der Franken(für den FB)
2.offizieller Tag der Franken in Bamberg. Sprecher Günter Beckstein

Tag der Franken im 1000-jährigen Bamberg 2007
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

Große Ereignisse wie die Fußball-WM haben ihre Spuren hinterlassen. Sprunghaft stieg die Anzahl der schwarz-rot-goldenen Fahnen an, während weiß-blau gerautet oder gestreift nicht mehr ‘in’ ist. Auch kleinere Ereignisse wie der Tag der Franken am 2. Juli 2006 wirkten in Verbindung mit der Nürnberger Ausstellung 200 Jahre Franken in Bayern positiv nach. Schon das Datum war ein Erfolg, wurde doch damit an den immerhin 300 Jahre lang bestehenden Fränkischen Reichskreis erinnert. Mit dem Gedenken an dieses Ereignis vor 500 Jahren dürfte es auch Geschichtsprofessoren wie Herrn Blessing und Herrn Weber (Uni Erlangen) dämmern, dass sich fränkisches Zusammengehörigkeitsgefühl nicht erst gebildet hat, nachdem Franken von Napoleon an Bayern ‘verscherbelt’ wurde. Unbewiesene Behauptungen haben in der Geschichtswissenschaft nichts zu suchen! Immerhin sprach ‘Fast-Ministerpräsident’ Dr. Beckstein am Tag der Franken von einem echten Zugewinn für das landwirtschaftlich geprägte Bayern.

Ein Krieger wie Napoleon hat den Opportunisten Baiern für die Zusammenarbeit – Franken geschenkt, und die haben sogleich mit den Raubzügen begonnen.


Die Annektion Frankens durch Bayern brachte demnach zwei entscheidende Vorteile für Altbayern:

Die Plünderungen und Raubzüge des Herrn Montgelas füllten die leere Münchner Staatskasse. Das früher handwerklich und später industriell hochentwickelte Franken führte Bayern vom Mittelalter in die Neuzeit. Mit dem Festtag wollten die drei fränkischen Regierungsbezirke noch stärker an die fränkische Geschichte erinnern. Bescheiden, wie wir vom Fränkischen Bund e.V. nun mal sind, freuen wir uns ehrlich über diese allseits wachsende Einsicht. Taten statt Worte, also all zu gerne würden wir die entsprechenden Konsequenzen aus dieser Einsicht feiern. Diese wären:

- Fränkische Geschichte muss endlich wieder in den Schulen unterrichtet werden. Für die entsprechende Ausbildung der Lehrkräfte muss natürlich ein Lehrstuhl für fränkische Geschichte installiert werden.

- Das ‘alt’-bayerische Fernsehen soll endlich damit aufhören, mit unseren Rundfunkgebühren pseudowissenschaftliche und grob verfälschte Sendungen zu produzieren und weiterzugeben. Jüngstes haarsträubendes Beispiel, die BR-Sendung Bayerns Päpste (16.08.2006). Der Titel zeigt schon die Absicht, das Volk dümmer zu machen als PISA erlaubt. Da wird der aus Sachsen stammende Bamberger Bischof Clemens II., der 1046! Papst wurde, ein ‘bayerischer’ Papst. Bamberg hatte damals so wenig mit Bayern zu tun wie Breslau oder Helgoland. Er konnte schon deshalb kein Bayer sein, weil er in Rom mit der Korruption aufräumen wollte, weshalb er bereits nach einem Jahr starb.

Der Weltkulturerbestadt Bamberg, dem ‘fränkischen Rom’, wurde am 5.6.2004 definitiv von allen im Landtag vertretenen Fraktionen, also nach langem Zögern auch von der CSU-Fraktion (Dr. Herrmann), die Rückgabe des Bamberger Domschatzes für 2007 versprochen. Dies war kein unverbindliches Wahlversprechen, sondern das Versprechen eines Landesparlaments! Wird es nicht eingelöst, müsste der Landtag eigentlich aufgelöst werden. Mit der FB-typischen ‘freundlichen Hartnäckigkeit’ haben wir über lange Jahre durch unsere Petitionen und Unterschriftensammlungen diesen Beschluss mit herbeigeführt.

Wir bitten die Fränkische Arbeitsgemeinschaft und den Frankenbund, der sich selbst immer als Hüter fränkischer Kultur und Geschichte versteht, kräftig mitzuhelfen, dass zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Bamberg im nächsten Jahr der Domschatz wieder in Bamberg ist, wo er nach dem ausdrücklichen Willen des Stifters Kaiser Heinrich II. hingehört. Der neue Bamberger SPD-Bürgermeister Starke wird sich sicher mit dem gleichen Engagement für die Rückgabe einsetzen wie es sein Parteifreund, der ehemalige MdL Odenbach, getan hat.

2008:
**6. Juli: 18. Tag der Franken(für den FB).
3. offizieller Tag der Franken in Miltenberg. Sprecher Günter Beckstein

Altes Rathhaus

17:30 – 19:15
Festakt mit Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein
Podiumsdiskussion „Franken auf dem Weg – Zukunft einer Region“

Was wir zu sehen bekamen, war leider folgendes Bild

Das nachfolgende Schreiben wurde auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht beantwortet. Für wen hält man sich eigentlich? Mit welchem Recht funktioniert man den Tag der Franken brutal zu einer CSU-Veranstaltung um? Gleichzeitig spielen der sog. fränkische Ministerpräsident Beckstein und sein Innenminister Herrmann dreist auf altbayrisch! Beckstein möchte die Bayreuther Festspiele in Bayerische Festspiele umbenennen!!

Herrmann ordnet die Wittelsbacher Beflaggung dauerhaft in ganz Franken an, während man gegen die Fränkin Stamm eine parteiinterne Hetzkampagne fährt, weil sie die Altbayern nicht als Landtagspräsidentin haben wollen! Feind – Todfeind – Parteifreund!

J.Kalb


Schreiben an Herrn Dotzel

An den
Bezirkstagspräsidenten
Erwin Dotzel
Silcherstr. 5
97074 Würzburg

Weidenberg, den 11.7.2008

Tag der Franken 2008

Sehr geehrter Herr Dotzel,

in einem Schreiben vom 22.1.2008 haben Sie meinen Vorstandskollegen Günter Geißler herzlich dazu eingeladen, dass sich der Fränkische Bund e.V. am Tag der Franken beteiligen soll. Dieser Aufforderung sind wir auch bei den anderen Veranstaltungen zum Tag der Franken in Nürnberg und Bamberg sehr gerne nachgekommen. Sie haben uns an Professor Dr. Reder als Organisator verwiesen. Wir bekamen eine Aufforderung, eine Person (mehr Platz sei nicht!) für die Teilnahme am Podiumsgespräch zu melden. Wir meldeten unseren Ältestenrat Heribert M. Reusch aus Schonungen. Unser Herr Gehrig rief bei Herrn Dr. Reder an und bekam zugesichert, dass eine Einladung kommen würde. Herr Reusch wurde aber nicht eingeladen. Damit wurde der Fränkische Bund e.V. von der „geschlossenen Gesellschaft“ bei der Veranstaltung im alten Rathaus offiziell ausgesperrt.

Nach einem Gespräch mit Herrn Reusch komme ich zu dem Schluss, dass dies kein Versehen war. Herrn Prof. Dr. Reder, Führungspersönlichkeit des Frankenbundes, ist unser Herr Reusch wohlbekannt, als einer der Mitbegründer des Tages der Franken (1998). Ihm hatte er mit Schreiben vom 11.2.2008 – Zeichen 3200-31510/15-3/07 – zugesagtes Infomaterial (zum Tag der Franken 2008) trotzdem nicht zugesandt.

Aus meiner Sicht ist es, unabhängig davon, wie man die engagierte Arbeit aller 3 fränkischen Vereine (FAG, Frankenbund und Fränkischer Bund e.V.) bewerten mag, ein Skandal, wenn man bereits am 3. Tag der Franken wieder damit anfängt, sich ohne Grund gegenseitig auszugrenzen! Der einzige Vertreter des Fränkischen Bundes, der Organisation, die maßgeblich mit an der Entscheidung, einen Tag der Franken einzuführen, mitgearbeitet hat und schon seit 1999 diesen feiert, auf diese Weise zu brüskieren, noch dazu bei einer überproportional vertretenen CSU-Klientel ist mehr als unanständig, zutiefst unfränkisch und unchristlich.

Gegen eine offizielle Vertretung der fränkischen Vereine durch Herrn Dr. Ritzer bei der Eröffnung habe ich keine Einwände, bitte Sie aber, mir den oben geschilderten Vorgang zu erklären, bevor wir unsere Schlüsse für den nächsten Tag der Franken in Bad Windsheim ziehen.

Eine Kopie dieses Schreibens geht zunächst an Herrn Dr. Ritzer, Frau MdL Christine Stahl und Herrn MdL Wolfgang Hoderlein.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Kalb

Leserbrief zu Ihrem dpa-Bericht zum Tag der Franken „Fränkisches Lebensgefühl in der Mainstadt”

Eigentlich hätten Ihre fränkischen Leser schon erwartet, dass Ihre für Franken zuständige Redaktion von diesem Tag der Franken selbst berichtet. Anscheinend hatten Sie aber keine freie Kapazität. Der dpa-Bericht brachte das Ereignis aber insgesamt gut herüber. Er brachte vor allem zum Ausdruck, dass es für uns Franken eben nicht nur um fränkisches Brauchtum gebt, sondern auch klare politische Forderungen nach Eigenständigkeit im Land, das sich noch Bayern nennt, anstehen. (Selbstbewusste Franken fordern den Landesnamen Bayern-Franken!)

Noch kurz zur leider etwas wirren Aussage unseres fränkischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein an diesem Tag der Franken in Miltenberg. Er sagte: „In Bayern bin ich Franke, in Berlin bin ich Bayer.” Da ist Herr Beckstein aber gewaltig durcheinander gekommen, denn das kann nicht sein. Genau wie ein Bayer kein Franke ist, ist auch ein Franke kein Bayer. Also ist ein Franke aus Hersbruck, der in Nürnberg lebt und herrlichen fränkischen Dialekt spricht, auch in Berlin natürlich ein Franke.

Um es für Begriffsstutzige zu verdeutlichen noch dieser Hinweis: Der Braunbär Bruno war in Italien ein Braunbär, war in Österreich ein Braunbär und war auch in Deutschland kein Eisbär, sondern ebenfalls ein Braunbär. Alles klar?

Der bayerische Föhn setzt anscheinend unserem fränkischen Ministerpräsidenten doch sehr zu. Deshalb die Empfehlung: Das Land von Nürnberg aus regieren!

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Bernd Kondler

Ja liebe fränkische Mitbürger, dass ist Realität in Bayern, und der Großteil der Franken läßt sich dies von der bayerischen CSU und den fränkischen Abgeordneten(Kopfnickern) schon Jahre hinweg gefallen. Wie lange noch fragen sich aufrichtige und freie Franken.



2009
**5. Juli: 19. Tag der Franken(für den FB).
4. offizieller Tag der Franken in Tag der Franken in Bad Windsheim. Sprecher Seehofer

Sabine Kulenkampff

Erstmals wird in Bad Windsheim vom Bezirk Mittelfranken der Tag der Franken als eigenständige Veranstaltung durchgeführt, zudem, auch aus Anlass der Europawahl, im oben beschriebenen europäischen Zusammenhang. „Die Franken sind die Wegbereiter Europas!“ sagt Helmut Ritzer mit Nachdruck. Zwei Weltreiche seien von Franken gegründet worden: Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Franken gehe auch heute noch über die Regierungsbezirksgrenzen hinaus. Heilbronn, die Hohenloher Gebiete seien im Grunde fränkisch, der weiß-rote Frankenrechen ist im Staatswappen Baden-Württembergs zu finden! Auch im heutigen Thüringen gibt es fränkische Regionen.

Die Ausstellung „Franken – Wegbereiter Europas“, welche nicht in Bayern stattfinden durfte, sondern nach Baden – Württemberg auswandern musste, habe das anschaulich gemacht. „Wir Franken sind die Kinder Europas!“ mit Stolz nennt Ritzer Franken den Drehscheibenraum Europas, verweist auf jahrhundertealte Kontakte nach Prag, in den Osten, Westen, Norden und Süden: „Es ist wunderbar, dass der Bezirk Mittelfranken Partnerschaften mit Pommern, dem Limousin in Frankreich und vielen anderen europäischen Gebieten unterhält!“  Am 5. Juli in Bad Windsheim werden sie sichtbar werden, für jeden, der sich interessiert und genußbereit ins Freilandmuseum aufmacht!

2010:
**3./4. Juli: 20. Tag der Franken(für den FB).
5.offizieller Tag der Franken in Kulmbach. Sprecher Seehofer

Wir hatten gehofft, Ihnen in dieser Ausgabe bereits einen Programmablauf zum Tag der Franken präsentieren zu können. Leider Pustekuchen! Gehen Sie mal ins Internet und googeln: ‘Tag der Franken Kulmbach’ – Sie werden staunen! Da ist der letzte Eintrag noch von 2009! (Stand: 23.3.2010). Da heißt es: Der Tag der Franken 2010 wird am ersten Juliwochenende unter dem Motto ‘Franken genießen’ in Kulmbach begangen. In einem ersten Abstimmungsgespräch haben sich Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler, der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner und Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm auf den Rahmen der Veranstaltung geeinigt. Auf Grund der mangelhaften Vorplanung gab es ein Hin und Her in der Tagespresse. Vielen sind die Kosten zu hoch, vor allem auch, weil völlig unklar ist, wofür die 211 000 Euro ausgegeben werden sollen.

Harsche Worte vom Fränkischen Bund

Fest steht: Bis dato ist noch kein Programmablauf veröffentlicht worden. Nur noch einige Wochen sind es zum Tag der Franken! Der Fränkische Bund übt in einer Stellungnahme deutlich Kritik an vielen Punkten aus dem Bereich der Programmgestaltung. Ärgerlich ist auch, dass gerade fränkische Verbände, wie der Fränkische Bund und die FAG im Vorfeld diesmal nicht eingebunden worden seien. Auch die Tatsache, dass als Festredner Horst Seehofer angefragt ist, will der Fränkische Bund so nicht hinnehmen: Beim letzten Tag der Franken in Bad Windsheim wurde von Herrn Seehofer der Tag als Wahlkampfauftritt missbraucht.

Hier müssen auch klare Worte zu einem möglichen Festakt gesagt werden: Wir lehnen ein teures Bankett im Rahmen eines Empfangs von etwa 350 ‘Ehrengästen’ wie im letzten Jahr vehement ab. Vom Steuerzahler finanziertes Essen und Trinken für viele meist CSU-nahe Parteipolitiker und häufig auch Leute, die mit fränkischen Interessen nichts am Hut haben: Nein danke!

Die Staatsregierung an ihre Pflichten erinnern

Zur Erinnerung: Der Tag der Franken wurde schon Jahre vorher, exakt im Juli 2000, von der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft und dem Fränkischen Bund e.V. gefeiert und wurde durch einen einstimmigen Landtagsbeschluss am 16.3.2006 eingeführt. Der, der so etwas einführt, ist generell auch für die Finanzierung zuständig, also demnach die Bayerische Staatsregierung als ausführendes Organ. Wir hier in Franken zahlen Steuern, von denen z.B. die vier Münchner Landestheater finanziert werden. Umgekehrt sollen nun der Bezirk, der Landkreis, die Stadt Kulmbach und die Oberfrankenstiftung den Tag der Franken alleine finanzieren.

Schon im letzten Jahr sollten für eine Replik der Heinrichskrone, die als Beutekunst während der Säkularisation nach München ‘verbracht’ wurde, 100 000 Euro von der Oberfrankenstiftung ausgegeben werden. Wir zahlen für das, was uns gestohlen wurde. Wir vom Fränkischen Bund e.V. halten eine solche Verhaltensweise für skandalös und appellieren an die Parteipolitiker, besonders an die Adresse der CSU (OB Kulmbach und Bezirkstagspräsidenten), diesbezüglich die Staatsregierung an ihre Pflichten nachdrücklich zu erinnern.

Joachim Kalb, Norbert Gramlich

2011:

**2./3.Juli: 21. Tag der Franken(für den FB).
6.offizieller Tag der Franken in Bad Kissingen. Sprecher Seehofer

Franken zeigen Flagge – etzt erscht recht

Nordbayerischer Kurier 28.05.2011
Mit Methoden der sozialistischen Planwirtschaft verweigert der Bezirk Unterfranken der einzigen fränkischen Fahnenfabrik aus Marktschorgast einen Stand auf dem Tag der Franken in Bad Kissingen. Man möchte den Einzelhandel in Unterfranken schützen, sprich, die Händler, die dort Flaggen „Made in China“ verkaufen. Herr Mauritz und Herr Hack wären in Kuba besser aufgehoben.

Aber auch der Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, Herr Dr. Dippold, der kürzlich von seiner Bezirksregierung mit dem Frankenwürfel ausgezeichnet wurde, hat sich zum Tag der Franken was ganz besonderes einfallen lassen! Über das CHW lädt er mit einem riesigen Veranstaltungsprogramm vom 1.-3. Juli zum Bayerischen Heimattag in Bad Steben ein. Wer da noch glaubt, das alles geschieht zufällig, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen

Ist es nicht eher so, dass es einigen gegen den Strich geht, dass der Tag der Franken jedes Jahr erfolgreicher wird, wie dies Kulmbach 2010 zeigte? Weil Bajawarisierungsversuche wie das Verbot der Frankenfahne an staatlichen Gebäuden nichts genutzt haben (Bild), versucht man deshalb jetzt mit Parallelveranstaltungen den vom Landtag einstimmig beschlossenen Tag der Franken zu torpedieren!

Derartiges kann nur in einem Bundesland funktionieren, in dem 80 % aller Führungsposten, vornehmlich in der staatlichen und halbstaatlichen Verwaltung, von Anhängern einer Partei besetzt sind. Diese Partei hat aber (berücksichtigt man Nichtwähler und Sonstige) höchstens 30 % Zustimmung in der Bevölkerung!

Deshalb heißt die Parole, Flagge zeigen, gerade auch bei Gegenwind. „Franken, etzt erscht recht!“ Auf zum Tag der Franken nach Bad Kissingen! Nicht die Oberbayern sind unser Problem, sondern unsere „vorauseilenden Gehorsamsfranken“ hier vor Ort!

Joachim Kalb, Weidenberg

Die “mia san mia” Fraktion und Ihre Skalven wollten den Tag der Franken torpedieren.

Ausgerechnet am “Tag der Franken”

Fränkischer Tag, Frankenpost, Main-Post, Nordbayerischer Kurier, Nürnberger Nachrichten und andere am 30.05.2011

Der Fränkische Bund wehrt sich gegen die Ausrichtung des „Bayerischen Heimattages“ ausgerechnet am „Tag der Franken“ Anfang Juli in Bad Kissingen.

Mit dieser Veranstaltung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege solle anscheinend der „Tag der Franken“ torpediert werden, kritisierte das Vorstandsmitglied des Fränkischen Bundes, Joachim Kalb, in einer Mitteilung vom Sonntag.

Der „Bayerische Heimattag“ ist vom 1. bis 3. Juli im oberfränkischen Bad Steben geplant, der „Tag der Franken“ findet am 3. Juli in Bad Kissingen statt. Vom Bayerischen Verein für Landespflege mit Sitz in München war dazu am Sonntag keine Stellungnahme zu erhalten.

Nach Ansicht Kalbs, der seit Jahren für ein selbstbewussteres Auftreten der Franken wirbt, steckt hinter der Terminwahl des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege eine klare Absicht: „Wer glaubt, dies geschehe zufällig, dem ist nicht zu helfen“, betonte Kalb in einer Stellungnahme. Die Altbayern wollten anscheinend nicht akzeptieren, dass der „Tag der Franken“ von Jahr zu Jahr erfolgreicher werde und versuchten ihn nun zu bajuwarisieren.

Der im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtete „Bayerische Heimtag“, der unter anderem vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) unterstützt wird, beschäftigt sich in diesem Jahr mit „Grenzerfahrungen im Herzen Deutschlands“ und will dabei die Probleme früherer Grenzregionen beleuchten.

dpa/aug

Und für 2012 in Schwabach bereitet die schwarze Fraktion schon wieder ihr Programm vor. Wir sagen dazu

2012:
** Schwabach

Auf die “Volksdemokratie” der CSU verzichten wir.


Wir wollen keine Festredner aus Oberbayern an unseren Frankentag!


Wir wollen unseren Frankentag selbst bestimmen und feiern, und nicht von den CSU Getreuen ferngesteuert werden.


Wir brauchen diesen CSU Zirkus nicht!


Die fränkischen Kopfnicker sollen in München feiern

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154.Herausragende fränkische Firmen

Mittwoch, 2. November 2011 | Autor:

Frankenlied

Wussten Sie schon, dass…sich kein Geringerer als unser ehemaliger Bundespräsident Prof.Dr.Horst Köhler nach seinem Besuch bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg am 03.März 2008 von dem ihm so geschätzten “guten und selbstbewussten Volksstamm der Franken” verabschiedete?(NZ 04.03.08)

Franken und seine Bewohnern, stehen trotz  größter Benachteiligungen durch die bayerischen Staatsregierungen - seit 1806 – hervorragende da.

Die Franken zahlen Milliarden nach München und bekommen seit Jahrzehnten aus München Brosamen zurück. Werden ab und an einmal einige Millionen für Franken locker gemacht, sind die Meldungen aus München in Rundfunk und Presse groß aufgemacht und vielfach.

Dieses Spiel geht jetzt schon über 200 Jahre so. Vor 200 Jahren hat man uns in Franken die Kunstschätze genommen, und in Oberbayern Schlösser damit gebaut. Hätte man damals die Burgen und Schlösser abbauen können, hätte man diese auch nach Oberbayern geschafft.

Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde.

Trotz all dieser Ungerechtigkeiten haben die Franken es geschafft hervorragend zu bestehen. Irgendwann merken es vielleicht auch einmal die Franken selbst, was da für ein Spiel getrieben wird.

Ich möchte hier in dieser Reihe, fränkische Firmen vorstellen, die seit vielen Jahren herausragende Leistungen zeigen.

Firma Nr.1

Firma Strohofer

Als erstes will ich hier den Autohof Strohofer vorstellen:

Wir sind einer der größten Rasthöfe in Europa – gegründet 1981 von Anton und Herlinde Strohofer – feiern wir in diesem Jahr folgende Jubiläen:

30 Jahre Autohof Strohofer in Geiselwind

30 Jahre Trucker- & CountryFestival in Geiselwind

10 Jahre Private Autobahnkirche “Licht auf unserem Weg” Geiselwind

Unser Autohof verfügt über folgende Abteilungen:

Rasthof Restaurant (24h)

Metzgerei mit eigener Schlachtung

Burger King Store

2 Shell Tankstellen mit Shops (24h)

Hotel mit Wellnessbereich (Rezeption 24h)

Tagungszentrum (bis 1.200 Personen)

Catering und PartyService

EventHalle

MusicHall

Open Air Gelände

MB Werkstatt für PKW & LKW

Waschanlagen für PKW & LKW

Autobahnkirche “Licht auf unserem Weg”

Wir veranstalten 4 große eigene Festivals:

Trucker- & CountryFestival

Street Mag´ Show – American Cars & Harleys

VW & AUDI Days – Tuning Event

Bike & Music Weekend

und sonst:

ca. 100 Konzerte pro Jahr in den verschiedensten Genres


Diese Fakten brauchen keine weitere Kommentierung, als Franken kann es ohne Bayern.


Firma Nr.2

Die Firma Föckersberger kenne ich aus meiner aktiven Berufszeit, und es ist erstaunlich wie positiv sich diese Inhaber geführte Firma entwickelt hat. Was in Franken selbstverständlich ist, nämlich kreatives arbeiten, dass ist hier gelebter Alltag.

Chronik

Erfahrung und Innovation seit Generationen.
Föckersperger- Erfahrung und Innovation seit Generationen

1865 gründete Johann Heinrich Müller in seinem Heimatort Münchaurach einen Betrieb. Kam der alte „Mühlarzt“ um nach einer Mühle zu sehen, erkannte er – so erzählt man sich – bereits am Ortseingang durch den Klang, was nicht in Ordnung war.

1971 wurde durch Georg Föckersperger mit der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Kabelpflügen, Rohrpflügen, Raketenpflügen und Seilwindenzugmaschinen begonnen.
Das Föckersperger-Kabelpflugsystem (CablePlow) ist mittlerweile ein Begriff auf der ganzen Welt.

1988 Einführung der CNC-Technik. Start eines neuen zukunftsorientierten Bereiches: Fertigung von Präzisionsteilen für unsere eigenen Maschinen, für die Industrie und den Rennsport.

2004 wurde mit der Entwicklung und Produktion von Hofladern, Radlader und Gabelstaplern (InTrac) begonnen. In einem zusätzlichen Betriebszweig wird der InTrac gebaut und europaweit vertrieben.

2005 Aufgrund der Unternehmensnachfolge wird aus der Georg Föckersperger GmbH die Günter Föckersperger GmbH für den Bereich CNC-Fertigung und die Frank Föckersperger GmbH für den Bereich Kabelpflug (SpiderPlow) und InTrac.

2008 Gründung des Tochterunternehmens Föckersperger InTrac GmbH, Entwicklung, Produktion und Verkauf von Gabelstaplern, Hof- und Radladern weltweit.

2009 Auszeichnung mit dem IHK Innovationspreis in der Kategorie „Markterfolg und Qualität“


Diese Maschinen gibt es weltweit nur von Föckersperger (alle Patente und Rechte in der Familie).

Firma Nr.3

Firma Fraas

1880
Valentin Fraas gründet in Wüstenselbitz, einer kleinen oberfränkischen Ortschaft mit großer Textil-historie, die Firma V. Fraas und beginnt mit der Produktion von Halstüchern, Kopftüchern, Schulter-tüchern und Plaids.

1894
Der Sohn Valentins, Christian Fraas, übernimmt die Geschäftsleitung. Zur Jahrhundertwende beschäftigt das Unternehmen ca. 100 Mitarbeiter.

1950-60
Arthur Fraas, Christians Sohn, setzt die Expansion des Unternehmens fort und baut das erste Fabrik-gebäude in Wüstenselbitz. Das Wirtschaftwunder der 50er Jahre nutzt die Familie, um erste Ausland-kontakte zu knüpfen.

1970-80
In den 70er Jahren werden die Produktionskapazitäten weiter ausgebaut. 1980 übernimmt der Schwiegersohn von Arthur Fraas, Dr. Robert Schmidt, die Firmenleitung.

1982
Das Unternehmen entwickelt sich weiter zum internationalen Produzenten und Anbieter von textilen Accessoires. Es werden Niederlassungen in New York, Toronto, London und Hong Kong gegründet.

1985
V. Fraas führt die Marke Cashmink® ein. Der hochwertige Acrylschal ist so weich, dass es oft mit natürlichem Kaschmir gleichgesetzt wird. Cashmink® entwickelt sich schnell zum meistverkauften Schal der Welt.

1991-97
V. Fraas erobert mit Dependancen in der Tschechischen Republik und Polen den wichtigen osteuro-päischen Markt und dehnt sich mit Niederlassungen in Japan, Korea und Russland aus.

1997
V. Fraas übernimmt das renommierte Unternehmen „Jammers & Leufgen“ und erweitert damit das Produktportfolio um Seidentücher und -schals.

2000-03
In der Volksrepublik China werden insgesamt 70 V. Fraas Stores eröffnet und ein eigener Produktions-standort für Strickaccessoires gegründet.

2005
V. Fraas feiert 125-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig wird in der aufstrebenden Modemetropole Berlin der erste V. Fraas Shop Deutschlands eröffnet, das Verkaufsbüro in Shanghai erweitert und mit dem Aufbau einer Distribution für textile Accessoires in Indien begonnen.

2006
Die Marke FRAAS wird mit der Eröffnung von fünf Stores im deutschen Markt eingeführt. Der neue Internetauftritt www.fraas.com samt Onlineshop geht online.

2008
Das neue Geschäftsfeld Solutions in Textile wird ins Leben gerufen. Der neue Internetauftritt www.solutions-in-textile.com geht online und ein eigens dafür vorgesehener neuer Produktionsstandort in Hof/Saale wird eröffnet.

2010
V. Fraas ist weltweit an 25 Standorten etabliert und beschäftigt 600 Mitarbeiter, davon 300 an den Standorten in Deutschland.

Firma Nr.4

Firma Steiner – Bayreuth

Steiner ist Weltspitze, dass können Sie hier lesen. Auch eines von vielen fränkischen Familienunter-nehmen mit Weltruf und Spitzenprodukten.

STEINER, Weltmarktführer für professionelle Ferngläser für Marine, Jagd, Vogel-, Tier- und Naturbeobachtung, engagiert sich erneut auf einem internationalen Segel Top-Event in Italien.

STEINER-OPTIK, Bayreuth wurde 1947 gegründet und ist der größte spezialisierte Hersteller hochwertiger Ferngläser für den zivilen Markt, entwickelt für die Einsatzgebiete Marine, Jagd, Vogel-, Tier- und Naturbeobachtung und den aktiven Outdoor-Einsatz, sowie den Behörden- und Militärbereich. Steiner verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz und beliefert Kunden in mehr als 70 Ländern.

Firma Nr.5


AFW Stickerei

Mit Mut, Herz und Hand zur modernen Stickmanufaktur

Die Gründerinnen Sonja Oelschlegel, Doris Rau und Birgit Rodler (v. l.)
Das Team der AFW Creativ-Stickerei

Die Geschichte der AFW Creativ-Stickerei

Die berühmten Meinel-Karnevalsmützen, hochwertige Stickereien und die offiziellen Wimpel des Deutschen-Fußball-Bundes – das Repertoire der AFW Creativ-Stickerei ist groß.

Lang und bewegt ist die Geschichte des 20-Mann-Unternehmens aus Marktleugast im Frankenwald.

Der Ursprung liegt mitten in der Kölner Innenstadt. In der Hämergasse war bis vor wenigen Jahren noch die Eleonore Meinel Fahnenfabrik zu finden, die dort in den 50er Jahren gegründet worden ist. Gleich hinter dem Ladengeschäft fand die Produktion statt. Doch die Absatzmengen stiegen und die Fertigungsräume wurden schließlich zu klein.

Auf der Suche nach einer neuen Produktionsstätte und geeigneten Fachkräften fiel die Wahl auf Franken. Die Region überzeugte als einer der wichtigsten Textilstandorte Deutschlands. Der Fleiß der Mitarbeiter brachte auch am Standort Marktleugast den erhofften Erfolg.

Doch die Krise kam nach wenigen Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten mit ansehen, wie es der Firma immer schlechter ging. Mehreren Entlassungswellen folgte schließlich der Niedergang der Fahnenfabrik Meinel. Ein schwerer Schlag für die Menschen in der ohnehin strukturschwachen Region Frankens.

Birgit Rodler fügte sich nicht dem vermeintlichen Schicksal. Die Angestellte glaubte weiter an die Leistungsfähigkeit des Betriebes und wusste: Die langjährigen Kunden kommen zurück. Es musste nur weitergehen. Birgit Rodler fasste den mutigen Entschluss, das Unternehmen selbst zu führen. Nicht allein, sondern gemeinsam mit ihren ehemaligen Kolleginnen Sonja Oelschlegel, Doris Rau und Karola Schubert.

Die vier Frauen übernahmen 2009 das Ruder in Vertrieb und Fertigung und leiten seitdem als Geschäftsführerinnen das komplette Unternehmen. Die AFW Creativ-Stickerei entstand als Nachfolgefirma der Eleonore Meinel Fahnenfabrik und führt die Tradition weiter. Birgit Rodler behielt Recht: Die treuen Kunden kamen alle wieder und bescheren den vier Frauen und allen Mitarbeitern ein gutes Auskommen.

Die drei Buchstaben AFW im neuen Namen stehen für „Abzeichen, Fahnen, Wimpel“. Die Creativ-Stickerei schafft mit ihren handwerklich gefertigten Stickereien kleine Kunstwerke. Mit Liebe zum Detail, hoher Präzision und Qualität schätzen auch Kunden wie der Deutsche Fußball-Bund die Manufaktur aus dem Frankenwald. Alle offiziellen DFB-Wimpel, die der Kapitän vor den Länderspielen an die gegnerische Mannschaft überreicht, stammen aus der Produktionsstätte in Marktleugast.

Die Firma AFW Creativ-Stickerei fertigt weiterhin von Hand die Meinel-Karnevalsmützen, darüber hinaus auch Fahnen wie hochwertige Tragefahnen für Vereine sowie Banner, Schals und Abzeichen in allen Variationen.

Mit Mut und Herz und perfektem handwerklichen Können blicken die vier Geschäftsführerinnen der AFW Creativ-Stickerei auf die spannenden Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringen wird.

Firma Nr.6


AMM

Gegründet 1951
Heute in 3. Generation als Familienunternehmen geführt

Mitarbeiter 90 (2 Auszubildende)
Ausbildungs-Betrieb für
Kaufleute (Bürokommunikation)
Fachlageristen
Servicefahrer
Fachmitarbeiter Heimtextilien (2 jährige innerbetriebliche Ausbildung)

Niederlassungen und Zweigstellen
Langenzenn (Zentrale)
Augsburg (Niederlassung)
Bietigheim-Bissingen (Niederlassung)
München (Zweigstelle)

Geschäftsbereiche und Dienstleistungen der AMM GmbH
Spezialbetrieb für Teppichpflege (Teppichwäsche) (ca 300.000 m² p.a.)
„Teppichnetzwerk“ für die Reparatur und Restauration von Teppichen
Polster- und Matratzenreinigung
Lederreinigung
Servicepartner für Schmutzfangmatten im Bundesgebiet (ca. 500.000 Matten p.a. im Tausch)
Anbieter für Waschraumhygiene (Handtuch- und Seifenspender, Toilettenpapier)
Wäsche und Vermietung von Wischmops und Maschinen Putztüchern

Internetshop und -Portal für individuell bedruckte Fußmatten (ab 1 Stück): mymat.de
mymat.de ist eine 100%ige Tochter der AMM GmbH und stellte im Jahr 2005 den ersten Endverbraucher-Internetshop zum Selbstgestalten und Bedrucken personalisierter Fußmatten online.

Mitglied im Qualitätsverbund umweltbewusster (Handwerks-) Betriebe (QuB),

damit einhergehend die freiwillige Verpflichtung jedes Jahr mindestens ein „Umweltprojekt“ umzusetzen. So wurde beispielsweise in 2011 ein Infrarot-Trocknungs-Sensor installiert. Dieser stellt sicher, dass die gewaschene Ware zum einen, den optimalen Trocknungsgrad erzielt zum anderen dieses mit geringstem Einsatz an Gas und Strom geschieht.


Firma Nr.7

Weyermann Bamberg

Weyermann® Malz hat die größte Röstungs- & Caramelisierungskapazität der Welt und gehört somit zu den Weltmarktführern.

1510
Das im Staatsarchiv Bamberg verwahrte Immunitätenbuch von 1510 enthält mit der Erwähnung einer
„Barbara Weyermenin“ den ältesten Beleg für den Namen Weyermann in der Stadtgemeinde von Bamberg.

1879
Die Gründung des Unternehmens lässt sich auf den 4. Oktober 1879 datieren, als Johann Baptist mit der
Übernahme des bekannten Firmennamens der Getreidehandlung seines Vaters Michael eine Malzrösterei
im Anwesen seiner Schwiegereltern in der Laurenzistraße 28 am Kaulberg errichtet. Unter dem Firmennamen „Mich. Weyermann’s Malzkaffee Fabrik“ produziert Johann Baptist Malzkaffee und verschiedene Sorten Fruchtkaffee. Die „Produktionsanlage“ besteht aus einer kleinen Rösttrommel unter einer Zeltplane. Johann Baptist beschäftigt einen Arbeiter.

2004
125 Jahre Weyermann Malz

Wir exportieren in 118 Länder und stellen die weltweit groesste Palette an Malzen her, die eine Mälzerei weltweit selbst produziert, allerdings sind wir nicht die größte Mälzerei der Welt, sondern „nur“ der Spezialmalzführer!! Hochgerechnet beeinflussen wir mit der geringen Gabe an Spezialmalzen zur Malzschüttung ca. 30 000 Biere der Welt in Farbe & Geschmack!

1989
Sabine Weyermann heiratet am 3.Mai 1989 Thomas Kraus, geb. am 1. Februar 1957. Er tritt 1991 in die
Geschäftsführung ein.

Bamberg Traumstadt der Deutschen, da ist es natürlich fast zwangsläufig, dass da auch hervorragende Produkte erzeugt werden. Firma Weyermann beweist das seit über 130 Jahren. Wir sind Franken, keine Baiern.(Video startet nach 30sek.)

Firma Nr.8

medwork

So fleißig, strebsam und kreativ sind wir Franken.

Seine Ziele hat er schon immer konsequent verfolgt:

Gerald Fischer

Schulabschluss, Lehre, Meistertitel waren Etappen auf dem Weg zur Gründung des eigenen Unternehmens, der Firma medwork. Der aus dem Adelsdorfer Ortsteil Lauf stammende und in Etzelskirchen sesshaft gewordene Unternehmer ist inzwischen geschäftsführender Gesellschafter seiner Firma, die seit wenigen Jahren in einem hochmodernen Gebäudekomplex im Gewerbegebiet Aischpark produziert.

Gerald Fischer wurde im September 2011 in der Alten Oper in Frankfurt für seine unternehmerische Leistung ausgezeichnet.

Aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb entwickelte sich innerhalb weniger Jahre ein moderner Industriebetrieb mit knapp 100 Mitarbeitern und drei Millionen verkauften Produkten pro Jahr. Fischer sieht die Marke medwork inzwischen europaweit etabliert und selbst in Ländern wie Kanada, Brasilien und China werde die deutsche Qualität aus dem Höchstadter Unternehmen geschätzt.

medwork setze konsequent auf den Ausbau des deutschen Fertigungsstandortes und schaffe so Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen in der Region, sagt der Chef.

Für ihn wurde aus einer Vision Realität

medwork ist der am schnellsten wachsende Hersteller im Bereich endotherapeutischer Produkte und Lösungen

Innovation
Seit 1998 ist medwork der kompetente Partner für innovative Produkte und Leistungen auf dem Gebiet der flexiblen Endoskopie. Die Kraft für Innovationen schöpfen wir aus unserer langjährigen Erfahrung in Produktion und Vertrieb von endoskopischen Erzeugnissen. Zusammen mit führenden nationalen und internationalen Endoskopie-Zentren entwickeln wir neue medwork-Produkte, -Lösungen und -Systeme um unsere Kunden und Partner auf der ganzen Welt mit anwenderfreundlichen Instrumenten höchster Präzision zu überzeugen.

Perfektion


Die Sicherheit und Gesundheit des Patienten verlangt nach höchster Perfektion. Wir sind uns dieser hohen medizinischen Verantwortung bewusst. medwork verbindet exzellentes Produktions-Know-how mit fundiertem Wissen endoskopischer Interventionen.
Deshalb entwickeln und produzieren wir Lösungen, welche die Anwendung des medwork-Instrumentariums immer einfacher und sicherer machen. Wir sind permanent bestrebt die hohe Qualität unserer Produkte und Leistungen kontinuierlich zu verbessern. Deshalb sind wir selbstverständlich nach EN ISO 13485:2003 zertifiziert und erfüllen als Hersteller die Anforderungen der Richtlinie 93/42 EWG über Medizinprodukte.

Präzision
In unserem Firmensitz in Höchstadt/Aisch produzieren wir medwork-Produkte mit Hilfe modernster Produktionsverfahren. Dabei setzen wir ausschließlich Materialien, Herstellungs- und Prüfprozesse ein, die den höchsten Qualitätsanforderungen standhalten.
Unsere erfahrenen und fachkompetenten Mitarbeiter entwickeln hier innovative und anwenderfreundliche Lösungen für die flexible Endoskopie und fertigen diese in höchster Präzision.




Diese Serie wird laufend ergänzt.

Es könnten hier viel mehr Firmen vorgestellt werden, wenn wir es nicht mit den Franken an sich zu tun hätten. Da gibt es z.B. Firmen, die Ihre Tore öffnen, wenn der bayerische Staatssender BR aufkreuzt, die Schotten  aber dicht machen, wenn ein fränkischer Blogger mit Stolz  fränkische Spitzenfirmen vorstellen will. Ich sage dazu nur: Typisch fränkisch!

Besonders auffällig ist, dass da wo Franken in den letzten Jahrzehnten am meisten benachteiligt wurde, nämlich in Oberfranken, die meisten Absagen zu verzeichnen waren. Warum? Da kann man nur spekulieren.

Vielleicht hofft man in Oberfranken immer noch, dass wenn die Töpfe in Oberbayern überquellen für Oberfranken etwas abfällt, und man sich jetzt bei der “mia san mia” Fraktion nicht unbeliebt machen will? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es auch, der seit Jahren im Umlauf befindliche Virus des voreilenden Kadavergehorsams  gegenüber der weiß-blauen Staatsregierung.

Natürlich werde ich die Firmen die abgelehnt haben hier weder mit einen Link anzeigen, noch namentlich erwähnen. Denn, wenn man nicht soviel hinter seiner fränkischen Identität steht, dann verdient man es auch nicht hier präsentiert zu werden.

Ob die Behauptungen der Baiern, dass sie Spitze sind zutreffen, können Sie hier nachlesen.

Sind die Bajuwaren Spitze?

Thema: Frankenseite | 3 Kommentare

153. Lügen werden aufgedeckt- Wahrheit siegt

Samstag, 15. Oktober 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blog Besucher,

ich glaube, dass es kaum einen Lebensbereich gibt, in dem mehr gelogen und getrickst wird als in der Politik. Diesen “Spielchen” muss man sich dann als junge Partei, – die ehrliche Absichten für Ihre Heimat FRanken hat – dann stellen, ob man will oder nicht.

Um einige der Lügen aufzudecken, die führende Politiker immer wieder wiederholen, will ich hier einige Fakten zur Diskussion stellen. Leider helfen auch uninformierte Bürger oder hörige Parteigenossen dazu bei, dass bestimmte Lügen so lange wiederholt werden, bis sie der gutgläubige Bürger glaubt.

Um diesen “Spiel” die Wahrheit dagegen zu setzen, habe ich diesen FRankenblog eröffnet.

Circa 3000 bis 4000 Menschen besuchen meinen Blog www.franken-sind-keine-baiern.de pro Monat. Aus diesen Besuchen resulieren sehr viele positive Kommentare.

Im Nachgang möchte ich nur auf einige dieser Lügen, die immer wieder benutzt werden eingehen.

Lüge Nr. 1

Die “Partei für  Franken” Die Franken will ein eigenes Bundesland.

Wer so etwas behauptet hat unser Grundsatzprogramm nicht gelesen oder er lügt bewußt. Die Wahrheit ist: So steht es in unserem Grundsatzprogramm……

2. Unser Selbstverständnis

Franken – Tradition und Zukunft einer großen Region

Über 1200 Jahre großer fränkischer Geschichte haben uns geprägt und stark gemacht. Doch in den letzten Jahrzehnten wird immer offensichtlicher, dass es einen schweren Hemmschuh für die Entwicklung Frankens gibt: Die politische Fernsteuerung unserer Region durch München. Traditionell altbayerisch dominierte Kabinette und Ministerien in einer allzu fernen Landeshauptstadt schwächen Franken, im Vergleich zum gleich großen Altbayern, immer wieder entscheidend.

Wir wollen ein starkes Franken in Bayern, Deutschland und Europa.

Selbstbewusst und stark aus Tradition und Heimatverbundenheit stellen wir uns den neuen Herausforderungen. Wir werden fränkische Interessen geschlossen und konsequent im Bayerischen Landtag vertreten. Mittel- und langfristig ist die Europäische Metropolregion unsere Zukunft: Wir stehen zu unserer fränkischen Metropolregion Nürnberg, die durch intensiven Austausch aller großen fränkischen Städte zum Nutzen des ländlichen fränkischen Raums einen leistungsstarken Verbund bildet zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und der Münchner Metropolregion (lesen Sie mehr dazu unter dem Stichwort Metropolregion auf Seite 12).

Also bitteschön, wo wird hier ein eigenes Bundesland gefordert. Wenn es heißt:

Wir wollen ein starkes Franken in Bayern, Deutschland und Europa.


Herr Beckstein, ein Franke wohlgemerkt und bekennender Christ wirft der “Partei für Franken” Separatismus vor. Wenn Herr Beckstein die Geschichte der Baiern nicht ausblenden würde – muss er wohl als CSU Mann – , dann würde er unschwer feststellen, dass Franken immer reichstreu war, wogegen die Baiern schon immer eine Extrawurst gebraten haben. Kein anderes Land in der jetzigen Bundesrepublik verkörpert Separatismus mehr als Bayern. Ich kann hier nur feststellen: Herr Beckstein kehren Sie vor der eigenen Haustüre.

Das Bild von Herrn Seehofer und der Bericht sagen zum Thema Separatismus einiges aus.

H.Beckstein – wirft “Partei für FRanken”  Separatismus vor.

H.Beckstein – warum leugnen Sie die Tatsachen im Bezug auf BR?

H.Beckstein – fürchtet um Stimmenverlust. Und wirft “Partei für Franken” Separatismus vor

H.Beckstein sagt die Wahrheit

H.Beckstein – wirft “Partei für Franken”  Separatismus vor. Franken waren immer Reichstreu! Bayern aus?

Was soll Herr Beckstein denn anderes sagen, wenn er für die CSU Stimmem holen muss.

Wir brauchen die “Partei für Franken”, weil diese Partei  für fränkische Interessen eintreten wird, und nicht für den Machterhalt  oder die Ideologie einer Partei(CSU).

Seit Jahrzehnten wird uns Franken erzählt, dass alles besser wird. Da reist die halbe Staatsregierung aus München nach Franken an, wenn eine Investition von 20, 30 oder 50 Millionen eingeweiht wird, und man stellt es als Wohltat und Besonderheit für Franken dar. Ja, diese Repräsentanten tun manchmal so, als ob sie dies alles aus der eigenen Tasche bezahlen.

Im München werden im Gegenzug, dann Milliarden verbaut und “vergraben”. Wir hier in Franken sollen dies dann alles mittragen.

Fränkische CSU Politiker haben dann auch noch die Dreistigkeit und reden den Bürgern in Franken ein, wie gut und perfekt doch alles bei uns in Franken ist. Ja man erzählt uns auch noch, wenn es München gut geht, dann geht es ganz Bayern gut. Eine Lachnummer!

Wer das noch glaubt, und solche Leute wählt dem ist nicht mehr zu helfen. Die “Partei für Franken” will Gleichbehandlung aller Landesteile, und endlich die Verwirklichung des Landesentwicklungsprogrammes über das man schon Jahrzehnte spricht aber nie anwendet.

Franken auf Augenhöhe mit Oberbayern

Mehr Franken in Bayern – Welt online

Aufstand der Franken …                                ….die wahren Gründe

Franken im Freistaat stärken

Endlich: Franken hat eine eigene Partei

Nun noch einmal zum nachdenken und begreifen. Wenn man von einer Vision – die übrigens jeder haben sollte – spricht, dann ist dies legitim und ehrlich. Da gibt es im jetztigen politischen Lager Leute, die lassen ganz andere Sätze fallen, und entschuldigen sich nicht dafür.

Also, warum dürfen und sollen Franken nicht einmal laut über Möglichkeiten der Zukunft nachdenken. Übrigens waren es die Franken nach dem Krieg, die, die Richtung in München angegeben haben.


Vorschlag 1995 – Parteigründung 2009

Bundesland Franken:

Eine politische Vision, die zunächst keine Chance auf Realisierung hat, solange keine grundlegende Neugliederung des Bundesgebietes ansteht.
Sollte diese jedoch auf der politischen Agenda des Bundes erscheinen und der Zuschnitt unserer (derzeit noch 16) Bundesländer überdacht werden, muss ein starkes, leistungsfähiges Bundesland Franken ernsthaft in Betracht gezogen werden:
Jede Neugliederung des Bundesgebiets muss einerseits Bundesländer schaffen, die groß genug sind, um selbständig zu überleben; Stadtstaaten etwa oder das Saarland sind sicher zu klein. Andererseits zeigt gerade das Beispiel Bayern, dass Länder jetzt schon zu groß sein können für eine gerechte und ausgewogene Landesentwicklung. Gefragt ist also das rechte Maß: Im Europa des 21. Jahrhunderts kann und darf sich auch der Bund nicht mehr über die etablierten „Europäischen Metropolregionen“ hinwegsetzen (bundesweit elf, bayernweit zwei: Nürnberg und München). Diese elf gelten allesamt bereits nach EU-Maßstäben als gesunde, lebensfähige und zukunftsträchtige Lebens- und Wirtschaftsräume – also auch unsere „Metropolregion Nürnberg“, die mit Franken fast deckungsgleich ist.
Franken, so groß wie Belgien und mit genau so viel Einwohnern wie Norwegen oder Irland, wäre bekanntlich unter 17 Bundesländern (mit Franken) schon jetzt der Fläche nach die Nr.7, der Einwohnerzahl nach die Nr.7 und gemessen an der Wirtschaftskraft sogar die Nr.6. Ein Bundesland Franken wäre deshalb stark und leistungsfähig.

Unabhängig davon kritisieren wir scharf, dass die Bayerische Staatsregierung nie dazu bereit war, den Freistaat, wie andernorts selbstverständlich (Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), nach den beiden stärksten Bevölkerungsgruppen „Bayern-Franken“ zu nennen.


Lüge Nr.2

Franken wäre als Bundesland zu klein.

Dieses Argument kann man ganz schnell entkräften, weil es schlichtweg falsch ist. Die zwei größten Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg haben die höchsten Verwaltungskosten.

Ideal sind Größen von 4 bis 6 Millionen, und das passt bei FRanken optimal.

Lüge Nr.3

Es wird ja Tag für Tag gebetsmühlenartig behauptet, dass Bayern Spitze ist.

Das kann wohl sein, man muss nur einmal genauer nachfragen, wo.

Schon wieder vergessen, was wir der CSU zu verdanken haben – CSU-Schuldenuhr

Ich denke dies reicht zunächst einmal um nachzudenken, und dann ehrlich und fair zu entscheiden, ob das Übel die “Partei für Franken” ist, oder hier Intrigen im Spiel sind.



Thema: Fakten - Fakten - ... !!! | Beitrag kommentieren

152. Wahlempfehlung für 2013 – Franken wacht auf

Mittwoch, 12. Oktober 2011 | Autor:

Frankenlied

An alle Franken

Die Medien sind dieser Tage schon voll mit Stellungnahmen und Prognosen zur Landtagswahl im Jahr 2013.

Wenn man dieses Theater aufmerksam beobachtet und mit gesunden Menschenverstand beurteilt, dann durchschaut man sehr schnell um was es hier eigentlich geht.

Der Wähler wird jetzt schon mit allen möglichen Szenarien bombartiert, damit er in 2013 ja wieder CSU oder SPD wählt. Wähler die dies durchschauen werden sich dann zu den Grünen oder Freien Wähler flüchten, weil Sie glauben, dass von dort der neue Schwung und das Heil kommt. Die FDP – Für Drei Prozent – kann man vergessen.

Den fränkischen Wähler möchte ich nur an folgendes erinnern.

1. Die CSU hat in den letzten 40 Jahren FRanken ins Hintertreffen gebracht, wie keine andere Partei. Die Millionen die man hier in FRanken zur Befriedung – der Forderungen – gegeben hat, sind Milliarden an Oberbayern gefolgt. Die Begründung: Man muss die Boomregion fördern! Zur Erinnerung sei hier einmal deutlich erwähnt, dass Franken 1960 noch ein um 10% höheres BIP hatte als Oberbayern. Aber durch gezielte Förderung, Tricks und Kniffe durch die Quadriga

Strauß, Streibl,

Stoiber,

Seehofer, hat man diese Wendung voll durchgezogen.

Die fränkischen Wähler haben es bisher noch nicht gemerkt, denn sonst hätte diese Partei in 2008 nicht in allen drei Regierungsbezirken über 50% erzielen können. Eine Entschuldigung gibt es allerdings, denn bei dieser Wahl hat man die Stimmen Günter Beckstein zugedacht, aber durch einen gezielten oberbayerischen  Streich, hat man einen Ministerpräsidenten an die Macht verholfen, der mit keiner einzigen Stimme vom Volk gewählt wurde. Dies ist bayerische Politik, unter den Motto: “Hund samma scho” und “christlich”.

Den Franken die das noch nicht gemerkt haben, kann man nur zurufen: Wählt weiterhin “christlich” dann wird schon alles so weiter laufen.

securityconference.de.


2. Die SPD ist wirklich der Meinung, dass Herr Ude die Lösung ihrer Probleme ist. In Oberbayern mag das zutreffen. Denn bevor sich H.Ude hat aufstellen lassen, hat er zunächst einmal Forderungen für München und Oberbayern gestellt. Ehrlicher ist dies, als bei den “christlichen” Politikern.

Glosse – die Franken blasen auf Ude

Aber, liebe Franken, was glaubt ihr wohl was das für die Entwicklung von Franken bedeutet? Noch weniger Geld, und daraus folgend, noch schlechtere Zukunftsperspektiven.

Also Finger weg, von dieser Wahl.

3. Die Grünen gelten ja zur Zeit als die Heilsbringer für alle Probleme unserer Zeit. Wer sich einmal ernstlich mit der Ideologie dieser Partei auseinander setzt, wird sehr schnell merken wohin die Reise tatsächlich geht. Die Taktik der GRünen ging bisher aber sehr gut auf, denn die Wähler interessiert anscheinend nicht was hinter dieser Partei steckt. Man sieht nur den Umweltschutz und viel gute Luft. Arm wer dies nicht durchblickt.

Die Freien Wähler hängen ihr Fahne in jede Richtung

4. Die Freien Wähler sind für mich das Zünglein an er Waage. Die werden um an die Macht zu kommen, ihre Fahne in jede Richtung ausrichten, die ihnen helfen wird in der Regierung mitreden zu dürfen.

ALSO LIEBE FRANKEN, wenn Ihr eine Partei wollt, die fränkische Interessen wirklich vertritt, dann bleibt die derzeit einzige fränkische Partei “Die Franken”, www.Partei-fuer-Franken.de übrig.

Gegründet 31.10.2009

Also liebe Franken, seid euch einmal einig und wählt fränkisch!


Fränkische Interessen wurde in den letzten 20 Jahren von den fränkischen Abgeordneten aller Parteien nur sehr mangelhaft vertreten. Natürlich gibt es Ausnahmen, die kann man aber an einer Hand abzählen.

Marsch auf die Plassenburg 2010

Franken erinnert euch wo ihr herkommt.

Thema: Partei für Franken | Beitrag kommentieren

151.Oktoberfest – des kannst vergessen!

Samstag, 1. Oktober 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blogbesucher,

waren Sie auch in München?

Na klar, werden viele sagen. Ich sage: Wenn man nichts besseres kennt, ist das schon klar.

Wissen Sie eigentlich, dass der bayerische Defiliermarsch von Adolf Scherzer 1850 komponiert wurde? Adolf Scherzer stammt aus Franken. Ja auch hier zeigt sich wieder, dass Baiern sich mit fremden – mit fränkischen Federn – schmückt.

Wussten Sie schon, dass…die gesamte “Seppl-Kultur”(Lederhose, Tracht, Gamsbart,Hofbräuhaus) erst 150 Jahren alt ist und von perußischen “Marketing-Beratern” unter Maximilian I. dem Altbayervolk übergestülpt wurde? Selbst das bayerische Lied “In München steht ein Hofbräuhaus” kommt aus Preußen. Von wegen Tradition!

Der absolute Hammer in Süddeutsche TV unter dem Titel “Der Bayern-Schwindel”, nach mehrmaligen Verschiebungen am 22.10.01 um 23.05 Uhr ausgestraht. Jetzt wissen wir warum.

Und dieser Volksstamm stellt sich seit über 200 Jahren so hin, als wenn er der Beste wäre. Schmücken mit “fremden Federn” nennt man das im allgemeinen Sprachgebrauch. Aber Franken lacht darüber. Seit einigen Jahren kommen die Altbaiern auch nach Franken(Veitshöchheim) um zu lachen. Wir Franken sind “frank und frei” und gewähren den Altbaiern die Freude. Denn in München gibt es wenig zu lachen( 3Milliarden Schulden). Den SPD – Bayern Ude will man uns jetzt uns Franken verkaufen. Darauf könna mer a verzichten. Behalt eure “Spitzenkräfte” in Oberbayern.

Was dagegen ist das für eine Oase der Ruhe und Qualität in Frankens Bierkeller. Einen kleinen Eindruck möchte ich Ihnen mit den nachfolgenden Aufnahmen einmal vermitteln.

Brotzeiten, da könna die in München nur davon trama.

Kein Geschiebe und Gebrüll, nein Kultur und Reinheit bis zum Bierkrugboden.

Jeder der das Industriebier für fast 10.- Euro trinken will, soll sich betäuben. Wir in Franken haben die größte Brauereidichte der Welt und das beste Bier. Jeder kleine Brauer bei uns hat sein Geheimrezept und des seit vielen Hundert Jahren mit gleich bleibender Qualität und anständigen Preisen.

Und unser Essen – Bratwürst, Schäuferla, Zwiebelkuchen, usw. – da können die in München nur davon träumen, bzw. nicht einmal das, denn des haben sie noch nie genossen.

Da müsst ich doch verrückt sei, nach München zu fahren, um mich von den Massen herum stoßen lassen, wenn ich auf einen unserer Bierkeller die Ruhe, Sonne, das Bier und Essen genießen, und über unser schönes Frankenland plaudern kann. Da kann mir München tausendmal gestohlen bleiben.

Übrigens, die Oberbayern reden ja immer vom bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Da waren sie leider auch wieder etwas zu spät dran, denn das fränkische stammt aus 1487. Da die Bayern im kopieren ja besser sind als die Japaner und Chinesen, haben sie sich nach 27 Jahr überlegt, ob man das nicht auch nachmachen könnte.Und siehe da, sie haben es gemacht.

Wer das Ganze mal prüfen will, der soll nach FRanken kommen. Wir sind weltoffen, und nennen uns nicht “Mir san mir”.

Eine traumhafte Landschaft, ohne Stau und Dreck und Schicki Micki, des brauchn wir net.

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150.Bayerische Politik – 78% nach Oberbayern, der Rest für den Rest

Dienstag, 13. September 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blog Besucher,

ich zeige im obigen Bild absichtlich einmal die fränkischen Farben rot-weiß ganz bewußt und aufdringlich. Denn, viele Franken wissen schon nicht mehr ob Sie Franken oder Baiern sind. Wenn sich die politische Einflußnahme in dem Tempo der letzten 30 bis 40 Jahre fortsetzt, dann werden die Jugendlichen aus Franken nach Oberbayern auswandern müssen, um Arbeit zu finden.

Solche Behauptungen kann man am Besten mit Zahlen beweisen. Das BIP in Oberfranken lag 1960 noch um 11% höher als das von Oberbayern. Die Tatsachen sehen inzwischen so wie in Tabelle  aus.

BIP


Diese Zahlen waren eine erste Kostprobe

Anfang September 2011 wurden nun neue Zahlen bekannt, die die Projekte von “Invest in Bavaria” zeigen. Jeder Bürger in Franken, der Zahlen vergleichen und bewerten kann, sollte sich diese einmal ganz genau ansehen, und sich dann selbst eine Meinung bilden.

Projekt von Invest in Bavari in den Bezirken

Jahr OBB NB OPF OF MF UF Schwaben Gesamt

Proj.

Bezirke

% Anteil

Der restl.

Bezirke

% Anteil

Ober-

bayern

2010 49 3 1 1 1 1 2 58 15,52 84,84
2009 29 2 3 0 3 2 3 42 30,95 69,05
2008 57 1 3 3 1 1 3 69 17,39 82,61
2007 57 0 2 2 2 2 3 68 16,18 83,82
*2006 42 1 1 9 3 4 1 61 31,15 68,85
Einzel- 234 7 10 15 10 10 12 298 21,48 78,52
summe

*) Anmerkung: 2006 sind 11 weitere Projekte ohne Standortzuordnung erfasst, weshalb auch keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Regierungsbezirk gezogen werden kann. Warum wohl?

Projekte von Invest in Bavaria mit unmittelbarer Auswirkung auf Arbeitsplätze

Jahr OBB NB OPF OF MF UF Schwaben Gesamt

Proj.

Bezirke

% Anteil

Der restl.

Bezirke

% Anteil

Ober-

bayern

2010 850 55 6 20 2 13 46 992 14,31 85,69
2009 179 5 502 0 80 17 9 792 77,40 22,60
2008 679 100 120 375 0 6 191 1471 53,84 46,16
2007 890 0 34 1 2 7 2 936 4,91 95,09
*2006 778 0 5 171 3 197 3 1157 32,76 67,24
Einzel- 3376 160 667 567 87 240 251 5348 36,87 63,13
summe

*) Anmerkung: 2006 sind 11 weitere Projekte ohne Standortzuordnung erfasst, weshalb auch keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Regierungsbezirk gezogen werden kann. Warum wohl?

Projekt Invest in Bavaria


Was mich traurig macht sind Aussagen von fränkischen Bürgern, die entweder die Lage noch nicht begriffen haben, oder denen es egal ist, wie es in einigen Jahren hier mit einen Großteil der fränkischen Bevölkerung weiter geht.

Anders kann man sich solche Aussagen wie diese nicht erklären:

1. Es ist mir egal, was die in München machen.

2. Die Fakten sind nun mal so und man kann daran nichts mehr ändern.

3. Oberbayern ist nun einmal die Nr.1, also müssen Sie den Großteil bekommen. In Klammern(das dies aber durch die Benachteiligung FRankens in den letzten 30 Jahren entstanden ist, sagt man nicht).

4. Die Unternehmen entscheiden selbst wo sie investieren, da kann die Politik nicht reinreden. Ich frage mich dann, warum gehen die Lobbyisten bei den Politikern ein und aus, und warum werden Millionen an Spenden an die politischen Parteien gegeben. Ist eine solche Einstellung Naivität oder totale Gleichgültigkeit den Nächsten gegenüber.

5. Das ist doch nur Gejammer auf hohem Niveau.

Ich will hier diese verantwortungslosen  Aussagen abbrechen.

Gott sei Dank, gibt es aber in Franken auch noch Bürger die sich mit diesen Ungerechtigkeiten auseinander setzen und zu Wort melden.

Hier ein Leserbrief von einen Franken der Franken liebt und sich für Gerechtigkeit einsetzt.

Invest in Upper-Bavaria!

Wieder einmal förderte eine Anfrage im Bayerischen Landtag haarsträubende Zahlen zu Tage, die den Niedergang unserer Region Franken im zentralistisch geführten Bayernstaat erheblich beschleunigen werden.

In einem unscheinbaren Artikel über die Anfrage der Grünen-Fraktion kam heraus, dass eine von unseren Steuergeldern finanzierte Werbeagentur „Invest in Bavaria“ etwa im Jahr 2010 für Oberbayern 49 Betriebe, für Oberfranken aber nur einen einzigen Betrieb angeworben hat. So wurden z.B. 2007 durch die Agentur in Oberbayern 890 Arbeitsplätze geschaffen, dagegen in Oberfranken 1, in Mittelfranken 2 und in Unterfranken 7! Staatssekretärin Katja Hessel (FDP) entwickelt anscheinend dabei kein Unrechtsbewusstsein. Welchen Flurschaden darf ein FDP-Wirtschaftsminister eigentlich noch anrichten?

Im Juni gab es von allen Landtagsparteien (außer der FDP) um die 10 Anfragen, weil in einem Prospekt der Bayern Tourismus Marketing GmbH mit Herrn Zeil im Aufsichtsrat ganze 5 Tourismusorte in Franken ausgewiesen waren (19 in Oberbayern und Bayerischer Wald). Demnach existieren z.B. die Fränkische Schweiz und das Fichtelgebirge in Bayern nicht als Tourismusgebiete.

Erst kürzlich konnten wir erleben, wie Herr Zeil völlig ohne Konzept und nahezu unbeachtet auf eine „Bratwursttour“ durch Franken reiste. Nicht eines einzigen der großen Probleme unserer Region hat er sich angenommen. Schlimmer hätte es die CSU alleine auch nicht fertiggebracht!

Joachim Kalb

Wenn wir viele solcher FRanken wie unter Punkt 1-5 beschrieben hätten,  dann könnten wir den “Laden” doch gleich schließen, denn auch für eine Tourismusregion taugt Franken nicht mehr. Warum fragen Sie, Herr Kalb hat es in seinen Leserbrief schon erwähnt, und der Landesvorstand des Fränkischen Bundes ist bei den Landtagsabgeordneten aktiv geworden. Wir mussten feststellen, dass die meisten Abgeordneten von dieser Broschüre gar nicht informiert waren. So also wird in München gearbeitet.

Beispiel:

Wer es nicht glaubt, der studiere die neue Broschüre des bayerischen Wirtschaftsministers Zeil. Darin wird er die fränkischen Urlaubsregionen “Fränkische Schweiz” , “Fichtelgebirge” und “Fränkisches Weinland” vergeblich suchen.

Diesen Skandal hat sich der fränkische Bund angenommen, weil von keiner anderen Seite ein Anstoß gegeben wurde. Selbst unsere fränkischen Abgeordneten mussten auf diesen Skandal hingewiesen werden. Sehen Sie das entsprechende Schreiben.

Der 1.Vorsitzende des fränkischen Tourismusverbandes ein gebürtiger Münchner

24.05.2011

Sehr geehrter Herr …………., sehr geehrte Frau …………,

Sie wurden in den Bayerischen Landtag gewählt, nicht zuletzt, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus Ihrem Wahlkreis dort zu vertreten.

Wir vom Fränkischen Bund e.V., einem überparteilichen Bürgerverein, erlauben uns, alle Mandatsträger aus den drei fränkischen Regierungsbezirken zu einem skandalösen Vorgang zu befragen. Wir werden die Antworten bzw. „Nichtantworten“ tabellarisch erfassen und zu gegebener Zeit veröffentlichen bzw. für unsere Vereinsarbeit verwenden.

Ende letzten Jahres veröffentlichte die Bayerische Tourismus Marketing GmbH München beiliegendes Heft „Lust auf Bayern“. Es lag bereits den Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns (Focus) bei.

Ein Blick auf die Karte auf Seite 3 der Broschüre zeigt eine nicht nachvollziehbare Auswahl der Tourismusgebiete in Bayern. Vorrangig das Allgäu, Oberbayern und der Bayerische Wald wurden berücksichtigt. Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Obermain, die fränkischen Weinbaugebiete usw. sind nicht dabei.

Demnach ist Franken  kein Tourismusgebiet. Das ist für uns nicht hinnehmbar, zumal dies auch nicht zum ersten Mal vorkommt.

Einzig vom Sprecher der fränkischen Oberbürgermeister, Herrn OB S. Balleis (CSU), ist bekannt, dass er sich gegen die rein oberbayrisch ausgerichtete „Seppl-Werbung“ des Bayernpavillons auf der Weltausstellung in Shanghai ausgesprochen hat. Verbale Äußerungen alleine reichen aber nicht aus, es muss gehandelt werden, besonders im Landtag.

Wir fragen Sie deshalb mit der Bitte um eine konkrete Antwort:

  1. Wer hat diese Broschüre finanziert (Steuermittel, EU-Gelder)?
  2. Wer ist der Auftraggeber (Wirtschaftsministerium …)?
  3. Die Bayerische Verfassung schreibt u.a. Gleichbehandlung der Regionen vor. Warum haben Sie nicht gegen diese diskriminierende Darstellung unserer fränkischen Region klar Stellung bezogen? Wenn ja, wann und wo?
  4. Gedenken Sie gegen diese verfälschte Außendarstellung Bayerns, womit dem Tourismus in Franken großer Schaden zugefügt wird, etwas zu unternehmen? Wenn ja, was genau?

Haben Sie vielen Dank für ihre Bemühungen. Wir freuen uns auf Ihre zeitnahe Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Kalb       Norbert Gramlich      Ernst Hart     Jochen Pfeuffer     Sabine Welß

Mitglieder im Landesvorstand

Tourismustrottel !

Tourismustottel 2


Vom Fränkischen Bund nachgefragt

Weidenberg, den 14.7.2011

Verehrte Mandatsträgerin, verehrter Mandatsträger,

wir haben Sie in einem Schreiben vom 24.5.2011 auf das Prospekt „Lust auf Bayern“ aufmerksam gemacht und um Unterstützung gebeten. Völlig unabhängig von der Parteizugehörigkeit haben Sie uns sehr ehrlich und fundiert geantwortet und uns dadurch einen tiefen Einblick in die konstruktive Arbeit der Volksvertreter/innen gewährt (Einzig die FDP hat sich nicht beteiligt! Hoffentlich denkt der Wähler in 2013 daran).

Dafür danke ich Ihnen aufrichtig und bitte Sie es mir nachzusehen, wenn ich nicht jeden Einzelnen individuell antworte – das würde mein Leistungsvermögen als ehrentamtlich Tätiger bei weitem übersteigen.

Ich habe mir – wie angekündigt – erlaubt, alle Ihre Antworten zusammenzufassen und schicke diese zunächst nur an Sie, damit evtl. Unstimmigkeiten beseitigt werden können.

Als Zwischenbilanz möchte ich von unserer Seite aufgrund der uns zur Kenntnis gegebenen Antworten seitens z.B. des Wirtschaftsministeriums usw. folgendes feststellen:

Für uns in keiner Weise nachvollziehbar ist die Antwort des Wirtschaftsministers Zeil (FDP). Auch wenn er das Finanzierungssystem ausführlich erläutert und laufend auf andere Broschüren hinweist, die hier nicht zur Debatte stehen, bleibt die wesentliche Kernfrage unbeantwortet:

Darf  eine mit erheblichen Steuermitteln finanzierte Broschüre ein derart verzerrtes falsches Bild von den Tourismusgebieten öffentlich verbreiten?

unbestritten und eindeutig eine Tourismusregion in Bayern. Eine Karte, die dies nicht ausweist, ist fehlerhaft, unvollständig, ja irreführend! Eine solche falsche Karte dürfte z.B. nicht Bildungseinrichtungen wie Schulen zugänglich gemacht werden.

Innenminister Herrmann ist Vorsitzender des Fränkischen Tourismusverbandes und hat für eine angemessene Berücksichtigung Frankens in mit Steuergeldern finanzierten Broschüren zu sorgen. Dies hat er offensichtlich nicht getan, was Konsequenzen haben muss.

Sehr geehrte Frau Präsidentin des Landtages, sehr geehrte Mandatsträgerinnen, sehr geehrte Mandatsträger,

nach wie vor sagt mir der gesunde Menschenverstand beim Betrachten dieser Broschüre, dass hier etwas – aus welchen Gründen auch immer – in unzulässiger Weise völlig falsch dargestellt wurde. Es bleibt auch noch die Frage offen, warum nur die Blätter des Burda-Verlages diese Broschüre in großen Mengen verteilt haben. Dass kein einziger Abgeordneter der FDP es für nötig befunden hat uns zu antworten, spricht für sich und den Zustand dieser Partei.

Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Antworten und hoffe, dass Sie in dieser Sache nicht nachlassen, denn sonst taucht das Problem in absehbarer Zeit immer wieder auf. Wir fördern unter Verwendung von Steuergeldern damit Falschinformationen in großem Umfang. Das kann keiner wollen und es kann auch nicht rechtens sein.

Mit freundlichen Grüßen

für den Landesvorstand

Joachim Kalb

Anlage: Verkürzte Darstellung der Antworten aller MdLs, die auf unser Schreiben „Lust auf Bayern“ geantwortet haben

Anlage

Kurzdarstellung der Antworten von Mitgliedern des Bayerischen Landtages auf unsere Nachfrage vom 24.5.2011 bezüglich der Broschüre „Lust auf Bayern“. Die Reihenfolge ist beliebig gewählt.

MdL Volkmar Halbleib, SPD 1.6.2011

Teilt unsere Meinung und verweist auf eigene Initiativen in ähnlichen Fällen von 2009. Auch damals verwies Staatsminister Zeil darauf, dass nur Orte erscheinen, die bereit sind, dafür zu zahlen. Allerdings damals in einem sehr anmaßenden Ton gegenüber dem Abgeordneten.

MdL Christa Steiger, SPD 6.6.2011

Erkennt keinen skandalösen Vorgang und bestreitet die Zuständigkeit des Landtages. Freut sich, dass KC im Prospekt vertreten ist. Sieht die Verantwortung alleine bei den fränkischen Tourismusregionen.

MdL Helga Schmitt-Bussinger, SPD 6.6.2011

Schreibt im Namen aller mittelfränkischen SPD-MdLs. Sieht unsere Darstellung als berechtigt. Sie verweist auf die Zuständigkeit des Tourismusverbandes Bayern, des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes und des Bayerischen Heilbäderverbandes, da sie die Hauptgesellschaftler der Bayerischen Tourismus Marketing GmbH sind. Über eine Anfrage an die Staatsregierung sollen die Vorgänge aufgeklärt werden. Über das Ergebnis werden wir dann unterrichtet.

MdL Dr. Thomas Bayer, SPD 6.6.2011

Stellt eine schriftliche Anfrage (ohne Drucklegung) mit 5 Kernfragen an die Präsidentin des Bayerischen Landtages. Von einer Antwort werde er umgehend berichten.

Mdl Karin Pranghofer, SPD 9.6..2011

Hat eine mündliche Anfrage an die Staatsregierung gestellt und am 9. Juni vom Wirtschaftsministerium eine schriftliche Antwort erhalten.

Dr. Christoph Rabenstein, SPD 27.6.2011

Erklärt das Verfahren genau. Sieht das Problem der Broschüre darin, dass nicht eindeutig daraus hervorgeht, dass nur dort Gemeinden aufgezeigt sind, die sich finanziell beteiligen  (können). Somit kann kein objektiver Eindruck über die Tourismusregion in Bayern bestehen! Er wird uns weiterhin unterrichten.

MdL Horst Arnold, SPD 20.6.2011

Teilt uns die 6 Fragen seiner schriftlichen Anfrage nach § 71 GO mit.

MdL Christine Stahl, Grüne 7.6.2011

Weist auf die bayerischen Messeauftritte hin, die vergessen, dass es Franken gibt. Es widerspräche der Gleichbehandlung, wenn einzelne Tourismusverbände Beiträge für Werbebroschüren selbst finanzieren müssten.

MdL Ulrike Gote, Grüne 28.6.2011

Teilt uns mit, dass es zwar ärgerlich sei, dass Franken in der Broschüre unterrepräsentiert sei, kann aber unsere Kritik aufgrund der Anfrage von Thomas Mütze und der Antwort des Staatsministers für Wirtschaft nicht teilen. Sie hoffe auf die freuwillige Beteiligung weiterer fränkischer Tourismusregionen. Sie erwarte, dass der Tourismusverband Franken seine Aufgabe gerecht werde und dafür Sorge trägt, dass die Region Franken gleichberechtigt neben den anderen Regionen gefördert und beworben wird.

MdL Thomas Mütze, Grüne 6.6.2011 + 4.7.2011

Pflichtet uns bei, dass bei 5 von 25 Tourismuszielen in Bayern Franken nicht wirklich vorkommt. Er stellt eine Anfrage und meldet sich wieder, wenn er sich kundig gemacht hat.

Schließt sich Frau Gote an und verweist darauf, dass es uns definitiv gelungen ist, den Vorsitzenden des Tourismusverbandes Franken, Herrn Herrmann, auf seine Aufgaben hinzuweisen. Das ist uns aber zu wenig!

MdL Günther Felbinger, FW 6.6.2011 + 14.6.2011

Hat am 6. Juni eine schriftliche Anfrage mit 7 Fragen an die Staatsregierung geschickt. Er hat uns am 14. Juni von der Antwort des Staatsministers Zeil unterrichtet. Die Antwort ist gleichlautend wie an Frau Pranghofer (SPD). Er bleibt mit seinem Fraktionskollegen Dr. P. Bauer aber weiterhin am Thema.

MdL-Büro Glauber, FW 7.6.2011

Verweist auf die Aktivitäten von Herrn Felbinger und seine schriftlichen Anfragen.

MdL Peter Meyer, FW 15.6.2011

Verweist auf die Aktivitäten von Herrn Felbinger und seine schriftlichen Anfragen.

MdL Christian Meissner, CSU 30.5.2011

Leitet das Schreiben an den Sprecher der Oberfranken CSU MdLs, Herrn Heinrich Rudrof, weiter, der die nötigen Schritte veranlassen wird. Dies ist scheinbar nicht geschehen, zumindest erhielt ich keine Mitteilung, obwohl ich das Büro Rudrof nochmals angemailt habe.

MdL Gerhard Wägemann, CSU 31.5.2011

Schreibt uns, dass er sich durch unser Schreiben „bedroht“ fühlt und verweist auf seine Verdienste um seine Region. Er ist zufrieden, dass die „Fränkische Seenplatte“ berücksichtigt wurde. Er verweist auch auf die Verdienste von Herrn Herrmann. Ich habe ihm direkt per Email geantwortet.

MdL Karl Freller, CSU 7.6.2011

Hat mitgeteilt, dass er sich zunächst am 3. Juni an die Geschäftsführung der Bayern Tourismus Marketing GmbH, Frau Wiedemann, gewendet hat. Er hat mich über die Antwort informiert. Er teilte mit, dass erhebliche Steuergelder dorthin fließen und rief mich auch aus dem Landtag an. Er verfasste eine Presseerklärung (AZ-Artikel), in der er sich öffentlich über das Fehlen insbesonders der Fränkischen Schweiz als Tourismusregion empört.

MdL Eduard Nöth, CSU 2.6.2011

Teilt uns mit, dass er unser Anliegen unterstützt. Er wendet sich an den Bayerischen Tourismusverband und wird für unser Anliegen in der CSU werben.

MdL Gudrun Brendel-Fischer, CSU 7.6.2011

Mailte, dass sie die Broschüre auch unmöglich findet und verspricht in einer 2. Mail, über ihre Fraktion tätig zu werden.

MdL Barbara Stamm, Landtagspräsidentin, CSU 16.6.2011

Dankt für unseren Einsatz für unser schönes Frankenland und antwortet stellvertretend für die unterfränkischen CSU-Abgeordneten. Sie teilt mit, dass Gespräche gegenwärtig geführt werden und in Kürze welche anberaumt seien. Sie wird uns über die Ergebnisse unterrichten.

MdL Dieter Breitschwert, CSU 25.6.2011

Vermag keinen skandalösen Vorgang zu erkennen und unsere Fragen erscheinen ihm nicht so brennend wie von uns dargestellt. In einer halbseitigen Abhandlung sieht er das Fehlen der Fränkischen Schweiz als Tourismusgebiet ebenfalls kritisch, kann aber keine stärkere Gewichtung Altbayerns erkennen. In einem zweiten Teil zum Schreiben fordert er uns auf, zur Verschandelung der Landschaft durch Windräder Stellung zu nehmen.

Wie unterschiedlich, aber auch wie gleichgültig manche Volkvertreter diese Sache beantwortet haben sagt doch sehr viel aus.

Wem seine Heimat Franken nicht vollständig egal ist, der muss daraus bei der nächsten Wahl in 2013 Konsequenzen ziehen. Bei dieser Wahl, hat der Bürger in Franken das erstemal überhaupt die Chance, fränkisch zu wählen, das heißt, eine Partei “Die Franken”, die rein fränkische Interessen in München vertreten wird. Versprechungen von allen Parteien haben wir in den letzten 40 Jahren genug gehört.

Erst wenn Franken aus dem Kolonialzustand heraus kommt, wird München aufwachen, und uns wie einen Partner sehen und erst nehmen. Wenn das 2013 geschafft ist, können wir auf gut fränkisch sagen – …Baßd scho! Also – …jetz erscht recht!


M.T.

Thema: Fakten - Fakten - ... !!! | 3 Kommentare

149. Wahrheit über Franken – Baiern. Der FB zeigt es seit 20 Jahren auf

Montag, 29. August 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blogbesucher,

liebe fränkische Mitbürger,

der Fränkische Bund hat im Jahre 2010 sein 20jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass wurde die nachfolgende Festschrift erstellt(siehe Link), und jedem Mitglied ausgehändigt. In monatelanger Fleißarbeit wurden Daten, Bilder und Geschichten gesammelt und druckfertig erstellt.

Ich möchte hier nicht Dinge wiederholen die Sie in der Festschrift finden werden. Einige kurze Gedanken möchte ich aber trotzdem weiter geben, die mich bewegen.

Dieser kleine Verein(ca.600 Mitglieder) hat in der Vergangenheit und Gegenwart immer die fränkischen Interessen vorbildlich vertreten. Dass dies so ist, hat einen Namen, nämlich unser Vorstandsmitglied Joachim Kalb. Natürlich gibt es da noch einige aktive Mitglieder, wie z.B. Norbert Gramlich, und Bezirksvorstände usw. um nur einige stellvertretend zu nennen, die sich in vorbildlicher Weise für den Verein verdient machen.

Der Fränkische Bund hat bei seinen gesamten Aktivitäten immer nur das Wohl und Wehe der fränkischen Heimat im Blick. Diese Leidenschaft für die Heimat kann ich bei vielen anderen “fränkischen” Vereinen leider nicht feststellen, was bedauerlich ist. Der Grund dafür ist meiner Meinung nach, dass man sich zu sehr mit der altbayerischen Fraktion vermischt hat, was ein undefinierbares Gemisch ergibt.

Fränkische Kinder werden weiß-blau dressiert, wenn der “Landesvater” kommt.

Mein Wunsch ist es, dass viele der über 4 Millionen fränkische Bürger, ihre Liebe zur Heimat entdecken, und durch eine Mitgliedschaft(30.-Euro oder 35 Kugeln Eis) zum Ausdruck bringen. Ein anwachsen der Mitgliedzahlen hätte zur Folge, dass der Verein bei seinen Veröffentlichungen noch viel mehr Gehör bei der Politik finden würde.

Wie wichtig es für unsere Heimat ist, ein Sprachrohr wie den Fränkischen Bund zu haben, können Sie im Buch, unter der Rubrik “Wußten Sie schon, dass….” nachlesen. Hier kommt klar und deutlich zur Sprache, wie Franken von der Staatsregierung, und insbesondere von der Quadriga – Strauß, Streibl, Stoiber, Seehofer – , in den letzten 30 bis 40 Jahren benachteiligt wurde.

Wir, der Fränkische Bund, hören so oft, wenn wir Tatsachen über die Benachteiligungs Franken öffentlich machen, dass wir Franken nur am jammern sind. Aber, die Fakten zeigen, dass es wichtig ist, auf all die Ungerechtigkeiten hinzu weisen.

Wie arrogant in Oberbayern auf unser Eintreten für die Heimat reagiert wird, kann ich Ihnen anhand eines Kommentars aus Oberbayern aus meinen Blog zeigen:

Franken war bis zu seiner Einverleibung durch Baiern ein territorial und konfessionell bis zum absurden zersplittertes und zerstrittenes Gebiet. Wenn Sie heute als “Franken” auftreten können, wie auf dieser Seite, dann verdanken Sie das den Baiern. Ich als Altbaier hätte nichts dagegen, wenn die fränkischen Oberhanswursten endlich aus der bayrischen Politik und Verwaltung verschwinden würden und wir uns mit unseren Stammesbrüdern in Österreich wiedervereinigen. Die Franken würden dann aber alt ausschauen und verhungern.

Das verehrte Franken ist die tatsächliche Gesinnung bei vielen Oberbayern.

Ich frage mich nach solchen Äußerungen dann immer, warum aber entlassen die Altbaiern die fränkischen Jammerer denn nicht, wenn wir sie so nerven. Weil Ihnen dann keiner mehr den Ausbau Ihrer Infrastruktur in Oberbayern und München zahlt. Franken ginge es besser denn je, in München dagegen gingen die Lichter aus. Zwar nicht sofort, denn sie haben mit unseren Geldern für Jahre einen Speckgürtel angelegt. Aber die fränkische Köpfe, Ihre Sparsamkeit und Tüchtigkeit würden die jahrelangen Benachteiligung schon wieder aufholen, und Oberbayern nach wenigen Jahren überholen.

Ein weiterer Punkt warum der Fränkische Bund gebraucht wird, ist die Tatsache, das viele unserer fränkischen Abgeordneten – mit wenigen Ausnahmen -  in München die fränkischen Interessen nur schwach oder gar nicht vertreten.

Ein Beispiel gefällig:

Bayern Tourismus

Dieser Tage war im Focus (und wohl noch anderen Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns) das Heft “Lust auf Bayern”. Bereits der Blick auf die Karte ist im Hinblick auf die regionale Auswahl mehr als bodenlos. So taucht etwa die Fränkische Schweiz, Weinfranken usw. als Tourismusgebiet gar nicht erst auf! Herausgeber ist der Bayerische Tourismusverband mit dem Aufsichtsrats-vorsitzenden Wirtschaftsminister Zeil! Gefördert wurde das Ganze offenbar auch noch von der EU. Entgegen dem Vorschlag des Zukunftsrates ist Franken demnach nicht mal zur Erholung gut. Zeil (FDP) war auch für die Werbung auf dem „Bayern-Pavillon“ bei der Weltausstellung in Shanghai verantwortlich, woausschließlich mit Seppl, Neuschwanstein usw. geworben wurde.

Fordern Sie bitte diese Broschüre an, machen Sie sich selbst ein Bild und unterstützen Sie unsere Forderung, dass dieses Machwerk sofort aus dem Verkehr gezogen wird.

Eine neue Broschüre sollte mindestens ein Drittel touristische Ziele in Franken beschreiben.  Wie lange wollen wir uns solche Boshaftigkeiten noch gefallen lassen? Bitte engagieren Sie sich, es geht um unsere Zukunft hier in Franken!Was meinen unsere Volks- und Medienvertreter vor Ort zu diesem Skandal?   Wo bleibt der Protest von  Frau Hohlmeier, Huml usw.?

Leider nimmt der große Teil der fränkischen Bevölkerung solche Vorgänge gar nicht zur Kenntnis. Was solche Entscheidungen aber langfristig für den fränkischen Tourismus mit den Arbeitsplätzen und Lehrstellen bedeutet können wir uns nicht vorstellen. Für mich sind solche Vorgänge ein Skandal, und ich begreife nicht warum den Großteil der Franken dies anscheinend nicht berührt.

Nachdem der fränkische Bund alle fränkischen Abgeordeneten in dieser Sache angesprochen bzw. aufgeweckt hat, kam Bewegung in die Sache. Viele der Abgeordneten haben sich mit den Fränkischen Bund eins gemacht und mit entsprechenden Schreiben an das zuständige Ministerium Beschwerde eingelegt und Änderung verlangt.

Sie sehen an diesen neuen Skandal, dass es eine Stimme für Franken geben muss, und diese wäre noch viel wirkungsvoller, wenn nur 1% der Franken sich im Fränkischen Bund einschreiben würden.

So, und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß und Gewinn beim Lesen der Festausgabe.

Je nach Upload Geschwindigkeit (bei DSL 6000 ca. 2-3 min für Gesamtausgabe) kann es einige Miunten dauern, weil die Datei sehr umfangreich ist. Es wird aber versucht in nächster Zeit noch zu verkürzen.

Druckausgabe Umschlag


Festschrift Gesamtausgabe

Festschrift-2010 Teil 1: Der Fränkische Bund e.V. wird 20

Festschrift-2010 Teil2: Franken unsere Region

Festschrift-2010 Teil3: Unser Frankenland braucht eine Zukunft





Thema: Fränkischer Bund | Beitrag kommentieren

148.Qualität aus Franken – Regionalbewegung Franken

Mittwoch, 24. August 2011 | Autor:

Frankenlied

Reportage Echt Franken

(Quelle Frankenpost-Autor Roland Rischawy)

Lieber Blog Besucher,

es freut mich sehr, dass sich viele Franken mehr und mehr daran machen, ihre Heimatprodukte zu vermarkten und auch den Mut haben, diese als fränkische Produkte anzupreisen, und nicht wie es vereinzelte fränkische Firmen tun, als bayerisch zu bezeichnen. Was ersten falsch und zweitens ein Verrat an die Heimat ist.

Hier gibt es die fränkischen Farben zum fränkischen Karpfen.

Nicht weiß-blau sonder rot-weiß

Ich war in meiner beruflichen Zeit sehr häufig unterwegs, und ich dufte feststellen, dass es kaum eine Region auf der Welt gibt, die eine größere Vielfalt und Qualität an Brot, Wurst, Wein und Bier hat, wie unser Frankenland.

Darum ist es eine logische Entwicklung, dass immer mehr Franken diesen Weg erkennen, und ein gutes Auskommen damit erzielen. Selbst Lebensmittelkonzerne wie Rewe haben dies schon erkannt.

Nur Franken kennen den wahren Wert eines Schäuferlas

Reportage Echt Franken


(Quelle Frankenpost-Autor Roland Rischawy)


Auszeichung für Herbert Bauer am 18.03.2011 mit der Frankenmedaille, für seinen Einsatz der Regionalbewegung.

Thema: Wo Franken Spitze ist | Beitrag kommentieren

147. Die CSU – Schuldenuhr in Bayern

Montag, 1. August 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blobesucher,

sicher wollen Sie wissen was hinter dieser Titelausage steckt. Das können Sie erfahren, wenn Sie den Link Schuldenuhr  anklicken.  Warum wir Bürger – besonders aber hier in Franken - seit über 200 Jahren dafür bluten müssen, wenn Altbayern immer wieder einmal ihren Größenwahnsinn frönen und im wahrsten Sinne des Wortes durchdrehen ist mir bis heute unklar geblieben.

Für diese Eskapaden steht seit Jahrzehnten eine Partei, die nennt sich “christlich” und “sozial”. Was daran “christlich” und “sozial” ist, konnte ich trotz vieler Recherchen einfach nicht heraus finden.

Was ich gefunden habe, ist eine Studie des Instituts PRAGMA, dass im Auftrag der CSU gehandelt hat. Man erhoffte sich natürlich ein positives Ergebnis der Studie, aber die Tatsachen haben ein anderes Ergebnis gezeigt. Nämlich, Vetternwirtschaft und Filz. Wer es nicht glaubt, möge sich selbst ein Bild von dieser Partei machen, oder das Buch “Macht und Missbrauch” von Wilhelm Schlötterer lesen. Herr Schlötterer hat es in seinen Berufsleben am eigenen Leib erfahren, wie es aussieht, wenn man die CSU Linie nicht einhält.

Schuldenuhr Bayern – wir in Franken dürfen zahlen und verzichten(Quelle: SPD – Bayern)


Schuldzinsenuhr zur Landesbank: ”Die CSU-Schulden ticken jede Sekunde”
“Die CSU-Schulden ticken immer noch jede Sekunde, die Schuldzinsen wachsen in rasantem Tempo, ein Ende ist nicht in Sicht”, sagt Fraktionschef Markus Rinderspacher mit Blick den 10-Milliarden-Euro-Kredit zur Rettung der Landesbank.
Rinderspacher rechnet vor, dass der bayerische Steuerzahler jeden Tag fast 940.000 Euro nur an Zinsen für das Landesbank-Desaster aufbringen muss (im Jahr 343.000.000 Euro), in der Stunde 39.155 Euro. “Ein bayerischer
Arbeitnehmer muss im Schnitt ein volles Jahr arbeiten, für den Betrag, den wir alle 60 Minuten an Zinsen für das CSU-Landesbank-Desaster ausgeben müssen – jede Stunde ein bayerischer Mittelklassewagen mit Metallic-Lackierung.”

Mit diesem Geld hätte man z.B.

  • 250 Kilometer Staatsstraßen ausbauen können
  • oder das von Innenminister Herrmann angekündigte 20 Mio-”Frostschaden”-Sonderprogramm um das fast 19-fache erhöhen können
  • oder 6500 zusätzliche Lehrer beschäftigen
  • oder 752.000 Kindern in Bayern ein Jahr lang die Musikschule bezahlen können (540 Euro/Jahr)
  • oder 989 Regional-/Schulbusse mit 100 Prozent staatlicher Förderung anschaffen können (Standardbus 380.000 Euro)
  • oder 6266 Regional-/Schulbusse mit dem in Bayern geltenden Fördersatz von 60.000 Euro anschaffen können
  • oder 686 Sporthallen mit einer Sanierungssumme von 500.000 Euro pro Halle modernisieren können.

Bis Jahresende 2011 wird der Gesamtbetrag geleisteter Zinszahlungen auf knapp 700 Mio Euro angewachsen sein.
Im Jahr 2012 steigt die Jahres-Zinszahlung um 12,1 Mio Euro auf 355,3 Mio Euro an.

Das ist die Schuldzins-Rechnung für 2011:

  • 343.200.000 Euro werden 2011 für die Landesbank-Schuldzinsen aus dem Staatshaushalt verbraucht
  • 940.272 Euro am Tag
  • 39.178 Euro pro Stunde
  • 653 Euro pro Minute
  • 10,88 Euro pro Sekunde

Rinderspacher forderte von der BayernLB und Finanzminister Fahrenschon erneut einen Rückzahlplan für die Landesbankschulden: “Die bayerische Öffentlichkeit erwartet einen Zeitplan, ab wann und in welchen Raten die BayernLB ihre Schulden beim Steuerbürger zurückbezahlen wird”, so Rinderspacher.


Ich hoffe, dass viele Franken bei den Wahlen 2013, sich einmal zurück erinnern, wer für dieses Debakel verantwortlich ist, und dann ihre Stimme einer fränkischen Interessenvertretung geben.

Nur über diesen Weg wird es möglich sein, dass Franken in Zukunft gleichberechtigt behandelt wird, und die Geldströme in den Speckgürtel München und Oberbayern endlich unterbrochen werden.

Auch ist es längst überfällig, dass der Landesname in Altbayern – Franken geändert wird, so wie es viele andere Bundesländer für normal erachten.

z.B.

Baden – Württemberg

Mecklenburg – Vorpommern

Nordrhein – Westfalen

Rheinland – Pfalz

Sachsen – Anhalt

Schleswig – Holstein

Die Arroganz der “mir san mir” Fraktion muss ein Ende haben.

Schlußbemerkung:

Ich halte den Volkstamm der Franken ja nach wie vor für einen intelligenten Volksstamm. Wenn ich mir aber die politischen Entscheidungen der letzten 40 Jahre in Bayern unter der CSU Herrschaft ansehe, dann muss ich doch an meiner guten Meinung etwas zweifeln. Sie fragen warum? Sehen Sie sich zum Beispiel die Entwicklung in Oberfranken im Vergleich zu 1960 an, dann werden Sie unschwer feststellen, dass hier eine Politik gemacht wurde, die Franken sehr stark benachteiligt hat, und Oberbayern begünstigt hat.

Es gibt für mich dazu nur folgende Erklärungen:

1. Die Jasager der fränkischen CSU Abgeordneten, die nach München fahren um Karriere zu machen, aber die Heimat vergessen und verraten.

2. Die fränkischen Stammesgenossen, die schon total bajuwarisiert sind.

3. Die Doppel – SS der bayerischen Ministerpräsidenten, Strauß - Streibl – Stoiber – Seehofer. Letztgenannter nicht einmal gewählt, sondern durch Absetzung von Beckstein an die Spitze gehieft. Das ist Politik in Bayern.

Noch ein Punkt der mir all die Jahre aufgefallen ist. Die CSU versteht es sehr gut, alle negativen Meldungen sehr schnell aus der öffentlichen Diskussion verschwinden zu lassen – mit Hilfe der manipulierten Medien – und aktuelle positive Meldungen in den Vordergrund zu rücken. Dieses Muster zeichnet diese Partei besonders aus.

M.T.

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