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160.Frankenmedaille 2010 an Herbert Bauer

Mittwoch, 4. April 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Fränkischer Bund plädiert für ein „Bundesland Franken“
20-jähriges Bestehen gefeiert – Medaille für Regional-Initiative

 

Main-Post 22.03.2011
(lby) Der Fränkische Bund hat anlässlich seines 20-jährigen Bestehens erneut die Bildung eines eigenen Bundeslandes Franken in die Diskussion gebracht. „In der Hoffnung auf Besserung hat das Projekt ‘Bundesland Franken’ 15 Jahre lang geruht. Nach dem sich an der Benachteiligung Frankens nichts geändert hat, überlegen wir, das Projekt jetzt wiederaufleben zu lassen“, erklärte das Vorstandsmitglied des Fränkischen Bundes, Joachim Kalb, in Nürnberg.

Den letzten Anstoß dafür hätten die Empfehlungen des Zukunftsrats der Staatsregierung gegeben, die einseitig auf die Förderung der Ballungsräume setzten, sagte Kalb. Der in den 90er Jahren mit einem entsprechenden Vorstoß gescheiterte Fränkische Bund setzt dabei auf EU-Pläne für ein Europa der Regionen. Die Schaffung sogenannter EU-Regionen biete die Chance für eine Neugliederung der Bundesländer. Dabei sollte nach Kalbs Einschätzung neben einem eigenen Bundesland Franken alternativ über einen Zusammenschluss der Bundesländer Franken und Thüringen oder sogar ein neues Bundesland Hessen-Franken-Thüringen nachgedacht werden. Zwischen diesen drei Bundesländern gebe es schon jetzt viele Gemeinsamkeiten, sagte Kalb.

Eine weitere Alternative sei, die Europäische Metropolregion Nürnberg in eine „Metropolregion Franken“ umzuwandeln. In einem solchen Fall müsste sie aber deutlich mehr politische Kompetenzen erhalten.

Die zum dritten Mal verliehenen Frankenmedaille ging in diesem Jahr an Herbert Bauer. Der frühere Manager eines Schreibwarenherstellers in der Region Nürnberg hat im vergangenen Jahr die Regionalinitiative „Echt-Franken“ gegründet. Zur Zeit wird unter dieser Regionalmarke Frischmilch vermarktet; die mit der rot-weißen Franken-Flagge gekennzeichneten Milchtüten sind künftig in den Regalen der fränkischen Rewe-Filialen erhältlich. Demnächst soll unter dem Siegel „Echt-Franken“ auch fränkische Butter, Sahne und Kloßteig in die Supermarktregale kommen.

Nach Kalbs Worten ist es dem Fränkischen Bund während der vergangenen 20 Jahre gelungen, das fränkische Bewusstsein zu stärken. „In Oberfranken finden Sie keine bayerische Fahne mehr. In den Schrebergärten weht jetzt überall der rot-weiße Franken-Rechen“, stellte Kalb fest.

Laudatio für die Verleihung der 3.Frankenmedaille am 18.03.2011!

Von Jochen Pfeuffer (Mitglied im Landesvorstand Fränkischer Bund e.V.)

 

Angesichts der voranschreitenden globalen Vernetzung besinnen sich die Menschen wieder mehr auf Ihre direkte Umgebung. Familie, Wohnort und Heimatregion gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Mensch braucht eine Basis. Gerade in Zeiten von Finanz-, Lobby- und Medienmacht, von Umwelt- und Gesellschaftsproblemen wird das immer wichtiger. In diesen „Krisenzeiten“ verbirgt sich ebenso eine Möglichkeit. Eine Möglichkeit zu erkennen, dass das Streben nach maximalem Wachstum und der fortlaufenden Steigerung des Bruttosozialproduktes den dauerhaften “Erfolg” unserer Gesellschaft nicht sichern kann. Es gehört vieles mehr dazu. Beispielsweise die Erziehung und Bildung unserer Kinder, die sozialen Standards und die demokratischen Werte, der Umwelt- und Artenschutz und natürlich genauso das Gefühl sich wohl zu fühlen in der Region in der man lebt. Also, besser ist es regional zu handeln und global zu denken, wie im Bereich der Energiegewinnung oder dem Kauf von regionalen Produkten.

Die Globalisierung und der Schutz der Natur funktionieren eben nur, wenn diese auf die Regionen abgeleitet und dort praktiziert werden.

Das Thema Franken in Bayern und Franken in Deutschland gewinnt somit angesichts dieser ganzen Punkte und eines Europa der Regionen immer mehr an Bedeutung.

Franken muss in einem friedlichen Europa der Regionen gleichberechtigt neben den anderen Regionen stehen, die Entwicklung mitgestalten können und wahrgenommen werden. Wir möchten deshalb in erster Linie das Selbstbewusstsein der Einwohner in der Region und das Selbstverständnis für die Region positiv fördern, und Franken dazu immer mehr Gewicht als gemeinsame Region geben. Wir möchten die Vielfalt Frankens, die von Bayern zur Schwäche gemacht wurde, wieder zu einer Stärke der Region Franken machen. Franken war schon immer bunt, und deshalb setzt sich der Fränkische Bund für diese Vielfalt Frankens ein. Wir brauchen diese Vielfalt um wieder zu einer Einheit zu gelangen. Gerade an einem so historischen Datum wie heute, dem 18.März, ist das wichtig zu betonen. Einheit durch Vielfalt, das ist für eine friedliche, positive Zukunft auch das Rezept für Deutschland und Europa. Für Franken bedeutet das: Zusammenstehen bei den Kulturgütern, im Bereich des Tourismus und ebenso in anderen wirtschaftlichen Gebieten. Die Exzellenzinitiative hat es ja gerade erst wieder gezeigt. Wir brauchen allenthalben die fränkische Zusammenarbeit, um dann den Nachbarregionen auf Augenhöhe zu begegnen.

Ein fränkisches Geschäftsnetzwerk würde nicht nur andauernden Erfolg und versteckte Potentiale hervorbringen, sondern auch ein ideales Sprungbrett für neue Unternehmen bieten. Es gilt die in Franken vorhandenen Qualitäten herauszustellen und konkret diese weiter zu entwickeln. Wir benötigen keine vom Freistaat vorangetriebene Abgrenzung der fränkischen Teile Bayerns. Im Klartext: Die Wirtschaftsinitiativen der Bezirke stehen sich argwöhnisch gegenüber und fördern oft noch eher Misstrauen als Vertrauen und Missgunst statt Miteinander. Es muss endlich selbstbewusst als eigene Marke aufgetreten werden, anstatt bei Bayern das fünfte Rad am Wagen zu sein und nur am Rande, wenn überhaupt, vorzukommen.

Wir haben bereits ein Dachmarken-Logo mit dem fränkischen Rechen. Darunter sollte sich Franken in seiner ganzen Vielfalt als Einheit zeigen, Stärke und Qualität demonstrieren und sich vermarkten. Das führt zu einem positiven Bild und Selbstbild der Region.

 

 

 

Der bewusste Verbraucher möchte Waren aus seiner Region, die Ihm bestimmte Standards garantieren. Dafür ist die Mehrheit bereit mehr zu zahlen, und das bedeutet mehr hochwertige und sichere Arbeitsplätze in Franken.

Die fränkische Natur bietet uns mitunter diese Möglichkeit. Also nutzen wir Sie doch einfach.

Es bedarf nicht unbedingt einer Alleinstellung um regionale Produkte an die Bürger zu bringen.

Es muss zu allererst einmal die richtige Marketingidee und -strategie kommen, und eine Person die sich mit der Region und deren Spezialitäten absolut identifiziert.

So stark, dass Sie mit Ihrer Überzeugung und Ihrem Engagement, nicht nur Ihre Umgebung sondern sogar die Zulieferer der Verbrauchszentren für diese Idee gewinnen kann.

Doch selbst ohne die großen Supermarkt-Ketten, gibt es genügend Absatz- und Kooperationsmöglichkeiten für regionale Produkte. Bauernmärkte,  Regionaltheken, die Gastronomie und der Tourismus können sich gegenseitig fördern, wenn die Qualität stimmt.

Im Idealfall knüpft das Nutzen der regionalen Spezialitäten sogar eine wichtige Beziehung von Stadt und Land, und trägt so zu einer positiven, ausgleichenden Struktur in der Region bei. Deshalb sollten solche Initiativen eher politisch unterstützt und finanziell gefördert werden, als irgendwelche abstrakten Gremien.

Denn hier geht es um eine nachhaltige Entwicklung beim Zusammenspiel von Landwirtschaft, Verarbeitung, Vertrieb und Verbrauch im regionalen Raum.

Es geht um kürzere Transportwege, also weniger Umwelteinflüsse und weniger Straßenbelastung.

 

Regionale Produkte von hoher Qualität bringen mit der Wertschöpfung Arbeitsplätze in die Region. Außerdem steigt somit das Potential für den Tourismus und die Naherholung.

Und durch den einhergehenden Schutz der kultivierten Landschaft, wird bei den Einwohnern die Identität und das Bewusstsein für die Kultur und die Tradition gestärkt.

Sozusagen Tradition mit Zukunft und Weitblick.

 

 

Und, dass Tradition und Moderne sich nicht im Weg stehen müssen, hat unser diesjähriger Medaillenträger bewiesen.

Er ist im Fränkischen in einer kleineren Ortschaft aufgewachsen und hat dort als Kind selbst bei der Landwirtschaft der Großeltern mitgeholfen.

Nach seiner Ausbildung und dem Studium war er in der Großstadt als Marketing-Experte bei einem fränkischen Schreibwarenhersteller sehr lange tätig.

In seinem Vorruhestand hat er nun genau das Konzept für regionales Produktmarketing in die Tat umgesetzt, wie es sich unser Verein mehrheitlich vorstellt.

Mit seinem persönlichen Einsatz hat er es geschafft, dass eine der großen Supermarktketten seine fränkische Initiative an die Konsumenten bringt.

Außerdem ist besonders hervorzuheben, dass die Zusammenarbeit der Milchbauern mit der Molkerei bei der fränkischen Frischmilch länderübergreifend ist.

Denn die fränkische Kooperation, auch zwischen den Franken in Baden Württemberg und Bayern muss gestärkt werden, wie wir alle wissen.

Das oft verwendete Zitat: „Tradition ist nicht das Aufbewahren der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“ , hat er in seinem Sinne verwirklicht und sprichwörtlich generationenübergreifende Arbeit geleistet.

Wie unser Verein, der Fränkische Bund e.V., steht er damit für frische Ideen für Franken.

Für die positive Entwicklung unserer Region sind Personen wie er Gold wert.

 

Und so vergeben wir die Medaille in diesem Jahr an den Gründer der Regionalinitiative

„Echt-Franken“  - an Herrn Herbert Bauer.

 

 

Thema: Vorbilder aus Franken | 2 Kommentare

159. Nicht hinnehmbare Realitäten im Bayernstaat

Dienstag, 28. Februar 2012 | Autor:

Frankenlied

 

Bereits im Niedergang hält die CSU umso verbissener und militanter an ihrer vermeintlichen Superformel
50 %+x = CSU = Bayern = Erfolgsgarantie fest.

 

Die FDP, die alleine an diesem Verhalten etwas ändern könnte, schaut gebannt wie das Kaninchen auf die Schlange dabei zu.

Für die fränkischen Verantwortungsträger wurde die Parole ausgegeben: Jegliches fränkisches Selbstbewusstsein ist zu unterdrücken; das große Franken ist zu zerstückeln und gegeneinander auszuspielen; die fränkische Identität ist zu leugnen. Parteiinteresse rangiert immer vor dem auch noch so berechtigten Interesse der Region.

Die Folge dieser oberbayerischen Vorgaben sind sehr vielfältig und unakzeptabel für unser Frankenland.

Geschichte:
Der Münchner Prof. Blessing (Uni Erlangen) u.a. erklärt, dass die Franken erst in Bayern ein eigenes Bewusstsein entwickelten. Das ist nachweislich falsch. Monteglas, der Franken ausplünderte, gilt offiziell (Landeszentrale für politische Bildung) als der Schöpfer des modernen Bayern.

 

Staatsfunk:
95 % aller Unterhaltungssendungen im Bayerischen Rundfunk spielen vor oberbayerischem Hintergrund (Seppl-Kultur) – Dahoam ist dahoam, kein fränkischer Tatort, sogar Reiseberichte aus Franken mit oberbayerischen Sprechern und Stubenmusi. Trotz vom Gesetz geforderter Unabhängigkeit der Medien sind ausschließlich CSU-Leute in der Führung des BR und ein Skandalpolitiker Schneider im Medienrat. An der politischen Akademie Tutzing soll der Nichtfachmann Goppel Chef werden.

 

Tourismustrottel !                                                                                  Tourismustottel 2    

 

 

 

Außendarstellung:
Werbung für Bayern insgesamt bezieht sich ausschließlich auf Oberbayern mit Seppln, Neuschwanstein und München. Jüngstes Beispiel: Weltausstellung Shanghai. Nach außen gibt man sich als etwas ganz besonderes und stänkert gegen alles, was aus Berlin kommt, obwohl man selbst dort noch mitregieren darf.

 

Regierungsform:
Napoleonischer Zentralismus nach innen und Separatismus nach außen. Stadthalter (Regierungspräsidenten) erhalten Order aus München.

 

Projekt Invest in Bavaria

Politik:
Es ist keinerlei Willen erkennbar, das gesetzlich vorgeschriebene Landesentwicklungs-programm auch nur ansatzweise umzusetzen. Das Gegenteil wird praktiziert, was z.Zt. in den bestellten Empfehlungen des Zukunftsrates gipfelt. Die Gelder werden im genau umgekehrten Verhältnis verteilt, wie es sein müsste.

 

Um von dieser Tatsache abzulenken, versucht man öffentlichkeitswirksam mit Hilfe der Medien inhalts- und wirkungslose Pseudoaktionen vor Ort vorzutäuschen und die Aufspaltung Frankens damit voranzutreiben. Beispielhaft sind dafür die Aktionen von Oberfranken Offensiv (1 Mio. Euro für einen Kartoffelstempel) mit Frau Huml (CSU) sowie Changenregion Unterfranken und der Zukunftsrat ländlicher Raum (Herrr Friedrich CSU). Statt den Konsens in eine Art fränkische Versammlung zu suchen, an der alle Parteien und Verbände teilnehmen können, sind alle diese Gremien nahezu ausschließlich mit CSU-Leuten besetzt. Frau Hohlmeier hat noch vor dem Zukunftsrat fertig gebracht, Oberfranken zu empfehlen, sich nach Thüringen, Sachsen und Tschechien zu orientieren. Hauptsache teilen!
Die sog. Empfehlungen des Zukunftsrates bilden den vorläufigen Höhepunkt einer absurden Fehlentwicklung im Bayernstaat. Die Bevölkerung ist zurecht aufgebracht und wütend. Der FB hat dazu eine klare Haltung. Wir meinen, das Maß ist voll!

M.T. und J.Kalb

Thema: Politischer Filz | Ein Kommentar

158. Tag der Franken in Bad Windsheim 2009 Franken in Europa – Europa in Franken

Samstag, 25. Februar 2012 | Autor:

 Frankenlied

Der Tag der Franken am 05. Juli 2009 im Fränkischen Freilandmuseum

Bad Windsheim

Bericht von Sabine Kulenkampff

Es wird eine bunte, sehr lebendige Veranstaltung werden. Verteilt auf die historischen Gebäude im Fränkischen Freilandmuseum werden sich einen Tag lang, am 05. Juli 2009 ab 9.00 Uhr, Teilnehmer aus den 27 Mitgliedstaaten der EU den Besuchern präsentieren: Theater, Volksmusik und Trachten werden gezeigt, Informationen über Lebensweise und Kultur vermittelt, auch kulinarisch werden die Gäste sich vorstellen. Die Teilnehmer sind Partnergemeinden fränkischer Städte und anderer Gebietskörperschaften, Vereine und Konsulate aus europäischen Ländern, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind mit Franken verbunden, und gestalten unter dem Motto „Franken in Europa – Europa in Franken“ den in diesem Jahr vom mittelfränkischen Bezirk ausgerichteten Tag der Franken mit. Tag der Franken?

 

Es begann mit einem Schreiben an den Bayrischen Landtag, Referat Eingaben und Beschwerden, vom 14.10.2004:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wünsche mir einen Tag der Franken und möchte deshalb eine Petition einreichen. Der Tag der Franken soll ein Fest, ein Jahrestag der Franken und ein Schaufenster für die Vereine und das Handwerk werden.“ So schrieb der inzwischen leider verstorbene Freie Bankkaufmann Werner Bächer aus Selbitz, Jean-Paul-Straße. Ein wenig nach Jean Paul klingt die Weiterleitung der Eingabe an den damaligen Landratspräsidenten, durch einen Staatssekretär: „Dem Petenten geht es offensichtlich nicht um die Einführung eines zusätzlichen Feiertages, sondern um einen jährlich wiederkeh-renden, durch Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machenden Aktionstag, der die Bedeutung Frankens unterstreichen soll.“ Mit den „landschaftlichen und kulturellen Schönheiten sowie mit den wirtschaftlichen Aktivitäten und touristischen Vorzügen der fränkischen Region“ solle man sich am Tag der Franken befassen. Der Antrag wurde der Staatsregierung vorgelegt, der Landtag beurteilte die Eingabe Bächers positiv. Dann geschah erst einmal – nichts. 2005 nahmen sich Dr. Helmut Ritzer und der damalige bayrische Innenminister Dr. Günther Beckstein der Sache an. Dr. Ritzer berichtet, dass es längst einen Tag der Hessen gab, eine „Wahnsinnsveranstaltung“, alsbald auch einen Tag der Sachsen und einen Tag der Thüringer. Auch den Versuch, einen Tag der Bayern abzuhalten – 2001 in Regensburg – gab es schon, aber es wurde nichts rechtes daraus. „Aber es gibt Menschen,“ sagt Ritzer, „die fränkisch denken und nicht ruhen!“ Fränkisch denken, das heißt für den Erlanger Juristen, ehemaligen Vizepräsidenten des Bayrischen Landtags und heutigen Vorsitzenden der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft, gegen einseitige Darstellungen Bayerns einzutreten. Es gibt drei Stämme in Bayern, die längst nicht alle weiß-blaue Lederhosen tragen: Bayern, Schwaben und Franken. Nicht um Seperatismus geht es Ritzer, aber um Förderung der weniger beachteten Teile des Staatsgebietes, um Abschaffung der vor allem finanziellen Benachteiligung Frankens. Beispielsweise wurden lange Zeit Max Planck Institute, Fraunhoferinstitute oder andere regional wichtige Einrichtungen nur in den Bayrischen Regierungsbezirken unterstützt, in München gibt es drei staatlich geförderte, erstklassig ausgestattete Universitätskliniken, während etwa die in Erlangen angesiedelten Unikrankenhäuser erst jetzt endlich saniert, verbessert und umgebaut werden. Auch im kulturellen Bereich, etwa was die Museenlandschaft anbelangt, war Franken lange im Rückstand. Die Bahnanbindung an die Hauptstadt ist immer noch schlecht. Dem versucht seit 1948 erfolgreich die Fränkische Arbeitsgemeinschaft entgegenzuwirken. Es handelt sich hierbei um eine kommunalpolitische Vereinigung, zu deren Gründern die Städte Würzburg, Nürnberg und Bamberg gehörten. Es folgten weitere Städte, Landkreise und Einzelpersonen, historische und kulturelle Vereine, politische Mandatsträger. Nicht alle, aber viele kommunale Gebietskörperschaften sind inzwischen beigetreten – die es nicht taten, wurden wohl vom freiwilligen Mitgliedsbeitrag abgeschreckt. Die Fränkische Arbeitsgemeinschaft lehnt die Forderung eines eigenen Bundeslandes Franken als nicht realistisch ab. Zusammenarbeit, nicht Zusammenschluss ist die Devise der Arbeitsgemeinschaft. Sie drängt den Bund, das Land und die Europäische Union zu einer regionalen Stärkung der fränkischen Wirtschaftsräume. Seit der Eingliederung des Fränkischen Reichskreises in das durch Napoleon neu gegründete Königreich Bayern, 1806, wurde Franken nicht mehr als Ganzes gesehen. Der Fränkische Reichskreis! Am 02. Juli 1500 wurde auf dem Reichstag zu Augsburg das Heilige Römische Reich in Reichskreise unterteilt. Die einstigen Gebietsteile des historischen Frankens wurden von „Reichskreis 1“ in Fränkischer Reichskreis umbenannt. Und der Fränkische Reichskreis hat gut funktioniert, dreihundert Jahre lang! Juristisch hatte er zwar nicht die Qualität eines eigenen Staates, doch durchaus Staatengemein-schaftscharakter, berichtet Dr. Ritzer. Die verschiedenen fränkischen Gebietskörper-schaften haben gut zusammengearbeitet, es gab eine funktionierende Infrastruktur, das Zollwesen war einheitlich, bei Hungersnöten half man sich aus – und: Trotz aller Konfessionsunterschiede kam man als Einheit über den Dreissigjährigen Krieg. Dies sollte im Fränkischen Selbstbewusstsein und im Bewusstsein der verantwortlichen in Bayern verankert werden, meint der überzeugte Franke Ritzer: Wir sind keine Nordbayern, haben eine eigene Geschichte!

 

Die Fränkische Arbeitsgemeinschaft also sollte und wollte nun den Tag der Franken auf den Weg bringen, der „Geburtstag“ des Fränkischen Reichskreises, der 02.07. wurde als Datum erwählt – bzw. wird zumeist der auf den 02. folgende Sonntag genutzt. Die Idee, die einzelnen Regierungsbezirke abwechselnd zur Ausrichtung des Tags der Franken einzuladen und das Haus der Bayrischen Geschichte zu beteiligen, nahm schnell Gestalt an. Der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Richard Bartsch, unterstützte die Idee, und so wurde aus Anlass der Nürnberger Ausstellung „200 Jahre Franken in Bayern“ der Tag der Franken erstmals veranstaltet, nachdem der Bezirk Mittelfranken bereit war, zusammen mit der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft und dem Fränkischen Bund die Veranstaltung auszurichten.

2007 wurde das oberfränkische Bamberg, das gerade 1000 Jahre Bistum feierte, zum zweiten Veranstaltungsort, verantwortlich für die Durchführung war der Bezirk Oberfranken. 2008 war Miltenberg in Unterfranken der Gastgeber. Nunmehr war der Tag der Franken etabliert, es geht weiter! Nächstes Jahr wird wieder Oberfranken der Gastgeber sein, und nun kommt es schon zu einem Wettbewerb, wie um die Veranstaltung der Olympiade: Kulmbach hat sich diesmal erfolgreich um die Durchführung beworben, Bayreuth musste zurückstehen und kommt 2013 dran! Aber zunächst erfolgt, veranstaltet vom Bezirk Mittelfranken, am 05.07. der diesjährige Tag der Franken. Vorher wird ein wissenschaftliches Symposium am 26. Juni 2009 im Bezirksrathaus Ansbach stattfinden: Tag der Franken – Geschichte – Anspruch –Wirklichkeit ist das Thema. Dort wird auch der Unterschied des Tags der Franken zu dem von den Nazis veranstalteten Fränkischen Tag erläutert werden.

 

Erstmals wird in Bad Windsheim vom Bezirk Mittelfranken der Tag der Franken als eigenständige Veranstaltung durchgeführt, zudem, auch aus Anlass der Europawahl, im oben beschriebenen europäischen Zusammenhang. „Die Franken sind die Wegbereiter Europas!“ sagt Helmut Ritzer mit Nachdruck. Zwei Weltreiche seien von Franken gegründet worden: Frankreich und das Heilige Römische Reich deutscher Nation. Franken gehe auch heute noch über die Regierungsbezirksgrenzen hinaus, Heilbronn, die Hohenloher Gebiete seien im Grunde fränkisch, der weiß-rote Frankenrechen ist im Staatswappen Baden-Württembergs zu finden! Auch im heutigen Thüringen gibt es fränkische Regionen. Die Ausstellung „Franken – Wegbereiter Europas“ welche nicht in Bayern stattfinden durfte, sondern nach Baden – Württemberg auswandern musste, habe das anschaulich gemacht. „Wir Franken sind die Kinder Europas!“ mit Stolz nennt Ritzer Franken den Drehscheibenraum Europas, verweist auf Jahrhunderte alte Kontakte nach Prag, in den Osten, Westen, Norden und Süden: „Es ist wunderbar, dass der Bezirk Mittelfranken Partnerschaften mit Pommern, dem Limousin in Frankreich und vielen anderen europäischen Gebieten unterhält!“ Am 05. Juli in Bad Windsheim werden sie sichtbar werden, für jeden, der sich interessiert und genussbereit ins Freilandmuseum aufmacht!

Näheres und Programm: www.tagderfranken.de

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157. So sieht wahre Liebe zu Franken aus

Donnerstag, 23. Februar 2012 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

solche fränkischen Zeitgenossen – wie der folgende Leserbrief eines Exilfranken zeigt – würde ich mir viele für unser Frankenland wünschen.

 

 

Ich lese -wenn auch manchmal mit Verspätung- sämtliche Berichte zum Thema Dürer, Heinrichskrone usw. sowie auch zu sonstigen lokalpolitischen Themen. Vielen Dank für die sehr gut aufbereiteten Informationen!

Einerseits bin ich seit Wochen vom Eifer, den Dürer zurück zu holen, infiziert und begeistert, andererseits aber auch tief enttäuscht, wie schnell einige “Volks(ver)treter” die Flinte ins Korn schmeißen.

In den beiden Artikeln der SZ fand sich sehr viel wieder, wie ich es immer und immer wieder selbst erlebe:

“Flucht in Selbstironie”, “Depression”, “Pessimismus”, “Demut” und “fehlendes Selbstbewusstsein”

DAS soll typisch FRÄNKISCH sein?

In der Tat, man erlebt es häufig so, viel zu häufig gar. Aber typisch FRÄNKISCH ist das sicher nicht.

Für mich sind Beharrlichkeit, Kreativität, Streitbarkeit, Selbstbewusstsein, Erfindergeist und (ein spezieller) Humor typisch fränkische Tugenden.

In meinen Augen denken eigentlich fast alle (Franken) so wie Sie und ich. Nur die meisten knicken später ein. Es fehlen Köpfe an den entscheidenden Stellen, die mal so richtig die Faust auf den Tisch knallen. Warum immer diese falsche Bescheidenheit?

Es kann und darf nicht sein, dass Kreaturen wie Söder ungestraft den Kniefall zelebrieren und sich ihre Demut aufdiktieren lassen. Von Flach-Pfeiffen und Stiefel-Leckern gibt es schon viel zu viele.

Die SZ hat es richtig erfasst: Die ganze Presse stand hinter der “Dürer-Rückhol-Forderung”, selbst die FAZ. Die Butter darf man sich doch nicht vom Brot nehmen lassen! Soll es das jetzt mit dem Dürer gewesen sein? Oder mit dem Herzogschwert, dem Domschatz usw.? Das soll wohl ein Witz sein. Das würde ich als Wahlkampfthema ausschlachten!

Warum hat kein Bürgermeister “Eier in der Hose” (Entschuldigung für den Begriff) und beflaggt seine öffentlichen Gebäude mit dem Frankenrechen? Was hätte z.B. ein Maly in Nürnberg zu befürchten, wenn er die Kaiserburg beflaggen würde?

 

Eher eine Abmahnung aus München oder doch mehr eine riesige, positive Publicity über die Landesgrenzen hinaus?

Der Bürgermeister von Waischenfeld, Edmund Pirkelmann, ist ein wirklich feiner Kerl. In seiner wunderschönen Gemeinde bin ich seit Jahren Urlaubsgast. Doch immer dann, wenn man ihm sagt, dass sich FRANKEN viel zu schlecht vermarktet, dass kaum ein Mensch am Niederrhein was mit dem Begriff “Fränkische Schweiz” anfangen kann (o.k., spricht auch nicht unbedingt für den Niederrheiner…) nimmt er es zwar gerne auf. Nur: ändern tut sich nix oder es geht in meinen Augen sogar in die falsche Richtung.

So hat in den letzten Jahren der “Brauereiwander-Tourismus” in der Umgebung derart zugenommen, dass die Folgen unübersehbar sind (Abfälle auf den Wanderwegen, alkoholisierte, gröhlende Halbstarke mit Mallorca-Hits auf dem Bollerwagen). Das ist meines Erachtens genau die falsche Zielgruppe, nämlich Kurzzeit-Gäste, die Dauergäste stören, vertreiben und das Image nachhaltig beschädigen. Ganz abgesehen von den Schäden für die Natur.

Weiteres Beispiel:

Da bekommt man aus München keine (oder nicht genug) Gelder zum Bau einer Turnhalle für die Schule und was passiert: Man finanziert sie aus Spendengeldern und Eigenleistung selbst und nennt das Ding “Bürgerhalle”. Aber glauben Sie nicht, dass vor dieser Halle ein Schild darauf hinweist. Genauso ist es wohl mit den Malteser-Krankenwagen, die ebenfalls spendenfinanziert sind*.

(*beides, Halle und Fahrzeuge, wurde mir glaubhaft von Bürgern so berichtet, schriftliche Nachweise habe ich leider nicht).

Ich bin sicher, dass dies nicht nur in Waischenfeld so ist und es ähnliche Beispiele zig-fach auch in anderen Gemeinden gibt.

Warum nehme ich in unseren Tageszeitungen regelmäßig Werbung für Urlaub im Bayerischen Wald,oder Oberbayern wahr und nur ganz selten mal für Franken?

Warum kann ich hier oben kaum Weine aus Franken kaufen? An der Qualität der Weine kann es ja kaum liegen, oder?

Das Zitat “Daran erkenne ich meine Pappenheimer” ist weltweit ein Begriff. Aber kaum ein Mensch kennt Pappenheim.

“1000 Jahre Bamberger Dom” – das bevorstehende Ereignis ist hier noch nicht werbewirksam angekommen…

Da läuft doch was ganz gewaltig schief.

Bitte kämpft weiter so tugendhaft wie bisher!!!

Viele Grüße

Stefan Ruth

Grefrath (Niederrhein)

 

Thema: Fränkische Leserbriefe | Beitrag kommentieren

156. Dürer will in seine Heimat, die Entführer(Baiern) halten ihn fest!

Mittwoch, 8. Februar 2012 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blog Besucher,

was sich die “mia san mia” Fraktion aus München hier und in vielen Fällen der Vergangenheit erlaubt ist eine absolute Frechheit. Das werden wir uns Franken nicht mehr länger bieten lassen. Spätestens zur Landtagswahl 2013 müssen wir diesen aroganten Haufen in München zeigen, dass Franken eine Stimme hat.

Herr Husarek von den Nordbayerischen Nachrichten(Fränkische Nachrichten wäre besser) hat den Nagel auf dem Kopf getroffen mit seinem Kommentar.

Lesen Sie wie sachlich korrekt dies vom Westfalen Blatt in Bielefeld gesehen wird. Die Haltung Bayern zeigt wieder einmal deutlich wie rückständig und verfilzt dieser Stamm aus dem Süden ist. Jeder normale Mensch würde sich schämen mit fremden Eigentum zu protzen. In Bayern aber hat das Tradition – brüsten mit Beutekunst -  und das seit hunderten von Jahren, deshalb fehlt diesen Stamm jegliches Feingefühl.

Dürer Westfalenblatt Infanterie

 

 

Liebe Freunde und Sympathisanten der Partei für Franken,

der Streit um das Selbstbildnis von Albrecht Dürer und die Blockadehaltung von München bestimmt derzeit die Zeitungen im Großraum. Zudem scheinen gezielt Wikipedia-Einträge geändert worden, um die Geschichten um den Kunstfälscher Abraham Wolfgang Küfner anders darzustellen. Lesen Sie dazu den Frankenblog.

Bild von Wikipedia Commens

Presseerklärung
des Fränkischen Bundes e.V.
Landesverband


Thema:
Der Münchner Kulturzentralismus schadet dem Land erheblich.


Fränkischer Bund e.V. fordert unverzügliche Zusage, das Dürer-„Selbstportrait im Pelzrock“ als Leihgabe an das Germanische Nationalmuseum zu geben.


Weidenberg – Was unter den Kulturmetropolen der Welt zwischen Washington und Florenz problemlos möglich ist, nämlich die gegenseitige Ausleihe von Kunstwerken etwa aktuell für die weltweit größte Dürerausstellung in der fränkischen Metropole Nürnberg, ist im sog. „Liberale Bavaria“ unmöglich? „Absurd“, so der Sprecher des Fränkischen Bundes e.V., Joachim Kalb.

Wie bei der Verweigerung der Rückgabe geraubter Kulturgüter (Bamberger Domschatz, Würzburger Herzogsschwert) wiederholte man auch hier gebetsmühlenartig das Scheinargument „nicht transportfähig“. Dies, obwohl man im sog. Laptop- und Lederhosenland genau weiß, dass man heute in der Lage ist, Kunstwerke aller Art hundert Mal erschütterungsfrei um die Welt zu transportieren, so Kalb. „Wofür hält man uns hier in Franken eigentlich? Für Hinterwäldler? Der Zukunftsrat lässt grüßen! Ein sog. liberaler Kunstminister Heubisch beruft sich auf das Haus Wittelsbach, obwohl es bekanntlich selbst in Bayern seit 1918 keine Monarchie mehr gibt“, führte Kalb aus.

Dazu kommt, dass das Bild von einem betrügerischen Restaurator widerrechtlich vom Haus Wittelsbach erworben wurde und eigentlich schon alleine deswegen nach Nürnberg hätte zurückgegeben werden müssen. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Enteignung der Wittelsbacher Stiftung, sondern darum, dass es wohl in einem Bundesland möglich sein müsse, unredlich erworbene Kulturgüter als Leihgabe oder Dauerleihgabe dort auszustellen, wo sie hingehören. Ansonsten könnte man in einer Demokratie auch die Gesetze von 1923 (Wittelsbacher Ausgleichsfond) entsprechend ändern und auf den Stand von 2012 bringen! So man das will!

Joachim Kalb

 

Bemerkung:

Man muss sich dies alles einmal mit klaren Menschenverstand vorstellen, mit welch einer Sittenlosigkeit hier angeblich gebildete Menschen – die sich teilweise auch noch “christlich bezeichnen” – ans Werk gehen. Dieses Spiel läuft mit immer gleichen Muster nun schon viele Jahre ab.

 

Bitte veröffentlichen Sie diesen Leserbrief zeitnah auch in den Print-Pedien:

Sehr geehrte Redaktion,

zuerst einmal vielen Dank für ihren zwar etwas süffisanten, aber doch ziemlich objektiven Artikel in dieser Angelegenheit. Der wahre Hintergrund für das Nichtausleihen des Originals ist wahrscheinlich der, dass die Münchner Angst haben, die von einem oberfränkischen Künstler im Jahre 1799 erstellte Kopie, die ja im GNM hängt, nach Ende der Ausstellung zurückzubekommen………….und es nicht einmal merken würden.

Kein Wunder. Wo doch ein offensichtlich überforderter und emotionsloser sog. Kunst- Minister ( Heubisch) allen Ernstes behauptete, das Original wäre auf Grund seines Alters nicht transportfähig. Wie kommen dann all die jahrtausendealten archäologischen Exponate , die immer noch entdeckt werden, teilweise aus fernen Ländern in unsere Museen ? Werden die da hin gebeamt?

Aber wir Franken sind ja Kummer mit Oberbayern gewöhnt. Bei der 3. Startbahn und dem geplanten 5.!!! Opernhaus in München z.B. werden auch unsere Steuergelder ungefragt mit verbraten.

Und das Nürnberger Opernhaus schaut bald aus wie das römische Colosseum.

„Kunst“ kommt von Können und nicht von Wollen. Denn dann würde es ja „Wunst“ heißen.

( Karl Valentin)

Mit fränkischen Grüßen, Reinhard Fischer 91207 Lauf

 

 

Die Presse in Deutschland sieht die Angelegenheit ganz richtig.

Hinter dem weiß-blauen Vorhang ist die Fäulnis schon so weit fortgeschritten, dass man um unsere Kunstschätze bangen muss.

Die Zeit sieht den Sachverhalt ganz richtig.

 

Der Besatzung Rundfunk – kurz BR – sieht die Sache wie folgt.

 

Ein Deal wie von H.Freller vorgeschlagen ist doch der Oberwitz. Damit wir unser Eigentum zurück bekommen, sollen wir jetzt auch noch Geschenke an die “mia san mia” Fraktion verteilen. Münchner will sich für Hunderte Millionen noch einen 5 Konzertsaal bauen. Von wessen Geld bitteschön. Landesbank? Seehofer? CSU? Nein, von uns Franken, wie schon seit 206 Jahren. Wir zahlen, damit die in Oberbayern und München weiter protzen können.

Etz reichts.

Wir investieren unsere Steuergelder in FRanken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Einige Stichpunkte zum aktuellen Stand der Dürer-Bild-Diskussion.

Fakten:

1. Vor 200 Jahren hat Zentralist Monteglas im Auftrag der Wittelsbacher dafür gesorgt, dass fränkische Kulturgüter vernichtet, eingeschmolzen oder mit Ochsenkarren nach München verbracht wurden.

2. Nachgewiesen ist, dass das Dürerbild Selbstportrait im Pelzrock gewissermaßen als “Hehlerware” auf betrügerische Weise an das Haus Wittelsbach kam. Die Pinakothek tut dies als Legendenbildung arrogant ab.

3. Die Pinakothek weist erst jetzt auf eine Beschädigung des Bildes bei der letzten Ausleihe hin. Dies ist nicht glaubwürdig, da dies nach der letzten Ausleihe in keiner Weise beanstandet ,bzw dokumentiert wurde.

4. Dass das Bild – wie andere Werke – nicht ausgeliehen wird, bestimmen nur die hauseigenen Gutachter der Pinakothek. In allen anderen Fällen zögert die Staatsregierung nicht, jede Menge Gutachten einzuholen, um ihren Willen durchzusetzen. Warum gibt es hier keine Gegengutachten?

5. Um derartige Auseinandersetzungen zukünftig zu vermeiden, fordert der Fränkische Bund e.V., das Gesetz über den Wittelsbacher Ausgleichsfond von 1923 zu ändern und der Gegenwart anzupassen. Nur in einer “Bananenrepublik” ist es möglich, dass ein Parlament einen einstimmigen Beschluss fasst und eine Verwaltungsbehörde bzw. ein “Prinz Wittelsbach” widersetzt sich dem Beschluss. Bayern ist seit 1918 kein Königreich mehr.

Fränkisch freundlich grüßt

Joachim Kalb

 

Bemerkung:

Der FDP Minister Heubisch von der – für drei Prozent Partei -  hatte als er noch in der Opposition war, groß gemault, dass er sich für die Ungerechtigkeiten, die FRanken seit 206 Jahren zu tragen hat, massiv einsetzen wird.

Genau das Gegenteil erleben wir seit mehr als 3 Jahren. Wer diesen Mann noch eine Stimme gibt in FRanken, muss ich fragen lassen, ob er die Umwelt noch richtig wahr nimmt. Herr Heubisch kann man nur wünschen dass er wieder an seinen Zahnarztstuhl zurück kehrt. Für eine gerechte Politik sind solche Leute die falsche Wahl.

 

Für fränkische Belange gibt es seit 2009 eine rein fränkische Partei “Die Franken”.


 

 

Thema: Politik gegen Franken | 10 Kommentare

155.CSU mißbraucht Frankentag für ihre Zwecke

Montag, 28. November 2011 | Autor:

Frankenlied

Tag der Franken eine Idee des Fränkischen Bundes

• *Mitgliederversammlungen
#Inoffizielle Veranstaltungen
• **Offizielle Veranstaltungen

1991:
*10. November: 1. Tag der Franken in Kronach. Ein großer Erfolg für den FB!

1992:
*8. November: 2. Tag der Franken in Nürnberg.

1993:
*24. Juli: 3. Tag der Franken in Bayreuth.

1994:
*25. 06.: 4. Tag der Franken in Schonungen/M.

1995:
*11. März: 5. Tag der Franken in Scheinfeld!

1996:
*27. 04.: 6. Tag der Franken in Veitshöchheim.

1997:
*26. 04.: 7. Tag der Franken in Burgkunstadt.

1998:
*21. 11.: 8. Tag der Franken in Ebelsbach.

1999:
*24. 04.: 9. Tag der Franken in Memmelsdorf.
#02.07.: 1.Inoffizielle Veranstaltung Kleinbirkach-Geiselwind

2000:
#02. 07.: 10. TAG DER FRANKEN in Nürnberg.
*05.11.: 10. Tag der Franken in Kronach

2001:
#01.07.: 11. Tag der Franken in Gochsheim. 3.Inoff.

2002:
#07.07. 12. Tag der Franken auf der Giechburg.

2003:
#06.07. 13. Tag der Franken auf der Giechburg.

2004:
#03.07. 14. Tag der Franken in Würzburg. Frau Christine Stahl Die Grünen und die 2. Bürgermeisterin von Würzburg sprechen.

2005:
#03.07. 15. Tag der Franken im Rathaus von Forchheim. Sprecher Bgm. Stumpf und Vorstand FB.

Ab 2006 begann die Beschlagnahmung durch die CSU. Der bis dahin fränkisch ausgerichtete “Tag der Franken” wurde Jahr für Jahr mehr für Parteizwecke mißbraucht.


Der Fränkische Bund, der diesen “Tag der Franken” ins Leben gerufen hat, wurde verdrängt, die CSU Getreuen bestimmen seit dieser Zeit, wer das Festbankett – natürlich von Steuergeldern finanziert – besuchen darf, und wie die Veranstaltungen zu laufen haben. In allen Ämtern hat man seine Getreuen Jasager installiert, obwohl diese Partei schon lange keine Mehrheit im Land hat.


2006:
**2. Juli: 16. Tag der Franken (für den FB) und
1. offizieller Tag der Franken in Nürnberg.

2007:
**2. Juli: 17. Tag der Franken(für den FB)
2.offizieller Tag der Franken in Bamberg. Sprecher Günter Beckstein

Tag der Franken im 1000-jährigen Bamberg 2007
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

Große Ereignisse wie die Fußball-WM haben ihre Spuren hinterlassen. Sprunghaft stieg die Anzahl der schwarz-rot-goldenen Fahnen an, während weiß-blau gerautet oder gestreift nicht mehr ‘in’ ist. Auch kleinere Ereignisse wie der Tag der Franken am 2. Juli 2006 wirkten in Verbindung mit der Nürnberger Ausstellung 200 Jahre Franken in Bayern positiv nach. Schon das Datum war ein Erfolg, wurde doch damit an den immerhin 300 Jahre lang bestehenden Fränkischen Reichskreis erinnert. Mit dem Gedenken an dieses Ereignis vor 500 Jahren dürfte es auch Geschichtsprofessoren wie Herrn Blessing und Herrn Weber (Uni Erlangen) dämmern, dass sich fränkisches Zusammengehörigkeitsgefühl nicht erst gebildet hat, nachdem Franken von Napoleon an Bayern ‘verscherbelt’ wurde. Unbewiesene Behauptungen haben in der Geschichtswissenschaft nichts zu suchen! Immerhin sprach ‘Fast-Ministerpräsident’ Dr. Beckstein am Tag der Franken von einem echten Zugewinn für das landwirtschaftlich geprägte Bayern.

Ein Krieger wie Napoleon hat den Opportunisten Baiern für die Zusammenarbeit – Franken geschenkt, und die haben sogleich mit den Raubzügen begonnen.


Die Annektion Frankens durch Bayern brachte demnach zwei entscheidende Vorteile für Altbayern:

Die Plünderungen und Raubzüge des Herrn Montgelas füllten die leere Münchner Staatskasse. Das früher handwerklich und später industriell hochentwickelte Franken führte Bayern vom Mittelalter in die Neuzeit. Mit dem Festtag wollten die drei fränkischen Regierungsbezirke noch stärker an die fränkische Geschichte erinnern. Bescheiden, wie wir vom Fränkischen Bund e.V. nun mal sind, freuen wir uns ehrlich über diese allseits wachsende Einsicht. Taten statt Worte, also all zu gerne würden wir die entsprechenden Konsequenzen aus dieser Einsicht feiern. Diese wären:

- Fränkische Geschichte muss endlich wieder in den Schulen unterrichtet werden. Für die entsprechende Ausbildung der Lehrkräfte muss natürlich ein Lehrstuhl für fränkische Geschichte installiert werden.

- Das ‘alt’-bayerische Fernsehen soll endlich damit aufhören, mit unseren Rundfunkgebühren pseudowissenschaftliche und grob verfälschte Sendungen zu produzieren und weiterzugeben. Jüngstes haarsträubendes Beispiel, die BR-Sendung Bayerns Päpste (16.08.2006). Der Titel zeigt schon die Absicht, das Volk dümmer zu machen als PISA erlaubt. Da wird der aus Sachsen stammende Bamberger Bischof Clemens II., der 1046! Papst wurde, ein ‘bayerischer’ Papst. Bamberg hatte damals so wenig mit Bayern zu tun wie Breslau oder Helgoland. Er konnte schon deshalb kein Bayer sein, weil er in Rom mit der Korruption aufräumen wollte, weshalb er bereits nach einem Jahr starb.

Der Weltkulturerbestadt Bamberg, dem ‘fränkischen Rom’, wurde am 5.6.2004 definitiv von allen im Landtag vertretenen Fraktionen, also nach langem Zögern auch von der CSU-Fraktion (Dr. Herrmann), die Rückgabe des Bamberger Domschatzes für 2007 versprochen. Dies war kein unverbindliches Wahlversprechen, sondern das Versprechen eines Landesparlaments! Wird es nicht eingelöst, müsste der Landtag eigentlich aufgelöst werden. Mit der FB-typischen ‘freundlichen Hartnäckigkeit’ haben wir über lange Jahre durch unsere Petitionen und Unterschriftensammlungen diesen Beschluss mit herbeigeführt.

Wir bitten die Fränkische Arbeitsgemeinschaft und den Frankenbund, der sich selbst immer als Hüter fränkischer Kultur und Geschichte versteht, kräftig mitzuhelfen, dass zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Bamberg im nächsten Jahr der Domschatz wieder in Bamberg ist, wo er nach dem ausdrücklichen Willen des Stifters Kaiser Heinrich II. hingehört. Der neue Bamberger SPD-Bürgermeister Starke wird sich sicher mit dem gleichen Engagement für die Rückgabe einsetzen wie es sein Parteifreund, der ehemalige MdL Odenbach, getan hat.

2008:
**6. Juli: 18. Tag der Franken(für den FB).
3. offizieller Tag der Franken in Miltenberg. Sprecher Günter Beckstein

Altes Rathhaus

17:30 – 19:15
Festakt mit Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein
Podiumsdiskussion „Franken auf dem Weg – Zukunft einer Region“

Was wir zu sehen bekamen, war leider folgendes Bild

Das nachfolgende Schreiben wurde auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht beantwortet. Für wen hält man sich eigentlich? Mit welchem Recht funktioniert man den Tag der Franken brutal zu einer CSU-Veranstaltung um? Gleichzeitig spielen der sog. fränkische Ministerpräsident Beckstein und sein Innenminister Herrmann dreist auf altbayrisch! Beckstein möchte die Bayreuther Festspiele in Bayerische Festspiele umbenennen!!

Herrmann ordnet die Wittelsbacher Beflaggung dauerhaft in ganz Franken an, während man gegen die Fränkin Stamm eine parteiinterne Hetzkampagne fährt, weil sie die Altbayern nicht als Landtagspräsidentin haben wollen! Feind – Todfeind – Parteifreund!

J.Kalb


Schreiben an Herrn Dotzel

An den
Bezirkstagspräsidenten
Erwin Dotzel
Silcherstr. 5
97074 Würzburg

Weidenberg, den 11.7.2008

Tag der Franken 2008

Sehr geehrter Herr Dotzel,

in einem Schreiben vom 22.1.2008 haben Sie meinen Vorstandskollegen Günter Geißler herzlich dazu eingeladen, dass sich der Fränkische Bund e.V. am Tag der Franken beteiligen soll. Dieser Aufforderung sind wir auch bei den anderen Veranstaltungen zum Tag der Franken in Nürnberg und Bamberg sehr gerne nachgekommen. Sie haben uns an Professor Dr. Reder als Organisator verwiesen. Wir bekamen eine Aufforderung, eine Person (mehr Platz sei nicht!) für die Teilnahme am Podiumsgespräch zu melden. Wir meldeten unseren Ältestenrat Heribert M. Reusch aus Schonungen. Unser Herr Gehrig rief bei Herrn Dr. Reder an und bekam zugesichert, dass eine Einladung kommen würde. Herr Reusch wurde aber nicht eingeladen. Damit wurde der Fränkische Bund e.V. von der „geschlossenen Gesellschaft“ bei der Veranstaltung im alten Rathaus offiziell ausgesperrt.

Nach einem Gespräch mit Herrn Reusch komme ich zu dem Schluss, dass dies kein Versehen war. Herrn Prof. Dr. Reder, Führungspersönlichkeit des Frankenbundes, ist unser Herr Reusch wohlbekannt, als einer der Mitbegründer des Tages der Franken (1998). Ihm hatte er mit Schreiben vom 11.2.2008 – Zeichen 3200-31510/15-3/07 – zugesagtes Infomaterial (zum Tag der Franken 2008) trotzdem nicht zugesandt.

Aus meiner Sicht ist es, unabhängig davon, wie man die engagierte Arbeit aller 3 fränkischen Vereine (FAG, Frankenbund und Fränkischer Bund e.V.) bewerten mag, ein Skandal, wenn man bereits am 3. Tag der Franken wieder damit anfängt, sich ohne Grund gegenseitig auszugrenzen! Der einzige Vertreter des Fränkischen Bundes, der Organisation, die maßgeblich mit an der Entscheidung, einen Tag der Franken einzuführen, mitgearbeitet hat und schon seit 1999 diesen feiert, auf diese Weise zu brüskieren, noch dazu bei einer überproportional vertretenen CSU-Klientel ist mehr als unanständig, zutiefst unfränkisch und unchristlich.

Gegen eine offizielle Vertretung der fränkischen Vereine durch Herrn Dr. Ritzer bei der Eröffnung habe ich keine Einwände, bitte Sie aber, mir den oben geschilderten Vorgang zu erklären, bevor wir unsere Schlüsse für den nächsten Tag der Franken in Bad Windsheim ziehen.

Eine Kopie dieses Schreibens geht zunächst an Herrn Dr. Ritzer, Frau MdL Christine Stahl und Herrn MdL Wolfgang Hoderlein.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Kalb

Leserbrief zu Ihrem dpa-Bericht zum Tag der Franken „Fränkisches Lebensgefühl in der Mainstadt”

Eigentlich hätten Ihre fränkischen Leser schon erwartet, dass Ihre für Franken zuständige Redaktion von diesem Tag der Franken selbst berichtet. Anscheinend hatten Sie aber keine freie Kapazität. Der dpa-Bericht brachte das Ereignis aber insgesamt gut herüber. Er brachte vor allem zum Ausdruck, dass es für uns Franken eben nicht nur um fränkisches Brauchtum gebt, sondern auch klare politische Forderungen nach Eigenständigkeit im Land, das sich noch Bayern nennt, anstehen. (Selbstbewusste Franken fordern den Landesnamen Bayern-Franken!)

Noch kurz zur leider etwas wirren Aussage unseres fränkischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein an diesem Tag der Franken in Miltenberg. Er sagte: „In Bayern bin ich Franke, in Berlin bin ich Bayer.” Da ist Herr Beckstein aber gewaltig durcheinander gekommen, denn das kann nicht sein. Genau wie ein Bayer kein Franke ist, ist auch ein Franke kein Bayer. Also ist ein Franke aus Hersbruck, der in Nürnberg lebt und herrlichen fränkischen Dialekt spricht, auch in Berlin natürlich ein Franke.

Um es für Begriffsstutzige zu verdeutlichen noch dieser Hinweis: Der Braunbär Bruno war in Italien ein Braunbär, war in Österreich ein Braunbär und war auch in Deutschland kein Eisbär, sondern ebenfalls ein Braunbär. Alles klar?

Der bayerische Föhn setzt anscheinend unserem fränkischen Ministerpräsidenten doch sehr zu. Deshalb die Empfehlung: Das Land von Nürnberg aus regieren!

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Bernd Kondler

Ja liebe fränkische Mitbürger, dass ist Realität in Bayern, und der Großteil der Franken läßt sich dies von der bayerischen CSU und den fränkischen Abgeordneten(Kopfnickern) schon Jahre hinweg gefallen. Wie lange noch fragen sich aufrichtige und freie Franken.



2009
**5. Juli: 19. Tag der Franken(für den FB).
4. offizieller Tag der Franken in Tag der Franken in Bad Windsheim. Sprecher Seehofer

Sabine Kulenkampff

Erstmals wird in Bad Windsheim vom Bezirk Mittelfranken der Tag der Franken als eigenständige Veranstaltung durchgeführt, zudem, auch aus Anlass der Europawahl, im oben beschriebenen europäischen Zusammenhang. „Die Franken sind die Wegbereiter Europas!“ sagt Helmut Ritzer mit Nachdruck. Zwei Weltreiche seien von Franken gegründet worden: Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Franken gehe auch heute noch über die Regierungsbezirksgrenzen hinaus. Heilbronn, die Hohenloher Gebiete seien im Grunde fränkisch, der weiß-rote Frankenrechen ist im Staatswappen Baden-Württembergs zu finden! Auch im heutigen Thüringen gibt es fränkische Regionen.

Die Ausstellung „Franken – Wegbereiter Europas“, welche nicht in Bayern stattfinden durfte, sondern nach Baden – Württemberg auswandern musste, habe das anschaulich gemacht. „Wir Franken sind die Kinder Europas!“ mit Stolz nennt Ritzer Franken den Drehscheibenraum Europas, verweist auf jahrhundertealte Kontakte nach Prag, in den Osten, Westen, Norden und Süden: „Es ist wunderbar, dass der Bezirk Mittelfranken Partnerschaften mit Pommern, dem Limousin in Frankreich und vielen anderen europäischen Gebieten unterhält!“  Am 5. Juli in Bad Windsheim werden sie sichtbar werden, für jeden, der sich interessiert und genußbereit ins Freilandmuseum aufmacht!

2010:
**3./4. Juli: 20. Tag der Franken(für den FB).
5.offizieller Tag der Franken in Kulmbach. Sprecher Seehofer

Wir hatten gehofft, Ihnen in dieser Ausgabe bereits einen Programmablauf zum Tag der Franken präsentieren zu können. Leider Pustekuchen! Gehen Sie mal ins Internet und googeln: ‘Tag der Franken Kulmbach’ – Sie werden staunen! Da ist der letzte Eintrag noch von 2009! (Stand: 23.3.2010). Da heißt es: Der Tag der Franken 2010 wird am ersten Juliwochenende unter dem Motto ‘Franken genießen’ in Kulmbach begangen. In einem ersten Abstimmungsgespräch haben sich Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler, der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner und Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm auf den Rahmen der Veranstaltung geeinigt. Auf Grund der mangelhaften Vorplanung gab es ein Hin und Her in der Tagespresse. Vielen sind die Kosten zu hoch, vor allem auch, weil völlig unklar ist, wofür die 211 000 Euro ausgegeben werden sollen.

Harsche Worte vom Fränkischen Bund

Fest steht: Bis dato ist noch kein Programmablauf veröffentlicht worden. Nur noch einige Wochen sind es zum Tag der Franken! Der Fränkische Bund übt in einer Stellungnahme deutlich Kritik an vielen Punkten aus dem Bereich der Programmgestaltung. Ärgerlich ist auch, dass gerade fränkische Verbände, wie der Fränkische Bund und die FAG im Vorfeld diesmal nicht eingebunden worden seien. Auch die Tatsache, dass als Festredner Horst Seehofer angefragt ist, will der Fränkische Bund so nicht hinnehmen: Beim letzten Tag der Franken in Bad Windsheim wurde von Herrn Seehofer der Tag als Wahlkampfauftritt missbraucht.

Hier müssen auch klare Worte zu einem möglichen Festakt gesagt werden: Wir lehnen ein teures Bankett im Rahmen eines Empfangs von etwa 350 ‘Ehrengästen’ wie im letzten Jahr vehement ab. Vom Steuerzahler finanziertes Essen und Trinken für viele meist CSU-nahe Parteipolitiker und häufig auch Leute, die mit fränkischen Interessen nichts am Hut haben: Nein danke!

Die Staatsregierung an ihre Pflichten erinnern

Zur Erinnerung: Der Tag der Franken wurde schon Jahre vorher, exakt im Juli 2000, von der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft und dem Fränkischen Bund e.V. gefeiert und wurde durch einen einstimmigen Landtagsbeschluss am 16.3.2006 eingeführt. Der, der so etwas einführt, ist generell auch für die Finanzierung zuständig, also demnach die Bayerische Staatsregierung als ausführendes Organ. Wir hier in Franken zahlen Steuern, von denen z.B. die vier Münchner Landestheater finanziert werden. Umgekehrt sollen nun der Bezirk, der Landkreis, die Stadt Kulmbach und die Oberfrankenstiftung den Tag der Franken alleine finanzieren.

Schon im letzten Jahr sollten für eine Replik der Heinrichskrone, die als Beutekunst während der Säkularisation nach München ‘verbracht’ wurde, 100 000 Euro von der Oberfrankenstiftung ausgegeben werden. Wir zahlen für das, was uns gestohlen wurde. Wir vom Fränkischen Bund e.V. halten eine solche Verhaltensweise für skandalös und appellieren an die Parteipolitiker, besonders an die Adresse der CSU (OB Kulmbach und Bezirkstagspräsidenten), diesbezüglich die Staatsregierung an ihre Pflichten nachdrücklich zu erinnern.

Joachim Kalb, Norbert Gramlich

2011:

**2./3.Juli: 21. Tag der Franken(für den FB).
6.offizieller Tag der Franken in Bad Kissingen. Sprecher Seehofer

Franken zeigen Flagge – etzt erscht recht

Nordbayerischer Kurier 28.05.2011
Mit Methoden der sozialistischen Planwirtschaft verweigert der Bezirk Unterfranken der einzigen fränkischen Fahnenfabrik aus Marktschorgast einen Stand auf dem Tag der Franken in Bad Kissingen. Man möchte den Einzelhandel in Unterfranken schützen, sprich, die Händler, die dort Flaggen „Made in China“ verkaufen. Herr Mauritz und Herr Hack wären in Kuba besser aufgehoben.

Aber auch der Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, Herr Dr. Dippold, der kürzlich von seiner Bezirksregierung mit dem Frankenwürfel ausgezeichnet wurde, hat sich zum Tag der Franken was ganz besonderes einfallen lassen! Über das CHW lädt er mit einem riesigen Veranstaltungsprogramm vom 1.-3. Juli zum Bayerischen Heimattag in Bad Steben ein. Wer da noch glaubt, das alles geschieht zufällig, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen

Ist es nicht eher so, dass es einigen gegen den Strich geht, dass der Tag der Franken jedes Jahr erfolgreicher wird, wie dies Kulmbach 2010 zeigte? Weil Bajawarisierungsversuche wie das Verbot der Frankenfahne an staatlichen Gebäuden nichts genutzt haben (Bild), versucht man deshalb jetzt mit Parallelveranstaltungen den vom Landtag einstimmig beschlossenen Tag der Franken zu torpedieren!

Derartiges kann nur in einem Bundesland funktionieren, in dem 80 % aller Führungsposten, vornehmlich in der staatlichen und halbstaatlichen Verwaltung, von Anhängern einer Partei besetzt sind. Diese Partei hat aber (berücksichtigt man Nichtwähler und Sonstige) höchstens 30 % Zustimmung in der Bevölkerung!

Deshalb heißt die Parole, Flagge zeigen, gerade auch bei Gegenwind. „Franken, etzt erscht recht!“ Auf zum Tag der Franken nach Bad Kissingen! Nicht die Oberbayern sind unser Problem, sondern unsere „vorauseilenden Gehorsamsfranken“ hier vor Ort!

Joachim Kalb, Weidenberg

Die “mia san mia” Fraktion und Ihre Skalven wollten den Tag der Franken torpedieren.

Ausgerechnet am “Tag der Franken”

Fränkischer Tag, Frankenpost, Main-Post, Nordbayerischer Kurier, Nürnberger Nachrichten und andere am 30.05.2011

Der Fränkische Bund wehrt sich gegen die Ausrichtung des „Bayerischen Heimattages“ ausgerechnet am „Tag der Franken“ Anfang Juli in Bad Kissingen.

Mit dieser Veranstaltung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege solle anscheinend der „Tag der Franken“ torpediert werden, kritisierte das Vorstandsmitglied des Fränkischen Bundes, Joachim Kalb, in einer Mitteilung vom Sonntag.

Der „Bayerische Heimattag“ ist vom 1. bis 3. Juli im oberfränkischen Bad Steben geplant, der „Tag der Franken“ findet am 3. Juli in Bad Kissingen statt. Vom Bayerischen Verein für Landespflege mit Sitz in München war dazu am Sonntag keine Stellungnahme zu erhalten.

Nach Ansicht Kalbs, der seit Jahren für ein selbstbewussteres Auftreten der Franken wirbt, steckt hinter der Terminwahl des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege eine klare Absicht: „Wer glaubt, dies geschehe zufällig, dem ist nicht zu helfen“, betonte Kalb in einer Stellungnahme. Die Altbayern wollten anscheinend nicht akzeptieren, dass der „Tag der Franken“ von Jahr zu Jahr erfolgreicher werde und versuchten ihn nun zu bajuwarisieren.

Der im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtete „Bayerische Heimtag“, der unter anderem vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) unterstützt wird, beschäftigt sich in diesem Jahr mit „Grenzerfahrungen im Herzen Deutschlands“ und will dabei die Probleme früherer Grenzregionen beleuchten.

dpa/aug

Und für 2012 in Schwabach bereitet die schwarze Fraktion schon wieder ihr Programm vor. Wir sagen dazu

2012:
** Schwabach

Auf die “Volksdemokratie” der CSU verzichten wir.


Wir wollen keine Festredner aus Oberbayern an unseren Frankentag!


Wir wollen unseren Frankentag selbst bestimmen und feiern, und nicht von den CSU Getreuen ferngesteuert werden.


Wir brauchen diesen CSU Zirkus nicht!


Die fränkischen Kopfnicker sollen in München feiern

Thema: Frankenseite | 2 Kommentare

154.Herausragende fränkische Firmen

Mittwoch, 2. November 2011 | Autor:

Frankenlied

Wussten Sie schon, dass…sich kein Geringerer als unser ehemaliger Bundespräsident Prof.Dr.Horst Köhler nach seinem Besuch bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg am 03.März 2008 von dem ihm so geschätzten “guten und selbstbewussten Volksstamm der Franken” verabschiedete?(NZ 04.03.08)

Franken und seine Bewohnern, stehen trotz  größter Benachteiligungen durch die bayerischen Staatsregierungen - seit 1806 – hervorragende da.

Die Franken zahlen Milliarden nach München und bekommen seit Jahrzehnten aus München Brosamen zurück. Werden ab und an einmal einige Millionen für Franken locker gemacht, sind die Meldungen aus München in Rundfunk und Presse groß aufgemacht und vielfach.

Dieses Spiel geht jetzt schon über 200 Jahre so. Vor 200 Jahren hat man uns in Franken die Kunstschätze genommen, und in Oberbayern Schlösser damit gebaut. Hätte man damals die Burgen und Schlösser abbauen können, hätte man diese auch nach Oberbayern geschafft.

Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde.

Trotz all dieser Ungerechtigkeiten haben die Franken es geschafft hervorragend zu bestehen. Irgendwann merken es vielleicht auch einmal die Franken selbst, was da für ein Spiel getrieben wird.

Ich möchte hier in dieser Reihe, fränkische Firmen vorstellen, die seit vielen Jahren herausragende Leistungen zeigen.

Firma Nr.1

Firma Strohofer

Als erstes will ich hier den Autohof Strohofer vorstellen:

Wir sind einer der größten Rasthöfe in Europa – gegründet 1981 von Anton und Herlinde Strohofer – feiern wir in diesem Jahr folgende Jubiläen:

30 Jahre Autohof Strohofer in Geiselwind

30 Jahre Trucker- & CountryFestival in Geiselwind

10 Jahre Private Autobahnkirche “Licht auf unserem Weg” Geiselwind

Unser Autohof verfügt über folgende Abteilungen:

Rasthof Restaurant (24h)

Metzgerei mit eigener Schlachtung

Burger King Store

2 Shell Tankstellen mit Shops (24h)

Hotel mit Wellnessbereich (Rezeption 24h)

Tagungszentrum (bis 1.200 Personen)

Catering und PartyService

EventHalle

MusicHall

Open Air Gelände

MB Werkstatt für PKW & LKW

Waschanlagen für PKW & LKW

Autobahnkirche “Licht auf unserem Weg”

Wir veranstalten 4 große eigene Festivals:

Trucker- & CountryFestival

Street Mag´ Show – American Cars & Harleys

VW & AUDI Days – Tuning Event

Bike & Music Weekend

und sonst:

ca. 100 Konzerte pro Jahr in den verschiedensten Genres


Diese Fakten brauchen keine weitere Kommentierung, als Franken kann es ohne Bayern.


 

 

 

Firma Nr.2

Die Firma Föckersberger kenne ich aus meiner aktiven Berufszeit, und es ist erstaunlich wie positiv sich diese Inhaber geführte Firma entwickelt hat. Was in Franken selbstverständlich ist, nämlich kreatives arbeiten, dass ist hier gelebter Alltag.

Chronik

Erfahrung und Innovation seit Generationen.
Föckersperger- Erfahrung und Innovation seit Generationen

1865 gründete Johann Heinrich Müller in seinem Heimatort Münchaurach einen Betrieb. Kam der alte „Mühlarzt“ um nach einer Mühle zu sehen, erkannte er – so erzählt man sich – bereits am Ortseingang durch den Klang, was nicht in Ordnung war.

1971 wurde durch Georg Föckersperger mit der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Kabelpflügen, Rohrpflügen, Raketenpflügen und Seilwindenzugmaschinen begonnen.
Das Föckersperger-Kabelpflugsystem (CablePlow) ist mittlerweile ein Begriff auf der ganzen Welt.

1988 Einführung der CNC-Technik. Start eines neuen zukunftsorientierten Bereiches: Fertigung von Präzisionsteilen für unsere eigenen Maschinen, für die Industrie und den Rennsport.

2004 wurde mit der Entwicklung und Produktion von Hofladern, Radlader und Gabelstaplern (InTrac) begonnen. In einem zusätzlichen Betriebszweig wird der InTrac gebaut und europaweit vertrieben.

2005 Aufgrund der Unternehmensnachfolge wird aus der Georg Föckersperger GmbH die Günter Föckersperger GmbH für den Bereich CNC-Fertigung und die Frank Föckersperger GmbH für den Bereich Kabelpflug (SpiderPlow) und InTrac.

2008 Gründung des Tochterunternehmens Föckersperger InTrac GmbH, Entwicklung, Produktion und Verkauf von Gabelstaplern, Hof- und Radladern weltweit.

2009 Auszeichnung mit dem IHK Innovationspreis in der Kategorie „Markterfolg und Qualität“


Diese Maschinen gibt es weltweit nur von Föckersperger (alle Patente und Rechte in der Familie).

Firma Nr.3

Firma Fraas

1880
Valentin Fraas gründet in Wüstenselbitz, einer kleinen oberfränkischen Ortschaft mit großer Textil-historie, die Firma V. Fraas und beginnt mit der Produktion von Halstüchern, Kopftüchern, Schulter-tüchern und Plaids.

1894
Der Sohn Valentins, Christian Fraas, übernimmt die Geschäftsleitung. Zur Jahrhundertwende beschäftigt das Unternehmen ca. 100 Mitarbeiter.

1950-60
Arthur Fraas, Christians Sohn, setzt die Expansion des Unternehmens fort und baut das erste Fabrik-gebäude in Wüstenselbitz. Das Wirtschaftwunder der 50er Jahre nutzt die Familie, um erste Ausland-kontakte zu knüpfen.

1970-80
In den 70er Jahren werden die Produktionskapazitäten weiter ausgebaut. 1980 übernimmt der Schwiegersohn von Arthur Fraas, Dr. Robert Schmidt, die Firmenleitung.

1982
Das Unternehmen entwickelt sich weiter zum internationalen Produzenten und Anbieter von textilen Accessoires. Es werden Niederlassungen in New York, Toronto, London und Hong Kong gegründet.

1985
V. Fraas führt die Marke Cashmink® ein. Der hochwertige Acrylschal ist so weich, dass es oft mit natürlichem Kaschmir gleichgesetzt wird. Cashmink® entwickelt sich schnell zum meistverkauften Schal der Welt.

1991-97
V. Fraas erobert mit Dependancen in der Tschechischen Republik und Polen den wichtigen osteuro-päischen Markt und dehnt sich mit Niederlassungen in Japan, Korea und Russland aus.

1997
V. Fraas übernimmt das renommierte Unternehmen „Jammers & Leufgen“ und erweitert damit das Produktportfolio um Seidentücher und -schals.

2000-03
In der Volksrepublik China werden insgesamt 70 V. Fraas Stores eröffnet und ein eigener Produktions-standort für Strickaccessoires gegründet.

2005
V. Fraas feiert 125-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig wird in der aufstrebenden Modemetropole Berlin der erste V. Fraas Shop Deutschlands eröffnet, das Verkaufsbüro in Shanghai erweitert und mit dem Aufbau einer Distribution für textile Accessoires in Indien begonnen.

2006
Die Marke FRAAS wird mit der Eröffnung von fünf Stores im deutschen Markt eingeführt. Der neue Internetauftritt www.fraas.com samt Onlineshop geht online.

2008
Das neue Geschäftsfeld Solutions in Textile wird ins Leben gerufen. Der neue Internetauftritt www.solutions-in-textile.com geht online und ein eigens dafür vorgesehener neuer Produktionsstandort in Hof/Saale wird eröffnet.

2010
V. Fraas ist weltweit an 25 Standorten etabliert und beschäftigt 600 Mitarbeiter, davon 300 an den Standorten in Deutschland.

Firma Nr.4

Firma Steiner – Bayreuth

Steiner ist Weltspitze, dass können Sie hier lesen. Auch eines von vielen fränkischen Familienunter-nehmen mit Weltruf und Spitzenprodukten.

STEINER, Weltmarktführer für professionelle Ferngläser für Marine, Jagd, Vogel-, Tier- und Naturbeobachtung, engagiert sich erneut auf einem internationalen Segel Top-Event in Italien.

STEINER-OPTIK, Bayreuth wurde 1947 gegründet und ist der größte spezialisierte Hersteller hochwertiger Ferngläser für den zivilen Markt, entwickelt für die Einsatzgebiete Marine, Jagd, Vogel-, Tier- und Naturbeobachtung und den aktiven Outdoor-Einsatz, sowie den Behörden- und Militärbereich. Steiner verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz und beliefert Kunden in mehr als 70 Ländern.

Firma Nr.5


AFW Stickerei

Mit Mut, Herz und Hand zur modernen Stickmanufaktur

Die Gründerinnen Sonja Oelschlegel, Doris Rau und Birgit Rodler (v. l.)
Das Team der AFW Creativ-Stickerei

Die Geschichte der AFW Creativ-Stickerei

Die berühmten Meinel-Karnevalsmützen, hochwertige Stickereien und die offiziellen Wimpel des Deutschen-Fußball-Bundes – das Repertoire der AFW Creativ-Stickerei ist groß.

Lang und bewegt ist die Geschichte des 20-Mann-Unternehmens aus Marktleugast im Frankenwald.

Der Ursprung liegt mitten in der Kölner Innenstadt. In der Hämergasse war bis vor wenigen Jahren noch die Eleonore Meinel Fahnenfabrik zu finden, die dort in den 50er Jahren gegründet worden ist. Gleich hinter dem Ladengeschäft fand die Produktion statt. Doch die Absatzmengen stiegen und die Fertigungsräume wurden schließlich zu klein.

Auf der Suche nach einer neuen Produktionsstätte und geeigneten Fachkräften fiel die Wahl auf Franken. Die Region überzeugte als einer der wichtigsten Textilstandorte Deutschlands. Der Fleiß der Mitarbeiter brachte auch am Standort Marktleugast den erhofften Erfolg.

Doch die Krise kam nach wenigen Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten mit ansehen, wie es der Firma immer schlechter ging. Mehreren Entlassungswellen folgte schließlich der Niedergang der Fahnenfabrik Meinel. Ein schwerer Schlag für die Menschen in der ohnehin strukturschwachen Region Frankens.

Birgit Rodler fügte sich nicht dem vermeintlichen Schicksal. Die Angestellte glaubte weiter an die Leistungsfähigkeit des Betriebes und wusste: Die langjährigen Kunden kommen zurück. Es musste nur weitergehen. Birgit Rodler fasste den mutigen Entschluss, das Unternehmen selbst zu führen. Nicht allein, sondern gemeinsam mit ihren ehemaligen Kolleginnen Sonja Oelschlegel, Doris Rau und Karola Schubert.

Die vier Frauen übernahmen 2009 das Ruder in Vertrieb und Fertigung und leiten seitdem als Geschäftsführerinnen das komplette Unternehmen. Die AFW Creativ-Stickerei entstand als Nachfolgefirma der Eleonore Meinel Fahnenfabrik und führt die Tradition weiter. Birgit Rodler behielt Recht: Die treuen Kunden kamen alle wieder und bescheren den vier Frauen und allen Mitarbeitern ein gutes Auskommen.

Die drei Buchstaben AFW im neuen Namen stehen für „Abzeichen, Fahnen, Wimpel“. Die Creativ-Stickerei schafft mit ihren handwerklich gefertigten Stickereien kleine Kunstwerke. Mit Liebe zum Detail, hoher Präzision und Qualität schätzen auch Kunden wie der Deutsche Fußball-Bund die Manufaktur aus dem Frankenwald. Alle offiziellen DFB-Wimpel, die der Kapitän vor den Länderspielen an die gegnerische Mannschaft überreicht, stammen aus der Produktionsstätte in Marktleugast.

Die Firma AFW Creativ-Stickerei fertigt weiterhin von Hand die Meinel-Karnevalsmützen, darüber hinaus auch Fahnen wie hochwertige Tragefahnen für Vereine sowie Banner, Schals und Abzeichen in allen Variationen.

Mit Mut und Herz und perfektem handwerklichen Können blicken die vier Geschäftsführerinnen der AFW Creativ-Stickerei auf die spannenden Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringen wird.

Firma Nr.6


AMM

Gegründet 1951
Heute in 3. Generation als Familienunternehmen geführt

Mitarbeiter 90 (2 Auszubildende)
Ausbildungs-Betrieb für
Kaufleute (Bürokommunikation)
Fachlageristen
Servicefahrer
Fachmitarbeiter Heimtextilien (2 jährige innerbetriebliche Ausbildung)

Niederlassungen und Zweigstellen
Langenzenn (Zentrale)
Augsburg (Niederlassung)
Bietigheim-Bissingen (Niederlassung)
München (Zweigstelle)

Geschäftsbereiche und Dienstleistungen der AMM GmbH
Spezialbetrieb für Teppichpflege (Teppichwäsche) (ca 300.000 m² p.a.)
„Teppichnetzwerk“ für die Reparatur und Restauration von Teppichen
Polster- und Matratzenreinigung
Lederreinigung
Servicepartner für Schmutzfangmatten im Bundesgebiet (ca. 500.000 Matten p.a. im Tausch)
Anbieter für Waschraumhygiene (Handtuch- und Seifenspender, Toilettenpapier)
Wäsche und Vermietung von Wischmops und Maschinen Putztüchern

Internetshop und -Portal für individuell bedruckte Fußmatten (ab 1 Stück): mymat.de
mymat.de ist eine 100%ige Tochter der AMM GmbH und stellte im Jahr 2005 den ersten Endverbraucher-Internetshop zum Selbstgestalten und Bedrucken personalisierter Fußmatten online.

Mitglied im Qualitätsverbund umweltbewusster (Handwerks-) Betriebe (QuB),

damit einhergehend die freiwillige Verpflichtung jedes Jahr mindestens ein „Umweltprojekt“ umzusetzen. So wurde beispielsweise in 2011 ein Infrarot-Trocknungs-Sensor installiert. Dieser stellt sicher, dass die gewaschene Ware zum einen, den optimalen Trocknungsgrad erzielt zum anderen dieses mit geringstem Einsatz an Gas und Strom geschieht.


Firma Nr.7

Weyermann Bamberg

Weyermann® Malz hat die größte Röstungs- & Caramelisierungskapazität der Welt und gehört somit zu den Weltmarktführern.

1510
Das im Staatsarchiv Bamberg verwahrte Immunitätenbuch von 1510 enthält mit der Erwähnung einer
„Barbara Weyermenin“ den ältesten Beleg für den Namen Weyermann in der Stadtgemeinde von Bamberg.

1879
Die Gründung des Unternehmens lässt sich auf den 4. Oktober 1879 datieren, als Johann Baptist mit der
Übernahme des bekannten Firmennamens der Getreidehandlung seines Vaters Michael eine Malzrösterei
im Anwesen seiner Schwiegereltern in der Laurenzistraße 28 am Kaulberg errichtet. Unter dem Firmennamen „Mich. Weyermann’s Malzkaffee Fabrik“ produziert Johann Baptist Malzkaffee und verschiedene Sorten Fruchtkaffee. Die „Produktionsanlage“ besteht aus einer kleinen Rösttrommel unter einer Zeltplane. Johann Baptist beschäftigt einen Arbeiter.

2004
125 Jahre Weyermann Malz

Wir exportieren in 118 Länder und stellen die weltweit groesste Palette an Malzen her, die eine Mälzerei weltweit selbst produziert, allerdings sind wir nicht die größte Mälzerei der Welt, sondern „nur“ der Spezialmalzführer!! Hochgerechnet beeinflussen wir mit der geringen Gabe an Spezialmalzen zur Malzschüttung ca. 30 000 Biere der Welt in Farbe & Geschmack!

1989
Sabine Weyermann heiratet am 3.Mai 1989 Thomas Kraus, geb. am 1. Februar 1957. Er tritt 1991 in die
Geschäftsführung ein.

Bamberg Traumstadt der Deutschen, da ist es natürlich fast zwangsläufig, dass da auch hervorragende Produkte erzeugt werden. Firma Weyermann beweist das seit über 130 Jahren. Wir sind Franken, keine Baiern.(Video startet nach 30sek.)

Firma Nr.8

medwork

So fleißig, strebsam und kreativ sind wir Franken.

Seine Ziele hat er schon immer konsequent verfolgt:

Gerald Fischer

Schulabschluss, Lehre, Meistertitel waren Etappen auf dem Weg zur Gründung des eigenen Unternehmens, der Firma medwork. Der aus dem Adelsdorfer Ortsteil Lauf stammende und in Etzelskirchen sesshaft gewordene Unternehmer ist inzwischen geschäftsführender Gesellschafter seiner Firma, die seit wenigen Jahren in einem hochmodernen Gebäudekomplex im Gewerbegebiet Aischpark produziert.

Gerald Fischer wurde im September 2011 in der Alten Oper in Frankfurt für seine unternehmerische Leistung ausgezeichnet.

Aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb entwickelte sich innerhalb weniger Jahre ein moderner Industriebetrieb mit knapp 100 Mitarbeitern und drei Millionen verkauften Produkten pro Jahr. Fischer sieht die Marke medwork inzwischen europaweit etabliert und selbst in Ländern wie Kanada, Brasilien und China werde die deutsche Qualität aus dem Höchstadter Unternehmen geschätzt.

medwork setze konsequent auf den Ausbau des deutschen Fertigungsstandortes und schaffe so Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen in der Region, sagt der Chef.

Für ihn wurde aus einer Vision Realität

medwork ist der am schnellsten wachsende Hersteller im Bereich endotherapeutischer Produkte und Lösungen

Innovation
Seit 1998 ist medwork der kompetente Partner für innovative Produkte und Leistungen auf dem Gebiet der flexiblen Endoskopie. Die Kraft für Innovationen schöpfen wir aus unserer langjährigen Erfahrung in Produktion und Vertrieb von endoskopischen Erzeugnissen. Zusammen mit führenden nationalen und internationalen Endoskopie-Zentren entwickeln wir neue medwork-Produkte, -Lösungen und -Systeme um unsere Kunden und Partner auf der ganzen Welt mit anwenderfreundlichen Instrumenten höchster Präzision zu überzeugen.

Perfektion

 

 


Die Sicherheit und Gesundheit des Patienten verlangt nach höchster Perfektion. Wir sind uns dieser hohen medizinischen Verantwortung bewusst. medwork verbindet exzellentes Produktions-Know-how mit fundiertem Wissen endoskopischer Interventionen.
Deshalb entwickeln und produzieren wir Lösungen, welche die Anwendung des medwork-Instrumentariums immer einfacher und sicherer machen. Wir sind permanent bestrebt die hohe Qualität unserer Produkte und Leistungen kontinuierlich zu verbessern. Deshalb sind wir selbstverständlich nach EN ISO 13485:2003 zertifiziert und erfüllen als Hersteller die Anforderungen der Richtlinie 93/42 EWG über Medizinprodukte.

Präzision
In unserem Firmensitz in Höchstadt/Aisch produzieren wir medwork-Produkte mit Hilfe modernster Produktionsverfahren. Dabei setzen wir ausschließlich Materialien, Herstellungs- und Prüfprozesse ein, die den höchsten Qualitätsanforderungen standhalten.
Unsere erfahrenen und fachkompetenten Mitarbeiter entwickeln hier innovative und anwenderfreundliche Lösungen für die flexible Endoskopie und fertigen diese in höchster Präzision.



 

Nr.9 Der Scherenschleifer

 

Klein aber oho und typisch fränkisch, kann man bei der Firma von Robert Rührschneck sagen.

Ein Alleinstellungsmerkmal, dass man in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft suchen muss, ist beim Scherenschleifer Passion – nämlich:

 

 

 

 

 

 

Es ist es wert zu wiederholen:

Wieder herrichten – statt wegwerfen!!!

 

Ich schleife Ihre Messer auf präzisen Nass-Schleifmaschinen. Das Schärfen von Scheren aller Art, Garten-, Handwerkzeuge und andere Werkzeuge ist auch meine Aufgabe. Der Wellenschliff und das Polieren gehören zu meinen Spezialitäten.

Damit Sie recht lang Freude an Ihren geschärften Werkzeugen haben, bekommen Sie von mir auch Anleitungen und Tipps zur Pflege.

Wenn Sie mögen, senden Sie mir eine E-Post. Ich freue mich über Ihr Lob, nehme aber auch gerne Kritik an, denn diese bedeutet für mich die Chance, mich weiter zu entwickeln und mein Angebot noch besser Ihren Bedürfnissen anpassen zu können. Außerdem würde ich mich über Ihren Gästebuch-Eintrag freuen.

Hier finden Sie ein sehenswertes Lob, über das ich mich sehr gefreut habe.

 

 

Nach einem langen Berufsleben in der stressigen Werbebranche wollte ich in einem selbständigen Handwerk Ruhe finden…

Als überzeugter Umweltaktivist, vielseitiger Tüftler und Handwerker suchte ich nach einer Betätigung unter dem Motto: „Wieder herrichten, statt wegwerfen“. Da ich meine Werkzeuge schon immer selbst geschliffen habe, kam mir die Idee eine Scherenschleiferei und Messerschleiferei zu eröffnen. Da ich in Deutschland keine Weiterbildungsmöglichkeit in diesem Schleifberuf fand, nutzte ich einen längeren Sprachaufenthalt in Schweden, um bei Spezialisten für guten Stahl und zeitgemäßes Schleifhandwerk meine Kenntnisse und Fertigkeiten zu perfektionieren. Seitdem schleife ich auf präzisen schwedischen Nass-Schleifmaschinen.

Auch spezielle Arbeiten, zum Beispiel: Wellenschliff, Polieren oder Felco-Gartenscheren werden geschliffen und repariert.

Meine Wohnung und Werkstatt befindet sich in Franken, im Rednitzgrund, zwischen Stein und Nürnberg-Gerasmühle.

Hier schleife ich seit 1997 mit Qualität aus Franken für immer mehr zufriedene Kunden.

Meine gesammelten historischen Schleifsteine dienen nur noch als Schauobjekte.

 

 

 

 


Diese Serie wird laufend ergänzt.

Es könnten hier viel mehr Firmen vorgestellt werden, wenn wir es nicht mit den Franken an sich zu tun hätten. Da gibt es z.B. Firmen, die Ihre Tore öffnen, wenn der bayerische Staatssender BR aufkreuzt, die Schotten  aber dicht machen, wenn ein fränkischer Blogger mit Stolz  fränkische Spitzenfirmen vorstellen will. Ich sage dazu nur: Typisch fränkisch!

Besonders auffällig ist, dass da wo Franken in den letzten Jahrzehnten am meisten benachteiligt wurde, nämlich in Oberfranken, die meisten Absagen zu verzeichnen waren. Warum? Da kann man nur spekulieren.

Vielleicht hofft man in Oberfranken immer noch, dass wenn die Töpfe in Oberbayern überquellen für Oberfranken etwas abfällt, und man sich jetzt bei der “mia san mia” Fraktion nicht unbeliebt machen will? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es auch, der seit Jahren im Umlauf befindliche Virus des voreilenden Kadavergehorsams  gegenüber der weiß-blauen Staatsregierung.

Natürlich werde ich die Firmen die abgelehnt haben hier weder mit einen Link anzeigen, noch namentlich erwähnen. Denn, wenn man nicht soviel hinter seiner fränkischen Identität steht, dann verdient man es auch nicht hier präsentiert zu werden.

Ob die Behauptungen der Baiern, dass sie Spitze sind zutreffen, können Sie hier nachlesen.

Sind die Bajuwaren Spitze?

Thema: Fränkische Firmen | 3 Kommentare

153. Was die CSU an Lügen verbreitet

Samstag, 15. Oktober 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blog Besucher,

ich glaube, dass es kaum einen Lebensbereich gibt, in dem mehr gelogen und getrickst wird als in der Politik. Diesen “Spielchen” muss man sich dann als junge Partei, – die ehrliche Absichten für Ihre Heimat FRanken hat – dann stellen, ob man will oder nicht.

Um einige der Lügen aufzudecken, die führende Politiker immer wieder wiederholen, will ich hier einige Fakten zur Diskussion stellen. Leider helfen auch uninformierte Bürger oder hörige Parteigenossen dazu bei, dass bestimmte Lügen so lange wiederholt werden, bis sie der gutgläubige Bürger glaubt.

Um diesen “Spiel” die Wahrheit dagegen zu setzen, habe ich diesen FRankenblog eröffnet.

Circa 3000 bis 4000 Menschen besuchen meinen Blog www.franken-sind-keine-baiern.de pro Monat. Aus diesen Besuchen resulieren sehr viele positive Kommentare.

Im Nachgang möchte ich nur auf einige dieser Lügen, die immer wieder benutzt werden eingehen.

Lüge Nr. 1

Die “Partei für  Franken” Die Franken will ein eigenes Bundesland.

Wer so etwas behauptet hat unser Grundsatzprogramm nicht gelesen oder er lügt bewußt. Die Wahrheit ist: So steht es in unserem Grundsatzprogramm……

2. Unser Selbstverständnis

 

Franken – Tradition und Zukunft einer großen Region

 

Über 1200 Jahre großer fränkischer Geschichte haben uns geprägt und stark gemacht. Doch in den letzten Jahrzehnten wird immer offensichtlicher, dass es einen schweren Hemmschuh für die Entwicklung Frankens gibt: Die politische Fernsteuerung unserer Region durch München. Traditionell altbayerisch dominierte Kabinette und Ministerien in einer allzu fernen Landeshauptstadt schwächen Franken, im Vergleich zum gleich großen Altbayern, immer wieder entscheidend.

 

Wir wollen ein starkes Franken in Bayern, Deutschland und Europa.

 

Selbstbewusst und stark aus Tradition und Heimatverbundenheit stellen wir uns den neuen Herausforderungen. Wir werden fränkische Interessen geschlossen und konsequent im Bayerischen Landtag vertreten. Mittel- und langfristig ist die Europäische Metropolregion unsere Zukunft: Wir stehen zu unserer fränkischen Metropolregion Nürnberg, die durch intensiven Austausch aller großen fränkischen Städte zum Nutzen des ländlichen fränkischen Raums einen leistungsstarken Verbund bildet zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und der Münchner Metropolregion (lesen Sie mehr dazu unter dem Stichwort Metropolregion auf Seite 12).

Also bitteschön, wo wird hier ein eigenes Bundesland gefordert. Wenn es heißt:

Wir wollen ein starkes Franken in Bayern, Deutschland und Europa.


Herr Beckstein, ein Franke wohlgemerkt und bekennender Christ wirft der “Partei für Franken” Separatismus vor. Wenn Herr Beckstein die Geschichte der Baiern nicht ausblenden würde – muss er wohl als CSU Mann – , dann würde er unschwer feststellen, dass Franken immer reichstreu war, wogegen die Baiern schon immer eine Extrawurst gebraten haben. Kein anderes Land in der jetzigen Bundesrepublik verkörpert Separatismus mehr als Bayern. Ich kann hier nur feststellen: Herr Beckstein kehren Sie vor der eigenen Haustüre.

Das Bild von Herrn Seehofer und der Bericht sagen zum Thema Separatismus einiges aus.

 

H.Beckstein – wirft “Partei für FRanken”  Separatismus vor.

H.Beckstein – warum leugnen Sie die Tatsachen im Bezug auf BR?

H.Beckstein – fürchtet um Stimmenverlust. Und wirft “Partei für Franken” Separatismus vor

H.Beckstein sagt die Wahrheit

H.Beckstein – wirft “Partei für Franken”  Separatismus vor. Franken waren immer Reichstreu! Bayern aus?

Was soll Herr Beckstein denn anderes sagen, wenn er für die CSU Stimmem holen muss.

Wir brauchen die “Partei für Franken”, weil diese Partei  für fränkische Interessen eintreten wird, und nicht für den Machterhalt  oder die Ideologie einer Partei(CSU).

 

Seit Jahrzehnten wird uns Franken erzählt, dass alles besser wird. Da reist die halbe Staatsregierung aus München nach Franken an, wenn eine Investition von 20, 30 oder 50 Millionen eingeweiht wird, und man stellt es als Wohltat und Besonderheit für Franken dar. Ja, diese Repräsentanten tun manchmal so, als ob sie dies alles aus der eigenen Tasche bezahlen.

Im München werden im Gegenzug, dann Milliarden verbaut und “vergraben”. Wir hier in Franken sollen dies dann alles mittragen.

Fränkische CSU Politiker haben dann auch noch die Dreistigkeit und reden den Bürgern in Franken ein, wie gut und perfekt doch alles bei uns in Franken ist. Ja man erzählt uns auch noch, wenn es München gut geht, dann geht es ganz Bayern gut. Eine Lachnummer!

Wer das noch glaubt, und solche Leute wählt dem ist nicht mehr zu helfen. Die “Partei für Franken” will Gleichbehandlung aller Landesteile, und endlich die Verwirklichung des Landesentwicklungsprogrammes über das man schon Jahrzehnte spricht aber nie anwendet.

Franken auf Augenhöhe mit Oberbayern

Mehr Franken in Bayern – Welt online

Aufstand der Franken …                                ….die wahren Gründe

Franken im Freistaat stärken

Endlich: Franken hat eine eigene Partei

Nun noch einmal zum nachdenken und begreifen. Wenn man von einer Vision – die übrigens jeder haben sollte – spricht, dann ist dies legitim und ehrlich. Da gibt es im jetztigen politischen Lager Leute, die lassen ganz andere Sätze fallen, und entschuldigen sich nicht dafür.

Also, warum dürfen und sollen Franken nicht einmal laut über Möglichkeiten der Zukunft nachdenken. Übrigens waren es die Franken nach dem Krieg, die, die Richtung in München angegeben haben.


Vorschlag 1995 – Parteigründung 2009

Bundesland Franken:

 

Eine politische Vision, die zunächst keine Chance auf Realisierung hat, solange keine grundlegende Neugliederung des Bundesgebietes ansteht.
Sollte diese jedoch auf der politischen Agenda des Bundes erscheinen und der Zuschnitt unserer (derzeit noch 16) Bundesländer überdacht werden, muss ein starkes, leistungsfähiges Bundesland Franken ernsthaft in Betracht gezogen werden:
Jede Neugliederung des Bundesgebiets muss einerseits Bundesländer schaffen, die groß genug sind, um selbständig zu überleben; Stadtstaaten etwa oder das Saarland sind sicher zu klein. Andererseits zeigt gerade das Beispiel Bayern, dass Länder jetzt schon zu groß sein können für eine gerechte und ausgewogene Landesentwicklung. Gefragt ist also das rechte Maß: Im Europa des 21. Jahrhunderts kann und darf sich auch der Bund nicht mehr über die etablierten „Europäischen Metropolregionen“ hinwegsetzen (bundesweit elf, bayernweit zwei: Nürnberg und München). Diese elf gelten allesamt bereits nach EU-Maßstäben als gesunde, lebensfähige und zukunftsträchtige Lebens- und Wirtschaftsräume – also auch unsere „Metropolregion Nürnberg“, die mit Franken fast deckungsgleich ist.
Franken, so groß wie Belgien und mit genau so viel Einwohnern wie Norwegen oder Irland, wäre bekanntlich unter 17 Bundesländern (mit Franken) schon jetzt der Fläche nach die Nr.7, der Einwohnerzahl nach die Nr.7 und gemessen an der Wirtschaftskraft sogar die Nr.6. Ein Bundesland Franken wäre deshalb stark und leistungsfähig.

Unabhängig davon kritisieren wir scharf, dass die Bayerische Staatsregierung nie dazu bereit war, den Freistaat, wie andernorts selbstverständlich (Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), nach den beiden stärksten Bevölkerungsgruppen „Bayern-Franken“ zu nennen.


Lüge Nr.2

Franken wäre als Bundesland zu klein.

Dieses Argument kann man ganz schnell entkräften, weil es schlichtweg falsch ist. Die zwei größten Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg haben die höchsten Verwaltungskosten.

Ideal sind Größen von 4 bis 6 Millionen, und das passt bei FRanken optimal.

Lüge Nr.3

Es wird ja Tag für Tag gebetsmühlenartig behauptet, dass Bayern Spitze ist.

Das kann wohl sein, man muss nur einmal genauer nachfragen, wo.

Schon wieder vergessen, was wir der CSU zu verdanken haben – CSU-Schuldenuhr

Ich denke dies reicht zunächst einmal um nachzudenken, und dann ehrlich und fair zu entscheiden, ob das Übel die “Partei für Franken” ist, oder hier Intrigen im Spiel sind.



Thema: Fakten - Fakten - ... !!! | 4 Kommentare

152. Wahlempfehlung für 2013 – Franken wacht auf

Mittwoch, 12. Oktober 2011 | Autor:

Frankenlied

An alle Franken

Die Medien sind dieser Tage schon voll mit Stellungnahmen und Prognosen zur Landtagswahl im Jahr 2013.

Wenn man dieses Theater aufmerksam beobachtet und mit gesunden Menschenverstand beurteilt, dann durchschaut man sehr schnell um was es hier eigentlich geht.

Der Wähler wird jetzt schon mit allen möglichen Szenarien bombartiert, damit er in 2013 ja wieder CSU oder SPD wählt. Wähler die dies durchschauen werden sich dann zu den Grünen oder Freien Wähler flüchten, weil Sie glauben, dass von dort der neue Schwung und das Heil kommt. Die FDP – Für Drei Prozent – kann man vergessen.

Den fränkischen Wähler möchte ich nur an folgendes erinnern.

1. Die CSU hat in den letzten 40 Jahren FRanken ins Hintertreffen gebracht, wie keine andere Partei. Die Millionen die man hier in FRanken zur Befriedung – der Forderungen – gegeben hat, sind Milliarden an Oberbayern gefolgt. Die Begründung: Man muss die Boomregion fördern! Zur Erinnerung sei hier einmal deutlich erwähnt, dass Franken 1960 noch ein um 10% höheres BIP hatte als Oberbayern. Aber durch gezielte Förderung, Tricks und Kniffe durch die Quadriga

Strauß, Streibl,

Stoiber,

Seehofer, hat man diese Wendung voll durchgezogen.

Die fränkischen Wähler haben es bisher noch nicht gemerkt, denn sonst hätte diese Partei in 2008 nicht in allen drei Regierungsbezirken über 50% erzielen können. Eine Entschuldigung gibt es allerdings, denn bei dieser Wahl hat man die Stimmen Günter Beckstein zugedacht, aber durch einen gezielten oberbayerischen  Streich, hat man einen Ministerpräsidenten an die Macht verholfen, der mit keiner einzigen Stimme vom Volk gewählt wurde. Dies ist bayerische Politik, unter den Motto: “Hund samma scho” und “christlich”.

Den Franken die das noch nicht gemerkt haben, kann man nur zurufen: Wählt weiterhin “christlich” dann wird schon alles so weiter laufen.

securityconference.de.


2. Die SPD ist wirklich der Meinung, dass Herr Ude die Lösung ihrer Probleme ist. In Oberbayern mag das zutreffen. Denn bevor sich H.Ude hat aufstellen lassen, hat er zunächst einmal Forderungen für München und Oberbayern gestellt. Ehrlicher ist dies, als bei den “christlichen” Politikern.

Glosse – die Franken blasen auf Ude

Aber, liebe Franken, was glaubt ihr wohl was das für die Entwicklung von Franken bedeutet? Noch weniger Geld, und daraus folgend, noch schlechtere Zukunftsperspektiven.

Also Finger weg, von dieser Wahl.

3. Die Grünen gelten ja zur Zeit als die Heilsbringer für alle Probleme unserer Zeit. Wer sich einmal ernstlich mit der Ideologie dieser Partei auseinander setzt, wird sehr schnell merken wohin die Reise tatsächlich geht. Die Taktik der GRünen ging bisher aber sehr gut auf, denn die Wähler interessiert anscheinend nicht was hinter dieser Partei steckt. Man sieht nur den Umweltschutz und viel gute Luft. Arm wer dies nicht durchblickt.

Die Freien Wähler hängen ihr Fahne in jede Richtung

4. Die Freien Wähler sind für mich das Zünglein an er Waage. Die werden um an die Macht zu kommen, ihre Fahne in jede Richtung ausrichten, die ihnen helfen wird in der Regierung mitreden zu dürfen.

ALSO LIEBE FRANKEN, wenn Ihr eine Partei wollt, die fränkische Interessen wirklich vertritt, dann bleibt die derzeit einzige fränkische Partei “Die Franken”, www.Partei-fuer-Franken.de übrig.

Gegründet 31.10.2009

Also liebe Franken, seid euch einmal einig und wählt fränkisch!


Fränkische Interessen wurde in den letzten 20 Jahren von den fränkischen Abgeordneten aller Parteien nur sehr mangelhaft vertreten. Natürlich gibt es Ausnahmen, die kann man aber an einer Hand abzählen.

Marsch auf die Plassenburg 2010

Franken erinnert euch wo ihr herkommt.

Thema: Partei für Franken | Ein Kommentar

151.Oktoberfest – des kannst vergessen!

Samstag, 1. Oktober 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blogbesucher,

waren Sie auch in München?

Na klar, werden viele sagen. Ich sage: Wenn man nichts besseres kennt, ist das schon klar.

Wissen Sie eigentlich, dass der bayerische Defiliermarsch von Adolf Scherzer 1850 komponiert wurde? Adolf Scherzer stammt aus Franken. Ja auch hier zeigt sich wieder, dass Baiern sich mit fremden – mit fränkischen Federn – schmückt.

Wussten Sie schon, dass…die gesamte “Seppl-Kultur”(Lederhose, Tracht, Gamsbart,Hofbräuhaus) erst 150 Jahren alt ist und von perußischen “Marketing-Beratern” unter Maximilian I. dem Altbayervolk übergestülpt wurde? Selbst das bayerische Lied “In München steht ein Hofbräuhaus” kommt aus Preußen. Von wegen Tradition!

Der absolute Hammer in Süddeutsche TV unter dem Titel “Der Bayern-Schwindel”, nach mehrmaligen Verschiebungen am 22.10.01 um 23.05 Uhr ausgestraht. Jetzt wissen wir warum.

Und dieser Volksstamm stellt sich seit über 200 Jahren so hin, als wenn er der Beste wäre. Schmücken mit “fremden Federn” nennt man das im allgemeinen Sprachgebrauch. Aber Franken lacht darüber. Seit einigen Jahren kommen die Altbaiern auch nach Franken(Veitshöchheim) um zu lachen. Wir Franken sind “frank und frei” und gewähren den Altbaiern die Freude. Denn in München gibt es wenig zu lachen( 3Milliarden Schulden). Den SPD – Bayern Ude will man uns jetzt uns Franken verkaufen. Darauf könna mer a verzichten. Behalt eure “Spitzenkräfte” in Oberbayern.

Was dagegen ist das für eine Oase der Ruhe und Qualität in Frankens Bierkeller. Einen kleinen Eindruck möchte ich Ihnen mit den nachfolgenden Aufnahmen einmal vermitteln.

Brotzeiten, da könna die in München nur davon trama.

Kein Geschiebe und Gebrüll, nein Kultur und Reinheit bis zum Bierkrugboden.

Jeder der das Industriebier für fast 10.- Euro trinken will, soll sich betäuben. Wir in Franken haben die größte Brauereidichte der Welt und das beste Bier. Jeder kleine Brauer bei uns hat sein Geheimrezept und des seit vielen Hundert Jahren mit gleich bleibender Qualität und anständigen Preisen.

Und unser Essen – Bratwürst, Schäuferla, Zwiebelkuchen, usw. – da können die in München nur davon träumen, bzw. nicht einmal das, denn des haben sie noch nie genossen.

Da müsst ich doch verrückt sei, nach München zu fahren, um mich von den Massen herum stoßen lassen, wenn ich auf einen unserer Bierkeller die Ruhe, Sonne, das Bier und Essen genießen, und über unser schönes Frankenland plaudern kann. Da kann mir München tausendmal gestohlen bleiben.

Übrigens, die Oberbayern reden ja immer vom bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Da waren sie leider auch wieder etwas zu spät dran, denn das fränkische stammt aus 1487. Da die Bayern im kopieren ja besser sind als die Japaner und Chinesen, haben sie sich nach 27 Jahr überlegt, ob man das nicht auch nachmachen könnte.Und siehe da, sie haben es gemacht.

Wer das Ganze mal prüfen will, der soll nach FRanken kommen. Wir sind weltoffen, und nennen uns nicht “Mir san mir”.

Eine traumhafte Landschaft, ohne Stau und Dreck und Schicki Micki, des brauchn wir net.

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