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308. Franken sind nicht immer leicht zu verstehen

Mittwoch, 9. September 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

wenn man sich zur Aufgabe gemacht hat die fränkische Bedeutung in Bayern etwas anzuschieben dann braucht man viel Liebe, Geduld und Ausdauer. Seit Jahren versuche ich mit vielen anderen treuen Franken fränkische Bürger auf die vielen politischen Ungerechtigkeiten zwischen Bayern und Franken hinzuweisen, aber es gibt auf diesem Weg viele Enttäuschungen. Ein Großteil der Franken ist uninteressiert – nach dem Motto was kümmert mich dies, so lange es mir gut geht – das man oft nur den Kopf schütteln muss über so viel Gleichgültigkeit. Ein anderer Teil der Franken ist inzwischen schon so assimiliert dass man nicht mehr erkennen kann ob man es mit einen Bayer oder Franken zu tun hat. Dieser Zustand in Franken ist das Ziel der Bajuwaren, nämlich, dass viele Franken ihre Sprache(Stadl – statt Scheune/ Radl – statt Rad), ihre Tradition(Oktoberfest – statt Kerwa usw) und Eigenart aufgeben, und sich als Bayern bezeichnen und darauf auch noch stolz sind. Wohin die Aufgabe der eigenen Identität führt kann man aus der Geschichte und vielen aktuellen Geschehnissen sehr gut erkennen.

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Besonders stark ist dieser Umerziehungsprozess durch die Bajuwaren bei unserer Jugend erkennbar. Beispiele gibt es da mehr als genug. Viele fränkische Jugendliche kennen nicht mehr den Unterschied zwischen fränkischer Tracht und der oberbayerischen Sepp – und Dirndl Verkleidung. Da präsentiert man sich auf fränkischen Volksfesten und Kirchweihen mit oberbayerischer Bekleidung und kommt sich dann auch noch besonders modern, zeitgemäß und neuzeitlich vor. Es ist schlichtweg gesagt eine Absage an die fränkische Heimat.

Dirndl_by_Tim Reckmann_pixelio.de

Bemerkung am Rande. Kein Oberbayer käme jemals auf die Idee irgendetwas fränkischen nachzuäffen. Sei es Kleidung oder die fränkische Fahne oder andere fränkische Traditionen. Nur wir Franken feiern Oktoberfest – früher hieß dies bei uns noch Herbstfest – und die Bajuwaren lachen sich über soviel Folgsamkeit kaputt. Da wird bei vielen Festlichkeiten der Tisch weiß-blau gedeckt und die Festzelte weiß-blau geschmückt. Da kann man nur noch schreien bei so viel Einfalt, Naivität und Gefolgsamkeit gegenüber der Besatzermacht Bayern.

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Wem all diese Aufzählungen noch nicht ausreichen der soll doch einfach mal in diesem Blog stöbern.

Besonders Augenöffnet sind für alle noch nicht Überzeugden folgende Artikel.

  Franken in Bayern – ein Problem(sehr empfehlenswert)

Fakten, Fakten, Fakten…

Wussten Sie schon, dass…

Beutekunst Beitrag Nr.2

Bajuwarisierung raffiniert verpackt

Wer sind denn nun die Separatisten…

München schmückt sich mit fränkischen Kulturgütern

Bayerische Politik – 78% für Oberbayern…

Franken und Bayern im 19. und 20 Jahrhundert(sehr empfehlenswert)

„Bayernfranken“ verstümmeln fränkische Volksfest

Gibt es überhaupt eine bayerische Kultur?

200-J.sind-genug

Wer jetzt immer noch für Bayern ist, sollte sich nicht mehr Franke nennen.

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260. Franken – CSU – Bayern

Samstag, 31. August 2013 | Autor:

Frankenlied

 

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Sehr geehrte fränkische Mitbürger,

in den letzten Jahren bin ich immer wieder über die Kenntnis der fränkischen Bürger zur bayerischen Politik erschüttert worden. Jetzt vor der neuen Landtagswahl am 15.09.2013 hat sich dies wieder auf eine erschreckende Art und Weise bestätigt.

 

 

Erst heute am 31.08.2013 hat mir ein fränkischer Bürger, der alle Sinne noch zusammen hat, doch allen Ernstes erzählt, dass er CSU Mitglied ist, weil dies die Partei ist die noch etwas für die Landwirtschaft macht. Auf meinen Einwand ob die vorhandenen Mittel zur Verteilung denn von der CSU erwirtschaftet wurden, und ob nicht eine z.B. fränkische Partei diese Mittel nicht noch wesentlich gerechter verteilen könnte, folgte nur Schweigen.

 

Jeder der sich mit den Wirtschaftsdaten etwas auskennt wird wissen, dass Franken trotz 50 jähriger Benachteiligung noch immer einen großen Teil der Wirtschaftsleistung Bayerns beiträgt. Die Mittel die Franken erwirtschaftet sehen wir aber nur teilweise wieder, weil der zentralistische Staatsapparat in München die Mittel nach seinen Vorstellungen verteilt. Wenn die Bevölkerung in Franken es nicht begreift, dass die sogenannten Wohldaten aus München nicht von Oberbayern erwirtschaftet wurden, sondern, das dies eigene Früchte sind – die man nur teilweise zurück erhält – dann kann man uns Franken wirklich nichtmehr helfen.

 

Wikipedia Foto Richard Bartz – Bayer. Staatskanzlei

Jetzt frage ich mich immer wieder, ist denn der Franke schon so Urteilsunfähig, dass er nach 50 Jahren CSU Allein – Herrschaft  die Tatsachen nur noch durch die weiß-blaue CSU Brille erkennen kann?

Die Franken galten noch vor Jahrzehnten als die Elite der Bayern – obwohl wir nie Bayern waren und auch werden -, dass läßt sich in den Gesichtsbüchern nachweisen. Warum sind die Franken nun so beschränkt, unfähig und außerstande die Realitäten zu erkennen? Ist es eine vornehme Zurückhaltung gegenüber der Staatsmacht in München, ist es der voreilende Gehorsam den viele fränkische Abgeordnete seit Jahren zugunsten Ihrer Karriere praktizieren, oder ist man inzwischen wirklich schon so domestiziert, dass man sich wertlos, unbrauchbar oder drittklassig einstuft.

Wenn ich mich in meiner Einschätzung täuschen sollte, dann frage ich jeden Franken: Warum lassen wir uns ausbeuten, demütigen und provozieren und unternehmen nichts dagegen. Ja, es geht sogar soweit, dass wir Franken auch noch mit großer Mehrheit diese Staatspartei wählen,  die Franken seit 50 Jahren nachweislich benachteiligt. Wie hat es der Pasta Ministerpräsident Stoiber einmal klar ausgedrückt.

Die dümmsten Kälber wählen Ihre Metzger selber.

Wollen wir Franken uns das weiterhin nachsagen lassen und gefallen lassen?

Wacht auf!

Schaut den Realitäten in die Augen!

Zahlen lügen nicht! Es sind funditierte Zahlen.

 

Noch eine Frage die mich umtreibt.

 

Warum verleugnen und verraten so viele Franken Ihre Heimat?

 

 

Dies gesieht bei der Kultur, bei Tradition, bei Produkten, bei der Sprache usw.

Warum?

Ein Stamm der diese seine Werte „verkauft“ und verrät, wird zugrunde gehen. Wollen wir das???

 

Wir können etwas ändern, wenn wir auch politisch die Weichen stellen.

Diese Möglichkeit hat jeder Franke bei dieser Landtagswahl. Die Partei für Franken wurde im Jahre 2009 in Bamberg gegründet und ist erstmals bei einer Wahl für alle Franken wählbar. Wenn nur 20% der Franken ihr Kreuz bei der Partei für Franken setzen, dann werden wir in den Landtag einziehen und die Interessen Frankens zu 100% vertreten.

 

A copyright www.Frankenland-versand.de

 

 

 

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79. Bajuwarisierung raffiniert verpackt

Mittwoch, 13. Oktober 2010 | Autor:

Frankenlied

 

 

copyright www.Frankenland-versand.de

 

Jeder echte Franke, der in Franken mit offenen Augen und Ohren durch seine Heimat geht, wird feststellen, dass wir systematisch bajuwarisiert werden, und viele assimilierte Franken diesen Trend seit Jahren unterstützen.

Ein Beispiel:

So verwirrt sind inzwischen viele FRanken, dass Sie sich zum bayerischen Seppl machen und Lederhosen und Dirndl anziehen. Die wertvollen fränkischen Trachten kennen Sie gar nicht mehr.

Ich stelle mir immer häufiger die Frage:

Ist Franken vor dieser Bajuwarisierung noch zu retten!

Es geht eigentlich schon im alltäglichen Sprachgebrauch los. Da hört und liest man in FRANKEN Ausdrücke wie z.B. Schmankerl, Haferl, Knödl, Madl, Stadl, Stüberl, Spatzl, O’zapft is, usw.

Da muss man schon fragen: Ist noch alles klar im Kopf? oder geht noch gut?

 

Haben wir unsere Sprache auch schon verloren. Nämlich den allerschönsten Dialekt.

Das ist leider noch nicht alles:

Da wird der fränkische Karpfen mit weiß – blauen Fähnchen verunziert, weil die Plagiate aus China um 2 Cent billiger sind.

Echte fränkische Wirte stört das nicht und Sie servieren mit der fränkischen Fahne.

Die Sprache und der Karpfen ist bei weitem noch nicht alles, was sich da bayerisch darstellt. Da werden bei fränkischen Festen die Tische mit weiß – blauen Rautenmuster eingedeckt, da äffen wir das Oktoberfest an vielen Orten Frankens nach, da werden sogar fränkische Kirchweihbäume weiß – blau geschmückt.

Man kann diese assimilierten Franken eigentlich nur bedauern, und ihnen empfehlen doch einmal die fränkische Hochkultur zu studieren. Oder, man empfiehlt ihnen, feiert weiterhin euer weiß – blaues Oktoberfest in Franken aber konsumiert auch das Industriebier aus München. Wir genießen weiterhin unsere fränkischen Feste und unser sehr gutes individuell gebrautes fränkisches Bier und unser Schäuferla.

Echte fränkische Speisen und Getränke, weltweit bekannt und beliebt.

Auch bekannte Persönlichkeiten aus Franken schließen sich diesen weiß – blauen Trend an. Da stolziert zum Beispiel der ehemalige fränkische Nationalspieler(Stefan Reuter)am Oktoberfest mit Lederhosen umher, und gibt dem bayerischen Staatssender BR „flache“ Interview.

Da lullt uns der bayerische Staatssender BR, fast rund um die Uhr vor und während des Oktoberfestes mit derart  leerem Geschwätz von irgendwelchen belanglosen Dingen ein, dass es kaum noch zu ertragen ist. Da stellt man 200 Jahre Wies’n und die lange Tradition der Wies’n bei jeden Bericht immer wieder heraus, und versucht die ganze Welt in diesen Rausch mit hinein zu nehmen, aber es klappt nicht so richtig.

Aber was sind 200 Jahre Wies’n schon. Da lachen wir Franken mal kurz darüber. Fürth in Franken feiert im Oktober 2010 die 1003 Jahre alte Fürther Kirchweih, es ist die älteste Straßenkirchweih Deutschland, da reden wir Franken nicht viel drüber. Aber von München aus, vereinnahmt man Fürth, indem man es mit den Beinamen Bayern schmückt. Wie arm muss man sein, um fremdes für sich immer wieder in Anspruch  zu nehmen.

Waldemar Hartmann Namensfranke, biedert sich den Bayern seit Jahren an. Schreibt auch jetzt schon Bücher über bayerische Irrtümer. Die Reaktion der Urbayer: Dieser bleede Frankenbeitel wai uns sogn wos bayerisch is. Es braucht dazu keine Ergänzung.

Da versucht der bayerische Staatsender BR seit Jahren mit einen Millionenaufwand die Sendung „dahoam is dahoam“ ans Volk zu bringen. Jeder der nur eine Minute zuschaut und dabei einmal kurz in sich geht, muss erkennen, dass es die größte Volksverblödung ist, die man derzeit aussendet. Wenn Franken eine solche Sendung schön finden, dann ist die Bajuwarisierung schon stark in diesen Köpfen eingedrungen.

Fränkische Firmen locken ihre Kunden mit weiß – blauen Schlemmerwochen. Oh geistige Armut lass nach, kann man hier nur noch feststellen. Die ganze Welt bescheinigt uns, dass die fränkische Küche mit das beste ist, was es gibt, und unsere Firmen, servieren uns Albinowurst und Brezen, und finden das besonders originell. Geht’s noch?!

Bayern hat am 11.10.2007 bei der EU-Kommission durchgedrückt, dass der fränkische Kren europäischen Begriffsschutz erhalten hat. Aber, und das haut den Fass den Boden aus, heißt der Kren jetzt „Bayerischer Meerrettich“. Es gibt eine fränkische Firma in Baiersdorf die diese Namensfälschung ausführt, weil man glaubt mehr Umsatz zu machen. Verrat an der Heimat nenne ich so etwas, und rufe dazu auf  Kren mit fränkischer Herkunftsbezeichnung zu kaufen.

Man muss sich diese sach – und wirklichkeitsfremde Herkunftsbezeichnung einmal vor Augen führen.

Meerrettich gedeiht im politischen Bayern, aber er wird fast ausschließlich in Ober – und Mittelfranken angebaut und verarbeitet, speziell in den Landkreisen ERH, NEA und FO.

Baiersdorf gilt als das Krenzentrum. Auch historisch gesehen liegen die Wurzeln des Wurzelgemüses eindeutig und ausschließlich  in Franken. Der Kulmbacher Markgraf Johannes Alchemista führte den Meerrettich bereits während seiner Amtszeit(1401-1464) hier zu Lande ein. Jedenfalls ist das fränkische Kren-Anbaugebiet unbestritten das traditionsreichste der Welt.

Diese Namensfälschung ist ein weiterer Beweis dafür, dass die „mia san mia“ Fraktion sich mit fremden Federn schmückt und so die Bajuwarisierung weiter voran treiben will.


Nur gut, dass es auch noch fränkische Firmen gibt die diesen Firlefanz nicht nachäffen, und der fränkischen Tradition treu bleiben.


Der letzte Bundespräsident lobte den Stamm der Franken in den höchsten Tönen bei seinen letzten Besuch.

Selbst Herr Seehofer konnte nicht anders, als die Franken als Träger der Hochkultur zu bezeichnen. Und bei uns fällt vielen sogenannten Franken nichts anders ein, als die weiß – blaue Seppl Kultur zu kopieren.

Aber ganz verwundert muss man nicht darüber sein, wenn man sieht wie sich fränkische Minister wie z.B. H.Söder äußern: „Ich bin Bayer fränkischer Herkunft, kein Deutscher“. Soviel Geist muss einen dann schon nachdenklich machen. Aber auch H.Beckstein zwängte sich ja in einen Trachtenjanker um den Oberbayern gefällig zu sein. Seine Frau hat da sehr selbstbewusst und vorbildlich gehandelt. Dass es da manche sogenannte Franken es ihren Vorbilder gleich tun wollen, erklärt dann vieles von selbst.

Ach ja da war ja auch noch etwas mit Tourismus.


Wenn Bayern in Sachen Tourismus Werbung im Ausland macht, dann findet man Hofbräuhaus, Neuschwanstein, Berge und München. Franken kommt darin so gut wie nicht vor. Ja es ist noch schlimmer. Man verunstaltet unsere fränkischen Werbeprospekte die innerhalb Franken ausgelegt werden, auch noch mit der weiß-blauen Raute. Dreister geht es ja kaum noch.

Nehmen Sie sich bei ihren nächsten Besuch auf der Consumenta in Nürnberg einmal  einen fränkischen Werbeprospekt zur Hand, und Sie werden großes Glück haben müssen, wenn es nur einen Prospekt gibt, auf den die Bayern ihr weiß – blaues Rautenmuster nicht hinterlassen haben. Nirgendwo in Oberbayern werden Sie je einen Prospekt mit rot – weißer Farbe finden. Na ja, ganz so verwunderlich ist es ja nicht. Denn, der fränkische Tourismusvorsitzende ist ja kein geringerer als der geborene Münchner und jetzige Innenminister Herrmann. Gewählt, natürlich von assimilierten Franken.

Natürlich hat sich Bayern auch auf unseren topographischen Landkarten zu schaffen gemacht.

Da wird aus der Fränkischen Rhön, die Bayerische Rhön, da wird aus dem Fränkischen Teil des Odenwalds, der Bayerische Odenwald, da wird aus dem Fränkischen Teil des Spessarts, der Bayerische Spessart. Vielleicht wird demnächst die Fränkische Schweiz, die Bayerische Fränkische Schweiz, oder gar die Bayerische Schweiz. Wundern müsste man sich nicht.

Überall wo Franken Spitze ist, wird ausdrücklich von Bayern und nicht von Franken gesprochen.

Beispiele gefällig:

1. Da wird der Roth Marathon vom Bayerischen Staatssender BR als der „größte Triathlon Bayern“ umgetauft. Dann noch mit einer Qualität von Berichterstattung ausgeführt die einen das kalte Grausen beschert hat.

2. Da wird in den Nachrichten September 2010 berichtet. Leider haben ja alle bayerischen Mannschaften am Wochenende gepatzt und haben schlechte Tabellenplätze. Aber eine bayerische Mannschaft ist doch Spitze. Nämlich die ICE Tigers aus Nürnberg. Wären diese mal nicht an der Spitze, dann wären sie aus Franken.

3. Es ist natürlich selbstredend, dass die Brose Baskets aus Bamberg im bayerischen Bamberg Deutscher Meister und Pokalsieger geworden sind. Diese Erfolgsserie mutet aber langsam unheimlich an, deshalb muss der FC Bayern, Spieler zusammen kaufen und selbst eine Basketballmannschaft auf die Beine stellen, die dann aber die Franken schlagen und nicht mehr die Bayern aus Bamberg. Weitere Kommentare dazu erübrigen sich hier.

4. Natürlich ist auch Dirk Nowitzki aus Würzburg ein bayerischer Weltklasse Basketballspieler. Der nach seinen größten Triumpf in der „bayerischen“ Heimatstadt Würzburg einen großartigen Empfang erhielt. Da ist dann natürlich auch der bayerische Staatssender präsent, um zu manipulieren.

5. Jede Stadt in Franken die den Titel Welterbe trägt, wird in allen Dokumentationen zum bayerischen Welterbe verändert.

6. Bei der IFA in Berlin 2011 wird in der Rundschau des Staatssenders am 04.09.11 gemeldet. Auch zwei bayerische Firmen – Loewe und AEG – sind in Berlin vertreten. Hier handelt es sich ausschließlich um fränkische Firmen. Aber weil aus Altbayern dazu nichts geboten werden kann, werden diese Firmen in bayerische Firmen umgewandelt.

Blick_auf_Rathaus_und_Regnitz – elsa pixelio

 

Da gibt es bei vielen Meldungen des bayerischen Staatsfernsehen „Bayerischer Rundfunk eine Anstalt des …“ Aussagen wie z.B. diese am 13.10.10 bei der Sendung „Stationen Magazin“ um 19 Uhr: Wir berichten aus Coburg von einer „bayerischen Höhle“.


Wie geistig arm muss man denn sein, wenn man sich ständig mit fremden Federn schmücken muss, und dass dann auch noch verteidigt und propagiert?

Wikipedia Matthias Kabel _Krone_Heinrich_II_1270.

 

Aber ich verstehe es teilweise schon, denn die über 5000 Kulturgüter(Beutekunst), die man Franken vor 200 Jahren geraubt hat, tragen ja zum Großteil zur Attraktivität von München bei. Die Prachtbauten die in München stehen, wurden zu einem Großteil mit Gelder aus Franken finanziert. Da fällt es dann auch wirklich nicht mehr leicht, zu unterscheiden, was ist mein und was gehört den Franken. Da gilt dann einfach das Gewohnheitsrecht.

Noch was schönes zum Schluß:

Wussten Sie schon, dass… von den Bayern nicht einmal die ‘Seppl-Kultur’ wie Lederhose, Gamsbart und Hofbräuhaus stammen, sondern es wurde ihnen von preußischen Marketingberatern im Auftrag von König Max II. übergestülpt (stern 7/2007). Es kommt noch dicker: Ihre Albinowurst, auch Weißwurst genannt, wurde schon im 14. Jahrhundert in Frankreich hergestellt. Selbst Hamburg hat eine ältere Weißwurst-Tradition. Dort erfand man während der Franzosenzeit (1806-1814) die als ‘Boudin Blanc’ bekannt gewordene Weißwurst (Wikipedia). Selbst ihr “Zamperl’ (Dackel), halb so groß wie ein Hund – er soll ja der bayrischen Lebensart entsprechen – stirbt aus. Wahrscheinlich werden bald dem bayerischen Löwen auch die Zähne und Haare ausfallen, alt genug ist er ja!

Und so brauchen die Bayern auch die fränkischen Kulturgüter. Ohne diese und den anderen, nichtbayerischen Kunstgegenständen sähe es in ihren Museen ziemlich öde und leer aus. (WIR FB, Norbert Gramlich)

Wussten Sie schon, dass …der Bayerische Defiliermarsch von Adolf Scherzer 1850 komponiert wurde. Adolf  Scherzer stammt aus Neustadt a.d. Aisch in Mittelfranken. In Bayern wird behauptet, dass A.Scherzer ein Ingoldstädter Militärmusiker war. Der Defiliermarsch ist traditionsgemäß der Auftrittmarsch des bayerischen Ministerpräsidenten. Also auch hier schmückt man sich mit fremden Federn.


Diese Aufzählung wird von Zeit zu Zeit erneuert.

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51. „Christliche Politik“ was ist das?

Montag, 21. Juni 2010 | Autor:

Frankenlied


 

Lieber Blog Besucher,

in diesem Blog werden Sie viel über Franken und die großen Benachteiligungen durch den Freistaat Bayern erfahren.

Ich betreibe diesen Blog, weil ich Ungerechtigkeit hasse, noch dazu wenn sie unter den Deckmantel „christlich“ ihre „Blüten treibt.

Wenn Sie auch über den christlichen Glauben und die vielen “Nebenkriegsschauplätze” etwas erfahren wollen, und das was die letzten 2000 Jahre unter den Mantel von „Christentum“ gelaufen ist, dann schauen Sie sich auf meinen Blog: www.Gott-ist-gut.com um.

Sie werden sehen, dass so vieles was sich “christlich” nennt, mit Christus, der den Christen den Namen gegeben hat, nichts zu tun hat.

Mein Wunsch ist es, Sie mit den Beiträgen zum Nachdenken anzuregen. Wenn mir das gelingt, dann freue ich mich.

Besser als jedes Parteiprogramm ist Gottes Wort. Es ist das ALLERBESTE für jeden Menschen.

Da jeder Christ auch eine gesellschaftliche Aufgabe in seinem Leben zu erfüllen hat, interessiere ich mich auch für politische und gesellschaftliche Vorgänge in unserem Land. Mein besonderes Anliegen ist es, dass es in unseren Volk gerecht zu geht, und da wo dies nicht der Fall ist, melde ich mich auch zu Wort.

Wir haben in den letzten 100 Jahren mehrmals erlebt, dass Christen zu feige waren, gegen gesellschaftliche und politische  Missstände ihre Stimme zu erheben. Um die Jahrhundertwende wurde in Deutschland noch der Kaiser gottähnlich verehrt. Man folgte ihm gehorsam in den ersten Weltkrieg. “Gott mit uns”, hieß die Parole. Welcher Gott da aber im Spiele war, zeigte sich später. Es war nämlich “Satan, der unrechtmäßige Gott dieser Welt”. So ist es nicht verwunderlich, dass selbst in den Reihen bekennender Christen der aufkommende Nationalsozialismus mit seiner teuflischen Verführung vielfach unterstützt wurde. Weder in der Anfangs-zeit noch später wurde der um sich greifende Antisemitismus von der Gemeinde Jesu entschieden genug verworfen. Man wollte politisch “Neutral” bleiben. Das ist nicht möglich! Selbst wenn Sie nichts tun, haben Sie sich schon für etwas entschieden. Erst als die Verbrechen der Nazis mit sechs Millionen getöteter Juden bekannt wurden, erkannte man vereinzelt eine Mitschuld an dieser, in der Geschichte der Menschheit, beispiellosen Tragödie.

Deshalb sind mir auch die großen Ungerechtigkeiten die den Volksstamm der Franken, seit mehr als 200 Jahren, im sogenannten Freistaat Bayern, angetan werden zuwider.

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50. Wie politisch kann ein Christ sein?

Mittwoch, 9. Juni 2010 | Autor:

Frankenlied

 

Brandenburgertor_R_B_by_Peter Kretschmer_pixelio.de

 

Quo vadis Deutschland? Wohin geht dein Weg? Eine große und entscheidende Wahl steht an. Sie beschäftigt unser ganzes Volk. Vor allem der sogenannte Reformstau in unserm Land zwingt nicht nur die Politiker, sondern alle Bürger zu neuem Nachdenken. Vieles ist bereits in Bewegung!

Auf diesem Hintergrund sollte uns die Frage interessieren, welchen Einfluß wir als Christen, Gemeinden und Kirchen auf die staatliche, politische und gesellschaftliche Realität nehmen können? Der Apostel Petrus (1)gibt uns eine ”spannungsgeladene” Einschätzung, wenn er den Stand der Christen mit ”Fremde in dieser Welt” definiert. Zugleich betont er aber auch, daß dies nicht Flucht aus der Gesellschaft und der konkreten Verantwortung in ihr bedeutet:

Auf den Punkt gebracht, können sich Christen nicht politisch-ideologisch binden; denn sie gehören allein Gott. Das hebt sie aus allen politischen Strömungen heraus und macht sie gesellschaftspolitisch unabhängig(2). Dennoch ordnen sie sich in das staatliche System ein, indem sie als freie Menschen Gutes tun und an einer gesunden Gesellschaft mitwirken.

(1) 1. Petrus 2,11-16, GN
(2) ”die Christus frei gemacht hat.”

 

Was könnte das heute und hier bedeuten? Und worin sollten wir uns als Christen gegenüber Staat, Politik und Gesellschaft auszeichnen?

Dankbarkeit

Christen sollten sich trotz aller politischen Mängel und bürgerlicher Politikverdrossenheit gegenüber dem Staat und seinen Ordnungen dankbar erweisen. Denn er ist es, der durch ”obrigkeitliche Gewalt”

– das Böse in Schranken hält,
– die Bürger schützt,
– der Wirtschaft Gestaltungsraum gewährt,
– die Finanzpolitik gestaltet,
– Bildungseinrichtungen organisiert,
– für soziale Absicherung sorgt,
– Verkehrspolitik wahrnimmt,
– Religions- Pressefreiheit garantiert,
– ökologischen Gefahren nachgeht,
– das kulturelle Erbe lebendig erhält,
– Außenbeziehungen regelt usw.(3)

Welch ein komplexes Geschehen! Wie viel Sachverstand, Kommunikationsfähigkeit und organisatorisches Talent gehören zu einem solchen staatlichen Gebilde – vor allem, wenn man die europaweiten Veränderungen und globalen Herausforderungen bedenkt! Selbstverständlich macht der Staat auch Fehler. Und manche Entscheidungen der jeweiligen Regierung verdienen die gesellschaftliche Kritik – ja, die politische Opposition! Christen wissen aber aus ihrer biblisch-heilsgeschichtlichen Sicht, dass kein Staat voll- kommen ist und die beste Partei kein Paradies auf Erden schaffen kann. Die sogenannten Staatsdiener sind auch nur Menschen wie du und ich. Sie können das Mögliche, nicht aber das Unmögliche tun. Politik, so lautet die Selbstdefinition, ist somit die”Kunst des Möglichen”!

Als Christen sollten wir daher sensibel die Lasten der Politiker registrieren: Die Verantwortung, die auf ihren Schultern liegt, ist enorm; der Einsatz, den sie bringen, übersteigt in der Regel Kraft und Fähigkeiten der meisten von uns; moralische Gefahren und familiäre Überforderungen sind an der Tagesordnung!
Sollten wir ihnen für alle diese persönlichen Opfer(4), die sie bringen, nicht außerordentlich dankbar sein und für sie beten?

(3) Allen diesen Aufgaben kommt unser Land vergleichsweise hervorragend nach!
(4) Daß sie mehr Geld verdienen als jeder von uns -, dazu sagt schon die Bibel: ”Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert!”

Ich denke, es wäre zeichenhaft für uns Christen, wenn wir uns beispielsweise nicht an der typisch deutschen Mentalität ständiger Nörgelei und Kritik am Staat beteiligen würden! Die Bibel sagt uns, daß wir Gott danken sollen ”für alle Menschen, für Könige und für die Obrigkeit…”(5). Selbst dann ist Dank angesagt, wenn uns die Regierung persönlich nicht gefällt und manches auch objektiv kritikwürdig ist. Denn hinter dem Staat und seinen gesellschaftlichen Ordnungen steht Gott selbst, der uns durch sie dient.

Wertschätzung

Dankbarkeit gegenüber den Regierenden ist aber nur möglich, wenn wir sie achten und ehren: ”…ehrt den Kaiser”, so heißt es. In unserer Demokratie haben wir – auch als Christen – weithin die Achtung vor dem Institutionellen, vor öffentlicher Autorität, verloren: Der Zeitgeist hat alle gesellschaftlichen und auf das Gemeinwohl angelegten Zusammenhänge und Strukturen mit so viel Misstrauen belegt, so dass auch der inkompetenteste und dümmste Mensch Politiker verunglimpfen, beschämen und missachten kann! Wenn man z.B. gewisse Zeitungen und Illustrierte liest, kann man sich oft des Eindrucks nicht erwehren, dass die Dreckschleuder das liebste Handwerkszeug der Reporter ist. Wie viele Politiker sind nachweislich durch Presseverleumdungen ‘unmöglich’ gemacht worden! Eine Demokratie, die nicht von Würde, Wertschätzung und Grundvertrauen gegenüber den Staatsdienern getragen wird, löst sich zunehmend auf und zerstört damit jede staatstragende Autorität. Der Pöbel beginnt zu regieren und die staatlichen Strukturen auszuhöhlen. Wir stehen als Deutsche mitten in diesem Prozess der”Unterwanderung der Institutionen”, der mit der APO(6) 1968 begonnen hat. Ihre Grundhaltung war und ist Rebellion! Heute ernten wir nicht umsonst faule Früchte wie Perversion, Familienzerfall, Suchtwellen, Gewalt und Werteverlust. Umso mehr sind wir Christen von Gott aufgefordert, ‘Obrigkeit’ zunächst grundsätzlich zu akzeptieren und ihren Dienst zu ehren, denn”sie steht im Dienst Gottes, um euch beim Tun des Guten zu helfen…”(7). Achtung und Wertschätzung bedeutet hier nicht, dass wir alle Politiker sympathisch finden. Unsere Akzeptanz gilt ihrer von Gott aufgetragenen rechtsstaatlichen Aufgabe: nämlich das Böse zu ächten und das Gute zu loben. Damit also die Gesellschaft nicht in Gesetzlosigkeit und Anarchie verfällt, sollen wir die achten und ehren, die die ‘Notordnung Gottes’ in einer gefallenen Welt aufrechterhalten! Dazu gehört auch die Polizei. Ihr wird ein schweres, oftmals bitteres Geschäft zugemutet, wenn sie in brisanten Straßenschlachten und anderen Gefahrenzonen Leib und Leben riskieren muß. Gerade auch die Polizisten, die den Staat repräsentieren, verdienen deshalb unseren ungeteilten Respekt!

(5) 1. Timotheus 2,1-2

(6) Außerparlamentarische Opposition: Protest auf der Straße.

(7) Römer 13,4

 

Mitverantwortung

Den Staat und seine Träger zu achten, darf natürlich nicht als kritiklose Unterwürfigkeit verstanden werden. Leider haben sich Christen oftmals so verhalten. Jemanden zu achten bedeutet ja nicht, alles gutzuheißen und ein willenloser”Untertan” zu sein. Damit wäre auch dem Staat nicht gedient. Wenn schon der Prophet Jeremia den in der Zerstreuung lebenden Juden in Babylon aufträgt, der Stadt Bestes zu suchen(8), dann gilt das erst recht uns Christen, die wir in einer freiheitlichen Demokratie leben. Paulus und Petrus sprechen davon, dass wir als Jünger Jesu in der jeweiligen Gesellschaft Gutes tun sollen. Das heißt, die Politik unseres Staates nicht bloß hinzunehmen oder gar als böse Welt abzutun, sondern sie mit den Kräften und Taten unseres Glaubens heilsam zu durchdringen. Das könnte konkret heißen: Als Christen sind wir uneigennützige Arbeitnehmer, die auch das Wohl des Betriebes im Auge haben. Als Christen sind wir disziplinierte Autofahrer, die sich in ihrer Fahrweise vorbildlich verhalten und andere nicht gefährden. Als christliche Lehrer(-innen), Kindergärtnerinnen, Sozialpädagogen(-innen) und Therapeuten(-innen) trachten wir nicht nach einer irdischen Karriere, sondern wir dienen der Gesellschaft in Verantwortung vor Gott. Als christliche Väter und Mütter lassen wir unsere Familien nicht im Trend unserer Zeit verkommen, sondern sind bemüht, die wichtigste Zelle der Gesellschaft aus der Kraft des Evangeliums zu gestalten. Als Christen, die sich auch der Massenmedien bedienen, scheuen wir uns nicht vor ermutigenden und korrigierenden Stellungnahmen in Leserbriefen und bei Fernsehanstalten. Ob wir als christliche junge Männer (und Frauen) zur Bundeswehr gehen oder Zivis sein möchten, ist nicht so entscheidend. Was zählt ist, ob wir mit Jesus an diesen Plätzen leben und seine Liebe an die Welt weitergeben! Darüber hinaus braucht unsere Gesellschaft – besonders heute – ‘Modelle des Guten’, von Christen aufgebaut! Viele Gemeinden und Kirchen im Land haben Kindergärten, Seniorenheime, Krankenhäuser, Diakoniestationen, Café’s usw. aufgebaut, um das Evangelium unseren Mitmenschen zeichenhaft zu vermitteln.

(8) Jeremia 29,8

Das ist – wenn man so will – Politik aus dem Evangelium, das Gute, das wir zu tun beauftragt sind! Nicht zuletzt sollten wir uns auch mit dem Gedanken vertraut machen, dass der Heilige Geist Christen direkt in die Politik rufen kann! Warum nicht? Wenn sie von Gott ein Mandat mit Weisheit und Sachverstand haben, können sie außerordentliche Segensträger für das ganze Volk sein. Josef und Daniel sind zwei Beispiele, wie Gott Akzente seines Reiches auf der politischen Bühne setzt.

Gerade auch die Tatsache, dass wir als Christen ”Fremde in dieser Welt” sind, ist ein Politikum ersten Ranges: Wir erinnern Politik und Gesellschaft daran, dass diese Welt vorläufig ist; dass sie nicht auf Irdisches bauen kann; dass diese Welt den Kräften des Todes ausgesetzt ist; dass ”ein neuer Himmel und eine neue Erde” auf uns zukommen; dass ”die Herren dieser Welt abtreten müssen, aber unser HERR kommt”.

Mit diesem Lebensstil des Vorläufigen nehmen Christen Einfluss auf jede ideologische Fixierung der Politik, die auf Erden ein Paradies bauen will. Alle diese Versuche führten in der Geschichte ein Stück Hölle herauf(9). Deshalb können Christen keine Parteien wählen, die Extremen nachhängen – seien sie rechts oder links angesiedelt. ”Die Grünen”(10) z.B. haben zumindest eine utopische Schlagseite und ein gebrochenes Verhältnis zu Werten wie ”Heimat”, ”Moral”, ”Ehe”, ”Familie”, ”Autorität” und ”Nationalität”. Wenngleich alle unsere etablierten Parteien durch einen demokratischen Grundkonsens koalitionsfähig sind, scheint mir Rot-Grün(11) doch eine echte Gefahr für Deutschland zu werden! Multi-Kulti wird dann in jeder Beziehung hoffähig!

Missionierung

Die Mitverantwortung der Christen in Staat und Politik darf aber nicht so missverstanden werden, als habe die Gemeinde Jesu als solche einen direkten politischen Auftrag wahrzunehmen. Die Gemeinde Jesu ist keine Partei! Viele Pfarrer und Kirchen ”verdrehen” an dieser Stelle das Evangelium: Sie verkündigen nicht mehr, sondern politisieren! Sie verkürzen das Wort Gottes auf allzu irdische, ja tagespolitische Zusammenhänge und Stellungnahmen.

(9) Vgl. Kommunismus: Weltweit ca. 60 Millionen Tote; ”Drittes Reich” ca. 40 Millionen Tote usw.

(10) Als Öko-Partei haben sie wichtige und notwendige Akzente in der Umweltproblematik gesetzt Aber die ”Innenwelt-Problematik nimmt unter ihrem Einfluss zu! Sie ist ja vor allem das Sammelbecken der 68er Generation, deren Grundgefühl Rebellion ist.

(11) Wir sollten uns klarmachen, was es für ein Land bedeutet, wenn ihr künftiger Kanzler bereits in der vierten Ehe lebt…!

Gerade Martin Luther war es, der im Anschluss an die biblische Botschaft die ”Zwei-Reiche-Lehre” entwickelte. Sie bedeutet, dass Gott gleichsam mit zwei Armen sein Regiment ausübt: Mit der ”linken Hand” bedient er sich aller staatlich-obrigkeitlichen Autoritäten, um das natürliche und irdische Reich aufrecht zu erhalten und vor den Chaosmächten des Bösen zu schützen. Dazu hat Gott dem Staat die entsprechenden Machtmittel (”Schwert” = Justiz, Polizei, Soldaten usw.) anvertraut. Auf diese Weise bewahrt der HERR die Ungläubigen vor ihrem selbstproduzierten Chaos (Kriminalität, Krieg usw.). Mit seiner”rechten Hand” leitet ER die Seinen, das Volk Gottes, die Gemeinde Jesu Christi. In ihr regiert der HERR – nicht mit dem ”Gesetz des Schwertes”, sondern mit dem ”Gesetz des Geistes”, dem Evangelium.

Es wäre nach der Bibel, Martin Luther, Bismarck und anderen ein grobes Missverständnis, wenn nun die Kirche Jesu Christi anfinge, die Welt mit dem Evangelium(12) zu regieren. Das liefe entweder auf einen fatalen christlichen Idealismus(13) oder auf Inquisition(14) hinaus, was ja tatsächlich durch die verheerende Vermischung(15) von Evangelium und Politik in den Volkskirchen geschehen ist! An dieser Stelle sehe ich zu mindest die Gefahr, dass die momentanen kleinen christlichen Parteien (vor allem die PBC(16)) den Missionsauftrag mit Politik verwechseln!

Evangelisierung bis in die Politik hinein – das ist es, was unsere Gesellschaft heute dringend braucht. Politik macht neue Gesetze, das Evangelium aber schafft neue Herzen. Durch den Staat bewirkt Gott Ordnung, durch das Evangelium wirkt er Vergebung, Versöhnung, Heil, Erneuerung und Sinngebung! Wenn Christen nach ihrem Hauptauftrag in Gesellschaft und Politik fragen, dann ist es die unverwechselbare Aufgabe, das Evangelium zu verkündigen! Nicht um Macht auszuüben, sondern um Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen, ohne das sie ewig verloren gingen! Diesen menschenfreundlichsten aller Dienste hat uns Jesus aufgetragen. Wohl dem Staat und Wohl dem Volk, das diesen rettenden und heilenden Dienst der christlichen Gemeinde zulässt und fördert:

(12) Bismarck: ”Man kann die Welt nicht mit der Bergpredigt regieren!”

(13) Als könnte man auf Erden eine christliche Gesellschaft aufbauen.

(14) Zum Beispiel: Das christlich-kirchliche Gottes- und Moralverständnis wird mit den Machtmitteln des Staates in der ganzen Gesellschaft durchgesetzt (Mittelalter bis zur Neuzeit).

(15) ”Thron und Altar”.

(16) Es ist lobenswert, dass die”Partei bibeltreuer Christen” unserer Gesellschaft das Wort Gottes neu zugänglich macht. Was aber wäre, wenn sie an die Macht käme? Abgesehen davon, dass ihr Name bei 90% der Menschen kurios erscheint und Wähler gleichgültig bis abgeschreckt reagieren lässt!

So könnte es durch die Kraft des Evangeliums geschehen, dass Hundert-tausende ihr Leben Jesus geben:

– Betrüger,
– Drogen- und Alkoholabhängige,
– Ehebrecher,
– Homosexuelle,
– Prostituierte,
– Ladendiebe,
– Kinderschänder,
– Verkehrsrowdies,
– Terroristen,
– Abtreibungsbefürworter,
– politische ”Weiße-Kragen-Täter”
– sowie Steuerhinterzieher usw.

 

Was wäre das für ein Segen in Staat, Politik und Gesellschaft? Es würde eine Erneuerung geschehen, die politisch niemals machbar wäre! Auch unser Land würde durch massenhafte Umkehr zu Christus Kraft des Evangeliums eine gewaltige Freisetzung aller guten Kräfte erleben! Wo jetzt Angst, Mißtrauen, Unbeweglichkeit und Habgier die Mentalität bestimmen, würde sich ein Aufbruch kreativer, opferbereiter und risikofreudiger Menschen ereignen.

Können wir uns vorstellen, dass Gott uns in dieser Weise gebrauchen will? Ja, das will ER!! Er wartet auf unsere Initiative. Es gibt kirchengeschicht-liche Beispiele (17) zuhauf, die längst belegt haben, daß ganze Landstriche und Völker vom Evangelium erreicht, durchdrungen und verwandelt wurden. Schon dann, wenn nur ein Ehemann oder eine Ehefrau Jesus als ihren Retter annehmen, kommt eine ganze Familie, eine große Verwandtschaft, möglicherweise sogar ein ganzes Dorf unter den heilsamen Einfluß des Evangeliums. Welch ein Politikum!

Fürbitte

Ein weiterer unverwechselbarer Auftrag der Christen in Staat und Gesellschaft ist das Gebet (18). Gerade in der Für-Bitte haben wir die besondere Möglichkeit, Freund und Feind, gute oder schlechte politische Entwicklungen, ”solide” oder ”riskante” Parteien vor Gott zu tragen. In der Für-Bitte agieren wir nicht gegen Menschen bzw. Parteien. Wir treten viel- mehr ”für sie” ein! Christen beten für alle Institutionen und Personen, die Einfluß auf unser Land haben. Sie brauchen mehr als andere Gottes Kraft, Weisheit und Bewahrung. Denn die Gefahr der Arroganz, der Korruption und der Machtgier ist groß!

(17) Reformation, Täuferbewegung, Erweckungsbewegung, Charismatische Bewegung in anderen Teilen der Welt usw.

(18) Vgl. 1. Timotheus 2,1-3)

 

In der gezielten Fürbitte schalten wir Christen uns gleichsam in das Tages-geschäft der Politik vor Gottes Thron ein. Ja, wir regieren mit – in der Gemeinschaft mit Gott, in seiner Weisheit und Liebe und durch die Inspiration des Heiligen Geistes! Auf diese Weise bewegen wir”Gottes rechten Arm”, der führend, lösend, befreiend, stärkend, aber auch erschütternd und richtend in die Geschicke der Welt eingreift. Der Fall der Mauer und der Absturz des kommunistischen Systems sind beredte Beispiele dafür! An dieser Stelle brauchen wir fraglos

– mehr Überzeugungskraft,
– mehr Glauben,
– mehr geistliche Erwartung und
– mehr Initiative im Heiligen Geist.

 

Unsere Gebetsversammlungen könnten überfüllt sein, angesichts der Möglichkeiten und Wirkungen, die Gott der dynamischen und glaubens-vollen Fürbitte beigemessen hat! Wenn die Fürbitte eine Art geistliche Intervention, eine reale Einflussnahme des Reiches Christi in das Reich der Welt ist, dann sollten wir dieses Instrument überzeugter und hingegebener einsetzen! Paulus betont in 1. Timotheus 2,1ff, daß die Fürbitte für Staat und Gesellschaft mindestens zwei Auswirkungen hat:

1. Gott erhält im Land den Frieden (”ruhiges und stilles Leben”), damit die Rahmenbedingungen für die Verkündigung des Evangeliums gewährleistet sind,

2. Gott schafft Empfänglichkeit für das ewige Heil (er”will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen”).

 

Missionierung und Fürbitte gehören also wesensmäßig zusammen. Es sind die beiden ”Tragflächen”, mit denen die Gemeinde Jesu Christi die Höhen des Reiches Gottes einnimmt und Segen für Staat und Ge sellschaft freisetzt! Als Gemeinde sollte wir in diese Grundberufung Gottes noch mehr als bisher hineinwachsen!

Widerstand

Gibt es nun Situationen, in denen wir Christen der Obrigkeit gegenüber Widerstand leisten müssten? Ich denke – ja! Und zwar dann, wenn der irdische Staat die Hoheitsgebiete Gottes antastet! Jesus sagt: ”Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört”(19). Wenn also eine irdische Autorität von uns etwas verlangt, worüber Gott allein das letzte Wort hat, dann sollten, ja müssen wir uns dem Staat – oder welcher irdischen Autorität auch immer – widersetzen!

(19) Matthäus 22,21

Das kann bedeuten,

– den Wehrdienst zu verweigern (20),
– Abtreibungsgesetzen zu widerstehen,
– familienauflösende Gesetze anzuprangern,
– Perversion und Gewalt zu bekämpfen,
– Gottes Wort gegen Widerstände bezeugen.

 

Als Petrus und Johannes von den religiösen Autoritäten an der Evange-liumsverkündigung gehindert wurden und man ihnen Einschränkungen auferlegte, reagierten sie angstfrei mit dem bekannten Wort: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott.” (21)

Noch leben wir in einem weltanschaulich neutralen Staat, der uns Christen jede Freiheit in der Verkündigung lässt. Dafür dürfen wir Gott sehr danken und diese Freiheit zum Wohle Deutschlands mutig und kreativ nutzen.
Gott gebe uns Weisheit für die Wahl am 27.09.98, Mut zur politischen Mitverantwortung, Vollmacht zum kräftigen Zeugnis des Evangeliums, Liebe zur Fürbitte – und Widerstandsfähigkeit gegenüber gottwidrigen Gesetzen und Entwicklungen.

(20) Wenn etwa ein Angriffskrieg geplant wird – mit der Konsequenz, sein Leben zu verlieren.

(21) Apostelgeschichte 4,19

 

Horst Stricker

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49. Die Oberbayern sind o.k., das Übel ist das System

Mittwoch, 9. Juni 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

Ich liebe Gottes Schöpfung, und fühle mich vom Anblick einer gewaltigen Bergkette immer besonders angezogen.

Anfang Juni 2010 durfte ich wieder einmal die wunderbare Schöpfung Gottes in Waging am See mit See – und Bergblick bewundern. Die Menschen sind überaus freundlich und nett.

Was bei einer solchen Betrachtung dann aber den bitteren Geschmack ausmacht, ist das bayerische(CSU)System, dass uns Franken seit vielen Jahren in fast allen Bereichen benachteiligt.

Die Menschen in Oberbayern können dafür nichts, deshalb will ich sie auch lieben wie der himmlischen Vater sie liebt.

M.T.

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24. Demokratie Defizit in Deutschland

Samstag, 30. Januar 2010 | Autor:

Frankenlied

 

Deutschland ist nach Ansicht des Parteienkritikers Hans Herbert von Arnim keine echte Demokratie mehr. „Das Volk hat fast nichts zu sagen. Wir haben weder Herrschaft durch das Volk noch für das Volk – und damit keine wirkliche Demokratie“, sagte der Staatsrechtsprofessor der „Bild am Sonntag“. Die Bundesrepublik werde von der „politischen Klasse beherrscht“. Das seien die Berufspolitiker, die zwei Prozent aller Mitglieder der Parteien ausmachten und „vornehmlich aus Eigeninteresse“ handelten.
Auf die Frage, ob Deutschland reformierbar sei, antwortete von Arnim, er sei „durchaus optimistisch“. Da Politik viel zu wichtig sei, „um sie allein den Berufspolitikern zu überlassen“, hoffe er auf mehr direkte Demokratie durch Bürgerbegehren und Volksentscheide – „auch wenn die politische Klasse dies gar nicht mag, weil ihre Allmacht begrenzt wird“.

Nach Ansicht des Parteienkritikers hätten zudem direkt vom Volk gewählte Politiker „eine höhere demokratische Legitimation und eine größere Autorität auch gegenüber ihren eigenen Parteien“. Deshalb sollten die Ministerpräsidenten der Länder, der Bundespräsident genau wie Bürgermeister und Landräte direkt gewählt werden.

„Die Bürger wählen keineswegs die Freibier-Politiker, sondern Menschen, die sie für fachlich kompetent und charismatisch halten.“

Auf die Frage, ob in diesem Falle auch TV-Stars wie Günther Jauch eine Chance hätten, gewählt zu werden, antwortete von Arnim, die USA hätten mit den Ex-Schauspielern Ronald Reagan und Arnold Schwarzenegger „gute Erfahrungen gemacht“. „Was wäre schlimm daran, wenn die Deutschen einen so klugen Kopf wie Günther Jauch zum Bundespräsidenten wählen würden?“ Wenn die Bürger wichtige politische Ämter direkt vergeben könnten, würde dies verhindern, „daß die höchsten Staatsämter in den Ländern und im Bund in Hinterzimmern ausgekungelt werden, wie die Nachfolger von Edmund Stoiber und Johannes Rau“.

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12. Doppelmoral unerträglich…

Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Autor:

 Frankenlied

 


 

 

Doppelmoral unerträglich ….

Ist es nicht ein Trauerspiel, das unsere Politiker bei allen Problemen an den Symptomen laborieren, aber nicht nach den Ursachen fragen. Dies zeigt wie blind unser Volk, aber im Besonderen unsere Führer geworden sind.

In Sprüche 29, 18 steht:

Ohne die Weisung von Propheten verwildert ein Volk, aber es blüht auf, wenn es Gottes Gesetz befolgt.

Was sind wir doch verlogen. Wir nennen uns Christen, und fragen nicht mehr nach Christus. Wir stellen Gottes Wort, die Bibel als Märchenbuch hin.

Wir demonstrieren gegen Kampfhunde, Tiertransporte, Massentötung von Rindern, Ausländerfeindlichkeit und Biergartenverordnung und vieles andere mehr. Aber wer geht auf die Straße und bäumt sich gegen die Massentötung ungeborener, völlig unschuldiger Kinder auf?

Diese Doppelmoral, zeigt wie verlogen unsere Gesellschaft ist.

Diese Doppelmoral versetzt ins Staunen und schockiert zugleich, zeugt sie doch von der Verlogenheit unserer Gesellschaft.

Der christliche Glaube wird öffentlich verschmäht und lächerlich gemacht. Da werden Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern heuchlerisch ange-prangert, die schlimmsten ihrer Art im eigenen Land aber als solche nicht erkannt, verharmlost oder sogar insgeheim begünstigt.

Dabei sollte es sich längst herumgesprochen haben, dass nach heutigen wissen-schaftlichen Erkenntnissen auch ungeborene Menschen wesenhaft wahre Menschen, ausgestattet mit dem vollen Recht auf Leben, sind.

Baby_R_by_Christian v.R._pixelio.de

Unsere Bundespräsidenten und viele Politiker halten Reden über und gegen alles Mögliche. Es ist aber kein Wort eines Bundespräsidenten bekannt, dass sich mahnend gegen das regelrechte und durch nichts zu rechtfertigende Massen-abschlachten von täglich 1000 unschuldiger Kinder gerichtet hätte. Wenn menschliches Leben im Bewusstsein unseres Volkes so geringgeschätzt wird, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn Skinheads auf ihnen verhasste Fremde einschlagen….

Man proklamiert und propagiert im Zusammenhang mit der Fremdenhass-Problematik zu Recht die Forderung, man dürfe Problem nicht mit Gewalt lösen. Und was geschieht bei der Massentötung ungeborener Kinder? Man entledigt sich eines wirklichen oder vermeintlichen Probleme durch buchstäblich mörderische Gewaltanwendung!

Das was wir säen, nämlich Mord in Mutterleib, das ernten wir auf vielfache Weise. Siehe Erfurt, siehe Winnenden, siehe die Finanzkrise, siehe Wirtschaftkrise.
Wir können noch Tausende Gesetze verabschieden – übrigens, auch ein Waffen-gesetz mit Zulassungsalter ab 50 Jahren, wird das Problem nicht lösen.

Die Veränderung beginnt allein im Herzen, eines Menschen, das heißt durch Umkehr zu JESUS. Er allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Was wir hier in Deutschland „veranstalten“, ist Religion und Tradition, mit Christentum hat dies nichts im Geringsten zu tun. Wir diskutieren und diskutieren ohne Ende, und sind korrupt wie noch nie.

Das Ergebnis:

Wenn Menschen gottlos werden,

– sind Regierungen ratlos,

– Lügen grenzenlos,

– Schulden zahllos,

– Besprechungen ergebnislos,

– Aufklärungen hirnlos,

– Politiker charakterlos,

– Kirchen kraftlos,

– Völker friedlos,

– Sitten zügelos,

– Moden schamlos,

– Verbrechen maßlos,

– Konferenzen endlos,

und Aussichten trostlos.

 

Da bleibt nur eine Schlußfolgerung:

Das wiedergeborene  Christen (lese dazu Johannes Kapitel 3 in der Bibel) gemeinsam vor Gott im Gebet für unsere Gesellschaft eintreten müssen.

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