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344. Brose Bamberg – bayerische Politiker sonnen sich in fränkischen Hochleistungen

Montag, 5. Juni 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

das was in Bamberg – Franken –  seit vielen Jahren in Sachen Basketball abgeht ist Extraklasse und Hochgenuss. Da muss man dann nicht lange warten bis sich die Trittbrettfahrer aus Altbayern in der Person des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der Atmosphäre dieser Hochleistungen sonnen wollen. So geschehen am 04.06.17 beim ersten Finalspiel in Bamberg.

 

Herr Stoschek den Honig für Herrn Seehofer hätten Sie sich sparen sollen.

 

Herr Seehofer ließ sich nach seiner alljährlichen Rede am Sudentendeutschentag in Augsburg mit viel Applaus verabschieden und dann nach Bamberg fliegen – wahrscheinlich auf Kosten des Steuerzahlers – und glaubte im Ernst dass er hier in Franken mit dem gleichen Applaus bedacht wird.

Falsch gedacht kann man da nur sagen Herr Seehofer, denn die Franken spüren ganz genau dass Sie sich nur im Licht von fränkischen Erfolgen sonnen wollen zu denen Sie nichts beigetragen haben.

Ich zitiere Telekom Bericht von Christopher Meltzer: Die fränkischen Fans pfeifen nur, als der CSU-Ministerpräsident vorgestellt wird.

 

Lieber Leser, ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass immer wenn es in Franken Spitzenleistungen gibt wir Franken zu Bayern gemacht werden(hören Sie dieses Video noch einmal). Gibt es dagegen weniger gute Nachrichten, dann werden wir Franken genannt. Herr Seehofer hier noch einmal zum mitschreiben: Franken sind keine Baiern und werden nie Baiern werden auch wenn man schon 211 Jahre mit allen bayerischen Tricks und Listen daran arbeitet.

Das Herr Seehofer Pfiffe bekommt ist doch nur die Folge davon wie man mit uns Franken in der Politik umgeht, oder auch mit fränkischen Politiker die Rückrat zeigen. Die Anpasser der fränkischen Politiker denken nur an Ihre eigene Karriere, kuschen vor Seehofer und bringen uns für unsere Heimat Franken überhaupt nichts. Also bringt es der fränkische Fan bei Brose Bamberg zum Ausdruck was man über Altbayern(Besatzer und Beutekunsträuber seit 211 Jahren)denkt.

Viel schöner wäre es natürlich für den Altbayern Seehofer wenn er den FC Bayern an der Spitze des deutschen Basketball sehen würde. Daran wird ja seit vielen Jahren gearbeitet, leider bisher ohne Erfolg. Also, Herr Seehofer bleiben Sie unterhalb der Donau und warten Sie bis es in München einmal klappen sollte. Sehr wahrscheinlich sind Sie da aber kein Ministerpräsident mehr.

 

Leider muss er aber solche Tatsachen wie den folgenden Bericht zur Kenntnis nehmen.

 

Titelverteidiger Bamberg überrollt Bayern

 

Nochmal zum mitschreiben Herr Seehofer.

Sprüche wie:

Es ist schön, wenn Bayern andere zum Kapitulieren bringen, können Sie sich sparen. Es sind nicht Bayern sondern die Franken.

 

Thema: Fakten - Fakten - ... !!! | 4 Kommentare

343. Das Landesentwicklungsprogramm(LEP) in Bayern ist eine Farce

Montag, 22. Mai 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

wer sich ein kleinwenig mit der bayerischen Wirtschaftspolitik der letzten 30 Jahre beschäftigt hat wird das große Grausen bekommen wenn er an dieses Thema denkt. Die vier großen oberbayerischen „Häuptlinge“ Strauß – Streibl – Stoiber – Seehofer haben es fertig gebracht, dass das LEP zu einer Farce geworden ist. Es hat nämlich keine gleichen Lebensverhältnisse in Bayern erreicht, sondern das genaue Gegenteil ist eingetreten. Es gibt kein Bundesland in dem es einen größeren Unterschied der Lebensverhältnisse gibt als in Bayern. Franken hat man vor über 200 Jahren auf brutalste Weise ausgeraubt – mehr als 5000 wertvolle Kunstschätze – , seit über 50 Jahren geschieht es auf die „feine“ bayerische Art, d.h. Speckgürtel in München und Oberbayern vergrößern und Franken ausbluten lassen.

Darum hat mir die Studie der Rosa Luxemburg Stiftung gefallen, die unabhängig genau zu den selben Ergebnis kommt wie das der Fränkische Bund seit über 25 Jahren publik macht.

Hier möchte ich auch die Presseerklärung des Fränkischen Bundes vom 12.05.17 zur Kenntnis geben.

Fränkischer Bund kritisiert die angepasste Haltung der Politiker in Franken

Im Zusammenhang mit der Kritik an der „Heimatstrategie“ wird nun von „Räumen mit besonderem Handlungsbedarf“ und von einem Auseinanderdriften der bayerischen Regionen berichtet. Die benachteiligten Regionen werden dabei insbesondere „im Norden Bayerns“ verortet.

Der Fränkische Bund vertritt hierzu die Auffassung, dass dieser Zustand insbesondere als die Folge des jahrzehntelangen Ignorierens und Abstreitens dieser sich lange abzeichnenden Entwicklung anzusehen ist. Anstelle einer offenen demokratischen Diskussion hat man der Bevölkerung weisgemacht, wer Kritik übe, „jammere“ und man müsse München brav nach dem Mund reden. Das rächt sich nun. Es ist höchste Zeit, dass man im flächenmäßig größten deutschen Bundesland Interessengegensätze benennt und sich zu den Gepflogenheiten eines offenen demokratischen Meinungsaustausches bekennt.
Söders Heimatstrategie muss für Franken erst der Anfang sein.
Eine Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung kam zu dem Ergebnis, dass Söders Heimatstrategie die Probleme der Kommunen verschärfen würde. Schauen wir uns die Vorwürfe nun mal im Einzelnen aus fränkischer Sicht an:

1. Die Stabilisierungshilfen hätten eher eine kontraproduktive Wirkung, weil sie primär in die Schuldentilgung gesteckt werden müssen. Dem kann man sich aus Sicht fränkischer Kommunalpolitiker parteiübergreifend nicht anschließen, sondern eher der Aussage des Wunsiedler Landrates Dr. Döhler. Denn viele arme fränkische Kommunen konnten in 3 Jahren Söder als Finanzminister bis zu 50 % ihres Schuldenbergs abbauen und zusätzlich zumindest stärker als vorher noch ein wenig investieren. Zudem verschafft ein reduzierter Schuldenberg der entsprechenden fränkischen Kommune mehr finanzielle Spielräume. Vor Söder hat man sich Jahrzehnte auf ausschließliche Schuldenbergsverwaltung (der aber bei armen fränkischen Kommunen konstant blieb), Kaputtsparen durch die Rechtsaufsicht usw. beschränkt. Fränkische Bürgermeister wurden bei ihren Canossa-Gängen ins Münchner Finanzministerium jahrzehntelang ob ihrer kommunalen Finanzprobleme nicht ernst genommen und letztlich der Unfähigkeit bezichtigt. Hier ist dank Söder zum Glück endlich mal ein grundsätzliches Umdenken eingekehrt, die Probleme armer fränkischer Kommunen sind endlich als real im Finanzministerium anerkannt, wie die Stabilisierungshilfen beweisen.

2. Der kommunale Finanzausgleich sei nicht geeignet, die Situation klammer Kommunen zu verbessern. Er sei zu gering, um die regionalen Unterschiede auszugleichen. Dem ist aus fränkischer Sicht an sich zuzustimmen. In 3 Jahren dezenter Söder-Unterstützung sind bei weitem nicht alle Probleme gelöst, die Gleichheit der Lebensbedingungen zwischen Franken und Oberbayern ist weiter entfernt denn je. Es wurde bislang lediglich ein rasanter Abwärtstrend fränkischer Gemeinden etwas abgemildert, der Abwärtstrend aber nicht umgekehrt. Wenn der Freistaat wirklich außer in Sonntagsreden von Politikern zumindest ansatzweise die Gleichheit der Lebensbedingungen erreichen will, müssen noch gewaltige und dauerhafte Investitionen in die fränkische Basisinfrastruktur erfolgen (insbesondere z.B. Breitband, Nahverkehr), um annähernd auf Oberbayern-Standard zu kommen. Trotz bescheidener Mehr-Unterstützung fränkischer Kommunen hat z.B. den „Jackpot“ mal wieder München mit 4 Milliarden für eine 2. S-Bahn-Stammstrecke geknackt. Derartige Milliardeninvestitionen gehören endlich mal in die Metropolregion Nürnberg, zu der ein großer Teil der ländlichen fränkischen Problem-Kommunen gehört.

3. Die Staatsregierung will den Wettbewerb forcieren, indem z.B. neue Gewerbegebiete künftig nicht mehr in der Nähe von Siedlungen gebaut werden müssen, was bezüglich Naturschutz sehr bedenklich werden kann. Der Wettbewerb ist aber doch längst da, es konkurrieren faktisch fränkische Kommunen mit oberbayerischen -wie man bei „Invest in Bavaria“ sieht, wobei aber die fränkischen Kommunen leider überhaupt keine Chance haben. Insoweit bedarf es daher noch eines völligen Umdenkens zugunsten Frankens. Das heißt aber nicht, dass wir in Franken den gleichen hemmungslosen Flächenfraß wie in Oberbayern brauchen, denn an ausgewiesenen Gewerbegebieten fehlt es bei uns sicher nicht! Es reicht uns schon, wenn wir hier für den Münchner Speckgürtel Wind und Solarenergie produzieren, die Gewinne daraus häufig in den Süden fließen und südlich der Donau kaum ein Windrad zu sehen ist. Wir müssen aber den gleichen Strompreis (Durchleitungspauschale!) berappen als die Oberbayern.

Vorstand und Beirat Fränkischer Bund e.V.

Schlußbemerkung:

Das traurige bei diesem ganzen Thema ist, dass sich fränkische Politiker dann noch hinstellen und behaupten es ist alles in Ordnung, man darf dies nicht so übertrieben sehen.

Ist es denn in Ordnung, wenn ich für ein Haus in Oberfranken das in der Herstellung vor 50 Jahren genauso viel gekostet hat wie im Umland von München. Jetzt aber nur noch 10% bekomme wie einer im Münchner Umland. Die Poltiker die solche Aussagen machen, würden ganz anders handeln wenn es ihre eigene Existenz betreffen würde. Aber diese Herren haben ausgesorgt. Karriere in München, billig wohnen und leben in Franken.

Muss es erst so aussehen bei uns bis man aufwacht?

 

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342. Steigerwald – das „Grüne Herz Frankens“

Samstag, 20. Mai 2017 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Liebe Besucher,
dieses Thema hat mich sofort angesprochen, weil mein Großvater in diesem wunderschönen Landstrich groß geworden ist, und in meiner Jugendzeit darum während des Jahres mehrmals Besuche auf dem Terminkalender standen. Es war für mich deshalb auch keine Frage diese Petition zu unterschreiben, weil es der Region Franken gegenüber den Speckgürtel München und Oberbayern ein kleines Stück hilft vom großen Verteilungskuchen etwas abzubekommen.
Ich bedanke mich bei meinen fränkischen Kollegen vom Fränkischen Bund für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Berichtes.
Überzeugen Sie sich selbst von diesem landschaftlichen Juwel bei einer Wanderung durch diese herrliche Landschaft.

 


Steigerwald bei Ebrach

Petition unterschreiben


Stollburg im Handthal

Der Steigerwald – das „Grüne Herz Frankens“ – ist einzigartig. Schon beim Betreten des Ebracher Forsts wird das denen klar, die sich auf den Weg gemacht haben, den nördlichen Steigerwald im Rahmen einer „Grünen Exkursion in den Steigerwald“ zu erkunden. Neben Politikern und Aktivisten hatten sich am 6. März 2017 mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden, darunter Joachim Kalb und ich vom Fränkischen Bund.

 

„Der Steigerwald braucht eine faire Chance in der Diskussion um einen dritten Nationalpark in Bayern. Der Schutz der dortigen Buchenwälder muss ganz weit vorne stehen“, betonte Dr. Magerl, als er zusammen mit Ebrachs erstem Bürgermeister Max-Dieter Schneider die Exkursion im Rathaus eröffnete. Für den, seine Kommune und nicht nur die sei ein Nationalpark im Steigerwald von großer Bedeutung. „Es ist ja klar, dass ein dritter Nationalpark in Bayern kommen soll. Ich möchte dafür sorgen, dass der zu uns kommt“, erklärte das Marktoberhaupt, ehe die Gruppe in den Ebracher Forst aufbrach, um sich dort unter der fachkundigen Führung des ehemaligen Forstamtsdirektors Dr. Georg Sperber ein Bild von der Situation zu machen.

Schnell kristallisierte sich heraus: Ohne den Schutz der teilweise 300 Jahre alten Buchenbestände im Steigerwald, die europaweit ihresgleichen suchen, wird diese Region unweigerlich nicht nur um ein Wahrzeichen ärmer. Bei weiterer Bewirtschaftung – so wie derzeit von München aus zentralistisch organisiert – droht der einzigartige Baumbestand für immer verlorenzugehen. „Keine andere Baumart wurde so sehr zurückgedrängt wie die Buche“, erläuterte Referent Dr. Sperber, „mittlerweile sind Fichten und Kiefern die häufigsten Baumarten bei uns und die gehören nicht wirklich hierher.“ Zudem, so führt der Forstmann aus, könne man auch nicht immer von südamerikanischen Ländern fordern, dass sie ihre Regenwald-Bestände schützen, „auch bei uns muss etwas passieren. Auch wir müssen unser Naturerbe schützen.“
Und das ist im Steigerwald ein ganz Besonderes: Im Vergleich zum Spessart, der ebenfalls als Nationalpark-Kandidat gehandelt wird, zeichnet sich er sich durch seine besonders schützenswerten natürlichen Waldgesellschaften und seine bunte Geologie aus. „Die große Bandbreite, die von Sandböden bis hin zu schweren Tonböden reicht, macht das Ganze außergewöhnlich wertvoll“, so Sperber weiter.
„Deshalb werden wir auch weiterhin entschlossen für einen Nationalpark im Steigerwald kämpfen. Entgegen der Befürchtungen der Nationalpark-Gegner wird die Ausweisung der Waldflächen einen spürbaren Aufwind durch die Region wehen lassen“, führte Dr. Magerl von den Grünen aus. Die Exkursion habe gezeigt, wie wertvoll dieses Gebiet ist. Auch die Ausführungen von Dr. Sperber hätten verdeutlicht, dass der Steigerwald im Naturschutz europäische Bedeutung hat, weshalb er bei der Suche nach einem weiteren Nationalpark unbedingt berücksichtigt werden sollte.
Dr. Magerl weiter: „Ein Nationalpark schafft auf jeden Fall sichere Arbeitsplätze. Es ist also völlig falsch, zu sagen, es würden Arbeitsplätze vernichtet. Letztendlich ist es ein kleiner Ausschnitt der Staatswälder, die für einen Nationalpark in Frage kommen. Es bleibt auf jeden Fall genügend Holz für beispielsweise die Sägeindustrie und für alle, die dort vom Wald leben.“
Die Veranstaltung ging im Hotel Klosterbräu in Ebrach bei einem gepflegten fränkischen Mahl zu Ende, wobei weitere Engagierte Gelegenheit hatten, sich und ihre Aktivitäten für den Nationalpark Steigerwald vorzustellen.

Interessant in diesem Zusammenhang folgende Abstimmung (Zitat aus: Ebrach.inFranken.de)

Bayern sucht einen dritten Nationalpark. Ausgerechnet der Steigerwald soll im Auswahlverfahren der Staatsregierung keine Rolle mehr spielen. Wie denken Sie darüber? (Ergebnis)
Gesamt 479 Stimmen
83,30% – Es wäre sträfliches Politikversagen, die Chancen unserer Region auf einen solchen Titel zu verspielen. Der Steigerwald soll dritter Nationalpark und Weltnaturerbe in Bayern werden.
16,08% – Ich bin gegen einen Nationalpark im Steigerwald. Die Politiker tun gut daran, den Steigerwald so zu belassen wie er ist. Ein Nationalpark bringt nur Probleme.
0,62% – Mir egal.

 

Nicht nur wegen dieser Abstimmung sollte sich unser „Fränkischer Bund“ deutlicher für einen Nationalpark Steigerwald positionieren. Siehe auch: http://www.pro-nationalpark-steigerwald.de/

 

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334. Münchner Beamte weigern sich umzuziehen

Mittwoch, 21. Dezember 2016 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

bisher war ich immer der Meinung, dass Beamte das auszuführen haben was Ihnen Ihr Dienstherr befiehlt. In Oberbayern scheint es aber nicht zu gelten.

Am Beispiel Gesundheitsministerium wird einmal mehr als deutlich, dass der „Münchner Wasserkopf“ schaltet und waltet wie er will. Bereits vor mehr als 35 Jahren wurde von Franken eine Beendigung der „Vorherrschaft Münchens“ und seiner „machthungrigen Ministerialbürokratie“  gefordert. Doch der Vollzug des 1980 gefassten Landtagsbeschlusse, Staatsbehörden aus dem Münchner Raum in die strukturschwachen Grenzlandgebiete zu verlegen, ist auf heftigsten Widerstand gestoßen. Die im Raum München arbeitenden 75 000 Staatsbediensteten weigerten sich, in das Grenzland zu ziehen.

Vielen Menschen in Franken ist es ja nicht einmal bekannt, dass sich dieser Machtapparat inzwischen auf fast 100.000 hochbezahlte Beamte vergrößert hat. Man kann sich ganz schnell ausrechnen, was allein diese 100.000 hochbezahlten Beamten für einen Wirtschaftsfaktor in München darstellen.

Das Beispiel Gesundheitsministerium zeigt nun erneut, dass die Zentralisten in München eine Dezentralisierung ablehnen und der absolutische Geist Montgelas in München immer noch vorherrsche und regiere.

Mehr will ich dazu nicht sagen, außer, dass die fränkischen Wähler 2018 einmal daran denken sollten, dass es seit 2009 eine fränkische Partei „Die Franken“ gibt, die sich für fränkische Belange einsetzt.

M.T.

Partei-f.Franken-Logo

Logo der Partei

 

Ich bedanke mich bei Andreas Brandl (stellv. Vorsitzender MFR / AK-Leiter „Neue Medien“) für die Genehmigung diesen Beitrag hier veröffentlichen zu dürfen.

„Die Franken“ kritisieren Münchener Beamte für ihre Verweigerungshaltung nach Nürnberg umzuziehen

 

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Nürnberg – Die Partei für Franken übt scharfe Kritik an den Mitarbeitern des Bayerischen Gesundheitsministeriums und deren Verweigerungshaltung nach Nürnberg umzuziehen. Während seit Jahrzehnten unzählige fränkische Polizisten und Lehrer nach Oberbayern zwangsversetzt werden, äußern sich die Münchener Beamten des Gesundheitsministeriums negativ über einen Umzug nach Nürnberg.

Für Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfränkischer Bezirksrat der Partei für Franken – Die Franken zeigen die Reaktionen der Mitarbeiter des Bayerischen Gesundheitsministeriums über die geplante Verlagerung des Ministeriums von München nach Nürnberg „eine gewisse Arroganz gegenüber Franken.“ In einer geheimen Abstimmung hatten sich über 90% der teilnehmenden Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums gegen den Umzug nach Nürnberg ausgesprochen. Gattenlöhner findet es unverständlich, wenn den Mitarbeitern seitens des Ministeriums nun versichert wird, dass niemand gegen seinen Willen nach Nürnberg versetzt wird. „Hier wird wieder mit zweierlei Maß gemessen“, ärgert sich der Parteichef aus Roth.

Während seit Jahrzehnten fränkische Lehrer und Polizisten nach München und Oberbayern „zwangsversetzt“ werden, so Gattenlöhner weiter, tue man in München jetzt alles, um den Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums ihren Wunsch nachzugeben, nicht nach Nürnberg umziehen zu müssen. „Nürnberg ist wie München eine Metropolregion und es ist den Beamten des Gesundheitsministeriums durchaus zuzumuten, in Nürnberg zu arbeiten. Wenn es den Münchener Beamten nicht passe, können sie sich ja in München einen anderen Job suchen. Wir haben in Franken jedenfalls genügend schlaue Köpfe, die gerne im Gesundheitsministerium in Nürnberg arbeiten würden.“

Autor: Andreas Brandl

Partei „Die Franken

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328. Umfassende Beschwerde beim BR Intendanten!

Mittwoch, 3. August 2016 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

was seit Jahren immer wieder beanstandet und auch schon mehrfach bewiesen wurde, ist jetzt durch die neue Beschwerde des Fränkischen Bundes e.V. noch einmal klar und deutlich bewiesen worden. Der Oberbayern Sender BR vermeidet wo es geht eine ausreichend und faire Berichterstattung von Franken.

Die Reaktion vom Pressesprecher des Besatzungs Senders auf die eingereichte Beschwerde und die Pressemitteilungen sind einfach nur noch peinlich, dreist oder wie wir Franken sagen pelzig. Wenn ein öffentlich rechtlicher Sender sich in einer solchen Weise äußert dann sagt dies alles aus und bestätigt was Insider seit Jahren wissen.

Jetzt aber ist es an der Zeit, dass auch die fränkische Bevölkerung über diese Missstände aufgeklärt wird und die Tatsachen erfahren. Wie dieser Sender arbeitet will ich Ihnen an einen Beispiel zeigen, dass am Tag der Franken in Hof 2016 statt gefunden hat und auch schon viele Jahre vorher bei ähnlichen Anlässen.

München lügt 1

Das brauchen wir in Franken nicht mehr

Der „oberbayerische“ Rundfunk, genauer das Studio Franken aus Nürnberg, stand neben dem Informationsstand des Fränkischen Bundes e.V. Das Team des BR hat die ganze Straße jeden Stand rechts und links aufgenommen und ist vor unserem Stand rechtwinkelig abgebogen und auf die linke Seite gewechselt. In der Frankenpost von heute werden Mitarbeiter des BR allerdings zitiert, dass sie auch hinter unserem Anliegen stehen. Trotz der ausdrücklichen Aufforderung der Stadt Hof, alles in rotweiß zu halten, war der BR der einzige weiß-blaue Klecks in Hof. Im Gegensatz zum letzten Jahr in Erlangen muss man Hof außerordentlich loben für die gute Organisation und die vielen Frankenfahnen. Toll, ein großes Dankeschön! Oberfranken-TV war an unserem Stand und hat einiges gefilmt. Wenn was kommt, dann diese Woche.

Dies ist ein Beispiel von vielen. So arbeitet ein öffentlich rechtlicher Sender der die Aufgabe hat die Berichterstattung gerecht für alle Bezirke in Bayern darzustellen.

Man kann hier alle Franken einfach nochmal ermuntern sich fränkischen Sendereinrichtungen zu zuwenden. Diese sind auf Franken ausgerichtet und informieren sehr gut. Auf jeden Fall werden Sie dann über Ihre Heimat kompetent und sachlich informiert und können die Nachrichten aus dem Speckgürtel Oberbayern ignorieren. So wie bereits bei unseren Lebensmitteln sollen wir es auch bei den Medienangebot übernehmen. Regional, kostbar und sehr gut.

Interessant ist es doch, dass sich auch Medien außerhalb des hochgelobten Bayernlandes für die „Zustände“ interessieren.

BR-Beweis zu Frankens Benachteiligung erbracht!_Bildzeitung

Fränkischer Tag

Frankenpost.de

 

Beachten Sie bitte die Reaktion des BR-Sprechers!

Selbst wenn es stimmen würde, was er behauptet, so würde dies den fränkischen Anteil von 0,97% auf etwa 3% steigern. Es stimmt aber nicht und seine Argumentation erinnert mich stark an andere absurde Diskussionen, die gegenwärtig in der Welt laufen.

J. Kalb

 

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Presseerklärung vom 1.8.2016 bezüglich unserer umfassenden, durch Unterschriften gestützte Beschwerde beim Intendanten des Bayerischen Rundfunks.

 

Der Fränkische Bund e.V. hat am 22.7.2016 eine umfassende, durch Unterschriften gestützte Beschwerde eingereicht, deren Eingang am 25.7.bestätigt wurde.

Warum beschweren wir uns?
Weil gemäß Art. 4 (1) Bayerischen Rundfunkgesetzes die Sendungen des Bayerischen Rundfunks der Bildung, Unterrichtung und Unterhaltung dienen sollen. Sie sollen von demokratischer Gesinnung, von kulturellem Verantwortungsbewusstsein, von Menschlichkeit und Objektivität getragen sein und der Eigenart Bayerns gerecht werden. Der Bayerische Rundfunk hat den Rundfunkteilnehmern einen objektiven und umfassenden Überblick über das bayerische Geschehen in allen Lebensbereichen zu geben.
Gegen dieses Gebot verstößt der Bayerische Rundfunk fortgesetzt, soweit es die Produktion und Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund angeht.
Bei dem „Bundesland Bayern“ handelt es sich mit mehr als 70.000 Quadratkilometer Fläche um das mit Abstand größte deutsche Flächenland. Es wird neben Bayern im Süden u.a. von Franken im Norden bewohnt, die ihre stammesmäßige Eigenart bewahrt haben und etwa ein Drittel der Bevölkerung des Bundeslandes ausmachen.
Eine bundesweite Darstellung der Verhältnisse im „Bundesland Bayern“ wird durch das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks zum Großteil durch die Produktion und die Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund erreicht. Wäre diese Darstellung entsprechend dem gesetzlichen Gebot objektiv, von kulturellem Verantwortungsbewusstsein getragen und würde sie der Eigenart Bayerns gerecht werden, müsste neben der Darstellung des Lebens und der Landschaften in Bayern etwa zu einem Drittel auch das Leben und die Landschaften in Franken dargestellt werden.

Diesem Gebot kommt der Bayerische Rundfunk tatsächlich nicht annähernd nach.
Nachweis:
Hierzu finden Sie in der Anlage Nachweis! 22.7.16 eine Aufstellung zu den jeweiligen Sendezeiten vom 11.03.2015 bis 11.03.2016. Danach beläuft sich der Sendezeitanteil der Spielfilme und Spielserien mit eindeutig regionalem Bezug hinsichtlich der Region Franken im „Bundesland Bayern“ auf lediglich 0,97 %. Dies, obwohl im Hinblick auf den Bevölkerungsanteil eine Quote von 33 % geboten wäre, um die Verhältnisse im Bundesland richtig darzustellen.
Aufforderung an den Bayerischen Rundfunk:
Der Fränkische Bund e.V. fordert zusammen mit den Unterzeichnern den Bayerischen Rundfunk dazu auf, zukünftig dafür Sorge zu tragen, dass fränkische Landschaften, die hier ansässigen Menschen und ihre Lebensart bei der Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund durch den Bayerischen Rundfunk entsprechend dem fränkischen Bevölkerungsanteil dargestellt werden.
Bei der Produktion sind fränkische Kulturschaffende, also z.B. Autoren, Schauspieler, Regisseure usw. und ebenso entsprechende Produktionsfirmen angemessen zu berücksichtigen. Besonderen Wert legen wir darauf, dass in den Beiträgen unsere fränkischen Dialekte im angemessenen Umfang zum Tragen kommen.
Zur Unterstützung unserer Forderung haben wir 1452 Unterschriften von Bürgern, die unsere Auffassung teilen, beigefügt.

Autor: Manfred Hofmann Rechtsanwalt

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325. 500 Jahre bayerisches (?) Reinheitsgebot

Sonntag, 24. Januar 2016 | Autor:

Frankenlied

 

 

Liebe Blog Besucher,

ich frage mich seit vielen Jahren warum der Großteil der fränkischen Bevölkerung den weiß – blauen bayerischen Märchen Gehör schenkt, ja noch schlimmer, diese sogar glaubt. Die bayerische Gehirnwäsche in Schule, bei der Geschichte und in der Politik zeigen bei vielen Franken ihre Wirkung. Viele Franken haben Ihre eigene Identität aufgegeben und folgen den Anweisungen aus München.

Das neueste Beispiel dafür ist das bayerische Reinheitsgebot. In diesen Jahr feiert man 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot und die fränkischen Brauereien haben Ihr 500 jähriges Jubiläum vor 27 Jahren total verschlafen, missachtet oder wussten überhaupt nichts davon. Das von Oberbayern da keine Erinnerung zu erwarten war ist klar.

Prof. Dr. Günter Dippold Oberfränkischer Heimatpfleger hat dazu eine hervorragende Rede gehalten, die sich alle fränkischen Brauer, aber auch alle fränkischen Biertrinker einmal „einflösen“ sollten.

Wir Franken hatten vor den Bajuwaren ein Reinheitsgebot und sind im Punkte Bierkultur den Bajuwaren um Längen voraus. 

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Prof. Dr. Günter_Dippold_NürnbergWiKi.jpg

Jetzt feiern die Franken das bayerische Fest mit den Baiern, obwohl Franken vor 500 Jahren soviel mit Oberbayern zu tun hatte, wie China mit Luxemburg. Aber so sind Sie halt die Franken.

Die Pressemeldung des Fränkischen Bundes passt zu dieser Thematik wie die Faust aufs Auge. Darum möchte ich Ihnen diese hier auch nicht vorenthalten.

Liebe fränkische Brauer und Gastwirte. Sperren Sie ihre Augen und Ohren auf, damit Sie in Zukunft nicht wieder die bayerische Kopie feiern müssen. Wäre doch schade um unsere fränkische Tradition und Geschichte.

München lügt 1

Grafik von Manfred Hofmann

So wird der Franke seit 210 Jahren infiltiert

Ich bedanke mich beim Fränkischen Bund für die Genehmigung diese Wahrheiten hier veröffentlichen zu dürfen.

500 Jahre bayerisches (?) Reinheitsgebot
Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte 2016 „Bier in Bayern“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Medienkritik ist z. Zt. „in“. Dabei ist konstruktive Kritik pauschaler Kritik vorzuziehen, denn was bei völlig gleichgeschalteten Medien mit unserer Demokratie passiert, können wir gegenwärtig in Ungarn , Polen und der Türkei sehen. Es macht uns Angst.

Uns vom Fränkischen Bund e.V. ärgert immer besonders, wenn die Presse ungefiltert Darstellungen übernimmt, die so schlicht falsch, manipulierend oder verzerrend sind. Im Fall der Landesausstellung „Bier in Bayern – 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot“ des Hauses der Bayerischen Geschichte wird dies wohl wieder einmal der Fall sein. Zum Jahresanfang wurde bereits großzügig darüber berichtet, aber nur wenige Zeitungen scheinen sich die Mühe zu machten, sich damit kritisch zu beschäftigen.

Klarstellung
Man will uns offensichtlich weismachen, dass das Bayern von heute das gleiche war wie das vor 500 Jahren.
Nein, war es nicht! Es war eine Provinz zwischen Alpen und Donau und hatte absolut nichts mit dem heutigen Bayern zu tun. Oberhalb der Donau gab es innerhalb des „Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation“ den Fränkischen Reichskreis Nr. 1 (von 12), einen für damalige Verhältnisse gut funktionierenden Zusammenschluss von fränkischen Territorien.

Wir sollen glauben, dass das Ingolstädter Reinheitsgebot, auf den sich das bayerische beruft, das älteste und wichtigste war. Schlicht falsch, weder großbayerisch noch das älteste! Franken hatte damals nicht mehr mit Bayern zu tun als mit Luxemburg.

Bierdeckel-Kaiserdom

Es ist historisch nachgewiesen, dass es der Bamberger Fürstbischof Heinrich III. (Groß von Trockau) bereits am 19.10.1489 für sein fränkisches Bistum Bamberg erlassen hat. Bier durfte ausschließlich aus Hopfen, Malz (nicht Gerste) und Wasser gebraut werden.

Postanschrift:
Fränkischer Bund e.V.
Joachim Kalb
Wacholderich 7
95466 Weidenberg . Tel : 09209-856
joachim_kalb@yahoo.de

Erst 27 Jahre später kam das Ingolstädter Reinheitsgebot, von dem man heute das Bayerische Reinheitsgebot ableitet. Dies Reinheitsgebot bewirkte auch die Berechtigung, eine Biersteuer zu erheben – dies nur nebenbei.

Fazit
Unser Frankenland hat noch immer die größte Brauerei-, Metzgerei- und Bäckereidichte weltweit. Das Zentrum der deutschen Bierkultur ist demnach Bamberg und nicht ein Fleck in Niederbayern oder gar München. Wir feiern deshalb in Franken, wenn schon, dann 527 Jahre Reinheitsgebot. Franken hatte bereits seinerzeit eine fränkische und keine bayerische Bierkultur und das ist auch noch heute so. Das sollten nicht nur die Biergourmets dieser Welt wissen. Es sollte auch so in unseren Zeitungen stehen!

Joachim Kalb

2.Vors. und Pressesprecher

Zwei Kommentare dazu :

Manfred Hofmann aus Bamberg meint dazu:

Das Bundesland Bayern ist etwas anderes, als der Stamm der Bayern. Stammesbayern leben im Bundesland Bayern. Daneben aber auch Franken und Schwaben. Das ist seit gerade einmal 200 Jahren so. Wenn sich Historiker mit dem Thema „Bier in Bayern“ beschäftigen und dabei mindestens 500 Jahre ausholen, müsste der Bevölkerung daher notwendigerweise erklärt werden, was damit gemeint ist, um ein klares Bild zu vermitteln. Um die Vermittlung eines solchen klaren Bildes geht es dem Haus der Bayerischen Geschichte außerhalb der Vorankündigungen aber offenbar gerade nicht.

Beim Bierbrauen geht es um Kultur und nicht etwa um eine verwaltungstechnische Zugehörigkeiten oder Bezeichnung. Franken hatte lange vor dem Anschluss an „Bayern“ eine eigene Brautradition und eine eigene, eben fränkische Bierbrau- und Trinkkultur.
Vom „bayerischen Wirtshaus“ als „Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit“, wo man sich fühlt „wia dahoam“, also von stammesbayerischer Kultur wollen uns die Ausstellungsmacher erzählen. Was ist mit dem fränkischen Wirtshaus und der fränkischen Gemütlichkeit?

Das ältere fränkische Reinheitsgebot des Fürstbistums Bamberg soll wohl erwähnt, aber als unbedeutende „ähnliche kommunale Vorschrift“ abgetan werden. Fränkische Bierkultur findet somit keine hinreichende Darstellung. Alleine das zusammenhanglose Erwähnen einzelner fränkischer Brauereien und einzelner fränkischer Wirtshäuser reicht dafür nicht aus.

Michael Hebentanz aus Teuschnitz im Frankenwald meint dazu:

Mit „kommunale Vorschriften“ produziert das Haus der Bayrischen Geschichte gleich die nächste historische Manipulation (Haus der Bayerischen Geschichte). Denn das wäre dann berechtigt, wenn der Bischof z.B. nur für das Gebiet der Stadt Bamberg das 1489er-Gebot erlassen hätte. Bamberg war ein Fürstbistum. Damit war es nicht nur eine kirchliche Einrichtung, sondern zugleich auch eine weltliche Herrschaft. Deshalb gab es auch einen Fürstbischof. Demnach waren im 15. Jahrhundert das Bistum Bamberg und das Herzogtum Bayern zwei Herrschaften im Reich auf Augenhöhe!

Der Rechte-Fleckenteppich einer Herrschaft im 15. Jahrhundert (egal, ob das nun ein Bistum Bamberg oder ein Herzogtum Bayern ist), für den sich grundsätzlich der Begriff „Staat“ verbietet, ist also nicht mit einem Territorialstaat wie Bayern im 19. Jahrhundert vergleichbar. Daher hätte man korrekterweise eigentlich lediglich 2006 100 Jahre feiern dürfen. Denn das Reinheitsgebot von heute geht auf das Kaiserreich zurück und offenbar hatte in der Zeit keines der 26 Staatsgebilde ein flächendeckendes Reinheitsgebot Denn dass die 25 anderen Staaten im Bundesrat ein Gesetz beschlossen, das vorher nur in Bayern galt, ist wohl fast ausgeschlossen. Gerade aufgrund des entscheidenden Kaiserzeit-Bezuges sollte grundsätzlich nur von einem Deutschen Reinheitsgebot gesprochen werden. Richtig „interessant“ würde es aber, wenn sich die Gesetzes-Diskussion nicht nur auf Bayern bezog und sogar einer der anderen 25 Staaten 1906 ein noch älteres „Überbleibsel“ vorzuweisen hatte …(z. B .Thüringen )

Noch eine abschließende Anmerkung: Dass das „moderne“ Bayern ältere Traditionen der Beutegebiete gerne „unter den Teppich“ kehrt, hat Methode. Das lässt sich bereits an der Präambel der Verfassung erkennen („eingedenk seiner 1000-jährigen Geschichte … gibt sich das bayerische Volk …“), in der man über 1.500 Jahre fränkische Geschichte schlicht „vergessen“ hat.

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324. Unterfranken von Bayern assimiliert

Sonntag, 6. Dezember 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

wenn man sich verschiedene Internetauftritte von unterfränkischen Orten und unterfränkischen Politikern ansieht, dann kann man mit Recht davon sprechen, dass die über 200 jährige Besatzung und Infiltration durch die Zentralregierung in München Ihr Ziel der Assimilation erreicht hat.

Immer wenn ein Volksstamm seine eigene Identität nicht mehr artikuliert, kann man davon ausgehen, dass die eigene Herkunft verschwiegen wird, und einen fremden Einfluss – in diesem Fall weiß/blau – Folgschaft geleistet wird.

Hier einige Beispiele:

Fünf fränkische Kurstädte bezeichnen sich als Bäderland Bayerische Rhön

Bad Kissingen

Fränkische Politikerin wirbt in Berlin für Münchner Fußballclub

Das nicht jeder Franke ein Fan der fränkischen Fußball Vereine ist kann man nachvollziehen. Trotzdem sollte man aber als fränkische Politikerin anders mit diesem Thema umgehen. Man nennt dies glaube ich Feingefühl.

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320. Fränkischer Hirschhornknopfträger – Steffen Vogel

Donnerstag, 26. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

als ich den Zeitungsbeitrag über Steffen Vogel las, musste ich mich seltsamerweise gar nicht wie üblich ärgern, sondern es kam eine Portion Mitleid mit Herrn Vogel auf. Die Frage die man sich stellen kann, was treibt einen fränkischen Abgeordneten dazu sich so gegen Franken seine Heimt zu positionieren. Diese Frage hat mir Herr Klaus Schmitt in seiner Stellungnahme „Standpunkt“ klar beantwortet. Dieser Beitrag ist populistisch und unseriös. Punkt. Joachim Kalb vom Fränkischen Bund hat es klar und deutlich in seinem Leserbrief zusammen gefasst. Eine Bemerkung von mir dazu – solche Volksvertreter für Franken brauchen wir in München nicht.

Den fränkischen Wähler möchte ich daran erinnern, dass es seit 2009 eine fränkische Partei „Die Franken“ gibt, und die kann man bei der nächsten Wahl wieder wählen, obwohl dieser Partei schon 6 Monate nach ihrer Gründung das Ende von fränkischen CSU Politikern angekündigt wurde, und man die Mitglieder dieser Partei als Separatisten betitelt hat.

Frage: Was ist dann Herr Vogel?

Parteitag2014_Beisitzer480

Leserbrief von Joachim Kalb

Von Schottland lernen Herr Steffen Vogel „Fränkischer Hirschhornknopfträger „!

Schlappe 300 Jahre haben sich die Schotten von der englisch dominierten, oft arroganten Zentralregierung in London zu viel gefallen lassen. Nun ist ihr völlig demokratisch legitimierter Befreiungsversuch gescheitert – aber nur knapp!

Trotzdem haben sie mit ihrer friedlichen Revolution mehr erreicht als mit vielen blutigen Auseinandersetzungen vorher. Gewaltige Zugeständnisse haben sie im Vorfeld der Auseinandersetzung London abgerungen.

Wir Franken und Altbayern können daraus viel lernen.

So sollten wir Einwohner der Kulturregion Franken bei unserer traditionsgemäß von Altbayern dominierten „Maut-Elterngeld-Orban-Regierung unterhalb des Weißwurst-Äquators viel energischer eine gerechte Verteilung und Behandlung in allen Landesteilen und Lebensbereichen durchsetzen. Altbayerischer Separatismus, nämlich der Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik – wie er von der nicht ernst zu nehmenden Bayernpartei, aber auch von Teilen der ernst zu nehmenden CSU (Scharnagl,Vogel,Pfister und Co.) angedacht wird – führt für unsere „mir- san- mir– Kini- Fraktion“ sicher ins Desaster.

Wir Franken waren 300 Jahre im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation der Reichskreis Nr. 1 und werden einen Teufel tun, uns aus Deutschland zu verabschieden, um noch mehr dem „Seppl-Kulturimperialismus“ (siehe nicht nur „Oktoberfest“ und BR) ausgeliefert zu sein.

Sollte das altbayerische „Separatisten-Szenario“ etwa aufgrund des anstehenden Endes des Bundesfinanzausgleiches oder gar durch Ausscheiden der CSU aus der Groko wegen ihrer „Rumpelstilzchen-Politik“ wieder auf die Agenda kommen, dann hieße das für Franken Alarmstufe 1. Völlig legitim und demokratisch könnte dann aus der Kulturregion Franken (also einschließlich seiner thüringischen und württembergischen Teile) gemäß Art. 29 des Grundgesetzes ein starkes deutsches Bundesland mit 5 Millionen Einwohner werden und wäre damit wirtschaftlich stärker als Schottland. Eine großartige Alternative, oder?
200 Jahre Franken unter Bayern sind genug !

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318. Seit über 200 Jahren wird Franken ausgeraubt – nun der Steigerwald

Freitag, 6. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

fast jeder Franke hat in den letzen Jahren schon die neuen Angriffe aus München mitbekommen. Nachdem man vor 200 Jahren die fränkischen Kunstschätze in Franken geraubt hat und nach München geschafft hat, beginnt man nun ein Weltkulturerbestück, nämlich den STEIGERWALD abzubauen und die Kasse der Bayerischen Staatsforsten zu füllen. Man fragt sich bei solchen Vorgänger immer und immer wieder, wie lange noch lässt sich die fränkische Bevölkerung einen solchen Raubbau gefallen.

Das Ganze ist aber nur möglich, weil fränkische Volksvertreter nicht die Interessen Frankens vertreten, sondern Ihre eigene Karriere im Sinn haben. Es ist an der Zeit, dass die fränkischen Bürger bei der nächsten Wahl einmal überlegen sollten, wer Ihre Interessen besser vertreten kann. Ein oberbayerische Staatspartei oder eine rein fränkische Partei, wie die Partei für Franken: Die Franken.

Steigerwald 1

Lesen und urteilen Sie selbst was man mit uns Franken alles so treibt.

Der aktuelle Kampf um den Steigerwald

 

– ein weiteres Lehrstück darüber, was Oberbayern eigentlich nichts angehen sollte

 

 

Der Steigerwald ist unserem Mitglied Manuel Ketz ein Herzensanliegen. Er sandte uns folgendes Schreiben:

In Franken gibt es noch etwas Einzigartiges, was es sonst in Bayern nirgends auch nur annähernd in dieser Form gibt! Einen der besten, naturnahen Buchenwälder in ganz Europa! Einen Wald, der das Zeug zum UNESCO-Weltnaturerbe hat! Was im „Jahr des Waldschutzes“ nach einer klaren Angelegenheit für einen Nationalpark und damit Bayerns erstes Weltnaturerbe klingt, hat nur einen Haken:

Diese Bäume stehen nicht in Altbayern!

Ebracher_Forst_Naturwaldreservat H.Janericloebe Wikipedia

Schnell war von staatlicher Seite aus beschlossen, dass man die jahrhundertealten Buchen lieber via Waldraub in Franken d.Altbaiern, da dieses so nicht wie bei einem Nationalpark in der Region bleiben muss, sondern direkt nach München in den Landeshaushalt fließt!

Die Schmach, dass Bayerns feinstes Stück Wald, Natur auf allerhöchstem Niveau, im nicht wirklich geschätzten Franken und nicht in Oberbayern oder Schwaben steht, galt es natürlich mit aller Macht zu verhindern!

Schnell war man mit einer Medienkampagne zur Hand, die von heute auf morgen behauptete, die Bürger des Steigerwaldes seien alle gegen einen Nationalpark und von einem totalem Nutzungs- und Betretungsverbot, ja gar von Enteignung war die Rede!

Es musste mit aller Macht verhindert werden, dass sich die Bürger des Steigerwaldes des Potentials ihrer Region bewusst werden! Haltlose Horrorszenarien, wie die totale Vernichtung des Waldes durch Borkenkäfer, wenn der Wald nicht durch die alles rettenden Bayrischen Staatsforsten bewirtschaftet wird oder Massenarbeitslosigkeit, weil ja die Forstarbeiter vor Ort alle arbeitslos würden, wurden verbreitet.

Und sofort war ein „Bürgerverein“ zur Hand, der schon in seinem Namen, die egozentrischen Besitzansprüche der Urheber verdeutlichte: „Unser Steigerwald“.

Der Vorsitzende dieses Vereines ist ein Herr Eck, der ein williger Vollstrecker aller Befehle aus München ist. Er ist Betroffener in der Verwandtenaffäre, der Verwandte ersten Grades auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigte (und das trotz eines Verdienstes von rund 240 000€ im Jahr, als Staatsinnensekretär) und bei vielen verrufen, da er ein monströses, von vielen Bürgern als Schandmal empfundenes Logistikzentrum, das der ehemalige Bürgermeister direkt vor die Nase der 300 Jahre alten Mittelmühle setzen ließ, in der einst die Naturfilmer-Legende Bernhard Grzimek lebte!

Und auch dieses Projekt brachte den Einheimischen nur Niedriglohnjobs und Leiharbeit, statt den großen Reichtum!

Aber jetzt ist Münchens angesetzter Statthalter natürlich nur auf das Wohl der Natur und des kleinen Mannes bedacht und hat ausschließlich die Rechte derer im Sinn, die im Steigerwald leben und sich noch ein wenig Holz machen wollen.

Und so wird mit „ehrenamtlich“ (aber sicher nicht unent-geltlich) Arbeitenden, viel Unterstützung von professionellen Schreibern und aus der Politikergarde jetzt dafür gekämpft, dass die Bevölkerung dort in Franken ja nicht auf die Idee kommt, etwas zu haben, was es vor den Münchner Raubrittern zu schützen gilt und was dieser wirtschaftlich nicht allzu starken Region eine neue goldene Zukunftsperspektive bietet.
Nicht auszumalen, wenn das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg, das UNESCO-Weltkulturerbe Würzburger Residenz und später mit etwas Glück noch ein Weltkulturerbe Rothenburg ob der Tauber durch Bayerns einziges, ein fränkisches UNESCO-Weltnaturerbe Steigerwald verbunden würde und so eine ganze Welterbe-Region im Herzen Deutschlands, ja im Herzen der Europäischen Union entstünde!

Aber dass dies ohne die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort nur ein Traum bleiben und in Rauch aufgehen wird, wie unsere Uralten Buchen in Kleinengelein und im Hohen Buchener Wald, in den Öfen der Hörigen der Landespolitik, das ist leider ziemlich gewiss!

Darum bitte ich Euch, sehr geehrte Damen und Herren des Fränkischen Bundes, die Ihr die Heimat, ihre Kultur- und Naturschätze zu schätzen wisst und noch ehrlich liebt, Euch für die Kultur und Tradition, die eben nicht nur aus Dirndl-tragen und Weißbiersaufen besteht, einzusetzen!

Helft mit, einen einzigartigen Schatz unserer fränkischen Heimat vor der endgültigen Vernichtung und Aus-schlachtung zu bewahren!

Manuel Ketz,
Oberreute/ Eltmann am Main

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317. Bundesland „Bayern“ – schon der Name ist falsch

Freitag, 6. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

besonders möchte ich hier einmal die Franken und Schwaben um Ihre Aufmerksamkeit bitten, denn Sie geht dieses Thema ganz besonders an. Es sei denn man hat sich schon unter die Knechtschaft der Bajuwaren begeben und hat das eigene Denken aufgegeben.

Man sollte die Worte von Manfred Hofmann einmal in Ruhe und Gelassenheit auf sich wirken lassen, und mit dem normalen Menschenverstand prüfen. Wenn man dann bemerkt, dass da im Grundsätzlichen etwas ganz schief läuft in diesem Bundesland, dann kann man davon ausgehen, dass der eigene Biocomputer noch in Takt ist.

München lügt

Mit freundlicher Genehmigung von Manfred Hofmann

Autor: Manfred Hofmann

 

Schon der Name des Bundeslandes ist falsch! Wer den Begriff „Bayern“ verwendet, muss erklären, was er damit meint. Da haben wir zum einen den deutschen Gliedstaat mit diesem Namen („Staatsbayern“) und dann haben wir „Bayern“ als einen der „Stämme“ die dieses Bundesland bewohnen („Stammesbayern“). Das „Haus der bayerischen Geschichte“ formuliert: „Das Gebiet des heutigen Freistaats teilen sich drei Volksstämme: die namengebenden Bayern oder Baiern, die Franken und die Schwaben.“ (siehe: www.hdbg.de). Die undifferenzierte Verwendung des Begriffes „Bayern“ verbietet sich daher, wenn man sich klar ausdrücken und wenn man verstanden werden will. Das will man aber nicht. Anders als in den (flächenmäßig viel kleineren) „Bindestrich-Bundesländern“ hat man sich in München entschlossen, die Bevölkerung zu verwirren und deren Selbstbewusstsein zu untergraben, um diese vor 200 Jahren am grünen Tisch zusammengebastelten siebzigtausend Quadratkilometer leichter regieren zu können.

Beide Bayernbegriffe werden undifferenziert verwendet und damit in den Köpfen der bundesdeutschen Bevölkerung letztlich gleichgesetzt. Staatsbayern = Stammesbayern. Der Süden dieses Bundeslandes, der nur etwa die Hälfte der Bevölkerung stellt, wird mit dem gesamten Gliedstaat gleichgesetzt und dominiert ihn so. Gleichzeitig wird eine Homogenität vorgetäuscht, die nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Flankierend lässt man den „Bayerischen Rundfunk“ und bayerische Legitimationshistoriker dieses falsche Bild vortäuschen. Die restlichen „Staatsbayern“, also mit etwa sechs Millionen Menschen die Hälfte der Bevölkerung, werden nicht wahrgenommen, können eigene Forderungen nicht vortragen, eigene Interessen nicht vertreten und werden so demokratisch ausgeblendet. Andererseits dient das funktionslose Anhängsel „Nordbayern“ mit seinen vielen Einwohnern dazu, der Stimme Münchens innerhalb Deutschlands Gewicht zu verleihen, um stammes-bayerische Interessen in einem Maß zu vertreten, das in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Größe des Bayernstammes steht.

München lügt 1

Grafik: „Der BR-Schläfer“
Von Manfred Hofmann

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