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155.CSU mißbraucht Frankentag für ihre Zwecke

Montag, 28. November 2011 | Autor:

Frankenlied

Tag der Franken eine Idee des Fränkischen Bundes

• *Mitgliederversammlungen
#Inoffizielle Veranstaltungen
• **Offizielle Veranstaltungen

1991:
*10. November: 1. Tag der Franken in Kronach. Ein großer Erfolg für den FB!

1992:
*8. November: 2. Tag der Franken in Nürnberg.

1993:
*24. Juli: 3. Tag der Franken in Bayreuth.

1994:
*25. 06.: 4. Tag der Franken in Schonungen/M.

1995:
*11. März: 5. Tag der Franken in Scheinfeld!

1996:
*27. 04.: 6. Tag der Franken in Veitshöchheim.

1997:
*26. 04.: 7. Tag der Franken in Burgkunstadt.

1998:
*21. 11.: 8. Tag der Franken in Ebelsbach.

1999:
*24. 04.: 9. Tag der Franken in Memmelsdorf.
#02.07.: 1.Inoffizielle Veranstaltung Kleinbirkach-Geiselwind

2000:
#02. 07.: 10. TAG DER FRANKEN in Nürnberg.
*05.11.: 10. Tag der Franken in Kronach

2001:
#01.07.: 11. Tag der Franken in Gochsheim. 3.Inoff.

2002:
#07.07. 12. Tag der Franken auf der Giechburg.

2003:
#06.07. 13. Tag der Franken auf der Giechburg.

2004:
#03.07. 14. Tag der Franken in Würzburg. Frau Christine Stahl Die Grünen und die 2. Bürgermeisterin von Würzburg sprechen.

2005:
#03.07. 15. Tag der Franken im Rathaus von Forchheim. Sprecher Bgm. Stumpf und Vorstand FB.

Ab 2006 begann die Beschlagnahmung durch die CSU. Der bis dahin fränkisch ausgerichtete “Tag der Franken” wurde Jahr für Jahr mehr für Parteizwecke mißbraucht.


Der Fränkische Bund, der diesen “Tag der Franken” ins Leben gerufen hat, wurde verdrängt, die CSU Getreuen bestimmen seit dieser Zeit, wer das Festbankett – natürlich von Steuergeldern finanziert – besuchen darf, und wie die Veranstaltungen zu laufen haben. In allen Ämtern hat man seine Getreuen Jasager installiert, obwohl diese Partei schon lange keine Mehrheit im Land hat.


2006:
**2. Juli: 16. Tag der Franken (für den FB) und
1. offizieller Tag der Franken in Nürnberg.

2007:
**2. Juli: 17. Tag der Franken(für den FB)
2.offizieller Tag der Franken in Bamberg. Sprecher Günter Beckstein

Tag der Franken im 1000-jährigen Bamberg 2007
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

Große Ereignisse wie die Fußball-WM haben ihre Spuren hinterlassen. Sprunghaft stieg die Anzahl der schwarz-rot-goldenen Fahnen an, während weiß-blau gerautet oder gestreift nicht mehr ‘in’ ist. Auch kleinere Ereignisse wie der Tag der Franken am 2. Juli 2006 wirkten in Verbindung mit der Nürnberger Ausstellung 200 Jahre Franken in Bayern positiv nach. Schon das Datum war ein Erfolg, wurde doch damit an den immerhin 300 Jahre lang bestehenden Fränkischen Reichskreis erinnert. Mit dem Gedenken an dieses Ereignis vor 500 Jahren dürfte es auch Geschichtsprofessoren wie Herrn Blessing und Herrn Weber (Uni Erlangen) dämmern, dass sich fränkisches Zusammengehörigkeitsgefühl nicht erst gebildet hat, nachdem Franken von Napoleon an Bayern ‘verscherbelt’ wurde. Unbewiesene Behauptungen haben in der Geschichtswissenschaft nichts zu suchen! Immerhin sprach ‘Fast-Ministerpräsident’ Dr. Beckstein am Tag der Franken von einem echten Zugewinn für das landwirtschaftlich geprägte Bayern.

Ein Krieger wie Napoleon hat den Opportunisten Baiern für die Zusammenarbeit – Franken geschenkt, und die haben sogleich mit den Raubzügen begonnen.


Die Annektion Frankens durch Bayern brachte demnach zwei entscheidende Vorteile für Altbayern:

Die Plünderungen und Raubzüge des Herrn Montgelas füllten die leere Münchner Staatskasse. Das früher handwerklich und später industriell hochentwickelte Franken führte Bayern vom Mittelalter in die Neuzeit. Mit dem Festtag wollten die drei fränkischen Regierungsbezirke noch stärker an die fränkische Geschichte erinnern. Bescheiden, wie wir vom Fränkischen Bund e.V. nun mal sind, freuen wir uns ehrlich über diese allseits wachsende Einsicht. Taten statt Worte, also all zu gerne würden wir die entsprechenden Konsequenzen aus dieser Einsicht feiern. Diese wären:

- Fränkische Geschichte muss endlich wieder in den Schulen unterrichtet werden. Für die entsprechende Ausbildung der Lehrkräfte muss natürlich ein Lehrstuhl für fränkische Geschichte installiert werden.

- Das ‘alt’-bayerische Fernsehen soll endlich damit aufhören, mit unseren Rundfunkgebühren pseudowissenschaftliche und grob verfälschte Sendungen zu produzieren und weiterzugeben. Jüngstes haarsträubendes Beispiel, die BR-Sendung Bayerns Päpste (16.08.2006). Der Titel zeigt schon die Absicht, das Volk dümmer zu machen als PISA erlaubt. Da wird der aus Sachsen stammende Bamberger Bischof Clemens II., der 1046! Papst wurde, ein ‘bayerischer’ Papst. Bamberg hatte damals so wenig mit Bayern zu tun wie Breslau oder Helgoland. Er konnte schon deshalb kein Bayer sein, weil er in Rom mit der Korruption aufräumen wollte, weshalb er bereits nach einem Jahr starb.

Der Weltkulturerbestadt Bamberg, dem ‘fränkischen Rom’, wurde am 5.6.2004 definitiv von allen im Landtag vertretenen Fraktionen, also nach langem Zögern auch von der CSU-Fraktion (Dr. Herrmann), die Rückgabe des Bamberger Domschatzes für 2007 versprochen. Dies war kein unverbindliches Wahlversprechen, sondern das Versprechen eines Landesparlaments! Wird es nicht eingelöst, müsste der Landtag eigentlich aufgelöst werden. Mit der FB-typischen ‘freundlichen Hartnäckigkeit’ haben wir über lange Jahre durch unsere Petitionen und Unterschriftensammlungen diesen Beschluss mit herbeigeführt.

Wir bitten die Fränkische Arbeitsgemeinschaft und den Frankenbund, der sich selbst immer als Hüter fränkischer Kultur und Geschichte versteht, kräftig mitzuhelfen, dass zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Bamberg im nächsten Jahr der Domschatz wieder in Bamberg ist, wo er nach dem ausdrücklichen Willen des Stifters Kaiser Heinrich II. hingehört. Der neue Bamberger SPD-Bürgermeister Starke wird sich sicher mit dem gleichen Engagement für die Rückgabe einsetzen wie es sein Parteifreund, der ehemalige MdL Odenbach, getan hat.

2008:
**6. Juli: 18. Tag der Franken(für den FB).
3. offizieller Tag der Franken in Miltenberg. Sprecher Günter Beckstein

Altes Rathhaus

17:30 – 19:15
Festakt mit Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein
Podiumsdiskussion „Franken auf dem Weg – Zukunft einer Region“

Was wir zu sehen bekamen, war leider folgendes Bild

Das nachfolgende Schreiben wurde auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht beantwortet. Für wen hält man sich eigentlich? Mit welchem Recht funktioniert man den Tag der Franken brutal zu einer CSU-Veranstaltung um? Gleichzeitig spielen der sog. fränkische Ministerpräsident Beckstein und sein Innenminister Herrmann dreist auf altbayrisch! Beckstein möchte die Bayreuther Festspiele in Bayerische Festspiele umbenennen!!

Herrmann ordnet die Wittelsbacher Beflaggung dauerhaft in ganz Franken an, während man gegen die Fränkin Stamm eine parteiinterne Hetzkampagne fährt, weil sie die Altbayern nicht als Landtagspräsidentin haben wollen! Feind – Todfeind – Parteifreund!

J.Kalb


Schreiben an Herrn Dotzel

An den
Bezirkstagspräsidenten
Erwin Dotzel
Silcherstr. 5
97074 Würzburg

Weidenberg, den 11.7.2008

Tag der Franken 2008

Sehr geehrter Herr Dotzel,

in einem Schreiben vom 22.1.2008 haben Sie meinen Vorstandskollegen Günter Geißler herzlich dazu eingeladen, dass sich der Fränkische Bund e.V. am Tag der Franken beteiligen soll. Dieser Aufforderung sind wir auch bei den anderen Veranstaltungen zum Tag der Franken in Nürnberg und Bamberg sehr gerne nachgekommen. Sie haben uns an Professor Dr. Reder als Organisator verwiesen. Wir bekamen eine Aufforderung, eine Person (mehr Platz sei nicht!) für die Teilnahme am Podiumsgespräch zu melden. Wir meldeten unseren Ältestenrat Heribert M. Reusch aus Schonungen. Unser Herr Gehrig rief bei Herrn Dr. Reder an und bekam zugesichert, dass eine Einladung kommen würde. Herr Reusch wurde aber nicht eingeladen. Damit wurde der Fränkische Bund e.V. von der „geschlossenen Gesellschaft“ bei der Veranstaltung im alten Rathaus offiziell ausgesperrt.

Nach einem Gespräch mit Herrn Reusch komme ich zu dem Schluss, dass dies kein Versehen war. Herrn Prof. Dr. Reder, Führungspersönlichkeit des Frankenbundes, ist unser Herr Reusch wohlbekannt, als einer der Mitbegründer des Tages der Franken (1998). Ihm hatte er mit Schreiben vom 11.2.2008 – Zeichen 3200-31510/15-3/07 – zugesagtes Infomaterial (zum Tag der Franken 2008) trotzdem nicht zugesandt.

Aus meiner Sicht ist es, unabhängig davon, wie man die engagierte Arbeit aller 3 fränkischen Vereine (FAG, Frankenbund und Fränkischer Bund e.V.) bewerten mag, ein Skandal, wenn man bereits am 3. Tag der Franken wieder damit anfängt, sich ohne Grund gegenseitig auszugrenzen! Der einzige Vertreter des Fränkischen Bundes, der Organisation, die maßgeblich mit an der Entscheidung, einen Tag der Franken einzuführen, mitgearbeitet hat und schon seit 1999 diesen feiert, auf diese Weise zu brüskieren, noch dazu bei einer überproportional vertretenen CSU-Klientel ist mehr als unanständig, zutiefst unfränkisch und unchristlich.

Gegen eine offizielle Vertretung der fränkischen Vereine durch Herrn Dr. Ritzer bei der Eröffnung habe ich keine Einwände, bitte Sie aber, mir den oben geschilderten Vorgang zu erklären, bevor wir unsere Schlüsse für den nächsten Tag der Franken in Bad Windsheim ziehen.

Eine Kopie dieses Schreibens geht zunächst an Herrn Dr. Ritzer, Frau MdL Christine Stahl und Herrn MdL Wolfgang Hoderlein.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Kalb

Leserbrief zu Ihrem dpa-Bericht zum Tag der Franken „Fränkisches Lebensgefühl in der Mainstadt”

Eigentlich hätten Ihre fränkischen Leser schon erwartet, dass Ihre für Franken zuständige Redaktion von diesem Tag der Franken selbst berichtet. Anscheinend hatten Sie aber keine freie Kapazität. Der dpa-Bericht brachte das Ereignis aber insgesamt gut herüber. Er brachte vor allem zum Ausdruck, dass es für uns Franken eben nicht nur um fränkisches Brauchtum gebt, sondern auch klare politische Forderungen nach Eigenständigkeit im Land, das sich noch Bayern nennt, anstehen. (Selbstbewusste Franken fordern den Landesnamen Bayern-Franken!)

Noch kurz zur leider etwas wirren Aussage unseres fränkischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein an diesem Tag der Franken in Miltenberg. Er sagte: „In Bayern bin ich Franke, in Berlin bin ich Bayer.” Da ist Herr Beckstein aber gewaltig durcheinander gekommen, denn das kann nicht sein. Genau wie ein Bayer kein Franke ist, ist auch ein Franke kein Bayer. Also ist ein Franke aus Hersbruck, der in Nürnberg lebt und herrlichen fränkischen Dialekt spricht, auch in Berlin natürlich ein Franke.

Um es für Begriffsstutzige zu verdeutlichen noch dieser Hinweis: Der Braunbär Bruno war in Italien ein Braunbär, war in Österreich ein Braunbär und war auch in Deutschland kein Eisbär, sondern ebenfalls ein Braunbär. Alles klar?

Der bayerische Föhn setzt anscheinend unserem fränkischen Ministerpräsidenten doch sehr zu. Deshalb die Empfehlung: Das Land von Nürnberg aus regieren!

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Bernd Kondler

Ja liebe fränkische Mitbürger, dass ist Realität in Bayern, und der Großteil der Franken läßt sich dies von der bayerischen CSU und den fränkischen Abgeordneten(Kopfnickern) schon Jahre hinweg gefallen. Wie lange noch fragen sich aufrichtige und freie Franken.



2009
**5. Juli: 19. Tag der Franken(für den FB).
4. offizieller Tag der Franken in Tag der Franken in Bad Windsheim. Sprecher Seehofer

Sabine Kulenkampff

Erstmals wird in Bad Windsheim vom Bezirk Mittelfranken der Tag der Franken als eigenständige Veranstaltung durchgeführt, zudem, auch aus Anlass der Europawahl, im oben beschriebenen europäischen Zusammenhang. „Die Franken sind die Wegbereiter Europas!“ sagt Helmut Ritzer mit Nachdruck. Zwei Weltreiche seien von Franken gegründet worden: Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Franken gehe auch heute noch über die Regierungsbezirksgrenzen hinaus. Heilbronn, die Hohenloher Gebiete seien im Grunde fränkisch, der weiß-rote Frankenrechen ist im Staatswappen Baden-Württembergs zu finden! Auch im heutigen Thüringen gibt es fränkische Regionen.

Die Ausstellung „Franken – Wegbereiter Europas“, welche nicht in Bayern stattfinden durfte, sondern nach Baden – Württemberg auswandern musste, habe das anschaulich gemacht. „Wir Franken sind die Kinder Europas!“ mit Stolz nennt Ritzer Franken den Drehscheibenraum Europas, verweist auf jahrhundertealte Kontakte nach Prag, in den Osten, Westen, Norden und Süden: „Es ist wunderbar, dass der Bezirk Mittelfranken Partnerschaften mit Pommern, dem Limousin in Frankreich und vielen anderen europäischen Gebieten unterhält!“  Am 5. Juli in Bad Windsheim werden sie sichtbar werden, für jeden, der sich interessiert und genußbereit ins Freilandmuseum aufmacht!

2010:
**3./4. Juli: 20. Tag der Franken(für den FB).
5.offizieller Tag der Franken in Kulmbach. Sprecher Seehofer

Wir hatten gehofft, Ihnen in dieser Ausgabe bereits einen Programmablauf zum Tag der Franken präsentieren zu können. Leider Pustekuchen! Gehen Sie mal ins Internet und googeln: ‘Tag der Franken Kulmbach’ – Sie werden staunen! Da ist der letzte Eintrag noch von 2009! (Stand: 23.3.2010). Da heißt es: Der Tag der Franken 2010 wird am ersten Juliwochenende unter dem Motto ‘Franken genießen’ in Kulmbach begangen. In einem ersten Abstimmungsgespräch haben sich Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler, der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner und Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm auf den Rahmen der Veranstaltung geeinigt. Auf Grund der mangelhaften Vorplanung gab es ein Hin und Her in der Tagespresse. Vielen sind die Kosten zu hoch, vor allem auch, weil völlig unklar ist, wofür die 211 000 Euro ausgegeben werden sollen.

Harsche Worte vom Fränkischen Bund

Fest steht: Bis dato ist noch kein Programmablauf veröffentlicht worden. Nur noch einige Wochen sind es zum Tag der Franken! Der Fränkische Bund übt in einer Stellungnahme deutlich Kritik an vielen Punkten aus dem Bereich der Programmgestaltung. Ärgerlich ist auch, dass gerade fränkische Verbände, wie der Fränkische Bund und die FAG im Vorfeld diesmal nicht eingebunden worden seien. Auch die Tatsache, dass als Festredner Horst Seehofer angefragt ist, will der Fränkische Bund so nicht hinnehmen: Beim letzten Tag der Franken in Bad Windsheim wurde von Herrn Seehofer der Tag als Wahlkampfauftritt missbraucht.

Hier müssen auch klare Worte zu einem möglichen Festakt gesagt werden: Wir lehnen ein teures Bankett im Rahmen eines Empfangs von etwa 350 ‘Ehrengästen’ wie im letzten Jahr vehement ab. Vom Steuerzahler finanziertes Essen und Trinken für viele meist CSU-nahe Parteipolitiker und häufig auch Leute, die mit fränkischen Interessen nichts am Hut haben: Nein danke!

Die Staatsregierung an ihre Pflichten erinnern

Zur Erinnerung: Der Tag der Franken wurde schon Jahre vorher, exakt im Juli 2000, von der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft und dem Fränkischen Bund e.V. gefeiert und wurde durch einen einstimmigen Landtagsbeschluss am 16.3.2006 eingeführt. Der, der so etwas einführt, ist generell auch für die Finanzierung zuständig, also demnach die Bayerische Staatsregierung als ausführendes Organ. Wir hier in Franken zahlen Steuern, von denen z.B. die vier Münchner Landestheater finanziert werden. Umgekehrt sollen nun der Bezirk, der Landkreis, die Stadt Kulmbach und die Oberfrankenstiftung den Tag der Franken alleine finanzieren.

Schon im letzten Jahr sollten für eine Replik der Heinrichskrone, die als Beutekunst während der Säkularisation nach München ‘verbracht’ wurde, 100 000 Euro von der Oberfrankenstiftung ausgegeben werden. Wir zahlen für das, was uns gestohlen wurde. Wir vom Fränkischen Bund e.V. halten eine solche Verhaltensweise für skandalös und appellieren an die Parteipolitiker, besonders an die Adresse der CSU (OB Kulmbach und Bezirkstagspräsidenten), diesbezüglich die Staatsregierung an ihre Pflichten nachdrücklich zu erinnern.

Joachim Kalb, Norbert Gramlich

2011:

**2./3.Juli: 21. Tag der Franken(für den FB).
6.offizieller Tag der Franken in Bad Kissingen. Sprecher Seehofer

Franken zeigen Flagge – etzt erscht recht

Nordbayerischer Kurier 28.05.2011
Mit Methoden der sozialistischen Planwirtschaft verweigert der Bezirk Unterfranken der einzigen fränkischen Fahnenfabrik aus Marktschorgast einen Stand auf dem Tag der Franken in Bad Kissingen. Man möchte den Einzelhandel in Unterfranken schützen, sprich, die Händler, die dort Flaggen „Made in China“ verkaufen. Herr Mauritz und Herr Hack wären in Kuba besser aufgehoben.

Aber auch der Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, Herr Dr. Dippold, der kürzlich von seiner Bezirksregierung mit dem Frankenwürfel ausgezeichnet wurde, hat sich zum Tag der Franken was ganz besonderes einfallen lassen! Über das CHW lädt er mit einem riesigen Veranstaltungsprogramm vom 1.-3. Juli zum Bayerischen Heimattag in Bad Steben ein. Wer da noch glaubt, das alles geschieht zufällig, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen

Ist es nicht eher so, dass es einigen gegen den Strich geht, dass der Tag der Franken jedes Jahr erfolgreicher wird, wie dies Kulmbach 2010 zeigte? Weil Bajawarisierungsversuche wie das Verbot der Frankenfahne an staatlichen Gebäuden nichts genutzt haben (Bild), versucht man deshalb jetzt mit Parallelveranstaltungen den vom Landtag einstimmig beschlossenen Tag der Franken zu torpedieren!

Derartiges kann nur in einem Bundesland funktionieren, in dem 80 % aller Führungsposten, vornehmlich in der staatlichen und halbstaatlichen Verwaltung, von Anhängern einer Partei besetzt sind. Diese Partei hat aber (berücksichtigt man Nichtwähler und Sonstige) höchstens 30 % Zustimmung in der Bevölkerung!

Deshalb heißt die Parole, Flagge zeigen, gerade auch bei Gegenwind. „Franken, etzt erscht recht!“ Auf zum Tag der Franken nach Bad Kissingen! Nicht die Oberbayern sind unser Problem, sondern unsere „vorauseilenden Gehorsamsfranken“ hier vor Ort!

Joachim Kalb, Weidenberg

Die “mia san mia” Fraktion und Ihre Skalven wollten den Tag der Franken torpedieren.

Ausgerechnet am “Tag der Franken”

Fränkischer Tag, Frankenpost, Main-Post, Nordbayerischer Kurier, Nürnberger Nachrichten und andere am 30.05.2011

Der Fränkische Bund wehrt sich gegen die Ausrichtung des „Bayerischen Heimattages“ ausgerechnet am „Tag der Franken“ Anfang Juli in Bad Kissingen.

Mit dieser Veranstaltung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege solle anscheinend der „Tag der Franken“ torpediert werden, kritisierte das Vorstandsmitglied des Fränkischen Bundes, Joachim Kalb, in einer Mitteilung vom Sonntag.

Der „Bayerische Heimattag“ ist vom 1. bis 3. Juli im oberfränkischen Bad Steben geplant, der „Tag der Franken“ findet am 3. Juli in Bad Kissingen statt. Vom Bayerischen Verein für Landespflege mit Sitz in München war dazu am Sonntag keine Stellungnahme zu erhalten.

Nach Ansicht Kalbs, der seit Jahren für ein selbstbewussteres Auftreten der Franken wirbt, steckt hinter der Terminwahl des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege eine klare Absicht: „Wer glaubt, dies geschehe zufällig, dem ist nicht zu helfen“, betonte Kalb in einer Stellungnahme. Die Altbayern wollten anscheinend nicht akzeptieren, dass der „Tag der Franken“ von Jahr zu Jahr erfolgreicher werde und versuchten ihn nun zu bajuwarisieren.

Der im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtete „Bayerische Heimtag“, der unter anderem vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) unterstützt wird, beschäftigt sich in diesem Jahr mit „Grenzerfahrungen im Herzen Deutschlands“ und will dabei die Probleme früherer Grenzregionen beleuchten.

dpa/aug

Und für 2012 in Schwabach bereitet die schwarze Fraktion schon wieder ihr Programm vor. Wir sagen dazu

2012:
** Schwabach

Auf die “Volksdemokratie” der CSU verzichten wir.


Wir wollen keine Festredner aus Oberbayern an unseren Frankentag!


Wir wollen unseren Frankentag selbst bestimmen und feiern, und nicht von den CSU Getreuen ferngesteuert werden.


Wir brauchen diesen CSU Zirkus nicht!


Die fränkischen Kopfnicker sollen in München feiern

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154.Herausragende fränkische Firmen

Mittwoch, 2. November 2011 | Autor:

Frankenlied

Wussten Sie schon, dass…sich kein Geringerer als unser ehemaliger Bundespräsident Prof.Dr.Horst Köhler nach seinem Besuch bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg am 03.März 2008 von dem ihm so geschätzten “guten und selbstbewussten Volksstamm der Franken” verabschiedete?(NZ 04.03.08)

Franken und seine Bewohnern, stehen trotz  größter Benachteiligungen durch die bayerischen Staatsregierungen - seit 1806 – hervorragende da.

Die Franken zahlen Milliarden nach München und bekommen seit Jahrzehnten aus München Brosamen zurück. Werden ab und an einmal einige Millionen für Franken locker gemacht, sind die Meldungen aus München in Rundfunk und Presse groß aufgemacht und vielfach.

Dieses Spiel geht jetzt schon über 200 Jahre so. Vor 200 Jahren hat man uns in Franken die Kunstschätze genommen, und in Oberbayern Schlösser damit gebaut. Hätte man damals die Burgen und Schlösser abbauen können, hätte man diese auch nach Oberbayern geschafft.

Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde.

Trotz all dieser Ungerechtigkeiten haben die Franken es geschafft hervorragend zu bestehen. Irgendwann merken es vielleicht auch einmal die Franken selbst, was da für ein Spiel getrieben wird.

Ich möchte hier in dieser Reihe, fränkische Firmen vorstellen, die seit vielen Jahren herausragende Leistungen zeigen.

Firma Nr.1

Firma Strohofer

Als erstes will ich hier den Autohof Strohofer vorstellen:

Wir sind einer der größten Rasthöfe in Europa – gegründet 1981 von Anton und Herlinde Strohofer – feiern wir in diesem Jahr folgende Jubiläen:

30 Jahre Autohof Strohofer in Geiselwind

30 Jahre Trucker- & CountryFestival in Geiselwind

10 Jahre Private Autobahnkirche “Licht auf unserem Weg” Geiselwind

Unser Autohof verfügt über folgende Abteilungen:

Rasthof Restaurant (24h)

Metzgerei mit eigener Schlachtung

Burger King Store

2 Shell Tankstellen mit Shops (24h)

Hotel mit Wellnessbereich (Rezeption 24h)

Tagungszentrum (bis 1.200 Personen)

Catering und PartyService

EventHalle

MusicHall

Open Air Gelände

MB Werkstatt für PKW & LKW

Waschanlagen für PKW & LKW

Autobahnkirche “Licht auf unserem Weg”

Wir veranstalten 4 große eigene Festivals:

Trucker- & CountryFestival

Street Mag´ Show – American Cars & Harleys

VW & AUDI Days – Tuning Event

Bike & Music Weekend

und sonst:

ca. 100 Konzerte pro Jahr in den verschiedensten Genres


Diese Fakten brauchen keine weitere Kommentierung, als Franken kann es ohne Bayern.


Firma Nr.2

Die Firma Föckersberger kenne ich aus meiner aktiven Berufszeit, und es ist erstaunlich wie positiv sich diese Inhaber geführte Firma entwickelt hat. Was in Franken selbstverständlich ist, nämlich kreatives arbeiten, dass ist hier gelebter Alltag.

Chronik

Erfahrung und Innovation seit Generationen.
Föckersperger- Erfahrung und Innovation seit Generationen

1865 gründete Johann Heinrich Müller in seinem Heimatort Münchaurach einen Betrieb. Kam der alte „Mühlarzt“ um nach einer Mühle zu sehen, erkannte er – so erzählt man sich – bereits am Ortseingang durch den Klang, was nicht in Ordnung war.

1971 wurde durch Georg Föckersperger mit der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Kabelpflügen, Rohrpflügen, Raketenpflügen und Seilwindenzugmaschinen begonnen.
Das Föckersperger-Kabelpflugsystem (CablePlow) ist mittlerweile ein Begriff auf der ganzen Welt.

1988 Einführung der CNC-Technik. Start eines neuen zukunftsorientierten Bereiches: Fertigung von Präzisionsteilen für unsere eigenen Maschinen, für die Industrie und den Rennsport.

2004 wurde mit der Entwicklung und Produktion von Hofladern, Radlader und Gabelstaplern (InTrac) begonnen. In einem zusätzlichen Betriebszweig wird der InTrac gebaut und europaweit vertrieben.

2005 Aufgrund der Unternehmensnachfolge wird aus der Georg Föckersperger GmbH die Günter Föckersperger GmbH für den Bereich CNC-Fertigung und die Frank Föckersperger GmbH für den Bereich Kabelpflug (SpiderPlow) und InTrac.

2008 Gründung des Tochterunternehmens Föckersperger InTrac GmbH, Entwicklung, Produktion und Verkauf von Gabelstaplern, Hof- und Radladern weltweit.

2009 Auszeichnung mit dem IHK Innovationspreis in der Kategorie „Markterfolg und Qualität“


Diese Maschinen gibt es weltweit nur von Föckersperger (alle Patente und Rechte in der Familie).

Firma Nr.3

Firma Fraas

1880
Valentin Fraas gründet in Wüstenselbitz, einer kleinen oberfränkischen Ortschaft mit großer Textil-historie, die Firma V. Fraas und beginnt mit der Produktion von Halstüchern, Kopftüchern, Schulter-tüchern und Plaids.

1894
Der Sohn Valentins, Christian Fraas, übernimmt die Geschäftsleitung. Zur Jahrhundertwende beschäftigt das Unternehmen ca. 100 Mitarbeiter.

1950-60
Arthur Fraas, Christians Sohn, setzt die Expansion des Unternehmens fort und baut das erste Fabrik-gebäude in Wüstenselbitz. Das Wirtschaftwunder der 50er Jahre nutzt die Familie, um erste Ausland-kontakte zu knüpfen.

1970-80
In den 70er Jahren werden die Produktionskapazitäten weiter ausgebaut. 1980 übernimmt der Schwiegersohn von Arthur Fraas, Dr. Robert Schmidt, die Firmenleitung.

1982
Das Unternehmen entwickelt sich weiter zum internationalen Produzenten und Anbieter von textilen Accessoires. Es werden Niederlassungen in New York, Toronto, London und Hong Kong gegründet.

1985
V. Fraas führt die Marke Cashmink® ein. Der hochwertige Acrylschal ist so weich, dass es oft mit natürlichem Kaschmir gleichgesetzt wird. Cashmink® entwickelt sich schnell zum meistverkauften Schal der Welt.

1991-97
V. Fraas erobert mit Dependancen in der Tschechischen Republik und Polen den wichtigen osteuro-päischen Markt und dehnt sich mit Niederlassungen in Japan, Korea und Russland aus.

1997
V. Fraas übernimmt das renommierte Unternehmen „Jammers & Leufgen“ und erweitert damit das Produktportfolio um Seidentücher und -schals.

2000-03
In der Volksrepublik China werden insgesamt 70 V. Fraas Stores eröffnet und ein eigener Produktions-standort für Strickaccessoires gegründet.

2005
V. Fraas feiert 125-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig wird in der aufstrebenden Modemetropole Berlin der erste V. Fraas Shop Deutschlands eröffnet, das Verkaufsbüro in Shanghai erweitert und mit dem Aufbau einer Distribution für textile Accessoires in Indien begonnen.

2006
Die Marke FRAAS wird mit der Eröffnung von fünf Stores im deutschen Markt eingeführt. Der neue Internetauftritt www.fraas.com samt Onlineshop geht online.

2008
Das neue Geschäftsfeld Solutions in Textile wird ins Leben gerufen. Der neue Internetauftritt www.solutions-in-textile.com geht online und ein eigens dafür vorgesehener neuer Produktionsstandort in Hof/Saale wird eröffnet.

2010
V. Fraas ist weltweit an 25 Standorten etabliert und beschäftigt 600 Mitarbeiter, davon 300 an den Standorten in Deutschland.

Firma Nr.4

Firma Steiner – Bayreuth

Steiner ist Weltspitze, dass können Sie hier lesen. Auch eines von vielen fränkischen Familienunter-nehmen mit Weltruf und Spitzenprodukten.

STEINER, Weltmarktführer für professionelle Ferngläser für Marine, Jagd, Vogel-, Tier- und Naturbeobachtung, engagiert sich erneut auf einem internationalen Segel Top-Event in Italien.

STEINER-OPTIK, Bayreuth wurde 1947 gegründet und ist der größte spezialisierte Hersteller hochwertiger Ferngläser für den zivilen Markt, entwickelt für die Einsatzgebiete Marine, Jagd, Vogel-, Tier- und Naturbeobachtung und den aktiven Outdoor-Einsatz, sowie den Behörden- und Militärbereich. Steiner verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz und beliefert Kunden in mehr als 70 Ländern.

Firma Nr.5


AFW Stickerei

Mit Mut, Herz und Hand zur modernen Stickmanufaktur

Die Gründerinnen Sonja Oelschlegel, Doris Rau und Birgit Rodler (v. l.)
Das Team der AFW Creativ-Stickerei

Die Geschichte der AFW Creativ-Stickerei

Die berühmten Meinel-Karnevalsmützen, hochwertige Stickereien und die offiziellen Wimpel des Deutschen-Fußball-Bundes – das Repertoire der AFW Creativ-Stickerei ist groß.

Lang und bewegt ist die Geschichte des 20-Mann-Unternehmens aus Marktleugast im Frankenwald.

Der Ursprung liegt mitten in der Kölner Innenstadt. In der Hämergasse war bis vor wenigen Jahren noch die Eleonore Meinel Fahnenfabrik zu finden, die dort in den 50er Jahren gegründet worden ist. Gleich hinter dem Ladengeschäft fand die Produktion statt. Doch die Absatzmengen stiegen und die Fertigungsräume wurden schließlich zu klein.

Auf der Suche nach einer neuen Produktionsstätte und geeigneten Fachkräften fiel die Wahl auf Franken. Die Region überzeugte als einer der wichtigsten Textilstandorte Deutschlands. Der Fleiß der Mitarbeiter brachte auch am Standort Marktleugast den erhofften Erfolg.

Doch die Krise kam nach wenigen Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten mit ansehen, wie es der Firma immer schlechter ging. Mehreren Entlassungswellen folgte schließlich der Niedergang der Fahnenfabrik Meinel. Ein schwerer Schlag für die Menschen in der ohnehin strukturschwachen Region Frankens.

Birgit Rodler fügte sich nicht dem vermeintlichen Schicksal. Die Angestellte glaubte weiter an die Leistungsfähigkeit des Betriebes und wusste: Die langjährigen Kunden kommen zurück. Es musste nur weitergehen. Birgit Rodler fasste den mutigen Entschluss, das Unternehmen selbst zu führen. Nicht allein, sondern gemeinsam mit ihren ehemaligen Kolleginnen Sonja Oelschlegel, Doris Rau und Karola Schubert.

Die vier Frauen übernahmen 2009 das Ruder in Vertrieb und Fertigung und leiten seitdem als Geschäftsführerinnen das komplette Unternehmen. Die AFW Creativ-Stickerei entstand als Nachfolgefirma der Eleonore Meinel Fahnenfabrik und führt die Tradition weiter. Birgit Rodler behielt Recht: Die treuen Kunden kamen alle wieder und bescheren den vier Frauen und allen Mitarbeitern ein gutes Auskommen.

Die drei Buchstaben AFW im neuen Namen stehen für „Abzeichen, Fahnen, Wimpel“. Die Creativ-Stickerei schafft mit ihren handwerklich gefertigten Stickereien kleine Kunstwerke. Mit Liebe zum Detail, hoher Präzision und Qualität schätzen auch Kunden wie der Deutsche Fußball-Bund die Manufaktur aus dem Frankenwald. Alle offiziellen DFB-Wimpel, die der Kapitän vor den Länderspielen an die gegnerische Mannschaft überreicht, stammen aus der Produktionsstätte in Marktleugast.

Die Firma AFW Creativ-Stickerei fertigt weiterhin von Hand die Meinel-Karnevalsmützen, darüber hinaus auch Fahnen wie hochwertige Tragefahnen für Vereine sowie Banner, Schals und Abzeichen in allen Variationen.

Mit Mut und Herz und perfektem handwerklichen Können blicken die vier Geschäftsführerinnen der AFW Creativ-Stickerei auf die spannenden Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringen wird.

Firma Nr.6


AMM

Gegründet 1951
Heute in 3. Generation als Familienunternehmen geführt

Mitarbeiter 90 (2 Auszubildende)
Ausbildungs-Betrieb für
Kaufleute (Bürokommunikation)
Fachlageristen
Servicefahrer
Fachmitarbeiter Heimtextilien (2 jährige innerbetriebliche Ausbildung)

Niederlassungen und Zweigstellen
Langenzenn (Zentrale)
Augsburg (Niederlassung)
Bietigheim-Bissingen (Niederlassung)
München (Zweigstelle)

Geschäftsbereiche und Dienstleistungen der AMM GmbH
Spezialbetrieb für Teppichpflege (Teppichwäsche) (ca 300.000 m² p.a.)
„Teppichnetzwerk“ für die Reparatur und Restauration von Teppichen
Polster- und Matratzenreinigung
Lederreinigung
Servicepartner für Schmutzfangmatten im Bundesgebiet (ca. 500.000 Matten p.a. im Tausch)
Anbieter für Waschraumhygiene (Handtuch- und Seifenspender, Toilettenpapier)
Wäsche und Vermietung von Wischmops und Maschinen Putztüchern

Internetshop und -Portal für individuell bedruckte Fußmatten (ab 1 Stück): mymat.de
mymat.de ist eine 100%ige Tochter der AMM GmbH und stellte im Jahr 2005 den ersten Endverbraucher-Internetshop zum Selbstgestalten und Bedrucken personalisierter Fußmatten online.

Mitglied im Qualitätsverbund umweltbewusster (Handwerks-) Betriebe (QuB),

damit einhergehend die freiwillige Verpflichtung jedes Jahr mindestens ein „Umweltprojekt“ umzusetzen. So wurde beispielsweise in 2011 ein Infrarot-Trocknungs-Sensor installiert. Dieser stellt sicher, dass die gewaschene Ware zum einen, den optimalen Trocknungsgrad erzielt zum anderen dieses mit geringstem Einsatz an Gas und Strom geschieht.


Firma Nr.7

Weyermann Bamberg

Weyermann® Malz hat die größte Röstungs- & Caramelisierungskapazität der Welt und gehört somit zu den Weltmarktführern.

1510
Das im Staatsarchiv Bamberg verwahrte Immunitätenbuch von 1510 enthält mit der Erwähnung einer
„Barbara Weyermenin“ den ältesten Beleg für den Namen Weyermann in der Stadtgemeinde von Bamberg.

1879
Die Gründung des Unternehmens lässt sich auf den 4. Oktober 1879 datieren, als Johann Baptist mit der
Übernahme des bekannten Firmennamens der Getreidehandlung seines Vaters Michael eine Malzrösterei
im Anwesen seiner Schwiegereltern in der Laurenzistraße 28 am Kaulberg errichtet. Unter dem Firmennamen „Mich. Weyermann’s Malzkaffee Fabrik“ produziert Johann Baptist Malzkaffee und verschiedene Sorten Fruchtkaffee. Die „Produktionsanlage“ besteht aus einer kleinen Rösttrommel unter einer Zeltplane. Johann Baptist beschäftigt einen Arbeiter.

2004
125 Jahre Weyermann Malz

Wir exportieren in 118 Länder und stellen die weltweit groesste Palette an Malzen her, die eine Mälzerei weltweit selbst produziert, allerdings sind wir nicht die größte Mälzerei der Welt, sondern „nur“ der Spezialmalzführer!! Hochgerechnet beeinflussen wir mit der geringen Gabe an Spezialmalzen zur Malzschüttung ca. 30 000 Biere der Welt in Farbe & Geschmack!

1989
Sabine Weyermann heiratet am 3.Mai 1989 Thomas Kraus, geb. am 1. Februar 1957. Er tritt 1991 in die
Geschäftsführung ein.

Bamberg Traumstadt der Deutschen, da ist es natürlich fast zwangsläufig, dass da auch hervorragende Produkte erzeugt werden. Firma Weyermann beweist das seit über 130 Jahren. Wir sind Franken, keine Baiern.(Video startet nach 30sek.)

Firma Nr.8

medwork

So fleißig, strebsam und kreativ sind wir Franken.

Seine Ziele hat er schon immer konsequent verfolgt:

Gerald Fischer

Schulabschluss, Lehre, Meistertitel waren Etappen auf dem Weg zur Gründung des eigenen Unternehmens, der Firma medwork. Der aus dem Adelsdorfer Ortsteil Lauf stammende und in Etzelskirchen sesshaft gewordene Unternehmer ist inzwischen geschäftsführender Gesellschafter seiner Firma, die seit wenigen Jahren in einem hochmodernen Gebäudekomplex im Gewerbegebiet Aischpark produziert.

Gerald Fischer wurde im September 2011 in der Alten Oper in Frankfurt für seine unternehmerische Leistung ausgezeichnet.

Aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb entwickelte sich innerhalb weniger Jahre ein moderner Industriebetrieb mit knapp 100 Mitarbeitern und drei Millionen verkauften Produkten pro Jahr. Fischer sieht die Marke medwork inzwischen europaweit etabliert und selbst in Ländern wie Kanada, Brasilien und China werde die deutsche Qualität aus dem Höchstadter Unternehmen geschätzt.

medwork setze konsequent auf den Ausbau des deutschen Fertigungsstandortes und schaffe so Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen in der Region, sagt der Chef.

Für ihn wurde aus einer Vision Realität

medwork ist der am schnellsten wachsende Hersteller im Bereich endotherapeutischer Produkte und Lösungen

Innovation
Seit 1998 ist medwork der kompetente Partner für innovative Produkte und Leistungen auf dem Gebiet der flexiblen Endoskopie. Die Kraft für Innovationen schöpfen wir aus unserer langjährigen Erfahrung in Produktion und Vertrieb von endoskopischen Erzeugnissen. Zusammen mit führenden nationalen und internationalen Endoskopie-Zentren entwickeln wir neue medwork-Produkte, -Lösungen und -Systeme um unsere Kunden und Partner auf der ganzen Welt mit anwenderfreundlichen Instrumenten höchster Präzision zu überzeugen.

Perfektion


Die Sicherheit und Gesundheit des Patienten verlangt nach höchster Perfektion. Wir sind uns dieser hohen medizinischen Verantwortung bewusst. medwork verbindet exzellentes Produktions-Know-how mit fundiertem Wissen endoskopischer Interventionen.
Deshalb entwickeln und produzieren wir Lösungen, welche die Anwendung des medwork-Instrumentariums immer einfacher und sicherer machen. Wir sind permanent bestrebt die hohe Qualität unserer Produkte und Leistungen kontinuierlich zu verbessern. Deshalb sind wir selbstverständlich nach EN ISO 13485:2003 zertifiziert und erfüllen als Hersteller die Anforderungen der Richtlinie 93/42 EWG über Medizinprodukte.

Präzision
In unserem Firmensitz in Höchstadt/Aisch produzieren wir medwork-Produkte mit Hilfe modernster Produktionsverfahren. Dabei setzen wir ausschließlich Materialien, Herstellungs- und Prüfprozesse ein, die den höchsten Qualitätsanforderungen standhalten.
Unsere erfahrenen und fachkompetenten Mitarbeiter entwickeln hier innovative und anwenderfreundliche Lösungen für die flexible Endoskopie und fertigen diese in höchster Präzision.




Diese Serie wird laufend ergänzt.

Es könnten hier viel mehr Firmen vorgestellt werden, wenn wir es nicht mit den Franken an sich zu tun hätten. Da gibt es z.B. Firmen, die Ihre Tore öffnen, wenn der bayerische Staatssender BR aufkreuzt, die Schotten  aber dicht machen, wenn ein fränkischer Blogger mit Stolz  fränkische Spitzenfirmen vorstellen will. Ich sage dazu nur: Typisch fränkisch!

Besonders auffällig ist, dass da wo Franken in den letzten Jahrzehnten am meisten benachteiligt wurde, nämlich in Oberfranken, die meisten Absagen zu verzeichnen waren. Warum? Da kann man nur spekulieren.

Vielleicht hofft man in Oberfranken immer noch, dass wenn die Töpfe in Oberbayern überquellen für Oberfranken etwas abfällt, und man sich jetzt bei der “mia san mia” Fraktion nicht unbeliebt machen will? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es auch, der seit Jahren im Umlauf befindliche Virus des voreilenden Kadavergehorsams  gegenüber der weiß-blauen Staatsregierung.

Natürlich werde ich die Firmen die abgelehnt haben hier weder mit einen Link anzeigen, noch namentlich erwähnen. Denn, wenn man nicht soviel hinter seiner fränkischen Identität steht, dann verdient man es auch nicht hier präsentiert zu werden.

Ob die Behauptungen der Baiern, dass sie Spitze sind zutreffen, können Sie hier nachlesen.

Sind die Bajuwaren Spitze?

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137.Top100 – Frankenwunder

Sonntag, 5. Juni 2011 | Autor:

Frankenlied

Wie wunderschön unser Frankenland ist, zeigt hier nur ein kleiner Ausschnitt.

Quelle: Nordbayern.de

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136.Franken zeigen Flagge – etz erscht recht

Montag, 30. Mai 2011 | Autor:

Frankenlied

Franken zeigen Flagge – etz erscht recht

Mit Methoden der sozialistischen Planwirtschaft verweigert der Bezirk Unterfranken der einzigen fränkischen Fahnenfabrik aus Marktschorgast einen Stand auf dem Tag der Franken in Bad Kissingen. Man möchte den Einzelhandel in Unterfranken schützen, sprich, die Händler, die dort Flaggen „Made in China“ verkaufen. Herr Mauritz und Herr Hack wären in Kuba besser aufgehoben.

Aber auch der Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, Herr Dr. Dippold, der kürzlich von seiner Bezirksregierung mit dem Frankenwürfel ausgezeichnet wurde, hat sich zum Tag der Franken was ganz besonderes einfallen lassen! Über das CHW lädt er mit einem riesigen Veranstaltungsprogramm vom 1.-3. Juli zum Bayerischen Heimattag in Bad Steben ein. Wer da noch glaubt, das alles geschieht zufällig, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen

Ist es nicht eher so, dass es einigen gegen den Strich geht, dass der Tag der Franken jedes Jahr erfolgreicher wird, wie dies Kulmbach 2010 zeigte? Weil Bajawarisierungsversuche wie das Verbot der Frankenfahne an staatlichen Gebäuden nichts genutzt haben (Bild), versucht man deshalb jetzt mit Parallelveranstaltungen den vom Landtag einstimmig beschlossenen Tag der Franken zu torpedieren!

Derartiges kann nur in einem Bundesland funktionieren, in dem 80 % aller Führungsposten, vornehmlich in der staatlichen und halbstaatlichen Verwaltung, von Anhängern einer Partei besetzt sind. Diese Partei hat aber (berücksichtigt man Nichtwähler und Sonstige) höchstens 30 % Zustimmung in der Bevölkerung!

Deshalb heißt die Parole, Flagge zeigen, gerade auch bei Gegenwind. „Franken, etzt erscht recht!“ Auf zum Tag der Franken nach Bad Kissingen! Nicht die Oberbayern sind unser Problem, sondern unsere „vorauseilenden Gehorsamsfranken“ hier vor Ort!

Joachim Kalb, Weidenberg

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135.Kein “Bayern – Museum” für Nürnberg!

Montag, 30. Mai 2011 | Autor:

Frankenlied

Kein “Bayernhaus” für Nürnberg!

Wir vom Fränkischen Bund e.V. sowie auch andere Vereine fordern ein Haus für fränkische Geschichte. Schon vor 15 Jahren schlugen wir vor, dies entweder in der Cadolzburg oder in der Forchheimer Kaiserpfalz einzurichten. Das SPD-geführte Nürnberg bewirbt sich um ein Bayernhaus. Kulturreferentin Julia Lehner möchte mit dieser Bewerbung wohl bei Herrn Seehofer punkten. Als es um die Nürnberger Symphoniker oder um das Verkehrsmuseum ging, hat man geknausert. Heubisch möchte München unbedingt einen zweiten Konzertsaal aufdrängen. Im „Bayernhaus“ soll die bayerische Demokratiegeschichte dargestellt werden. Welche? Eine schwarz-rot-goldene Demokratiebewegung gab es nur in Franken. Auch die industrielle Revolution fand maßgeblich in Franken statt, da Altbayern damals keine nenneswerte Industrie hatte. Folglich wird man uns wieder alles mit dem verlogenen Wittelsbacher Kini-Kitsch zustellen und den Totengräber Frankens – Montgelas – als Schöpfer des modernen Bayerns huldigen. Wir fordern deshalb die Stadt Nürnberg auf, ihre Bewerbung zurückzuziehen und stattdessen mehr Hilfen für andere Kulturrichtungen anzufordern.

Joachim Kalb

Fränkischer Bund

Leserbriefe aus den Nordbayerischen Nachrichten

Die Frankenmetropole ist tief gesunken

Wie tief gesunken ist eigentlich die einst angesehene Frankenmetropole Nürnberg, dass sie sich als fränkische Großstadt um ein Bayern-Museum bemüht? Wer will das wirklich in Nürnberg? Fränkische Kollaborateure? Ab in den Müll mit dieser Bewerbung!

Robert Gattenlöhner, Roth

Euch werden wir schon noch bajuwarisieren!

Das denken sich die Bayern zu diesem Projekt: Ihr Franken, ihr stellt neuerdings ständig Ansprüche, mehr Berücksichtigung fränkischer Kultur und Geschichte in den Medien, mehr Museen usw. Euch werden wir schon noch bajuwarisieren! Eine Museum für bayerische Geschichte mitten im Herzen Frankens, mit blauweißer Dauerbeflaggung, ja, das wäre gerade richtig.

Angelika Röhnisch, Stein

Kein Interesse an bayerischer Bierdimpfl-Historie

Wenn die von Bayern geraubten fränkischen Kultur- und Kunstschätze, die seit 200 Jahren rechtswidrig in München lagern, über das Bayern-Museum endlich wieder nach Franken kämen, könnte ich mich direkt für eine solche Einrichtung erwärmen. Ansonsten aber kann mir eine solche Bayern-Show in Nürnberg oder sonstwo im fränkischen Land gestohlen bleiben. Leute, zeigt endlich einmal a bissla Stolz auf Eure fränkische Heimat! Wir waren nie Baiern und werden es nie sein! Was wir brauchen ist ein Museum für fränkische Geschichte. Die gibt viel mehr und viel Interessanteres her als die bayerische Bierdimpfl-Historie.

Bruno Tragnert, Fürth

Wir brauchen ein „Haus für fränkische Geschichte“

Es ist mir und vielen Franken unbegreiflich, wie sich die Stadt Nürnberg und andere Städte den bayerischen Machtapparat, für ein Museum der bayerischen Geschichte, dermaßen anbiedern kann. Seit Jahren fordern viele Franken ein Museum für fränkische Geschichte, was von München und der „Mir san mir”-Fraktion unerhört bleibt. Mit diesen Museum will man noch mehr die Geschichte der letzten 205 Jahre Baiern – Franken schönreden. Wenn man in Europa über Europa Regionen nachdenkt, und Nürnberg wahrscheinlich die Hauptstadt einer Europa Region Franken wird, dann brauchen wir solch eine Einrichtung unserer Besatzer und Ausbeuter nicht.

Martin Treml, Oberreichenbach

Ein Ausverkauf der fränkischen Seele

Man kann es kaum glauben, dass sich Nürnberg ernsthaft um ein Bayern-Haus bewirbt. Das ist ein weiterer Ausverkauf der fränkischen Seele. Die Mächtigen in Bayern können sich über diese erbärmliche fränkische Verhalten sicherlich freuen.

Robert Rührschneck, Stein

Wie ein „China-Museum“ in Tibet

Ja, wo leben wir denn? Ein „Bayern“-Museum in Nürnberg, in Franken? Das ist ungefähr so, als würde man ein „China-Museum“ in Tibet kreieren. Das ist völlig undenkbar. Richtet das „Bayern-Museum“ doch im Jodel- und Lederhosenparadies ein oder im Hofbräuhaus, aber nicht im Herzen Frankens! Aber nun im Ernst: Man möge doch in Altbayern ein „Bayern-Museum“ schaffen und in Franken ein Haus, in dem fränkische Geschichte dokumentiert wird: Und zwar mit den wertvollen fränkischen Kunst- und Kulturgegenständen, die immer noch als bayerisches Diebesgut in München aufgehoben werden.

Johann Kraus, Nürnberg

Bayern-Museum gehört auf den Dachboden von Stoiber

Dümmer geht’s nümmer! Oder soll es sich hierbei um fränkische Entwicklungshilfe für Bayern handeln? Ein „Bayern-Museum” gehört z.B. auf den Dachboden von Stoiber oder in den Keller von Seehofer, aber nicht nach Nürnberg und auch in keinen anderen fränkischen Ort.

Adam Stöcklein, Kronach

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123.Fränkisch is doch der allerschönste Dialekt – Teil 3

Montag, 17. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

Der fränkische Mann und seine Sprache - ein analytischer Abriss mit Beispielen

Im südlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland lebt seit Jahrtausenden ein Volk, welches sich durch einige Eigenarten deutlich von anderen Erdbewohnern abhebt. Es handelt sich hierbei um die Franken.

Ein besonders markantes Merkmal dieser eigenen Menschenrasse ist die verbale Ausdrucksform, welche speziell von den männlichen Franken perfektioniert wurde. Es ist diesem Volksstamm gelungen, eine Sprachform zu entwickeln, deren Prägnaz und Kompaktheit bislang nicht übertroffen wurde.

Meist beschränkt man sich auf nur drei Worte pro Satz. Einige Ausdrücke haben sogar nur wenige Buchstaben. Die in der modernen Datenverarbeitung üblichen Reduktionverfahren versagen vollständig, da eine weitere Komprimierung physikalisch nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grunde wird derzeit eine weltweite Einführung dieser Sprache zumindest in der Textverarbeitung diskutiert.

Leider ist es der Sprachwissenschaft trotz erheblicher Anstrengung bis Dato nicht gelungen die Entstehungsphasen dieser Sprache eindeutig zu rekonstruieren. Man vermutet lediglich, das eine in dieser Region verbreitete Droge namens Bier an der Entstehung beteiligt war. Der Konsum dieser Droge wird dort übrigens als “saufn” bezeichnet und wirkt hauptsächlich auf das Sprachzentrum im Kleinhirn. Entgegen all diesen Widrigkeiten ist Franken insgesamt ungewöhnlich erfolgreich. Der Fränkische Mann ist anpassungsfähig und lernbereit, hat eine stattliche Gestalt und ist stets kommunikationsbereit. Bereits nach kurzer Betrachtung erkennt man seine charismatische Ausstrahlung. Der gesellschaftliche Erfolg des Franken ist im Wesentlichen vom seinem sicheren Auftreten gekennzeichnet. Von Nicht-Franken wird er manchmal als etwas forsch angesehen. Dabei handelt es sich lediglich um die natürliche Urkraft die der Franke im Laufe der Evolution(Gschmarri) erworben hat.

Allein durch seine dynamische Gesamterscheinung wird er sofort anerkannt und respektiert. Er artikuliert, wie erwähnt, stets knapp, treffend und präzise. Anhand der folgenden Beispielen soll gezeigt werden, wie sich der Franke in verschiedenen Situationen ausdrückt:

Man erkennt deutlich Ihre nicht-fränkische Abstammung Breuss
Ich hege starke Recentiments gegenüber Norddeutschen Saubreuss
Es handelt sich um einen Südeuropäer A Necher
Sie machen auf mich einen sehr ängstlichen Eindruck Muffngänger
Ihr Bildungsgrad scheint eher niedrig angesiedelt zu sein debb
Ihre f. nsichten sind für mich nicht nachvollziehbar Kumm, derzähl nix
Nach meiner subjektiven Einschätzung verfügen Sie über eine gewisse Naivität Debberla
Ich verspüre eine ungewöhnlich heftige Aggression gegen Sie Ich hau der anna nei  dast       die speist
Ich rate Ihnen dringend zu etwas mehr verbaler Zurückhaltung Halt die Babbm
Ich erkenne in Ihren Äußerungen keinerlei Logik Gschmarri
Infolge heftiger Erheiterung musste ich unerwartet urinieren und befeuchtete mir dabei das Beinkleid Vor lachn in die husn brunnst
Dami habe ich absolut nicht gerechnet Leggst mi am Arsch
Ich darf Sie doch höflichst ersuchen diesen Ort umgehend zu verlassen verschwind
Derzeit bin ich nicht bereit mich mit Ihnen und Ihren Ansichten in irgendeiner Weise auseinander zu setzen Konnst mi a wenig gern hom
Hiermit drohe ich Ihnen ernsthafte körperlich Gewalt an Brauchst a schelln

Das betriebliche Zusammenleben schweißt im Laufe der Jahre zu einer festen Gemeinschaft zusammen. Auch ohne viele Worte versteht man sich. Der Fränkische Mann konzentriert sich auf den Kern der Sache und verzichtet dabei bewusst in seiner Ausdrucksweise auf übertriebene Floskeln oder Schönfärberei.

Ich kann Ihrer Berufsgruppe nur wenig Wertschätzung entgegen bringen Dullnrahmer
Es war nicht besonders kollegial von Ihnen, diese Information an die Geschäftsleitung weiter zu geben Maulaff
Es fällt mir schwer den Gedankengängen unseres Betriebsleiters zu folgen Der Kappo hatt an Badscher
Ich bin derzeit sehr beschäftigt, werde mich aber im Anschluss um Ihr Anliegen bemühen Glei bin i do
Ich sehe mich derzeit völlig ausser Stande, die gegebene Situation irgendwie zu verbessern do kannst nix machn
Im Interesse der friedlichen Koexistenz bin ich jederzeit zu Kompromissen bereit wennst manst
Ich möchte Ihre Entscheidung weder beeinflussen noch ihr im Wege stehen Is doch mir woschd
Das kann ich mit absoluter Sicherheit ausschließen Su a gschmarri
Ihre Reaktion halte ich für reichlich übertrieben bist bleed, doldi
Sollten Sie mein Büro nicht unverzüglich verlassen werde ich zu etz aber schnell naus Gewaltausbrüchen neigen etz aber schnell naus
Ich habe gewisse Zweifel an Ihre Darstellung gwies net
Ich tendiere eher zu “NEIN”, bin mir aber durchaus nicht sicher des glaab ich net
Ich bin geneigt “JA” zu sagen, sehe aber noch Unsicherheiten Basst, (wahlweiße auch:)Eh kloar
Von diesem Artikel haben wir einen riesigen Lagerbestand saumäßig viel do
Sie haben fachlich erhebliche Wissensdefizite Doldi
Das Qualitätsniveau der Ware ist unbefriedigend graffI
Der Kollege hat sich bei der Anfertigung des Teils große Mühe gegeben Basst scho
Wir sollten uns gemeinsam dazu entschließen, dieses Projekt umgehend zu beginnen back mers
Mit den Inhalten dieser Fachrichtung bin ich völlig unbelastet wos willst du vo mir?!
Würden Sie bitte diese Maschine in Gang setzten fahr a mol dei maschin nauf
Ich muss meiner Überraschung Ausdruck zu verleihen leckst mi am oarsch
Ich bin mit dieser Situation im Moment völlig überfordert scheiße; su a scheiß
Sie sehen abgekämpft aus. Gönnen Sie Sich doch eine Pause bleib a mol logger
Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie mich in dieser Angelegenheit nicht weiter behelligen würden Steich mer am Frack
Dieses Dokument ist zur lizenzfreien Weitergabe, Veränderung und Ergänzung freigegeben mach wast magst
Ihre Herkunft scheint eher dem kriminellen Milieu zu entspringen Fregger
Ihr Gesichtsausdruck verrät in aller Deutlichkeit Ihre Gedankengänge Du schaust wie a Acherlawenns blitzt
Ich habe Ihre Worte akustisch leider nicht verstanden
Der Wetterbericht hat für die nächsten Tage ein Hochdruckgebiet angekündigt schee solls wem
Ich darf Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung meinen Dank aussprechen Dank der recht schee

Um als Fränkischer Mann beim zarten Geschlecht erfolgreich zu sein, bedarf es eines gewissen Einfühlungsvermögens, was im Dialog aber nicht zwangsläufig komplizierte Redewendungen erfordert.

Der Fränkische Mann bevorzugt auch hier eher knappe Formulierungen, was die Fettnäpfchenquote deutlich senkt und damit die Erfolgsaussichten steigert. Er begibt sich eben nur widerwillig auf rhetorisches Glatteis.

Die Gesprächspartnerin wird dies zu schätzen wissen.

Für Meine Begriffe haben Sie die Altergrenze deutlich überschritten olda Schachtel
Es handelt sich um eine attraktive Dame, die exakt in mein Beuteschema passen würde saubers Madla
Der Liebe Gott hat Sie leider nur spärlich mit Schönheit ausgestattet hässlicher Vochel
Ihr Gesäß könnte man eventuell als etwas unförmig betrachten motz oarsch
Sie haben ein ausgesprochen wohl geformtes Popöchen scheener popers

Auch der Strassenverkehr hat bekanntlich Tücken. Nachdem dieser in fränkischen Manneskreisen oft und detailliert diskutiert werden, hat sich ein gewisser Jargon entwickelt, welcher an Deutlichkeit keine Wünsche offen lässt. Auch nicht-fränkischen Mitbürgern ohne jegliche Vorkenntnis fällt es leicht, den Schilderungen zu folgen:

Es hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet gschebbert hats
Der ungünstige Geschehensablauf war so nicht vorhersehbar bleed gloffn
Der Fahrzeuginsasse hat sich erhebliche Verletzungen zugezogen blutt wi’d sau
Er ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen had si darrend
Der Radfahrer ist soeben schwer gestürzt der is nunder gfolln
Dieser Zeitgenosse ist leider soeben verstorben der is hie

Alles verstanden?

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115.Metropolregion Nürnberg/Franken – das Markenzeichen Franken setzt sich durch!

Freitag, 14. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

Metropolregion Nürnberg/Franken – das Markenzeichen Franken setzt sich durch!
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

Vor ca. 2 Jahren tauchte der Begriff Metropolregion Franken in der IHK-Zeitschrift auf. Norbert Gramlich schrieb damals die IHK an, wann es denn so weit sei. Nachdem der clevere Nürnberger OB Dr. Maly auch die Unterstützung der Staatsregierung und des Landtages erkämpft hatte, wurde die Angelegenheit zum Selbstläufer, die Presse überschlug sich. Auch der FB hat in Form von Leserbriefen und Veranstaltungsberichten kräftig mitgemischt und “Oberbedenkenträger” wie EU-Parlamentarier Dr. Wuermeling (CSU) und den Coburger OB Kastner (SPD) “zurechtgerückt”. Mit fliegenden “Franken-Fahnen” bekannten sich die fränkischen Kommunen und Städte zur Metropolregion Nürnberg/Franken. Nur wenige wie Schweinfurt standen abseits, was vielleicht an der zögerlichen Berichterstattung der Mainpresse lag. Originalton Dr. Mronz, OB Bayreuth: “Es gilt unseren leistungsstarken fränkischen Kultur- und Wirtschaftsraum zur Selbstbehauptung im großen Europa herauszustellen.” Dem ist nichts hinzuzufügen. Sich vom “Kirchtumdenken” abzuwenden und gesamtfränkisch zu denken, forderten auch Minister Schnappauf und die JU. Wie es aber in der Parteipolitik oft so ist, wurde wieder “hinten herum” von einigen CSU-Leuten der Begriff Metropolregion “Nordbayern” gestreut. Unkritische Journalisten wie Herr Schmälzle vom “Nordbayerische” Kurier (BT) übernahmen arglos diesen Begriff.

Einige “Softifranken” haben es scheinbar noch nicht “geschnallt”, dass aufgrund der massiven Benachteiligungspolitik durch das zentralistische München der Pseudobegriff “Nordbayern” sehr negativ besetzt ist und für Bayern dritter Klasse und bayerisch Sibirien steht. Es scheint sich auch noch nicht überall herumgesprochen zu haben, dass Metropolregionen länderübergreifend sind. So gehört bereits das fränkische Aschaffenburg zur “hessischen” Metropolregion Frankfurt; und es wird höchste Zeit, dass sich das thüringische Sonneberg, Hildburghausen und Meiningen sowie das württembergische Tauberbischofsheim unserer neuen Metropolregion Nürnberg/Franken anschließen. Ende April stimmte die Konferenz der Raumordnungsminister in Berlin der Aufnahme zu. Die Zustimmung der EU-Kommission ist nur noch Formsache. Herzlichen Glückwunsch Herr Dr. Maly und herzlichen Glückwunsch auch an uns selbst – wir sind unserem Herzenswunsch, einer selbst bestimmten Region Franken, einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Nun gilt es, das Erreichte nicht wieder durch parteipolitischen Hickhack und fränkisch-zänkisch zu verwässern!

Durch das vorläufige Scheitern der EU-Verfassung wurde uns vorläufig die Möglichkeit verbaut, über ein EU-Volksbegehren die Europaregion Franken endgültig festzuklopfen.

Wenn man täglich erlebt, wie fränkische Bürger sich immer und immer wieder von der weiß – blauen “”mir san mir” Fraktion einlullen lassen, dann kann man nur hoffen, dass die großen Benachteiligungen die Franken die letzten 204 Jahre durch Baiern erlitten hat, endlich auch vom letzten Franken erkannt werden. Für die Benachteiligungen zur Zeit und in den zurückliegenden 50 Jahren steht eine Partei. Also wacht endlich auf und wählt fränkisch.

M.T.

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109.Fränkisch ist doch der allerschönste Dialekt – Teil 2

Montag, 3. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blog Besucher,

wir Franken müssen uns immer mehr unserer Wurzeln und unserer reichhaltigen Tradition bewußt sein. Bei der Suche nach Mundartbegriffen im Internet, bin ich auf die Homepage von Dieter Rieß gestoßen. Ich möchte Sie ermuntern in diesen Schätzen zu “graben”, es lohnt sich.

Homepage von Dieter Rieß

Ich freue mich, dass Sie im Moment mein Gast sind.

Auf diesen Seiten finden Sie musikpädagogische Tipps für die Arbeit mit Kindern und Senioren aus der Praxis für die Praxis, Sie erfahren vieles über bodenständiges Brauchtum unserer Gegend, amüsieren sich hoffentlich über so manchen Ausdruck und so manchen Spruch im Dialekt Südmittelfrankens, schmunzeln sicher über Heiteres und Besinnliches und erfahren, wer ich bin und womit ich mich beschäftige.

Sehen Sie sich um, Sie werden sicher viel Interessantes finden.

Fränkische Mundartbegriffe

Sprachregeln:

doppelte Selbstlaute werden lang gesprochen
bei doppelten Mitlauten ist der Selbstlaut davor kurz
muss ein i nach einem e alleine gesprochen werden, so ist das
so notiert => -i
z.B. Schle-icha = Schlehe

das Geschlechtswort „der“ wird gekürzt mit einem sehr dunklen a gesprochen
ähnlich wie der Endlaut des englischen Artikels „the“ und wird so dargestellt â
z.B dâ Vaddâ – der Vater

Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass bei uns in Franken der Babba Dee dringd (der Papa Tee trinkt), was heißen soll, dass es in unserem Dialekt keine harten Laute wie „t“ und „k“ gibt. Dafür benutzen wir das „d“ und das „g“.

Ein guter Rat:
Lesen Sie sich die Mundartbegriffe laut vor!

Fränkisch – Hochdeutsch

A
hosawüld verrückt, überdreht
a Horrla leichter Rausch
a net vâkäierd gern gelitten
aa(r)dli nett
aafbelzn einen Obstbaum veredeln
Aafdermandi Dienstag
aafg”schdellder Hennadreeg geringschätzig für Angeber
aafkobbm rülpsen
aafleina auftauen
aaschifdi allein ohne Partner
aaseiderd einseitig
abbl immer
Äbier Kartoffel
Äbiergmöis Kartoffelsuppe
Äbiernschlendern Kartoffelsuppe
Äbiernschlendern mid Maseru Kartoffelsuppe mit Majoran
Äbiernschobber Kartoffelnudeln
Äbirschderz Kartoffel zerstoßen in der Reine
Abwe-ing Durchfall
Ächerla Ähre
ächern Ähren lesen
afbelzn veredeln
aff der Bass aufpassen, auflauern
afmandln sich aufplustern
afmandln Gras aufbocken
afschdeggn Rindern Futter einlegen
aggern pflügen
aggrad genau
Äichsn Achsel
Äischba Espan
Äivadder Trauzeuge
Ala Großmutter
aldâ Schdinker Faulpelz
Alde mei Alde Ehefrau
Alder mei Aldâ Ehemann
alderiern sich aufregen
all Driid immer, jeden Moment, auf jedem Tritt
all geddli Dooch alle Tage
alldochi Werktage, für W.
alldochis Klad Werktagskleid
alldoochis Klaad Werktagskleid
Allerweldspadschn Frau austratschend
alli-alli-alli….” so ruft man Gänse
Alludi Piment
Ambirla Funzel
amend vielleicht
amml immer
an Fizzer hoom ein bisschen verrückt sein
an Socher dou Bemerkenswertes sagen
Ananas Erdbeeren
and Sehnsucht haben mir is and
and dou sich sehnen
and dou Heimweh haben
Ander Andreas
Anderich Erpel
Anderling Jungkuh nach dem ersten Kalb
Anderling bei Zwillingsgeburten das zweite Kalb
Anga Nacken
Annamierl Anna-Maria
arch saa arg sein des is mer arch das ist mir arg
asserwendi außen, auswendig
Aungglos Brille
ausbichd wenn einer beim Trinken etwas verträgt
ausdofferd ausgetrocknet (Nahrungsmittel)
ausfisln genau ausfragen
aushöllern aushöhlen
Ausnahm Ausnahme
ausnaschdn entasten
ausschnouchdln auskundschaften
Aussecher Kranker
Ausseecher jemand der schlecht aussieht (krank ist)
B
Ba(r)n Futtertrog
Babberdeggl Pappkarton
Babberla Klebeetikett, Pflaster
Babberla Pflaster
Bäbi Babette
Bach Backmenge
Badder Schmuckkette, Halskette
badderne-id vorsichtig
baddln sich auf einen Streit zu bewegen
Badln wenn sich beim Spinnen und Wolle Wickeln, Schleifen bilden
Badschari Bescherung à dou houscht dei Badschari da hast du deine B.
badschen verpatschen, verraten
Badscherli Kinderhändchen
Badzer Schnuller
Baggers Kartoffelpuffer
ballafdi bald
Bambferli Füße eines Kleinkindes
Bamsn Kinder
Bänder braddn die Bänder zum Strohbinden auslegen
Bangerd ungezogenes Kind
Barabâ Schlitzohr, gutütiges Schimpfwort
Barasol Regenschirm
Bärbl Barbara
Barcherd Stoff angerauht
Bardl Bartholomäus
barfessi barfuss
Bärschla junger Bursche
Bas Kusine
baua anpflanzen
Bauernfreidi bäuerlich für Regentag (im Sommer)
Baunzer Kartoffelnudeln
Baunzerli kleine aus Fasern bestehende Wollkügelchen z.B. am Wollpullover
Baunzn Rohrnudeln
Baunzn Rohrnudeln
Bazzer Schnuller
Bebberla Losung eines Hasen
Bebbm Ausschlag am Mund
Beck Bäcker
Beddâ Rosenkranz
Beddala aufgesetzter erster StockFutterschneidemaschine neben der Fouderkammâ
Beddbrunzerla Buschwindröschen
Bedder Halskettchen
Bedzerla Jungschaf
Beedkiddl Nachthemd
Beerndreeg Lakritze
Beggla Stopfei für Strümpfe
Be-icherranzn Schultasche
Be-ichersoog Schultasche
Be-iderla Petersilie
Beigl Hackbeil
beißn jucken
Bember Kater
Bemberla Losung eines Hasen
bembern Geschlechtsverkehr haben
benzn so lange nerven, bis man etwas bekommt
Bezzala kleines Schaf
bfliedschn weinen
Bfobferla Motorrad (früher)
bfobfern vor sich hin schimpfen
B’halder Schrank Kleiderschrank
B’hälderla Schränkchen
bibbern frieren
Biberla Jungpute
biberla-bib-bib so ruft man Puten
Biesgurn Frau zänkisch
Bießgurgn böses, zänkisches Frauenzimmer
Bifang Ackerzeile

Viele Wörter von A bis Z, können Sie auf der Homepage finden. Viel Spaß und Gewinn dabei.

M.T.

Thema: Frankenseite | Ein Kommentar

60.Fränkisches in Sozialkunde

Samstag, 3. Juli 2010 | Autor:

Frankenlied

Der Fränkische Bund wird zum ersten Mal in einem für Bayern zugelassenem Schulbuch der Sozialkunde eingehend erwähnt.

Der bekannte Klettverlag aus Stuttgart geht im Bereich Landes- und Kommunalpolitik (Seite 106/107) auf einer Doppelseite auf das Thema „Frank und frei“ ein und zitiert komplett aus der Satzung des Fränkischen Bundes e.V. den § 2: „Hauptziel des Vereins ist die Bildung eines Landes Franken in der Bundesrepublik Deutschland…..“

Anhand dieser Erläuterung wird die Frage nach der fränkischen Identität gestellt und u. a. die negative Bevölkerungsentwicklung in Franken in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesamtbevölkerung in Bayern dargestellt.

Es wird auch argumentiert, dass die vom Fränkischen Bund angesprochenen Themen: Beutekunst, Gängelung der Franken, wirtschaftliche Benachteiligung usw. heute alles Popanz ist und durch die in den letzten 20 Jahren vorgenommenen „Ausgleichsmaßnahmen“ der Bayrischen Regierung, der Fränkische Bund keine Chance hat, seine Ziele zu erreichen.

Vielleicht schafft die Auseinandersetzung der Lehrer mit den Schülern für Denkanstöße bei den aufgeworfenen Fragestellungen.
Quelle: WIR – Wir in Franken

Schulbuch: Anstöße 10 – Sozialkunde Bayern
Preis € 14,50 – ISBN 978-3-12-065600-5

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59.Franken (be) fördern!

Samstag, 3. Juli 2010 | Autor:

Frankenlied

Eine immer währende Herausforderung an Kreativität und Beharrlichkeit
von Wolfgang Hoderlein, MdL

Wenn die Fußball-Europameisterschaft vorbei ist, so hoffe ich sehr auf die Fortsetzung eines dort aufgekommenen Phänomens – der Beflaggung von Autos mit der Deutschlandfahne, allerdings dann mit der Frankenfahne zum Ereignis “Tag der Franken 2008″. Wie sehr das auch gelingen mag, es ist Ausdruck einer Wandlung. Denn 2005 oder vorher wäre jeder Versuch, über eingeweihte Kreise hinaus das Thema Franken zu befördern und durch die Flaggen auch zu symbolisieren, fehlgeschlagen.

Das Gedenken an “1806 – 2006 – 200 Jahre Franken-Bayern” hat m. E. den Auslöser gegeben, ganz entscheidend durch die Aktivitäten des Fränkischen Bundes angestoßen und getragen. Auch für mich war dies plötzlich eine Ausgangsposition, wie ich sie früher für mein Anliegen (Ober-)franken im politischen Bereich nie fand. Dieser neue Nährboden, weiter begünstigt durch fruchtbares Klima und gute Winde ist es, der die Causa Franken weiter nach vorne bringt. Aber Obacht! Schnell kann der Rausch auch wieder verfliegen. Deshalb gilt es mit großer Beharrlichkeit und möglichst unerschöpflicher Kreativität (Nix da, von wegen “Hirn ist aus”) die Sache Franken zu (be)fördern.

Auf der politischen Ebene ist der Bereich der generellen Gleichbehandlung bzw. Nichtbenachteiligung Frankens unerschöpflich: Finanzausgleich, Wirtschaftsförderung, öffentliche Einrichtungen und Behörden, Investitionen in Bildung und Forschung, alle Belange zur Bewahrung der kulturellen Identität, historisch korrekte Darstellung der Geschichte Frankens, der ständige Kampf, insbesondere mit dem Bayer. Fernsehen, Umgang mit der Rückgabe-Forderung von Kulturgütern (Domschatz u.a.) und so weiter und so fort.

Seit zwei Jahren versuche ich in der Flaggenfrage voranzukommen. “Sieg kommunale Gebäude, Teilsieg Landratsämter, Niederlage Staatsgebäude”, so lautet die Zwischenmeldung, auch unter unserem fränkischen MP-Landsmann, dem Günther aus Nürnberg. Ein weiteres Bemühen gilt der angemessenen Repräsentation fränkischer Kultur in den Veranstaltungen des Freistaats Bayern, auch und besondere in seinen Vertretungen in Brüssel und Berlin. Schließlich will ich aktuell erreichen, dass im nächsten Grünbuch der EU und der Revision der entsprechenden EU-Verordnung der Begriff  “Franken, fränkisch” als geschützter Begriff der EU-Herkunftsbezeichnungen für Lebensmittel aufgelistet wird. So etwas wie “Bayrischer Meerrettich” darf einfach nicht mehr passieren, Leider nicht gelungen ist auch der Versuch, die Deutsche Rentenversicherung davon abzubringen, die Fusion ihrer bisherigen LVA’s Ober-/Mittelfranken und Unterfranken in “Nordbayern” umzubenennen. Mein Vorschlag “Deutsche Rentenversicherung Franken” wurde abgelehnt.

Aber, suwos macht uns Franken nur hädder, odder? So melde ich abschließend zur Beruhigung, dass es mir gelungen ist, bei der Spitze der Deutschen Bahn Gewissheit darüber zu erlangen, dass das Frankenstadion nach seiner kulturschändenden Umtaufe in Easy-Credit-Stadion nun nicht nach sich zieht, dass der Bahnhof “Nürnberg-Frankenstadion” auch künftig nicht Easy-Credit-Halt  heißen soll. Man hat mir zugesichert, dass es (b.a.w.) bei “DB-Halt Nürnberg-Frankenstadion” bleiben soll. Subber, odder?

An Tagen, wo man solche Briefe bekommt, da macht mer gern a’ Seidla auf. Der Fortschritt ist eine Schnecke, der fränkische allemal. Kein Grund zur Traurigkeit, sondern nur zu weiterer Entschlossenheit.

In diesem Sinne allen Menschen guten Willens
fränkisch verbunden Ihr Wolfgang Hoderlein

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