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130.Bayernstaat – eine Verhöhnung Frankens

Samstag, 12. März 2011 | Autor:

Frankenlied

Nicht hinnehmbare Realitäten im Bayernstaat:
Bereits im Niedergang hält die CSU um so verbissener und militanter an ihrer vermeintlichen Superformel
50 %+x = CSU = Bayern = Erfolgsgarantie fest.



Die FDP, die alleine an diesem Verhalten etwas ändern könnte, schaut gebannt wie das Kaninchen auf die Schlange dabei zu.

Für die fränkischen Verantwortungsträger wurde die Parole ausgegeben:

Einer von vielen fränkischen Volksvertretern die schweigen

Jegliches fränkisches Selbstbewusstsein ist zu unterdrücken;

das große Franken ist zu zerstückeln und gegeneinander auszuspielen;


die fränkische Identität ist zu leugnen.

Parteiinteresse rangiert immer vor dem auch noch so berechtigten Interesse der Region.
Die Folge dieser oberbayerischen Vorgaben sind sehr vielfältig und unakzeptabel für unser Frankenland.

Hätte man diese Burg abbauen können, stünde sie jetzt auch in Oberbayern.

Geschichte:
Der Münchner Prof. Blessing (Uni Erlangen) u.a. erklärt, dass die Franken erst in Bayern ein eigenes Bewusstsein entwickelten. Das ist nachweislich falsch. Monteglas, der Franken ausplünderte, gilt offiziell (Landeszentrale für politische Bildung) als der Schöpfer des modernen Bayern.

Monteglas “Henker Frankens”

Staatsfunk:
95 % aller Unterhaltungssendungen im Bayerischen Rundfunk spielen vor oberbayerischem Hintergrund (Seppl-Kultur) – Dahoam ist dahoam, kein fränkischer Tatort, sogar Reiseberichte aus Franken mit oberbayerischen Sprechern und Stubenmusi. Trotz vom Gesetz geforderter Unabhängigkeit der Medien sind ausschließlich CSU-Leute in der Führung des BR und ein Skandalpolitiker Schneider im Medienrat. An der politischen Akademie Tutzing soll der Nichtfachmann Goppel Chef werden.

Außendarstellung:
Werbung für Bayern insgesamt bezieht sich ausschließlich auf Oberbayern mit Seppln, Neuschwanstein und München. Jüngstes Beispiel: Weltausstellung Shanghai. Nach außen gibt man sich als etwas ganz besonderes und stänkert gegen alles, was aus Berlin kommt, obwohl man selbst dort noch mitregieren darf.

Solche Bilder zeigt man der Welt. Franken kommt da nicht vor.

Regierungsform:
Napoleonischer Zentralismus nach innen und Separatismus nach außen. Stadthalter (Regierungspräsidenten) erhalten Order aus München.

Politik:
Es ist keinerlei Willen erkennbar, das gesetzlich vorgeschriebene Landesentwicklungsprogramm auch nur ansatzweise umzusetzen. Das Gegenteil wird praktiziert, was z.Zt. in den bestellten Empfehlungen des Zukunftsrates gipfelt. Die Gelder werden im genau umgekehrten Verhältnis verteilt, wie es sein müsste.
Um von dieser Tatsache abzulenken, versucht man öffentlichkeitswirksam mit Hilfe der Medien inhalts- und wirkungslose Pseudoaktionen vor Ort vorzutäuschen und die Aufspaltung Frankens damit voranzutreiben.

Beispielhaft sind dafür die Aktionen von Oberfranken Offensiv (1 Mio. Euro für einen Kartoffelstempel) mit Frau Huml (CSU) sowie Changenregion Unterfranken und der Zukunftsrat ländlicher Raum (Herrr Friedrich CSU).

Statt den Konsens in eine Art fränkische Versammlung zu suchen, an der alle Parteien und Verbände teilnehmen können, sind alle diese Gremien nahezu ausschließlich mit CSU-Leuten besetzt.


Gibt hier Frau Hohlmeier Empfehlung für Auswanderung?

Frau Hohlmeier hat noch vor dem Zukunftsrat fertig gebracht, Oberfranken zu empfehlen, sich nach Thüringen, Sachsen und Tschechien zu orientieren. Hauptsache teilen!
Die sog. Empfehlungen des Zukunftsrates bilden den vorläufigen Höhepunkt einer absurden Fehlentwicklung im Bayernstaat.

Die Bevölkerung ist zurecht aufgebracht und wütend. Der FB hat dazu eine klare Haltung. Wir meinen, das Maß ist voll!

Autor: Joachim Kalb

Aktuelle Standortbestimmung des Fränkischen Bundes e.V. (Stand März 2011)

1. Sachlage:

a) Nachdem die Bundesländer nach dem 2. Weltkrieg z.T. willkürlich gebildet wurden um Preußen zu zerschlagen, wurde ins Grundgesetz der Art. 29 aufgenommen, der es jederzeit möglich macht (bis 1972 sogar vorgeschrieben hat), die Bundesländer zu verändern bzw. neu zu gliedern.

b) Der Fränkische Bund e.V. entstand im Zuge der Wiedervereinigung, als sich in der ehemaligen DDR relativ schwache Bundesländer bildeten. Nach Art. 29 GG sammelte der Fränkische Bund e.V. über 8.000 Unterschriften und stellte den Antrag beim Innenminister (Kanter à Schmiergeldaffäre), ein Volksbegehren zur Bildung eines starken Bundeslandes Franken zuzulassen. Die Innenminister der betroffenen Länder wurden befragt (Bayern, Thüringen, Baden-Württemberg) und lehnten dies natürlich ab. Wir klagten beim Bundesverfassungsgericht. Im Urteil wurde uns die kulturelle landsmannschaftliche Zusammengehörigkeit bestätigt, die Zulassung aber 1997 abgelehnt wegen wirtschaftlicher Pendlerverflechtungen. Wichtig für uns, der Antrag kann jederzeit wieder neu gestellt werden. Ein weiterer Antrag beim damals noch nicht so richtig etablierten EU-Gerichtshof in Straßburg wurde ebenfalls abgelehnt.

Mittlerweile hat sich die EU weiterentwickelt und strebt ebenfalls eine Art bundesstaatliche Gliederung in EU-Regionen an. Die Hauptproblematik besteht darin, dass z.B. Bayern davon ausgeht, dass die Bundesländer dann automatisch EU-Regionen werden, was bis jetzt noch nicht entschieden ist und wogegen wir uns vom FB mit aller Macht stemmen. EU-Regionen könnten eben so gut die Metropolregionen werden, was natürlich viel sinnvoller wäre.

Wir vom Fränkischen Bund e.V. sind jederzeit in der Lage, wenn denn Erfolgsaussichten bestehen, 8.000 Unterschriften zu sammeln und einen neuen Antrag zur Bildung eines Landes Franken zu stellen. Es muss spätestens dann geschehen, wenn Bayern den Status einer EU-Region zuerkannt werden soll.

2. Einschätzung der gegenwärtigen politischen Lage in Franken:

Die “Partei für Franken” vertritt fränkische Interessen


Nun hat sich – auch aufgrund unserer Arbeit – das gesunde fränkische Regionalbewusstsein im Frankenland sehr gut entwickelt. Der Antrag wäre schnell gestellt. Wenn aber der anschließende Volksentscheid ansteht, brauchen wir in den politischen Parteien und im Volk jede Menge Rückhalt und Unterstützung. Es gibt positive Beispiele wie etwa die kleine ÖdP, die mit Volksentscheiden schon einiges bewirkt hat.

Auch aus diesem Grunde ist der Fränkische Bund e.V. überparteilich angelegt. Wann der Zeitpunkt gekommen ist, entscheidet die Mitgliederversammlung im Verein. Ist der Leidensdruck schon groß genug? Werden die Zusammenhänge verstanden?

Es würde auch sehr viel von den regionalen Medien abhängen!

Autor: Joachim Kalb

Schlußbemerkung:

Anscheinend ist bei der fränkischen Bevölkerung der Leidensdruck noch viel zu gering. Erst wenn die letzten Jugendlichen FRanken, Richtung München verlassen haben, wird man aufwachen und dann ist es zu spät. Schon jetzt sagt man uns in München, das es sich nicht lohnt in Franken zu investieren, außer ab und zu ein Almosen, damit sind die meisten Franken zufrieden. Früher galten FRanken mal als die Elite der Bayern. Was ist daraus geworden. Steuerzahler und Stimmvieh! Oh welch eine geistige Armut hat uns ergiffen.

M.T.

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125.Zukunftsrat – Wieviel Gemeinheiten darf die bayerische Staatsregierung Franken noch antun?

Freitag, 28. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

Stellungnahme zu frankenfeindlichen Tendenzen in der bayerischen Staatsregierung


Kaum hat das neue Jahr begonnen – schon lässt Horst Seehofer die Katze aus dem Sack: Geplant ist eine Stimmkreisreform, die Oberfranken einen Stimmkreis und damit ein fränkisches Direktmandat kosten soll.

Das sind die oberbayerischen Planspiele

Ein geborener Münchner, der angeblich fränkische Interessen vertritt, will die “Reform” vollstrecken.

Zukunftsrat Ländlicher Raum

Und der von der bayerischen Staatsregierung beauftragte Zukunftsrat empfiehlt, nur noch “ Leistungszentren“ wirtschaftlich ……

Der Rest wird in eine Bad Bank verlagert. Was sagt Christoph Süß in der Sendung “Quer” am 27.01.11 die – CSU -  christlich schizophrene Union, hat neue Ideen.

Wann begreifen die Franken, was gespielt wird?

Wirtschaftlich soll Franken ausgeschlachtet werden, indem allenfalls die Region Nürnberg/Erlangen/Fürth als förderungswürdig angesehen wird und mit etwas Bedenken vielleicht noch der Würzburger Raum. Der Rest möge sich anderweitig orientieren: das nördlich Oberfranken nach Sachsen, das westliche Unterfranken nach Hessen. Will heißen: Was brauchbar ist, wird ausgeplündert, was übrig bleibt, kann untergehen!

Das ist oberbayerischer Imperialismus pur. Bayern ……

Ich frage die CSU Wähler aus Franken:

Wo ist der Aufschrei euerer fränkischen CSU Abgeordneten? Ich habe nichts gehört. Ist es nicht so, dass man uns nach Oberbayern verkauft?

Bemerkung zum Link – CSU Abgeordneten: Da steht tatsächlich…..

Auch seitens der JU gab es viel Lob für Deutschlands beliebtesten Politiker. Es sei erstaunlich mit wieviel Kraft er sich für seine Heimat einsetzte, obwohl er weltweit ständig unterwegs sei.

Ich frage mich: Leiden die denn alle an Realitätsverlust?


Herr Beckstein(CSU) hat nach der Gründung der “Partei für Franken” wochenlang die “Partei für Franken”, als Separatisten in aller Öffentlichkeit beschimpft. Was ist das jetzt, was durch die CSU geboren wurde, H.Beckstein? Separatismus in Reinkultur!

Christoph Süß vom Bayerischen Staatsfunk, hat in seiner Sendung Quer am 27.01.11 von der CSU( Christlich – Schizophrenen – Union) gesprochen. Was muss man hierzu noch ergänzen.

Wo fängt Diskriminierung eines Volksstammes an? Der Europäischen Union sollte man dies einmal zur Prüfung vorlegen.

Ein noch besserer Vorschlag für Franken. Wenn die uns schon wegwerfen wolln, gäm mer doch selber. Wir ham die nu nie gebraucht, nur die uns, zum zohln.

Unser Geld legn mer in Franken a, und net für die “mir san mir” Fraktion in Oberbayern.

Schlußbemerkung:

Dieser ganze “Zirkus” ist eine einzige Kapitulation vor den eigenen Fehlern der letzten 50 bzw. 200 Jahre bayerischer Kolonialherrschaft gegenüber Franken. Alle die Bekenntnisse – gleiche Lebensbedingungen in allen Landesteilen – sind bewußt zum scheitern gebracht worden, und dies läßt man jetzt durch ein oberbayerisches “Expertenteam” bestätigen. Mehr Pflichtverletzung kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Für alle FRANKEN die es noch immer nicht begriffen haben, mögen vielleicht die nakten Zahlen helfen.

Ich bin mir sicher, dass beim nächsten Besuch der bayerischen Staatsregierung in Franken, wieder viele Franken den leeren Versprechungen glauben, und die Brosamen die man Ihnen reicht mit großer Huldigung entgegen nehmen. Na dann, Prost!


Es ist Zeit für: FRANK und FREI!

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124.Zukunftsrat – Etz, muss es doch der letzte Franke merken……!!!!

Samstag, 22. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

Etz, muss es doch der letzte Franke merken……!!!!

Jetzt muss es doch langsam der letzte Franke begreifen, was die „mir san mir“ Fraktion mit uns anstellt.

Auch die fränkischen CSU Abgeordneten sind aufgewacht. Warum nur?

Seit über 30 Jahren CSU Herrschaft (Doppel SS – Strauß – Streibl – Stoiber – Seehofer) hat man unser Frankenland systematisch nieder gebügelt.

Von wegen gleiche Lebensbedingungen für alle Landesteile. Das Geschwafel hören wir nun schon über 30 Jahre, und die Fakten sind, dass Franken immer weiter abstürzt.

Aber mit Hilfe der fränkischen Wähler konnte die Verursacherin CSU, diese Politik immer weiter führen. Jetzt kommen die großen und letzten Grausamkeiten so langsam ans Licht.

- Stimmkreis wird Franken abgenommen, kommt nach Oberbayern

- CSU Auftrag an Zukunftsrat. Ergebnis: Oberfranken soll nach Sachsen, Unterfranken nach Hessen.

Ist das nicht eine tolle CSU Politik? Und es gibt noch immer über 50% Franken die eine solche Partei wählen. Da frag ich mich ernstlich. Geht’s noch?

Jetzt gibt man ohne die übliche Heuchelei das eigene Versagen der letzten 40 Jahre zu. Nein, man verweist jetzt auf den Zukunftsrat, der ja plausible Argumente aufgezeigt hat. Die jahrelangen Vertröstungen und Bekundungen gegenüber Franken – von Stoiber und Seehofer- , dass die ländlichen Regionen nicht vernachlässigt werden, sind jetzt bloss gestellt worden. Aber das interessiert in München, und bei der bayerischen Staatsregierung ja niemanden. Die FDP jubelt jetzt noch kräftig mit der CSU, darf aber sicher sein, dass sie bei der nächsten Wahl das Messer vom Wähler und der CSU spüren wird.


Das ist Selbstzerfleischung der reinsten Art.

Nachdem man Franken „kaputt saniert“ hat, stellt man fest, dass Franken aufgrund der schlechten Entwicklung bei Bevölkerung und Wirtschaftskraft, Kompetenzen abgeben muss, damit die Starken noch stärker werden können.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Intrigenspiel der CSU geführten Staatsregierung von unseren fränkischen Bürgern nicht durchschaut wird.

Darum – Franken(Ober – Mittel – und Unterfranken) wacht auf. Lasst euch das nicht mehr gefallen. 2013 hat jeder Bürger in Franken die Möglichkeit, endlich eine fränkische Partei zu wählen, die rein fränkische Interessen vertritt.

Was man alles mit und angestellt hat, kann jeder in den nachfolgten Artikeln schwarz auf weiß nachlesen.

Wussten Sie schon, dass…..


1. Unser Frankenland


2. Die Fränkische Geschichte


3. Die fränkische Wirtschaft

4. Finanzskandale

5. Fehlentwicklungen

Weitere Grausamkeiten gegen Franken gibt es hier nachzulesen.

Was macht denn die oberfränkische CSU Lichtgestalt Freiherr zu Guttenberg für FRanken?

Wer es noch immer nicht verstanden hat, dem empfehle ich das Büchlein:

Franken in Bayern – ein Problem!

Zum letztenmal!  Aufwachen Franken.

Diese Franken haben schon etwas begriffen!

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122.München schmückt sich mit fränkischen Kultürgütern

Montag, 17. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

Lieber Blog Besucher,

das Thema “Beutekunst” wird in Franken ein Thema bleiben, solange bis wir unser Eigentum wieder haben. Die Argumente die in München zum Verbleib der fränkischen Kulturgüter ausgeführt werden, sind so erbärmlich, dass man sich eigentlich nur noch wundern muss, dass solches im 21.Jahrhundert überhaupt möglich ist.

Ein Argument:

Die Schätze sind nicht transportfähig! Was glauben Sie lieber Leser, wie die Bajuwaren diese Schätze vor über 200 Jahren transportiert  haben. Auf luftgefederten Leiterwagen?

Ein zweites Argument:

Das ist ja das allerletzte. Schätze müssen in München bleiben, damit München als Kulturhauptstadt attraktiv bleibt. Wenn man solches nötig hat, sich mit fremden Federn zu schmücken, dann ist es schon sehr weit mit der Moral und Kultur in dieser Stadt.

Ja und es gibt noch vieler solcher und ähnlicher Argumente.

Die Wahrheit:

Der Bamberger Domschatz und sein Weg nach München

Einzigartig

Beim Bamberger Domschatz handelt es sich um Kunstschätze aus dem Eigentum des Hochstifts Bamberg sowie der Bamberger Stifte und Klöster. Darunter sind einzigartige Reliquienkronen und das Kreuzreliquiar Heinrichs II. – eines der bedeutendsten europäischen Goldschmiedewerke aus der Zeit um das Jahr 1000.

Eingeschmolzen

Im Zuge der Säkularisation gingen die Kunstschätze 1802/03 an den bayerischen Staat. Mehr als ein Dutzend Kisten sollen damals von Bamberg in die Landeshauptstadt gebracht worden sein. Ihr Inhalt wurde zum größten Teil eingeschmolzen. Ausgesuchte Stücke gingen in den Hausschatz der Wittelsbacher über. Nach dem Ende der Monarchie 1918 wurde die Wittelsbacher Landesstiftung gegründet, in die der Schatz zur Pflege, zum Schutz und zur Erforschung überführt wurde.

Eingelagert

Der Preziosen lagern heute zum großen Teil in der Schatzkammer der Residenz. Dort zu sehen sind die Reliquienkronen vom Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde sowie die Frauenkrone. Das Perikopenbuch Heinrichs II. und sein Evangeliar liegen in der Bayerischen Staatsbibliothek.

Da kann man nur feststellen: Bayern ist ….!

Das Fränkische Herzogsschwert. (Bayerische Schlösserverwaltung)

Das Herzogsschwert in der Bischofschronik von Lorenz Fries (1489/91-1550). Die Miniatur aus der für den Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (reg. 1573-1617) angefertigten Handschrift zeigt Fürstbischof Iring von Reinstein-Homburg (reg. 1254-1265) dargestellt, der laut begleitendem Text im Jahr 1265 einen Streit zwischen den Hohenlohe und den Grafen von Henneberg schlichtete. Lorenz Fries weist darauf hin, dass Bischof Iring “aigner persone, als ain hertzog zu Francken, zu Weldriet in angethonem Harnisch” zu Gericht saß. (Universitätsbibliothek Würzburg, M.ch.f.760, 204r)

Der Bamberger Domschatz Spielball der Politik

Im Zeichen der Raute – ein Teil der fränkischen Geschichte

Das Gezerre um fränkische Kulturgüter

Das Herzogsschwert der Fürstbischöfe von Würzburg – Franken

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99. CSU – Hoffen auf Seehofer

Freitag, 3. Dezember 2010 | Autor:

Frankenlied

Veröffentlicht in der Mainpost

„Hoffen auf Seehofer“, schon die Kopfzeile bereitet Kopfschmerzen! Wer hofft den hier? Doch nicht das Wahlvolk! Stand Hr. Seehofer überhaupt zur Wahl, so dass jemand mit seinem Kreuzchen neben seinem Namen einer Hoffnung hätte Ausdruck verleihen können? Der „Franke“ Herrmann – auf Versprechungen im Falle seines Kandidaturverzichts angesprochen – ist nach eigenen Angaben gut genährt und braucht keine „Zuckerl“! Kann der nicht fränkisch oder deutsch? Den besten Witz gab jedoch der CSU- Spitzenkandidat Günther Beckstein mit seiner Einheitsbeschwörung ab: „Es war immer unsere Stärke, dass wir alle Regionen ausgewogen berücksichtigt haben“. Wie bitte? Rumpeln wir in Franken etwa nicht auf schlechten Straßen herum? Dass „bayerische Uhren“ bekanntlich anders gehen ist ja bekannt. Dass aber auch die „bayerischen Waagen“ dringend zum Eichamt – aber bitte in ein fränkisches – müssen ist längst überfällig! Halten diese Herren, nach 46- jähriger Alleinherrschaft nach Gutsherrenart, die Bürger wirklich für völlig verblödet?!“

Joachim Gehrig

Mein Kommentar:

Ich kann dazu nur ergänzen, die Franken, die jetzt noch immer nicht begriffen haben, wie die Dinge in München laufen, die sollten sich doch einmal in der normalen Welt umsehen. Es könnte sein, dass dann der Realitätverlust verloren geht, und man wieder normal denken kann.

M.T.

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98. CSU – Das versteht man in Oberbayern unter Recht

Freitag, 3. Dezember 2010 | Autor:

Frankenlied

Verkehrte Welt!

Mit einem fetten Lob für die High-Tech.Offensive begann für den aufmerksamen Zeitungsleser der Dezember. Herr Schneider, Hauptbeteiligter bei der politischen Entsorgung Becksteins, durfte 1,45 Milliarden Erlöse aus dem Verkauf des „Tafelsilbers“ (E.on) in Bayern verteilen. Ein Lobgesang, 100 Millionen für Oberfranken, verteilt auf mehrere Jahre. Demnach müsste Bayern 14 ½ und nicht nur 7 Bezirke haben, aber bekanntlich verteilt die mir-san-mir-Fraktion anders. Selbst Frau Biedefeld, SPD-Oppositionsführerin, kritisiert den Verteilungsschlüssel nicht, sondern fordert noch mehr Geld (weiterhin ungerecht, weil münchen-lastig) zu verteilen.

Dann gab es den Aufschrei der Städte in Franken: 40 % und mehr Einbußen bei der Gewerbesteuer (Bayernschnitt 15 %). Auch über künftige Mindereinnahmen durch das „Schuldenbeschleunigungsgesetz“ seitens der Kommunen sowie die Rekordneuverschuldung von „Bundes-Schäuble“ schlappe 100 Milliarden.

Nun, kurz vor dem Fest noch ein Extraschuldengeschenk unserer ehemaligen Verwaltungsratsmitglieder der Bayerischen Landesbank, einer wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, „Bank der Partei CSU“. Dank an die Herren Stoiber, Beckstein, Huber, Faltlhauser, Schmid, Schaidinger und Naser (alle CSU) für 10 Milliarden Schulden innerhalb von 2 Jahren + 3,75 Milliarden in diesen Wochen für das „Töchterchen“ Hypo Alpe Adria. Der Dank unserer Kinder und Enkel gilt ganz besonders Herrn Stoiber, der die großartige Idee hatte, München zum Finanzplatz Nr. 1 in Europa zu machen. Natürlich gönnen wir LB-Chef Schmid lächerliche 50.000 € Beraterhonorar und 1,5 Millionen € Abfindung für seine Leistung.

Da wir Franken nicht jammern dürfen, bejubeln wir diese weitsichtige Finanzpolitik und wählen im 61. Jahr auch wieder die Partei mit der überragenden Wirtschaftskompetenz. Es soll aber vereinzelt Bürger geben, die der Landesregierung unter dem Weihnachtsbaum gerne einen „fränkischen Baseball-Schläger“, nämlich „a Zaunladdn“ legen möchten.

Joachim Kalb

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96.Wer sind denn nun die Separatisten H.Beckstein?

Freitag, 3. Dezember 2010 | Autor:

Frankenlied

Fränkischer Bund e.V.
Landesverband
Joachim Kalb
Tel./Fax: 09209/856
8.8.2010

Presseerklärung
des Fränkischen Bundes e.V. Landesverband

Thema: König Seehofer soll zurücktreten!

Von einem Verein, der im 3. Jahrtausend immer noch den verwirrten und kranken „Baiern-Kini“ Ludwig huldigt, hat Ministerpräsident Seehofer die Salvatorkette von Beckstein übernommen.

Der ganz normale Bürger in dieser rechtsstaatlichen deutschen Demokratie stellt sich angesichts dieser peinlichen und überhaupt nicht lustigen Pressemeldung folgende Fragen:

- Wie kommt ein Bayerischer Ministerpräsident überhaupt dazu, bei solch einem Verein aufzutreten?

- Was wollte unser selbsternannte „Ober“franke Beckstein eigentlich dort?

- Die „CSU näher an der Monarchie“ mit Seehofer! Das würde für uns Leibeigene bedeuten, dass am Nachmittag das Gegenteil vom Vormittag verkündet wird, und das täglich.

- „Wir brauchen Deutschland nicht“, so „O-Ton“ Seehofer! Der gleiche dümmliche Spruch steht wortgleich im Wahlprogramm der „ungemein erfolgreichen“ Bayernpartei, die ungestraft offenen Separatismus betreiben darf. Seehofer will sich von Deutschland lösen, ein Gedanke, der jedem normalen Franken die Zornesröte ins Gesicht treibt.

- Ein Vorschlag zur Güte: Seehofer soll die Bayernpartei führen, zusammen mit seinem Oberquertreiber Söder, der ja auch kein Deutscher sein will (Nockherberg), gleichwohl er permanent die deutsche Politik stört.

Das Bayerische Verfassungsgericht und das Bundesverfassungsgericht sollten umgehend überprüfen, ob die Aussagen des Bayerischen Ministerpräsidenten verfassungskonform sind. Das kann eigentlich nicht sein, was bedeuten würde, dass Seehofer zurücktreten muss. Die Bayernpartei – und nicht nur die – würden sich freuen! Bleibt noch die Frage, was eigentlich Seehofers fränkische Huldiger zu diesem unerhörten Vorgang sagen. Wie so oft in letzter Zeit: besser nichts!

Mein Kommentar:

Herr Beckstein:

Wer sind denn die Separatisten?

Was nun möchte man fragen. Aber sicher gibt es für diese großartigen Aktionen Ihres Chefs eine sinnvolle Erklärung. Wär ja noch schöner, wenn der CSU dazu nichts einfallen würde. Gell Herr Beckstein!

M.T.

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76.Rattenfänger unterwegs

Sonntag, 10. Oktober 2010 | Autor:

Frankenlied

Thema: Die Franken sind keine Bayern!

Die Bayernpartei hat nun auch schon gespannt, dass sie mit „Kini“ Ludwig und weiß-blau hier in Franken keinen Blumentopf gewinnen kann. Sie hat deshalb von uns einige Punkte wie z.B. die Beutekunstrückgabe in ihr Programm übernommen und wirbt in roter Aufschrift für ein autonomes Franken, was immer das auch sein soll (siehe Bild).

Oberflächlich betrachtet klingt das zunächst gut für fränkische Ohren. Der Hammer ist natürlich der, dass die Bayernpartei vor hat, aus Bayern (einschließlich uns Franken) einen eigenen Staat zu machen und sich aus Deutschland zu verabschieden.

Franken, voran wir vom Fränkischen Bund e.V., werden uns vehement gegen diesen abartigen Separatismus wehren. Im Gegensatz zu Baiern war Franken stets „reichstreu“. Franken wird immer ein deutsches Kernland bleiben!

Im Übrigen, wenn Baiern gehen will, soll es gefälligst das fränkische Eichstätt dalassen.

Also, Vorsicht vor den Rattenfängern aus der Bayernpartei!

Joachim Kalb

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72.Benachteiligung Frankens ist greifbar

Sonntag, 3. Oktober 2010 | Autor:

Frankenlied

10.11.2008 | 20 Jahre Bayern von 1988 bis 2007:

“Nach Jahrzehnten der Benachteiligung ist ein objektiver Rückstand da!”

Schriftliche Anfrage Wolfgang Hoderleins vom 24.6.08 und 23.9.08 (Teil 2).

Sonderfall braucht Sonderbehandlung
• Entwicklung Oberfrankens anders als im „restlichen“ Bayern
• Was hilft Oberfranken mehr: Totschweigen/Schönreden oder wahrheitsgemäß
sagen, was ist?

Es ist seit etlichen Jahren die immer gleiche Situation. Die einen sagen, man dürfe nichts Kritisches oder Negatives oder Wahrheitsgemäßes sagen, denn dieses schade dem Image, sei letztlich Nestbeschmutzung, Heimatverrat, Gejammere und Nörgelei. Die anderen sagen, dass die regionalen Verhältnisse in Bayern derart krass auseinander laufen, was sich widerspruchsfrei objektiv und faktisch belegen lässt, dass man gar nicht umhin könne, diese Auseinanderentwicklung zu benennen, um daraus die Legitimation für nötiges Handeln zur Überwindung dieser Spaltungsentwicklung zu schöpfen. Heimatliebend handelt nicht der Schweiger, Verdränger oder Schönredner, der gern im Tarnmäntelchen des selbstbewussten, modernen, positiv gestimmten Marketingjüngers auftritt. Heimatliebend verhält sich der Darsteller von Heimat-Tatsachen, zu deren Überwindung er aufruft, als Auftrag an Politik, Wirtschaft, etc. pp.
Voraussetzung ist Grundverständigung über Tatsachen. Dem wollte ich entsprechen und habe zu diesem Zweck zwei Schriftliche Anfragen gleichen Titels an die Bayerische Staatsregierung gerichtet. Erfragt wurden Daten, an deren Auswertung sich die regionale Entwicklung in 20 Jahren darstellen lässt. Hinzu kommt eine spezielle Nachfrage zur Situation der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, einem überragenden Einzel-Parameter für Standorte bzw. für die Innovations- und damit Zukunftsfähigkeit einer Region.

Was sind die Erkenntnisse, welche (politischen) Handlungsaufräge ergeben sich daraus?

1. Bayern ist ein Land mit hohen Differenzen unter seinen Regionen. In einer Reihe von Bereichen wachsen diese Differenzen.


2. Im Rahmen dieses Prozesses bilden sich – über alle Parameter gerechnet – zwei Pole immer deutlicher heraus: Oberbayern und Oberfranken. Sie sind die Extreme innerhalb dieser bayerischen Spreizung.


3. In den wichtigsten Parametern (Bevölkerungsentwicklung / Abwanderung / Altersaufbau; Arbeitslosenquote; Wachstum, BiP; Kapazitäten in Forschung, Entwicklung, Technologietransfer; Anteil ungelernter Beschäftigter, Anteil Akademikerarbeitsplätze; durchschnittliche Finanzkraft der Kommunen) belegt Oberfranken in Bayern eine mit anderen nicht vergleichbare objektive Sondersituation.


4. Was folgt?
Sondersituationen begründen Sondermaßnahmen zur Reaktion auf die Sondersituation! Nur durch „Bevorzugungen“ ist eine Annäherung an den Bayerndurchschnitt zu schaffen. Gleichbehandlung, Gießkanne etc. zementiert, ja fördert die Auseinanderentwicklung in Bayern noch weiter.


5. Förderschwerpunkt über die EU-Förderung (ELER, EFRE, ESF), über die GA- Förderung, über das groß von der Bayerischen Staatsregierung angekündigte „Aktionsprogramm ländlicher Raum“, durch Aufnahme eines Sonderfaktors in den Bereich Schlüsselzuweisungen des Freistaats an die Kommunen, durch Anhebungen von Förderungen nach dem Finanzausgleichsgesetz (insbes. Art 10 FAG), durch ein Sonderprogramm Oberfranken für Familie und Schule (anzustreben sind Platz 1 in Bayern bei Ganztagsschulentwicklung, Krippenplätzen und Familienhilfe – Begründung: Bayernweit einmalige Familienabwanderung), durch überproportionale Unterstützung bei IHK und HWK für Fortbildungsprogramme, durch einen Masterplan zur Schaffung von außeruniversitäten Einrichtungen für Forschung und Entwicklung sowie für Ausbau von Technologietransfereinrichtungen und Unternehmensberatungen für Gründer; durch Verbesserung der Verkehrssituation insbesondere im Bereich ÖPNV (Verkehrsverbund Schiene/Straße) und im Schienengüterverkehr; durch raschen Ausbau durch Sonderprogramm im Bereich schnelle, hochleistungsfähige Internetverbindung/DSL; geschlossene Konzeption zur Förderung weicher Standortfaktoren, insbesondere im Bereich Kulturförderung und Tourismus; Rückgabe fränkischer Kulturgüter; Förderung regionaler Identität durch internationales Marketing („Mitte Europas“) ebenso wie durch Belebung regionaler Symbolik wie z.B. Frankenfahne; Hilfen bei richtigen Marketingansätzen wie „Bierland Oberfranken“ und „Genussregion Oberfranken“ usw. usf. Der Vorschlagskreativität soll hier keine Grenze gesetzt werden.


6. Wer aus Unkenntnis oder falscher Anwendung von Marketing-Glaubenssätzen die Sondersituation Oberfrankens leugnet oder kaschiert, erweist der Region einen Bärendienst und verwirkt dadurch die (politische) Legitimation/Begründung für die Forderung nach bayerischen Sondermaßnahmen für Oberfranken.


7. Alle positiven Aspekte Oberfrankens sind – ohne Widerspruch zur objektiven Darstellung der negativen Teilbereiche – zu hegen, pflegen, vermarkten …, als da sind:
Natur und vielgliedrige Landschaft, reiche Geschichte und kulturelles Erbe, günstiges Preis-Leistungsverhältnis, günstige Preisstruktur bei Grundstücken, Immobilien, Mieten, bodenständige, solide, verlässliche Mentalitäten in der Bevölkerung, geografische Lage in Europa, hohe Industriedichte und industrielle Erfahrung bei Unternehmen und Arbeitnehmern, Essen und Trinken, insbesondere im Bereich Bier, Wurstwaren und Backwaren sowie regionaler Küchenspezialitäten, regionales Brauchtum und regionalspezifische Kulturangebote. Auch hier: usw. usf.


8. Oberfranken hat hinreichend Potential und Selbstheilungs- und Entwicklungskräfte. Aber nach Jahrzehnten der Benachteiligung ist ein objektiver Rückstand da, der aus eigener Kraft auch vom fleißigsten und innivationsbereitesten Volksstamm nicht allein aufgeholt werden kann. Deshalb und nur deshalb sind Sondermaßnahmen begründet und notwendig, ist eine bewusste Ungleichbehandlung im Sinne von überdurchschnittlicher Förderung nötig, damit annähernder Gleichstand erreicht wird. Diese, aus der Sicht Oberfrankens, bewusste Bevorzugung wäre dann im historischen Kontext nichts anderes als der späte Ausgleich für vormalige Benachteiligung.

„Yes, we can“, sagt Barack Obama.
“Mir can scho aa, wenn sa uns endlich su lossn wie die annern aa“, sagt der
Oberfranke.


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Bitte beachten Sie auch:

Lesen Sie zu diesem Thema auch den ersten Teil der Anfrage: “Oberfranken bleibt immer außen vor”.
© 2009 – Wolfgang Hoderlein | Impressum

Thema: Politik gegen Franken | 3 Kommentare

71.So geht man mit uns Franken um!

Sonntag, 3. Oktober 2010 | Autor:

Frankenlied

Besser zanken, als sich den Schädel einschlagen

So betitelte der Fränkische Tag den in Forchheim im Rathaussaal am 3.7.2005 begangenen Frankentag des Fränkischen Bundes e.V. “Der Frankenrechen ist allgegenwärtig, die Bayernraute ist verpönt Selbst den Begriff “Nordbayern” begreift man als Herabwürdigung. Den vom Landtag endlich beschlossenen ‘Tag der Franken” wolle man verstärkt umsetzen, und zwar im nächsten Jahr am 2. Juli, und in den Folgejahren jeweils an dem 2. Juli folgenden Wochenende. Dafür sei aber die Unterstützung der Kommunen und Medien unabdingbar. In Oberbayern warte man nur händereibend darauf, dass die Franken den ihnen zugedachten Ehrentag nicht würden realisieren können.

Unser 8. Frankentag war wieder eine schöne Sache,

trotz aller Hektik bei der Vorbereitung. So ein Tag soll den Verein nicht zu teuer kommen, aber trotzdem was “hermachen” – das ist uns gut gelungen. Wir danken dem KV Bamberg/Forchheim, vor allem Walter Hindel und Thomas Scharold, und allen, die mitgeholfen haben.

Die Stadt Forchheim hat uns die Ehre erwiesen und den prächtigen Rathausaal zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön an den Herrn Oberbürgermeister Franz Stumpf für seine unterhaltsame Rede und seinen Vortrag über die Geschichte Forchheims, die darin gipfelte, dass “Forchheim die Wiege des Deutschen Reiches” sei. Richten wir den Blick auf das nächste Jahr: Frankentag in Nürnberg. Der 2. Juli muss es sein, und alle fränkischen Vereine und Verbände, Kommunalpolitiker und Abgeordnete müssen an einem Strang ziehen! Es muss was werden! Die SZ, die sich zwar angekündigt hatte, aber nicht erschienen ist, geht davon aus, dass der offizielle Frankentag im Sande verläuft!? Jetzt erscht recht!
Joachim Kalb

“Franken brauchen die Vielfalt”

Eine Initiative der Freien Franken (FF) forderte in einer Petition an den Landtag die Fusion der drei bisherigen Bezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken in einen schlagkräftigen “Bezirk Franken”. Zwar ist bekanntlich auch Ministerpräsident Stoiber stets an bayerischer Strahlkraft interessiert, sein Innenstaatssekretär Georg Schmid äußerte dennoch Bedenken: So lege die Verfassung ausdrücklich die Zahl von sieben Bezirken fest, die zudem bereits seit 1837 “im Wesentlichen unverändert” bestünden. Der “gegenwärtige Gebietszuschnitt” sei zudem für Bayern “eine sachgerechte Lösung, die den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten entspricht”. Dieser Meinung schlossen sich auch die Fraktionen des Landtags an – und lehnten den Vorstoß einstimmig ab.

Mittelfranke Manfred Weiß (CSU) will dagegen von einer Frankenfusion grundsätzlich nichts wissen: “Den Franken entspricht die Vielfalt der drei Bezirke mehr”, erklärte er. Denn anders als in Oberbayern, wo die Menschen von “Bad Reichenhall bis Ingolstadt” die gleiche Identität präge, legten sie großen Wert auf ihre regionalen Eigenheiten, findet der frühere Justizminister: “Da sind wir Franken völlig anders”.

Dazu ein Kommentar von Joachim Gehrig:

Franken braucht keine Einigkeit, entschied der Bayerische Landtag und lehnt die Petition der Freien Franken aus Selbitz ab. Ist ja auch kein Wunder! Denn drei Franken müssen, jeder für sich und oft vergeblich, sich in München abmühen um ein paar politische Notwendigkeiten für ihre jeweilige Region durchzusetzen. Ein einheitliches Franken wäre dagegen ein echtes Gegengewicht zu Altbayern und somit sicher nicht von dort gewünscht. Mit dieser Aussage hat er Recht, der gute Herr Weiß aus Mittelfranken. Wir Franken sind wirklich anders. Aber, die Sache mit der nicht vorhandenen gemeinsamen Identität, da sollte er doch mal seine Franken fragen und nicht die Herren Stoiber, Glück, Huber und Co. Haben hier vielleicht ein paar fränkische Politiker und (höhere) Regierungsbeamte Angst um ihre lukrativen Posten?

Rheinfränkischer Oberhirte

Leserbrief in der Mainpost – vom 5. Juli 2005 von Heribert M. Reusch:

In Ihrem Bericht wird unser Bischof also “Neu-Bayer” bezeichnet. Er selbst sieht sich als rheinischer Franke. So weit so gut Nun zu den geschichtlichen Zusammenhängen: Im kommenden Jahr gedenkt man der 200jährigen Zugehörigkeit der Regionen Franken und Schwaben – von Okkupanten Altbayern als “Neubayern” bezeichnet -zum heutigen Freistaat.

Neubayern sind also so genannte “Staatsbayern”, das heißt also, keine echten Bayern. Folglich ist – stammesgeschichtlich betrachtet – der Franke auch kein Bayer.

Logischerweise ist dann der Kölner Friedhelm Hofmann auch kein “Neu-Bayer”, sondern der rheinfränkische Oberhirte von Mainfranken, besser gesagt von ganz Unterfranken.

Stoiber ignoriert Franken

Ein Beitrag von Heribert M. Reusch

Die Großgemeinde Schonungen (8300 Einw.) – 6 km östlich von Schweinfurt am Main gelegen – muss seit 5 Jahren damit leben, das größte bewohnte Altlastgebiet Bayerns zu sein. Hierbei handelt es sich um die hochgiftigen Hinterlassenschaften einer ehemaligen Farbenfabrik, welche vor über 100 Jahren hier das berühmt-berüchtigte “Schweinfurter Grün” herstellte. Es wird geschätzt, dass ca. 2 Mio. Tonnen mit Arsen, Blei und Zink belastete Abfälle hier “entsorgt”, d. h. vergraben wurden!

Es ist eine Fläche von über 10 ha betroffen. Bei Bodenproben wurden bis zu 148 Gramm Arsen in einem Kilo Erde festgestellt! Eine Mio. Euro musste bisher allein für Untersuchungen aufgebracht werden. Und das Ende ist noch nicht abzusehen. Das schlimmste aber ist, da der Verursacher nicht mehr greifbar ist, haften nach dem Bundesbodenschutzgesetz im Endeffekt die unschuldigen Grundstücksinhaber als sog. “Zustandsstörer”! Die Gesamtsanierungskosten werden auf über 60 Mio. Euro geschätzt; 123 Grundstücke mit 321 Personen sind betroffen! In einer solchen Situation sind die Bürger in erster Linie auf die Hilfe des Staates angewiesen. Und wie sieht diese aus? Ministerpräsident Stoiber lässt im Jahr 2002 diese – unter dem Fabrikantennamen Sattler bekannt gewordene – Altlast zur Chefsache erklären. Blicken hat sich der Herr Landesvater aber hier niemals lassen, obwohl er mehrmals in der Nähe war. So z.B. auch am 9. Juli, beim Landesparteitag der Jungen Union in Schweinfurt. Zeitliche Gründe waren die Ausrede für sein Nichterscheinen in Schonungen. Da kamen die Schonunger zu ihm, 800 an der Zahl, darunter auch einiger FB-ler. Stoiber zog es vor, bei seiner verspäteten Ankunft sofort in der Tiefgarage zu verschwinden, und ließ die Demonstranten vor dem Konferenzzentrum im Regen stehen!

Fazit: Läge Schonungen in Oberbayern, dann wäre die Sache längst erledigt. Aber Franken ist Stoiber egal! Ein Grund mehr für: “200 Jahre Bayern sind genug”!



Franken Spiegel

Monatsschrift für geistiges Leben in Franken (aus dem Jahr 1951)

Dieser Artikel von 1951 zeigt und beweist, wie Altbayern seit Kriegsende mit uns umgeht. Es zeigt auch, wie dringend notwendig der unabhängige Bürgerverein Fränkischer Bund e.V. heute im Jahre 2005 ist und zukünftig sein wird. Dieser Zustand kann nicht so bleiben!

Joachim Kalb

Hier einige Auszüge: Immer wieder das gleiche Thema! Unerschöpflich scheint es zu sein. Wer den “Außerordentlichen Haushalt 1950″ aufschlägt und zum “Sonderausweis über Wiederinstandsetzungen sowie Neu- und Erweiterungsbauten auf dem Gebiet des Hochbaues im Bereich sämtlicher Staatsministerien Bayerns” kommt, muss feststellen, dass wirklich alle Bäche Bayerns nach München fließen, so wie alle Wege nach Rom führen. In der “Fränkischen Arbeitsgemeinschaft” FAG ist mit vollem Recht eine kontrollierende und protestierende “Behörde” entstanden. Sie kann wertvolle Arbeit leisten, wenn es ihr gelingt, aus dem Befehlsstaat Napoleons ein organisches Gebilde zu machen, hat sie eine historische Aufgabe erfüllt. Kein Recht soll dabei geschmälert werden, aber alte, naturgegebene Rechte sollen wieder eingesetzt werden und die bestehenden ergänzen, vertiefen helfen. Da ist der Zusammentrag, Zahlen, die dem Leben dienen, die einen Pulsschlag nachgehen und zeigen, wie ein Staat durchblutet wird. Der Staat ist ein Organismus, und kein Organismus wird eines seiner Glieder verkümmern lassen dürfen, ohne Schaden am Ganzen zu nehmen.

Zum Beispiel hatte das Staatsministerium für Unterricht und Kultus einen Etat von 22,5 Mio. DM. Davon flossen alleine 15,485 Mio. nach Oberbayern, der Rest auf alle anderen Regierungsbezirke. Welch ein Kontrast! Immer wieder kommen Klagen aus Franken, Schwaben und der Oberpfalz. Die Schul-, die Gerichtsverhältnisse geben zu Kritik Anlass. Kisten dienen als Stühle, Räucherkammern als Gerichtssäle. Die Gesundheit der Schuljugend ist bedroht; in laufend- und überbelegten Zimmern wird Unterricht gehalten. Da ist das Beispiel der “Hochschule der bildenden Künste in München” und das Gegenbeispiel der “Akademie der bildenden Künste in Nürnberg”. Bei der Hochschule in München handelt es sich um Ausbesserungsarbeiten, in Nürnberg um die Errichtung eines völlig neuen Gebäudes. München bekommt 622.100 DM, Nürnberg 167.950 Zuschuss!


Letzte Meldung:

Am 16.7.2005 war Stoiber in Bamberg beim Bezirksparteitag der CSU. Er gab sich kämpferisch und versicherte, …man habe viel für Oberfranken getan und es sei sogar ein Fraunhofer Institut angedacht.

So nebenbei kam heraus, dass die Gemeinde Miesbacher Land sich Sorgen mache, wie man das Guthaben von 2000 Euro pro Einwohner günstig anlegen könne, während in Oberfranken pro Einwohner Schulden von 4000 Euro vorhanden seien.

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