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263. Bayernwahl 2013 – warum nicht 80% für die CSU?

Mittwoch, 18. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Lieber Blogbesucher,

die CSU – Wahl 2013 ist Geschichte und ich muss feststellen, dass die bayerischen Bürger sich wieder schön, brav und treu haben manipulieren lassen. Viele aufmerksame Beobachter haben vor der Wahl Ihre Befürchtungen kund getan und haben damit recht behalten.

Auch Hans Well hat es in seinen Kommentar treffend gesagt. Mehr will ich dazu auch nicht vermerken.

Wenn ich noch mehr solcher guter Kommentare im Netz finde, werde ich diese hier ergänzen.

 

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245. FC Bayern München – Die „Helden“ kehren zurück!

Montag, 27. Mai 2013 | Autor:

Frankenlied

 

R_by_Alexander Hauk _ bayern-nachrichten.de_pixelio.de

Lieber Blog Besucher,

Fußball sollte ja nur ein Spiel sein. Inzwischen aber ist es ein großes Geschäft in dem es nicht immer fair und ehrlich zu geht. Da wird getrickst und manipuliert hinter den Kulissen, und der Gegner schon vor der sportlichen Auseinandersetzung ausgeschaltet. Seit Jahren beobachte ich dieses Spiel, und dabei tut sich ein Verein besonders hervor und ist auch noch stolz darauf: Der FC Hollywood – Bayern München.

Deshalb habe ich mich gefreut als ich den Kommentar von Otto Lapp gelesen habe.

Lesen Sie doch einmal selbst den Kommentar vom 14.05.2012 von Otto Lapp – FT:

Keine Ahnung, wer den Bock geschossen hat.

Der FC Bayern und ….

Ich habe keine Ahnung von Fußball. Aber aus irgendeinem Grund mag ich die Bayern nicht. Keine Ahnung, warum das so ist. Keine Ahnung auch, warum ich dann die Dortmunder lieber mag. Vielleicht, weil sie die Bayern immer in Grund und Boden schießen. Als alter Sozi find ich es gut, wenn viel Geld gegen wenig Geld verliert (Wobei ich weiß, dass die Dortmunder Spieler auch nicht an der Armutsgrenze leben). Aber wahrscheinlich würde ich jeden mögen, der die Bayern wegputzt, auch wenn der reicher ist. Wer versteht das wirklich?

Es ist einfach gut zu sehen, dass es da noch viele Menschen im Lande gibt, die ähnlich fühlen und denken.

by_Michael-Lorenzet – Lederhosen_pixelio.de

Dem Kommentar von Otto Lapp kann ich nur zustimmen.

Aufgrund einiger Blogbesucher die sich über meinen Bericht – ist zwar die Wahrheit sagten Sie, aber………..- geärgert haben, habe ich mir überlegt wie man dem System FCB beikommen  kann. Das einfachste ich wahrscheinlich, diesen Verein einfach zu ignorieren.

  Mit solchen Methoden kann man eine Startruppe aufbauen und die anderen Vereine schwächen.

Für alle diejenigen die immer noch nicht wissen, was ich mit System ausdrücken will.

Nichts ist mir mehr zuwider, als eine solch großkotzige und überhebliche Art und Weise, wie sie aus München seit Jahren in das Land getragen wird. Man glaubt doch wirklich, dass man der Nabel der Welt ist.

Kommen wir doch noch mal zu den „Helden“ und stellen dazu einmal einige Fragen.

1.    Wären die Spieler des FCB  immer noch Helden, wenn Sie wieder verloren hätten?

2.    Ist man in München schon ein Held, wenn ein Spieler des Gegners – Mats Hummels – einen den Ball vor die Füße legt, und man diesen dann nur noch einschieben muss? Ist das Heldentum vom weiß-blauen „MIA SAN MIA“ Volksstamm?

3.  Warum regt sich niemand darüber auf, dass ein FC Bayern schon vor jedem Spiel einen Bonus bei den Unparteiischen geniest? Wagt es einer einmal unparteiisch zu entscheiden ist man aufgebracht. Genau hier ist für mich der Punkt, wo man von einem System sprechen kann.

4.  Warum wurde Ribery und Dante nicht mit Rot vom Platz gestellt? Natürlich hätte auch Lewandowski vom  Platz gemusst. Aber dieses Frustfaul wäre wahrscheinlich nicht passiert, weil der BVB dann schon lange geführt hätte.

5. Wo soll hier eine überragende Leistung sein, wenn man durch viel Glück 2 Minuten vor Schluß – durch einen Fehler  des Gegners – noch zum Siegtreffer kommt. Was ist hier bitteschön überragend? Lachhaft!!!

6. Von BVB hat man zu den parteiischen Entscheidungen des Schiedsrichters kein Vedo gehört. Wäre dies umgekehr passiert, hätte die „MIA SAN MIA“  Lederhosen Kompanie verrückt gespielt.

6.  Ist es nicht verdächtig, dass sich eine Anstalt des öffentlichen Rechts, wie der Bayerische Rundfunk in so eindeutiger Weise zu einem Verein stellt, in dem er jede Möglichkeit nutzt um über FC Bayern München zu berichten? Wenn es dann nichts Aktuelles gibt, dann kramt man einfach alte Geschichten aus, und sendet diese. Jeden aus dieser Hollywood Truppe wird immer eine Bühne geboten, seine Märchen zu erzählen. Sendezeiten sind da nicht knapp, sie werden einfach eingeplant.

7.  Ich möchte einmal daran erinnern, dass mitten in der Pokalfeier des 1.FC Nürnberg 2007 der BR abgeschaltet hat, und dafür eine Sendung über Luchse gesendet hat. Hätte er dies bei Bayern München gewagt oder getan. Niemals!!! Wer da noch an Zufall glaubt, der ……

8.   Ist es rechtlich in Ordnung, dass die Münchner Philharmoniker – bezahlt von Steuergeldern – sich die Frechheit heraus nehmen und für den FC Hollywood ein Lied zu komponieren? Und es über alle Sender zu verbreiten.

Wer das taktieren des Präsidiums vom FC Bayern und der bayerischen Politik aufmerksam beobachtet kommt nicht umhin sich da seine Gedanken zu machen. Erinnern möchte ich da nur an die Ernennung von Siegried Schneider zum Medienbeauftragten(Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) ist eine der 14 Landesmedienanstalten und eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts in Bayern. Sie beaufsichtigt die privaten Rundfunksender in Bayern. Die BLM gehört der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) an). Es war nicht das erste Mal, dass hier bei der Besetzung eines wichtigen Postens ein sehr unangenehmer Beigeschmack aufkam(http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/blm-kandidatur-neue-vorwuerfe-schneider-meta-1105423.html).

1.    Warum werden bei uns im Lande nicht die Frauen und Männer als Helden bezeichnet, die tatsächlich diese Bezeichnung verdienen?

2.    Wo werden die Mütter und Väter, die vielen ehrenamtlichen Helfer die Tag für Tag und Jahr für Jahr sich für andere einsetzen mit Ihrer Zeit, Kraft, Gesundheit und Geld, als Helden bezeichnet? Die werden nicht mit mehreren Millionen im Jahr fürstlich entlohnt.

Das was man im Fußball jetzt schon fest etabliert hat, versucht man jetzt mit aller Macht auch im Basketball zu installieren. Einige haben ihre Heimat(Franken) schon verraten, und sind den Mammon jetzt schon erlegen, und haben sich in dieses System eingliedern lassen. Bei anderen wird es mit aller Raffinesse noch versucht, sie mit dem schnöden Mammon zu locken.

Das wirklich Bedenkliche und Traurige an dieser Sache ist, dass das Volk hierzulande, das Spiel nicht durchschaut, oder auch schon Teil dieses Systems geworden ist, ja, Gesetzesbruch sogar als Kavaliersdelikt abtut, und die grossssssen Verdienste voran stellt.

SK-FOTO-ART

Ich frage mich:

In welcher einer Gesellschaft, welch einem Land leben wir eigentlich? Haben wir denn überhaupt einen Grund auf andere Länder und Personen mit den Finger zu zeigen?

Unter Vorbilder und Helden jedenfalls verstehe ich etwas anderes. Ich hoffe dass sich das gute alte Wort in den nächsten Jahren noch mehrfach bewahrheitet:

Hochmut kommt vor dem Fall.

Welch ein Filz sich in München integriert hat sieht man daran, dass auch die Politik mit hinein spielt und ihre eigenen Leute, wenn Sie nicht auf der FC Hollywood Linie ticken, niedermachen. Ja, es geht sogar soweit dass man den Rücktritt von Frau Homburger fordert. Was ist das für eine Bananenrepublik in Bayern?!

Viele verirrte Franken haben mir in diesen Tagen auf die Frage geantwortet, warum Sie denn den FCB unterstützen und nicht einen fränkischen Verein. Als Antwort kam oft die Aussage: Da können wir wenigsten feiern. Darauf kann ich nur antworten, wenn das der Hauptgrund ist, dann kann man schon deutlich von einer Degeneration des Gehirns ausgehen. Mit Totalverlust ist dann in den nächsten Jahren sicher zu rechnen.

Dieser FC Hollywood der vor Arroganz, Filz, Großmannssucht und Hochmut nur so strotzt, will das Aushängeschild eines Landes sein, und erwartet dass darauf auch noch viele stolz sind. Da kann man nur froh sein, dass es auch noch normale Menschen gibt, die diesen Zirkus nicht mit machen.

M.T.

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239. Den Bock zum Gärtner gemacht(117)

Donnerstag, 28. März 2013 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Edmund Stoiber  Pixelio_web_R_by_HaukMedienArchiv-_-Alexander-Hauk

 

Edmund Stoiber, CSU, als Berater beim Abbau von Bürokratie


EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso machte den Bock zum Gärtner
“Eher wird ein Hund einen Wurstvorrat anlegen, als dass Edmund Stoiber die Bürokratie abbaut.”
Kurt Beck, SPD, Vilshofen, Aschermittwoch 6.2.2008
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Emilia Müller, CSU, ist mit der Arbeit des Bürokratieabbauers Stoiber unzufrieden
Bayerns Europaministerin Emilia Müller, CSU, forderte verstärkte Anstrengungen der EU zum Abbau von überflüssiger Bürokratie. Die Stoiber-Gruppe zum Bürokratieabbau müsse gestärkt werden. Nur so könne es mit der Entbürokratisierung schneller vorangehen. Das bescheidene Ziel ist die Reduzierung der Bürokratiekosten für Unternehmen bis 2012 um 25 Prozent.
Europaministerin Müller fordert verstärkte Anstrengungen der EU zum Abbau von Bürokratie, PM 44 Bayerische Staatskanzlei, 28. Januar 2009
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An seinem Frühstücksdirektorposten als Bürokratieabbauer der EU kommt Edmund Stoiber, CSU, nicht voran (wen wundert’s ?). Nach über einem Jahr kann Stoiber kaum etwas vorweisen.
SZ, 2.12.2008, S. 33
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Die Bürokratieabbaugruppe unter Edmund Stoiber, CSU, wurde im November 2007 gebildet. Sie soll binnen 5 Jahren die Bürokratiekosten um 25 Prozent senken. Nach einem Jahr ist kaum etwas geschehen. SZ, 11.11.2008 (kein Faschingscherz) Wer hätte auch erwartet, dass ein Politiker, zudem Spezialist und Könner in der Anhäufung an Bürokratie, so schnell umschalten kann ?
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Wer noch mehr dazu wissen will, kann dies im folgenden Link nachlesen.

Stoiber räumt groß auf!

 

A copyright www.frankenland-versand.de

Auf das weiß – blaue Heil kann man in Franken getrost verzichten.

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226. Bayerische Olympiade

Montag, 22. Oktober 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

 

Weißwurst_web_R_K_B_by_Manfred-Walker_pixelio.de_

 

Autor Günter Flegel Fränkischer Tag

Wir Franken werden die Baiern nie verstehen, da können sie noch so lange versuchen, uns zu regieren. Wir werden nie verstehen, wie man zum Frühstück eine Weißwurst essen und mit einem Weißbier herunterspülen kann. Wir werden ewig rätseln, was an einer Lederhose chic sein soll (vor allem wenn der Ur – Baier Franck Ribéry sie trägt). Und wir werden gegen einen Baiern nie im Fingerhakeln oder im Maßkrugstemmen antreten. Soll der erstmal erklären, was ein Blauer Zipfel ist. In einem Punkt freilich treten wir Franken demütig ins zweite Glied zurück: Die Gamsbartolympiade, die am Wochenende in Mittenwald ausgetragen wurde, überlassen wir den Baiern und ihrer eigenen Logik.

 

Gamsbart_web_R_by_Achim Lueckemeyer_pixelio.de

 

Der Gamsbart ist gar kein Bart. Von der Gemse stammt er nicht immer. Olympiade heißt nicht, dass der Gamsbartträger möglichst schnell auf die Westliche Praxmarerkarspitze kraxeln oder ohne Luftholen durch die Partnachklammtauchenmuss. Nein, er steht nur da und lässt sich / seinen Hut von einer Jury bewundern. Hä? Baierische Olympiade. Für Franken nicht zu verstehen.

 

Ein Baier_web_R_K_B_by_Michael Lorenzet_pixelio.de

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203. Ein Bayernfranke wirbt für weiß – blaues Industriebier

Samstag, 14. Juli 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

 

Weiß-blauer Kampftrinker Waldemar Hartmann

Der gebürtige Franke und Busenfreund von Markus Söder, Waldemar Hartmann, der während seiner Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk zum „Mir-san-mir-Superseppel“ geworden ist und jetzt in der Schweiz lebt, empfiehlt uns allen, uns doch mal richtig volllaufen zu lassen.

Man weiß es nicht, von wem er über die Jahre für seine unterschwellige Weißbierwerbung gesponsert wird. Nun, in Oberbayern ist man bekanntlich stolz darauf, dass Alkohol, speziell Bier, keine Droge, sondern ein Grundnahrungsmittel ist. Die verheerenden Schäden dieser Grundeinstellung übernehmen ja die Krankenkassen, Unternehmen und die Reparaturbetriebe der Gesellschaft, die Schulen.

 

 

 

 

Damit auch noch die Gewinnmaximierung am größten ist, sollen wir uns auch noch am Münchner Oktoberfest volllaufen lassen. Dem Fest, bei dem die Teilnahme am Festzug strenger geregelt als die DIN-Norm oder die EU Gurkenverordnung. Ein Platz im „richtigen“ Festzelt ist kaum noch ohne „Vitamin B“ oder ein stattliches Vermögen zu ergattern. Nun, wer`s braucht!

 

 

Da lob ich mir die gewachsene fränkische Bierkultur. Wir haben die größte Brauereidichte und Biervielfalt der Welt. Wir saufen kein Industriebier, sondern genießen samt preiswerter Qualitätsküche ein gepflegtes Seidla Keller im wunderschönen Biergarten oder im urigen Wirtshaus. Wir brauchen dafür keine weiß-blau-gerautete Kampftrinker-Werbung a la Waldemar Hartmann. Wer einmal die gewachsene fränkische Bier- und Weinkultur erlebt hat, kommt automatisch wieder.

     

Als seriöse Werbeträger reichen uns da die drei intelligenten Studenten, die als Bierboten unser Frankenland würdig in der Welt vertreten und nicht dummschwätzend wie Selbstdarsteller Waldemar Hartmann aus der Schweiz die mir-san-mir Weißbiertruppe vertritt.

Joachim Kalb,
Vorstandsmitglied Fränkischer Bund e.V

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142. „Kini“-Kult im 21. Jahrhundert

Donnerstag, 23. Juni 2011 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lederhosenkompanie_by_Meyhome_pixelio.de

„Kini“-Kult im 21. Jahrhundert


Was soll man zu solchen Politiker noch sagen. Vielleicht war es aber auch ein Blick ins Herz, und damit das tatsächliche Denken. Wir brauchen einen solchen Kult in Franken nicht. M.Treml

WEIDENBERG: Seitenweise mit schönen bunten Bildern erinnern derzeit Printmedien und TV den vor 125 Jahren verstorbenen (oder umgebrachten?) „Bayern-Kini“ vom Geschlecht der Wittelsbacher aus Zweibrücken. Für das Vorstandsmitglied Joachim Kalb vom Fränkischen Bund e.V. ist dies Anlass, an einige geschichtliche Tatsachen zu erinnern.
Würzburg und Bamberg wurden über die Jahrhunderte von der katholischen Kirche kultiviert und geprägt. Hof, Bayreuth, Erlangen und Ansbach wurden von den Preußen maßgeblich gestaltet. Nürnberg und die freien Reichsstädte verdanken ihre Pracht Handwerkern und Kaufleuten früherer Jahrhunderte. Der Beitrag der Wittelsbacher nach dem Anschluss an Bayern war schlicht die Zerstörung und das Verramschen und Verschleppen fränkischer Kulturgüter im gigantischem Ausmaß. Bis heute krallt sich das Königshaus u.a. an den Bamberger Domschatz fest, obwohl wir seit 1918 keine Monarchie mehr haben. Einzige Gegenleistung ein paar Denkmäler und die Umbenennung von Straßen und Plätzen. Die Großbauten des Kinis am Alpenrand sorgen bis heute dafür, dass Franken in der Tourismuswerbung hinten ansteht.
Joachim Kalb vom Fränkischen Bund e.V. stellt deshalb nüchtern fest: „Es gibt sicher gerade hier in Franken keinen Grund, den Wittelsbachern mitsamt ihrem Kini in irgend einer Form zu huldigen und schon gar nicht mit der Rautenfahne.“

Joachim Kalb

Schlußbemerkung:

Ist es nicht interessant was die Baiern für Vorbilder haben, und wie sie damit umgehen. Zum Beispiel König Ludwig II

Vorzeige Baier – König Ludwig II

1. Bayern hat seinen König eingesperrt und bewacht 1886

2. List nennt man in Baiern geschickte Politik. Beispiel: 1863 Bismarck wollte ein starkes Deutschland mit Bayern ohne Österreich. Bayern will nicht 1866, Ludwig II will mit Österreich.

3. 3.Juli 1866 Krieg ohne Bayern, 29.07.1866  Bayern kapituliert, die Schäden trägt Franken, Uettingen/ Bad Kissingen/ Würzburg

4. Ludwig II(Wittelsbacher) macht in Franken Besuch um schönzureden, für das was Franken erdulden musste.

5. Ludwig II Verhältnis mit Stallmeister Homo!

6. Ludwig II mit Napoleon III – Hetzt gegen Bismarck

7. 15.07.1870 Frankreich erklärt Krieg gegen Deutschland, Sieg über Frankreich mit Bayern. Erst gegen Deutschland dann für, das ist Bayern.

8. Ludwig II will die Hälfte der Kaiserkrone von Bismarck, 1 mal Berlin, 1 mal München.

9.  Januar 1871, Bayern sagt ja zu Deutschland

10. Baubeginn 1869 von Neuschwanstein(woher das Geld nur kam?)

11. Ludwig II diniert mit toten franz. Königen in Linderhof. Verrückt!

12. Er braucht Geld und will die Minister absetzten. Minister lassen feststellen, dass er verrückt ist. 21 Jahre Regierung. Auf Neuschwanstein in Gewahrsam genommen und nach Starnberg gebracht.

13. 1886 Tod ungeklärt, damals schon Filz, 40Jahre.

M.T.

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120. CSU – Die Großkopferten aus Baiern

Samstag, 15. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied


 

Die Großkopferten

 

copyright www.Frankenland-versand.de

Und jetzt ein Franke

Günther Beckstein tritt ein schweres Erbe an. Denn Bayerns Ministerpräsidenten waren immer kantige Charaktere, die den Freistaat wie ein Königreich regierten.
Von Heribert Prantl

Die Historie des bayerischen Landes zeigt immer wieder, dass der Mittelmeerraum kulturell bis zur Donau reicht und die Donau dem Po viel näher liegt als der Elbe. Das erklärt das Unvermögen vieler Menschen im deutschen Norden, sich die Vorgänge in Bayern richtig zu erklären. Selbst die Zeit, eine an sich respektable Wochenzeitung, die aber in Hamburg erscheint, hat Schwierigkeiten, den bayerischen Zusammenklang von politischer und kultureller Geschichte zu erspüren und die Beziehungen zwischen Altbayern, Franken und Schwaben wenigstens in etwa zu erahnen.

Ein ansonsten grundgescheiter Kollege der Zeit hat also kürzlich geschrieben, am Schluss seiner politischen Analyse über den bayerischen Machtwechsel von der CSU zur CSU, dass Günther Beckstein, der künftige bayerische Ministerpräsident, ein »barocker Mensch« sei. Das kann wirklich nur jemand behaupten, für den alles barock ist, was südlich des Mains steht und liegt. Wenn man es schon kulturgeschichtlich fassen will, dann verkörpert Beckstein die Renaissance – die Wiedergeburt des Fränkischen in Bayern, nachdem das Land seit nun mehr als 28 Jahren von katholischen Oberbayern regiert wird. So fränkisch wie künftig, wenn Beckstein mit seiner Franken-Entourage in der Staatskanzlei antritt, war Bayern schon sehr lange nicht mehr. So fränkisch war es zuletzt, als der Bayern-Herzog Tassilo aus dem Geschlecht der Agilolfinger sich im Jahr 787 einem Frankenkönig unterwerfen musste und dann auf dem Reichstag von Ingelheim entwaffnet und festgenommen wurde. Der Nürnberger SPD-Oberbürgermeister Ulrich Maly greift nicht ganz so weit zurück in die Geschichte, betont aber auch, was die Regierungsübernahme Becksteins historisch bedeutet: »Das wird nach 200 Jahren endlich die Vollendung der Integration Frankens in das Königreich Bayern. «

Zwar ist der Freistaat Bayern nach 1945 schon zweimal von Ministerpräsidenten aus Franken regiert worden: Von Hans Ehard (der vier bayerischen Kabinetten vorstand) und von Hanns Seidel (der zwei Kabinetten präsidierte). Aber diese beiden distinguierten Herren waren katholisch – und Günther Beckstein, der von sich sagt, dass er ein »nüchterner Mensch« sei, ist ein Protestant. Nun gibt es gelegentlich auch barocke Protestanten, nehmen wir Peter Gauweiler; aber von dem glaubt eh jeder, er sei katholisch, weil er das altbayerische Wesen so in Reinkultur wie kaum ein anderer verkörpert. Dieses Wesen hat Franz Heubl, ein früherer bayerischer Landtagspräsident, einmal so beschrieben: vital, brutal, sentimental.
Beckstein – barock? Es gibt wunderbaren Barock in Franken, aber nicht im Fabrikverkauf, wo sich Beckstein seine grauen Anzüge abholt: Das Kloster Banz, in dem die CSU oft ihre Klausuren abhält, ist ein Musterbeispiel für süddeutsch-böhmische Schwelgerei; und die Basilika von Vierzehnheiligen auf der anderen Mainseite ist ein spätbarocker Traum, eine Orgie. Beckstein hat mit solcher himmlisch-auftrumpfenden Opulenz, mit prächtigem Stuck und geschaukelten Ellipsen nichts zu tun – nicht im Reden, nicht im Denken, nicht im Tun. Er gehört zu der Familie der fränkischen Zwetschgenmännlein, wie sie demnächst wieder in den Buden auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt verkauft werden: Diese Männlein bestehen aus gedörrten Zwetschgen, sie sind zäh und lustig anzuschauen. Das Exemplar Beckstein ist, um es noch näher zu beschreiben, schon ein wenig angestaubt. Allenfalls dann, wenn man es neben den Hamburger Ole von Beust stellt, könnte man sagen, es sei »relativ barock«.

Von den 14 Nothelfern, die im fränkischen Vierzehnheiligen verehrt werden, sind übrigens drei Bischöfe, drei Märtyrerinnen, einer ist Arzt, einer Mönch, einer Diakon, einer Knabe und einer ist Christophorus als der Christkindträger; ein Politiker ist nicht dabei, auch nicht Stoiber – der künftig eine Rolle in Brüssel und nicht in Bayern spielen wird. Wenn man den adäquaten Platz für ihn im bayerischen Himmel sucht, dann ist man bei grundstürzenden Gedanken: Wenn Stoiber dort die Intendanz übernimmt, dann droht Petrus die Entmachtung und dem Elysium ein Programm »Himmel 3000« – Privatisierung der Manna-Manufaktur, Neugliederung der himmlischen Heerscharen, Umstrukturierung des Jüngsten Gerichts.

Mit solchen Überlegungen ist man bei dem, was der Kollege von der Zeit eigentlich meinte, als er vom »barocken Beckstein« sprach: Er meinte nicht den Mann, sondern die bayerische Politik, deren orgiastische Hinterfotzigkeit man in den vergangenen sechzig demokratischen Jahren in allen Aggregatzuständen erleben konnte – und in der dieser Günther Beckstein nun eine neue Rolle spielen wird. Auch Stoiber ist in seiner Attitüde alles andere als barock; seine Gestalt ist es nicht, seine Reden sind es nicht, seine bürokratisch-selbstherrliche Politik war es auch nicht. Wenn er auf dem Podium mit den Armen rudert, dann erinnert er eher ein wenig an einen energischen Hampelmann (den man in Bayern »Schnürlhanswurst« nennt). Aber alle diese Figuren gehören ins große bayerische Welttheater, sie gehören in den bayerischen Himmel, in dem, natürlich, Franz Josef Strauß die Hauptrolle spielt, als zorniger Gottvater und gerissener Weltenlenker.
Das Ensemble dieses bayerischen Welttheaters ist gewaltig. Dutzende von Charakterdarstellern aus der Politik der vergangenen sechzig Jahre gehören dazu: schmeichlerische und bissige, intrigante und meineidige, leutselige, biegsame und polternde. Schon allein die Reihe der Nachkriegs-Ministerpräsidenten bildet einen Fundus, wie ihn kaum ein anderes Staatstheater aufbieten kann: Fritz Schäffer war der erste, ein kleines, zähes, unpopuläres Männlein aus dem Wahlkreis Passau, der dann als Adenauers Finanzminister in den frühen Fünfzigerjahren den »Juliusturm« baute, einen Geldhort von damals sehr respektablen sechs Milliarden Mark. Auf manchen Bildern sieht dieser Jurist aus wie Mahatma Gandhi. Am 30. Januar 1933 hatte er, damals als Vorsitzender der Volkspartei, in letzter Stunde den verwegenen Plan gehabt, der braunen Diktatur die bayerische Monarchie mit einem König Rupprecht von Wittelsbach entgegenzusetzen.

Da ist Wilhelm Hoegner, er war in den sechzig Jahren Nachkriegsgeschichte der einzige Sozialdemokrat, der Bayern regierte: ein Gefühlssozialist, einer, der nicht nur die Bayerische Verfassung, sondern auch einen Roman und viele Gedichte geschrieben hat und der sich, sein Motto war »Bayern zuerst«, in seinem Bayernchauvinismus von keinem Konservativen übertreffen ließ. Es folgt Hans Ehard, der Mann mit den traurigen Augen, katholischer Franke und Kommentator des Bürgerlichen Gesetzbuchs, dessen spektakulärste Eigenschaft war, dass ihm spektakuläre Eigenschaften völlig fehlten. Dann Hanns Seidel, der auf den Bildern ausschaut wie ein Butler und dessen Namen heute die politische Stiftung der CSU trägt.

Alfons Goppel, in Regensburg als Sohn eines Bäckers geboren und zusammen mit neun Geschwistern aufgewachsen, ist der Ministerpräsident, der am längsten regiert hat, noch länger als Stoiber, nämlich 16 Jahre, von 1962 bis 1978. Die Zeitungen porträtieren ihn als »gemütlichen bayerischen Kachelofen«, aber im Lauf seiner vielen Regierungsjahre war Goppel viel mehr geworden: Er war ein demokratischer Kurfürst, der den Königstraum des Bayernlandes ganz wunderbar darstellen konnte (eine Rolle, die später Max Streibl als Nachfolger von Strauß sehr glücklos spielte): den Monarchen also, der sich neben den Bauern zur Brotzeit auf die Bank setzt und zeigt, dass man ungeachtet aller Klassenunterschiede zusammenrückt, die bayerische Herrlichkeit genießt und dem Himmelvater vertraut, der das Land so sichtbar gesegnet hat.

So einer war, um den größtmöglichen Kontrast zu wählen, Edmund Stoiber nicht: Wenn man ihn auf dem Weg nach oben ab und zu mit einem Gamsbart-Hut gesehen hat, dann hatte er sich halt, worum er sich immer bemühte, angepasst. Aber Stoiber glänzte mit grenzenlosem Fleiß, mit Einsatz bis zum Umfallen, mit Staatsstolz, Pflichtgefühl und hervorragenden Wahlergebnissen. Edmund Stoiber war eher ein Unbayer, er war ein Preuße – zumindest nach der Definition, die Kurt Wilhelm, der Autor von Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, in diesem Stück den Petrus treffen lässt: »Der Preuße spricht den Denkvorgang mit, der Bayer gibt nur das Ergebnis bekannt.«

Und zwischen Goppel und Stoiber, natürlich, Strauß – der Mann, der Wirtschaftspolitik nach dem Motto »Der Fortschritt spricht Bairisch« gemacht hat, der sich, als viriler Weltpolitiker, in der Enge des Plenarsaals im Maximilianeum höchst unwohl fühlte und dem deswegen, wie es heißt, bei seiner Vereidigung als Ministerpräsident der Schweiß schier aus den Manschetten tropfte. Strauß war ein bayerischer Pate, ein politischer Krösus, einer, über den man sich bis heute so viele Geschichten erzählt wie sonst nur über Ludwig, den Märchenkönig. Der Historiker Wolfgang Benz sagte über den Mann, der sich, wie später Stoiber, vergeblich um die Kanzlerschaft bemühte, er sei gescheitert an der »mentalen Zurückhaltung gegen die alpine Urgewalt« in den außerbayerischen Landen.

Daneben die Urviecher, die gern Ministerpräsident geworden wären, aber es nicht geworden sind: Josef Müller, Gründervater der CSU und ihr erster Vorsitzender, ein politischer Ahnherr von Horst Seehofer, in Steinwiesen bei Kulmbach als Bauernbub geboren. Schon als Schüler hieß er »Ochsensepp«. Trotz seiner ländlich-katholischen Herkunft umgab ihn etwas Weltläufig-Liberales. Seine machte ihn immun gegenüberschäumenden Bayernkult; er wollte eine »offene CSU« – und deswegen diffamierte sein Parteifeind, der erzkonservative, tiefgläubige und bayerisch-partikulare Alois Hundhammer, ihn als »Kryptomarxisten«. Hundhammer, auf Bildern sieht er mit seinem weißen Knüppelbart aus wie ein Verwandter des heiligen Klosterbruders Konrad von Altötting, hatte zwar zwei Doktortitel, war aber so voller Ressentiments gegen Preußen, Vertriebene und sonstige Ausländer, dass der US-Militärgouverneur Lucius Clay einmal klagte: »Wenn der so weitermacht, tausche ich Bayern mit den Russen.«

 

Günther Beckstein, der Lehrerssohn aus Nürnberg, der bundesweit einen Ruf als Scharfmacher hat, den er auch pflegt, gehört scheinbar in diese Ecke. Hinter der Schale des Ausländerfressers aber verbirgt sich ein anderer Beckstein, ein skrupulöser, ein an sich und seiner Politik zweifelnder evangelischer Christenmensch, der gute Kontakte zu den türkischen Gemeinden in Bayern hat, dort gern gesehen wird, weil er so ein netter Mensch ist – der aber halt im Kabinett und überall dort, wo richtige Politik gemacht wird, seine konservative Pflicht getan und liberale Anwandlungen mit Aktenarbeit betäubt hat. Von ihm kann man sich gut vorstellen, dass er als Ministerpräsident auch mit Schwulenverbänden spricht. Wer tief in Beckstein hineinschaut, entdeckt den fränkisch-liberalen Bürger, den Nachfahr des Ochsensepp, der eine gesellschaftliche Öffnung der CSU betreiben könnte – obwohl oder gerade weil er oft so possierlich linkisch und schusselig ist. Das Großstädtische, mit dem die CSU so wenig zurechtkommt, sieht ungefährlich aus, wenn er es betreibt. Genau diese Ungelenkheit aber ist Becksteins Problem: Ihm fehlt Ausstrahlung, er ist ein schlechter Redner, er kann nicht repräsentieren.

Das wiederum kann Erwin Huber, der Finanzpolitiker, der einst Stoibers Wadlbeißer war, jetzt bayerischer Staatsmanager ist und künftig CSU-Chef sein wird. Arm, aber gescheit – so einen wie ihn hat früher der Dorfpfarrer zum Studieren geschickt, auf dass ein Geistlicher aus ihm werde. Der kleine Huber hat sich auf dem zweiten Bildungsweg durchgebissen und wurde ein Großer der CSU. Er muss den Bayern nicht spielen; er ist einer – allerdings keiner, von dem man bisher sagen könnte, dass er die »Liberalitas Bavariae« in sich trage. Dafür aber steht er für Effizienz und für souverän-gelassene Ruhe in kritischen Situationen. Er ist Modernisierer und knallharter Charmeur; zuletzt, bei der Reform der Staatsverwaltung, der größten seit Montgelas, lag die Betonung aber auf knallhart.

Gustav Norgall, Redakteur der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg, hat zum bevorstehenden Amtsantritt des Ministerpräsidenten Beckstein zu den sechs Strophen der Frankenlieds, das Viktor von Scheffel 1859 gedichtet hat und das in Franken bei offiziellen Anlässen nach der National- und der Bayernhymne gesungen wird, eine neuere Strophe zitiert. Sie geht so: »Oh heil’ger Veit von Staffelstein, beschütze deine Franken, und jag die Bayern aus dem Land! Wir wollens ewig danken.« So schlimm wird es nicht kommen. Aber eigentlich wären die Schwaben dran. Sie haben noch nie einen bayerischen Ministerpräsidenten gestellt. Im bayerischen Himmel fehlt also fast nichts – nur die Gerechtigkeit.

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113. CSU – Abrechnung mit Franz Josef Strauß

Mittwoch, 12. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

 


 

 

 

Abrechnung mit Franz Josef Strauß

10.07.2009,

Von Wolfgang Luef

Ein pensionierter Finanzbeamter seziert in einem neuen Buch das System Franz Josef Strauß. Die CSU scheut die Debatte mit dem Autor.

Die CSU ist an diesem Abend unsichtbar. Vielleicht sitzt ja der eine oder andere stille Zuhörer im Publikum – womöglich mit einem Tonbandgerät oder zumindest einem Notizblock. Doch das Podium bleibt an diesem Abend CSU-frei. Für eine kritische Diskussion über den Übervater Franz Josef Strauß wollte sich keiner aus der Partei zur Verfügung stellen.

Abrechnung mit FJS

Einer gegen alle FJS

Bei FJS kann niemand neutral bleiben

 

Schlußkommentar:

Auf die Leistungen von FJS ist die CSU besonders stolz. Unter dem Slogan – Hund sama scho. Soll heißen, wer andere raffiniert betrügen kann, der ist clever und „christlich“. Na Bravo! Ein tolles Land!

M.T.

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107. CSU – Zitate von und über Edmund Rüdiger Stoiber

Sonntag, 2. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

 


 

Edmund Stoiber_R_by_HaukMedienArchiv _ Alexander Hauk _ www.bayern-nachrichten.de_pixelio.de

 

Das Heil für Deutschland kommt immer schon aus dem Süden
Es komme „das Heil für Deutschland immer aus dem Süden“, Edmund Stoiber im Festzelt Eggstätt, Wasserburger Nachrichten 33 (2009), S. 2

Eigentlich hält man es kaum für möglich, dass ein einigermaßen geschichtsbewusster Politiker solchen Krampf verzapft. Dabei scheint Stoiber diesen Fauxpas schon öfters verbrochen zu haben. In der Operneigenproduktion »Angela« wurde ihm (Bühnenfigur) »Das Heil für Deutschland ist immer schon von Süden ausgegangen« in den Mund gelegt. Anne Dessau: „Guter Schluß macht nicht alles gut“
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„Lange Zeit wurde der Humorist Stoiber, obgleich er den Dadaismus über den Ääismus hin zum Gagaismus perfektionierte, zudem granatenmäßig komische Reden über Transrapid, Problembären oder die gludernde Lot zündete, Wortgebilde wie »Wahlmännerinnen« schu und Blumen hinrichtete, hierzulande völlig unterschätzt.“ Hans Well (von der Biermösl Blosn), SZ, 21.9.2007, S. 38
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Edmund Stoiber strebt offensichtlich nach seiner Ministerpräsidentschaft einen lukrativen Job an. Auf eine Frage nach einem Anschlußjob mit hohem Gehalt (Methode Gerhard Schröder, SPD) antwortete Stoiber:
„Das wird es mit mir nicht geben.“ OVB, 27.8.2007, S. 4.
Wenn man sich an sein Versprechen erinnert, nicht als Bundeskanzler zu kandidieren …
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Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag:
„Nachdem niemand Edmund Stoiber mehr lobt, muss er sich offensichtlich dauernd selber loben“.
Stoibers Realitätsverlust Eigenlob stinkt – nicht nur dem Nachfolger, 7.8.2007
Beispiele des Eigenlobs von Edmund Stoiber
Stoiber zu einer Umfrage, nach der 72 Prozent (der Befragten ) mit der Regierung sehr zufrieden sind: „Das ist einmalig in Deutschland für eine Regierung. Und das ist ein riesiges Vertrauens-Kapital, das sich die Staatsregierungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten erarbeitet haben.“
„Ich bin sehr zufrieden, dass ich insgesamt ein Land übergeben kann, das so gut dasteht wie niemals zuvor. Das Haus ist gut bestellt.“ Bericht aus der Kabinettssitzung, 7.8.2007
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Christa Stewens, CSU, und Bernd Weiß, „der zu recht unbekannte CSU-Landtagsabgeordnete“ (SZ, 13.8.2007, S. 4), schlugen Edmund Stoiber als nächsten Bundespräsidenten vor. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Petra Pau: Die Wahl „wäre ein Glücksfall für alle Kabarettisten. Denn kein zweiter Politiker kann nüchtern so viel unverständliches Kauderwelsch reden wie Edmund Stoiber“. SZ, 13.8.2007, S. 6
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Dank einer Initiative der Jungen Union Bad Tölz – Wolfratshausen und der CSU Geretsried wurde für den dritten Ministerpräsidenten der CSU, der in Folge frühzeitig aufhört (nach Franz J. Strauß und Max Streibl), Edmund Stoiber, eine Lobes-Webauftritt eingerichtet. Sie beginnt sofort mit einer Lüge: „Bayern ist heute auf allen wichtigen Gebieten Benchmark in Deutschland“. Für’s Gegenteil lese man: Bayern ist Spitze. Und ähnlich phrasen- und fehlerhaft geht es weiter. In diesem Lobeshymnen- und Lügenforum war Kritik – wie bei der JU und CSU üblich – unerwünscht, ähnlich wie bei Robert Mugabe, Erich Honecker oder Kim Jong II. Ein Eigentor (oder Ventil für Kritik?) schoß der folgende Huldiger: „Was Papst Johannes Paul II. für uns Katholiken war und Helmut Kohl für Deutschland, das sind Sie für Bayern“ (Quelle: OVB, 17.8.2007, S. 5).
Nun, Helmut Kohl, CDU, war der bisher größte Versager als Bundeskanzler und für Deutschland .
Dankeschön, Edmund Stoiber! – Lobeshymnen- und Lügenforum
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„Demokratie und Freiheit leben vom politischen Meinungsstreit und vom konstruktiven Diskurs informierter Bürger. Politisches Desinteresse und Indifferenz sind daher gefährliche Gegner. Es ist eine Daueraufgabe aller Institutionen der politischen Bildung einschließlich der Parteien, einem politischen Abseitsstehen der Menschen entgegenzuwirken und für ein aktives Mitmachen und Mitgestalten unserer demokratischen Gesellschaft zu werben.“
Edmund Stoiber, 50 Jahre Akademie für Politische Bildung Tutzing, 20. Juni 2007
Edmund Stoiber ist langjähriger Vorsitzender der Partei, die
Kritik kaum zu läßt ( Kritik an Menschenrechtsverletzungen ist in Deutschland unerwünscht) ihre Bürger scharf überwacht ( Überwachung des Bürgers durch den Staat – Überwachung in Bayern)
BÜRGERFERNE groß schreibt ( In Bayern wird BÜRGERFERNE groß geschrieben)
den Bürgern die Informationsfreiheit verweigert ( Keine Informationsfreiheit für die bayerischen Bürger) ziemlich arrogante Politiker in ihren Reihen hat ( Die Arroganz unserer Politiker).
Edmund Stoiber selbst hat zahlreiche ihm unbequeme Minister ausgeschaltet: Kritik ist unerwünscht.
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„Mörder bleibt Mörder“, Edmund Stoiber zu den RAF Häftlingen. Blickpunkt, 28.4.2007, S. 2
In Deutschland können Mörder sogar mit einem Staatsbegräbnis und einer Würdigung durch einen CDU Ministerpräsidenten am Grab rechnen: Nazi-Todesrichter Hans Filbinger, CDU
„Vorteilsnehmer bleibt Vorteilsnehmer“ (Stichworte: Zwick und Audi);
„Lügner bleibt Lügner“: Die Lügen Edmund Stoibers, CSU
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Stoiber fühlt sich, wie viele CSU Vertreter, nur den CSU-lern verpflichtet. „Für mich ist entscheidend, dass die ganz große Mehrheit der CSU-Wählern hinter meiner Politik steht“, OVB, 13.10.2006.
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Edmund Stoiber, Dr. Ja zu Steuer- und Abgabenerhöhungen
Edmund Stoiber, CSU: „Wenn ich Steuererhöhungen verhindern kann, empfinde ich Dr. No geradezu als Ehrentitel“, OVB, 13.10.2006. Daher gebührt Edmund Stoiber der „Ehrentitel“ Dr. Ja.
In 2005-06 beschloß die CSU als Steuer- und Abgabenerhöhungspartei bisher
• eine drastische Erhöhung der Studiengebühren von bisher 85 Euro pro Semester auf 585 Euro = + 588 % ;
• Einführung eines Büchergelds für bayerische Schüler zur Schröpfung der Familien;
• in 2007 erfolgt die größte Mehrwertsteuererhöhung aller Zeiten mit großer Zustimmung der CSU;
• im November 2006 forderte die CSU die Ausweitung des „Kabelgroschen“ zur fortgesetzten Subventionierung privater TV-Sender, siehe Subventionswahn.
• mehrere Gesundheitsreformen, die dem Krankenversicherten weniger Leistung bei erhöhten Beitrag bescheren;
• für die Pflegeversicherung plant die CDU/CSU einen Extrabeitrag von zunächst + 6 Euro pro Monat für jeden Erwachsenen. Der Beitrag soll jährlich um 1 Euro steigen. OVB, 13.11.2006, S. 1
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Im Internet kursieren verschiedene Redeausschnitte Edmund Stoibers. Die Höhepunkte sind seine Ausführungen über den Problembären und den Transrapid vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen. Stoibers Stammelrede vom 21.01.2002 bekam Kultstatus. „Wählen Sie den berühmtesten WDR Originalton von 1956 – 2006“ forderte der WDR. Am 3. Oktober 2006 stand fest:
1. Edmund Stoiber: „Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München …“ (2002)
2. Martin Luther King: „I have a dream“ (1963)
3. Hans-Dietrich Genscher: „dass heute Ihre Ausreise“ (1989)
Vorauswahl: Der Ton der Töne – Ergebnis: Der Ton der Töne
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Über Edmund Stoiber: „In Deutschland zur Lachnummer degradiert, …“
Oberbayerisches Volksblatt, 21.6. 2006, S. 3
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Edmund Stoiber, CSU, wurde bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv der Verlierer des Jahres 2005. 81 % halten ihn für einen Verlierer. dpa 29.12.2005
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Wenn diese Aussagen noch nicht reichen, dann können Sie von der oberbayerischen Elite noch mehr nachlesen.

Thema: Vorbilder der Baiern | Ein Kommentar

100. Was soll das Gesülze vom Landesvater?

Samstag, 4. Dezember 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

J.Patrick Fischer Wikipedia 2011_Horst_Seehofer

 

An die
MAIN-POST
-Leserbriefe-

97070 Würzburg

Der Leseanwalt:

„Ein Leser fragt: Was soll das Gesülze vom Landesvater?“

MP Nr. 9 vom 13.1.2009 WÜS S. 2

copyright www.Frankenland-versand.de

 

Auch wenn Ihr Leseranwalt „den Karlstädter“ etwas in die Ecke des Lächerlichen rücken will („Landesdiener auf Zeit“ oder „Riegenmanager von Ministranten“) spricht mir „der Karlstadter“ aus vollem Herzen: Immer wieder schmerzt es in meiner demokratischen Brust, wenn ich in IHRER Zeitung lesen muss, dass „der Landesvater“ zu seinen Kindern in die Provinz kommt, die Schuldkinder dem Monarchen,, äh „Landesvater“ hingebungsvoll die blau-weißen Fähnchen entgegenjubeln und jeder ach so wichtiger Lokalpolitiker hälseringend versucht, aufs übliche Pressefoto mit dem „Landesvater“ zu kommen– hallo, wo leben wir eigentlich?

Foto Karl Landherr  AHGS Thannhausen

 

Der Mann/die Frau hat eine Aufgabe zu erfüllen. Er soll sich in seinem Büro hinsetzen und seine Regierung auf Vordermann/Vorderfrau bringen. Das ist alles. Wir brauchen keinen Landwirtschaftsminister, der jedes Jahr in Franken den Beginn der Weinlese oder den Anstich der Spargelsaison zelebrieren muss. Wird sind demokratisch genug, um einem solchen Firlefanz nichts abzugewinnen. Werde ich dafür bezahlt, dass ich huldvoll durch die Lande fahre und Reden halte, die keiner hören will? Also, Karlstadter: Gut gebrüllt! Lassen wir diesen vordemokratischen Quatsch denen, die verstehen, damit umzugehen – der gelben Presse. Deren Leserschaft hat es nötig, sich von den Sorgen des Alltags dadurch zu erholen und ablenken zu lassen, dass eine schwedischen Kronprinzessin heiratet, oder nicht, oder doch, oder doch nicht. Juristisch streng genommen leisten Sie einer Gesinnung Vorschub, die statt einer demokratischen Regierung monarchistische Zustände will. Die Main-Post – eine verfassungswidrige Publikation?

Günter Geißler

Mein Kommentar:

Ich frage mich immer wieder, was veranlaßt „normale“ Menschen einen solchen „Zirkus“ mit zu machen. Das was man hier in Bayern veranstaltet  ist schon ein Stück Religion(Religion hat mit Christentum Null zu tun). Ein Großteil der Menschen behauptet von sich gebildet und fortschrittlich zu sein, aber wenn der „Landesvater“ kommt, dann fällt man ins Mittelalter zurück. Verrückt!

Wenn es ein wahrhaftiges Bild eines Vaters gibt, dann ist dies allein Gott der Vater im Himmel. Nachzulesen im Lukas Evangelium Kapitel 15, Verse 11-32. Für einen Christen – und das behaupten in Bayern viele zu sein – gilt das Wort Gottes die Bibel als alleiniger Maßstab. Dort kann man im Matthäus Evangelium Kapitel 23, Vers 9, konkret nachlesen, wie wir mit dem Begriff Vater umzugehen haben.

Ich wünsche den Menschen hier in Bayern, besonders aber in Franken eine umfassende Erleuchtung.

M.T.

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