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149. Wahrheit über Franken – Baiern. Der FB zeigt es seit 20 Jahren auf

Montag, 29. August 2011 | Autor:

Frankenlied

 


 

Lieber Blogbesucher,

liebe fränkische Mitbürger,

der Fränkische Bund hat im Jahre 2010 sein 20jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass wurde die nachfolgende Festschrift erstellt(siehe Link), und jedem Mitglied ausgehändigt. In monatelanger Fleißarbeit wurden Daten, Bilder und Geschichten gesammelt und druckfertig erstellt.

Ich möchte hier nicht Dinge wiederholen die Sie in der Festschrift finden werden. Einige kurze Gedanken möchte ich aber trotzdem weiter geben, die mich bewegen.

Dieser kleine Verein(ca.600 Mitglieder) hat in der Vergangenheit und Gegenwart immer die fränkischen Interessen vorbildlich vertreten. Dass dies so ist, hat einen Namen, nämlich unser Vorstandsmitglied Joachim Kalb. Natürlich gibt es da noch einige aktive Mitglieder, wie z.B. Norbert Gramlich, und Bezirksvorstände usw. um nur einige stellvertretend zu nennen, die sich in vorbildlicher Weise für den Verein verdient machen.

Der Fränkische Bund hat bei seinen gesamten Aktivitäten immer nur das Wohl und Wehe der fränkischen Heimat im Blick. Diese Leidenschaft für die Heimat kann ich bei vielen anderen „fränkischen“ Vereinen leider nicht feststellen, was bedauerlich ist. Der Grund dafür ist meiner Meinung nach, dass man sich zu sehr mit der altbayerischen Fraktion vermischt hat, was ein undefinierbares Gemisch ergibt.

Foto Karl Landherr  AHGS Thannhausen.

Fränkische Kinder werden weiß-blau dressiert, wenn der „Landesvater“ kommt.

Mein Wunsch ist es, dass viele der über 4 Millionen fränkische Bürger, ihre Liebe zur Heimat entdecken, und durch eine Mitgliedschaft(30.-Euro oder 35 Kugeln Eis) zum Ausdruck bringen. Ein anwachsen der Mitgliedzahlen hätte zur Folge, dass der Verein bei seinen Veröffentlichungen noch viel mehr Gehör bei der Politik finden würde.

Wie wichtig es für unsere Heimat ist, ein Sprachrohr wie den Fränkischen Bund zu haben, können Sie im Buch, unter der Rubrik „Wußten Sie schon, dass….“ nachlesen. Hier kommt klar und deutlich zur Sprache, wie Franken von der Staatsregierung, und insbesondere von der Quadriga – Strauß, Streibl, Stoiber, Seehofer – , in den letzten 30 bis 40 Jahren benachteiligt wurde.

Wir, der Fränkische Bund, hören so oft, wenn wir Tatsachen über die Benachteiligungs Franken öffentlich machen, dass wir Franken nur am jammern sind. Aber, die Fakten zeigen, dass es wichtig ist, auf all die Ungerechtigkeiten hinzu weisen.

Wie arrogant in Oberbayern auf unser Eintreten für die Heimat reagiert wird, kann ich Ihnen anhand eines Kommentars aus Oberbayern aus meinen Blog zeigen:

Franken war bis zu seiner Einverleibung durch Baiern ein territorial und konfessionell bis zum absurden zersplittertes und zerstrittenes Gebiet. Wenn Sie heute als „Franken“ auftreten können, wie auf dieser Seite, dann verdanken Sie das den Baiern. Ich als Altbaier hätte nichts dagegen, wenn die fränkischen Oberhanswursten endlich aus der bayrischen Politik und Verwaltung verschwinden würden und wir uns mit unseren Stammesbrüdern in Österreich wiedervereinigen. Die Franken würden dann aber alt ausschauen und verhungern.

Das verehrte Franken ist die tatsächliche Gesinnung bei vielen Oberbayern.

Ich frage mich nach solchen Äußerungen dann immer, warum aber entlassen die Altbaiern die fränkischen Jammerer denn nicht, wenn wir sie so nerven. Weil Ihnen dann keiner mehr den Ausbau Ihrer Infrastruktur in Oberbayern und München zahlt. Franken ginge es besser denn je, in München dagegen gingen die Lichter aus. Zwar nicht sofort, denn sie haben mit unseren Geldern für Jahre einen Speckgürtel angelegt. Aber die fränkische Köpfe, Ihre Sparsamkeit und Tüchtigkeit würden die jahrelangen Benachteiligung schon wieder aufholen, und Oberbayern nach wenigen Jahren überholen.

Ein weiterer Punkt warum der Fränkische Bund gebraucht wird, ist die Tatsache, das viele unserer fränkischen Abgeordneten – mit wenigen Ausnahmen –  in München die fränkischen Interessen nur schwach oder gar nicht vertreten.

Ein Beispiel gefällig:

Bayern Tourismus

Dieser Tage war im Focus (und wohl noch anderen Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns) das Heft „Lust auf Bayern“. Bereits der Blick auf die Karte ist im Hinblick auf die regionale Auswahl mehr als bodenlos. So taucht etwa die Fränkische Schweiz, Weinfranken usw. als Tourismusgebiet gar nicht erst auf! Herausgeber ist der Bayerische Tourismusverband mit dem Aufsichtsrats-vorsitzenden Wirtschaftsminister Zeil! Gefördert wurde das Ganze offenbar auch noch von der EU. Entgegen dem Vorschlag des Zukunftsrates ist Franken demnach nicht mal zur Erholung gut. Zeil (FDP) war auch für die Werbung auf dem „Bayern-Pavillon“ bei der Weltausstellung in Shanghai verantwortlich, woausschließlich mit Seppl, Neuschwanstein usw. geworben wurde.

Fordern Sie bitte diese Broschüre an, machen Sie sich selbst ein Bild und unterstützen Sie unsere Forderung, dass dieses Machwerk sofort aus dem Verkehr gezogen wird.

Eine neue Broschüre sollte mindestens ein Drittel touristische Ziele in Franken beschreiben.  Wie lange wollen wir uns solche Boshaftigkeiten noch gefallen lassen? Bitte engagieren Sie sich, es geht um unsere Zukunft hier in Franken!Was meinen unsere Volks- und Medienvertreter vor Ort zu diesem Skandal?   Wo bleibt der Protest von  Frau Hohlmeier, Huml usw.?

Leider nimmt der große Teil der fränkischen Bevölkerung solche Vorgänge gar nicht zur Kenntnis. Was solche Entscheidungen aber langfristig für den fränkischen Tourismus mit den Arbeitsplätzen und Lehrstellen bedeutet können wir uns nicht vorstellen. Für mich sind solche Vorgänge ein Skandal, und ich begreife nicht warum den Großteil der Franken dies anscheinend nicht berührt.

Nachdem der fränkische Bund alle fränkischen Abgeordeneten in dieser Sache angesprochen bzw. aufgeweckt hat, kam Bewegung in die Sache. Viele der Abgeordneten haben sich mit den Fränkischen Bund eins gemacht und mit entsprechenden Schreiben an das zuständige Ministerium Beschwerde eingelegt und Änderung verlangt.

Partei für Franken-Logo

 

Sie sehen an diesen neuen Skandal, dass es eine Stimme für Franken geben muss, und diese wäre noch viel wirkungsvoller, wenn nur 1% der Franken sich im Fränkischen Bund einschreiben würden.

So, und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß und Gewinn beim Lesen der Festausgabe.

Je nach Upload Geschwindigkeit (bei DSL 6000 ca. 2-3 min für Gesamtausgabe) kann es einige Miunten dauern, weil die Datei sehr umfangreich ist. Es wird aber versucht in nächster Zeit noch zu verkürzen.

Druckausgabe Umschlag


Festschrift-2010 Teil 1: Der Fränkische Bund e.V. wird 20

Festschrift-2010 Teil2: Franken unsere Region

Festschrift-2010 Teil3: Unser Frankenland braucht eine Zukunft

 

 



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Thema: Fränkischer Bund

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4 Kommentare

  1. […] Seitdem ich mich persönlich damit befasse, ist mir eines ganz klar geworden. Die meisten der Menschen aus Altbayern sind in Ordnung. Jeder der sich einmal näher mit der Geschichte Baierns – Bayern auseinander setzt, wird fests… […]

  2. […] Wussten Sie schon, dass… in der Presse bewusst über viele Vorgänge nicht berichtet wird? Z. B., dass die Schere zwischen Oberbayer… […]

  3. […] offenbar auch die Posten und Pöstchen von Franken in München wenig. Franken sind mit einem Drittel Bevölkerungsanteil, Steuerkraft und Fläche des Freistaates bei Abstimmungen immer die Verlierer, da sich die […]

  4. […] Der Fränkische Bund ist der einzige Verein in Franken der sich seit über 25 Jahren für die Rückführung der Beutekunst einsetzt. Was in den Jahren nach 1806 von den Bajuwaren an wertvollen fränkischen Kunstschätzen zerstört wurde, und was nach München geschafft wurde können Sie hier einmal nachlesen. […]

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