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14. Fränkischer Bund

Mittwoch, 28. Oktober 2009 | Autor:

Frankenlied

 


 

Was wollen wir?

Die 10 Hauptziele des Fränkischen Bundes

e.V. (FB)

Bundesland Franken

Im Juni 1997 wurde der Antrag des FB, nach Art. 29 GG ein Volksbegehren zur Bildung eines Landes Franken zuzulassen, abgelehnt. Ein neuer Antrag kann zu jeder Zeit (7000 Unterschriften) gestellt werden.

EU-Region Franken

In einem künftigen Europa der Regionen muss die Bevölkerung Frankens (4,5 Mio.) ihre Interessen vertreten können. Noch gibt es kein EU-Gesetz, das zwingend vorschreibt, dass die deutschen Bundesländer automatisch EU-Regionen sind. Sollte sich das ändern, so ist es sinnvoll, nach Art. 29 GG ein Volksbegehren ‚Bundesland Franken‘ neu zu diskutieren und zu starten.

Aus 3 mach 1

Die Zusammenlegung der 3 fränkischen Bezirke zu einem Bezirk Franken, der dann der Größe Oberbayerns entspricht, würde erhebliche Verwaltungskosten einsparen. Unsere Petition dazu wurde abgelehnt. Wir versuchen, dies zusammen mit anderen Verbänden sowie Parteien zu erreichen, auch um das Gewicht Frankens innerhalb und außerhalb Bayerns zu stärken. Wir sehen die Bildung der Metropolregion Nürnberg (Franken) als einen Schritt in die richtige Richtung, sofern diese auf fränkische Identität setzt.

Franken / Bayern

Der Landesname muss in Franken / Bayern (Bayern / Franken) umgeändert werden wie bei ähnlich strukturierten Ländern mit Doppelname: Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern usw. Im Namen kommen die verschiedenen Landesteile und Kulturen zum Ausdruck.

Zentralismus ablösen

Das auf München konzentrierte zentralistische System im heutigen Bayern muss abgelöst werden. In Franken müssen in allen Sektoren (Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur, Kultur, Landes- und Städteplanung …) eigene Entscheidungen getroffen werden können, die der Region nützen und sie voranbringen.

LEP einhalten

Das offizielle Landesentwicklungsprogramm des Landes Bayern schreibt vor, dass in allen Landesteilen annähernd gleiche Lebensverhältnisse zu schaffen sind. Die Staatsregierung entfernt sich stetig messbar von dieser Vorgabe. Der FB wird bei jeder Gelegenheit diese Vorgaben anmahnen und nach Möglichkeit einklagen.

Fränkische Geschichte zurück in die Schule

Die reichhaltige fränkische Geschichte sowohl bis 1802, aber insbesonders auch die Ereignisse um 1848 als auch die Geschichte der Industrialisierung Frankens muss wieder in den allgemein bildenden Schulen Frankens gelehrt werden. Die Lehrerausbildung dazu ist sicherzustellen.

Rückgabe fränkischer Kulturgüter

Die in der Zeit von 1802 – 1806 widerrechtlich nach München verschleppten 5528 fränkischen Kulturgüter (Beutekunst – www.fraenkischer-bund.de) müssen vollständig nach Franken zurückgeführt werden. Darunter der Bamberger Domschatz und das fränkische Herzogsschwert. Hierzu läuft eine umfassende Unterschriftenaktion des FB (Seite 3!).

Haus der fränkischen Geschichte

Ein eigenes Haus der fränkischen Geschichte soll aus dem Haus der bayerischen Geschichte ausgegliedert werden. Die Bevölkerung darf nicht geschichtslos und damit gesichtslos gemacht werden.

Problemfall BR

Nach dem Rundfunkgesetz ist der öffentlich-rechtliche Bayerische Rundfunk allen Landesteilen gleichermaßen verpflichtet. U.a. unterliegen auch Spielserien, Krimis, Spielfilmproduktionen, Volksstücke usw. dieser Vorgabe. Der Anteil mit fränkischem Hintergrund geht gegen Null. In pseudowissenschaftlichen Sendungen wird außerdem die fränkische Geschichte in unzulässiger Weise verfälscht. Der FB wird u.a. auch mit ‚Rechtsmitteln‘ dagegen vorgehen.

Der Fränkische Bund e.V. stellt sich vor: Wer sind wir?
Erklärung vom Landesvorstand des Fränkischen Bundes e.V.

Der Fränkische Bund e.V. erfreut sich zunehmender Beliebtheit, was sich nicht zuletzt durch die positive Mitgliederentwicklung zeigt. Dies führen wir im Wesentlichen auf folgende 5 Tatsachen zurück, die uns als Verein charakterisieren:

1. Der Fränkische Bund e.V. bekommt keinerlei staatliche Förderung, arbeitet zu 100 % ehrenamtlich und ist somit völlig unabhängig und kann deshalb bestimmte Missstände deutlich beim Namen nennen. Es stehen keine Jobs und Fördermittel auf dem Spiel.

2. Der Fränkische Bund e.V. veröffentlicht, kommentiert und prangert Missstände und Fehlentwicklungen nur dann entschieden an, wenn exakte Nachweise, offizielle Statistiken (z.B. von der Staatsregierung) usw. vorliegen.

3. Der Fränkische Bund e.V. versucht, seine Ziele nicht mit dem „Kopf durch die Wand“ zu erreichen, sondern bleibt auch über längere Zeiträume konsequent beim Thema. Beispiele: Rückführung der Beutekunst, Zusammenlegung der drei fränkischen Regierungsbezirke, EU-Region Franken (Metropolregion), gegen das altbayerisch geprägte Staatsfernsehen, gegen Benachteiligung in Sachen Wirtschaftsförderung, Forschung, Entwicklung, Technologietransfer usw., aber auch bei vermeintlich unwichtigen Kleinigkeiten.

4. Der Fränkische Bund e.V. steht fest auf einem tragfähigen, modernen, auch philosophisch begründeten Fundament:
a) Wie der Philosoph Popper meinen wir, dass ein demokratisches System auf Dauer nur erfolgreich sein kann, wenn jegliche Fehlentwicklung durch klar geäußerte konstruktive Kritik sofort erkannt und korrigiert wird.
b) Wie der Philosoph Leopold Kohr meinen auch wir, dass gerade jetzt im Zeitalter der Globalisierung nachweisbar kleinere überschaubare Einheiten, die wesentliche Entscheidungen selbst treffen können, nicht nur wirtschaftlich besser funktionieren als große Einheiten. So haben alle großen Staaten USA, Russland, Deutschland, Frankreich, Großbritannien z.Zt. erhebliche Probleme im Gegensatz zu kleineren Ländern wie Dänemark, Irland, baltische Staaten usw.
c) Der Fränkische Bund e.V. sieht sich klar in der schwarz-rot-goldenen Tradition vor der Revolution von 1848. Diese steht auch heute noch sichtbar im krassen Gegensatz zur selbstherrlichen, zentralistischen, weiß-blau-gerauteten Fürstenherrschaft der Wittelsbacher.

5. Der Fränkische Bund e.V. ist stolz darauf, maßgeblich mitgeholfen zu haben, dass sich im Frankenland ein gemeinsames regionales Bewusstsein weiterentwickelt, frei von übertriebenem Patriotismus. In einem zukünftigen Europa werden wir ohne regionale Identität, zu der auch die Kenntnis der eigenen Geschichte gehört (die uns der bayerische Staat bis heute verweigert), nicht auskommen!

6. In besonderer Weise sind wir stolz darauf, dass wir es Anfang der 90er Jahre geschafft haben, das Thema Franken den Rechtsradikalen zu entreißen und somit vor Missbrauch und damit auch vor „Erfolglosigkeit“ und „unzulässiger Vermischung“ zu bewahren.

Deshalb: Machen Sie bei uns mit,
Sie können dabei nur gewinnen!

Sie finden auf unserer Homepage viele Querverweise, Verlinkungen und auch Beiträge anderer Gruppen und Vereinigungen, weil wir versuchen, ein möglichst breites „fränkisches Feld“ zu beackern. Es soll auch Raum für neue Wege und Vorschläge gegeben werden, wenn diese nicht zu realitätsfremd erscheinen, denn wir bevorzugen mehr den pragmatischen Ansatz und zeichnen uns durch freundliche nachhaltige Hartnäckigkeit aus. Joachim Kalb

Imponiergehabe auf Kosten Frankens

„Große Bayern“ lautete vor einiger Zeit eine Hörfunkreihe des Bayerischen Rundfunks. Als ersten dieser Großen nannte man den 1492 im fränkischen Staffelstein geborenen und 1559 in Annaberg gestorbenen großen Rechenmeister Adam Riese.

Ein großer Franke – kein Bayer!

„Ein Bayer weist den Entdeckern den Weg“, lautete ein weiterer Beitrag über den 1436 im fränkischen Königsberg geborenen großen Astronomen und Mathematiker Regiomontanus. Vom Papst wurde er zur Reform des Kalenders nach Rom berufen, wo er 1476 starb. Auch er ein großer Franke, kein Bayer!
Über den Buttenheimer Levy Strauss hieß es: ‚Der Erfinder der berühmten Bluejeans kam aus Bayern‘, oder ‚der amerikanische Traum eines Bayern‘. Wie alle bedeutenden Franken wurde auch er zum großen Bayern gemacht.
Fortgesetzt wurde die Sendung mit dem 1459 in Nürnberg geborenen Kosmographen und Seefahrer Martin Behaim. Über ihn hieß es in der Sendung: ‚Ein Bayer macht die Welt zum Globus‘. Er konstruierte den ersten Globus der Welt. Wieder ein großer Franke!
Auch der 1471 in Nürnberg geborene Albrecht Dürer, der dort lebte und seine Werke schuf und 1528 dort starb. Auch er wurde zum ‚großen Bayern‘. Für uns ist er einer der größten Franken!
Weiter war die Rede von vier Päpsten die aus Bayern kamen: Papst Klemens II., 1046/47 Bischof von Bamberg; Papst Damasus II., 1048 Bischof von Brixen, Papst Viktor II., 1055-1057 Bischof von Eichstätt und der jetzige Papst Benedikt XVI. Er ist der einzige, der aus Bayern stammt. Zwei der Päpste kamen aus Franken. Bayerisches Imponiergehabe? Es ist eine Verfälschung der Tatsachen! Fritz Dörfler, Ältestenrat im FB

Jahreshauptversammlung des Fränkischen Bund e. V. in Geiselwind

In ihren Ansprachen stellten Bürgermeister und Landrat die Wichtigkeit unserer Arbeit für Franken heraus. Der stellvertretende Landrat Hahn ermutigte die Aktiven des Vereins in ihrem Einsatz für die Heimat nicht nachzulassen. Hahn: ‚Ihre Arbeit für Franken wird sich eines Tages auszahlen!

Im Anschluss verlas Ältestenrat Norbert Gramlich die Namen der im Jahr 2006 verstorbenen Mitglieder. Die Versammlung gedachte ihrer in einer Schweigeminute.

STANDPUNKT:

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Die Redakteure unserer WiF, Norbert Gramlich und meine Wenigkeit, haben diese Ausgabe etwas ‚ideologischer‘ aufgezogen als gewohnt. Der Grund: Unsere Themen sind wieder allerorten im Gespräch, sogar im Bayerischen Fernsehen. Man erkennt es auch an der Anzahl der Leserbriefe, die hier z.T. als Ansporn wiedergegeben sind. Nun ja, im November ist traditionell Revolution in Deutschland angesagt. Im Frankenland geht es anlässlich des 1000-jährigen Bistumsjubiläums in Bamberg um die am 4.6.2004 u.a. vom CSU-Fraktionschef Herrn Herrmann und seinem Parteifreund Herrn Söder versprochene Rückgabe des Bamberger Domschatzes. Dabei handelt es sich immerhin um ein Versprechen vor dem höchsten Gremium Bayerns, dem Landtag, nachdem sich SPD und Bündnis Grüne schon am 23.4.2003 der Petition des Fränkischen Bundes e.V. angeschlossen hatten.

Mit einer lapidaren Erklärung des Pressesprechers von Herrn Herrmann, dass eine Rückführung nicht möglich ist, weil CSU-Parteifreund Faltlhauser dagegen sei, wurde der heiße fränkische Herbst eingeläutet. So nicht, Herr Herrmann und Herr Söder! Sie entwürdigen mit ihrem Verhalten das Parlament, und zwar so, dass man es auch auflösen könnte! Nach der jüngsten Presseerklärung von MdL Hoderlein (SPD) hatte man Herrn Erzbischof Dr. Schick schon im Vorfeld seitens der Staatsregierung eine Absage erteilt.

Herr Stoiber, bitte beenden Sie dieses schäbige Schmierenstück ihrer Partei, die nicht zum ersten Mal aus niedrigen Beweggründen Opposition und Regierung gleichzeitig spielt. Setzen Sie sich für die Rückgabe der Beutekunst nach Franken so vehement ein, wie Sie sich unter Schröder für die Rückgabe der russischen Beutekunst nach Deutschland eingesetzt haben. Wenn wir hier im Frankenland eines nicht verputzen können, dann die Tatsache, dass man uns für dümmer hält als wir sind! Wir vom Fränkischen Bund e.V. werden jedenfalls nicht eher ruhen, bis das letzte der 5528 Beutekunststücke an seinem fränkischen ‚Ursprungsort‘ ist.‚Jetzt erscht recht!Her mit dem Domschatz, Herr Stoiber, basta! Joachim Kalb

An die Redaktion Würzburger Kath. Sonntagsblatt:

Unrecht bleibt Unrecht

In Ihren Artikeln über die 1000-Jahr-Feier des Erzbistums Bamberg blieb ein wichtiges historisches Ereignis völlig unerwähnt: Nämlich der Kunstraub durch die baierischen Okkupanten vor rund 200 Jahren!Gemeint ist in diesem Falle der ‚Bamberger Domschatz‘, der Anfang des 19. Jahrhunderts in 15 Kisten zusammen mit 12 Zentnern Gold und Silber nach München verschleppt wurde.Dabei hatte der Bistumsgründer, Kaiser Heinrich II., den Domschatz dem Bistum ‚für immer und alle Zeiten‘ vermacht. Somit ist eindeutig klar, wer der rechtmäßige Eigentümer ist!
Nun ist interessant, dass – nach Ihrem Bericht – unter den prominenten Gästen im vollbesetzten Kaiserdom auch Herr RA Joachim Herrmann aus Erlangen, anwesend war. Als Fraktionsvorsitzender der CSU im Bay. Landtag kündigte er am 4. April 2004 die Rückgabe des Bamberger Domschatzes zur 1000-Jahrfeier 2007 an. Damals war allerdings Wahlkampfzeit und heute will man – nach dem Motto: Was interessiert mich mein Gerede von gestern – das Versprechen nicht mehr einhalten.“‚Die Altbaiern sind dagegen“, heißt es nun. Da muss sich der Wähler schon fragen, was sind das für Leute in einer Partei, die sich ‚Christlich‘ nennt und welche nicht einmal die ‚Zehn Gebote‘ beherrschen? Glaubwürdigkeit sieht jedenfalls anders aus! Und letztlich gilt nach wie vor: Unrecht ist und bleibt Unrecht! Heribert M. Reusch

An die Leserbriefredaktion Fränkischer Tag Bamberg

Dass es mit Joachim Herrmann ein fränkisches CSU-Mitglied gewagt hat, in München eine eigene Meinung im Interesse Frankens zu vertreten, zu der er auch öffentlich steht, ist in hohem Maße ungewöhnlich und verdient unsere besondere Aufmerksamkeit.

Erfreulich daran ist, dass es nun auch unsere fränkische CSU-Presse wagt, zur Domschatzproblematik eine eigene Meinung zu haben. Hoffentlich handelt es sich hierbei nicht um eine Eintagsfliege. Nachdem sich in Bamberg Widerstand regt, wird man in München wohl gönnerhaft ‚einknicken‘ und einige Teile des Domschatzes für eine bestimmte Zeit leihweise herausgeben, um sie danach wieder zurückzuholen. Zu befürchten ist, dass uns das als großer Erfolg verkauft wird und letztlich alles beim Alten bleibt.Nicht nur beim Domschatz, sondern bei der gesamten fränkischen Beutekunst geht es um deren symbolische Bedeutung. Nach bayerischem Staatsverständnis handelt es sich bei den erbeuteten fränkischen Territorien um ein entmachtetes , politisch funktionsloses nördliches Anhängsel, welches alleine dazu dient, Bayern zur Durchsetzung seiner Interessen nach außen groß und mächtig zu machen. Seit dem Anschluss an Bayern soll es keine Geschichte Frankens mehr geben und alles, was in Franken einmal Bedeutung symbolisiert hat, soll deshalb in München verwahrt werden und dort bleiben. Unser Ziel kann es deshalb nicht nur sein, den Domschatz leihweise kurz zurückzubekommen. Unser Ziel muss es sein, die gesamte fränkische Beutekunst zurückzuerhalten. Wenn der Bayerischen Zentralregierung an einem fairen Umgang innerhalb dieses riesigen Bundeslandes gelegen wäre, hätte man uns dieses Angebot schon längst gemacht.Der Fränkische Bund e.V. sammelt Unterschriften zur Unterstützung der Forderung nach Rückführung der gesamten Beutekunst. Unterschriftenlisten kann man beim Fränkischen Bund anfordern:    Postfach 100345 – 95447 Bayreuth oder vom Internet herunterladen: www.fraenkischer-bund.de Manfred Hofmann

Millionenverluste bei der Oberfrankenstiftung

Weil anscheinend aus der Region Franken keine geeignete Persönlichkeit gefunden werden konnte, um das hohe Verwaltungsamt Regierungspräsident Oberfranken (Statthalter Münchens) zu besetzen, hatte man es dem Oberbayern Hans Angerer übertragen. Der nicht gewählte Präsident scheidet nun bald aus dem Amt, man wird ihn mit den üblichen Lobeshymnen überziehen. Dies ungeachtet der jüngsten Schlagzeilen, dass die Oberfrankenstiftung, dessen Vorsitzender er ist, 7,7 Mio. Euro in den Sand gesetzt hat. Herr Angerer ist sich natürlich keiner Schuld bewusst. Außerdem sind das ja nur Peanuts in der Zukunftsregion Oberfranken (Schnappauf), wo wahrscheinlich wegen des unerträglichen Wohlstandes Gemeinden nach Thüringen ‚abwandern‘ wollen. Angerer hat es geschafft, während seiner Amtszeit Oberfrankens Position als Schlusslicht unter Bayerns Bezirken zu zementieren.Geringeres Durchschnittseinkommen, höchste Arbeitslosigkeit, geringere Lebenserwartung, höchste Abwanderungsquote, und, und, und. Kein Protest, als vor wenigen Tagen die Städtebauförderung um 30 Prozent gekürzt wurde, aber Skepsis bis Ablehnung gegenüber der neuen Metropolregion Nürnberg/Franken.Aber als es um die Beflaggung am ersten offiziellen Tag der Franken am 2. Juli 2006 ging, ordnete die Regierung von Oberfranken an, dass die Bayernfahne herausgehängt werden müsse! Überhaupt hängt bei jeder Gelegenheit einsam am Bayreuther Regierungsgebäude eine Wittelsbacher Rautenfahne. Seit langem fordern der Fränkische Bund und andere, Geld einzusparen und aus drei einen Regierungsbezirk zu schaffen. Dann müsste Angerer auch nicht mehr den Mittelpunkt Oberfrankens suchen, denn der Mittelpunkt Frankens ist schon lange bekannt.  Walter Hindel

Bayern ist viel zu groß

Die verzweifelte Ankündigung der betreffenden Gemeinden, sich lieber Thüringen anzuschließen, als weiter in Bayern nicht zur Kenntnis genommen zu werden, ist nicht so abwegig. Der Weg in eine Landeshauptstadt Erfurt wäre halb so lang und die Stimme der Gemeinden hätte dort, gemessen an der Einwohnerzahl, fünfmal mehr Gewicht. Demokratien funktionieren nun mal in kleinen Einheiten besonders gut. Bayern hat mit seinen mehr als 12 Mio. Einwohnern die optimale Größe weit überschritten. Wir sollten uns in Franken mehr zusammentun und über Selbstverwaltung nachdenken. Es könnten verschiedene Wege begangen werden. Einer wäre der Vorschlag des Fränkischen Bundes, die drei fränkischen Bezirke (und Regierungsbezirke) zu jeweils einen zusammenzulegen und mit mehr Selbstverwaltungskompetenzen auszustatten. Man hätte dann beides erreicht: Mehr Demokratie und Bürgernähe und geringeren Verwaltungsaufwand.  Manfred Hofmann

Grenzgemeinden

Die Aussage – wenn sie korrekt wiedergegeben wurde – von dem aus Franken stammenden Minister Schnappauf, dass am Ende immer alle wüssten, was sie an ihrem ‚weißblauen‘ Bayern hätten, ist absolut unqualifiziert. Was sollte eigentlich jemand von einem ‚weiß-blauen‘ Bayern haben? Ebenso wenig hat ein selbstbewusster, freier Franke etwas vom ‚rot-weißen‘ Franken.Im Unterschied zu einem unterwürfigen Franken würde sich aber ein selbstbewusster, freier Franke niemals als Bayer, sondern immer als Franke bezeichnen. Franken wird von Bayern wie eine Kolonie behandelt und regiert. Deshalb auch diese verzweifelte Initiative der Frankenwald-Gemeinden, nach Thüringen ‚auswandern‘ zu wollen. Die Aussage Schnappaufs, ‚am Ende wissen aber alle, was sie an ihrem weiß-blauen Bayern haben‘, ist unqualifiziert aber für ihn persönlich sicher zum Vorteil. Schnappauf ist für mich ein Franke, den Franken nicht braucht. Rudolf Kondler

Bayerische Anmaßung

„Wo sind sie, Bayerns beste Bayern?“ Diese Fragesendung von BR1 ist eine typisch bajuwarische Anmaßung. Denn von den sieben bayerischen Bezirken sind nur drei diesen Ursprungs. Die restlichen vier sind ‚Beutebayern‘. Deshalb können sie – speziell die drei fränkischen Bezirke – hier nicht einbezogen werden! Auch wenn es die Altbaiern nicht gerne hören, aber es bleibt dabei: Die Franken waren, sind und werden keine Bayern!  Heribert M. Reusch

Geförderte Abwanderung?

Zu Hilfe! Wer gebietet diesen bayerischen ‚Zentralpolitikern‘ und ihren fränkischen ‚Politgehilfen‘ endlich Einhalt? Während man in Ostbayern das Abwandern von Firmen nach Tschechien ‚freistaatlich‘ zu verhindern sucht, unterstützt man in der ‚Wirtschaftsdiaspora‘ Nord- und Nordostfranken die Abwanderung von Firmen auch noch mit Steuergeldern! Das schreit zum Himmel! Diese Praxis spricht dem von der Staatsregierung vielgepriesenem Landesentwicklungsprogramm Hohn!   Joachim Gehrig

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Thema: Fränkischer Bund

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9 Kommentare

  1. 1
    Oberfranke 

    ich komme aus oberfranken und sage habt ihr eigentlich keine Hobbys?
    Ihr führt euch auf wie kleine Kinder für nichts und wieder nichts:
    1. Es wird eh nie ein Bundesland Franken geben
    2. Franken kann ohne Altbayern nicht bestehen
    3. selbst euere Ur-UR-Urgroßväter haben schon in bayern gelebt, damit gehört Franken schon länger zu bayern, als es selbstständig war

  2. 2
    intern 

    Wenn man seine eigene Geschichte nicht kennt, sollte man den Mund halten. Weitere Kommentare über soviel Schwachsinn möchte ich mir hier ersparen.

  3. 3
    norman Haas 

    Franken recht problemtaisch. Einerseits gab es den Fränkischen Reichskreis mit ungezählten selbständigen weltlichen und geistlochen Staaten – und an jeder Grenze musste Zoll gezahkt werden. Erst mit den Übergang der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth-Ansbach gelang es den Preußen dieses zerrissene Franken als einheitliches „Land“ zusehen.

  4. 4
    intern 

    Danke für Ihren Kommentar. Das alles hat natürlich wie immer 2 Seiten. Franken war zwar zersplittert, aber eine der reichsten Regionen in Europa überhaupt. Baiern hat zwei Jahre vor dem kriegerischen Überfall Franken heimlich ausspioniert und festgestellt, dass es sich lohnt Franken auszurauben. Seit 1806 hat man Franken in allen Bereichen leergefegt. Oberbayern und München ist nur aufgrund der Recihtümer Frankens das was es jetzt ist. Man nennt es schlicht und einfach, schmücken mit fremden Federn. Selbst in einer Demokratie ist man nicht in der Lage Franken die geraubten Kunstschätze wieder zurück zugeben, weil man Einbußen im Tourismus befürchtet. Schauen Sie mal nach wann die Schlösser in Oberbayern gebaut wurden und aus welcher Zeit die in Franken stammen. Es sind im wahrsten Sinne des Wortes: Bajuwaren!!!!!!

  5. 5
    Plank, Anton Georg 

    Hi!

    Ich hab bei Euch studiert (Erlangen); bin immer gut behandelt worden.
    Nur, als NMer Oberpfälzer treibt mich das gleiche um:
    >> Alte Partei, altes München, altes Draußenhalten von regionalen Befugnissen, eigene Schulpolitik für die Bezirke, Kulturetat, der sich sehen lassen kann. Mehr Entscheidungsumfang für die Bezirke. Fahnenhoheitsduldung. München als Gesamthauptstadt auf-geben! Vetorecht für Einzelteile. Olympia stoppen. <<

  6. 6
    intern 

    Hallo Herr Plank,

    danke für Ihren Kommentar. Es ist schön zu wissen, dass es viele gibt die mit dem Zentralstaat Bayern unzufrieden sind. Eines verstehe ich aber nicht.
    1. Warum wählt die Mehrheit der Bürger die CSU?
    2. Warum schaut man zu wie der Speckgürtel um München immer dicker wird, und die ländl.Regionen verarmen.
    3. Warum hört man keinen Aufschrei vom Bürger, wenn Bayern sich nach gescheiterter Bewerbung schon wieder für Olympia bewirbt?
    4. Warum hat eine „Partei für Franken“ nach 4 Jahren immer noch ca.200 Mitglieder, obwohl sie die Interessen der Region vertritt?
    5. Warum wählt man eine CSU die von Skandalen nur so durchzogen ist?

    Kann es sein, dass viele Bürger das gleiche Amigodenken haben?
    Die Bürger die nicht aufstehen sind selbst schuld, wenn es so aussieht wie es aussieht.

  1. […] Parteipolitisch neutral Der Fränkische Bund e. V., gegründet im Jahr 1990, setzt sich dafür ein, … […]

  2. […] verärgert zeigt sich der “Fränkische Bund”. Der Mitbegründer des fränkischen Interessensverbandes, Joachim Kalb, sprach von einer […]

  3. […] freue mich, dass der Fränkische Bund als Speerspitze Frankens mit einer neuen Mannschaft, einer neuen Satzung und neuen Ideen in eine […]

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