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350. Wer sind denn die eigentlichen Separatisten in Bayern?

Mittwoch, 22. November 2017 | Autor:

Frankenlied

Liebe Blogbesucher,

der Katalonienkonflikt hat doch mal wieder deutlich gemacht, dass die Menschen in Europa nicht so frei leben dürfen wie sie es wollen, sondern, dass da starke Mächte über die Köpfe der Menschen bestimmen. Obwohl man ja immer und immer wieder betont wie viel Freiheit wir hier in Europa haben, zeigt die Wirklichkeit aber ein anderes Bild.

In Baiern gibt es ja auch schon viele Jahre Bestrebungen sich von Deutschland zu lösen, weil man großspurig behauptet: Wir können es alleine besser – mia san mia. Nur gibt es in Baiern noch eine zusätzliche Variante bei der Geschichte. Franken hat sich ja nicht freiwillig den Bajuwaren angeschlossen, sondern ist durch den Kriegstreiber Napoleon den Baiern zugeteilt worden.

Die Umerziehungsversuche der Bajuwaren müssen aufhören

Nachdem diese „Zwangsehe“ zwischen Baiern und Franken noch nie richtig funktioniert hat, weil Franken seit über 200 Jahren von den Bajuwaren ausgebeutet wird, hat man den Franken die sich für mehr Gerechtigkeit bei der Mittelverteilung stark gemacht haben Separatismus vorgeworfen. In Wahrheit sitzen die wahren Separatisten aber in Oberbayern.

Eines aber sollten die Bajuwaren schon jetzt wissen, wenn Sie sich von Deutschland lösen werden – Franken hat nichts dagegen – dann bitteschön ohne uns Franken, denn wir bleiben Deutsche und werden dann endlich die Besatzer auf diesem Weg wieder los.

 

Weil mir der Leserbrief von Joachim Kalb sehr gut gefallen hat möchte ich diesen auch meinen Lesern nicht vorenthalten.

Joachim Kalb 1. Vorsitzender Fränkischer Bund

 

Leserbrief

Der Artikel „Nürnberg ist nicht Barcelona“ in der Frankenpost vom 21.10. war ausgesprochen sachlich und völlig frei von jeglicher Polemik, was in Teilen der „Fränkischen Presse“ beim Thema Bundesland Franken nicht immer so war. Als derzeitiger 1. Vorsitzender des Fränkischen Bundes e.V. erlaube ich mir nur noch eine nicht ganz unwesentliche Ergänzung anzufügen: Die Forderung nach einem Bundesland Franken, im Übrigen schon 1988 vom Nürnberger SPD-Abgeordneten Rolf Langenberger erhoben, ist sicherlich „nicht mit einigen alten, bereits verstorbenen Männern verschwunden“. Das Gegenteil ist der Fall.

 

Jüngste Forderungen seitens der bayerischen Separatisten (wir können es auch alleine) von der ehr unbedeutenden Bayernpartei, aber eben auch von Teilen der staatstragenden und selbstgefälligen CSU (Scharnagl, Gauweiler, Pfister, MdL Vogel) machen die Option Bundesland Franken nach Art. 29 Grundgesetz unverzichtbar für unsere fränkische Heimat. Es gehört sicher nicht viel dazu vorauszusagen, dass der angedachte Austritt des Bundeslandes Bayern aus der Bundesrepublik niemals von der fränkischen Bevölkerung akzeptiert würde. Um Deutsche zu bleiben, bliebe eigentlich nur das Bundesland Franken, das auch die Franken südlich des Rennsteiges und aus Baden-Württemberg einschließen würde. Gewissermaßen als Belohnung bekämen wir dann obendrein eine CDU statt der oberbayern-lastigen CSU sowie einen FR statt BR frei von Dauerberieselung mit der Seppl-Kultur. Also etwa eine Serie „Dehemm is halt dehemm“ auf höherem Niveau, gedreht in Bamberg, Kulmbach und Würzburg, mit einem Apotheker, der den oberbayerischen Deppen spielt statt „Dahoam is dahoam“.

 

Joachim Kalb
Weidenberg

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Thema: Fakten - Fakten - ... !!!

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Ein Kommentar

  1. […] in Unwissenheit oder mit Absicht, andere beschuldigen Separatisten zu sein. Diese Klientel sind die eigentlichen Separatisten in Reinkultur. Wir Franken waren schon immer der jeweiligen Staatsregierung treu und offen gegenüber. Franken […]

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