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328. Umfassende Beschwerde beim BR Intendanten!

Mittwoch, 3. August 2016 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

was seit Jahren immer wieder beanstandet und auch schon mehrfach bewiesen wurde, ist jetzt durch die neue Beschwerde des Fränkischen Bundes e.V. noch einmal klar und deutlich bewiesen worden. Der Oberbayern Sender BR vermeidet wo es geht eine ausreichend und faire Berichterstattung von Franken.

Die Reaktion vom Pressesprecher des Besatzungs Senders auf die eingereichte Beschwerde und die Pressemitteilungen sind einfach nur noch peinlich, dreist oder wie wir Franken sagen pelzig. Wenn ein öffentlich rechtlicher Sender sich in einer solchen Weise äußert dann sagt dies alles aus und bestätigt was Insider seit Jahren wissen.

Jetzt aber ist es an der Zeit, dass auch die fränkische Bevölkerung über diese Missstände aufgeklärt wird und die Tatsachen erfahren. Wie dieser Sender arbeitet will ich Ihnen an einen Beispiel zeigen, dass am Tag der Franken in Hof 2016 statt gefunden hat und auch schon viele Jahre vorher bei ähnlichen Anlässen.

München lügt 1

Das brauchen wir in Franken nicht mehr

Der „oberbayerische“ Rundfunk, genauer das Studio Franken aus Nürnberg, stand neben dem Informationsstand des Fränkischen Bundes e.V. Das Team des BR hat die ganze Straße jeden Stand rechts und links aufgenommen und ist vor unserem Stand rechtwinkelig abgebogen und auf die linke Seite gewechselt. In der Frankenpost von heute werden Mitarbeiter des BR allerdings zitiert, dass sie auch hinter unserem Anliegen stehen. Trotz der ausdrücklichen Aufforderung der Stadt Hof, alles in rotweiß zu halten, war der BR der einzige weiß-blaue Klecks in Hof. Im Gegensatz zum letzten Jahr in Erlangen muss man Hof außerordentlich loben für die gute Organisation und die vielen Frankenfahnen. Toll, ein großes Dankeschön! Oberfranken-TV war an unserem Stand und hat einiges gefilmt. Wenn was kommt, dann diese Woche.

Dies ist ein Beispiel von vielen. So arbeitet ein öffentlich rechtlicher Sender der die Aufgabe hat die Berichterstattung gerecht für alle Bezirke in Bayern darzustellen.

Man kann hier alle Franken einfach nochmal ermuntern sich fränkischen Sendereinrichtungen zu zuwenden. Diese sind auf Franken ausgerichtet und informieren sehr gut. Auf jeden Fall werden Sie dann über Ihre Heimat kompetent und sachlich informiert und können die Nachrichten aus dem Speckgürtel Oberbayern ignorieren. So wie bereits bei unseren Lebensmitteln sollen wir es auch bei den Medienangebot übernehmen. Regional, kostbar und sehr gut.

Interessant ist es doch, dass sich auch Medien außerhalb des hochgelobten Bayernlandes für die „Zustände“ interessieren.

BR-Beweis zu Frankens Benachteiligung erbracht!_Bildzeitung

Fränkischer Tag

Frankenpost.de

 

Beachten Sie bitte die Reaktion des BR-Sprechers!

Selbst wenn es stimmen würde, was er behauptet, so würde dies den fränkischen Anteil von 0,97% auf etwa 3% steigern. Es stimmt aber nicht und seine Argumentation erinnert mich stark an andere absurde Diskussionen, die gegenwärtig in der Welt laufen.

J. Kalb

 

BR_web_R_K_by_Peter von Bechen_pixelio.de

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Presseerklärung vom 1.8.2016 bezüglich unserer umfassenden, durch Unterschriften gestützte Beschwerde beim Intendanten des Bayerischen Rundfunks.

 

Der Fränkische Bund e.V. hat am 22.7.2016 eine umfassende, durch Unterschriften gestützte Beschwerde eingereicht, deren Eingang am 25.7.bestätigt wurde.

Warum beschweren wir uns?
Weil gemäß Art. 4 (1) Bayerischen Rundfunkgesetzes die Sendungen des Bayerischen Rundfunks der Bildung, Unterrichtung und Unterhaltung dienen sollen. Sie sollen von demokratischer Gesinnung, von kulturellem Verantwortungsbewusstsein, von Menschlichkeit und Objektivität getragen sein und der Eigenart Bayerns gerecht werden. Der Bayerische Rundfunk hat den Rundfunkteilnehmern einen objektiven und umfassenden Überblick über das bayerische Geschehen in allen Lebensbereichen zu geben.
Gegen dieses Gebot verstößt der Bayerische Rundfunk fortgesetzt, soweit es die Produktion und Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund angeht.
Bei dem „Bundesland Bayern“ handelt es sich mit mehr als 70.000 Quadratkilometer Fläche um das mit Abstand größte deutsche Flächenland. Es wird neben Bayern im Süden u.a. von Franken im Norden bewohnt, die ihre stammesmäßige Eigenart bewahrt haben und etwa ein Drittel der Bevölkerung des Bundeslandes ausmachen.
Eine bundesweite Darstellung der Verhältnisse im „Bundesland Bayern“ wird durch das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks zum Großteil durch die Produktion und die Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund erreicht. Wäre diese Darstellung entsprechend dem gesetzlichen Gebot objektiv, von kulturellem Verantwortungsbewusstsein getragen und würde sie der Eigenart Bayerns gerecht werden, müsste neben der Darstellung des Lebens und der Landschaften in Bayern etwa zu einem Drittel auch das Leben und die Landschaften in Franken dargestellt werden.

Diesem Gebot kommt der Bayerische Rundfunk tatsächlich nicht annähernd nach.
Nachweis:
Hierzu finden Sie in der Anlage Nachweis! 22.7.16 eine Aufstellung zu den jeweiligen Sendezeiten vom 11.03.2015 bis 11.03.2016. Danach beläuft sich der Sendezeitanteil der Spielfilme und Spielserien mit eindeutig regionalem Bezug hinsichtlich der Region Franken im „Bundesland Bayern“ auf lediglich 0,97 %. Dies, obwohl im Hinblick auf den Bevölkerungsanteil eine Quote von 33 % geboten wäre, um die Verhältnisse im Bundesland richtig darzustellen.
Aufforderung an den Bayerischen Rundfunk:
Der Fränkische Bund e.V. fordert zusammen mit den Unterzeichnern den Bayerischen Rundfunk dazu auf, zukünftig dafür Sorge zu tragen, dass fränkische Landschaften, die hier ansässigen Menschen und ihre Lebensart bei der Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund durch den Bayerischen Rundfunk entsprechend dem fränkischen Bevölkerungsanteil dargestellt werden.
Bei der Produktion sind fränkische Kulturschaffende, also z.B. Autoren, Schauspieler, Regisseure usw. und ebenso entsprechende Produktionsfirmen angemessen zu berücksichtigen. Besonderen Wert legen wir darauf, dass in den Beiträgen unsere fränkischen Dialekte im angemessenen Umfang zum Tragen kommen.
Zur Unterstützung unserer Forderung haben wir 1452 Unterschriften von Bürgern, die unsere Auffassung teilen, beigefügt.

Autor: Manfred Hofmann Rechtsanwalt

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Thema: Fakten - Fakten - ... !!!

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