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115. Metropolregion Nürnberg/Franken – das Markenzeichen Franken setzt sich durch!

Freitag, 14. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

 


 

 

 

 

 

Metropolregion Nürnberg/Franken – das Markenzeichen Franken setzt sich durch!
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

Vor ca. 2 Jahren tauchte der Begriff Metropolregion Franken in der IHK-Zeitschrift auf. Norbert Gramlich schrieb damals die IHK an, wann es denn so weit sei. Nachdem der clevere Nürnberger OB Dr. Maly auch die Unterstützung der Staatsregierung und des Landtages erkämpft hatte, wurde die Angelegenheit zum Selbstläufer, die Presse überschlug sich. Auch der FB hat in Form von Leserbriefen und Veranstaltungsberichten kräftig mitgemischt und „Oberbedenkenträger“ wie EU-Parlamentarier Dr. Wuermeling (CSU) und den Coburger OB Kastner (SPD) „zurechtgerückt“. Mit fliegenden „Franken-Fahnen“ bekannten sich die fränkischen Kommunen und Städte zur Metropolregion Nürnberg/Franken. Nur wenige wie Schweinfurt standen abseits, was vielleicht an der zögerlichen Berichterstattung der Mainpresse lag. Originalton Dr. Mronz, OB Bayreuth: „Es gilt unseren leistungsstarken fränkischen Kultur- und Wirtschaftsraum zur Selbstbehauptung im großen Europa herauszustellen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Sich vom „Kirchtumdenken“ abzuwenden und gesamtfränkisch zu denken, forderten auch Minister Schnappauf und die JU. Wie es aber in der Parteipolitik oft so ist, wurde wieder „hinten herum“ von einigen CSU-Leuten der Begriff Metropolregion „Nordbayern“ gestreut. Unkritische Journalisten wie Herr Schmälzle vom „Nordbayerische“ Kurier (BT) übernahmen arglos diesen Begriff.

Einige „Softifranken“ haben es scheinbar noch nicht „geschnallt“, dass aufgrund der massiven Benachteiligungspolitik durch das zentralistische München der Pseudobegriff „Nordbayern“ sehr negativ besetzt ist und für Bayern dritter Klasse und bayerisch Sibirien steht. Es scheint sich auch noch nicht überall herumgesprochen zu haben, dass Metropolregionen länderübergreifend sind. So gehört bereits das fränkische Aschaffenburg zur „hessischen“ Metropolregion Frankfurt; und es wird höchste Zeit, dass sich das thüringische Sonneberg, Hildburghausen und Meiningen sowie das württembergische Tauberbischofsheim unserer neuen Metropolregion Nürnberg/Franken anschließen. Ende April stimmte die Konferenz der Raumordnungsminister in Berlin der Aufnahme zu. Die Zustimmung der EU-Kommission ist nur noch Formsache. Herzlichen Glückwunsch Herr Dr. Maly und herzlichen Glückwunsch auch an uns selbst – wir sind unserem Herzenswunsch, einer selbst bestimmten Region Franken, einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Nun gilt es, das Erreichte nicht wieder durch parteipolitischen Hickhack und fränkisch-zänkisch zu verwässern!

Durch das vorläufige Scheitern der EU-Verfassung wurde uns vorläufig die Möglichkeit verbaut, über ein EU-Volksbegehren die Europaregion Frankenendgültig festzuklopfen.

Wenn man täglich erlebt, wie fränkische Bürger sich immer und immer wieder von der weiß – blauen „“mir san mir“ Fraktion einlullen lassen, dann kann man nur hoffen, dass die großen Benachteiligungen die Franken die letzten 204 Jahre durch Baiern erlitten hat, endlich auch vom letzten Franken erkannt werden. Für die Benachteiligungen zur Zeit und in den zurückliegenden 50 Jahren steht eine Partei. Also wacht endlich auf und wählt fränkisch.

 

M.T.

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Thema: Frankenseite

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Ein Kommentar

  1. […] bitte Euch herzlich, dass Ihr in 2013 nur einmal in Euch geht, und überlegt wie die Sachlage hier in Franken in Wahrheit aussieht. Jeder, der mit sich und der […]

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