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135. Kein „Bayern – Museum“ für Nürnberg!

Montag, 30. Mai 2011 | Autor:

Frankenlied

 

 

Kein „Bayernhaus“ für Nürnberg!

Wir vom Fränkischen Bund e.V. sowie auch andere Vereine fordern ein Haus für fränkische Geschichte. Schon vor 15 Jahren schlugen wir vor, dies entweder in der Cadolzburg oder in der Forchheimer Kaiserpfalz einzurichten. Das SPD-geführte Nürnberg bewirbt sich um ein Bayernhaus. Kulturreferentin Julia Lehner möchte mit dieser Bewerbung wohl bei Herrn Seehofer punkten. Als es um die Nürnberger Symphoniker oder um das Verkehrsmuseum ging, hat man geknausert. Heubisch möchte München unbedingt einen zweiten Konzertsaal aufdrängen. Im „Bayernhaus“ soll die bayerische Demokratiegeschichte dargestellt werden. Welche? Eine schwarz-rot-goldene Demokratiebewegung gab es nur in Franken. Auch die industrielle Revolution fand maßgeblich in Franken statt, da Altbayern damals keine nenneswerte Industrie hatte. Folglich wird man uns wieder alles mit dem verlogenen Wittelsbacher Kini-Kitsch zustellen und den Totengräber Frankens – Montgelas – als Schöpfer des modernen Bayerns huldigen. Wir fordern deshalb die Stadt Nürnberg auf, ihre Bewerbung zurückzuziehen und stattdessen mehr Hilfen für andere Kulturrichtungen anzufordern.

Joachim Kalb

Fränkischer Bund

Leserbriefe aus den Nordbayerischen Nachrichten

Die Frankenmetropole ist tief gesunken

Wie tief gesunken ist eigentlich die einst angesehene Frankenmetropole Nürnberg, dass sie sich als fränkische Großstadt um ein Bayern-Museum bemüht? Wer will das wirklich in Nürnberg? Fränkische Kollaborateure? Ab in den Müll mit dieser Bewerbung!

Robert Gattenlöhner, Roth

Euch werden wir schon noch bajuwarisieren!

Das denken sich die Bayern zu diesem Projekt: Ihr Franken, ihr stellt neuerdings ständig Ansprüche, mehr Berücksichtigung fränkischer Kultur und Geschichte in den Medien, mehr Museen usw. Euch werden wir schon noch bajuwarisieren! Eine Museum für bayerische Geschichte mitten im Herzen Frankens, mit blauweißer Dauerbeflaggung, ja, das wäre gerade richtig.

Angelika Röhnisch, Stein

Kein Interesse an bayerischer Bierdimpfl-Historie

Wenn die von Bayern geraubten fränkischen Kultur- und Kunstschätze, die seit 200 Jahren rechtswidrig in München lagern, über das Bayern-Museum endlich wieder nach Franken kämen, könnte ich mich direkt für eine solche Einrichtung erwärmen. Ansonsten aber kann mir eine solche Bayern-Show in Nürnberg oder sonstwo im fränkischen Land gestohlen bleiben. Leute, zeigt endlich einmal a bissla Stolz auf Eure fränkische Heimat! Wir waren nie Baiern und werden es nie sein! Was wir brauchen ist ein Museum für fränkische Geschichte. Die gibt viel mehr und viel Interessanteres her als die bayerische Bierdimpfl-Historie.

Bruno Tragnert, Fürth

Wir brauchen ein „Haus für fränkische Geschichte“

Es ist mir und vielen Franken unbegreiflich, wie sich die Stadt Nürnberg und andere Städte den bayerischen Machtapparat, für ein Museum der bayerischen Geschichte, dermaßen anbiedern kann. Seit Jahren fordern viele Franken ein Museum für fränkische Geschichte, was von München und der „Mir san mir“-Fraktion unerhört bleibt. Mit diesen Museum will man noch mehr die Geschichte der letzten 205 Jahre Baiern – Franken schönreden. Wenn man in Europa über Europa Regionen nachdenkt, und Nürnberg wahrscheinlich die Hauptstadt einer Europa Region Franken wird, dann brauchen wir solch eine Einrichtung unserer Besatzer und Ausbeuter nicht.

Martin Treml, Oberreichenbach

Ein Ausverkauf der fränkischen Seele

Man kann es kaum glauben, dass sich Nürnberg ernsthaft um ein Bayern-Haus bewirbt. Das ist ein weiterer Ausverkauf der fränkischen Seele. Die Mächtigen in Bayern können sich über diese erbärmliche fränkische Verhalten sicherlich freuen.

Robert Rührschneck, Stein

Wie ein „China-Museum“ in Tibet

Ja, wo leben wir denn? Ein „Bayern“-Museum in Nürnberg, in Franken? Das ist ungefähr so, als würde man ein „China-Museum“ in Tibet kreieren. Das ist völlig undenkbar. Richtet das „Bayern-Museum“ doch im Jodel- und Lederhosenparadies ein oder im Hofbräuhaus, aber nicht im Herzen Frankens! Aber nun im Ernst: Man möge doch in Altbayern ein „Bayern-Museum“ schaffen und in Franken ein Haus, in dem fränkische Geschichte dokumentiert wird: Und zwar mit den wertvollen fränkischen Kunst- und Kulturgegenständen, die immer noch als bayerisches Diebesgut in München aufgehoben werden.

Johann Kraus, Nürnberg

Bayern-Museum gehört auf den Dachboden von Stoiber

Dümmer geht’s nümmer! Oder soll es sich hierbei um fränkische Entwicklungshilfe für Bayern handeln? Ein „Bayern-Museum“ gehört z.B. auf den Dachboden von Stoiber oder in den Keller von Seehofer, aber nicht nach Nürnberg und auch in keinen anderen fränkischen Ort.

Adam Stöcklein, Kronach

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Thema: Frankenseite

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