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171. Gründung des Fränkischen Reichskreises Anno Domini 1500

Mittwoch, 23. Mai 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Alt Nürnberg_by_Marion_pixelio.de

Wir in Franken

= Spezial =

Sonderdruck zum Thema

Gründung des

Fränkischen Reichskreises

vor 500 Jahren

Festvortrag von Dr. Peter Schönlein

und andere Beiträge

Festvortrag anlässlich des 500. Geburtstages

= Fränkischer Reichskreis =

am 2. Juli 2000 in der Nürnberger Akademie

Alle Rechte bei und

mit freundlicher Genehmigung von

Dr. Peter Schönlein, Nürnberg

 

 

500 Jahre Reichskreis Franken

Franken bleibt ein europäisches Kernland

 

Festvortrag von Dr. Peter Schönlein

am Frankentag 2. Juli 2000 in der Nürnberger Akademie

Verehrte Festgäste,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

auf den Tag genau vor 500 Jahren wurde der Reichs­kreis Franken gegründet und damit die einzelnen Teile Frankens, bis dahin nur lose miteinander verknüpft, zu einer territorialen Einheit zusammengefügt, die mehr als 300 Jahre Bestand hatte. Auch nach dem jähen Ende zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat der fränkische Reichskreis noch lange nachgewirkt und für Selbstverständnis und Identität Frankens bis heute  eine kaum hinlänglich zu würdigende Bedeutung erlangt. Dieses Ereignisses vor einem halben Jahrtausend zu gedenken besteht also aller Anlass – jedenfalls in Franken.

Diese dauerhafte politische und landschaftliche Verei­nigung Frankens kam im Zuge der spätmittelalter­lichen Reichsreform zu Stande. Dieses Reich, das neue Strukturen bekommen sollte, nannte sich Heili­ges Römisches Reich und später wurde hinzugefügt: Deutscher Nation. Es wäre aber ganz unzutreffend, sich darunter ein Staatsgebilde wie den deutschen Nationalstaat des 19. und 20. Jahrhunderts vorzu­stellen. Das Leben vor 500 Jahren war durch und durch europäisch geprägt. Künstler und Wissen­schaftler, Politiker und Diplomaten, Kaufleute und Handwerker, Geistliche und Militärs, sie alle wirkten in Europa, vor dem Hintergrund seiner Traditionen und Wertvorstellungen, seiner Kultur und seiner christlichen Glaubensüberzeugungen. Und da wir in diesem Jahr auch des großen Philosophen Giordano Bruno gedenken, der vor 400 Jahren in Rom auf dem Scheiterhaufen endete, weil seine Einsichten und Visionen das katholische Weltbild in Frage gestellt hatten, seien die Stationen seines Lebensweges genannt, um die europäische Dimension seiner und vieler anderer Biografien der damaligen Zeit zu verdeutlichen. In Neapel geboren, kam er über Rom in die norditalienischen Städte. Von dort nach Lyon, dann Genf und schließlich Paris. Es folgten Oxford und London und wieder Paris. Er folgt einem Lehrauftrag an die Universität Wittenberg, geht dann nach Prag, später nach Helmstedt. Frankfurt ist schließlich seine letzte Station, bevor er nach Venedig zurückkehrt, wo ihn die Häscher der Inquisition ergreifen und  nach Rom, in den Kerker der Engelsburg bringen: Europa im 16. Jahrhundert!

Und inmitten Europas Franken, auf halbem Wege zwischen Brabant und dem Burgenland, zwischen Burgund und Brandenburg, zwischen Prag und Paris, zwischen den oberitalienischen Städten und den Städten der Hanse und dies erklärt auch, warum Franken als Reichskreis Nummer 1 bezeichnet wurde. Denn nicht Macht und Größe waren dafür so maßgeblich wie vielmehr Zentralität. Franken galt als das Kernland des Reiches! Die anderen Reichskreise Schwaben, Bayern, Niederrhein, Westfalen, Niedersachsen, Burgund, Österreich, Kurrhein und Obersachsen gruppierten sich um den Fränkischen Reichskreis herum.

Geografisch war der Fränkische Reichskreis zu gro­ßen Teilen mit den heutigen drei fränkischen Bezirken identisch. Ausgenommen waren das kursächsische Coburg, das Stift Fulda sowie die zum Kurfürstentum Mainz gehörigen Gebiete um Aschaffenburg und Miltenberg. Andererseits schlossen sich mehrere Grafschaften im fränkisch-schwäbischen Grenzgebiet dem Fränkischen Kreis an, wogegen die Reichsstädte Hall, Dinkelsbühl, Wimpfen und Heilbronn dem schwäbischen Kreis beitraten. Bemerkenswert ist, dass sich die Reichsritterschaft in Franken nicht dem Reichskreis anschloss, sondern einen eigenen Ritterkreis gründete, der auf die Grenzen des Fränkischen Reichskreises keine Rücksicht nahm – ein deutlicher Hinweis darauf, dass es neben der geografischen Dimension immer auch eine ständische gab, die nicht miteinander deckungsgleich war.

Mit der Gründung des Fränkischen Reichskreises, so hat Rudolph Endres geurteilt, „erwuchs eine bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts dauernde und sich bewährende politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Schicksalsgemeinschaft, die auch echtes fränkisches Gemeinschaftsgefühl und Selbstbewusstsein erzeugte und entstehen ließ.“

Dass die Institution Reichskreis eine so starke und dauerhafte Wirkung erzielen konnte, ist alles andere als selbstverständlich. Friedrich Uhlhorn hat in seinem Beitrag für das Handbuch der deutschen Geschichte hervorgehoben, eine wie erstaunlich starke Klammer die Institution Reichskreis für die fränkischen Gebiete gewesen sei, die sie in sich zusammenfasste. Das Staunen der Historiker ist durchaus nachzuvollziehen, war doch der Fränkische Reichskreis Belastungen ausgesetzt, Gefährdungen unterworfen, die hier im Zeitraffer nur angedeutet werden können: Die Gegen­sätze und Spannungen, welche die Reformation und – nicht weniger – die Gegenreformation nach Franken hineintrugen, die zahllosen größeren und kleineren Kriege, die Feldzüge und Raubzüge, von denen Fran­ken heimgesucht war, mit all ihren Verheerungen, Zerstörungen und Plünderungen, Not und Elend im Gefolge führend.

Überaus beachtenswürdig und bisher nur unzurei­chend gewürdigt war bei alledem, dass in mehr als drei Jahrhunderten nur ein einziges Mal ernsthaft ver­sucht wurde, eine beherrschende Machtstellung in Franken mit Waffengewalt zu erreichen. Doch nach Markgraf Albrecht Alcibiades` brutalem und überdies gänzlich missratenem Kriegszug gegen fränkische Nachbarn in den Jahren 1552/53 war diese Art des Umgehens miteinander innerhalb Frankens ein für alle Mal beendet und die nie abreißenden Auseinandersetzungen und aller Streit wurden schiedlich-friedlich und das heißt mit den Mitteln der Politik und nicht der militärischen Gewalt ausgetragen. Was man da –vor allem von außen– als fränkischen Zank zu denunzieren bestrebt war, ist in Wirklichkeit der im Grunde demokratische Austrag von Interessensgegensätzen gewesen und dies auf einem Niveau politischer Kultur, das anderswo in Europa längst noch nicht erreicht war.

Dass  der Zusammenhalt des Fränkischen Reichs­kreises nie ernsthaft gefährdet war, lag sicherlich nicht zuletzt daran, dass der Reichskreis schon im ersten Jahrhundert seines Bestehens immer mehr Aufgaben übertragen bekam oder an sich gezogen hat, die für das Leben der Menschen in Franken spürbare Bedeutung hatten. Stand am Anfang eigentlich nur die Entsendung von Räten für das Reichsregiment und die Wahl von Beisitzern für das Reichskammergericht, so kam schon bald der Schutz des Landfriedens hinzu, wenig später die Übertragung der Aufsicht über das Münzwesen. Schließlich schlossen sich die Frän­kischen Stände sogar zu einem eigenständigen und in sich geschlossenen Agrarmarkt zusammen, mit einheitlichen Getreidepreisen und dem Wegfall aller Getreidezölle und Handelssperren innerhalb der Kreisgrenzen. 1572 wurde eine fränkische Kreispolizei-Ordnung verabschiedet und darin festgelegt, worauf die Hüter der Ordnung ein besonderes Augenmerk zu legen hätten. So zum Beispiel auf Gotteslästern, Hochzeiten, Kindstaufen und Kirchweihen.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren die Reichskreise auf diese Weise zu wichtigen Stützen der Reichsverfassung und zu Trägern eines Teils der Reichsverwaltung geworden. Erfreulicherweise darf heute festgestellt werden, dass die Funktionstüchtig­keit des Fränkischen Reichskreises die aller übrigen Reichskreise übertroffen hat, geradezu als Modell für die anderen galt. Er war ein Selbstverwaltungsorgan geworden, von dem es mit Recht hieß, dass der Frän­kische Reichskreis „der erst und vurnemst sei, uff den andere ir Achtung haben und sich danach pflegen zu regulieren“.

Franken als eine eigenständige Gebietskörperschaft mit hohem Selbstverwaltungsanteil, wie war dies angesichts aller Unterschiedlichkeiten, aller Gegensätze auch, die dem Fränkischen Reichskreis innewohnten, möglich geworden?

Der Zusammenhalt des Fränkischen Reichskreis resultiert nicht nur aus der gemeinsamen Wahrnehmung gemeinsamer Interessen, sondern auch aus dem Gleichgewicht der Kräfte, die in ihm wirkten. Balance of power bedeutete in Franken, dass keiner seiner größeren Stände stark genug war, um allein eine ständige Führung zu behaupten, andererseits kein Stand zu klein war, um nicht mitreden zu können. Zur Bewältigung anstehender Aufgaben war man letztlich immer zum Kompromiss genötigt und offenbar auch willens und fähig, diese ihrem Wesen nach demokratische Tugend zu begreifen und einzuüben. Dieses Gleichgewicht der Kräfte, diese innere Ordnung des Reichskreises Franken blieb Zeit seines Bestehens unverändert. Von minimalen Ausnahmen abgesehen stand durchgehend fest, welche Fürsten, Grafen und Herren sowie Reichsstädte mit ihren Territorien und Besitzungen zur Körperschaft des Kreises zählten. „Spätere Veränderungen“ so hat Rudolph Endres festgehalten „durch Standeserhöhungen, durch Teilungen in verschiedene Linien oder durch Aufnahme kleinerer Stände waren ohne größere Bedeutung, da sie das Gleichgewicht der Kräfte im Kreis nicht nachhaltig beeinflussen konnten.“

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gehörten zum Frän­kischen Reichskreis siebenundzwanzig Stände, getrennt nach Bänken. Die geistliche Fürstenbank war besetzt durch Bamberg, Würzburg, Eichstätt und den deutschen Orden. Auf der weltlichen Fürstenbank nahmen die beiden Häuser Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth sowie sechs weitere fürstliche Adelsgeschlechter Platz. Auf der Grafen- und Herrenbank saßen nicht weniger als neun Grafen und auf der Städtebank waren die Reichsstädte Nürnberg, Rothenburg, Windsheim, Schweinfurt und Weißenburg vertreten.

Das Gremium, das über alle wichtigen Angelegen­heiten zu entscheiden hatte, war die Versammlung der Ständevertreter, der so genannte Allgemeine Kreistag. Rudolph Endres hat zurecht darauf hingewiesen, dass jeder beim Kreis inkorporierte Stand unabhängig von der Größe des Territoriums oder vom ständischen Rang über einen Sitz und eine Stimme verfügte, jedoch in der politischen Realität das Gewicht der Stimmen doch sehr unterschiedlich war.

Um jeder zentralistischen Tendenz von Anfang an entgegenzuwirken, tagten die Kreistage im Turnus in verschiedenen fränkischen Städten, erst im 18. Jahr­hundert wurde Nürnberg schließlich aus Zweck­mäßigkeitsgründen zum ständigen Tagungsort bestimmt.

Viel Kompromissbereitschaft war jedenfalls vonnöten, um im Kreistag zu Mehrheitsbeschlüssen zu kommen, oftmals war es jedoch geboten, sogar einen völligen Konsens herbeizuführen. Denn der Kreistag konnte zwar Beschlüsse fassen, hatte jedoch keine Hand­habe, um die Einhaltung der Beschlüsse zu über­wa­chen oder gar zu erzwingen. Jeder Stand konnte die Anerkennung eines gegen seinen Willen zu Stande gekommenen Beschlusses verweigern und die Beteili­gung an der Umsetzung des Beschlusses ablehnen. Da allerdings die Nichtbeachtung eines Majoritäts­beschlusses die Gefahr hervorrief, bei anderer Gele­genheit dafür abgestraft zu werden und somit das Eigeninteresse Schaden erleiden könnte, gebot es die politische Klugheit, von der Verweigerungsmöglichkeit nur sehr maßvollen Gebrauch zu machen. Alles in allem lässt sich daher sagen, dass das oberste Beschlussgremium des Fränkischen Reichskreises durchaus seiner Leitungsfunktion gerecht geworden ist, auch wenn man Durchführung und Ergebnisse nicht mit den Maßstäben heutiger Perfektion messen darf.

Im Laufe der Jahrzehnte bildete sich in den Reichs­kreisen auch eine Führungsstruktur heraus. Für Fran­ken ist bemerkenswert, dass auch in dieser Hinsicht eine zentralistische Konzentration von Führungs­auf­gaben vermieden wurde. So war Bamberg und Ans­bach außerhalb der Tagungszeiten der Kreistage nur gemeinsam befugt, die Kreistage einzuberufen und die Beratungspunkte sowie Tagungsort und Tageszeit festzulegen. Bamberg wiederum hatte, während die Kreisversammlung tagte allein das Direktorium inne. Der von Bamberg gestellte Kreisdirektor überprüfte die Legitimation der Gesandten, erstellte die Tagesord­nung und leitete die Beratungen.

Die Kreiskasse wiederum verlegte man nach Nürn­berg, wo das reichsstädtische Losungssamt die Ein­nahmen des Kreises verwaltete, nicht immer – um der Wahrheit die Ehre zu geben – zur vollen Zufriedenheit der Mitglieder des Kreistages, und als eine genauere Überprüfung durch Revisoren Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung nachwies, legte die Reichsstadt Nürnberg die Kassenführung demonstrativ nieder. Da sich jedoch kein anderer Stand in Franken bereit fand, die heikle Aufgabe der Kassenführung zu überneh­men, blieb dem Konvent schließlich nichts anderes übrig, als die Kasse in eigene Regie zu übernehmen. Wie lange dies gut gegangen wäre, steht dahin, denn schließlich schreiben wir bereits das Jahr 1793 und das Ende der Reichskreise zeichnete sich am politischen Horizont bereits ab.

Dieses Ende nahte mit schnellen Schritten. Eine erste Erschütterung  des Gefüges erfolgte durch den freiwil­ligen Thronverzicht von Markgraf Carl Alexander, dem zufolge die beiden zollerischen Fürstentümer Ansbach und Bayreuth dem preußischen Staate angegliedert wurden. Eine beträchtliche Störung des bisherigen Gleichgewichts der Kräfte war die Folge und eine Großmacht außerhalb Frankens fasste im Fränkischen Reichskreis Fuß und beanspruchte prompt mehr Einfluss durch die Übertragung des Kreisdirektoriums an Preußen. Wohl konnte dieser Vorstoß abgewehrt werden, doch der Versuch, den Reichskreis Franken als dritte Kraft zwischen Preußen und Österreich zu etablieren, schlug fehl.

Das drohende Ende abzuwehren nahm eine Gesandt­schaft des Kreises schließlich direkte Verhandlungen mit der französischen Armeeleitung auf, zwei Kreis­gesandte reisten sogar nach Paris, um eine vertrag­liche Regelung zwischen der Revolutionsregierung und dem Fränkischen Kreis zu erreichen. Friedrich Adolf von Zwanziger, Vertreter der kleineren Kreisstände im Kreistag, soll in diesem Zusammenhang die Konzeption einer selbstständigen „Republik Franken“ ausgearbeitet und den Franzosen vorgelegt haben. Doch Franken wurde zur Manövriermasse im Kräftespiel der europäischen Mächte und hat auf die endgültige Entscheidung keinen Einfluss mehr nehmen können. Trotz des Widerstrebens Preußens, dem unverkennbar in manchen Reichsständen Frankens größere Sympathien entgegen gebracht wurden als dem König­reich Bayern, erhielt Bayern den Zuschlag. Mit der Nie­derlegung der Kaiserkrone am 06. August 1806 erlosch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und mit ihm seine Reichsverfassung. „Die weitere Geschichte Main-Frankens ist die von Bayern“, heißt es lapidar im Handbuch der Deutschen Geschichte.

Eine über 300-jährige Geschichte des Fränkischen Reichskreises war damit zu Ende gegangen.

Das Ende des Fränkischen Reichskreises war aber nicht das Ende Frankens. Kultur und Brauchtum, Wirt­schaft und Wissenschaft, eigentlich alles, was gerade in den letzten Jahrhunderten identitätsbildend sich zu­sammengefügt hatte, existierte weiter. Einschnei­dende Veränderungen allerdings erfuhr das politische Leben in Franken. Über die fränkischen Angelegen­heiten wurde nicht mehr in Franken, son­dern in Mün­chen entschieden. „Verordnungen traten an die Stelle von Verträgen oder Beratungen“, hat es Karl Theodor von und zu Guttenberg einmal auf den Punkt gebracht.

Neben dem jähen Verlust an eigenständiger Gestal­tung und Entscheidung über das politische Leben in Franken verursachten die von Montgelas angeordneten rücksichtslosen Säkularisierungsmaßnahmen schmerzhafte Eingriffe in Franken. Ehrwürdige Bauten, die nicht als Kasernen, Amtsgebäude oder Lagerhallen Verwendung finden konnten, wurden kurzerhand abgebrochen oder verfielen. Das Schicksal der Balthasar-Neumann-Kirche in Münsterschwarzach oder der Untergang des blühenden Klosters Ebrach sind nur zwei von vielen Beispielen, die hier genannt werden könnten. Zu Schleuderpreisen oder bloßem Materialwert wurden wertvollste Kulturgüter und Kunstschätze versteigert, liturgische Geräte aus Gold und Silber, Gemälde, Plastiken, Möbel und ganze Bibliotheken, um Geld für die königlich bayerische Kriegskasse verfügbar zu machen. Es ist aus zeitli­chen Gründen und weil kaum vernarbte Wunden nicht immer aus Neue aufge­rissen werden sollen, nicht angezeigt hier darzustellen, welche schwerwiegenden Einbußen Franken nach Ende der Selbstständigkeit im Fränkischen Reichskreis und nach Einverleibung in das Königreich Bayern erlitten hat. Aber es besagt genug, wenn Rudolf Endres Bilanz ziehend zu dem Urteil gekommen ist, dass der Übergang an Bayern in Franken mehr an Kultursubstanz vernichtet hat als der gesamte zweite Weltkrieg.

Dennoch und trotz alledem mehrten sich auch in Fran­ken, insbesondere nach der Bayerischen Verfas­sungsreform vom Mai 1818, die Stimmen, die ein kon­struktives Miteinander und einen versöhnlichen Aus­gleich befürworteten. Es ist schon eine Art Stimmungs­barometer, wenn man berichten muss, dass der Baye­rische König bei seinem ersten Besuch in Franken in Nürnberg noch nicht einmal Halt machte, aus Furcht vor bösartigen Reaktionen der Nürnberger Bürger­schaft, schon wenige Jahre später aber durchaus mit Jubel begrüßt wurde. König Ludwig II. wurden gar sol­che Ovationen in Nürnberg zuteil, dass er für einen Augenblick den verwegenen Gedanken fasste, die Residenz nach Nürnberg zu verlegen, weil die Plebs hier so viel angenehmer sei als in München.

Wie auch immer: Im Jahre 2000 wird man, zurück­blickend auf die Zerschlagung des Fränkischen Kreis­kreises und auf die Einverleibung in das Königreich Bayern, sagen können: Es hätte schlimmer kommen können – und es kam schlimmer! Denn was über Fran­ken unter dem Gauleiter und Frankenführer Julius Streicher hereinbrach, was in endlosen 12 Jahren sich zur größten Katastrophe auswuchs, erfüllt uns noch heute mit tiefem Schmerz.

Bei der Ursachenforschung jedenfalls kann Bayern nicht außer Betracht bleiben. Denn was sich hier seu­chenartig über Deutschland ausbreitete, quoll aus Münchner Bierkellern hervor. Der scharfe Gegensatz, in dem die Bayerische Regierung unter General­staatskommissar Gustav von Kahr zum parlamenta­risch-demokratischen und republikanischen Staats­wesen stand, der bewusste Ausbau Bayerns zur rech­ten, ja rechtsextremistischen Ordnungszelle haben einen erheblichen Anteil daran, dass solche politischen Sumpfblüten den rechten Nährboden fanden und rasch gedeihen konnten. Wenn sich in den Folgejahren Bayern zum Sammelbecken der Rechtsradikalen, zur Zentrale der Putsch- und Mordorganisationen, zum Hort der Opposition gegen Republik und Demokratie gestaltete, so galt dies vor allem für Südbayern und München, weniger für Franken und seine großen Städte.

Und so verstärkten sich zwangsläufig latent eigentlich immer vorhandene politische Strömungen in Franken, die ein Herauslösen Frankens aus dem Bayerischen Staatsgebilde für ein erstrebenswertes Ziel betrach­teten. Diese in Franken durchaus weit verbreitete Stimmung zu Beginn der 20er Jahre kommt in einem Artikel des liberalen Nürnberger Anzeigers zum Aus­druck, wenn es 1921 dort hieß: „Allen wahrhaft frei­heitlich Gesinnten in Franken steht das Deutsche Vaterland höher als das durch Napoleons Gnaden geschaffene Staatsgebilde Neu–Bayern!“

Als am 26. August 1921 der Zentrumsabgeordnete und ehemalige Reichsfinanzminister Mathias Erzberger, dessen Name für die Nationale Rechte zum verhass­ten Symbol eines ungeliebten politischen Systems geworden war, von zwei ehemaligen Offizieren der Bri­gade Erhard ermordet wurde, führten die Spuren der Verschwörung nach München, wo sich die Organi­sation Consul  unter der wohlwollenden Duldung des dortigen Polizeipräsidenten niedergelassen hatte. Auf Grund des Artikels 48 der Reichsverfassung erließ nunmehr die Reichsregierung eine Reichsausnahme­verordnung zum Schutze des demokratischen und republikanischen Staates. Den damit verbundenen Eingriffen in Hoheitsrechte Bayerns wollte sich jedoch die Bayerische Regierung nicht fügen und in dem dar­aus entstehenden neuerlichen Konflikt zwischen Bay­ern und dem Reich erinnerten sich nun selbst höchste politische Autoritäten an die Jahrhunderte lang beste­hende Einrichtung eines fränkischen Reichskreises. So erörterte der ehemalige Reichskanzler Hermann Müller-Franken in einem Artikel in der Fränkischen Tagespost vom 6. September 1921 die Frage, wie man der Verfassungsfeindlichkeit Bayerns begegnen könne und erwog unter anderem die Bildung einer Republik Franken im Rahmen des Deutschen Reiches. Den Weg dahin hätte der Artikel 18 der Reichsverfassung geboten, der die Neubildung von Ländern innerhalb des Reiches regelte.

Solche und andere Erwägungen ähnlicher Art blieben jedoch Theorie. Eine Theorie freilich, die schon ein Jahr später erneut in den Mittelpunkt trat, als Reich­saußenminister Rathenau einem von Rechtsradikalen verübten Attentat zum Opfer fiel. Abermals stießen die Republik-Schutzmaßnahmen auf den erbitterten Widerstand der Bayerischen Regierung. Dieses Mal fanden sich sogar 21 Bürgermeister fränkischer Städte zu einer gemeinsamen Aktion zusammen. In gleich lautenden Telegrammen an die Regierung und an den Landtag warnten sie davor, das Verbleiben Bayerns beim Reich zu gefährden und auf diese Weise über Reich, Land und Volk schwerste Erschütterungen zu bringen. Eine Delegation fränkischer Bürgermeister, darunter Oberbürgermeister Dr. Wächter (Bamberg) und Oberbürgermeister Luppe (Nürnberg), reiste sogar nach München, um den fränkischen Anliegen Nachdruck zu verschaffen.

Dieses gemeinsame Vorgehen fränkischer Bürger­meister wurde in München sehr wohl als Warnsignal aufgefasst und noch lange liefen Gerüchte um, dass in Franken an einer Trennung von Bayern gearbeitet werde. Insbesondere dem Nürnberger Oberbürger­meister Hermann Luppe wurde unterstellt, eine maß­gebende Rolle bei der geplanten Errichtung einer Republik Franken zu spielen. Aber weder Hermann Luppe noch andere Bürgermeister in Franken waren ernsthaft entschlossen, die Loslösung von Bayern zu betreiben, zu diesem Urteil kommt jedenfalls Hermann Hanschel in seinen Studien über diese Jahre.

Freilich verstand man es auch in der Folgezeit, die fränkische Karte zu ziehen, wann immer bayerische Politik und fränkisches Selbstverständnis nicht mehr miteinander in Einklang zu bringen waren.

Wenn heute die 23 Fränkischen Oberbürgermeister in ihrer Arbeitsgemeinschaft zusammenkommen, so geht es längst nicht mehr umso dramatische, ja existen­zielle Fragen und schon gar nicht ist eine Fixierung auf München förderlich oder erforderlich. Zwar wird es – solange Franken Bestandteil des Freistaates Bayern ist und dies wird bis zur immer wieder beschworenen Reform der Bundesländer in Deutschland, und möglicherweise auch darüber hinaus, der Fall sein – eine Daueraufgabe bleiben, Frankens berechtigte Ansprüche in Erinnerung zu bringen, eine wahre Sisyphusarbeit. Da uns jedoch Albert Camus gelehrt hat, man müsse sich Sisyphus als glücklichen Menschen vorstellen, dürfte das Glück in Franken nie ausgehen. Weil Regierungsentscheidungen und Machtausübung weit im Süden Bayerns konzentriert sind, wird immer wieder bewusst zu machen sein, dass die fränkische Stadt Neustadt bei Coburg zwar näher an Berlin als an München liegt, aber dennoch eine zu Bayern gehörende Stadt ist und daher nicht nur die Pflicht hat, in die Bayerische Staatskasse einzuzahlen, sondern auch das Recht, in angemessenem Umfang daraus gefördert zu werden.

Dies bedeutet aber keineswegs, dass der Blick der Franken auf München, den Sitz der Bayerischen Staatsregierung, fixiert ist. Nein, wir Franken starren längst nicht mehr gebannt nach Süden, wir wissen, dass in einer sich verändernden Welt immer weniger auf der nationalen Ebene und noch viel weniger auf der Ebene eines Bundeslandes politisch geregelt werden kann. Im sich vereinigenden und größer werdenden Europa wird Franken immer seinen Platz in der Mitte haben, immer im Zentrum des Europäischen Kräftefeldes liegen. Wie immer politische Grenzen in Zukunft geregelt sein mögen, diesen Vorzug wird niemand Franken wegnehmen können. Die Franken selber  müssen diesen Vorteil zu nützen wissen. Sie dürfen dabei die ungeheure Vielfalt, die Franken innewohnt nicht als Hindernis, sondern als Chance begreifen. Diese Vielfalt gilt, so hat Hans Max von Aufseß geradezu poetisch formuliert, „nicht nur für das verschiedene Aussehen und Herkommen seiner Bewohner, sie gilt auch für die Mannigfaltigkeit seiner Landschaften und den Abwechslungsreichtum seiner Bauten und Stile, und galt einst politisch für das Gewirr seiner ineinander geschachtelten großen, mittleren und kleinen Territorialherrschaften mit ihren geistlichen und weltlichen, städtischen und ritterschaftlichen Herren, über deren Selbstherrlichkeit und hochgehobener Nase fern am Firmament das Funzellicht des kaiserlichen Kronleuchters glimmte.“

Ist diese fränkische Vielfalt nicht ein Spiegelbild euro­päischer Vielfalt, die wie ein Mosaik dennoch sich zu einem Ganzen, zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt? Kann Franken nicht mit Recht als ein Europa en miniature bezeichnet werden, ein europäi­sches Kernland, in dem sich kristallisiert, was für Eu­ropa so charakteristisch, so liebenswert, so unver­wechselbar ist?  Thomas Dehler hat in seinem „Lob auf Franken“ diese Kernland-Eigenschaft Frankens einmal so beschrieben: „Franken ist niemals trennende Grenzscheide, sondern immer verbindende Klammer gewesen. Es hat seine geistigen Kraftströme nach allen Seiten fließen lassen. So wie seine Flüsse: die Saale nach Norden, die Eger nach Osten, die Naab nach Süden und den Main nach Westen.“

Franken an der Jahrtausendwende! Wie steht es mit der fränkischen Befindlichkeit im Jahre 2000, 500 Jahre nach Gründung des fränkischen Reichskreises? Es wäre eine Anmaßung, hier für alle Franken sprechen zu wollen, doch für mich selbst kann ich sagen:

Ich empfinde es als ein unbeschreibliches Glück, die­sen Planeten bewohnen zu können, diesen einzigarti­gen Himmelskörper, diese kleine blaue Murmel, die in den unermesslichen Weiten des Weltalls in einem Spiralarm unserer Galaxie die Sonne umrundet.

Auf unserer Erde wiederum fühle ich mich zu Europa und zur europäischen Völkerfamilie gehörig, spüre ich den prägenden Einfluss europäischer Kultur- und Gei­stesgeschichte und der daraus hervorgegangenen Wertvorstellungen auf mein Denken und Handeln.

Als Deutscher wiederum weiß ich es zu schätzen, in einem vereinten und demokratischen Rechtsstaat beheimatet zu sein, dem im sich vereinigenden Europa die lohnende Aufgabe zugewachsen ist, eine tragende Säule im Hause der europäischen Völkergemeinschaft zu sein.

So eigentlich zuhause aber bin ich in Franken, dort, wo der Heilige Veit von Staffelstein Durst und Sünde verzeiht und die Schönheit  der fränkischen Lande Herz und Gemüt, Sinne und Geist stets aufs Neue verführt und erlöst.

Meine Damen und Herren,

an der Schwelle zum neuen Jahrtausend wünschen wir diesem Franken und allen Menschen, die dort schon immer ihre Heimat hatten oder neu gefunden haben, Glück und Segen, Wohlstand und Frieden.

 

Der = Fränkische Kreis =

um 1535

 Fränkischer Bund e.V. – Postfach 10 0345 – 95403 Bayreuth

September 2000

Die Fränkische Arbeitsgemeinschaft e.V. (FAG)

und der Fränkische Bund e.V. (FB) luden ein zum:

Frankentag und 500 Jahre Gründung Fränkischer Reichskreis

2. Juli 2000 in Nürnberg –

 

Schon im marmornen Foyer und beim Treppenaufgang wurden die Besucher mit fränkischer Blasmusik empfangen. Und wer zum Marmorsaal im 2. Stock wollte, egal, ob per Treppe oder Aufzug, das wuchtige Gebäude der früheren Landesgewerbeanstalt hatte schon etwas Beeindruckendes.

In der Lobby des Marmorsaales gab es einen kleinen Stehempfang, wobei die Franken gleich etwas Tuchfühlung aufnehmen konnten. Honorige Gäste waren darunter, Mandatsträger aus allen Parlamenten – vom Stadtrat bis zum Europäischen Parlament und viele Mitglieder und Freunde des Fränkischen Bundes.

Feierliche Eröffnung des Festaktes mit einem Klarinettenquartett, Emmi Weiß, 1. Vorsitzende der FAG begrüßte die zahlreichen Gäste, namentlich besonders die Ehrengäste und Vertreter der Parteien auch im Namen des Fränkischen Bundes e.V. Emmi Weiß stellte die FAG als eine Art „außerparlamentarische Opposition“ dar, deren Ziel es sei, Franken als eigenständige Region im vereinten Europa zu etablieren. Der Beifall war immer dann besonders stark, wenn Frau Emmi Weiß oder auch die anderen Redner auf die Benachteiligung und sonstigen Versäumnisse durch München hinwiesen. Schon immer fließt mehr Geld in die Zentrale nach München ab als in umgekehrter Richtung.

Der stellv. Bezirkstagspräsident Fritz Körber (SPD) stellte die Vielfalt als besondere Eigenschaft Frankens heraus. Nach guter und umfassender Gebietsbeschreibung Frankens und des Fränkischen Reichskreises wies er darauf hin, dass hier eine Europäische Union im Kleinformat bereits vor 500 Jahren vorweg genommen wurde.

SPD-MdEP Lissy Gröner betonte in ihrem Grußwort, dass Fran­ken und Europa keine Gegensätze darstellen, sondern dass sich Regionen und Europäische Gemeinschaft durchaus ergänzen können. Sonderapplaus erhielt sie bei der Erwähnung der Vernachlässigung Frankens durch München.

Für die CSU sprach MdB Christian Schmidt mehr Allgemeines über die Regionen in Europa, nicht allzu viel über Franken. Er sprach mehr über Bayern. Allerdings meinte auch er, dass, wer das Ganze stärken will, auch die Region mit Kompetenzen ausstatten müsse.

Für die Grünen/Bündnis 90 sprach Frau Christine Stahl, MdL: „Wenn man als fränkische Abgeordnete im bayerischen Landtag sitzt, weiß man sehr schnell, wo die eigenen Wurzeln liegen“. Mit diesem kritischen Satz wies sie auf die in München geübte Praxis hin, die alt- und oberbayerischen Interessen allzu oft in den Vordergrund zu stellen und damit die fränkischen zu vernachlässigen. Darauf hin erhielt sie viel Beifall!

Für die FDP sprach Stadtrat Utz W. Ulrich, sein hervorragendes und launig formuliertes Grußwort wurde von den Zuhörern bestens aufgenommen und mit dem meistens Applaus bedacht.

„Er geht in kein Lokal mehr, wo er einen Dolmetscher braucht: Knödel statt Klöße, Karotten statt gelbe Rüben, Rotkohl statt Blaukraut usw.“

Den Festvortrag „500 Jahre Reichskreis Franken Franken bleibt ein europäisches Kernland“ hielt Nürnbergs Altoberbürgermeister Dr. Peter Schönlein. Er skizzierte den historischen Werdegang des Fränkischen Reichskreises bis 1806, verschwieg dabei nicht die Probleme, machte aber darauf aufmerksam, dass es in Franken immer ein Gleichgewicht der Kräfte gegeben habe. Keine war zu groß, um die andere dominieren zu können, keine war zu klein, um nicht selbst mitreden zu dürfen. Erst als Preußen durch den Rücktritt des Markgrafen Fuß fassen konnte, war das Ende des Fränkischen Reichskreises nicht mehr abzuwenden.

Als dann die Wittelsbacher im Zuge der Säkularisation und die Gunst Napoleons sich die fränkischen Gebiete einverleibten, ehrwürdige Bauten abrissen, fränkische Kunstschätze verschleu­derten, um die Kriegskasse des bayerischen Königs zu füllen, war es mit der Eigenständigkeit Frankens vorbei. Immerhin, so betonte Schönlein in seinem Ausblick, ist heute aus fränkischer Sicht der Blick nach Europa immer bedeutsamer. Franken sei mit seiner kulturellen Vielfalt „ein Europa en miniature“.

Das Schlusswort sprach Rechtsanwalt und FB-Vorstandsmitglied Günter Geißler. Gewürzt mit weiteren guten Beispielen zum Thema Franken bedankte er sich bei den Gästen und besonders beim Festredner Dr. Schönlein. Er führte weiter aus, so wie der Vatikan das Urteil gegen Galileo Galilei nach 400 Jahren revidiert und festgestellt, dass er sich getäuscht hat, sollte der Freistaat Bayern unter diesen Bedingungen einmal nachdenken und uns Franken die Chance geben, uns selbst darstellen zu können. Er zitiert den bayerischen Ministerpräsidenten: „Subsidiarität – was wir selbst machen können, brauchen nicht andere für uns zu machen.“

 

Resümee

Insgesamt ein gelungener Tag. Von der Organisation, den Rednern, dem Ambiente, der Feierlichkeit, der Musik: Alles bestens. Man merkte ein Parteien übergreifendes Franken-Gefühl: Wir sind doch wer! Allerdings war auch zu hören, dass das fränkische Selbstbewusstsein erst noch wachsen muss, wenn ein Bundesland Franken entstehen soll. Aber immer besonders starker Beifall, wenn über Franken berichtet wurde. Bei echt fränkischem Bier ließ man dann diese Veranstaltung ausklingen.

 

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Thema: Frankens Geschichte

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5 Kommentare

  1. […] Zum 500. Geburtstag des Fränkischen Reichskreises gab es darauf folgend dann am 2. Juli 2000 eine – von der FAG und dem FB gemeinsam ausgerichtete – Großveranstaltung in der Nürnberger Akademie. Festredner war Dr. Peter Schönlein, Alt-Oberbürgermeister dieser Stadt. […]

  2. […] Frankenreich Karls des Großen über den Fränkischen Reichskreis bis zur Europäischen Metropolregion des 21. Jahrhunderts – Franken geht neue […]

  3. […] Sie schon, dass … Franken eine historisch gewachsene Region seit 1.500 Jahren, mit gemeinsamer Sprache und Kultur ist, die Land und Leute verbindet. Franken besteht jeden […]

  4. […] nach. Schon das Datum war ein Erfolg, wurde doch damit an den immerhin 300 Jahre lang bestehenden Fränkischen Reichskreis erinnert. Mit dem Gedenken an dieses Ereignis vor 500 Jahren dürfte es auch Geschichtsprofessoren […]

  5. […] zentrale Thematik fand in der Landesausstellung keinerlei Berücksichtigung, so Dr. Huth. Der Fränkische Bund e.V. steht voll hinter Dr. Huth und fordert eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Würzburg oder Nürnberg, in […]

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