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10. Leserbrief – Bevölkerungsschwund in Franken

Mittwoch, 23. September 2009 | Autor:

Frankenlied


 

Bevölkerungsschwund in Franken

„Der Spott Münchens trifft uns obendrein”

Nordbayerischer Kurier 22.09.09

Den Kahlschlag in Franken fürchtet dieser Leser, der sich auf den Beitrag „Oberfranken verliert 100 000 Einwohner“ bezieht (siehe KURIER vom 15. September).

Seit nunmehr fast 20 Jahren prangern nicht nur wir vom Fränkischen Bund das unerträgliche hausgemachte Süd-Nord-Gefälle im zentralistisch geführten Bundesland Bayern an. In keinem Bundesland gibt es auch nur annähernd solche Verhältnisse. Hauptverantwortlicher dafür war Franz Josef Strauß, der alles, was nur möglich war (Forschungsstätten, Firmenzentralen, Behörden, High Tech), in den Großraum München zog.

Die Oberbayern Streibl, Stoiber und Seehofer pflegten diese „Raffke-Tradition“ und bauten sie aus. Aus falsch verstandener Liebe zur Partei und zum existenziellen Schaden unseres Frankenlandes gaukelten uns „Fränkische“ CSUler wie Schnappauf und so weiter vor, dass wir bestens für die Zukunft gerüstet seien (Chancenregion, Ober-Fanken Offensiv und so weiter).

Ausgerechnet Seehofer, der den Fränkischen Einfluss in seinem Kabinett auf Null reduziert hat, der uns die Strauß-Tochter aufs Auge gedrückt und Beckstein mit entsorgt hat, soll eine Trendwende herbeiführen?. Den Teufel wird er tun! Die Schere wird, das ist jetzt schon absehbar, noch größer werden. Solange ihn noch die naiven Franken wählen, beklatschen und hofieren, solange es noch weiß-blaue Maibäume in Bischofsgrün gibt und a Bleaml-Alm in Fichtelberg, solange noch die oberbayerische Seppl-Kultur hier nachgeäfft wird und die Medien dies alles weiterhin unkritisch begleiten und fördern, solange wird uns auch unsere Jugend in Scharen davonlaufen. Das einst stolze Industrie- und Handwerkerland Franken wird zum Altenheim, und zwar rasend schnell. Der Spott Münchens trifft uns obendrein, und das zu Recht.

Joachim Kalb, Weidenberg

Weiß-blauer Kampftrinker

Waldemar Hartmann

Oktoberfest 2006 12

Joachim Kalb
Fränkischer Bund e.V.
Wacholderich 7
95466 Weidenberg
12.9.2009
An die
Leserbriefredaktion

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um Abdruck des nachfolgenden Leserbriefes, der sich auf die Aussagen des Waldemar Hartmann zum Thema „Rausch“ vom 9.9.09 bezieht.
Haben Sie vielen Dank!

Weiß-blauer Kampftrinker Waldemar Hartmann

Der gebürtige Franke und Busenfreund von Markus Söder, Waldemar Hartmann, der während seiner Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk zum „Mir-san-mir-Superseppel“ geworden ist und jetzt in der Schweiz lebt, empfiehlt uns allen, uns doch mal richtig volllaufen zu lassen.

Man weiß es nicht, von wem er über die Jahre für seine unterschwellige Weißbierwerbung gesponsert wird. Nun, in Oberbayern ist man bekanntlich stolz darauf, dass Alkohol, speziell Bier, keine Droge, sondern ein Grundnahrungsmittel ist. Die verheerenden Schäden dieser Grundeinstellung übernehmen ja die Krankenkassen, Unternehmen und die Reparaturbetriebe der Gesellschaft, die Schulen.

Damit auch noch die Gewinnmaximierung am größten ist, sollen wir uns auch noch am Münchner Oktoberfest volllaufen lassen. Dem Fest, bei dem die Teilnahme am Festzug strenger geregelt als die DIN-Norm oder die EU Gurkenverordnung. Ein Platz im „richtigen“ Festzelt ist kaum noch ohne „Vitamin B“ oder ein stattliches Vermögen zu ergattern. Nun, wer`s braucht!

Da lob ich mir die gewachsene fränkische Bierkultur. Wir haben die größte Brauereidichte und Biervielfalt der Welt. Wir saufen kein Industriebier, sondern genießen samt preiswerter Qualitätsküche ein gepflegtes Seidla Keller im wunderschönen Biergarten oder im urigen Wirtshaus.

Wir brauchen dafür keine weiß-blau-gerautete Kampftrinker-Werbung a la Waldemar Hartmann. Wer einmal die gewachsene fränkische Bier- und Weinkultur erlebt hat, kommt automatisch wieder.

Als seriöse Werbeträger reichen uns da die drei intelligenten Studenten, die als Bierboten unser Frankenland würdig in der Welt vertreten und nicht dummschwätzend wie Selbstdarsteller Waldemar Hartmann aus der Schweiz die mir-san-mir Weißbiertruppe vertritt.

Joachim Kalb,
Vorstandsmitglied Fränkischer Bund e.V.

Petition

Leserbrief zum Artikel
„In die Sache Beutekunst kommt Bewegung“ vom 8.7.2009

Die sinnlose Zerstörung von Kunst-, Kultur- und Kirchengüter und die Verschleppung wertvollster Sammlungen und identitätsstiftender Geschichtspreziosen bei der Annexion Frankens durch Altbayern, ist im kollektiven Bewusstsein aller Franken eingeprägt.

Die Weigerung , die Beutekunst und Geschichtsdenkmäler zurück zu geben, andererseits die ständigen Demütigungen, die nur aufzeigen sollen, wer „ Herr im Hause“ ist, solidarisieren alle Franken und einigen diese im festen Willen, diese Bevormundung nicht länger hinzunehmen. Auch nach zweihundert Jahren hat man südlich der Donau immer noch nicht kapiert, dass Franken keine Bayern sind und nicht nur von dem leben wollen, was uns München gerade noch zugesteht.

Es ist geradezu illusionär zu glauben, dass Altbayern -nicht nur bei der Beutekunst- ureigenste fränkische Forderungen billigen würden. Um einer Entscheidung aus dem Wege zu gehen, die Franken zu vertrösten und zu täuschen, wird die Diskussion in der herrschenden Mehrheitspartei mit Rechtsargumenten und nicht politisch geführt.

Solange die Interessen Frankens keine größere Beachtung finden, wird das Land Franken immer ein Fremdkörper bleiben. Und es wird zunehmend weiter gären!

Dipl.-Ing. Hans Seib
97080 Würzburg

“Den Franzosen ewig dankbar“

Ernst Hart
Albertshofener Str. 5
97320 Großlangheim
Die Kitzinger
Postfach 40
97302 Kitzingen

Leserbrief
Betrifft: Artikel Ausgabe vom 24.07.2009: Den Franzosen ewig dankbar.

Stellen Sie sich vor, der tschechische Präsident kommt nach Moskau und spricht: „Ohne die Besetzung Tschechiens, wäre das Land nicht so groß, wie es heute ist“. Was mögen wohl die Sudetendeutschen denken?

Es bleibt jeden Präsident eines deutschen Bundeslandes überlassen, wie er sein Land vertritt. Auch welche politischen und wirtschaftlichen Beziehungen aufgebaut, erweitert und vertieft werden. Was sich aber der bayerische Minister-präsident in Paris geleistet hat, müsste alle selbstbewussten Franken aufschreien lassen.

Er hat das Unrecht das zwischen 1800 bis 1818 an Franken verübt wurde, legitimiert. Eigentlich müssten es viele wissen, dass Baiern Napoleon unterstützt hat. Als treuer Vasall hat Bayern Franken bekommen.

Herr Seehofer bedankt sich im Nachhinein für das Unrecht das Franken angetan wurde. Er hat sich beim französischen Präsidenten eingeschmeichelt. Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie unsensibel Herr Seehofer ist.

Danke für die Veröffentlichung
Ernst Hart

Dumpfer und platter gehts wohl nicht

Nordbayerischen Kurier, 09.06.2009
Es reicht Herr Rietschel!
Eine Bayerin durchpflügt Oberfranken (und ist bei jeder Einweihung eines Maulwurfhügels anwesend) à von Herrn Rietschel im Kurier vom 23./24. Mai. Dies ist nun schon die zweite dreiviertelseitige Story über Frau Hohlmeier (mit geschöntem Foto).

Das ist offene Wahlwerbung, zumal man von den Kandidaten der SPD, den FW, den Grünen und der FDP kaum etwas im Kurier gelesen hat. Einseitig auch deshalb, wenn man die zynisch bissigen Artikel z.B. gegen SPD-Leute in Eckersdorf, gegen Wolfgang Hoderlein usw. von früher kennt. Höhepunkt war ein ganzseitiger Bericht vor einigen Wochen: Herr Eggers stand, natürlich rein zufällig, mit Frau Hohlmeier beim Friseur und wollte ihr durch seine Anwesenheit Wirtschaftskompetenz übertragen. Dumpfer und platter geht es wohl nicht!

Welche Kompetenz sie wirklich hat, ist spätestens seit G 8 bekannt! Vor allem hat sie einen grünen Ordner, in dem über jeden „Parteifreund“ was drin steht. Und sie ist die Tochter von F.J.S.

Sollte sie von den Oberfranken gewählt werden, besteht vielleicht sogar noch Aussicht, ihren Bruder Max als Regierungspräsidenten zu bekommen. Spaß beiseite – auch wenn sie sich Mühe geben würde, für Oberfranken etwas herauszuholen, die Anfeindungen in ihrer eigenen Partei, vor allen der Oberbayern, wo sie herkommt, sind so gewaltig, dass die oberfränkische Situation noch viel problematischer würde (Feind, Todfeind, Parteifreund)!

Der Schlüssel für unser Wohl und Weh liegt bekanntlich in München. Weder von Frau Huml, Frau Hohlmeier noch von Herrn Nadler bzw. Herrn Koschyk gab es Proteste gegen den jüngsten Münchner Coup, die Milliarden des Konjunkturpaketes II vornehmlich in Oberbayern zu verteilen.

So erhält Thurnau (SPD-Bürgermeister) keinen Cent, während – wie die SZ berichtete – 74 Millionen Euro in die Anlagen für den Spitzensport nach Berchtesgaden und Ruhpolding fließen. Eigentlich sollten damit unsere maroden Schulen modernisiert werden! Wo bleibt da der Aufschrei, Frau Hohlmeier und Herr Rietschel?

Solange man neben allen Landesgeldern, Preisen usw. auch alle EU-Gelder, Bundesmittel, ja sogar Bundesverdienstkreuze zentralistisch von München aus verteilt, werden wir hier in Franken stets die „Aschkadn“ haben!

Joachim Kalb

Nationalpark Oberfranken!

Joachim Kalb
Wacholderich 7
95466 Weidenberg

Nordbayerischer Kurier 18.03.2009
„Wir haben verstanden!“ So hieß es großspurig nach dem CSU-Wahldesaster. Wir erinnern uns an den „Hauptdrahtzieher“ im Hintergrund, als Beckstein weggemobbt wurde. Es war der ehemalige Schulminister, der Oberbayer Schneider. Er führte damals das Büchergeld ein, um es gleich wieder abzuschaffen. Jetzt ist er Chef der Staatskanzlei und darf die Bundesmittel (Konjunkturprogramm II) verteilen.

Nun, laut dem „politisch unverdächtigen Bayernkurier“, verteilt der Minister nicht nach dem Gießkannensystem; angeblich ging es nach Einwohnerproporz und Forschung und Bildung sollen besonders bedacht werden. Erhebliche Mittel wurden vorher für die Ballungszentren abgezweigt. Ergebnis: Unsere fränkischen Bürgermeister sind in heller Aufregung, weil das Geld nicht reicht. Natürlich zu Recht, denn es wurde nach der sattsam bekannten und über Jahrzehnte erfolgreich angewandten altbayerischen „mir-san-mir und mir zuerscht“ Methode verteilt.

Konkret heißt das, der Großraum München / Oberbayern, der nahezu 90 % aller maßgeblichen Forschungseinrichtungen (Max-Planck-, Fraunhofer Institute) in Bayern beherbergt, bekommt deshalb wie gewohnt den Löwenanteil (450 Mio. Euro +, Oberfranken 125 Mio. Euro). Verantwortlich für diese EU-weit beispiellos einseitig verfehlte Strukturpolitik war u.a. auch maßgeblich Franz Josef Strauß. Nun könnte seine Tochter Wiedergutmachung leisten. Viel gerühmt ihr Talent und ihr Bekanntheitsgrad.

So wäre es doch sicher ein Leichtes für sie, den Verteilerschlüssel mal zugunsten Frankens aufzubrechen. Und ganz nebenbei könnte sie uns auch helfen, unsere Kulturgüter (z.B. Bamberger Domschatz) wieder nach Franken zu bekommen!

Aber unsere völlig entmachteten fränkischen CSU-Vertreter werden uns sicherlich vorher wieder erklären, dass alles in Ordnung und gerecht so sei.

Hält die gegenwärtige Abwanderung vor allem junger Leute aus Oberfranken weiter so an, wohnt in 20 Jahren eh keiner mehr hier. Dann erledigen sich alle Probleme von selbst. Wir haben dann einen Nationalpark Oberfranken und ein Durchschnittsalter in den verbleibenden Kleinstädten wie im Politbüro der ehemaligen DDR.

CSU-Harakiri in Franken

Joachim Kalb
Wacholderich 7
95466 Weidenberg
16.12.2008
An die Leserbriefredaktion

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Veröffentlichung der nachfolgenden Stellungnahme (Leserbrief) in Ihrem Blatt sowie auf Ihrer Internetseite als Meinungsbeitrag zum Thema „Hohlmeier als Spitzenkandidatin Oberfrankens für die Europawahl“.
Vielen Dank!

CSU-Harakiri in Franken

Nach der CSU-Wählertäuschung ist man ja nun einiges gewöhnt.
Mit der Hohlmeier-Nominierung dreht nun selbst der fanatischste CSUler am Rad. Dabei überrascht das Verhalten der Oberbayerin in der Oktoberfesttracht weniger, denn die „mir san mir und mir san nur für uns“ Mentalität ist hierzulande sattsam bekannt.

Herr zu Guttenberg hat sie vorgeschlagen und sie wurde von den „ober“fränkischen CSU-Vertretern einstimmig gewählt, das ist der eigentliche Skandal. Dies erinnert mich unweigerlich an die SED der ehemaligen DDR, wo auch jeglicher absurde Schwachsinn, den keiner wollte, stets einstimmig auf Empfehlung ihrer abgehobenen Vorturner beschlossen wurde. Wo das endete ist bekannt!

Nun, was ist zu tun, nachdem sich der fränkische Teil der CSU in Auflösung befindet und keinen Einfluss mehr auf die Politik und damit auf die Mittelverteilung hat?
1. Eine fränkische CDU oder eine „fränkische Liste“ muss her, wenn unser Frankenland in den nächsten 5 Jahren nicht vollständig abgekoppelt werden soll.

2. Wollen wir das Hohlmeier-Desaster abwenden, brauchen wir schnell einen Gegenkandidaten, der Franken in der EU vehement vertritt. Da fällt mir nur einer ein, der dies seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt hat, nämlich der „fränkische Freigeist“ Wolfgang Hoderlein. Er wurde übrigens bereits mit der europäischen, der bayerischen und jüngst mit der fränkischen Verdienstmedaille geehrt. Einzig das Problem für seine Nominierung wird sein, dass wieder einmal seine schlafmützige und vor sich hintümpelnde SPD die Zeichen der Zeit nicht erkennt.
Joachim Kalb
vom Fränkischen Bund e.V.

BayernLB

Joachim Kalb
Wacholderich 7
95466 Weidenberg
04.12.2008
An die Leserbriefredaktion

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte veröffentlichen Sie zum Thema „Landesbank“ nachfolgenden Leserbrief.
Haben Sie vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Schulden aus Größenwahn?

Noch im Juni des letzten Jahres applaudierten etwa in Hof und Bamberg die fränkischen CSUler über eine halbe Stunde lang Edmund Stoiber bei seiner Abschiedstour. Kaum war der Jubel verhallt, kam eine Milliardenpleite nach der anderen und Beckstein wurde von der mir-san-mir-Fraktion brutal weggemobbt und noch als Sündenbock missbraucht.

Nun haben wir schon die dritte, diesmal verheerende Krise der Bayerischen Landesbank. Unvorstellbare 10 + 20 Milliarden, die von uns alle aufgebracht werden müssen als Folge des altbayerischen Größenwahns! Es klingen uns noch Stoibers Worte im Ohr: München muss Finanzplatz Nr. 1 (vor Frankfurt) in Deutschland werden! Der Flughafen München muss Frankfurt in den Schatten stellen …. Die darauf folgenden Fusionen (Hypobank) brachte Milliardenverluste und gerade die weltweiten Bankgeschäfte einer „Bank für das Land“ führten zu diesen Milliardenpleiten. Es wäre mal interessant zu wissen, wie viel uns diese altbayerische Profilneurose bis zur Stunde gekostet hat.

Nun geht es ja weiter. Bayern muss zu den 10 weltweit besten High-Tech-Regionen gehören, so tönte es im Wahlkampf. Dagegen wäre grundsätzlich nichts zu sagen, wenn man nicht Bayern sagen, aber Oberbayern meinen würde. Damit München und das umliegende Land der „Pinselträger“ weltweit leuchten kann, blutet unser Frankenland immer weiter aus. Zentralismus pur, d.h. verstärkt höhere Arbeitslosigkeit, Abwanderung der Jugend im großen Stil, Lehrstellenmangel, kaum Forschungseinrichtungen, Kürzung der Mittel für den Nahverkehr, und und und.

Dazu kommt: der Einfluss der fränkischen CSU geht gegen Null. Eine prima Aufgabenverteilung hat man sich da in der CSU ausgedacht. Einen Generalsekretär und die Landtagspräsidentin aus Franken, um den Frankenaufstand in der CSU abzufangen.

8 Ministerien und der Ministerpräsident aus Oberbayern (Ober- und Unterfranken NULL). Macht und Einfluss und damit auch die weitere ungerechte Verteilung der Mittel sind damit für die nächsten 5 Jahre festgeschrieben. Prost Mahlzeit Frankenland!

Joachim Kalb

Herrmann: Nichts dazugelernt ?

Joachim Kalb
Wacholderich 7
95466 Weidenberg
7.11.2008
An die Leserbriefredaktion

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte veröffentlichen Sie zum Thema „Herrmann will sich um Franken kümmern“ nachfolgenden Leserbrief.
Haben Sie vielen Dank!

Nichts dazugelernt ?

Innenminister Herrmann hat nach dem CSU Wahlschock die „tabula rasa“ Regierungsbildung überstanden. Hoffentlich nicht nur, weil er bei seiner kurzzeitigen Bewerbung für das Amt des Ministerpräsidenten auf seine Münchner Herkunft als „Qualifikation“ verwies. Seine Parteifreunde zu Guttenberg usw. sind schon wieder am Schönreden, was den Regionalproporz betrifft. Nichts gelernt aus der Wählertäuschung! Gerade mal je einen Staatssekretärsposten für Unter- und Oberfranken, über die Hälfte der Minister aus Oberbayern, die natürlich — wie wir deutlich gesehen haben — die Interessen ihrer Region vertreten. Scheinbar gibt es wieder einmal keine geeigneten Persönlichkeiten in Franken!

Nun, wenn sich Joachim Herrmann um Franken kümmern will, so soll er zunächst seine alten Versprechen einlösen. Also: Rückführung unserer fränkischen Kulturgüter wie den Bamberger Domschatz usw. Auch seinen provozierenden wahlkampftaktischen Fahnenerlass, nämlich Dauerbeflaggung mit der Bayernfahne auf staatlichen Gebäuden bei gleichzeitigem Verbot der Frankenfahne sollte er schleunigst zurücknehmen. Hat die einflusslose geschrumpfte CSU-Prominenz im Frankenland immer noch nicht gespannt, dass man mit Anbiedern und Andienen bei den „mir-san-mir“-Altbayern nur Verachtung erntet?

Scheinbar ist der fränkische CSU-Teil nicht lernfähig, weshalb eine Franken-CDU bzw. eine Frankenpartei diese klaffende Lücke ausfüllen sollte.

Joachim Kalb

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Thema: Fränkische Leserbriefe

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3 Kommentare

  1. […] Die CSU hat in den letzten 40 Jahren FRanken ins Hintertreffen gebracht, wie keine andere Partei. Die Millionen die man hier in FRanken zur Befriedung – der […]

  2. […] ist das vielen Franken an Gemeinheiten noch nicht genug. Ich habe festgestellt, dass wenn es einen Menschen einmal an den Geldbeutel geht, […]

  3. […] Auch wenn die “sogenannten Volksparteien” CSU, SPD, und die FDP, FW und Grüne unsere Partei für Franken “Die Franken”  akribisch in der Öffentlichkeit totschweigen, wird es nicht zu verhindern sein, dass wir uns mit Sachverstand und Engagement der fränkischen Bevölkerung bekannt machen. Das Volk der Franken hat ein Recht die Wahrheit zu erfahren, über die Zustände die hier seit über 200 Jahren herrschen, besonders aber in den letzten 60 Jahren und 55 Jahren Alleinherrschaft der CSU. […]

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