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340. Invest in Bavaria: „Die Franken“ fordern Rücktritt von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Sonntag, 16. April 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

warum kümmert sich der fränkische Bürger nicht einmal dann um, wenn eindeutig gegen Franken und seine Zukunft, von Oberbayern aus eine solch einseitige Politik betrieben wird. Die Zahlen die Herr Gattenlöhner  Parteivorsitzender in der Pressemitteilung benennt sind nicht frei erfunden, sondern eine nachweisbare Tatsache. Es ist ja inzwischen schon nicht mehr die Ausnahme, dass fränkische Jugendliche wenn sie eine attraktive Ausbildung und Arbeit suchen den Weg nach München wählen müssen, weil es bei uns zu wenig Angebote gibt. Spätestens jetzt so glaubt man müßten doch einige fränkische Eltern und auch Jugendliche aufwachen und sich mit diesem Thema befassen. Ich verfolge die Zahlen von „Invest in Bavaria“ richtiger wäre „Invest in Oberbayern“ seit einigen Jahren und wundere mich sehr über die Gleichgültigkeit unserer fränkischen Bevölkerung. Obwohl man seit 2009 in der politischen Landschaft mit der Partei für Franken – Die Franken – eine Kraft hätte die sich für die fränkischen Belange einsetzt, wählen die Franken weiterhin die Partei, die Oberbayern seit Jahrzehnten vor allen anderen sechs Bezirken bevorzugt. Warum, weil man sich nicht um die „Zustände“ in Franken kümmert, und weil wahrscheinlich die Leidensgrenze noch nicht erreicht ist.

Ich danke der Partei für Franken – „Die Franken“ und dem Autor Andy Brandl für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

 

„Invest in Bavaria“ hilft nur Oberbayern

Pressemitteilung

robertgattenloehnerDie Partei für Franken fordert den Rücktritt der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Grund sind die aktuellen Zahlen der Agentur „Invest in Bavaria“ des Freistaats Bayern. Auftrag von „Invest in Bavaria“ sei es, Wirtschaftsansiedlungen in ganz Bayern zu betreuen und vermitteln. Die Bilanz seit 2006 zeigt ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Franken und Oberbayern, das unter Ilse Aigner sogar noch zugenommen hat.

Die aktuell veröffentlichen Zahlen der staatlichen Agentur „Invest in Bavaria“ haben zu einem Aufschrei in Franken geführt. Die Partei für Franken – Die Franken fordert jetzt den sofortigen Rücktritt von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfränkischer Bezirksrat der Partei „Die Franken“ kommentiert die neuesten Zahlen wie folgt: „Von 2006 bis 2015 hat „Invest in Bavaria“ in Oberbayern 503 Neuansiedlungsprojekte von Unternehmen betreut und dabei 6331 Arbeitsplätze geschaffen. Im gleichen Zeitraum waren es in Franken nur 97 Projekte und 1731 neu geschaffene Arbeitsplätze“. Diese Zahlen sind ein weiterer Beleg für die Benachteiligung Frankens gegenüber Oberbayern, stellt Gattenlöhner fest.

„Die Bilanz unter Aigner ist noch schlechter geworden“

Es sei ja „nichts Neues“, dass die CSU „sehr oberbayernlastig“ ist, aber unter der Oberbayerin Aigner habe sich der Trend „sogar noch weiter verstärkt.“ Der Parteichef aus Roth lässt wieder Zahlen sprechen: „Seit 2013, also seitdem Ilse Aigner Bayerische Wirtschaftsministerin ist, hat „Invest in Bavaria“ in Oberbayern 2039 Arbeitsplätze über Neuansiedlungen von Unternehmen vermittelt. In ganz Franken waren es im gleichen Zeitraum nur 228. Die Zahlen für Oberfranken und Unterfranken sind dabei „vernichtend“. In drei Jahren wurden durch „Invest in Bavaria“ nur drei Arbeitsplätze in Oberfranken und vier Arbeitsplätze in Unterfranken geschaffen. „Diese Zahlen“, so Gattenlöhner weiter, „sind selbsterklärend und müssen nicht weiter kommentiert werden.“ Wirtschaftsministerin Ilse Aigner trägt dafür die „volle Verantwortung.“ Die Partei für Franken fordert daher den Rücktritt von Wirtschaftsministerin Aigner.

 

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Thema: Partei für Franken

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