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133. Tourismusatlas Bayern „Lust auf Bayern“ eine Provokation gegen Franken

Donnerstag, 19. Mai 2011 | Autor:

Frankenlied

Lust auf Bayern


Dieser Tage war im Focus (und wohl noch anderen Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns) das Heft „Lust auf Bayern“. Bereits der Blick auf die Karte ist im Hinblick auf die regionale Auswahl mehr als bodenlos.
So taucht etwa die Fränkische Schweiz ,Weinfranken usw. als Tourismusgebiet gar nicht erst auf !
Herausgeber ist der Bayerische Tourismusverband mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Wirtschaftsminister Zeil ! Gefördert wurde das Ganze offenbar auch noch von der EU.
Entgegen dem Vorschlag des Zukunftsrates ist Franken demnach nicht mal zur Erholung gut.
Zeil (FDP) war auch für die Werbung auf dem „Bayern-Pavillon“ bei der Weltausstellung in Shanghai verantwortlich, wo ausschließlich mit Seppl, Neuschwanstein usw. geworben wurde.

Fordern Sie bitte diese Broschüre an, machen Sie sich selbst ein Bild und unterstützen Sie unsere Forderung, dass dieses Machwerk sofort aus dem Verkehr gezogen wird. Eine neue Broschüre sollte mindestens ein Drittel touristische Ziele in Franken beschreiben.

copyright www.Frankenland-versand.de

Wie lange wollen wir uns solche Boshaftigkeiten noch gefallen lassen?

Bitte engagieren Sie sich, es geht um unsere Zukunft hier in Franken!


Was meinen unsere Volks- und Medienvertreter vor Ort zu diesem Skandal? Wo bleibt der Protest von Frau Hohlmaier, Huml usw.

Fränkisch verbunden
Joachim Kalb

Wikipedia Foto Richard Bartz – Bayer. Staatskanzlei

 

Sehr geehrter Herr …………., sehr geehrte Frau …………,

Sie wurden in den Bayerischen Landtag gewählt, nicht zuletzt, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus Ihrem Wahlkreis dort zu vertreten.

Wir vom Fränkischen Bund e.V., einem überparteilichen Bürgerverein, erlauben uns, alle Mandatsträger aus den drei fränkischen Regierungsbezirken zu einem skandalösen Vorgang zu befragen. Wir werden die Antworten bzw. „Nichtantworten“ tabellarisch erfassen und zu gegebener Zeit veröffentlichen bzw. für unsere Vereinsarbeit verwenden.

Ende letzten Jahres veröffentlichte die Bayerische Tourismus Marketing GmbH München beiliegendes Heft „Lust auf Bayern“. Es lag bereits den Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns (Focus) bei.

Ein Blick auf die Karte auf Seite 3 der Broschüre zeigt eine nicht nachvollziehbare Auswahl der Tourismusgebiete in Bayern. Vorrangig das Allgäu, Oberbayern und der Bayerische Wald wurden berücksichtigt. Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Obermain, die fränkischen Weinbaugebiete usw. sind nicht dabei.

Demnach ist Franken  kein Tourismusgebiet. Das ist für uns nicht hinnehmbar, zumal dies auch nicht zum ersten Mal vorkommt.

Einzig vom Sprecher der fränkischen Oberbürgermeister, Herrn OB S. Balleis (CSU), ist bekannt, dass er sich gegen die rein oberbayrisch ausgerichtete „Seppl-Werbung“ des Bayernpavillons auf der Weltausstellung in Shanghai ausgesprochen hat. Verbale Äußerungen alleine reichen aber nicht aus, es muss gehandelt werden, besonders im Landtag.

Wir fragen Sie deshalb mit der Bitte um eine konkrete Antwort:

  1. Wer hat diese Broschüre finanziert (Steuermittel, EU-Gelder)?
  2. Wer ist der Auftraggeber (Wirtschaftsministerium …)?
  3. Die Bayerische Verfassung schreibt u.a. Gleichbehandlung der Regionen vor. Warum haben Sie nicht gegen diese diskriminierende Darstellung unserer fränkischen Region klar Stellung bezogen? Wenn ja, wann und wo?
  4. Gedenken Sie gegen diese verfälschte Außendarstellung Bayerns, womit dem Tourismus in Franken großer Schaden zugefügt wird, etwas zu unternehmen? Wenn ja, was genau?

Haben Sie vielen Dank für ihre Bemühungen. Wir freuen uns auf Ihre zeitnahe Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Kalb       Norbert Gramlich      Ernst Hart     Jochen Pfeuffer     Sabine Welß

Mitglieder im Landesvorstand

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Thema: So wird Franken benachteiligt

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29 Kommentare

  1. […] Im Juni gab es von allen Landtagsparteien (außer der FDP) um die 10 Anfragen, weil in einem Prospekt der Bayern Tourismus Marketing GmbH mit Herrn Zeil im Aufsichtsrat ganze 5 Tourismusorte in… […]

  2. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  3. […] Ach ja da war ja auch noch etwas mit Tourismus. […]

  4. […] Etz reichts. […]

  5. […] Warum nehme ich in unseren Tageszeitungen regelmäßig Werbung für Urlaub im Bayerischen Wald,oder … […]

  6. […] Um von dieser Tatsache abzulenken, versucht man öffentlichkeitswirksam mit Hilfe der Medien inhalts- und wirkungslose Pseudoaktionen vor Ort vorzutäuschen und die Aufspaltung Frankens damit voranzutreiben. Beispielhaft sind dafür die Aktionen von Oberfranken Offensiv (1 Mio. Euro für einen Kartoffelstempel) mit Frau Huml (CSU) sowie Changenregion Unterfranken und der Zukunftsrat ländlicher Raum (Herrr Friedrich CSU). Statt den Konsens in eine Art fränkische Versammlung zu suchen, an der alle Parteien und Verbände teilnehmen können, sind alle diese Gremien nahezu ausschließlich mit CSU-Leuten besetzt. Frau Hohlmeier hat noch vor dem Zukunftsrat fertig gebracht, Oberfranken zu empfehlen, sich nach Thüringen, Sachsen und Tschechien zu orientieren. Hauptsache teilen! Die sog. Empfehlungen des Zukunftsrates bilden den vorläufigen Höhepunkt einer absurden Fehlentwic… […]

  7. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  8. […] Was diese weiß – blauen Seppl aus Oberbayern uns alles zumuten und von uns ernstlich fordern, geht auf keine Kuhhaut. Wir dürfen uns das nicht mehr gefallen lassen. […]

  9. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  10. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  11. […] der Welt bei internationalen Messen zeigen, denn sonst würden die ja alle nach Franken reisen. Also macht man einen Tourismusatlas ohne die schönsten Landschaften FRankens und verteilt diesen Hunderttausendfach in der […]

  12. […] Wussten Sie schon, dass… Franken in der staatlich geförderten Wirtschaft- und Tourismuswerbung für Bayern im In- und Ausland – wenn übe… […]

  13. […] von “Invest in Bavaria”. Oder die Ausarbeitung des Zukunfsrates. Oder die Broschüre “Lust auf Bayern”, die mit unseren Steuergeldern finanziert wurde, und weltweit bei Tourismusmessen verteilt wird. […]

  14. […] tolle Empfehlung. Dann der Tourismusaltas “Lust auf Bayern”, den man weltweit mit unseren Steuergeldern aus Franken gedruckt hat, aber leider ohne die […]

  15. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  16. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  17. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  18. […] und Herr Brossardt erdreistet unverblümt auszusprechen, was bei uns schon lange z.T. Fakt ist. Unsere fränkischen Städte sollen reine Wohn- und Schlafstädte für die Ballungszentren sein. Es geht noch weiter: Demnach sollte man hier alle Fördermittel streichen und nur die Infrastruktur […]

  19. […] Die neueste Unverschämtheit 2011 war ein Tourismusatlas in dem alle nur möglichen Sehenswürdigkeiten in Oberbayern präsentiert werden, und der Großteil unseres Frankenlandes mit größter Sorgfalt ignoriert wurde. […]

  20. […] Tourismusatlas Bayern – eine Unverschämheit gegenüber Franken […]

  21. […] Tage war im Focus (und wohl noch anderen Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns) das Heft “Lust auf Bayern”. Bereits der Blick auf die Karte ist im Hinblick auf die regionale Auswahl mehr als bodenlos. So […]

  22. […] Jetzt hat sich CSU-Politiker Freller eingeschaltet: Er hat einen Brief an die Bosse der Bayern-Tourismus GmbH geschrieben. Er fragt nach den Auswahlkriterien. “Immerhin wird hier mit Steuergeldern gearbeitet.” Die Bayern-Tourismus wurde auf Initiative des Freistaates gegründet und zur Hälfte mit Steuergeldern finanziert! “Die genannten nieder-, oberbayerischen und schwäbischen Orte sind ohne Zweifel sehenswert”, fährt Freller fort, “aber warum werden fast nur sie erwähnt und nicht ober-, unter- und mittelfränkische Naturschönheiten?” Weder die Rhön noch der Frankenwald, weder das Fichtelgebirge noch die Fränkische Schweiz finden h… […]

  23. […] Dieses Recht haben wir, und aufgrund der täglichen Schikanen aus München sollten wir uns in Franken vereinigen und schnell aufwachen, bevor die Lichter ganz ausgehen. […]

  24. […] Altbaiern, lassen Sie uns Franken unsere eigene Politik in Tourismus, Kultur, Wirtschaft usw. machen, dann kommt immer etwas Gutes dabei heraus. Wir brauchen bei […]

  25. […] nur noch eine Richtung, und die hat die CSU ja schon 2010 in Form des Zukunftsatlas aufgezeigt. Oberfranken als Naturschutzgebiet auszuweisen oder an Thüringen, Sachsen oder Tschechien anzugliedern. Mehr ist Oberfranken dieser […]

  26. […] 48. Wussten Sie schon, dass…auch bei der bisher größten Weltausstellung 2010 in Shanghai (China) Bayern wieder ausschließlich mit … […]

  27. […] SPD-MdEP Lissy Gröner betonte in ihrem Grußwort, dass Fran­ken und Europa keine Gegensätze darstellen, sondern dass sich Regionen und Europäische Gemeinschaft durchaus ergänzen können. Sonderapplaus erhielt sie bei der Erwähnung der Vernachlässigung Frankens durch München. […]

  28. […] Jetzt hat sich CSU-Politiker Freller eingeschaltet: Er hat einen Brief an die Bosse der Bayern-Tourismus GmbH geschrieben. Er fragt nach den Auswahlkriterien. „Immerhin wird hier mit Steuergeldern gearbeitet.“ Die Bayern-Tourismus wurde auf Initiative des Freistaates gegründet und zur Hälfte mit Steuergeldern finanziert! „Die genannten nieder-, oberbayerischen und schwäbischen Orte sind ohne Zweifel sehenswert“, fährt Freller fort, „aber warum werden fast nur sie erwähnt und nicht ober-, unter- und mittelfränkische Naturschönheiten?“ Weder die Rhön noch der Frankenwald, weder das Fichtelgebirge noch die Fränkische Schweiz finden h… […]

  29. […] an, die weltweit verbreitet wird! Seppl-Kultur, Neuschwanstein, Alpen, das war`s. Franken: Fehlanzeige! Schauen Sie sich die kürzlich wieder veröffentlichten Zahlen von „Invest in Bavaria“ an! In […]

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