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167. Presse und Parteien in Bayern – ignorieren die neue Partei „Die Franken“

Samstag, 5. Mai 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

bevor ich Ihnen einige Zahlen, Fakten und Hintergründe zum oben genannten Thema gebe, möchte ich einige grundsätzliche Dinge ansprechen.

Sie alle haben es wahrscheinlich schon erlebt, dass man Ihre Meinung mißachtet oder Ihre Aussagen falsch wieder gegeben hat. Die Listigkeit hat in unserer Gesellschaft des 21.Jahrhunderts System. Wer dies nicht bemerkt, hat schon verloren bzw. wird manipuliert und ist Spielball des Systems Politik und Presse.

Diese Gedanken kommen mir immer wieder in den Sinn, wenn ich an die bayerische Politik in Franken denken muss. Ich stelle mir dann immer wieder die Frage:

Ist der Franke denn so dumm, dass er dies nicht mehr bemerkt oder ist er so stoisch, wurstig oder schon so abgetötet.

Es kann doch nicht sein, dass, wenn ein Volkstamm wie die Franken, über 200 Jahrhunderte systematisch ausgebeutet und betrogen wird, dass dieser Stamm dann bei jeder Wahl, immer und immer wieder die Partei mit Mehrheit wählt die für diese Ausbeutung hauptsächlich seit über 50 Jahren verantwortlich ist.

Da kann man ja den Ausspruch von Ex-Ministerpräsident Stoiber den er im Wahlkampf 2005 gebraucht hat – die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber – nur noch zustimmen.

Aber für so dumm halte ich meine Landsleute, die Franken nicht, denn schon unser vorletzter Bundespräsident Herr Prof. Dr. Horst Köhler hat am 03.Mätz 2008 bei seinem Besuch bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg gesagt: Ich verabschiede mich heute vom so geschätzten guten und selbstbewussten Volksstamm der Franken.

Wenn man nicht total indoktriniert und unwissend ist, und die Geschichte und die Gegenwart nur etwas kennt, dann sollte man erkennen, dass die Franken, Altbayern unfreiwillig fördern mußten mit Finanzen, Ideen, Kultur, ja alles was man sich nur so denken kann.

Der Dank dafür ist, dass man Franken weiterhin in allen Belangen benachteiligt. Das Traurige dabei ist, dass leider zu viele fränkische Abgeordnete sich der „mia san mia“ Fraktion in München ständig andienen, um ihre Karriere voran zubringen.

Auch der letzte Ministerpräsident Beckstein – nach dem er schon abgesägt war – ist so domestiziert, dass er das CSU Horn blasen mußte, und die neue „Partei für Franken“, als Separatisten wochenlang in der Presse verteufelt hat. Nebenbei bemerkt, keine andere Partei ist den Separtismus näher als die der CSU.

 

Soviel einmal als Einleitung.

 

Logo Partei für Franken – der Pfeil zeigt nach oben

Nun zu dem eigentlichen Thema.

 

Seit 31.10.2009 gibt es nun die Partei für Franken „Die Franken“. Gegründet in Bamberg am Reformationstag, weil wir in der bayerischen Filzpolitik eine Reformation brauchen.

Warum diese Partei gegründet wurde, kann sich jeder Franke denken, der seine Umwelt in Franken noch mit gesunden Sinnen wahrnimmt. Ich betone dies ausdrücklich, weil es von den über 4 Millionen Franken sehr viele gibt, die seit über 50 Jahren weiß-blau gedrillt sind, und nicht mehr bemerken, wie Sie von der Filzpolitik in München eingewickelt werden.

Dies ist keine pauschale Behauptung, sondern eine traurige Tatsache. Wenn Sie sich noch an die Wahl 2008 erinnern können, bei der man H.Beckstein für die Stimmverluste der CSU verantwortlich gemacht hat, dann werden Sie auch wissen, dass wir jetzt einen Ministerpräsidenten haben, der mit keiner Stimme von irgendeinen Franken – übrigens auch von keinen Altbayern oder Schwaben – gewählt wurde.

Diese Wahltäuschung und die große % – Zahl CSU Wählerstimmen 2008 in Ober(45%)-, Mittel(41,7%)- und Unterfranken(45,5%) haben einen kleinen Kreis von Franken dazu veranlaßt nach dieser Wahl Vorbereitungen,  für die Gründung einer fränkischen Partei, zu treffen. In vielen Sitzungen wurde im Marientorzwinger in Nürnberg eine Satzung und ein Grundsatzprogramm erarbeitet.

Aus den 51 Gründungsmitgliedern vom 31.10.2009 sind inzwischen leider nur etwas über 200 Mitglieder geworden. Das sich die Mitgliederzahl so schleppend entwickelt führe ich zum einen auf die Politikverdrossenheit vieler Bürger zurück, und zum anderen darauf, dass der Franke leicht zu befrieden ist.Ich will damit sagen, dass wenn die Staatsregierung kurz vor der Wahl einige Millionen, mit großen Pressemeldungen nach Franken abgibt, dann ist man der großzügigen Staatsregierung in München wieder sooo dankbar. Die Guten, vergessen uns nicht. Also was soll man denn sonst wählen, natürlich „Christlich – Sozial – Union“.

Man bedenke, dass bei der Wahl 2008 in Bayern nur 57,9% ihre Stimme abgegebn haben, das heißt im Umkehrschluß, dass es 42,1% Nichtwähler gibt. Diese sind vielleicht nicht ganz so begeistert von der CSU Politik in Franken, wie die immer noch anscheinend unwissenden CSU Wähler aus Franken.

 

Die Partei für Franken „Die Franken“ hat in diesen 30 Monaten nun schon eine gute Basisarbeit geleistet und in allen drei Regierungsbezirken  Bezirks-, Kreis- und Ortsverbänden aufgebaut. Leider noch immer viel zu wenige, wenn man die bayerische Politik vor Augen hat. Die kleine Anzahl Mitglieder hat in dieser kurzen Zeit schon viele gute Vorschläge für unser Frankenland ausgearbeitet und zur Diskussion gestellt.

Nun kommt der entscheidende Hinweis. Unsere, von der Politik gesteuerte Presse. Ein Großteil der Pressemeldungen die die  „Partei für Franken“  an die Printmedien gibt, landet im Papierkorb. Nicht so bei den etablierten Parteien. Da ist es schon eine Meldung wert, wenn irgendein CSU Politiker einen mit fränkischen Steuergeldern finanzierten Radweg einweiht, und dafür wertvolle Stunden einsetzt. Aber es ist medienwirksam und wird ja vom Steuerzahler bezahlt. Man könnte hier Seiten voll schreiben mit Beispielen, was hier an „wichtigen“ Meldungen verbreitet wird.

Wenn aber die Partei für Franken „Die Franken“ gute, kluge und durchdachte Vorschläge zur Verbesserung der Infrastruktur in Franken macht, dann ist das keine Meldung wert. Das ganze nennt man dann in Bayern:

Demokratie!

Die Wahl 2013 muss es zeigen, ob die Franken wirklich begriffen haben, um was es hier bei uns geht. Es kann doch nicht sein, dass ein fleissiger Arbeiter oder Angestellter in Ober-, Mittel- oder Unterfranken, der sich sein Häuschen vom Munde abspart und mit seiner Hände Arbeit erstellt, beim Verkauf desselben nur noch 20% vom Wert erhält wie ein Arbeiter oder Angestellter in Oberbayern.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Arbeiter in Oberfranken seine Arbeit verliert, ist um ein vielfaches höher als in Oberbayern. Das was wir jetzt schon erleben, ist, dass viele Jugendliche aus Franken nach Oberbayern auswandern müssen, um Arbeit zu bekommen.Uns Franken wird zugemutet, dass wir jeden Tag hunderte Kilometer zum Arbeitsplatz fahren und hunderte Euros Spritkosten im Monat ausgeben. In München steigt man in die S-Bahn und fährt für ein Viertel der Kosten das ganze Monat.

Hallo – aufwachen Franken!

Das was da an sogenannten Wirtschaftswachstum in Oberbayern sichtbar ist, ist durch Franken finanziert, und jetzt läßt man uns hier „im Regen“ stehen.

Hallo – Ihr Franken begreift das doch nur einmal!

Es gibt seit 1992 ein Landesentwicklungsprogramm, dass die Bayerische Staatsregierung beschlossen hat. Darin steht, dass es gleiche Lebensbedingungen in allen Landesteilen geben soll.

Wo bitteschön ist das der Fall.

 

Unsere Kulturschätze die man zu tausenden uns vor 200 Jahren geraubt hat – mit Hilfe und Unterstützung eines Kriegsherren Napoleon – lagern in Oberbayern und etliche davon werden ausgestellt, um München als Kulturstadt von Weltruf zu erhalten. Millionen von Touristen fahren und übernachten in München, um unsere fränkischen Kulturgüter zu besichtigen. Millionen Euros bleiben in München.

Hallo – Franken aufwachen!

Wenn wir unsere Kulturgüter hier in Franken ausstellen – da wo sie hingehören – dann kommen diese Millionen Touristen zu uns, und schaffen Arbeitsplätze in Gastronomie, Hotelerie, Museen, Handwerk, usw.

Aussage eines Hotelies aus Nürnberg im August 2012, anlässlich der Albrecht Dürer Ausstellung:

Der Dürer hat uns Vollbelegung beschert. So sähe es in Franken fast übers ganze Jahr aus, wenn wir unsere Kunstschätze hier in Franken ausstellen könnten, und nicht in München. Unrecht kann man nicht schönreden.

Wikipedia Matthias Kabel _Krone_Heinrich_II_1270

Hallo – Franken aufwachen!

Wenn der Zentralstaat Bayern – aufgebaut nach französischen Muster – das gesamte Volk, Altbayern(mit denen können sie es machen), Schwaben und Franken, noch so regiert wie im Königreich Baiern, dann ist dies schon sehr bedenklich. Es gibt im gesamten deutschen Raum, kein vergleichbares Bundesland, in dem es so viel Kontrolle, Zentralismus, Ministerialbürokratie und Ungleichverteilung der Güter gibt als in Bayern.

Hallo – Franken aufwachen!

Ein Beispiel aus jüngster Vergangenheit möchte ich hier stellvertretend nennen. Der „Fränkische Bund“ hat mit über 3000 Unterschriften eine Petition eingereicht, dass die Frankenfahne offiziell an amtlichen Gebäuden wehen darf. Nach nun monatelangen Hick – Hack wurde jetzt großgütig erlaubt, dass an einem Tag im Jahr, am sogenannten „Tag der Franken“ die Frankenfahne wehen darf.

Wie kleinkariert ist dieser Zentralstaat.

Das es moderne Landesverfassungen gibt, wo das demokratischer funktioniert, zeigt der Art.2 der Verfassung des Freistaates Sachsen! Das Bundesland Sachsen bricht nicht auseinander, obwohl im schlesischen Teil auch die niederschlesische Fahne gleichberechtigt gezeigt werden darf. Also demokratischen Pluralismus statt napoleonischen Zentralismus auch und gerade in Bayern!

 

Wir Franken haben von diesen bajuwarischen Senf die Nase voll.

 

Wenn sich diese Filzpolitik nicht ändert, dann muss man die Karte des Grundgesetztes der Bundesrepublik Deutschland ziehen in der im Artikel 29 klar und deutlich zu lesen ist:

(1)   Das Bundesgebiet kann neu gegliedert werden, um zu gewährleisten, dass die Länder nach Größe und Leistungsfähigkeit die ihnen obliegenden Aufgaben wirksam erfüllen können. Dabei sind die landsmannschaftliche Verbundenheit, die geschichtlichen und kulturellen Zusammenhänge, die wirtschaftliche Zweckmäßigkeit sowie die Erfordernisse der Raumordnung und der Landesplanung zu berücksichtigen….

 

(4) Wird in einem zusammenhängenden, abgegrenzten Siedlungs- und Wirtschaftsraum, dessen Teile in mehreren Ländern liegen und mindestens eine Million Einwohner(Franken hat 4 Millionen) hat, von einem Zehntel der in ihm zum Bundestag Wahlberechtigten durch Volksbegehren gefordert, dass für diesen Raum eine einheitliche Landeszugehörigkeit herbeigeführt werde, so ist durch Bundesgesetzt innerhalb von zwei Jahren entweder zu bestimmen, ob die Landeszugehörigkeit gemäß Absatz 2 geändert wird, oder dass in den betroffenen Ländern eine Volksbefragung stattfindet….

 

copyright www.Frankenland-versand.de

Dieses Recht haben wir, und aufgrund der täglichen Schikanen aus München sollten wir uns in Franken vereinigen und schnell aufwachen, bevor die Lichter ganz ausgehen.

Man sollte in einer Demokratie dem Volk schon die Freiheit lassen zu entscheiden. Aber, dass hier in Bayern ist keine Demokratie. Viele Altbaiern höre ich sagen: Schleicht euch doch ihr Franken……! Aber, in Wirklichkeit brauchen Sie uns, damit wir ihren Schicki Micki  bezahlen.

copyright www.Frankenland-versand.de

Sicher wird uns H.Seehofer am Tag der Franken wieder Honig ums Maul schmieren, und sagen, wie wichtig wir Franken in Bayern sind. Ja, das ist wahr. Wichtig um die Schulden(10 Miliarden) der Landesbank zu zahlen, wichtig um die S – Bahn in München noch weiter auszubauen so dass in 150 km Umkreis keiner mehr laufen muss, wichtig um den 4 Konzertsaal in München zu zahlen, wichtig um noch mehr Unternehmen nach München anzusiedeln, wichtig um die dritte Startbahn zu bauen (und Nürnberg Flughafen ganz kaputt zu machen), wichtig um noch ein oder das andere Museum zu bauen, usw., usw.

 

 

Halloooooo Franken wacht auf!!!!!!!

 

 

 So schön ist unser Frankenland, wir brauchen Oberbayern nicht

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Thema: So wird Franken benachteiligt

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3 Kommentare

  1. […]  Die Partei für Franken machte auf manche Mißstände deutlich aufmerksam […]

  2. […] – warum glauben Sie wird die Partei für Franken “Die Franken” von der Presse totgeschwiegen? […]

  3. […] der fränkischen Bürger wissen vielleicht, dass die Partei für Franken von den Medien – mit Absicht – totgeschwiegen wurde. Das heißt, viele Pressemitteilungen der Partei für Franken wurden der Ablage […]

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