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172. Landtagswahl 2013 in Bayern – die Tricksereien laufen auf Hochtouren

Mittwoch, 23. Mai 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

Foto: Karl Landherr, AHGS Thannhausen

 

Lieber Blog Besucher,

wenn Sie zurzeit mit wachen Augen und Ohren verfolgen, wie die CSU an allen Ecken des Landes, alle Hebel in Bewegung setzt um die Weichen für die Wahl im nächsten Jahr zu stellen, dann wird man wieder einmal feststellen mit wieviel Manipulation, Tricks und Lügen gearbeitet wird. Da werden alle Parteigetreuen, die man in allen Ämtern des Landes installiert hat, auf ein Ziel eingeschworen, nämlich die absolute Mehrheit für die CSU wieder zu erreichen, egal mit welchen Mitteln. Jeder der dies nicht merkt, ist ein Opfer dieser Manipulationen.

Viele aufmerksame fränkische Bürger stellen immer wieder vor einer solchen Wahl fest, dass die Regierungspartei jetzt plötzlich wieder vermehrt in Franken aufkreuzen, egal ob es da einen Zebrastreifen einzuweihen gibt, oder irgend eine Fahrradstation, unsere Wohltäter aus München sind da. Na ja, wenn man sonst nichts zu tun hat, fährt man einfach durch die Gegend mit einer großen Limusine, bezahlt vom Steuerzahler, und bepestet die Umwelt.

Natürlich wird sorgfältig darauf geachtet, dass die CSU freundlichen Presseleute eingeladen werden um alles ins rechte Licht zu rücken. Das nennt man dann faire und freie Presse, wenn man den Franken die Wohltaten vor Augen führt. Da ist es schon wichtig einen großen Bahnhof zu veranstalten, wenn man mal einige Hunderttausend Euro in FRanken investiert. Zuvor hat man selbstverständlich die Milliarden in München und Oberbayern verbaut. Aber es soll ja vorkommen, dass manchmal auch Geld übrig bleibt, und das geht dann selbstverständlich nach FRanken. Soll nur niemand sagen, dass uns die Franken nicht lieb und teuer sind.

Als Beispiel möchte ich nur die Veranstaltung an „Christi Himmelfahrt“ am Dreifrankenstein aufzeigen. Alles was bei der CSU in FRanken Rang und Namen hat wurde aufgeboten. Mit einer großen Anzahl von Franken, die Zahlen und Fakten kennen, haben wir uns an diesen Tag aufgemacht, um die vielen Worte von Minister Herrmann und Staatssekretär Eck zu lauschen. Es ist mit normalen Menschenverstand kaum nach zuvollziehen, dass die fränkische Bevölkerung sich solche Reden in aller Gelassenheit anhört, und auch noch applautiert. Man kann dabei nur von einen Zustand ausgehen. Entweder haben diese Leute sich bisher über die „Zustände“ und die letzten Ereignisse in Bayern und Franken informiert, oder sie sind ganz einfach naiv, hörig und domestiziert. Anders kann man solch ein Verhalten nicht erklären.

Wenn ein H.Eck sich hinstellt und von der heraus ragenden fränkischen Kultur spricht. Zitat aus FT Bericht:

„Seit 33 Jahren am Rand der Bezirke und doch mitten im Herzen Frankens“, beschrieb Staatssekretär Eck den Ort, an dem der Stein die Grenzen von Ober-, Unter- und Mittelfranken markiert. Franken sei „die schönste Region Europas“ und helle Köpfe habe Franken immer schon hervor gebracht. Den „Widerstandskämpfern“ gegen einen Nationalpark Steigerwald, an ihren grünen T-Shirts zu erkennen, dankte Eck für ihr Engagement. „Wir leben fast in einem gelobten Land“, stellte er fest. Das sei nicht allein an Wirtschaftsdaten festzumachen. Wichtig sei ein liebens- und lebenswürdiges Umfeld.

Genau dieser Herr Eck und Herr Herrmann wollten wenige Tage zuvor verhindern, dass die Petition des Fränkischen Bundes zum hissen der FRankenfahne am Tag der Franken, nicht statt gegeben wird.

Eine größere Heuchelei der CSU Franken kann man sich nicht vorstellen.

Jeder informierte Franke hätte spätestens hier aufstehen müssen und gehen. Ich bin gegangen, denn solche Schmeichelreden vor einer Landtagswahl muss man sich nicht anhören.

Die Worte von Herr Herrmann gingen in die gleiche Richtung: Alles in Ordnung in FRanken. Liebe Franken wählt uns wieder, am besten mit über 50%, dann wird es euch gut gehen.

Zitat aus FT Bericht:

Staatsminister Herrmann erhielt für seine Rede zu populären Themen des öfteren spontanen Beifall. So forderte er „den Erhalt der christlichen Prägung unseres Landes“ und sprach die niedrigen Arbeitslosenzahlen in Franken an, die praktisch einer Vollbeschäftigung gleich kämen. Auch bei den Finanzen traf er genau den Ton, den man von ihm erwartete: Jetzt müsse der Westen bei den Investitionen an die Reihe kommen. Im Osten sei genug saniert worden. Wir werden darauf achten , dass die Projekte in FRanken nicht zu kurz kommen“ Ein Anliegen sei ihm die Zukunft Europas. Das sei mehr als wirtschaftliche Dynamik und Wechselkurse. Es gehe um die ethischen Werte und den Erhalt des Friedens. Dass die innere Sicherheit „fest in fränkischer Hand“ ist, hatte vor ihm schon Staatssekretär Eck betont.

Von Herr Herrmann wurden bewußt nur die Landkreise mit den geringsten Arbeitslosenzahlen aufgezählt. Als dann ein Zwischenruf von der Partei für Franken kam: „Und was ist mit Nürnberg“, war kurz Stille und dann die Aussage, das schaffen wir auch noch.

Ist solch ein reden denn noch „christlich“, wenn man genau weiß, dass man da keine Lösung hat. Das ist schlicht und einfach gesagt unlauter. Aber, der willenlose Franke hört sich dies an und schweigt. Freut sich am Schluß, wenn er einen feuchten Händedruck vom Minister bekommt, und wählt dann in 2013 wieder brav die CSU. So sieht der  kompetente FRanke aus.

Die Wahrheit sieht anders aus.

Ja, liebe fränkische Bürger, dass sind die Realitäten in Bayern. Da auch viele Oberbayern trotz  Milliarden Investitionen nicht mehr mit allen einverstanden sind – der Speckgürtel wird immer fetter –  werden Sie trotzdem weiß-blau wählen. Das aber auch noch viele fränkische Bürger diese Regierungsparteien CSU und FDP wählen wollen, versteht man mit normalen Verstand nicht mehr.

Logo Partei für Franken „Die Franken“

Eine fränkische Antwort gibt es seit dem 31.10.2009(Reformationstag).

Die Partei für Franken wurde nur aus einen Grund gegründet, dass es in München Franken gibt, die für Ihre Heimat den Mund aufmachen, und nicht in erster Linie an Ihre Karriere denken. Darum ist es wert, dieser neuen fränkischen Kraft eine Chance zu geben.

Ja wir brauchen in Bayern eine Reformation. So kann es nicht weiter gehen, dass man einen Volkstamm wie die FRanken seit über 200 Jahren ausbeutet und benachteiligt.

 

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Thema: So wird Franken benachteiligt

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8 Kommentare

  1. […] und haben das Volk der Franken wieder einmal  mit Ihren “salbungsvollen” Worten vor der Wahl 2013 so richtig voreingeseift. Das Hauptwerk der verheißungsvollen Reden wird im Jahr 2013 in Bayreuth rechtzeitig vor der […]

  2. […] « 172.Landtagswahl 2013 in Bayern – die Tricksereien laufen auf Hochtouren174. “Bayernfranken” verstümmeln fränkische Volksfeste mit Seppl – und […]

  3. […] Man kann jetzt gespannt sein, ob der fränkische Wähler in 2013 die Lage begriffen hat, und sich besinnt. Der Wähler in Franken hat bei der nächsten Landtagswahl 2013 erstmal die Möglichkeit eine fränkische Partei zu wählen, die rein fränkische Interessen vertritt. Eine Partei die nicht verfilzt, arrogant und unverbraucht ist: Die Partei für Franken, ” Die Franken”. Schaut Euch das Grundsatzprogramm an und dann entscheidet Euch. […]

  4. […] würde den Rahmen hier sprengen, und ich sperre mich auch dagegen diese Versprechungen den amtierenden CSU Politikern immer wieder in Ihr Stammbuch zu schreiben. Allein das Erinnern dieser vielen Versprechungen müßte […]

  5. […] Spiel. Weiß – blau ist die Bayernwelt. Die Franken kommen am Rande ab und zu mal vor. Am wichtigsten aber sind die Franken vor den Wahlen. Dann erinnert man sich, dass es da im Norden des Landes noch einen Volksstamm mit über 4 Millionen […]

  6. […] warum glauben Sie wird die Partei für Franken “Die Franken” von der Presse […]

  7. […] und außerstande die Realitäten zu erkennen? Ist es eine vornehme Zurückhaltung gegenüber der Staatsmacht in München, ist es der voreilende Gehorsam den viele fränkische Abgeordnete seit Jahren zugunsten Ihrer […]

  8. […] Wenige der fränkischen Bürger wissen vielleicht, dass die Partei für Franken von den Medien – mit Absicht – totgeschwiegen wurde. Das heißt, viele Pressemitteilungen der Partei für Franken wurden der Ablage “P” wie Papierkorb zugeführt. Hatte jedoch die Staatspartei CSU irgendein Grillfest oder sonst ein “wichtiges” Ereignis, dann wurde davon berichtet. […]

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