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208. Flughafen Nürnberg – wird politisch kaputt gemacht

Samstag, 21. Juli 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

 

Zubringer_web_R_B_by_Jörg Siebauer_pixelio.de

 

Lieber Blogbesucher,

das Thema Flughafen Nürnberg(Quelle FT) und rote Zahlen zieht sich jetzt schon Jahre hin, ohne dass sich die Politik ehrlich darum kümmert. Auch unsere fränkischen Abgeordneten scheint dies wenig zu berühren, denn sonst hätten Sie schon lange einmal in München „auf den Tisch“ schlagen müssen.

Was macht man aber: Nichts!

Ja noch viel schlimmer, man überläßt dieses Thema einen Populisten wie Herr Söder von der CSU, damit er hier Wahlkampf machen kann, und keiner durchblickt dies wirklich. Doch einige schon, nämlich Franken die sich für Ihre fränkische Heimat einsetzten und deshalb – allein aus diesen Grund –  im Jahr 2009 eine eigene fränkische Partei gegründet haben, die sich zu 100% für die Belange von fränkischen Interessen einsetzt.

Man muss sich dieses Thema Flughafen Nürnberg mit Blick auf die Metropolregion Nürnberg mit 3,5 Millionen Einwohnern und einer Wirtschaftskraft von 111 Milliarden Euro(mehr als EU Staaten wie Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Slowien, Ungarn, Slowakei, Luxenburg, Malte, Zypern)einmal vor Augen führen. Hier werden Waren und Güter geschaffen die in die ganze Welt gehen – wie übrigens schon vor hunderten Jahren als Nürnberg mit der ganzen damaligen Welt Handel trieb, da hat man in Altbaiern noch die Kühe gehütet – und jetzt läßt man dieses Drehkreuz für Franken vor die Hunde gehen.

Wer eine solche Regierungspartei auch in 2013 immer noch mit seiner Stimme unterstützt den muss man ganz  einfach die Frage stellen warum er das tut. Aus dem normalen Verstand heraus kann so was nicht möglich sein. Es muss entweder Partei Anweisung sein oder ein sonstiger wirtschaftlicher Grund dahinter stehen, sonst kann man es nicht nachvollziehen.

Es bleibt zu hoffen, dass es in Franken 2013 dann doch viele Menschen gibt die sich bei einer Stimmenabgabe einmal ernstlich Gedanken machen, was für unsere Heimat Franken besser ist. Weiterhin als Bittsteller nach München zu reisen, oder die Geschicke hier selbst einmal zu bestimmen. Ich höre schon wieder die CSU Schreier die dann Separatistenrufe ins Land schicken. Da kann man ganz beruhigt darauf antworten, es gibt keine größeren Tendenzen zum Separatismus als in der CSU und Bayernpartei. Hier kehrt man schon immer heraus wie selbstständig man sein will. Franken war schon immer den Reich verbunden, so auch noch jetzt.

Flugzeuglandung_R_by_Alexander Dreher_pixelio.de

 

Missbrauch des Flughafens Nürnberg als Wahlkampfthema

(Quelle „Partei für Franken)

„Die Partei für Franken“ sieht derzeit mit Besorgnis auf die Entwicklung des Flughafens Nürnberg und das Ausschlachten dieses brisanten Themas für den bevorstehenden Landtagswahlkampf durch die Regierungsparteien CSU und FDP.

Bezeichnend hierfür ist schon das Verhalten, dass bei der letzten von Herrn Söder einberufenen Sitzung nur Vertreter von CSU und FDP, aber keine der zuständigen Fachleute eingeladen wurden. „Die Franken“ befürchten, dass das Thema Flughafen Nürnberg von Herrn Söder und Kollegen bis zur nächsten Landtagswahl entsprechend hochgekocht wird und danach wie „so manche“ Aktion im Sande verläuft.

„Die Franken“ warnen, dass der Flughafen nach der Landtagswahl das gleiche Schicksal wie der Flughafen Hof erleiden könnte, indem die im Landtag regierende CSU das Aus des Flughafens Nürnberg beschließen könnte, da Bayern ja zwei Prestigeflughäfen (Memmingen und München) hat, die auch unterhalten, gefördert und entsprechend subventioniert werden wollen. Schon jetzt hat die Flughafengesellschaft München Verbindlichkeiten in Höhe von 2 Milliarden Euro, die auch aus fränkischen Steuergeldern finanziert werden müssen!

Den Beschäftigten des Nürnberger Airports und der fränkischen Bevölkerung ist nicht damit geholfen, unzählige und sündhaft teure Gutachten erstellen zu lassen, für die die Angestellten die Hauptlast bis hin zu Kündigungen tragen. Die Partei für Franken vermisst hier deutlich die energischen Einwände und Proteste unserer gesamtfränkischen Volksvertreter in München, allen voran unser Innenminister und Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens Nürnberg (und Franke), Joachim Herrmann, der sich in dieser Angelegenheit nach Meinung „der Franken“ etwas zu still und zurückhaltend verhält.

Die Partei für Franken fordert deshalb, dass sich schnellstmöglich die Vertreter der Stadt Nürnberg und des Freistaat Bayern an einen Tisch setzen und gemeinsam die Probleme bewältigen. Gegenseitige politische Machtspiele haben dabei keinen Platz. Stattdessen müssen konstruktive Ergebnisse für den Erhalt des Flughafens gemeinsam erarbeitet und umsetzt werden. Es wird dem Flughafen auch nicht mehr Passagiere bringen, wenn er den Beinamen „Albrecht Dürer“ trägt. Ebenso wenig wird aus der Georg-Simon-Ohm-Hochschule eine Technische Universität, nur weil man ein „TU“ dran hängt! So dumm sind die Franken nun auch nicht, Herr Seehofer!

In der Vergangenheit wurden seitens der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates des Nürnberger Flughafens diverse Fehlentscheidungen getroffen, welche jetzt schmerzlich zum Tragen kommen. So hat auch die Eigenkapitalentnahme in Höhe von 12 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern erheblich zur Schieflage des Flughafens beigetragen, da sich der Flughafen auf dem Kapitalmarkt heute Kredite zu höheren Zinssätzen beschaffen muss. Hier fordern „die Franken“ den Freistaat Bayern auf, die Eigenkapitaleinlage schnellstmöglich wieder zu erhöhen.

Die Partei für Franken sieht auch eine absolute Notwendigkeit die Infrastruktur in der Region des Flughafens zu verbessern. Dabei darf die Lebensqualität der dort lebenden Bürger weder missachtet noch über das Maß beeinträchtigt werden! Hier müssen der Sachlage angemessene Kompromisse gefunden werden!

„Die fränkische Welle“, aufgeworfen durch jüngste Veranstaltungen wie „der Tag der Franken“, die fast täglich erscheinenden Pressediskussionen über den „Frankenrechen“ und nicht zuletzt der steigende Druck durch Organisationen wie die „Partei für Franken“, bringt manch bayerischen Politiker an das fränkische Thema. Billiges Gerede, parteipolitisches Säbelrasseln und wenig durchdachte Scheinaktionen werden von den fränkischen Bürgern aber leicht durchschaut.

Es müssen von den Gesamtverantwortlichen schnellstmöglich Taten folgen, denn hier geht es schließlich um Menschen, wichtige Arbeitsplätze und um eine ganze Region. Parteipolitische Machtspiele haben hier nichts zu suchen!

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Thema: So wird Franken benachteiligt

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4 Kommentare

  1. 1
    sobotta 

    es ist für mich als franke unerträglich dass ich mit der bairischen raute auf dem nummernschild fahren muss

  2. 2
    intern 

    Danke für Ihren Kommentar. Da hilft nur eines, helfen Sie aktiv mit, dass Franken eine Stimme bekommt. Dies geht durch Mitgliedschaft in der Partei für Franken „Die Franken“, und sprechen Sie viele Franken auf die spürbaren Benachteiligungen an. Dazu finden Sie jede Menge Stoff hier im Blog.

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