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229. Erinnerungen für fränkische Wähler vor der Wahl 2013

Mittwoch, 31. Oktober 2012 | Autor:

Frankenlied

 

 

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Eine Bemerkung vorneweg:

Das dümmste Argument das ich von einen Franken hören kann, ist, Ihr – wer ist bitteschön ist Ihr – habt ja doch keine Chance die 5% zu erreichen.

1. Gibt es jetzt in Franken, Ihr, also echte Franken, und wer sind dann die anderen?

2. Hätten die Grünen vor 30 Jahren genauso gedacht, gäbe es diese Partei heute nicht. Was haben Sie erreicht?

3. Wollen wir gegen die Ungleichbehandlung von Franken etwas tun? Wenn Ja, dann müssen die Franken sich langsam einmal klar werden, was sie wollen.

Soviel zur Klarstellung!!!

 

 

Lieber Blogbesucher,

da das Gedächtnis vieler Wähler immer sehr kurz ist, möchte ich an dieser Stelle einmal an einige besondere „Leistungen“ der bayerischen Staatsregierung erinnern. Parteinamen brauche ich hier nicht zu nennen, denn seit über 50 Jahren ist da nur ein Name verantwortlich.

 

Leserbrief von J.Kalb Nov.2006

Brandstiftende Löschmeister !?

Als ehrenamtlicher unbezahlter „Kämpfer“ für fränkische Interessen beim überparteilichen Bürgerverein Fränkischer Bund e.V. hat mich MdL Wolfgang Hoderlein in seinem kürzlich in der Kulmbacher Woche veröffentlichen Interview mit Melitta Burger aus der „fränkischen“ Seele gesprochen.

Das gegenwärtige Schauspiel „Rückgabe fränkischer Kulturgüter (Bamberger Domschatz)“ läuft haargenau so ab.

1. Akt: Im Frankenland geht es anlässlich des 1000-jährigen Bistumsjubiläums in Bamberg z.Zt. um die am 4.6.2004 u.a. vom CSU-Fraktionschef Herrn Herrmann und seinem Parteifreund Herrn Söder versprochene Rückgabe des Bamberger Domschatzes. Dabei handelt es sich immerhin um ein Versprechen vor dem höchsten Gremium Bayerns, dem Landtag, nachdem sich SPD und Bündnis Grüne schon am 23.4.2003 der Petition des Fränkischen Bundes e.V. angeschlossen haben.

2. Akt: Mit einer lapidaren Erklärung des Pressesprechers von Herrn Herrmann, dass eine Rückführung nicht möglich ist, weil CSU-Parteifreund Faltlhauser dagegen sei, wurde der heiße fränkische Herbst 2006 eingeläutet. Herr Herrmann und Herr Söder entwürdigen mit ihrem Verhalten das Parlament, und zwar so, dass man es auch auflösen könnte! Nach einer Presseerklärung dieser Tage von MdL Hoderlein (SPD) hatte man Herrn Erzbischof Dr. Schick schon im Vorfeld seitens der Staatsregierung eine Absage erteilt.

3. Akt: Statt nun einfach mit der satten Mehrheit von 124 von 180 Sitzen und sogar noch mit der Unterstützung von SPD und Bündnis Grüne einen Landtagsbeschluss herbeizuführen, an den dann die Staatsregierung und damit auch Herr Faltlhauser zu 100 % gebunden wäre, inszeniert man lieber ein billiges Schmierenstück. Das funktioniert aber nur, weil es die weitverbreitete „C“-Presse im Lande zulässt, ja sogar mitspielt.

4. Schlussakt: Als Ergebnis wir herauskommen, dass 2 Teilchen aus dem Domschatz nach Bamberg leihweise kommen. Herr Herrmann oder sogar Herr Söder werden auch von der „C“-Presse als Helden gefeiert. Es läuft wie gewohnt – die Brosamen für Franken, das Brot bleibt in München.

Wenn wir Fränkinnen und Franken eines nicht verputzen können, dann die Tatsache, dass man uns für dümmer hält als wir sind. Der Fränkische Bund e.V. wird deshalb, ungeachtet von „brandstiftenden Löschmeistern und Staatsschauspielern“, nicht eher ruhen, bis die 5.528 Beutekunststücke wieder an ihren fränkischen Standorten sind, und zwar alle, nicht nur der Domschatz. Über 4.000 Unterschriften haben wir bereits gesammelt. Fordern auch Sie Listen an unter www.fraenkischer-bund.de

 

Wikipedia Matthias Kabel _Krone_Heinrich_II_1270

 

CSU-Harakiri in Franken

Nach der CSU-Wählertäuschung ist man ja nur einiges gewöhnt. Mit der Hohlmeier-Nominierung dreht nun selbst der fanatischste CSUler am Rad. Dabei überrascht das Verhalten der Oberbayerin in der Oktoberfesttracht weniger, denn die „mir san mir und mir san nur für uns“ Mentalität ist hierzulande sattsam bekannt. Herr zu Guttenberg hat sie vorgeschlagen und sie wurde von den „ober“fränkischen CSU-Vertretern einstimmig gewählt, das ist der eigentliche Skandal. Dies erinnert mich unweigerlich an die SED der ehemaligen DDR, wo auch jeglicher absurde Schwachsinn, den keiner wollte, stets einstimmig auf Empfehlung ihrer abgehobenen Vorturner beschlossen wurde. Wo das endete ist bekannt!

Nun, was ist zu tun, nachdem sich der fränkische Teil der CSU in Auflösung befindet und keinen Einfluss mehr auf die Politik und damit auf die Mittelverteilung hat?

Eine fränkische CDU oder eine „fränkische Liste“ muss her, wenn unser Frankenland in den nächsten 5 Jahren nicht vollständig abgekoppelt werden soll.

‚Wollen wir das Hohlmeier-Desaster abwenden, brauchen wir schnell einen Gegenkandidaten, der Franken in der EU vehement vertritt. Da fällt mir nur einer ein, der dies seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt hat, nämlich der „fränkische Freigeist“ Wolfgang Hoderlein. Er wurde übrigens bereits mit der europäischen, der bayerischen und jüngst mit der fränkischen Verdienstmedaille geehrt. Einzig das Problem für seine Nominierung wird sein, dass wieder einmal seine schlafmützige und vor sich hintümpelnde SPD die Zeichen der Zeit nicht erkennt.

Joachim Kalb

vom Fränkischen Bund e.V.

 

Das Kreuz ist das Zeichen des Christentums.

Christen nennen sich Christen wenn Sie zu 100% Christus gehören.

„Christlich“ hat mit Christentum 0% zu tun.

 

Bedeutet das C von CSU wirklich christlich?

Obwohl bekanntlich im Namen des Christentums zuweilen auch viel Unheil von Menschen angerichtet wurde – man denke nur an die Hexenverbrennung – erhebt doch die CSU mit ihrem C große moralische Ansprüche.

Vor den Stichwahlen liest man nun von haarsträubenden, niederträchtigen und unchristlichen Bösartigkeiten. So wurde in einem Flugblatt des CSU-Kandidaten Christian Fichtl in Prien dem erfolgreichen FW-Kandidaten Jürgen Seifert aus Kulmbach die Qualifikation abgesprochen, da er Franke ist. Rassismus, Volksverhetzung, Strafanzeige? In Gößweinstein startete die „christliche“ Partei eine bösartige Rufmordkampagne gegen den FW-Kandidaten Helmut Kießling. Feige und heuchlerisch streute man gezielt das Gerücht, Herr Kießling sei ein Sektenführer und es gehe ihm gesundheitlich schlecht. Gegenkandidat: Georg Lang, CSU. In Amberg-Sulzbach musste der erfolgreiche SPD-Landratskandidat Armin Nentwig 10.000,– € Belohnung für die Ergreifung des Rufmörders aussetzen, der ihn ein Verhältnis und ein uneheliches Kind angedichtet hat. Er tritt gegen Richard Reisinger, CSU, an.

Es reicht offenbar nicht, dass nahezu alle CSU-Bürgermeister- und –Landratskandidaten (u.a. auch OB Dr. Michael Hohl, BT) immer mit der gleichen Masche werben: „Wir haben die besseren Verbindungen, den besseren Draht nach München!“ Scheinbar gibt es immer wieder genügend „Naivlinge“, die das glauben. Nach der Wahl, unschwer zu erkennen, tritt das Gegenteil ein, sonst würde nämlich die Lage in „Oberfranken“ nicht eskalieren (massive Abwanderung von jungen Leuten usw.). Warum wohl? Gerade die CSU-ler trauen sich nicht, aus falsch verstandener Parteiräson auf die Misere vor Ort hinzuweisen; es wird alles schöngeredet. Ausnahmen wie z.B. OB Franz Stumpf aus Forchheim bestätigen auch hier die Regel.

Widerspruch – das sollte man spätestens seit Gabriele Pauli gemerkt haben – ist überhaupt nicht denkbar. So bringt man es z.B. in Bamberg und Hof fertig, den Hauptverantwortlichen des Süd-Nord-Gefälles in Bayern, Herrn Stoiber, stundenlang zu beklatschen, und einen Tag später beschwert sich die Stadtratsfraktion des CSU Hof weinerlich in der Presse über die stiefmütterliche Behandlung durch München.

Dass man mit etwas Selbstbewusstsein, Einsatz für seine Stadt und seine Region und Widerborstigkeit sehr viel erreichen kann, haben die OBs von München (gegen den Transapid) und Nürnberg (setzte z.B. die Metropolregien durch) deutlich gezeigt!

Bei der Landtagswahl wieder – wie gewohnt – „Augen zu, CSU“ ??!

Leserbrief J.Kalb 13.03.2008

 

Schlußbemerkung:

Betrachtet man nur diese drei Fälle im Nachhinein, dann kommt man immer wieder zum gleichen Ergebnis. Der Filz in Bayern ist undurchdringlich, das heißt, wenn man hier etwas ändern will, dann nur mit Hilfe der Wählerstimmen und der Bildung einer neuen Staatsregierung mit Hilfe einer rein fränkischen neuen unverbrauchten Kraft, der Partei für Franken „Die Franken“.

 

Hier noch einige Beispiele aus der jüngsten Zeit:

Zukunftsrat

So siehr bayerische Gerechtigkeit aus

Tourismusatlas Bayern – eine Unverschämheit gegenüber Franken

Alles schon wieder vergessen

CSU missbraucht Frankentag seit Jahren für eigene Zwecke

Lügen die verbreitet werden

Flughafen Nürnberg wird bewußt kaputt gemacht für dritte Startbahn München

Bayerischer Rundfunk vernachlässigt Franken seit vielen Jahren

Flughafen Nürnberg wird politisch kaputt gemacht

So sieht gerechte Verteilung von Mitteln in Bayern aus

Vetternwirtschaft

Es gäbe noch viele solcher Vorgänge, aber ich denke das reicht für eine Wahlentscheidung.

M.T.

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Thema: So wird Franken benachteiligt

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