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293. Bayerns Kulturpolitik mit starker Süd Neigung

Donnerstag, 26. März 2015 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

dieses Thema ist ein Dauerbrenner und zeigt darum deutlich welch eine ungerechte Politik in diesem Freistaat Bayern vollzogen wird.

Der Fränkische Bund ist der einzige Verein in Franken der sich seit über 25 Jahren für die Rückführung der Beutekunst einsetzt. Was in den Jahren nach 1806 von den Bajuwaren an wertvollen fränkischen Kunstschätzen zerstört wurde, und was nach München geschafft wurde können Sie hier einmal nachlesen.

Bayrischer Landtag Foto Rolf Poss (3)

Übergabe von ca. 12.000 Unterschriften zur Petition

Brief an Stamm zu Übergabe

Die Wahrheit ist, dass sich München mit fränkischen Kunstschätzen jetzt der Welt präsentiert, die Herkunft dieser Schätze aber, wenn es sich vermeiden lässt ganz verschweigt. Was für ein tolles Land doch Bayern ist.

Ich freue mich deshalb immer wieder, wenn fränkische Bürger dies ebenso sehen und sich dann mit einen Leserbrief zu Wort melden.

Festung_Marienberg_-_Würzburg_-Avda_2013

Festung_Marienberg_Würzburg_Avda_2013

Hätten die Bajuwaren den Dom und die Festung Marienberg  abbauen können

um diesen nach München zu transportieren

wäre auch das wahrscheinlich vollzogen worden.

Bamberg_Kaiserdom-elsa-pixelio.de_

Bamberger_Dom_BW_6 Wikipedia

Ich danke Hans Seib Würzburg für seinen Leserbrief und die Genehmigung zur Veröffentlichung in diesem Blog.

Leserbrief

Die Anprangerung des Nord – Süd – Gefälles (nicht nur) im Kulturbereich in Bayern ist überfällig. Derzeit erhält München zur Wahrnehmung seiner Hauptstadtfunktion außer vielen Einzelförderungen über 3.000.000.0000 Euro (3.- Milliarden) Steuergelder als Finanzausgleich, usw. So können Münchener Politiker immer tönen, dass die Stadt ja das meiste selbstfinanziert, somit alle Investitionen, Einkäufe von Star – Dirigenten und – Sänger, – Musiker oder beim Erwerb von bedeutenden Kunstgegenständen selbst aufkommt. Im Vergleich war das Verhalten der Staatsregierung geradezu unglaublich schäbig als es galt die „Brücke“ Sammlung von Prof. Hermann Gerlinger die zu den bedeutendsten deutschen Privatsammlungen gehört, für Franken zu erhalten. Die Stadt Würzburg wäre bereit gewesen, ein eigenes Museum für die über 1000 Gemälde und Druckgrafiken umfassende Sammlung der Künstlergruppe zu errichten. Die Bedeutung der Sammlung liegt darin, dass diese Werke alle Schaffensperioden der Brücke – Maler vereint: Ernst – Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein Otto Müller, Emil Nolde, um nur die Bedeutendsten zu nennen. Wegen der vehementen Weigerung des bayerischen Staates, die Staatshaftung zu übernehmen, ziert sich heute das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) mit dieser weltweit beachten Sammlung. Ironischer Weise feiert heute München/ Oberbayern sich selbst („mia san mia“) mit dem Buchheim Museum, das sicher einzelne gute Werke aufweist, aber längst nicht das hohe Niveau der Gerling Sammlung hat.

Die überregionale Strahlkraft großer Kulturprojekte hat man Franken einfach nicht gegönnt. Wie dumm und arrogant kann „München“ nur sein.

Quelle: Mainpost

Schlußbemerkung:

Und diese Politik wählen viele Franken seit über 40 Jahren mit über 50%. Was muss einen das sagen?

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Thema: So wird Franken benachteiligt

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