Home





76. Achtung! Rattenfänger, Stimmenfänger, Bayernpartei unterwegs

Sonntag, 10. Oktober 2010 | Autor:

Frankenlied


 

Thema: Die Franken sind keine Bayern!

 

Allein die Sprache verrät doch schon was diese „mia san mia“ Söldner vorhaben. Es ist doch sehr dreist und fies von einer „fränkischen Bayernpartei“ zu sprechen. Jeder weiß es doch, dass Franken keine Baiern sind und auch nie werden. Traurig ist es schon, wenn sich Franken für so eine Sache hergeben, aber Abweichler hat es schon immer gegeben. Eigentlich sollten Sie sich aber unterhalb der Donau ansiedeln, denn dort dürften Sie sich richtig wohl fühlen.

M.T.

 

Kommentar:

Die Bayernpartei hat nun auch schon gespannt, dass sie mit „Kini“ Ludwig und weiß-blau hier in Franken keinen Blumentopf gewinnen kann. Sie hat deshalb von uns einige Punkte wie z.B. die Beutekunstrückgabe in ihr Programm übernommen und wirbt in roter Aufschrift für ein autonomes Franken, was immer das auch sein soll (siehe Bild).

Oberflächlich betrachtet klingt das zunächst gut für fränkische Ohren. Der Hammer ist natürlich der, dass die Bayernpartei vor hat, aus Bayern (einschließlich uns Franken) einen eigenen Staat zu machen und sich aus Deutschland zu verabschieden.

Franken, voran wir vom Fränkischen Bund e.V., werden uns vehement gegen diesen abartigen Separatismus wehren. Im Gegensatz zu Baiern war Franken stets „reichstreu“. Franken wird immer ein deutsches Kernland bleiben!

Im Übrigen, wenn Baiern gehen will, soll es gefälligst das fränkische Eichstätt dalassen.

Also, Vorsicht vor den Rattenfängern aus der Bayernpartei!

Joachim Kalb

Tags »

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Politischer Filz

Diesen Beitrag kommentieren.

5 Kommentare

  1. 1
    BAYERNPARTEI 

    Schön, ein altes Wahlkampfplakat hier zu sehen. Entgegen der Darstellung „hat nun auch schon gespannt“ ist die Bayernpartei mit dieser Forderung schon in den letzten Landtagswahlkampf (2008) gezogen.

    Natürlich sind wir Separatisten, das weiß jeder, der sich mit uns schon mal beschäftigt hat. Und die gibts auch in Franken, sonst hätten unsere Parteifreunde aus Franken nicht mit diesem Plakat geworben.

    Wir wollen ein dezentrales freies Bayern, das den fränkischen Bezirken möglichst große Entscheidungsfreiheit in allen sie betreffenden Dingen überlässt (mehr übrigens, als den Bundesländern derzeit vom Grundgesetz zugestanden werden) und die Entscheidung darüber würden wir gerne dem Volk mittels einer Volksabstimmung überlassen.

  2. 2
    intern 

    Danke für Ihren Kommentar. Es gibt keine fränkischen Bezirke. Franken in drei Teile zu teilen, war die Idee der Bajuwaren, um Spaltung herbei zu führen. Wir verzichten auf ein dezentrales Baiern, weil Franken nie freiwillig in diesen Bund eingetreten ist. Mit Hilfe eines Kriegers haben Sie sich Franken einverleibt. Eines sollte man sich gut merken: Franken sind keine Baiern. Sprechen Sie mal mit H.Stoiber vielleicht kann er Österreich dazu kaufen, hat es ja schon mit der HGAA versucht.

  3. 3
    Anderl 

    Ich bin zwar aus politischen Überlegungen heraus eher gegen die Unabhängigkeit Bayerns, insofern unterstütze ich das Vorhaben der BP zumindest in dieser Form nicht. Aber rein finanziell kostet uns Franken die angesprochene „Reichstreue“ deutlich mehr als die Zugehörigkeit zu Bayern. Denn von den schätzungsweise 25 bis 35 Mrd. Euro, die jedes Jahr netto über die verschiedensten Wege aus dem Freistaat zum Bund fließen, sind auch genug fränkische Milliarden dabei. Wenn es nur ums Geld geht, dann sollte man eher auf Berlin als auf München schimpfen.

  4. 4
    intern 

    Danke für Ihren Kommentar. Aber man kann diese ganze Angelegenheit ganz nüchtern sehen. Franken war vor der zwanghaften Übernahme durch Napoleon und Baiern, eines der reichsten Gebiete in Deutschland. Franken wurde von München mit seiner Ministerialbürokratie systematisch ausgebeutet. Lesen Sie dazu den Beitrag „Franken in Bayern – ein Problem!“. Es gibt wenig negative Vergleiche in der Geschichte, die so eine Ausbeutung und Benachteiligung aufzeigen. Franken ist noch immer Spitze und hat auch die arbeitssame und gute Menschen. Die „Schicki-Micki“ Gesellschaft ist uns zum größten Teil fremd. Franken kann selbsständig existrieren und es gäbe jederzeit die Möglichkeit einer Neuordung der Bundesländer. Franken liegt bei Einwohnerzahl, Wirtschaftskraft und Fläche jeweils an 7 Stelle gegenüber den bisherigen 16 Bundesländern. Warum brauchen wir ein Bundesland Bremen, Hamburg, Berlin, Saarland usw. die wir mit unseren Steuern unterstützen. Die neue „Partei für FRanken“ setzt sich dafür ein, dass diese Ungerechtigkeiten aufhören, besonders im Bezug auf Bayern gesehen.

  1. […] Separatistisch waren die Äußerungen von Streibl, Stoiber und Seehofer, als sie zwischenzeitlich mal laut und öffentlich darüber nachdachten, Bayern von der Bundesrepublik zu lösen. Oder die Aussage von Söder am Nockerberg, er sei Bayer mit fränkischen Wurzeln, aber kein Deutscher. Solche absurden Spielchen betreibt die Bayernpartei oder die König-Ludwig-Fangemeinde. […]

Kommentar abgeben