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91. CSU – Affären um Monika Hohlmeier

Samstag, 20. November 2010 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

können Sie sich noch erinnern, wie dieses Schmierentheater gelaufen ist. Wie Herr Guttenberg die CSU Mitglieder rhetorisch ausgeknockt hat. Wenn Sie es noch einmal nachlesen wollen. Bitte Schön!

In Oberbayern wurde Monika Hohlmeier nach einigen Verstrickungen ( CSU und Filz) entmachtet, doch die Filzokratie der CSU sorgte für ihr Fortkommen (bewusst zweideutig). Mitte Januar 2009 gab es eine Rückkehr. Monika Hohlmeier wurde auf den aussichtsreichen 6. Platz der EU-Liste der CSU gewählt. In einer Kampfabstimmung gegen die EU-erfahrene Gabriele Stauner setzte sich die als Ministerin gescheiterte Monika Hohlmeier durch. Süddeutsche Zeitung, 19.1.2009, S. 5
Horst Seehofer, CSU, freute sich über die Willfährigkeit der oberfränkischen CSU-Delegierten: „Unsere Partei ist schon super“. Süddeutsche Zeitung, 19.1.2009, S. 5
Allerdings gab es im Vorfeld CSU-Mitglieder, die den Parteien- und Listenplatzklüngel nicht gut fanden. Sie zeigten Rückgrat und traten aus der Amigo-Partei aus: Austritte aus der CSU. Auch die Münchner CSU-Delegierten zeigten ihren Unmut. Bei der Vorstellung der Kandidatin Hohlmeier im Franz-Josef-Strauß-Saal der Hanns-Seidel-Stiftung verließen sie fast geschlossen den Saal.

Wie nicht anders zu erwarten:
Nach 18 Monate Befragung von Zeugung und Bewertung der Sachlage legte der Ausschuss zur Untersuchung des Fehlverhaltens der Ex-Kultusministerin Monika Hohlmeier einen ihr wohlwollenden Abschlussbericht vor. Die Liste der Vorwürfe fasste 140 Seiten. Im Bericht, den der Parteikollege (!) Engelbert Kupka, CSU, vorlegt, wird alles für nicht erwiesen deklariert; die handfesten Aussagen der Zeugen werden bezweifelt. Auch das angebliche Dossier, das Frau Hohlmeier über Parteikollegen führte (von dem wieder andere CSU-Amigos berichteten), bestreitet der Abschlußbericht.
SPD und Grüne legten daher einen Minderheitenbericht vor. OVB, 24.1.2007, S. 7
Sogar Ludwig Spaenle, CSU, MdL, kritisierte den beschönigenden und verharmlosenden Bericht: „Ein Armutszeugnis für den Ausschuss“ (Ovb, 2.12.200, S. 8).
Die Bespitzelung, Mobbing und Bedrohung, die sich vor und beim Sturz von Edmund Stoiber, CSU, ( Spitzelaffäre) zeigte, bestimmte auch im Untersuchungsausschuss das Geschehen. Ulrich Pfaffmann, SPD, meinte, dass die CSU die Verfehlungen der früheren Kultusministerin nicht aufklären wollte (na ja, wer hat denn das erwartet ?). Den Bericht, den CSU-Parteigenosse Kupka vorlegte, nannte Pfaffmann einen „Gefälligkeitsbericht ohne objektiven Wert“. SZ, 25.1.2007, S. 49

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Man kann sich über die eingestellten Links noch viel Informationen holen. Ich breche hier ab, weil mich der Sumpf sonst nur deprimiert.

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Thema: Politischer Filz

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