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121. CSU – „Bayern hat zu wenig Steuerprüfer“ Lachhaft!!!

Samstag, 15. Januar 2011 | Autor:

Frankenlied

 


 

Lieber Blog Besucher,

als ich diesen Artikel im März 2010 im Fränkischen Tag gelesen habe, mußte ich erst einmal lachen. Als ich mich dann näher mit diesem Thema auseinander gesetzt habe,  habe ich mich geschämt, dass ich in einen solchen Land (noch)leben muss.

Warum ich das behaupte können Sie nachfolgend gut nachvollziehen. Da wo eine Steuerprüfung angebracht wäre, wegen Verdacht und Betrugssummen, da wird sie mit Hilfe der Politik verhindert. Das ist Spitze!

in Franken.de

„Bayern hat zu wenig Steuerprüfer“
28.03.10
Finanzen Der Freistaat beschäftigt nach Ansicht der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu wenig Steuerprüfer – und lässt sich dadurch hohe Millionenbeträge durch die Lappen gehen.

Allein bei den Gewerbesteuern gingen den Kommunen in Bayern jährlich 100 Millionen Euro verloren, sagte Verdi-Landeschef Josef Falbisoner der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). Insgesamt seien es 683 Millionen Euro, auf die der Freistaat verzichte. Selbst eine länderübergreifende Arbeitsgruppe der Finanzverwaltungen habe festgestellt, dass Bayern 1232 Prüfer zu wenig habe. „Und das ist aus meiner Sicht noch zu konservativ gerechnet, wir schätzen die Zahl deutlich höher“, fügte Falbisoner……

 

 

 

Das_Recht_ist_eine_Abstraktion – Elisa Mari pixelio

 

Lieber Blog Besucher,

ich empfehle Ihnen das Buch „Macht und Mißbrauch“ von Dr.Wilhelm Schlötterer. Darin werden Sie lesen, dass die CSU Freunde Millionen an Steuern hinterzogen haben, und die CSU – Regierung dies alles gedeckt hat.

Wenn man eine solche Forderung aufstellt, dann will man den kleinen ehrbaren Handwerker und Arbeiter, den letzten Euro aus der Tasche ziehen, aber nicht den CSU Spenden – Freunden, die Millionen an der Steuer vorbei schleußen.

Beispiele gefällig:

– In dem Buch „Macht und Mißbrauch“ können Sie auf S. 386 u.S.203, von 63 Mio. DM im Fall Zwick nachlesen.

– Wie man in anderen Fällen vorging, kann man auf Seite 356 nachlesen. Strafverfahren wegen 76.-DM.

– Wie man mit Leo Kirch umging, erfahren Sie auf Seite 351. 1,6 Milliarden! Verfahren eingestellt.

– Wie die CSU Regierung mit unseren Geld umgeht lesen Sie auf Seite 343 – -345.

– Wie der verdienstvolle FJS seine Verantwortung wahrnahm lesen Sie auf Seite 335 – 337.

– Rechtsbeugung ist eine schwere Straftat außerhalb Bayerns; lesen Sie Seite 328 -329.

– Strauß:  „Mit Staatsanwälten gibt es in Bayern keine Probleme, die sind an der kurzen Leine“, Seite 324.

– Ein Rechtsanwalt: „Das schlimmste an all diesen Sachen aber ist, dass bei uns die Justiz nicht funtioniert.“ Seite 327

– Das Recht war Strauß gleichgültig.  Das Geld war die stockdunkle Seite von Strauß. Seite 131-133

– Der Strauß Biograf Bickerich berichtet von einen Strauß Vermögen von bis zu 400 Mio. Seite 142 – 147

– Steuernachlaß für Wienerwaldchef Jahn, 10 Mio. Seite 151

Auch ein H.Beckstein hat geschwiegen, Seite 320.

– H.Diehl ein Strauß Freund hatte nichts zu fürchten, Seite 310 – 314.

– Wie der CSU – Super Mann Stoiber Millionen verzockte, lesen Sie auf Seite 258 u.ff

– Wie der Superbayer Beckenbauer – Vorbild und Kaiser – mit den Amigo- Untersuchungsausschuss umging, können Sie auf Seite 245 lesen: „Die sollen doch den Mond oder den Mars befragen!“ Als Duzfreund von Edmund Stoiber und dessen Frau fühlte er sich offenbar sicher.

Ein CSU Minster, Ludwig Huber hat den Vorzeigebayern  „Kaiser“ –  Beckenbauer bei der Steuerhinterziehung geholfen. In seinem Buch: „Ich. Wie es wirklich war“, gibt Beckenbauer diesen Betrug zu. Konsequenzen durch die bayerischen Behörden Fehlanzeige.

copyright www.Frankenland-versand.de

Ich ergänze hier: Stolz auf Bayern – warum?

 

Ich breche hier ab, weil ich mich schäme in einen solchen Land wie Bayern zu leben. Dass man diese Betrugsskandale der Bevölkerung dann immer wieder als raffinierte bayerische kluge Hinterfotzigkeit verkauft, ist einfach unerträglich. Alle Wähler in Bayern die eine solche Politik mit Ihrer Stimme unterstützen kann man nur bedauern.

Eines ist sicher und das  freut mich, nämlich, dass all diese Leute sich eines Tages vor dem lebendigen Gott der Himmel und Erde geschaffen hat verantworten müssen. Dann können Sie sich nicht mehr hinter einen Minister, der Minister hinter einen Minsterpräsidenten oder der Ministerpräsident hinter den Papst verstecken. Es kommt dann alles ans Licht.

Im Sommer 2010 kündigten die Kinder von FJS an, dass Sie H.Schlötterer verklagen würden, weil er Unwahrheiten in seinen Buch abgedruckt hat. Ein Jahr nach der Buchveröffentlichung hat man dafür gebraucht, um zu überlegen, was man in diesen Darstellungen denn falsches finden könnte. Aus den Ankündigungen – reine Angstmache -, ist bisher nichts erfolgt, außer „viel heiße Luft“.

Wenn mir in Bayern jemand erzählt, dass wir mehr Steuerbeamte brauchen, dann gebe ich ihn durchaus recht. Aber nicht bei den Menschen, die die Gelder dieser Politiker erarbeiten.  An einen Rechtsstaat in Bayern glaube ich, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, nicht mehr.

 

M.T.

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Thema: Politischer Filz

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