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268. Olympia Bewerbung 2022 – erneute Klatsche für machtgierige Politiker und Funktionäre aus Altbayern

Montag, 11. November 2013 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blog Besucher,

schön das man auch solche Beiträge einmal dokumentieren darf.

Die Bürger in Oberbayern haben noch Vernunft. Anders die Macht- und Geldgierigen Politiker, Sportler, Funktionäre und Wirtschaftsbosse die es trotz dieser Abfuhr – man lese die Kommentare -noch immer nicht begriffen haben, dass wir Bürger diesen Kommerz  Wahnsinn satt haben.

Dieses Gerede, dass Bayern – man meint aber Oberbayern – die Spiele braucht ist entlarvt worden. Ich gratuliere den Oberbayern, dass Sie diesen Wahn von Großkotzigkeit wegen 2 Wochen Sporttrubel – wo einige Wenige den großen Reibach gemacht hätten – nicht zugestimmt haben.

Die Milliarden die dieser Wahnsinns Event wieder gekostet hätte, werden in Franken und anderen Regionen dringend gebraucht. Wenn die Befürworter davon reden, dass der Infrastrukturausbau in Oberbayern nun um Jahre zurück geworfen wurde, dann kann man daran erkennen, dass dieser Personenkreis schon lange nicht mehr weiß was außerhalb von Oberbayern los ist. Wenn eine Region eine Aufbesserung der Infrastruktur nötig hat, dann ist dies Franken.

Auf die Idee, dass man in Franken – Thüringen – Sachsen auch Wintersport ausführen kann, kommen diese verbohrten oberbayerischen Funktionäre gar nicht.

Hier hätte man die Spiele plazieren sollen und das hätte der toten Region Oberfranken einen echten Schub gebracht, und das schon seit Jahrzehnten vernachlässigte Landesentwicklungsprogramm hätte Gestalt annehmen können. Auf die Idee, dass man solche Spiele in einem Länderdreieck FrankenThüringen Sachsen austragen könnte, wäre der „mia san mia“ Fraktion Oberbayern nie in den Sinn gekommen. Auch in dieser Ecke versteht man etwas von Wintersport.

Die Frage muss erlaubt sein: Warum nur schieben viele dieser Oberbayern Vertreter immer mehr in den Speckgürtel nach München?  Sind einige dieser Herren vielleicht finanziell an vielen Projekten beteiligt?

Ganz Franken, Schwaben, Oberpfalz und Niederbayern freut sich, dass die Bürger Oberbayerns diesen Befürwortern eine Ohrfeige erteilt haben.

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Beitrag wurde von Partei für Franken übernommen

Altbayerischer Alleingang: Olympische Winterspiele München 2022

Pressemitteilung:

Die erneute Bewerbung Münchens für die Olympischen Spiele verspricht in erster Linie eine Verschwendung unter anderem auch fränkischer Steuergelder zu werden, ohne dass den drei nördlichen Regierungsbezirken irgendein Nutzen daraus entstehen könnte, so Vertreter der Partei für Franken. ´Die Franken´ fordern daher eine Berücksichtigung naher fränkischer Sportstätten oder alternativ zusätzliche Fördermittel als Ausgleich.

Erst vor wenigen Monaten scheiterte die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018. Nun stimmte der Deutsche Olympische Sportbund DOSB einer erneuten Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt zu – dieses Mal für 2022. Denn nur zu gerne würden die einflussreichen Vertreter Oberbayerns dieses in erster Linie Prestige versprechende, aber auch umstrittene Ereignis in ihrer Metropole sehen. Im derzeit herrschenden altbayerischen Selbstverständnis – zuweilen bedenklich nahe zwischen den Begriffen „Großmannsucht“ und „Größenwahn“ pendelnd – mag dieses Bestreben nur logische Folge der eigenen Selbstwahrnehmung sein. Dabei gibt man sich in München scheinbar generös, so Robert Gattenlöhner, Mitglied des mittelfränkischen Bezirkstages und Vorsitzender der Partei für Franken. So wird von Offiziellen betont, es gehe nicht nur um die Stadt, vielmehr würden weite Teile Bayerns von den Olympischen Spielen in der Landeshauptstadt profitieren. Doch über das ‚Wie’ schweigt man sich aus. Und die genannten „weiten Teile Bayerns“? Nach Gattenlöhners Ansicht würden sich diese letztendlich nur auf Oberbayern beschränken. Franken bliebe erneut nur die Rolle des unfreiwilligen Geldgebers, weder infrastrukturelle Verbesserungen noch einen Prestigegewinn könnten die Menschen Nordbayerns erwarten, von zusätzlichen Jobs ganz zu schweigen. Von der aktiven Teilhabe an den Spielen sei Franken von vorneherein ausgeschlossen. Räumliche Entfernungen könnten dabei jedoch kein Argument sein, denn auch der geplante Veranstaltungsort z.B. für Langlaufdisziplinen, Ruhpolding, liegt annähernd 120km von München entfernt. Viel weiter sind fränkische Städte auch nicht entfernt von der Oberbayern-Metropole. Nürnberg zum Beispiel könnte zumindest einen Teil der Hallensportarten beherbergen, mit dem Eishockey-Stadion etwa verfüge die Stadt über eine höchst moderne Arena. Auch bei anderen Austragungsorten lagen die Austragungsstätten mitunter weit auseinander.

Doch solche Planspiele kommen in den Überlegungen zu Olympia 2022 nicht vor, obwohl größere Entfernungen der Austragungsorte bei früheren Winterspielen keine Seltenheit waren. Was dagegen fest eingeplant sei, so der Parteivorsitzende: Die Verwendung und folgliche Verschwendung auch fränkischer Steuergelder zur Finanzierung einer höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilten Bewerbung. Denn die Planer hätten die bereits ins Nichts verlaufene Bewerbung für 2018 nur minimal angepasst. Warum also sollte es diesmal klappen, fragt sich Gattenlöhner.

Und selbst wenn Olympia im Winter 2022 nach München, nach Oberbayern, zurückkehren sollte: Die fränkischen Regionen Bayerns werden nur aus der Ferne zuschauen können, positive Auswirkungen blieben außen vor. Franken wird in den Berichterstattungen so gut wie nicht vorkommen, Investitionen werden sich nicht nur erneut zunehmend in Oberbayern bündeln, vielmehr muss mit einem Verzug oder gar einer Streichung staatlicher Ausgaben und Investitionen in Franken gerechnet werden, da das Sportgroßereignis finanziert werden will. Im Gegensatz zu Oberbayern: Denn natürlich müssen die Verbindungen nach Garmisch-Partenkirchen und nach Ruhpolding auf den allerneuesten Stand gebracht werden. „Bayern soll schließlich glänzen, wenn die Augen aller Welt darauf gerichtet sein werden. Aber Franken ist auch Teil des Freistaates. Warum sollen wir wie ein Stiefkind dabei zuschauen, wenn die eh schon glänzenden altbayerischen Geschwister herausgeputzt werden? Und auch noch dafür aus unserer Tasche zahlen?“

Zwei große Fragen stellt die Partei für Franken in den Raum: Muss Olympia unbedingt nach München? Und wenn ja: Was hat Franken davon? Wird wieder nur Altbayern davon profitieren oder – wie von den Befürwortern versprochen – ganz Bayern Teil der Olympischen Familie sein.

Wenn also Olympia nach München kommen sollte, müssten entsprechend entweder fränkische Veranstaltungsorte miteinbezogen oder die zu erwartenden zusätzlichen Ausgaben und Investitionen auf ganz Bayern ausgeweitet werden. Denn auch wenn sich positive sozioökonomische Impulse durch die Spiele ergeben sollten, gerade die nördlichen und besonders strukturschwachen Gebiete im Freistaat werden kaum von ihnen erreicht werden.

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Thema: Politischer Filz

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