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52. CSU – Seehofer bleib daham…

Montag, 21. Juni 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

 

Wir Frangn feiern lieber unner uns!

Seit über 200 Jahren kommt für uns Franken aus Bayern nix gscheids. Da können wir auch gerne am TAG DER FRANKEN auf den bayerischen Ministerpräsidenten verzichten.

Denn Franken sind keine Bayern.

Zu unserem TAG DER FRANKEN am 5. und 6. Juli 2010 in Kulmbach
erfahren Sie mehr unter www.initiative-pro-franken.de
info@initiative-pro-franken.de
INITIATIVE PRO FRANKEN
Bruckberger Straße 6
90431 Nürnberg – FRANKEN
Tel.: 0911 / 217 63 56 – Fax: 0911/217 63 57

Franken sind keine Bayern.

Bayern beginnt an der Donau!

Deshalb muss man sich bei der bisherigen Staatspartei schon etwas anderes einfallen lassen, um uns Franken mit ins „Bayerische Boot“ zu ziehen. Wie wäre es z.B. mit:

1. Vereinigung der drei fränkischen Bezirke um einen posi­tiven Kontrapunkt zu den Altbaiern zu schaffen. Denn Oberbayern und Franken haben je 4,2 Millionen Einwohner. Oberbayern eine Regie­rung – Franken drei, da ließe sich auch noch zusätzlich Geld sparen!

2. Den Landesnamen in Bayern–Franken zu ändern. Warum sol­len wir Franken als wichtigster Bevölkerungsanteil nach den Altbaiern weiter unter den Teppich gekehrt werden? Andere Bundesländer sind da Bayern weit voraus – siehe Baden-Württemberg, Nordrhein-West­falen, von den viel kleineren Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ganz abgesehen!

3. Die geraubte Beutekunst (ca. 5.800 Objekte), deren größ­ter Teil in den Kellern der staatlichen Museen in München unbese­hen schlummert, den Franken zurückzugeben. Das wäre Labsal für die Seele Frankens und schafft zusätzlich Wirtschaftskraft durch eine Attraktivitätssteigerung Frankens für Bevölkerung und Touristen.

4. Kennen Sie „Süd-Bayern“? Kein Mensch, auch kein Bayer würde sich so bezeichnen lassen und das zu Recht!. Trotzdem nennen sich viele Unternehmen, Organisationen und Behörden usw. in jüngster Zeit in Franken auf „Münchner-Druck“ hin z. B. Nordbaye­rische Rentenversicherung, Nordbayerischer Postdienst usw. Halten wir dagegen und lassen uns nicht kalt zu „Nordbayern“ machen.

5. Den Bayern-Funk teilen. Wir wollen nicht täglich als „Nordbayern“ bezeichnet und mit Müll-Nachrichten über die Ereig­nisse im hinterletzten bayerischen Gebirgstal überschüttet werden. Franken-Radio und -TV als öffentlich-rechtlicher selbstständiger Sender ist angesagt. Die bisherige Lösung „Frankenstudio“ hat sich für uns Franken nicht bewährt.

 

6. Die Landes-Investitionen sind streng nach der Bayerischen Ver­fassung zu vergeben und nicht Mün­chen und Oberbayern mit Geldern zu überschütten (jüngstes Beispiel € 24,5 Mio Münchner Cuvee-Theater). Mehr Investitionen in Fran­kens- Schulen, Universitäten, Forschungsinstituten, Kunst, Kultur, Verkehrswege, Industrieförderung. Das verhindert das weitere Ausbluten unserer Region, hält die Azubis hier und senkt die überdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten in Franken.

7. Fränkische Geschichte, -Sprache und -Tradition sind vom Kindergarten bis zur Universität in den Lehr- und Studienplänen zu integrieren. Die rot-weiße fränkische Fahne mit dem Fränkischen Rechen muss an allen kommunalen, bezirklichen und staatlichen Gebäuden an Feiertagen und insbesondere am „Tag der Franken“ wehen. Insbesondere nach dem jüngsten Beschluss des „pseudo-fränkischen“ Innenministers, die weiß-blaue Fahne fortwährend an staatlichen Gebäuden zu hissen. Diese weiß-blauen Fahnen haben z. B. auf der Nürnberger Burg nichts zu suchen!

8. Was wir Franken selbst tun können: Die Bajuwarisierung in Franken stoppen. Im täglichen Leben mehr auf unser Sprach-, Kultur- und Lebensgefühl achten. Stoppen wir die sprachlichen Verunglimpfungen z.B. in der Gastronomie bei Schmankerl, Fleisch­pflanzerl statt Fleischküchle (la), Biertragerl statt Bierkästla (le), der Inflationierung von Weißwurstfrühstücken – mit der Wurst ohne Geschmack, statt einer typisch herzhaften fränkischen Vesper. Besei­tigen wir die weiß-blaue Rautenflut an den Fahnenstangen, Bierzelt- Ausstattungen und Maibäumen. Vermeiden wir auf Volks-, Bier- und Weinfesten die bayerische Humba-Tumba Musik und lassen wir uns nicht kulturell weiter kolonialisieren. Die Zeiten des bayrischen Volkstheaters sind endgültig vorbei. Für uns Franken steht zukünftig Fränkisches im Vordergrund.

Der TAG DER FRANKEN wird aus Anlass der Gründung des Fränkischen Reichskreises am 1. Juli 1500 gefeiert. Er bestand von 1500 bis 1806.

Schlußbemerkung:

Ein Großteil der Bevölkerung hätte als Festrednerin gerne die Landtagspräsidentin Barbara Stamm gehabt, aber, die Meinung des Volkes zählt auch hier nicht. Ganz im Gegenteil. Der Frankentag wird inzwischen als CSU Veranstaltung mißbraucht.

Schon 2009 in Bad Windsheim wurden die CSU Freunde zu einen Festbankett eingeladen. Ich habe von vielen Bürgern damals gehört, dass sie dieser Auftritt angewidert hat. Wenn sich erwachsene Menschen dermaßen einer Person anbiedern müssen, um Karriere zu machen, dann ist das hoch peinlich.

Die Kosten in 2009 lagen meines Wissens bei ca. 20.000.- Euro. In diesen Jahr gibt man in Kulmbach leicht und locker 200.000.- Euro aus. Spielt ja auch keine Rolle, wenn man zu den Milliarden Schulden noch einige Hunderttausend dazu addiert. Man kann jedenfalls bei Volk wieder glänzen, und so tun, als wenn man das Ganze aus der eigenen Tasche zahlt. Für Franken ist uns eben nichts zu teuer.

M.T.

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Thema: Tag der Franken

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