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280. Bayerns Austritt nur ohne Franken!

Dienstag, 2. Dezember 2014 | Autor:

Frankenlied

 

 

Lieber Blogbesucher,

was würden Sie sagen wenn man Sie zu irgendeinem Verein anmelden würde ohne gefragt zu werden. Ich denke dass Sie protestieren würden, weil es ja den System einer Diktatur nahe käme.

Aber, diese Vorgänge laufen in der bayerischen Politik zu ähnlich ab. Bayern drohte schon einige Male die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen, ohne das dazu die Franken überhaupt gefragt werden, ob Sie denn so einen Schritt mit machen würden. Dazu gibt es hoffentlich von fast allen Franken ein klares NEIN!

Dieser Beitrag wurde mir mit freundlicher Genehmigung der Partei für Franken“ die FRANKEN überlassen. Ich danke dem Autor Andreas Brandl für sein Entgegenkommen ganz herzlich.

TagderFranken_WM_2010_-097

Pressemitteilung:

Das Referendum um die Unabhängigkeit Schottlands ruft auch in Bayern mal wieder Sezessions-Gedanken hervor. Doch während die Menschen im fränkischen Teil vereinzelt von einem eigenen „Bundesland Franken“ träumen, macht man in Bayern Pläne die Bundesrepublik komplett zu verlassen. Die Partei für Franken betont in diesem Zusammenhang erneut, dass ein solcher Austritt Bayerns nur ohne die fränkischen Gebiete in Frage käme.

Im Jahre 2012 forderte CSU-Vorstandsmitglied Wilfried Scharnagl in seinem Buch die Abspaltung Bayerns von Deutschland und schon damals betonten DIE FRANKEN, diesen Weg nicht mitgehen zu wollen. „Die Ungleichgewichte innerhalb des Freistaats würden sich in einem eigenstaatlichen Bayern noch verstärken“ sagt Robert Gattenlöhner, der Vorsitzende der Partei für Franken. „Wir würden alles daran setzen bei Deutschland zu bleiben“.

Allerdings zeigt das Beispiel Schottland, was man erreichen kann, wenn man konsequent für seine Bedürfnisse eintritt. „Schottland hat immer aufgezeigt, wie wichtig es für Großbritannien ist und hat es 1999 sogar zu einem eigenen Parlament gebracht“ so der stellvertretende Vorsitzende der Partei für Franken, Andreas Brandl. „Franken ist für Bayern mindestens genauso wichtig“ so Brandl weiter. Franken braucht sich in Bayern absolut nicht zu verstecken und sollte viel mehr Zugeständnisse, Investitionen und Beteiligungen einfordern. Dafür wird die Partei für Franken schon heute einsetzen, so Brandl.

Sollte der unrealistische Fall eines Austritts von Bayern aus der Bundesrepublik doch wider Erwarten Wirklichkeit werden, würde das dann bedeuten dass Franken als eigenständiges Bundesland im Bund verbleiben würde. „Zwar stehen DIE FRANKEN eher für den demokratischen Weg, eine verbesserte und gleichberechtigtere Wahrnehmung der fränkischen Regionen innerhalb Bayerns zu erreichen,“ so Robert Gattenlöhner weiter „unsere Satzung sieht jedoch grundsätzlich schon immer die Möglichkeit für Franken als eigenes Bundesland vor, sollte es zu einer Neugliederung der Bundesländer kommen“.

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273. Dreifrankenstein 2014 – Die Franken „mischen mit“

Sonntag, 15. Juni 2014 | Autor:

Frankenlied

 

 

Quelle: www.parteifuerfranken.de

Autor:

 

dreifrankenstein_2014_02

 

Zu Christihimmelfahrt veranstaltet die CSU ihr alljährliches Treffen am Dreifrankenstein – an dem Gedenkstein am Zusammentreff der drei fränkischen Bezirke. Wie auch in den vergangenen Jahren mischten DIE FRANKEN – diesmal aufgrund des fast durchgehend regnerischen Wetters mit nur weniger Teilnehmern – bei der Veranstaltung mit. Dabei kamen wie üblich fränkische Fahnen und ein neu gedrucktes Banner zum Einsatz.

 

dreifrankenstein_2014_01

 

Der stille Protest dieses und der vergangenen Jahren gegen die selbst verherrlichende CSU hatte trotz des rednerischen Wortangriffs des Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn auf uns, das uns nur ein müdes Lächeln hervorrief, seine Wirkung nicht verfehlt. Dieses Jahr verlief die Veranstaltung etwas anderes, was wir Franken als Erfolg für unseren stillen Protest auf dieser Veranstaltung sehen: Es war keine Fahne der CSU gehisst, dafür wehte die Mittelfränkische Fahne, die Reden der hohen Herren konzentrieren sich weniger auf Bayern, dafür mehr auf Franken, und bei den Hymnen die angestimmt wurden kam die Bayernhymne nicht mehr zum Zuge – es wurde nur das Frankenlied und das Deutschlandlied gespielt und gesungen. Es war somit wieder ein erfolgreicher – wenn auch verregneter – Einsatz unserer heimatliebenden fränkischen Mitglieder.

 

 

M.T.

Schlußbemerkung:

Wenn ein fränkischer CSU Bundestagsabgeordneter wie Herr Silberhorn eine fränkische Partei angreift, dann sagt dies doch sehr viel aus. Man kann dazu nur schweigen und sich auf die nächste Wahl freuen.

Hoffentlich erkennen immer mehr fränkische Bürger wie die Dinge im sogenannten Freistaat laufen. Eines ist sicher nicht zum Guten für Franken.

Möchten Sie dazu Zahlen. Gerne.

Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner: Stand 2011 – Angaben in Euro.

Bayern insgesamt:                                         36.300 Euro – Einwohner    12,5 Mio.

Oberbayern                                                    43.400 Euro – Einwohner      4,3 Mio.

Oberfranken                                                   29.800 Euro – Einwohner      1,1 Mio.

Mittelfranken                                                  34.300 Euro – Einwohner      1,7 Mio.

Unterfranken                                                  32.300 Euro – Einwohner      1,3 Mio.

Das Landesentwicklungsprogramm(LEP)verpflichtet die Bayerische Staatsregierung, annähernd gleiche Lebensverhältnisse in ganz Bayern sicher zu stellen.

Wohin das führt, das altbayerische Regierungen seit den 70er Jahren die fränkischen Gebiete benachteiligen, kann man anhand dieser Zahlen erkennen. Oberfranken wird durch Abwanderung der Jugend in den nächsten Jahren weiter deutlich abfallen.

Ändern kann eine solche Politik der fränkische Wähler. Leider lassen sich die fränkischen Bürger vor jeder Landtagswahl von den fränkischen CSU Abgeordneten immer wieder einlullen. Einige dieser asimilierten Franken erhöhen ihr Einkommen durch Bedienung der Verwandten, ich sage dazu nur Verwandtenaffäre. Die versprochene Aufklärung war ein großer Bluff.

Warum sich die fränkischen Bürger aber immer wieder diese Ungerechtigkeiten gefallen lassen, kann ich seit Jahren nicht nachvollziehen. Denn so gut ist diese Politik der Alleinherrscherpartei nicht.

 

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267. Keine Monstertrassen durch unser Frankenland

Sonntag, 27. Oktober 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

die junge „Partei für Franken“ Die Franken macht sich sehr sinnvolle und gute Gedanken, wenn es darum geht die Verhältnisse in Franken zu verbessern. Diese junge politische Kraft ist unabhängig von Firmenspenden und Lobbyismus und braucht darum kein Parteipolitisches taktieren.

Leider werden viele gute Vorschläge, von der nicht mehr freien Presse in unserem Land, nicht mehr weiter gegeben und veröffentlicht. Allein diese Tatsache zeigt doch, dass eine solche demokratische Partei für unser Frankenland nötig ist. Darum auch gibt es diesen Blog, dass diese Gedanken einer breiten Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden.

Logo der „Partei für Franken“

Der folgende Beitrag wurde von partei-fuer-franken.de  zur Verfügung gestellt.

Autor Andreas Brandl

Energiewende ja! Monstertrassen nein!

 

Stromtrassen_by_Rainer Sturm_pixelio.de

 

 

 

Wikipedia Fukushima by_Digital_Globe

 

Endlich der Atomausstieg

Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahre 2011 hat man sich in der Bundesrepublik zum längst fälligen Atomausstieg und zur Wende in der Energiepolitik entschieden. Horrorszenarien, die den Bürgern in den Jahrzehnten zuvor beschrieben wurden, was denn passiere, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden (“Da gehen überall die Lampen aus“) traten nicht ein. Trotz der Abschaltung von 8 Kernkraftwerken im vergangenen Jahr ist Deutschland Stromexporteur geblieben (ZEIT: Deutschland hat Stromexporte 2012 massiv gesteigert)

Inzwischen ist die Energiewende voll im Gange. Überall entstehen Windparks sowie Bürgerkraftwerke und viele Haushalte legen sich Solaranlagen aufs Dach (Allein in den ersten elf Monaten 2011 wurden hierzulande knapp 173.000 Solaranlagen installiert, Gesamtleistung: fast 7,3 Gigawatt Strom, was rund zehn großen Kraftwerken entspricht). Doch damit wird für die Energieriesen der Stromkunde zum Konkurrenten.

Um die “althergebrachte” zentralisierte Energieversorgung aufrecht zu erhalten, bauen die Energiemultis nun u.a. komplexe OffshoreAnlagen in die Nordsee, um den Wind dort in Strom umwandeln zu lassen. Wie die Anlagen mit den Bedingungen dort und dem Salzwasser zurecht kommen, sei jetzt mal dahingestellt.

Diese Strommengen müssen nun aber von der Küste in den Süden transportiert werden. Hier plant man nun mehrere Überbrückungstrassen in Nord-Süd-Richtung, u.a. eine von Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Meitingen im Landkreis Augsburg, die genau durch Ober- und Mittelfranken führen dürfte.

Warum heißen die “Monstertrassen”

Diese Stromtrassen sind mit den Überlandleitungen, die wir alle kennen nicht zu vergleichen. Eine HGÜ-Strecke muss aufgrund der Kabeldicke, Wärmeentwicklung, Magnetischer Strahlung, usw. auf Masten geführt werden, die ca. 60 bis 90 Meter hoch sind (“Monstermasten”). Die Ausleger dieser Masten werden 30 Meter lang sein, was eine Breite von insgesamt 70 Meter bedeutet. Das heißt also dass sich hier eine Schneise vergleichbar mit einer 6-spurigen Autobahn durch die den Frankenwald, die Fränkische Schweiz, das Romantische Franken usw. ziehen wird.

An dieser Stelle sei betont, dass die Energiewende ebenso wichtig wie richtig ist. Doch eine “Monstertrasse” wie diese von Lauchstädt nach Meitingen ist vielleicht im Jahre 2022 fertig und ignoriert völlig die dezentralen Energie-Maßnahmen, die überall im Land entstehen. Zu diesem Zeitpunkt wird sie eine Millionen-Ruine sein, welche die Landschaft ruiniert!

Auch darf bezweifelt werden, dass auf dieser Trasse umweltfreundliche Energie aus Windanlagen fließt, denn wohl eher scheint diese Maßnahme dazu zu dienen, die Kohlekraftwerke im Osten der Republik rentabel laufen zu lassen (MDR: Gutachter: Stromtrasse ist für Braunkohlestrom gedacht).

Warum hat man kaum etwas darüber gehört?

Die Bürger sollten hier von Anfang an bei der Planung involviert sein. Bürgernähe und Transparenz sollten großgeschrieben werden. Die Firmen u.a. die Netzbetreiberfirma TenneT richteten die Internetseite www.netzentwicklungsplan.de ein, auf welcher sie Pläne zeigten und den Bürger um seine Meinung baten – auch ich habe im Juni 2012 meine Meinung kund getan. Nur waren die Karten derart großflächig, dass im Falle der Lauchstädt-Meitingen-Trasse nur ein “Korridor” zu sehen war – welche Orte diese 380KV-Leitung dann streifen würden, ließ sich beim besten Willen nicht erkennen. Einzig ein Routenplaner zeigte einem an, dass es wohl ziemlich genau die Autobahn A9 sein dürfte, die “begleitet” werden würde.

Auf diese Art uns Weise hindert man den Bürger daran, Widerstand zu formieren. Sind die Pläne dann draußen, ist es meist zu spät, wie man am Beispiel der “Stromautobahn” durchs Coburger Land erkennen kann, wo sich Bürgerinitiativen erst gründen konnten, als die Bagger bereits anrollten.

Andere Möglichkeiten?

Die Energieriesen in Deutschland haben es über Jahre hinweg versäumt, die bestehenden Stromtrassen aufzurüsten. Durch die Energiewende 2011 hat man in der Branche nun die Möglichkeit, das auf diesen neuen Umstand abzuwälzen, meinen Kritiker.

Aus unserer Sicht ist es ausreichend, die bestehenden Netze aufzurüsten und die lokale Stromerzeugung finanziell zu fördern. Länder wie z.B. Südtirol machen es vor wie Wasserkraftwerke in die Landschaft integriert werden können, sodass man nicht eine Beeinträchtigung der Urlaubsregionen in Kauf nehmen müsste.

Hausbesitzer könnten Anreize erhalten um sich zusammen mit Nachbarn mittels eines Blockheizkraftwerks zu versorgen. Auch ist es inzwischen möglich, historische Wasserräder an Flüssen zur Energiegewinnung zu verwenden oder auch an “trägen” Gewässern mit schwimmenden Kraftwerken Strom für uns alle zu erzeugen. Möglichkeiten gibt es viele!

Was kann man als Bürger tun?

Es gibt deutschlandweit bereits viele Gruppen, die sich gegen diese überdimensionierten Verbindungen organisieren. Informieren Sie sich auf www.höchst-spannend.de und nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Volksvertreter auf. Und vor allem: Wählen Sie DIE FRANKEN!

Fazit

Andreas Brandl: Energiewende ja, Windräder ja, Wasserkraft ja, Stromtrassen welche nur die zentralisierte Stromversorgung der Energiemultis sichern NEIN!

Weitere Infos:

(Quellenangaben teilweise hinter den jeweiligen Begriffen im Text verlinkt)

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265. Wahl 2013 – Die Franken „Partei für Franken“ sind gut gestartet.

Sonntag, 29. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blogbesucher,

wenn man bedenkt, dass dieser kleinen neuen Partei – die 2009 in Bamberg gegründet wurde – das Leben in diesen 4 Jahren sehr schwer gemacht wurde, dann muss man mit diesen Anfangserfolg zufrieden sein.

Wenige der fränkischen Bürger wissen vielleicht, dass die Partei für Franken von den Medien – mit Absicht – totgeschwiegen wurde. Das heißt, viele Pressemitteilungen der Partei für Franken wurden der Ablage „P“ wie Papierkorb zugeführt. Hatte jedoch die Staatspartei CSU irgendein Grillfest oder sonst ein „wichtiges“ Ereignis, dann wurde davon berichtet.

Weiterhin waren es fränkische CSU Abgeordnete, allen voran H.Beckstein, die der Partei für Franken, Separatismus vorwarfen. Da kann man nur auf Herr Scharnagel CSU verweisen, der in 2012 die Loslösung Bayerns von Deutschland wieder einmal öffentlich verkündet hatte.

Die Ursache für die Gründung einer fränkischen Partei war, die seit Jahrzehnten andauernde Benachteiligung Frankens in allen Bereichen. Da gab es auch keine Verbesserung als die CSU vor 4 Jahren die FDP als Koalitionspartner aufnehmen musste. Denn durch die „Zahnarztpartei“ hat sich für Franken nichts verbessert, ob kulturell(Zahnarzt Heubisch) oder wirtschaftlich(H.Zeil). Ich nenne hier nur die einseitige kulturelle Förderung oder den Wortbruch bei der Rückführung fränkischer Kulturgüter. Oder das Projekt „Invest in Bavaria“ durch das Wirtschaftsministerium von H.Zeil.

Ein weiterer Grund für die Gründung war die Absetzung von Herr Beckstein als Ministerpräsident. Wenn sich die fränkischen Bürger über dieses schaurige oberbayerische Spektakel einmal genau informieren würden, dann müssten Sie eigentlich anders denken und entscheiden bei einer Wahl. Wer mehr dazu erfahren möchte kann sich hier in meinen Blog kundig machen.

Nun gut! Die Partei für Franken, Die Franken sind gestartet und es bleibt zu hoffen, dass der fränkische Wähler die nächsten 4 Jahre einmal aufmerksam beobachtet und dann beurteilt ob Franken gerecht behandelt wurde. Mehr gibt es dazu derzeit nicht zu sagen.

Logo der Partei für Franken Die Franken

Beitrag wurde von partei-fuer-franken.de übernommen:

 

DIE FRANKEN erreichen Achtungserfolg bei der ersten Wahl

Dienstag, 17. September 2013 |  Autor:

“Von Null auf 2,2% in den drei fränkischen Regierungsbezirken”! Die erst 2009 gegründete Partei für Franken schaffte bei ihrer ersten großen Wahl teilweise sogar etablierte Parteien hinter sich zu lassen. Gerade in Oberfranken konnten wir gute Ergebnisse von bis zu 4,4% verzeichnen. In Anbetracht der mageren Finanzmittel der Partei sind diese Quoten ein echter Erfolg!

Landtagswahl 2013

Oberfranken     30.184 Stimmen 2,9%
Mittelfranken    36.848 Stimmen 2,3%
Unterfranken    20.205 Stimmen 1,6%
Gesamtfranken 87.237 Stimmen 2,2%

Leider reichen diese 87.237 Stimmen im Bundesland Bayern nur zu 0,7%, womit der Partei für Franken die erhoffte Parteienfinanzierung auch weiterhin verwehrt bleibt. Aber DIE FRANKEN sind stolz auf das Erreichte und schöpfen Mut für die Kommunalwahlen am 16.03.2014!

Die Ergebnisse der einzelnen Landtagskandidaten:

Wahlkreise Franken Kandidaten Erststimmen Gesamt
Ansbach-Nord Weiner, Ernst 2.150 3,1 2,7
Ansbach-Süd – WUG Bosch-Armbrüster, Hedwig 1.891 2,4 2,1
Aschaffenburg-Ost Dürbeck, Matthias 963 1,7 1,4
Aschaffenburg-West (Kein Kandidat) 0 0,0 0,4
Bad Kissingen (Kein Kandidat) 0 0,0 1,3
Bamberg-Land Loskarn, Peter 2.324 4,2 3,5
Bamberg-Stadt Metzner, Uwe 1.545 3,0 2,7
Bayreuth Hoffmann, Holger 2.473 3,1 2,8
Coburg Bischof, Jörg 1.316 2,1 1,9
Erlangen-Höchstadt Schröder, Jürgen 1.682 2,7 2,4
Erlangen-Stadt Sommerkorn, Klaus 1.037 1,8 1,7
Forchheim Merkel, Andreas 1.685 2,8 2,4
Fürth Wagner, Martin 1.809 2,4 2,3
Haßberge, Rhön-Grabfeld Fischer, Horst 2.344 3,1 2,6
Hof Fuchs, Heike 3.011 4,4 4,3
Kitzingen (Kein Kandidat) 0 0,0 0,7
Kronach-Lichtenfels Lärtz, Helmut 2.045 3,0 2,7
Main-Spessart Gehrig, Joachim 2.237 3,4 3,6
Miltenberg (Kein Kandidat) 0 0,0 0,5
Neustadt/Aisch – Fürth-Land Kistler, Karola 1.979 2,4 2,4
Nürnberger Land Brandl, Andreas 2.061 2,8 2,5
Nürnberg-Nord (Kein Kandidat) 0 0,0 0,9
Nürnberg-Ost Nikol, Christian 1.724 2,8 2,6
Nürnberg-Süd Burkert, Tobias 1.964 3,3 3,0
Nürnberg-West Dorsch, Marco 1.325 2,7 2,8
Roth Gattenlöhner, Robert 1.708 2,6 2,5
Schweinfurt (Kein Kandidat) 0 0,0 0,8
Wunsiedel-Kulmbach Ludwig, Georg Dieter 2.244 2,7 2,5
Würzburg-Land Weinig, Oskar 1.728 2,1 2,0
Würzburg-Stadt Mack, Walter 1.066 1,6 1,6
Angaben in   Anzahl % %

 

 

DIE FRANKEN sind etz da, etz gehma auch nimmer weg!

 

A copyright www.frankenland-versand.de


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261. Wahl 2013 in Bayern – endlich eine Partei die Franken vertritt

Mittwoch, 4. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Logo Partei für Franken

Unverbraucht, frisch, dynamisch, unverfilzt, frank und frei

Rudolf Bernd Kondler  August 2013 Fränkischer Bund e.V., Kreisverband Nürnberg-Fürth 

Am 15.8.2013 führte ich ein „Frankengespräch“ mit Robert Gattenlöhner,  dem Vorsitzenden der Partei für Franken – „Die Franken“.

 

Guten Tag, Herr Gattenlöhner. Zunächst herzlichen Glückwunsch, dass Sie mit Ihrer Partei die notwendigen Unterschriften zur Zulassung für die kommenden Landtags- und Bezirkstagswahlen erhalten haben. Wie geht es weiter?

„Danke für den Glückwunsch. Es war harte Arbeit, aber wir haben es mit vielen Unterstützern deutlich geschafft. Ein herzliches Dankeschön allen Unterstützern. Fast alle Wahlkreise sind mit Kandidaten besetzt und wir fahren jetzt gemeinsam vollen Einsatz, um bei den Wahlen ein gutes Ergebnis zu erreichen“.

Seit wann gibt es die Partei für Franken und was waren die Beweggründe zur Gründung?

„Die Partei wurde im Herbst 2009 gegründet, denn Franken braucht mehr Stimme in Bayern!  Wesentlicher Grund war die klare wirtschaftliche Benachteiligung, z.B. bei der  Ansiedlung von Unternehmen und dadurch der Schaffung von Arbeitsplätzen gegenüber Bayern. Erst seit Kurzem bemüht sich die Agentur ´Invest in Bavaria` auch Unternehmen nach Franken zu vermitteln. Hier trägt unsere Arbeit schon Früchte. Aber auch die Bajuwarisierung Frankens war und ist uns ein Dorn im Auge. Wir wollen, dass Franken Rot und Weiß bleibt! Bisher gab es keine Partei, die sich für Franken besonders einsetzte. Ganz im Gegenteil ist besonders die große Bayernpartei, die CSU, eine Partei, die alles aus rein bayerischer Sicht sieht. Nur einige wenige Abgeordnete in den bekannten Parteien versuchten etwas für Franken zu erreichen. Die Ergebnisse sind sehr bescheiden. Deshalb war es unserer Meinung nach ganz wichtig, dass es endlich eine Partei für Franken gibt, die sich mit großer Energie für fränkische Interessen einsetzt. Als erste rein fränkische Partei betreten wir Neuland und schreiben damit sowohl fränkische als auch bayerische Geschichte“.

Wäre es nicht besser, wenn Franken eigenständig wäre? Wie stehen Sie dazu?

„Im Innersten ist die fränkische Eigenständigkeit mit einem Bundesland Franken ein Wunsch. Auf Grund der derzeitigen Gegebenheiten ist dieser Wunsch politisch nicht umsetzbar. Wir bauen auf eine weitere Stärkung Frankens mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg in Deutschland und Europa. Als Name würde uns Europäische Metropolregion Frankenallerdings besser gefallen.“

Bayern lehnt es bisher ab, dass Franken im Landesnamen genannt wird. Was sagen Sie dazu?

„Für mich sehr unfair gegenüber Franken, dass der Landesname nicht Bayern-Franken lautet. Es spricht nichts dagegen, aber alles dafür! Bayern sollte sich andere Länder, die den Landesnamen partnerschaftlicher regelten zum Vorbild nehmen, wie z.B. Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Oder schämt sich Bayern für Franken? Ich hoffe doch nicht! Der bayerische Ministerpräsident spricht immer, dass ein starkes Franken für Bayern wichtig wäre. Dann soll er Franken endlich dadurch stärken, dass Franken ein Teil des Landesnamens wird! Damit käme Franken endlich auf Augenhöhe mit Bayern!“

Wie ist das Verhältnis Ihrer Partei zu den Medien?

„Unsere Presseerklärungen werden teilweise nur spärlich veröffentlicht. Deshalb ist der Bekanntheitsgrad der Partei auch noch gering. In letzter Zeit gibt es aber auch Lichtblicke. Die Berichterstattung über uns wurde wenigstens etwas besser – lässt aber insgesamt zu wünschen übrig. Das Machtimperium, die CSU, lässt kaum Platz für eine kleine – noch dazu unerwünschte –  fränkische Partei. Und diese große Bayernpartei hat leider großen Einfluss auf die Berichterstattung in allen Bereichen. Der Bayerische Rundfunk ist hierbei das Paradebeispiel!“

Was halten Sie vom Nürnberger Studio Franken des Bayerischen Rundfunks?

„Das Studio Franken sollte vom Bayerischen Rundfunk lösgelöst werden und als Fränkischer Rundfunk eingerichtet werden. Ich habe den Eindruck, das Studio Franken hängt am Tropf von München und das ist für Franken nicht gut! Auch der aktuell vom Bayerischen Rundfunk zugesagte ´Franken-Tatort` wird nicht über Nürnberg, sondern über München produziert – also aus bayerischer Sicht. Es muss für Franken das Schlimmste befürchtet werden! Wahrscheinlich mit Tatjana Gsell und Lothar Matthäus als Ermittler. Aber vielleicht brächte das in Deutschland sogar Quote. Nur Franken wird damit, wie von vielen fränkischen Blödlern, lächerlich gemacht.“

Für viele Menschen besteht Franken nur aus Essen, Trinken und Blödeln. Wie kann man das ändern?

Man braucht es eigentlich nicht ändern, sondern nur die Schwerpunkte anders setzen. Fränkische Küche, fränkische Biere, Weine und Wasser und teilweise auch fränkisches Kabarett sind echte fränkische Stärken. Sportlich gesehen sind z. Zt. vor allem die Bamberger Basketballspieler das fränkische Aushängeschild. Die Marke Franken ist insgesamt absolut eine starke Marke. Wichtig ist aber auch, dass Franken politisch, wirtschaftlich und kulturell wahrgenommen wird. Die fränkischen Abgeordneten haben dafür bisher viel zu wenig getan. Das muss sich ändern! Die Wirtschaftskraft von Franken ist höher als in vielen deutschen Bundesländern. Franken würde in Deutschland an Position 6 liegen – weit vor Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Aber nicht wegen der Fürsorge Bayerns, sondern weil in Franken viele fleißige und tüchtige Menschen tätig sind. Das wird der fränkischen Bevölkerung weitgehend verheimlicht. Auch in den fränkischen Medien. Die berichten lieber über Essen und Trinken in Franken.“

In diesem Jahr machten im Landtag die Vetternwirtschaft mit Verwandtenanstellungen und aktuell Ankäufe von Kameras und Smartphones mit Steuergeldern durch die Abgeordneten Schlagzeilen. Ist das nicht widerlich?

„Dazu stelle ich fest: Die Abgeordneten haben dem Volk zu dienen und nicht zu schröpfen! Es  gibt leider zu wenig Kontrollen. Die Mehrheit der Abgeordneten will das aber so. Für mich ein Armutszeugnis! Durch Autoren wie Schlötterer und von Arnim kam einiges ans Tageslicht. Gut, dass es diese Aufdecker gibt. Auch der Rechnungshof deckt immer wieder Unregelmäßigkeiten auf. Es ist eigenartig, dass trotzdem die große verantwortliche Partei so viele Anhänger hat. Manchmal frage ich mich schon, ob den Bürgern alles egal ist. Viele Bürger sind aber auch wegen dieser Politik verdrossen und wenden sich mit grausen ab. Damit wird aber auch nichts besser. Es wäre viel klüger, sich für eine anständigere Politik mit einzusetzen!“     

Wie steht die Partei für Franken zum Rechtsradikalismus

„Die Partei für Franken setzte von Anfang an ein Zeichen mit der Mitgliedschaft in der Allianz gegen Rechtsradikalismus der Metropolregion Nürnberg. Wir lehnen Intoleranz, Rassismus und die Verherrlichung von Kriegsverbrechen entschieden ab. Wir engagieren uns regional für Franken mit Herz, Seele und Verstand, aber wir sind weltoffen. Menschen, die politisch oder wegen ihrer Religion verfolgt werden, sollten – gerade in Franken – Asyl erhalten. Asylanträge sollten viel rascher entschieden werden. Da gäbe es einiges zu verbessern.“

Ihre Partei hat sich sehr für die Rückgabe des ´Pelzrock-Dürer` von München an Nürnberg eingesetzt. Sie stellten sogar einen Strafantrag. Was kam heraus?

„Die Anzeige wurde nicht angenommen. Wir haben aber nichts anderes erwartet, denn die Anzeige müsste die Stadt Nürnberg machen. Warum die Stadt Nürnberg nichts unternimmt, ist mir ein Rätsel, denn der ´Pelzrock-Dürer` gehört eindeutig der Stadt Nürnberg. Hoffentlich wird das Rätsel irgendwann gelöst.“

Der Fränkische Bund machte vor ein paar Jahren eine Eingabe auf Rückgabe aller von den Bayern aus Franken verschleppten Kulturgütern. Es hat sich bisher nur wenig bewegt. Wie stehen Sie zu dieser Petition?

„Als Franke bin ich natürlich ganz klar dafür, dass die von den Bayern entwendeten fränkischen Kulturgüter an Franken zurückgegeben werden müssen. So gehören die „Apostel“ von Dürer auch unbedingt zurück nach Nürnberg. Dürer-Werke haben in München wirklich nichts zu suchen. Ihre Heimat ist Nürnberg. Und sie wären für die Frankenmetropole als Kulturmagnet sehr, sehr wichtig! Es ist doch ein wesentlich bewegenderes Gefühl, Werke von Dürer in seiner Heimatstadt Nürnberg anzusehen. Dürer hatte zu München keine Beziehung!“

Seit 2006 gibt es am 2. 7. einen fränkischen Feiertag, den „Tag der Franken“, der im Landtag auf Grund einer Petition eines Bürgers aus Naila mit den Stimmen bayerischer Abgeordneter beschlossen wurde. Der 2.7. deshalb, da am 2.7.1500 der Fränkische Reichskreis gegründet wurde. Gefeiert wird, wenn nicht der 2.7. auf ein Wochenende fällt, am folgenden Samstag oder Sonntag. Der Bekanntheitsgrad des fränkischen Feiertags und die geringe Beteiligung an den Feierlichkeiten lassen sehr zu wünschen übrig. Wie könnte man das verbessern?

„Indem nicht nur eine zentrale Feier, sondern in allen fränkischen Kommunen gefeiert werden würde. Die zentrale Feier ist aber sehr wichtig. Sie steht im Mittelpunkt des „Tages der Franken“. Der Ort der zentralen Feier hat sich bisher meistens große Mühe gegeben, dass der ´Tag der Franken` von der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Im restlichen Franken ist es nur dem Engagement einzelner Bürger zu verdanken, wenn gefeiert wird. Alle fränkische Kommunen müssten deutlich mehr Einsatz für den fränkischen Feiertag zeigen. Mit demHissen der Frankenfahne am „Tag der Franken“ ist es nicht getan. Aber immerhin wird in 90% der fränkischen Kommunen inzwischen die Frankenfahne zum Feiertag gehisst. Es wurde schon darüber nachgedacht, ob nicht beantragt werden sollte, den „Tag der Franken“ als offiziellen arbeitsfreien Feiertag in Franken einzurichten. Dadurch würde der „Tag der Franken“ von allen Menschen in Franken wahrgenommen werden. Politisch denke ich, ist das aber derzeit nicht durchsetzbar.“       

Früher hatten die meisten Kommunen in Franken mit überwiegend protestantischem Glauben den Buß- und Bettag als arbeitsfreien Feiertag. Dieser Feiertag wurde zur Verwunderung der Bürger wegen der Pflegeversicherung vor über zwanzig Jahren ersatzlos gestrichen. Das war kaum nachvollziehbar. Wäre der ´Tag der Franken` nicht ein guter Ausgleich für die damalige Wegnahme des Buß- und Bettags?

„Darüber könnte natürlich grundsätzlich nachgedacht werden. Ich möchte diese Idee aber zur Zeit nicht weiter verfolgen, obwohl sie recht verlockend ist. Nach meiner Meinung könnte hier besser der Fränkische Bund dran bleiben.“

Weshalb gibt es so wenig Einigkeit bei den Franken in Franken?

„Das ist die große Frage, die bisher niemand lösen konnte. Deshalb hat es Bayern doch so leicht mit Franken. Wir arbeiten aber daran, dass Franken bei seiner fränkischen Einigkeit vorankommt. Die große Politik spricht von europäischer Einigkeit, die auf Grund großer Gegensätze immer ein Problem bleiben wird. Alle Franken haben dagegen vieleGemeinsamkeiten, so dass eine fränkische Einigkeit eigentlich zustande kommen müsste. Ich denke, dass eine in ganz Franken anerkannte fränkische Persönlichkeit es schaffen könnte.  Hoffen wir auf das baldige Erscheinen dieser fränkische Persönlichkeit.“ 

In der letzten Fußball-Bundesliga-Saison gab es die fränkischste Liga in der fünfzigjährigen Bundesligageschichte mit zwei fränkischen Vereinen, dem Club und Fürth. Das war doch wunderschön oder?

„Ja, das war es. Leider hat Fürth zu wenig gepunktet. Die vier Punkte gegen den Club waren mit insgesamt nur vier Siegen zu wenig. Aus fränkischer Sicht darf man aber hoffen, dass Fürth bald wieder aufsteigt und sich dann in der ersten Liga hält. Die ersten vier Spiele in der neuen Saison wurden alle gewonnen. So kann es gerne weitergehen. Der Club hat ja mit Bravour das Saisonziel, in der Liga zu bleiben, geschafft. Der Club sollte – auch aus fränkischer Sicht – die Ansprüche ruhig etwas höher stellen, denn die Anhängerschaft in ganz Franken würde sich über den sehnlichst erwünschten zehnten Meistertitel riesig freuen. Man muss es nur wollen! Große wirtschaftliche Risiken verlangt dabei aber niemand.2007 mit dem Pokalsieg sah man ganz deutlich, was auch in Nürnberg möglich ist.“
                                         

Vor der Schlussfrage nach Ihrem Wahlziel noch ein paar andere aktuelle Fragen. In der Fernsehillustrierten HÖRZU vom 26.7.2013 wurde Franken als „Bayern ohne hohe Berge“ bezeichnet! Eine Frechheit?

„Auf jeden Fall eine Geschmacklosigkeit. Es gibt Journalisten ohne Fingerspitzengefühl. Die merken gar nicht, wenn sie Menschen kränken. Franken ist natürlich Franken. Franken ist politisch ein Teil von Bayern. Der größte Teil von Franken liegt im Land Bayern. Das sind die Fakten. Franken hat keine so hohen Berge wie Bayern. Dafür hat Franken den deutlich höheren Horizont. Das können Sie ruhig so schreiben!“

Herr Krieger aus Würzburg engagiert sich in Unterfranken sehr für regionale Spezialitäten. Er ist außerdem Herausgeber der ´Fränkischen Illustrierten`. Aber er sagt, er wäre Franke, er wäre Bayer und er wäre Deutscher, aber kein Europäer. Wie stehen Sie dazu?

„Ich bin Franke und lebe in Bayern. Lieber wäre mir ich würde in Bayern-Franken leben. Das müsste geändert werden, da wiederhole ich mich gerne. So wie ein Bayer kein Franke ist, ist auch ein Franke kein Bayer. So einfach ist es. Aber ich bin natürlich auch Deutscher und im Gegensatz zu Herrn Krieger auch Europäer. Vielleicht weiß Herr Krieger nur nicht, dass er als Franke und Deutscher auch Europäer ist.“

München bewirbt sich wahrscheinlich wieder für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2022. Wie sehen Sie bzw. die Partei diese Bewerbung?

„Eigentlich lehnen wir diesen Gigantismus, der voraussichtlich bis zu fünf Milliarden Euro kosten würde, ab. Das Geld könnte man besser für Bildung, Erhaltung der Straßen, Brücken und Krankenhäuser einsetzen. Wenn es aber tatsächlich so weit kommen würde und München bekäme vom IOC den Zuschlag, dann nur unter der Bedingung, dass auch in Franken diese Winterspiele ausgetragen werden. Zum Beispiel Skilanglauf im Fichtelgebirge oder Eiskunst- lauf in Nürnberg. Oder Franken müsste eine entsprechende Ausgleichszahlung erhalten. Die fränkischen Abgeordneten sind hier gefordert, Bedingungen für Franken zu stellen.“

Dritte Startbahn am Flughafen München?

„NEIN! Stärkung des Nürnberger Flughafens muss das Ziel sein!“

Autobahnmaut nur für Ausländer?

„Geht gesetzlich gar nicht. Eigentlich eine Schnapsidee. Kommt aber bei einfach gestrickten Personen gut an und bringt Wählerstimmen. Das ist der Hintergrund!“

Jetzt zur Schlussfrage. Was kommt für „Die Franken“ bei den Wahlen heraus?

„Ich bin kein Hellseher. Ich hoffe aber, dass viele Menschen in Franken wahrnehmen, dass eine Partei für Franken auf dem Wahlzettel steht. Es gibt noch viele unentschlossene Wähler, die sich erst im Wahllokal entscheiden, wem sie ihre Stimme geben. Wir hoffen, dass der ein oder andere dieser Wähler sich für uns entscheidet. Auch versuchen wir bisherige Nichtwähler zu mobilisieren. Die Stimmen unserer Helfer und Sympathisanten sind uns sicher. Insgesamt hoffen wir auf ein kleines Wunder. Am Abend des 15. September wissen wir mehr.“

Und wer gewinnt die Landtagswahl?

„Da deutet alles auf einen klaren Sieg der CSU hin. Die absolute Mehrheit der CSU wäre aber für die Demokratie schlecht. Besser wäre, wenn die CSU wieder eine Koalition eingehen müsste. Die Wähler entscheiden.“

 

 

Der Fränkische Bund ist überparteilich und gibt keine Wahlempfehlung ab. Der Fränkische Bund wünscht Ihnen aber natürlich für den Wahlkampf viel Erfolg und ein gutes Ergebnis. Alles Gute für Sie und Ihre Partei.

 

Schlußbemerkung:

Jetzt liegt es an uns Franken die jahrzehntelange Benachteiligung Frankens durch die Stimme für Franken zu beenden. Noch nie hatten wir Franken die Möglichkeit rein fränkisch zu wählen.

Also liebe Franken zeigt einmal, dass Ihr freie Franken seid und Euch nicht länger von der weiß-blauen Besatzermacht gängeln lasst.

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15. Partei für Franken – Grundsatzprogramm

Freitag, 30. Oktober 2009 | Autor:

Frankenlied

 

 

Partei f.Franken Logo

PARTEI FÜR FRANKEN

DIE FRANKEN

Eine aktuelle Version finden Sie auf den Seiten der Partei für Franken (hier)

GRUNDSATZPROGRAMM

VERABSCHIEDET AUF DEM GRÜNDUNGSPARTEITAG

DER PARTEI FÜR FRANKEN

AM 31. OKTOBER 2009

IN BAMBERG

Die Mitglieder der Programmkommission (in alphabetischer Reihenfolge):

Volker Backert (Michelau), Andreas Brandl (Lauf), Bernd Bub (Nürnberg), Friedrich Elterlein (Gunzenhausen), Christian Hölzlein (Nürnberg), Marco Mehl (Ansbach), Peter Pfeiffer (Fürth), Jürgen und Regina Raber (Siegelsdorf), Hans Seib (Würzburg), Detlev Tartsch (Nürnberg), Martin Treml (Oberreichenbach)

 

Übersicht

Präambel                   Seite 3

1. Unser Profil            Seite 4

2. Unser Selbstverständnis            Seite 5

3. Unser Antrieb                              Seite 6

4. Grundwerte und Grundüberzeugungen            Seite 8

5. Politische Kernaussagen                                    Seite 12

6. Franken in der Verantwortung                           Seite 15

– PRÄAMBEL –

 

Geprägt

durch die Erfahrung einer ungerechten Landesentwicklung, die seit vielen Jahrzehnten Franken benachteiligt, weil sie München und Altbayern traditionell bevorzugt;

Geleitet

von der Erkenntnis, dass fränkische Interessen in allen bayerischen Parteien zwangsläufig zu kurz kommen;

Gestärkt

im Bewusstsein unserer 1200jährigen fränkischen Tradition und Geschichte:

Vom Frankenreich Karls des Großen über den Fränkischen Reichskreis bis zur Europäischen Metropolregion des 21. Jahrhunderts – Franken geht neue Herausforderungen entschlossen an:

„Bayern“ war nur die Antwort des 19. Jahrhunderts auf Fragen des 18. Jahrhunderts; „Bayern“ war gestern Franken ist heute!

Gerüstet

für Jahre und Jahrzehnte schwerster finanzieller Belastungen für Bayern, Deutschland und Europa, die den regionalen Verteilungskampf um staatliche Mittel und Strukturen im „Freistaat Bayern“ dramatisch verschärfen werden;

Geeint

in der festen Überzeugung, dass es für uns Franken deshalb wichtiger denn je ist, politisch jetzt mit einer Stimme zu sprechen,

finden wir uns zusammen als Gründungsväter und Gründungsmütter der

PARTEI FÜR FRANKEN:

Gemeinsam

überwinden wir kleinliche Zwistigkeiten und veraltete Parteischablonen,

Geschlossen

stärken wir das politische Gewicht Frankens in Bayern, Deutschland und Europa.

WIR FRANKEN

repräsentieren ein Drittel der Staatsfläche, der Wirtschaftskraft und des Bevölkerungsanteils im „Freistaat Bayern“. Franken ist so groß wie Belgien. Wir haben genau so viele Einwohner wie Norwegen oder Irland. Wir erwirtschaften über ein Drittel des Landeshaushaltes.

 

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Nach fast 200 Jahren in Bayern ohne eine politisch ernst zunehmende, fränkische Partei ist es allerhöchste Zeit für eine moderne, selbstbewusste Politik für unsere Region.

Wir treten an, die fränkischen Interessen in Bayern zusammenzuführen, sie zu bündeln und unser Franken auf allen politischen Ebenen kraftvoll zu vertreten:

ERGREIFEN WIR GEMEINSAM

PARTEI FÜR FRANKEN !

1. Unser Profil

Die Partei für Franken ist

o die erste Fränkische Volkspartei
o die bürgerliche Kraft der Mitte
o christlich und humanistisch werteorientiert
o demokratisch konsequent
o der Nachhaltigkeit verpflichtet.

Sie setzt sich ein für eine

o sichere und sozial gerechte
o kulturell stolze und lebendige
o weltoffene und liberale
o Bürgergesellschaft

in unserem Frankenland.

Unser politisches Ziel in Bayern heißt:

Franken stärken!

Gemeinsam wollen wir Franken auf kommunaler-, Bezirks- und Landesebene voranbringen.

Wir leben fränkische Offenheit: Jede Bürgerin und jeder Bürger ist unabhängig von Rasse, Religion oder Herkunft eingeladen, gemeinsam mit uns für fränkische Interessen einzutreten und sich aktiv zu beteiligen.

In der Partei für Franken haben sich Frauen und Männer aller Altersgruppen aus ganz Franken zusammengefunden; hier sitzen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, alleinerziehende Mütter und Familienväter, Schüler und Rentner, Studenten und Auszubildende, Arbeitslose und selbständige Unternehmer gemeinsam an einem Tisch.

Der Einsatz für unsere Region vereint bisher Parteilose mit ehemaligen Parteimitgliedern demokratischer Parteien. Christsoziale, Sozialdemokraten, Grüne und Liberale aus ganz Franken ziehen auf Landesebene jetzt entschlossen an einem Strang. Gemeinsam kämpfen wir für ein gesellschaftliches und politisches Umdenken im Freistaat Bayern, für ein Ende der jahrzehntelangen Benachteiligung Frankens in der bayerischen Landespolitik. Gemeinsam ergreifen wir Partei für Franken. Wir wollen in der Kommunal-, Bezirks- und Landespolitik gemeinsam mehr Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit erarbeiten.

Wir stehen für eine neue Landespolitik in Bayern – menschlich, klar und zukunftsweisend!

2. Unser Selbstverständnis

Franken – Tradition und Zukunft einer großen Region

Über 1200 Jahre großer fränkischer Geschichte haben uns geprägt und stark gemacht. Doch in den letzten Jahrzehnten wird immer offensichtlicher, dass es einen schweren Hemmschuh für die Entwicklung Frankens gibt: Die politische Fernsteuerung unserer Region durch München. Traditionell altbayerisch dominierte Kabinette und Ministerien in einer allzu fernen Landeshauptstadt schwächen Franken, im Vergleich zum gleich großen Altbayern, immer wieder entscheidend.

Wir wollen ein starkes Franken in Bayern, Deutschland und Europa.

Selbstbewusst und stark aus Tradition und Heimatverbundenheit stellen wir uns den neuen Herausforderungen. Wir werden fränkische Interessen geschlossen und konsequent im Bayerischen Landtag vertreten. Mittel- und langfristig ist die Europäische Metropolregion unsere Zukunft: Wir stehen zu unserer fränkischen Metropolregion Nürnberg, die durch intensiven Austausch aller großen fränkischen Städte zum Nutzen des ländlichen fränkischen Raums einen leistungsstarken Verbund bildet zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und der Münchner Metropolregion (lesen Sie mehr dazu unter dem Stichwort Metropolregion auf Seite 12).

Zur Stärkung Frankens brauchen wir eine starke fränkische Partei im Bayerischen Landtag, in den fränkischen Bezirkstagen und eine breite kommunale Vertretung!

3. Unser Antrieb

Wir ergreifen Partei für Franken

…aus Stolz – weil wir uns selbstbewusst mit Franken identifizieren:

Franken ist so groß wie Belgien. Wir haben genau so viel Einwohner wie Norwegen oder Irland. Im bundesweiten Vergleich wäre Franken unter den 17 (16 plus Franken) Bundesländern der Fläche nach die Nr.7, der Einwohnerzahl nach die Nr.7 und gemessen an der Wirtschaftskraft sogar die Nr.6.

Wir ergreifen Partei für Franken

…aus Sorge – weil Franken im Freistaat Bayern auf der Strecke bleibt:

Arbeitslosenquote: Sie war nach 1945 noch bis 1970 in Nordbayern niedriger als in Südbayern. Seit 1970 gibt es in Südbayern weniger Arbeitslose und Franken fällt zurück. Neue Arbeitsplätze entstehen vorwiegend im Großraum München-Oberbayern, trotzdem werden zukunftsorientierte Wirtschaftsbranchen von der Staatsregierung auch dorthin immer noch gezielt angelockt und gefördert.

Wirtschaftskraft: Gemessen am Bruttoinlandsprodukt war die Wirtschaftsleistung in Franken bis 1957 höher als im gleich großen Oberbayern. Seit 1957 fällt Franken hinter Oberbayern zurück. 2002 bescheinigt ein McKinsey-Gutachten der Staatsregierung, dass das regionale Wirtschaftsgefälle in keinem anderen Bundesland so gravierend ist wie in Bayern. Im bundesweiten INSM-Regional-Ranking 2009 werden auch alle 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte miteinander verglichen. Ergebnis für Bayern: Von den 15 reichsten Regionen liegen 13 in Südbayern, ganze zwei in Franken. Unter den zehn ärmsten Regionen: fünf allein aus Oberfranken, fünf aus der Oberpfalz.

Kunst und Kultur: München leuchtet – Franken sitzt im Dunklen! Seit Jahrzehnten unterstützt Bayern mit Steuermillionen, die zu einem Drittel aus Franken stammen, auf skandalös einseitige Art und Weise die Theater und Museen in München:

Staatstheater: Bayerische Staatsoper, Bayerisches Staatsballett (Nationaltheater), Bayerisches Staatsschauspiel (Residenztheater), Cuvilliès-Theater, Prinzregententheater (bespielt durch Bayerische Theaterakademie) und das Staatstheater am Gärtnerplatz müssen am Standort München von uns Franken mitfinanziert werden. Außerhalb Münchens werden nur das Staatstheater Nürnberg (erst seit 2005) und teilweise das Landestheater Coburg vergleichbar gefördert.

Staatliche Museen: Alte Pinakothek, Neue Pinakothek und Pinakothek der Moderne sind nur die Spitze des Eisbergs. Insgesamt unterhält der Freistaat (d.h. der Steuerzahler) zwanzig Staatliche Museen – siebzehn davon in München, nur eines in ganz Franken! 2009 eröffnet mit der Sammlung Brandhorst das achtzehnte in München: ein millionenschwerer staatlicher
Neubau aus öffentlichen Geldern für Bilder eines privaten Sammlers und Multimillionärs, die dem Freistaat gar nicht gehören.

Naturwissenschaftliche staatliche Sammlungen und Museen: 11 von 15 in München, ganze zwei in Franken.

Staatliche Zweigmuseen und Zweiggalerien: Zweigeinrichtungen liegen zwar grundsätzlich außerhalb Münchens, aber meist auch außerhalb Frankens: von derzeit 37 „Staatlichen Zweigmuseen und Zweiggalerien“ liegen 24 in Südbayern und nur 10 in ganz Franken.

Wissenschaft, Forschung und Bildung: Während sich im Großraum München zwei Eliteuniversitäten und elf Max-Planck-Institute mit ihren Ansprüchen auf hohe Fördergelder durch Bund und Land, sowie öffentliche- private und internationale Schulen drängeln, gehen die fränkischen Schul- und Hochschulstandorte leer aus. Universitäre und außeruniversitäre Forschung in Franken muss auf dem gleichen Niveau wie in Altbayern möglich sein. Schulnähe, Schuldichte und Schulqualitäten müssen auch in Franken den Anforderungen der Gegenwart angepasst werden.

Fränkische Kulturgüter: Der Domschatz muss zurück nach Bamberg, das Fränkische Herzogsschwert zurück nach Würzburg und die Apostel zurück nach Nürnberg. Fränkische Kulturgüter, die in Münchner Museen und Archive entführt wurden, sind nichts anderes als Beutekunst. Für ihre Rückführung nach Franken wurden bereits 12.000 Unterschriften gesammelt. Trotz einer beispiellosen, skandalösen Konzentrierung in München verweigert sich die Bayer. Staatsregierung nach wie vor dieser kulturellen Minimalforderung der Franken: Wir wollen die Rückgabe der fränkischen Kulturgüter, die im Zuge der Säkularisation geraubt und nach München verschleppt wurden.

Schluss auch mit dem Flaggenstreit: der „Fränkische Rechen“ ist auch offizieller Bestandteil des Bayerischen Staatswappens und muss an allen staatlichen Behörden und Gebäuden erlaubt sein (gleiches muss für die übrigen Regionen und ihre Symbole gelten).

Mehr Objektivität des Bayerischen Fernsehens: Gefühlte 95% der Sendungen im Bayerischen Fernsehen sind weiß blau. Franken gibt’s fast nur als Lachnummer in Kabarett und Fasching. Wir wehren uns vehement gegen eine weißblaue Leitkultur, die uns permanent altbayerische Themen und Münchner Sichtweisen aufdrängen will und nicht einmal ansatzweise widerspiegelt, was die Menschen nördlich der Donau bewegt.
Fränkische Zuschauer und Zuhörer erbringen ein Drittel der gesamtbayerischen Rundfunk- und Fernsehgebühren (z.B. 2003: 770 Millionen Euro): Wir fordern deshalb massiv ein Drittel der Sendezeit, des Produktionsetats, der personellen und technischen Ausstattung für das Studio Franken sowie die redaktionelle Unabhängigkeit des Studios. Die Unabhängigkeit der fränkischen Rundfunk- und Fernsehredakteure von München muss in jeder Hinsicht, auch dienst- und arbeitsrechtlich, sichergestellt werden.

Wir ergreifen Partei für Franken

…aus Überzeugung – weil nur eine fränkische Partei zu 100% fränkische Interessen vertreten kann:

Nur eine fränkische Partei muss keine Rücksicht nehmen auf südbayerische Wähler, Mitglieder oder Abgeordnete. Nur die Partei für Franken kann in der bayerischen Landespolitik zu 100% fränkische Interessen vertreten.

4. Grundwerte und Grundüberzeugungen

Fränkisch und Frei

Freiheit ist für Franken ein hoher Wert. Freiheit durch Wissen und Bildung ist die Grundlage für Wohlstand und Teilhabe, für soziale Sicherheit und Unabhängigkeit.
Wir stehen für eine moderne, konstruktive Landespolitik, die sich auf allen Ebenen selbstbewusst für fränkische Interessen einsetzt und den Menschen in Franken dient.
Wir fordern mehr Freiheit und Mitbestimmung bei der Gestaltung der Zukunft unserer Heimat.

Volkspartei:

Als unabhängige Volkspartei moderner Prägung steht die Partei für Franken allen gesellschaftlichen und sozialen Schichten offen. Wir betreiben keine Klientelpolitik für kleine Interessengruppen. Unsere Politik orientiert sich an den Bedürfnissen und Sorgen der Menschen.

Christliches europäisches Wertefundament:

Aus unseren christlichen europäischen Wurzeln heraus erwuchsen auch humanistische Werte wie Toleranz, Gewissensfreiheit und Gewaltfreiheit, die heute weltweit unverzichtbare Grundvoraussetzungen sind für ein friedliches und gedeihliches Miteinander.

Unser heutiges Franken wurde durch Reformation und Gegenreformation, aber auch durch jüdische Traditionen und Gemeinden, kulturell und religiös vielfältig geprägt und bereichert.
Aus gemeinsam ertragenem Schicksal hat sich im Lauf der Zeit die für Franken typische, neugierig-liberale und lernbereite Weltanschauung herausgebildet. Heute stehen wir für ein modernes, tolerantes Franken, in dem alle friedliebenden Mitbürger anderer Glaubensrichtungen und Ethnien ihren Platz finden.

Wer dieses friedliche und fruchtbare Zusammenleben der Menschen bei uns stört oder dieses sogar bekämpft, darf nicht mit unserer Toleranz rechnen: Für Verfassungsfeinde jeglicher Couleur, egal ob Rechts- oder Linksextremisten oder religiöse Hassprediger, ist bei uns kein Platz.

Gerechtigkeit:

Gerechtigkeit ist der fundamentale Grundwert und das zentrale politische Ziel der Partei für Franken.

„Gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen“, eine jahrzehntealte Forderung des Landesentwicklungsprogramms, steht im Freistaat Bayern nur auf dem Papier um Gerechtigkeit herzustellen, um endlich ein Gleichgewicht zwischen Franken und Altbayern zu erreichen und dieses dauerhaft zu sichern, müssen noch große Anstrengungen unternommen werden. Der politische Anstand gebietet es, bestehende und geplante Ungerechtigkeiten rechtzeitig klar und deutlich zu benennen.

Wir fordern, die überproportionale Bevorzugung Oberbayerns, insbesondere des Großraums München, zu beseitigen und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in Franken und Altbayern herzustellen und strukturell zu sichern.

Nachhaltigkeit:

Wir bekennen uns, inhaltlich anknüpfend an die Agenda21 und Rio 1992, ressortübergreifend zum Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit:

Ökologisch: Natur und Umwelt müssen geschont und für kommende Generationen erhalten werden. Der Schutz von Klima und Artenvielfalt sowie die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen sind für uns Grundlage unseres Handelns. Wo immer es geht, dürfen regenerierbare, lebende Ressourcen nur in dem Maß genutzt werden, wie Bestände natürlich nachwachsen.

Ökonomisch: Unsere Wirtschaftsweise muss dauerhaft eine tragfähige Grundlage bilden für Erwerb und Wohlstand auf der Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft.

Sozial: Eine stabile, intakte Gesellschaft muss allen Mitgliedern die reelle Chance zur Teilhabe geben. Sie muss immer wieder den Ausgleich sozialer Kräfte anstreben um eine auf Dauer zukunftsfähige Gesellschaft zu erreichen. Hierbei dürfen Rechte und Pflichten nicht ungleichmäßig verteilt werden.

Heimat:

Wir stehen für einen zeitgemäßen, unverkrampften Umgang mit unserer Heimat, mit unserem Lebensgefühl und unserer regionalen Identität. Der Begriff Heimat verbindet in Franken seit jeher Bodenständigkeit erfolgreich mit Weltoffenheit: Albrecht Dürer beispielsweise war der Sohn eines ungarischen Zuwanderers.

Wir setzen uns ein für eine Stärkung der fränkischen Interessen im Rahmen der Landesentwicklung. Dabei muss der ländliche Raum absolut gleichberechtigt neben den städtischen Interessen stehen. Bauern und Landwirte sind eine unverzichtbare Stütze unserer Heimat.

Aktive Bürgergesellschaft:

Wir ermutigen die Bürgerinnen und Bürger, noch mehr mitzuwirken bei der Gestaltung unserer Gesellschaft durch soziales, kulturelles, technisches und religiöses Engagement. Auch das traditionell große ehrenamtliche Engagement der Menschen in Franken muss kennzeichnend bleiben für unser Gemeinwesen.

Wir ermutigen Bürgerinnen und Bürger zu intensiver politischer und gesellschaftlicher Mitwirkung nicht nur durch Ausübung des Wahlrechts, sondern auch durch verstärkte Nutzung von Instrumenten wie Bürgerentscheid und Petitionen. Nur die aktive Beteiligung des Bürgers als Volkssouverän an wegweisenden politischen Entscheidungsprozessen garantiert auf Dauer eine funktionierende und lebendige Demokratie. Deshalb setzen wir auf mündige Bürger in einer parlamentarisch repräsentativen Demokratie mit Elementen der direkten Demokratie.

Familien- und kinderfreundliche Gesellschaft:

Familien sind die Kernzellen unserer Gesellschaft. Kinder sind unsere Zukunft. Die ideelle und finanzielle Förderung von Familien auf kommunaler-, Landes- und Bundesebene hat für uns oberste Priorität. Nur mit einer dauerhaften Familien- und kinderfreundlichen Politik lässt sich der niedrigen Geburtenrate und der damit einhergehenden, schleichenden Überalterung unserer Gesellschaft entgegenwirken. Wir setzen uns ein für einen von den Eltern unabhängigen und selbständigen Anspruch jeden Kindes auf Kindergeld.

Bildung ist Rohstoff:

Zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wollen wir zusätzliche finanzielle Mittel für vorschulische Betreuungsangebote in Form von Kindergärten und Kindertagesstätten einfordern. Dies soll in Ergänzung der elterlichen Erziehung und nicht zum Ersatz der elterlichen Erziehung geschehen.

Wir setzen uns ein für den Ausbau von Ganztagsschulen, für kleinere Schulklassen und wohnortnahe Schulen. Dazu fordern wir die Anstellung und den heimatnahen Einsatz weiterer Lehrerinnen und Lehrer in allen Fachbereichen. Einer hervorragenden pädagogischen Ausbildung muss künftig wesentlich mehr Gewicht beigemessen werden. Lehrpläne müssen ernsthaft entrümpelt und radikal verschlankt werden.

Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts sowie des Geschichtsunterrichts muss fränkischer Kultur, Geschichte und Sprache künftig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Das Hochschulstudium muss aus Gründen der Chancengleichheit und der sozialen Gerechtigkeit wieder gebührenfrei werden. Am Prinzip der Leistungsgesellschaft halten wir fest. Die Autonomie der Hochschulen wollen wir stärken. Zudem streben wir eine gleichmäßige und gerechte Förderung aller Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Franken an.

Die berufliche Bildung steht gleichwertig neben der akademischen Bildung. Wir wollen durchgängige Fortbildungsmöglichkeiten für alle Handwerks- und Dienstleistungsberufe.

Die freien Berufe sind ein wichtiges Element unserer Wirtschaft. Wir setzen auf berufliche Selbständigkeit und die mögliche Weitergabe von Wissen, Können und Firmenwerten innerhalb der Familien. Wir unterstützen das Bestreben von Firmeninhabern und Familienunternehmen zur erfolgreichen Teilhabe an der Wirtschaft.

Öffentlicher Dienst:

Wir erkennen die hohe Leistungsfähigkeit und den Leistungswillen aller Angehörigen des öffentlichen Dienstes an. Damit dieser Dienst attraktiv bleibt und bürgernah und effizient arbeiten kann, setzten wir uns ein für eine möglichst unbürokratische und hochqualifizierte Verwaltung auf allen Ebenen. Die reellen Beförderungsaussichten müssen in allen Landesteilen auch außerhalb der Metropolen gleich sein.

Polizei:

Fränkische Polizisten leisten hervorragende Arbeit:

• Laut bayerischer Kriminalitätsstatistik 2008 verzeichnet die Polizei in Oberfranken bereits zum fünften Mal in Folge die beste Aufklärungsquote in Bayern

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• In Mittelfranken ist die Zahl der Straftaten auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren gesunken. Fast zwei Drittel aller Straftaten konnten aufgeklärt werden. Die Stadt Fürth hat mit 73,6 % die höchste Aufklärungsquote in ganz Bayern.

• In Unterfranken werden so wenige Straftaten begangen wie sonst nirgendwo in Bayern. Schon seit Jahren belegt die unterfränkische Polizei regelmäßig Spitzenplätze bei der Aufklärung von Straftaten. Die Aufklärungsquote liegt nicht nur über dem bayerischen Durchschnitt, sondern auch bundesweit in der Spitzengruppe.

Doch die Statistik zeigt auch Negatives:

• Mittelfranken ist, trotz seiner Verbesserung, das Schlusslicht aller bayerischen Bezirke: hier geschehen mehr Straftaten als anderswo.

• Die Stadt Nürnberg liegt noch hinter der Landeshauptstadt München.

• Oberbayern hatte 1999 noch die zweithöchste Kriminalitätsbelastung – und 2008 schon die zweitniedrigste im Freistaat.

Wir fordern deshalb ein massives Gegensteuern der Landespolitik. Wir brauchen sofort deutlich mehr attraktive Stellen im Polizeidienst in Franken, vor allem in Mittelfranken.

Wir setzen uns dafür ein, dass junge, fränkische Beamte, die in altbayerischen Dienststellen oft jahrelang fernab der Heimat festsitzen, möglichst rasch wieder eine heimatnahe Verwendung finden. Versetzungsanträgen fränkischer Polizisten aus südbayerischen Präsidialbereichen, die eine niedrigere Kriminalitätsbelastung aufweisen, muss spätestens binnen eines Jahres entsprochen werden.

Bürger und Staat:

Wir setzen uns sein für:

• Strikte Trennung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative.

• Die soziale Marktwirtschaft und sind gegen jeden Ansatz einer staatlichen Planwirtschaft und globalisierten Kapitalismus.

• Ein verlässliches und nachvollziehbares Handeln des Staates, der zur Nachhaltigkeit verpflichtet ist.

• Einen starken Staat mit effizienter Verwaltung in den Kernbereichen der Daseinsvorsorge

• Die Stärkung der individuellen Leistungsbereitschaft und den Abbau staatlicher Bevormundung und überbordender Bürokratie.

• Klare Regelung der Verantwortlichkeiten und die Sicherstellung der Durchsetzungsfähigkeit.

• Wiederherstellung des Vertrauens in das Verwaltungshandeln und in die politischen Entscheidungen.

• Gleichwertige Chancen für staatliche und private Aufgabenträger bei Sicherstellung der Zukunftswirkung.

• Die Überprüfbarkeit der Effizienz, der Wirtschaftlichkeit und Kostentransparenz sowie Sicherstellung der Qualität der Ergebnisse durch interdisziplinäres Arbeiten.

• Unabhängige Presse und unzensierten Zugang zu den Medien. Wir sind gegen manipulierte Meinungsmache, Gewalt- und Terrorvideos und für ein Verbot bzw. eine Internet-Zensur links- und rechtsextremer Programme und Kinderpornographie.

• Ausgewogenheit der Darstellung und des Einflusses gesellschaftlicher Gruppierungen, Vereine wie z.B. Gewerkschaften, Kirchen, Arbeitgeberverbände, Bankenverbände, Parteien und Wählergemeinschaften.

5. Politische Koordinaten

Wir bekennen uns zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Wir wollen handlungsfähige Kommunen in einem föderalen Staatsaufbau.

Wir bekennen uns zu modernen demokratischen Strukturen und Bürgermitbestimmung.

Wir kämpfen für starke Regionen in einem starken Europa.

–  Koalitionen:

Koalitionsfähig sind für uns nur demokratische Parteien, die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden und nicht im aktuellen Jahresbericht des Verfassungsschutzes oder des Landesamts für Verfassungsschutz aufgeführt sind. Mit NPD, DVU, der Linken oder ähnlichen demokratiefeindlichen Gruppierungen ist deshalb unter keinen Umständen eine Koalition, Tolerierung oder sonstige Zusammenarbeit möglich. Links- wie Rechtsextremismus sind menschenverachtend, demokratiefeindlich und absolut unvereinbar mit unseren Grundsätzen einer weltoffenen, toleranten und an christlich-humanistischen Wertmaßstäben ausgerichteten Politik für unsere Heimat.

–  Bundesland Franken:

Eine politische Vision, die zunächst keine Chance auf Realisierung hat, solange keine grundlegende Neugliederung des Bundesgebietes ansteht.
Sollte diese jedoch auf der politischen Agenda des Bundes erscheinen und der Zuschnitt unserer (derzeit noch 16) Bundesländer überdacht werden, muss ein starkes, leistungsfähiges Bundesland Franken ernsthaft in Betracht gezogen werden:
Jede Neugliederung des Bundesgebiets muss einerseits Bundesländer schaffen, die groß genug sind, um selbständig zu überleben; Stadtstaaten etwa oder das Saarland sind sicher zu klein. Andererseits zeigt gerade das Beispiel Bayern, dass Länder jetzt schon zu groß sein können für eine gerechte und ausgewogene Landesentwicklung. Gefragt ist also das rechte Maß: Im Europa des 21. Jahrhunderts kann und darf sich auch der Bund nicht mehr über die etablierten „Europäischen Metropolregionen“ hinwegsetzen (bundesweit elf, bayernweit zwei: Nürnberg und München). Diese elf gelten allesamt bereits nach EU-Maßstäben als gesunde, lebensfähige und zukunftsträchtige Lebens- und Wirtschaftsräume – also auch unsere „Metropolregion Nürnberg“, die mit Franken fast deckungsgleich ist.
Franken, so groß wie Belgien und mit genau so viel Einwohnern wie Norwegen oder Irland, wäre bekanntlich unter 17 Bundesländern (mit Franken) schon jetzt der Fläche nach die Nr.7, der Einwohnerzahl nach die Nr.7 und gemessen an der Wirtschaftskraft sogar die Nr.6. Ein Bundesland Franken wäre deshalb stark und leistungsfähig.

Unabhängig davon kritisieren wir scharf, dass die Bayerische Staatsregierung nie dazu bereit war, den Freistaat, wie andernorts selbstverständlich (Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), nach den beiden stärksten Bevölkerungsgruppen „Bayern-Franken“ zu nennen.

–  Metropolregion:

Die „Europäischen Metropolregionen“ („Nürnberg“ für Franken, „München“ für Altbayern) haben Modellcharakter und ideale Größe für eine homogene, zukunftsträchtige Landesentwicklung: In diesen Wirtschafts- und Lebensräumen wächst zusammen, was wirklich zusammengehört.
AlsPartei für Frankensind wir politischer Motor für Ausbau, Stärkung und Vertiefung der fränkischen Metropolregion. Nur so lässt sich für ganz Franken möglichst rasch ein „Speckgürtel-Effekt“ wie im Großraum München erreichen.
Wir fordern deshalb eigene landesplanerische Befugnisse und langfristig auch Finanz- und Planungshoheit für die Metropolregionen. Sollte irgendwann eine Neugliederung des Bundesgebiets anstehen, wird die fränkische Metropolregion Keimzelle eines attraktiven und leistungsfähigen Bundeslandes Franken sein.

–  Bezirke:

Wir bekennen uns zum föderalen Staatsaufbau und fordern die Stärkung der Bezirke durch die Zusammenlegung der Bezirksregierungen mit den Bezirkstagen spätestens ab dem Jahr 2013.

Die bisherige dritte kommunale Ebene mit Ihren landkreisübergreifenden Aufgaben wird durch die Zusammenlegung mit den Verwaltungen der Regierungsbezirke die Aufwertung erhalten, die sie schon lange verdient.

Wir setzen uns dafür ein, dass diese neuen Regierungsbezirke einen eigenständigen Anspruch auf Finanzausgleich und eigenen Haushaltszuständigkeiten erhalten.

Wir fordern die Direktwahl der Regierungspräsidenten durch die Bevölkerung.

–  Politische Mandate:

Wir bekennen uns zur repräsentativen Demokratie und haben Respekt vor den Mandatsträgern und Verantwortlichen in den Parlamenten und Räten.

Wir setzen uns ein für Mandate auf Zeit.

Mandatsträger dürfen grundsätzlich nur für höchstens drei Amts- oder Wahlperioden gewählt werden. Dies sorgt für Transparenz und politische Teilhabe für einen größeren Anteil von Bürgern an der politischen Vertretungsbefugnis der Bevölkerung. Mandate auf Zeit sorgen für geordnete Übergänge auf andere Mandatsbewerber.

Wir setzen uns ein für eine Mandatsvergütung ohne Versorgungsansprüche. Die Entschädigungen müssen die Mandatsträger jedoch in die Lage versetzen, den Verdienstausfall und Altersabsicherungsausfall selbst zu organisieren. Mandatsträger sind nicht den Beamten, sondern den freiberuflich Tätigen gleichzustellen. Dies soll für alle Mandate gelten. Auch auf kommunaler Ebene sind die ehrenamtlichen Ratsmitglieder attraktiv zu entschädigen.

6. Franken in der Verantwortung

Franken muss nach föderalen Prinzipien in eigener Verantwortung regiert und gestaltet werden.

Franken kann ein föderaler Teil von Bayern sein.

Ein eigenes Bundesland Franken ist das Ziel im Falle einer Neugliederung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.

Auf europäischer Ebene, in einem „Europa der Regionen“, muss Franken als eigenständige EU-Region auftreten.

Die Partei für Franken ist die politisch glaubwürdigste und konsequenteste Vertretung Frankens in Bayern, Deutschland und Europa.

Fränkische Interessen können ehrlich, glaubwürdig und umfassend nur vom fränkischen Volk und der von ihm gewählten Regierung selbst wahrgenommen werden.

Mit Zuversicht, Offenheit und Stolz nehmen wir unser Schicksal selbst in die Hand.

Franken-Euro Fahne

Quelle: Partei für Franken – DIE FRANKEN

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