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100. Was soll das Gesülze vom Landesvater?

Samstag, 4. Dezember 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

J.Patrick Fischer Wikipedia 2011_Horst_Seehofer

 

An die
MAIN-POST
-Leserbriefe-

97070 Würzburg

Der Leseanwalt:

„Ein Leser fragt: Was soll das Gesülze vom Landesvater?“

MP Nr. 9 vom 13.1.2009 WÜS S. 2

copyright www.Frankenland-versand.de

 

Auch wenn Ihr Leseranwalt „den Karlstädter“ etwas in die Ecke des Lächerlichen rücken will („Landesdiener auf Zeit“ oder „Riegenmanager von Ministranten“) spricht mir „der Karlstadter“ aus vollem Herzen: Immer wieder schmerzt es in meiner demokratischen Brust, wenn ich in IHRER Zeitung lesen muss, dass „der Landesvater“ zu seinen Kindern in die Provinz kommt, die Schuldkinder dem Monarchen,, äh „Landesvater“ hingebungsvoll die blau-weißen Fähnchen entgegenjubeln und jeder ach so wichtiger Lokalpolitiker hälseringend versucht, aufs übliche Pressefoto mit dem „Landesvater“ zu kommen– hallo, wo leben wir eigentlich?

Foto Karl Landherr  AHGS Thannhausen

 

Der Mann/die Frau hat eine Aufgabe zu erfüllen. Er soll sich in seinem Büro hinsetzen und seine Regierung auf Vordermann/Vorderfrau bringen. Das ist alles. Wir brauchen keinen Landwirtschaftsminister, der jedes Jahr in Franken den Beginn der Weinlese oder den Anstich der Spargelsaison zelebrieren muss. Wird sind demokratisch genug, um einem solchen Firlefanz nichts abzugewinnen. Werde ich dafür bezahlt, dass ich huldvoll durch die Lande fahre und Reden halte, die keiner hören will? Also, Karlstadter: Gut gebrüllt! Lassen wir diesen vordemokratischen Quatsch denen, die verstehen, damit umzugehen – der gelben Presse. Deren Leserschaft hat es nötig, sich von den Sorgen des Alltags dadurch zu erholen und ablenken zu lassen, dass eine schwedischen Kronprinzessin heiratet, oder nicht, oder doch, oder doch nicht. Juristisch streng genommen leisten Sie einer Gesinnung Vorschub, die statt einer demokratischen Regierung monarchistische Zustände will. Die Main-Post – eine verfassungswidrige Publikation?

Günter Geißler

Mein Kommentar:

Ich frage mich immer wieder, was veranlaßt „normale“ Menschen einen solchen „Zirkus“ mit zu machen. Das was man hier in Bayern veranstaltet  ist schon ein Stück Religion(Religion hat mit Christentum Null zu tun). Ein Großteil der Menschen behauptet von sich gebildet und fortschrittlich zu sein, aber wenn der „Landesvater“ kommt, dann fällt man ins Mittelalter zurück. Verrückt!

Wenn es ein wahrhaftiges Bild eines Vaters gibt, dann ist dies allein Gott der Vater im Himmel. Nachzulesen im Lukas Evangelium Kapitel 15, Verse 11-32. Für einen Christen – und das behaupten in Bayern viele zu sein – gilt das Wort Gottes die Bibel als alleiniger Maßstab. Dort kann man im Matthäus Evangelium Kapitel 23, Vers 9, konkret nachlesen, wie wir mit dem Begriff Vater umzugehen haben.

Ich wünsche den Menschen hier in Bayern, besonders aber in Franken eine umfassende Erleuchtung.

M.T.

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Thema: Vorbilder der Baiern

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2 Kommentare

  1. […] sein Vorbild König Ludwig, und wächst jedesmal um einige Zentimeter, wenn die Kopfnicker ihn den Titel Landesvater zusprechen. Das solche Dinge im 21.Jahrhundert mit angeblich intelligenten Menschen möglich sind, […]

  2. […] dass der oberste Landesherr, Ministerpräsident Horst Seehofer sprechen wird, und auch Frau Helga Schmitt-Bussinger, MdL (SPD), […]

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