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Beiträge vom » Juni, 2026 «

406. Kulturregion Franken

Freitag, 12. Juni 2026 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

ich stelle mir häufig die Frage warum wir Franken nicht so klar und deutlich hinter unserer Identität stehen wie zum Beispiel andere Regionen in Deutschland. Ich möchte hier absichtlich nicht die Region südlich von Franken als Beispiel nennen.

Unsere Farben rot – weiß sind doch eine Augenweide, wenn ich es in der Sprache der Dichter und Denker ausdrücken darf. Die Jugend von heute würde ein anderes Wort verwenden, ge..

Der Fränkische Bund möchte Franken als Geschichts- und Kulturregion jenseits heutiger administrativer Grenzen ins Bewusstsein bringen. Dazu ist es erforderlich, möglichst viele Kommunen, Tourismusakteure, Kulturverbände etc. mit ins Boot zu holen, um diesen Gedanken mit Leben zu erfüllen.

 

Der Fränkische Bund hat für diese Aktion ein eigenes Logo entworfen. Mit diesem Logo soll die Marke Franken für regionaltypische Produkte eingeführt werden und das Bewusstsein für die fränkische kulturelle Identität zwischen Rennsteig und Donau, zwischen Odenwald und Frankenalb gefördert werden.

Der Fränkische Bund vergibt die Freigabe zur Nutzung des Logos unentgeltlich u.a. an alle Firmen, Verbände und kulturell schaffende Organisationen, die mit der Marke Franken werben und damit auch das Bewusstsein für die länderübergreifende Kulturregion Franken stärken wollen.

Wenn auch Sie das Logo verwenden möchten, dann melden Sie sich bitte unter

 

Wenn Sie auch mitmachen wollen, können Sie sich hier anmelden.

 

Einige Firmen und Verbände, sowie Privatpersonen haben sich schon für diese Werbung entschieden, aber es sollten noch viel mehr diesen Schritt tun, weil es für unser Frankenland ein positives Signal ist.

 

Diese Organisationen und Firmen haben sich bereits für die Verwendung des Logos angemeldet. Die Liste wir laufend ergänzt, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Klicken sie auf das Logo, dann können sie die Teilnehmer ersehen.

 

Teilnehmer

 

zwischen Rennsteig und Donau

zwischen Odenwald und Frankenalb

 

für regionale Produkte

für regionale Kulturverbände

für regionalen Tourismus

 

 

Der Fränkische Bund e.V. behält sich vor, die Nutzung des Logos nicht freizugeben und die Zusage der Nutzung nachträglich zu entziehen. Insbesondere soll das Logo nicht von Personen  und Organisationen verwendet werden,  die unsere freiheitlich demokratische Grundordnung ablehnen.

 

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405. Mühlen in Franken

Mittwoch, 10. Juni 2026 | Autor:

Frankenlied

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Kunstmühle Lonnerstadt

 

 

 

Liebe Besucher,

als ich am Pfingstmontag 2026 den Mühlentag in Lonnerstadt besuchte wurde mir erstmalig klar, dass es außer Brauereien – Bier, Weinanbau – Wein, Bäcker – und Metzgereien, Karpfen – Essen, Kellerkultur – Trinken in Franken noch eine Besonderheit gibt, nämlich die vielen Mühlen.

Allein die Anzahl der Mühlen in Mittelfranken hat mich echt überrascht. Anhand der Broschüre “Mühlenerlebnis Mittelfranken” von der LAG(www.gemeinsam.bayern) konnte ich mir einen Überblick über dieses wunderbare Kulturgut in Franken verschaffen,

Möchte mich an dieser Stelle bei LAG für die Freigabe zur Veröffentlichung verschiedener Bilder und Texte aus dieser Broschüre bedanken.

 

Mühlen im Aischgrund

 

 

zum lesen auf die Grafik klicken

 

Vom Sohn des Mühlenbesitzers in Lonnerstadt wurde eine Führung durch die Kunstmühle Lonnerstadt an diesen Tag angeboten, die von vielen Besuchern angenommen wurde. Es war sehr interessant und aufschlussreich zu hören, was für eine Technik in Franken schon vor hunderten von Jahren Alltag war. Ich war begeistert und kann jeden empfehlen auch einmal die ein oder andere Mühle zu besuchen.

Die Kunstmühle Lonnerstadt liegt am Ortsrand von Lonnerstadt und wird durch die kleine Weisach gespeist. Allein die Tatsache, dass diese kleine Fluß es ermöglicht 11 kWh täglich an die Mühlenbesitzer zu liefern ist erstaunlich.

Die Geschichte dieser Mühle begann 1440. Die Müller-Dynastien Schering und Scharold prägen ihre Entwicklung. Beiden Familien gehört die Mühle jeweils 200 Jahre und je fünf Generationen lang.

Im Jahr 1830 muss Schering Konkurs anmelden. Georg Scharold, damals Müller im nahen Sterpersdorf, ersteigerte das Lonnerstadter Anwesen. Unter seinem Sohn und den Enkel wandelt sich die Mühle zu einer technisch bestens ausgestatteten “Kunstmühle”. Erst 1980 stellten Scharolds den Betrieb ein.

2009 erwirbt Paul Bruckmann, Müllermeister und Mühlenbauer, das marode Anwesen. Aufwändig setzt er die Mühle wieder instand. Das verfallens Turbinenhaus muss er anreißen. Die Mühle bekommt wieder ein “oberschlächtiges Wasserrad” mit einem Durchmesser von 3,5 Meter. Es treibt einen Generator an, der bis zu 11 Kilowatt Strom produziert.

Seit 2018 trägt die Mühle den Titel “Immaterielles Weltkulturerbe”.

 

Zur genauen Betrachtung Bilder anklicken

 

 

 

Aus Platzgründen kann ich leider hier nicht all die interessanten Bilder zeigen. Bei Interesse einfach den nächsten Mühlentag besuchen.

 

Noch ein paar Worte zum Aischgrund Mühlenland.

Die Geschichte der Aischgründer Mühlen beginnt im Hochmittelalter, mesit 14.Jahrhundert. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren noch nahezu alle als Getreidemühlen in Betrieb.

Heute muss man von ehemaligen Mühlen sprechen. Rund 50 säumen den Weg der Aisch zur Regnitz, schon 800 Meter nach der Quelle kommt die erste, die Aischer Mühle.

Sie gehört zu Illesheim, einer Gemeinde mit weniger als 1000 Einwohner. Hier gab es einst fünf Mühlen, so viele wie nirgends sonst in der Region auf so engen Raum.

Eine private Anmerkung:

Man könnte doch bei der heutigen Technik und der Energieprobleme einmal darüber nachdenken mehr Strom aus dieser Quelle zu produzieren, statt landschaftszerstörende Windräder und andere neue Energieformen einzusetzen.

Das letzte Mühlwerk steht 1,5 Kilometer vor der Mündung im Hallernsorfer Ortsteil Trailsdorf auf oberfränkischen Gebiet – noch eine Anmerkung: es gibt nur ein Franken – . Schon seit etwas hundert Jahren erzeugt es Strom für zahlreiche Haushalte.

An der Aisch-Zuflüssen – Ehebach, Schweinachbach, Weisach und Kleine Weisach – sind gut 50 weitere ehemalige Mühlen zu entdecken.

Die Mehrheit der hiesigen Mühlen-Anwesen zeigt sich inzwischen stillvoll renoviert. Ihre stolzen Bauten prägen das Landschaftsbild, wie die Neustädter Mühle am Aischtalradweg bei Ipsheim, die Neustädet Kohlenmühle, die Uehlfelder Mühle und die Kunstmühle in Lonnerstadt.

Doch andere Mühlen verfallen oder verschwinden wie die Nonnenmühle nahe Uehlfeld oder die Walkmühle in Bad Windsheim, an die nur noch ein Straßenname erinnert.

 

Sterpersdorfer Mühle

 

Kunstmühle Lonnerstadt

 

 

 

 

 

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Franken sind keine Baiern
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