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67. Tag der Franken 2008 in Miltenberg wird von CSU mißbraucht

Mittwoch, 7. Juli 2010 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

TAG DER FRANKEN – Der Stein des Anstoßes?!!

Eine Betrachtung von Detlev T. Tartsch
Mit der Einführung des “Tag der Franken” der bis vor 3 Jahren vom Fränkischen Bund regelmäßig seit 1990 abgehalten wurde, scheint – nach dem kümmerlichen Ansatz in Nürnberg 2006 in Verbindung mit der Landesausstellung – und der 2007 noch im Saal stattgefunden Honorationen-Veranstaltung in Bamberg, der “Knoten” zu platzen.

Durch die Anbindung an das Altstadtfest in Miltenberg, bei dem der Tag der Franken am Wochenende den krönenden Abschluss darstellt, kommen zum ersten Mal die Franken mit Ihrem Feiertag in Kontakt.

Deshalb ist es notwendig, dass wir vom Fränkischen Bund die Franken über Ihre Stärke insgesamt 5,4 Mio. davon allein in Bayern 4,2 Mio. informieren, um mehr Bewusstsein und damit Motivation für das fränkische Selbstver-ständnis zu erreichen. Denn Frankens Geschichte, Geografie, Kunst, Kultur und wirtschaftliche Stärke wird nach wie vor in keinem der betroffenen Bundesländer, Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen vermittelt.

Nur wenn die Franken mehr über ihr Franken wissen, können sie sich entscheiden, welche Rolle Franken zukünftig in Deutschland und Europa spielen soll. Als Euro-Region ohne zwingende Anbindung an den Bundesstaat Bayern oder ein eigenständiges Land im Bund, das dann durch eine neu gegliederte Länderlandschaft dem Anspruch eines volksnahen Bundesstaates mit ca. 5 – 7 Mio. entspricht.

Bankett mit Steuergelder – das wollen Franken nicht

Und dieses steigende Bewusstsein liegt im Trend und wird aktuell verstärkt, wenn die Fränkischen Bund-Mitglieder tagtäglich am Arbeitsplatz, in der Freizeit und im Kontakt mit Ihrem Umkreis, sich klar als selbstbewusste Franken zu erkennen geben und dem allgemeinen – da kann man sowieso nichts machen – ein deutliches – mit uns schon – entgegen zu setzen.

Lasst das gelingen, was z.B. die Schotten in den letzten 30 Jahren geschafft haben (und die Katalanen dabei sind). Eine deutliche Verselbstständigung ihrer Region und weg vom Image “Rucksack-Engländer” zu sein.

Deshalb spielt für die Franken der fränkische Reichskreis, der über 300 Jahre bestand, eine Schlüsselrolle. Dieses Thema muss zur Landesaus-stellung werden, um die angeblich geschichtslose Frankenzeit vor der Bayern-Okkupation – öffentlich zu beenden.

Nutzen wir den TAG DER FRANKEN als Stein des Anstoßes und stellen wir klar: Franken sind keine Bayern – Bayern beginnt an der Donau!
Tag der Franken in Miltenberg – Franken meiden Weiß-Blau! Auf der Hauptstraße in Miltenberg hat die Stadtverwaltung “international-fränkisch” geflaggt. Jede Fahnenreihe mit internationalen Fahnen beinhaltet eine fränkische Flagge!

Herzlichen Glückwunsch! D.T.T.
Nur Rucksack-Bayern fränkischer Herkunft, wie die “alte-Loch-Brauerei” und der Gasthof “Goldene Krone” zu Miltenberg überschlagen sich in weiß-blauem Rautenkult! Von der Rautenfahne über Rautentischdecken bis hin zu den Kellnerinnen-Schürzen – alles in Weiß-blau. Nach Auskunft des Personals: “Weil wir Franken doch auch Bayern sind”! ??? D. T .Tartsch

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62. Franken hat eine gemeinsame Fahne

Samstag, 3. Juli 2010 | Autor:

Frankenlied

 

 

An öffentlichen Gebäuden darf nur die Bezirksflagge flattern


Verschiedene Zeitungen, darunter auch das Schweinfurter Tageblatt, brachten folgenden Artikel:

Zitat: Der frühere SPD-Landesvorsitzende Wolfgang Hoderlein will bedeutende Orte Frankens mit der Frankenfahne markieren. Die rot-weiß gezackte Flagge mit dem Fränkischen Rechen sollte Hoderlein zufolge an 100 herausragenden Stellen der Natur, der Kultur und der Geschichte gehisst werden, um das Heimatgefühl der Franken zu stärken. In der Vergangenheit hat es mehrfach Streit über die fränkische “Nationalflagge” gegeben, weil sie keine offizielle Staatsflagge ist und deshalb nicht vor staatlichen Gebäuden gehisst werden darf. So werden zum “Tag der Franken” vom 5. bis 6. Juli 2008 in Miltenberg vor öffentlichen Gebäuden in Nordbayern (!) nur die Bezirksflaggen von Ober-, Mittel- und Unterfranken wehen, nicht aber der gesamtfränkische “Rechen”. Die Regierung von Unterfranken werde das Hissen der unterfränkischen Flagge empfehlen, sagte Bezirkspressesprecher Markus Mauritz auf Anfrage. Diese Flagge besteht aus dem rot-weißen fränkischen Rechen, dem Mainzer Rad und der Würzburger Standarte.

Auch am Tag der Franken 2010 hat Herr Herrmann seine Macht beweisen wollen, in dem er auf der Plassenburg die weiß-blaue Raute angeordnet hat. Was stört das uns Freie Franken!  Es war dann nicht eine Frankenfahne sondern fast Hundert die von der Plassenburg wehten. Wird uns Herr Herrmann dann zukünftig den Zutritt verwehren.

Frankentag 2010 – Marsch auf die Plassenburg

Frankentag 2010 Marsch auf die Plassenburg

Frankentag 2010 – Die Plassenburg gehört Franken

Die Antwort unseres Ältestenrates H. M. Reusch:
Wenn am „Tag der Franken“ vier verschiedene Fahnen gehisst werden sollen, dann scheint man in München immer noch nicht begriffen zu haben, dass es sich bei den drei fränkischen Regierungsbezirken um die Region Franken handelt! Und für diese wurde bereits 1835 (!) der rot-weiße Frankenrechen als offizielles gesamtfränkisches Symbol festgelegt. Der Freistaat Bayern hat diesen Sachverhalt mit Gesetz vom 5. Juli 1950 anerkannt und mit der Aufnahme des Rechens im Staatswappen, Feld 2, bestätigt. Auch wenn die damit versehene rot-weiße Fahne keine offizielle Staatsflagge ist, so repräsentiert sie doch unzweifelhaft die ganze Region Franken. Die Entscheidung, vor staatlichen Gebäuden am „Tag der Franken“ nur die jeweiligen Bezirksflaggen hissen zu lassen, ist also nichts anderes als ein klassischer Widerspruch in sich.

Im Übrigen ist noch klarzustellen, dass die Bezeichnung Nordbayern für Franken unzutreffend ist.

Heribert M. Reusch

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58. Tag der Franken 2010 in Kulmbach wird von der CSU missbraucht

Donnerstag, 1. Juli 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

https://www.youtube.com/watch?Freie Franken

Ein Festtag entzweit die Parteien
Von Melitta Burger

Frankenpost und Nordbayerischer Kurier 03.02.2010

Tag der Franken | Im Vorfeld der Feierlichkeiten im Juli gehen die Auseinandersetzungen weiter. Jetzt schaltet sich auch noch der Fränkische Bund mit harschen Worten in die Debatten ein.

Kulmbach – Der Streit um den Tag der Franken geht in die nächste Runde:

 

Vom Fränkischen Bund kommt harsche Kritik an der Informationspolitik der Stadt Kulmbach und an der Programmgestaltung. Bezirksrat Wolfgang Hoderlein (SPD) bemängelt nicht nur die Information durch die Stadt Kulmbach, sondern stellt auch in Frage, ob denn die Finanzierung des großen Frankenfests Anfang Juli in Kulmbach überhaupt schon gesichert sei.

Oberfrankenstiftung stellt Förderung in Aussicht
Laut Hoderlein habe bisher die Stadt Kulmbach 50 000 Euro im Haushalt eingeplant, der Landkreis gehe von etwa 25 000 Euro aus und der Bezirk habe seine Beteiligung auf 24 000 Euro “gedeckelt”. Bei Kosten von derzeit geplanten 211 000 müssten die Oberfrankenstiftung und auch der Freistaat Bayern ordentlich zuschießen, sagt Hoderlein.

 

Für den Vorsitzenden der SPD-Bezirkstagsfraktion und Kulmbacher Kreisrat ist das ein Grund zur Kritik: Man könne nicht ein Programm fest auf die Beine stellen, so lange die Finanzierung nicht gesichert sei. Nachdem aber insgesamt für derzeit 125 000 Euro noch keine Zusage vorliege, wertet Hoderlein zumindest kritisch.

Eckhard Wiltsch, Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung, bestätigte auf Anfrage, dass von der Stadt Kulmbach bis heute kein Antrag auf einen Zuschuss für den Tag der Franken vorliege. Allerdings, so Wiltsch, tage der Stiftungsrat das nächstet Mal erst am 23. Februar und bis dahin könne ein solcher Antrag noch eingehen.

Grundsätzlich sieht der Chef der Stiftung die Förderung eines “Fränkischen Großereignisses in Oberfranken” durchaus als so bedeutsam an, dass er sich eine Zustimmung des Stiftungsrats vorstellen kann. “Weil wir ja auch wissen, dass die oberfränkischen Kommunen derzeit Not leiden.”

Oberbürgermeister Henry Schramm will keine weitere Stellung zu dem Thema abgeben, wegen dem es zu einem heftigen Streit zwischen ihm und dem SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzenden der SPD, Ingo Lehmann, gekommen war. Nur einen Satz ließ sich der OB entlocken: “Das wird bestimmt ein sehr schönes Wochenende.”

Fränkischer Bund übt Kritik an der Programmplanung

Davon ist der Fränkische Bund bis jetzt keineswegs überzeugt. Im Namen des Vereins rügt Vorstandsmitglied Joachim Kalb ausdrücklich die Informationspolitik der Stadt Kulmbach und des Bezirkstagspräsidenten im Vorfeld der Feiern zum Tag der Franken. Schon im Oktober 2009 habe der Fränkische Bund höflich beim Bezirkstagspräsidenten und den Fraktionsvorsitzenden des Bezirkstag nachgefragt, was denn nun für die Feier im Juli in Kulmbach konkret geplant sei und habe auch Unterstützung angeboten. Allerdings habe von allen Angesprochenen als einziger Wolfgang Hoderlein mit umfangreichen Vorschlägen geantwortet. Der Bayreuther Oberbürgermeister Dr. Hohl habe ein “parteipolitisch gefärbtes” Antwortschreiben geschickt. Alle anderen seien dem Verein bis heute eine Antwort schuldig geblieben.

Der Fränkische Bund übt in einer Stellungnahme deutlich Kritik an vielen Punkten aus dem Bereich der Programmgestaltung: Alle Vereine hätten bereits im November/Dezember ihre jeweilige Jahresplanung für 2010 abgeschlossen. Wenn man aber beispielsweise den längsten Kerwa-Umzug der Welt durchführen wolle, sei es völlig unverständlich, dass Vereine aus ganz Franken vorher nicht Bescheid wüssten und deshalb wohl auch Termine nicht frei halten könnten.

Ärgerlich ist Joachim Kalb darüber, warum gerade fränkische Verbände, wie der Fränkische Bund, FAG oder der Frankenbund im Vorfeld diesmal nicht eingebunden worden seien. Und auch die Tatsache, dass als Festredner Ministerpräsident Horst Seehofer angefragt sei, will der Fränkische Bund so nicht hinnehmen: “Beim letzten Tag der Franken in Bad Windsheim wurde von Herrn Seehofer der Tag als Wahlkampfauftritt peinlich missbraucht.” Joachim Kalb hält es deshalb für besser, Landtagspräsidentin Barbara Stamm als Hauptrednerin einzuladen.

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Eine klare Absage an ein teures Festbankett für “Geladene”

Klare Worte auch zu einem möglichen Festakt: “Wir lehnen ein teures Bankett im Rahmen eines Empfangs von etwa 350 Ehrengästen wie im letzten Jahr vehement ab. Vom Steuerzahler finanziertes Essen und Trinken für viele meist CSU-nahe Parteipolitiker und häufig auch Leute, die mit fränkischen Interessen nichts am Hut haben: Nein danke!”

Eine weitere Forderung: Die Frankenfahne solle an diesem Festwochenende uneingeschränkt wehen dürfen – auch auf der Plassenburg. “Alles andere wäre am Tag der Franken unerträglich und für die Bevölkerung demütigend.”

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“Einfach 50 000 Euro in den Haushalt eingestellt”

Manöverkritik | Bezirksrat Wolfgang Hoderlein spricht von einer bisher nicht gesicherten Finanzierung für das Fest. Kulmbach – Er bezeichnet sich selbst als den “Vater des Tags der Franken”. Bezirksrat Wolfgang Hoderlein und überzeugter Streiter für die “Fränkische Sache” war es, der angeregt hatte, das große Fest in diesem Jahr nach Kulmbach zu vergeben. Doch jetzt ist es im Vorfeld zu Unstimmigkeiten vor allem zwischen dem Kulmbacher SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Ingo Lehmann und Oberbürgermeister Henry Schramm gekommen.

Herr Hoderlein, als Bezirks- und Kreisrat sind Sie gleich zweifach in die Vorbereitungen für den Tag der Franken eingebunden.
Eingebunden? Was heißt eingebunden? Am 1. September 2009 gab es eine Informationsveranstaltung für Bezirks-, Kreistags- und Stadtratsfraktionen. Dort wurden erste Gedanken zur Durchführung vorgestellt. Kein genauer Ablaufplan, keine präzise Finanzierung. Dann gab es im November im Wirtschaftsausschuss des Kreistages eine Info, die schon etwas präziser war. Aber auch da lag weder ein Ablauf noch ein genauer Finanzierungsplan vor. Einen wirklichen Programmplan mit bezifferten Kosten habe ich als Fraktionsvorsitzender im Bezirkstag erstmals vergangenen Donnerstag gesehen.

Wie kommt der Bezirk dazu, das vorzulegen, wo es doch noch nicht einmal in der Stadt eine Info gibt? Der Bezirkstagspräsident wollte ein Gespräch mit den drei Fraktionsvorsitzendern und wollte dazu Themenvorschläge haben. Ich habe unter anderem den Tag der Franken vorgeschlagen und dazu hat der Bezirk den drei Fraktionen unter anderem eine Finanzierungsver-einbarung zwischen Bezirk, Stadt und Kreis vorgelegt.

Darf man neugierig sein? Wie sieht die aus?

Dieser Entwurf sagt, dass nach dem Konzept, das ich jetzt erstmals gesehen habe, Gesamtkosten von etwa 211 000 Euro zu erwarten sind. Man kalkuliert mit Zuschüssen vom Freistaat Bayern und der Oberfranken-stiftung, die zusammen mehr als die Hälfte dieser Kosten übernehmen sollen. Die restlichen ungedeckten Kosten sollen dann zwischen Stadt, Kreis und Bezirk aufgeteilt werden.

Was heißt das konkret?

Wir waren übereinstimmend der Auffassung, dass der Bezirk seinen Beitrag bei 24 000 Euro “deckeln” sollte. Das bedeutet aber, dass die erhofften Zuschüsse auf jeden Fall fließen müssen, sonst reicht das Geld nicht? Ja logisch! Und weiter? Das fragen Sie besser die, die eine solche Finanzierung mit einer solchen Erwartung aufgestellt haben.

Aber das heißt doch, als der Stadtrat von Kulmbach im Dezember 2009 seinen Haushalt verabschiedet hat, konnten die Stadträte gar nicht wissen, ob die verabschiedete Finanzierung überhaupt zum Tragen kommt? Nach meiner Kenntnis lag den Stadträten im Dezember weder ein Programmplan noch ein Finanzierungsplan vor. Man hat wohl einfach 50 000 Euro angenommen und die dann in den Haushaltsplan eingestellt.

Das Fest hängt also stark von Zuschüssen des Freistaats und noch mehr von der Oberfrankenstiftung ab. Was passiert, wenn die nicht in erhoffter Höhe kommen? Das ist wieder eine Frage, die an andere als mich zu richten ist. In meiner persönlichen Vorstellung gilt: Erst wenn ich eine gesicherte Finanzierung für ein Projekt habe, kann ich auch ein festes Programm machen. Ist meine Finanzierung nicht gesichert, muss ich das Programm abspecken und dem tatsächlich gesicherten Finanzen anpassen. Die sind nach Stand der Dinge bis heute 50 000 Euro von der Stadt, 24 000 vom Bezirk und 25 000 vom Kreis.

Wer hat denn nun im Streit zwischen Oberbürgermeister Henry Schramm und Ingo Lehmann aus Ihrer Sicht Recht? Der Sachverhalt ergibt sich aus dem, was ich bisher Gesagten. Darüber hinaus gilt: Herr Schramm hat nach der ersten Informationsveranstaltung vom 1. September 2009 bis zur Haushaltsverabschiedung Anfang Dezember weder einen Programmplan noch einen Finanzierungsplan vorlegen können.

Der Stadtrat als solcher war bereit, ohne präzise Grundlagen 50 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Beide Vorgänge haben eine gewisse Qualität und sprechen eigentlich für sich selbst.

Das Gespräch führte Melitta Burger

 

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52. CSU – Seehofer bleib daham…

Montag, 21. Juni 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

 

Wir Frangn feiern lieber unner uns!

Seit über 200 Jahren kommt für uns Franken aus Bayern nix gscheids. Da können wir auch gerne am TAG DER FRANKEN auf den bayerischen Ministerpräsidenten verzichten.

Denn Franken sind keine Bayern.

Zu unserem TAG DER FRANKEN am 5. und 6. Juli 2010 in Kulmbach
erfahren Sie mehr unter www.initiative-pro-franken.de
info@initiative-pro-franken.de
INITIATIVE PRO FRANKEN
Bruckberger Straße 6
90431 Nürnberg – FRANKEN
Tel.: 0911 / 217 63 56 – Fax: 0911/217 63 57

Franken sind keine Bayern.

Bayern beginnt an der Donau!

Deshalb muss man sich bei der bisherigen Staatspartei schon etwas anderes einfallen lassen, um uns Franken mit ins „Bayerische Boot“ zu ziehen. Wie wäre es z.B. mit:

1. Vereinigung der drei fränkischen Bezirke um einen posi­tiven Kontrapunkt zu den Altbaiern zu schaffen. Denn Oberbayern und Franken haben je 4,2 Millionen Einwohner. Oberbayern eine Regie­rung – Franken drei, da ließe sich auch noch zusätzlich Geld sparen!

2. Den Landesnamen in Bayern–Franken zu ändern. Warum sol­len wir Franken als wichtigster Bevölkerungsanteil nach den Altbaiern weiter unter den Teppich gekehrt werden? Andere Bundesländer sind da Bayern weit voraus – siehe Baden-Württemberg, Nordrhein-West­falen, von den viel kleineren Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ganz abgesehen!

3. Die geraubte Beutekunst (ca. 5.800 Objekte), deren größ­ter Teil in den Kellern der staatlichen Museen in München unbese­hen schlummert, den Franken zurückzugeben. Das wäre Labsal für die Seele Frankens und schafft zusätzlich Wirtschaftskraft durch eine Attraktivitätssteigerung Frankens für Bevölkerung und Touristen.

4. Kennen Sie „Süd-Bayern“? Kein Mensch, auch kein Bayer würde sich so bezeichnen lassen und das zu Recht!. Trotzdem nennen sich viele Unternehmen, Organisationen und Behörden usw. in jüngster Zeit in Franken auf „Münchner-Druck“ hin z. B. Nordbaye­rische Rentenversicherung, Nordbayerischer Postdienst usw. Halten wir dagegen und lassen uns nicht kalt zu „Nordbayern“ machen.

5. Den Bayern-Funk teilen. Wir wollen nicht täglich als „Nordbayern“ bezeichnet und mit Müll-Nachrichten über die Ereig­nisse im hinterletzten bayerischen Gebirgstal überschüttet werden. Franken-Radio und -TV als öffentlich-rechtlicher selbstständiger Sender ist angesagt. Die bisherige Lösung „Frankenstudio“ hat sich für uns Franken nicht bewährt.

 

6. Die Landes-Investitionen sind streng nach der Bayerischen Ver­fassung zu vergeben und nicht Mün­chen und Oberbayern mit Geldern zu überschütten (jüngstes Beispiel € 24,5 Mio Münchner Cuvee-Theater). Mehr Investitionen in Fran­kens- Schulen, Universitäten, Forschungsinstituten, Kunst, Kultur, Verkehrswege, Industrieförderung. Das verhindert das weitere Ausbluten unserer Region, hält die Azubis hier und senkt die überdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten in Franken.

7. Fränkische Geschichte, -Sprache und -Tradition sind vom Kindergarten bis zur Universität in den Lehr- und Studienplänen zu integrieren. Die rot-weiße fränkische Fahne mit dem Fränkischen Rechen muss an allen kommunalen, bezirklichen und staatlichen Gebäuden an Feiertagen und insbesondere am „Tag der Franken“ wehen. Insbesondere nach dem jüngsten Beschluss des „pseudo-fränkischen“ Innenministers, die weiß-blaue Fahne fortwährend an staatlichen Gebäuden zu hissen. Diese weiß-blauen Fahnen haben z. B. auf der Nürnberger Burg nichts zu suchen!

8. Was wir Franken selbst tun können: Die Bajuwarisierung in Franken stoppen. Im täglichen Leben mehr auf unser Sprach-, Kultur- und Lebensgefühl achten. Stoppen wir die sprachlichen Verunglimpfungen z.B. in der Gastronomie bei Schmankerl, Fleisch­pflanzerl statt Fleischküchle (la), Biertragerl statt Bierkästla (le), der Inflationierung von Weißwurstfrühstücken – mit der Wurst ohne Geschmack, statt einer typisch herzhaften fränkischen Vesper. Besei­tigen wir die weiß-blaue Rautenflut an den Fahnenstangen, Bierzelt- Ausstattungen und Maibäumen. Vermeiden wir auf Volks-, Bier- und Weinfesten die bayerische Humba-Tumba Musik und lassen wir uns nicht kulturell weiter kolonialisieren. Die Zeiten des bayrischen Volkstheaters sind endgültig vorbei. Für uns Franken steht zukünftig Fränkisches im Vordergrund.

Der TAG DER FRANKEN wird aus Anlass der Gründung des Fränkischen Reichskreises am 1. Juli 1500 gefeiert. Er bestand von 1500 bis 1806.

Schlußbemerkung:

Ein Großteil der Bevölkerung hätte als Festrednerin gerne die Landtagspräsidentin Barbara Stamm gehabt, aber, die Meinung des Volkes zählt auch hier nicht. Ganz im Gegenteil. Der Frankentag wird inzwischen als CSU Veranstaltung mißbraucht.

Schon 2009 in Bad Windsheim wurden die CSU Freunde zu einen Festbankett eingeladen. Ich habe von vielen Bürgern damals gehört, dass sie dieser Auftritt angewidert hat. Wenn sich erwachsene Menschen dermaßen einer Person anbiedern müssen, um Karriere zu machen, dann ist das hoch peinlich.

Die Kosten in 2009 lagen meines Wissens bei ca. 20.000.- Euro. In diesen Jahr gibt man in Kulmbach leicht und locker 200.000.- Euro aus. Spielt ja auch keine Rolle, wenn man zu den Milliarden Schulden noch einige Hunderttausend dazu addiert. Man kann jedenfalls bei Volk wieder glänzen, und so tun, als wenn man das Ganze aus der eigenen Tasche zahlt. Für Franken ist uns eben nichts zu teuer.

M.T.

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41. Tag der Franken 2009 – Bad Windsheim wird von CSU mißbraucht

Montag, 10. Mai 2010 | Autor:

Frankenlied

 


 

Franken in Europa, Europa in Franken

Der Tag der Franken am 5. Juli 2009 im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

Von Sabine Kulenkampff


Es wird eine bunte, sehr lebendige Veranstaltung werden. Verteilt auf die historischen Gebäude im Fränkischen Freilandmuseum werden sich einen Tag lang, am 5. Juli 2009 ab 9.00 Uhr, Teilnehmer aus den 27 Mitgliedstaaten der EU den Besuchern präsentieren: Theater, Volksmusik und Trachten werden gezeigt, Informationen über Lebensweise und Kultur vermittelt, auch kulinarisch ¬werden die Gäste sich vorstellen. Die Teilnehmer sind Partnergemeinden fränkischer Städte und anderer Gebietskörperschaften, Vereine und Konsulate aus europäischen Ländern, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind mit Franken verbunden, und gestalten unter dem Motto „Franken in Europa – Europa in Franken“ den in diesem Jahr vom mittelfränkischen Bezirk ausgerichteten Tag der Franken mit. Tag der Franken?

Der fränkische Reichskreis


Es begann mit einem Schreiben an den Bayerischen Landtag, Referat Eingaben und Beschwerden, vom 14.10.2004: „Sehr geehrte Damen und Herren, ich wünsche mir einen Tag der Franken und möchte deshalb eine Petition einreichen. Der Tag der Franken soll ein Fest, ein Jahrestag der Franken und ein Schaufenster für die Vereine und das Handwerk werden.“ So schrieb der inzwischen leider verstorbene Freie Bankkaufmann Werner Bächer aus Selbitz, Jean-Paul-Straße. Ein wenig nach Jean Paul klingt die Weiterleitung der Eingabe an den damaligen Landtagspräsidenten, durch einen Staatssekretär: „Dem Petenten geht es offensichtlich nicht um die Einführung eines zusätzlichen Feiertages, sondern um einen jährlich wiederkehrenden, durch Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machenden Aktionstag, der die Bedeutung Frankens unterstreichen soll.“ Mit den „landschaftlichen und kulturellen Schönheiten sowie mit den wirtschaftlichen Aktivitäten und touristischen Vorzügen der fränkischen Region“ solle man sich am Tag der Franken befassen. Der Antrag wurde der Staatsregierung vorgelegt, der Landtag beurteilte die Eingabe Bächers positiv. Dann geschah erst einmal – nichts. 2005 nahmen sich Dr. Helmut Ritzer und der damalige Bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein der Sache an. Dr. Ritzer berichtet, daß es längst einen Tag der Hessen gab, eine „Wahnsinnsveranstaltung“, alsbald auch einen Tag der Sachsen und einen Tag der Thüringer. Auch den Versuch, einen Tag der Bayern abzuhalten – 2001 in Regensburg – gab es schon, aber es wurde nichts Rechtes daraus. „Aber es gibt Menschen,“ sagt Ritzer, „die fränkisch denken und nicht ruhen!“

Fränkisch denken, das heißt für den Erlanger Juristen, ehemaligen Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags und heutigen Vorsitzenden der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft, gegen einseitige Darstellungen Bayerns einzutreten. Es gibt drei Stämme in Bayern, die längst nicht alle weiß-blaue Lederhosen tragen: Bayern, Schwaben und Franken. Nicht um Separatismus geht es Ritzer, aber um Förderung der weniger beachteten Teile des Staatsgebietes, um Abschaffung der vor allem finanziellen Benachteiligung Frankens. Beispielsweise wurden lange Zeit Max Planck Institute, Fraunhoferinstitute oder andere regional wichtige Einrichtungen nur in den Bayerischen Regierungsbezirken unterstützt, in München gibt es drei staatlich geförderte, erstklassig ausgestattete Universitätskliniken, während etwa die in Erlangen angesiedelten Unikrankenhäuser erst jetzt endlich saniert, verbessert und umgebaut werden.

Auch im kulturellen Bereich, etwa was die Museumslandschaft anbelangt, war Franken lange im Rückstand. Die Bahnanbindung an die Hauptstadt ist immer noch schlecht. Dem versucht seit 1948 erfolgreich die Fränkische Arbeitsgemeinschaft entgegenzuwirken. Es handelt sich hierbei um eine kommunalpolitische Vereinigung, zu deren Gründern die Städte Würzburg, Nürnberg und Bamberg gehörten. Es folgten weitere Städte, Landkreise und Einzelpersonen, historische und kulturelle Vereine, politische Mandatsträger. Nicht alle, aber viele kommunale Gebietskörperschaften sind inzwischen beigetreten – die es nicht taten, wurden wohl vom freiwilligen Mitgliedsbeitrag abgeschreckt. Die Fränkische Arbeitsgemeinschaft lehnt die Forderung eines eigenen Bundeslandes Franken als nicht realistisch ab. Zusammenarbeit, nicht Zusammenschluß ist die Devise der Arbeitsgemeinschaft.

Sie drängt den Bund, das Land und die Europäische Union zu einer regionalen Stärkung der fränkischen Wirtschaftsräume. Seit der Eingliederung des Fränkischen Reichskreises in das durch Napoleon neu gegründete Königreich Bayern, 1806, wurde Franken nicht mehr als Ganzes gesehen. Der Fränkische Reichskreis! Am 2. Juli 1500 wurde auf dem Reichstag zu Augsburg das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen in Reichskreise unterteilt. Die einstigen Gebietsteile des ¬historischen Frankens wurden von „Reichskreis 1“ in „Fränkischer Reichskreis“ umbenannt. Und der Fränkische Reichskreis hat gut funktioniert, dreihundert Jahre lang! Juristisch hatte er zwar nicht die Qualität eines eigenen Staates, doch durchaus Staatengemeinschaftscharakter, berichtet Dr. Ritzer. Die verschiedenen fränkischen Gebietskörperschaften haben gut zusammengearbeitet, es gab eine funktionierende Infrastruktur, das Zoll wesen war einheitlich, bei Hungersnöten half man sich aus – und: Trotz aller Konfessionsunterschiede kam man als Einheit über den Dreißigjährigen Krieg. Dies sollte im fränkischen Selbstbewußtsein und im Bewußtsein der Verantwortlichen in Bayern verankert werden, meint der überzeugte Franke Ritzer: Wir sind keine Nordbayern, haben eine eigene Geschichte!

Die Franken als Wegbereiter Europas


Die Fränkische Arbeitsgemeinschaft also sollte und wollte nun den Tag der Franken auf den Weg bringen, der „Geburtstag“ des Fränkischen Reichskreises, der 2. Juli, wurde als Datum erwählt – bzw. wird zumeist der auf den 2. Juli folgende Sonntag genutzt. Die Idee, die einzelnen Regierungsbezirke abwechselnd zur Ausrichtung des Tags der Franken einzuladen und das Haus der Bayerischen Geschichte zu beteiligen, nahm schnell Gestalt an. Der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Richard Bartsch, unterstützte die Idee, und so wurde aus Anlaß der Nürnberger Ausstellung „200 Jahre Franken in Bayern“ der Tag der Franken erstmals veranstaltet, nachdem der Bezirk Mittelfranken bereit war, zusammen mit der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft und dem Fränkischen Bund die Veranstaltung auszurichten. 2007 wurde das oberfränkische Bamberg, das gerade 1000 Jahre Bistum feierte, zum zweiten Veranstaltungsort, verantwortlich für die Durchführung war der Bezirk Oberfranken. 2008 war Miltenberg in Unterfranken der Gastgeber.

Nunmehr war der Tag der Franken etabliert, es geht weiter! Nächstes Jahr wird wieder Oberfranken der Gastgeber sein, und nun kommt es schon zu einem Wettbewerb, wie um die Veranstaltung der Olympiade: Kulmbach hat sich diesmal erfolgreich um die Durchführung beworben, Bayreuth mußte zurückstehen und kommt 2013 dran! Aber zunächst erfolgt, veranstaltet vom Bezirk Mittelfranken, am 5. Juli der diesjährige Tag der Franken. Vorher wird ein wissenschaftliches Symposium am 26. Juni 2009 im Bezirksrathaus Ansbach stattfinden: „Tag der Franken – Geschichte – Anspruch –Wirklichkeit“ ist das Thema. Dort wird auch der Unterschied des Tags der Franken zu dem von den Nazis veranstalteten „Fränkischen Tag“ erläutert werden.

Erstmals wird in Bad Windsheim vom Bezirk Mittelfranken der Tag der Franken als eigenständige Veranstaltung durchgeführt, zudem, auch aus Anlaß der Europawahl, im oben beschriebenen europäischen Zusammenhang. „Die Franken sind die Wegbereiter Europas!“ sagt Helmut Ritzer mit Nachdruck. Zwei Weltreiche seien von Franken gegründet worden: Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Franken gehe auch heute noch über die Regierungsbezirksgrenzen hinaus. Heilbronn, die Hohenloher Gebiete seien im Grunde fränkisch, der weiß-rote Frankenrechen ist im Staatswappen Baden-Württembergs zu finden! Auch im heutigen Thüringen gibt es fränkische Regionen.

Die Ausstellung „Franken – Wegbereiter Europas“, welche nicht in Bayern stattfinden durfte, sondern nach Baden – Württemberg auswandern mußte, habe das anschaulich gemacht. „Wir Franken sind die Kinder Europas!“ mit Stolz nennt Ritzer Franken den Drehscheibenraum Europas, verweist auf jahrhundertealte Kontakte nach Prag, in den Osten, Westen, Norden und Süden: „Es ist wunderbar, daß der Bezirk Mittelfranken Partnerschaften mit Pommern, dem Limousin in Frankreich und vielen anderen europäischen Gebieten unterhält!“ Am 5. Juli in Bad Windsheim werden sie sichtbar werden, für jeden, der sich interessiert und genußbereit ins Freilandmuseum aufmacht!

Weitere Infos: www.tagderfranken.de

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