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355. München lügt Teil 3

Sonntag, 3. Dezember 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

dieses Thema ist schon viele Jahre alt und es hat sich obwohl mehrfach angesprochen noch nicht viel geändert. Es kann natürlich sein, dass der Franke sich inzwischen an die vielen Sepplsendungen gewöhnt hat oder was einen nachdenklichen Franken auszeichnet den Ausschaltknopf des TV Gerätes wählt.

Ganz ehrlich und nüchtern ausgesprochen ist diese oberbayerische Medien Beeinflussung nicht mehr lustig, sondern eher lästig.

Wir Franken sind ein anderer Stamm haben eine ganz andere Geschichte und somit auch eine andere Kultur, deshalb gefallen uns diese “mia san mia” Sendungen schlicht und einfach nicht, ja, sie sind einfach nervig. Ich wurde einmal gefragt ob ich denn wüßte was die Abkürzung “BR” bedeutet. Leider konnte ich keine richtige Antwort geben. Der Fragesteller klärte mich dann auf. BR – steht für “Besatzungs Rundfunk”. Kann man so sehen dachte ich.

 

„Ober-Bayrischer Rundfunk“ (03)

von Manfred Hofmann

Die Nichtdarstellung Frankens in Spielfilmen und Spielserien durch den Bayerischen Rundfunk (BR), die der Fränkische Bund kritisiert, hat mindestens zwei Gründe:

Zum einen werden auf diese Weise über die Jahre Milliarden fränkischer Rundfunkgebühren nach München geschafft, weil man nur dort Filmproduktionsfirmen angesiedelt hat. Zum anderen wird in den Köpfen der bundesdeutschen Bevölkerung überregional ein vollkommen falsches Bild der Verhältnisse in diesem Bundesland vermittelt. Überregional muss der Eindruck entstehen, dass es eine Region Franken innerhalb Deutschlands nicht gibt oder dass die doch recht klein und unbedeutend sein muss, wenn man so wenig von ihr hört. Dass es da mitten in Deutschland Leute gibt, die sich als Franken bezeichnen, die eigene Interessen haben, sich Gehör verschaffen und an der politischen Willensbildung beteiligen wollen, muss der derart manipulierten Bevölkerung deshalb recht komisch und unangebracht vorkommen.

Nachdem es sich beim BR ja nicht etwa um einen Privatsender, sondern um eine öffentlichrechtliche Rundfunkanstalt handelt, die nach dem „Bayerischen Rundfunkgesetz“ verpflichtet ist, der Bevölkerung einen „objektiven und umfassenden Überblick über das bayerische Geschehen in allen Lebensbereichen“ zu vermitteln (Art. 4 Abs.1 BayRG), wird man meinen, dass das schon so richtig ist, wie der BR das darstellt. Es handelt sich damit auch hier um einen Teil des planvollen Vorgehens jener egoistischen Machtstrategen in München, denen dieses große wurstförmige Bundesland nicht dazu dient, das Gemeinwohl zu erreichen, sondern dazu, alle Macht in München zu konzentrieren, um möglichst viel Wohlstand vom Norden in den Süden zu verlagern.

 

Anmerkung zum Beitrag von Manfred Hofmann:

Das Bild sagt aus, was Manfred Hofmann in seinem Beitrag klarstellen wollte. Wir Franken werden von München weiß – blau manipuliert.

 

Autor: Manfred Hofmann

Quelle: Fränkischer Bund

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354. München lügt Teil 2

Sonntag, 3. Dezember 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

wie heißt es so schön in einem Bibelwort: ” Prüfet alles und das Gute behaltet”. Diese Wahrheit kann man in allen Punkten unterstreichen, wenn es um die Informationen geht die wir Franken aus München erhalten. Eines aber ist auch sicher. Wenn man nicht prüft, dann muss man alles was aus Oberbayern kommt schlucken. Mitglieder des Fränkischen Bundes sehen Informationen aus München aufgrund von Erfahrungen in den letzten 25 Jahren weitaus kritischer.

Was uns Franken in 2014 aus München und mit Hilfe des ZDF aufgetischt wurde können Sie im Beitrag von Manfred Hofmann selbst lesen. Bilden Sie sich ein Urteil und werden Sie dann entweder aktiv oder leben Sie mit diesen Zuständen so weiter.

Ein Beitrag von Manfred Hofmann

In der ZDF Produktion „Ulrich protestiert – für ein unabhängiges Bayern“ werden die südbayerischen Verhältnisse in den höchsten Tönen gelobt und Verständnis für die bayerischen Separatismusbestrebungen geäußert. Einige Sekunden beschäftigt sich der Beitrag mit Franken: Vor einem maroden Nürnberger Wirtshaus stehend, erklärt der Berliner Journalist Wolf-Christian Ulrich: „In Bayern gibt es auch eine Region, in der die Häuser wie im übrigen Deutschland aussehen. Die Franken leben finanziell von den Bayern. Das darf man aber nicht laut sagen“. Nach diesem, volkswirtschaftlichen Kurzgutachten ohne jede weitere Erläuterung wendet sich der Beitrag wieder dem herrlichen eigentlichen Bayern zu.

Eine mehrmalige diesbezügliche Nachfrage beim ZDF wurde erst nach einer förmlichen Beschwerde vom Intendanten des ZDF beantwortet. Es handle sich um ein „Missverständnis“. Die Formulierung habe der Autor gewählt, weil Franken nach Angaben des bayerischen Finanzministeriums besonders vom kommunalen Finanzausgleich profitiere.

Der bayerische Staatshaushalt hat sich 2013 auf etwas 47 Milliarden Euro belaufen. Was davon aus Franken kommt und nach Franken fließt, weiß man laut Statistischen Landesamt angeblich nicht.

Solche Informationen nennt man den  bayerischen Trichter

 

Erhoben und veröffentlicht werden aber Zahlen, die den Zentralstaat in positivem, Licht erscheinen lassen. Aus Daten zu einem Bruchteil des Staatshaushalts bastelt man sich im bayerischen Finanzministerium eine Presseerklärung, die die tatsächlichen Verhältnisse auf den Kopf stellen. Im ZDF wird der Bevölkerung danach bundesweit das Märchen von der segensreichen Zugehörigkeit zum schönen Bayern aufgetischt.

 

Autor: Manfred Hofmann

Quelle: Fränkischer Bund

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353. München lügt Teil 1

Sonntag, 3. Dezember 2017 | Autor:

Frankenlied

Liebe Blogbesucher,

wie heißt es so schön in einem Bibelwort: ” Prüfet alles und das Gute behaltet“. Diese Wahrheit kann man in allen Punkten unterstreichen, wenn es um die Informationen geht die wir Franken aus München erhalten. Eines aber ist auch sicher. Wenn man nicht prüft, dann muss man alles was aus Oberbayern kommt schlucken. Na, dann Prost. Mitglieder des Fränkischen Bundes sehen Informationen aus München aufgrund von Erfahrungen in den letzten 25 Jahren weitaus kritischer.

 

Ein Beitrag von Manfred Hofmann

Alle Mitglieder des Fränkischen Bundes e.V. und dessen Freunde kennen unsere Beweggründe und wissen, wofür und weshalb wir uns engagieren. Ein Teil der Bevölkerung kümmert sich dagegen wenig um die administrativen Gegebenheiten. Die Leute können ja wählen gehen und wenn so gewählt wird, wie das hier bei uns der Fall ist, ist die Bevölkerung selbst schuld, sagen sie. So schlimm ist es nun auch wieder nicht, sagen andere. Oberbayern geht es zwar besser als uns, aber schließlich sind wir auch Teil dieses reichen Bundeslandes.

 

Dabei wird übersehen, dass die Menschen hier bei uns eben nicht frei wählen können. Eine freie Entscheidung setzt nämlich eine optimale Information des Wählers voraus und die fehlt hier.

 

Seit dem Anschluss Frankens an Bayern hat dieser von München dominierte Staat ein geschicktes System der Täuschung seiner Bürger aufgezogen. Der Schluss, dass die im Wahlkampf oft ins Feld geführten „hervorragenden bayerischen Wirtschaftsdaten“ sich auch auf Franken beziehen, liegt nahe, tatsächlich ist das aber nicht der Fall. Die Wirtschaftskraft in „Oberfranken“ liegt seit 2008 unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt, in „Unterfranken“ liegt sie gerade noch im Durchschnitt und alle drei fränkischen Bezirke werden von den übrigen vier bayerischen Bezirken jährlich( !) weiter abgehängt. Die langfristige Entwicklung ist beängstigend. Wäre dies allgemein bekannt, wäre mancher Wähler sicherlich weit weniger duldsam.

 

Unser Ziel sollte es daher sein, unter dem Motto „München lügt“ die Täuschung der Bevölkerung in allen Bereichen vermehrt offensiv anzusprechen.

 

Anmerkung zum Beitrag von Manfred Hofmann:

Das Bild sagt aus, was Manfred Hofmann in seinem Beitrag klarstellen wollte. Wir Franken werden von München weiß – blau manipuliert.

 

Autor: Manfred Hofmann

Quelle: Fränkischer Bund

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351. München lügt – Teil 8

Mittwoch, 22. November 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

in wenigen Monaten wird der bayerische Wahlkampf 2018 beginnen, und dieser hat es aller Voraussicht nach in sich. Besonders für uns Franken wird es darauf angekommen, dass wir genau hinschauen wen wir wählen werden. Dabei ist es auch nicht unwichtig kurz einmal zurück zu schauen und sich zu erinnern was da alles so gelaufen ist. Denn einige unangenehme Vorgänge wurden ja ganz schnell unter dem Teppich gekehrt.

Bei Betrachtung dieser Sachlage ist es sicher dann nicht ganz verkehrt einer relativ neuen Partei(seit 2009) noch dazu rein fränkisch eine Chance zu geben. Die Partei für Franken kurz und knapp “Die Franken” genannt, ist unverbraucht, ohne Skandale, mit neuen Ideen und interessiert daran das Franken in München wieder eine Stimme bekommt bzw. dass die vielen Steuergelder gerecht verteilt werden. Das dies nach Jahrzehnten eines sogenannten Landesentwicklungsprogramms(LEP) – das gleiche Lebensbedingungen in Bayern in allen Landesteilen vorschreibt – noch immer nicht so ist, können Sie am Beispiel von “Invest in Bavaria” besonders gut feststellen.

Diese Geschichte wollte ich als Einstimmung auf die Wahl 2018 hier einmal kurz erwähnt haben. Nun wünsche ich viel Spaß und Aufmerksamkeit beim lesen des Berichtes von Manfred Hofmann.

 

Die „Verwandtenaffäre“, 2013 von dem nichtbayerischen(!) Rechts-und Wirtschaftswissenschaftler Hans Herbert von Arnim ins Rollen gebracht, hatte die fragwürdige Praxis einiger bayerischer Landtagsabgeordneter zum Inhalt, Verwandte und Ehepartner zu beschäftigen und dies über den Landtagsetat zu finanzieren. Wie es dazu kam, und der spezifisch bayerische Aspekt dieser Angelegenheit soll hier beleuchtet werden.

Bis ins Jahr 2000 durften bayerische Landtagsabgeordnete ihre Ehegatten, Söhne und Töchter sowie übrige Verwandte ungeniert auf Staatskosten einstellen. Erst nachdem das nichtbayerische(!) Fernsehmagazin „Panorama“(NDR) darüber am 16.03.2000 kritisch berichtete, sah man sich genötigt, diese Praxis vorgeblich zu ändern.

Von Arnim führt dazu aus: „Im Gesetzgebungsverfahren vom Herbst 2000 (…) wurde der Öffentlichkeit einmal mehr Sand in die Augen gestreut und gezielt der unzutreffende Eindruck erweckt, jede Beschäftigung von Verwandten würde (nun) untersagt“. Im Vorblatt des Gesetzentwurfes befand sich die Erklärung, dass „eine Erstattung für Mitarbeiter, die mit Mitgliedern des Landtags verwandt, verheiratet oder verschwägert sind, (…) künftig ausgeschlossen sein (soll)“. Entsprechend erläuterte dies der CSU-Sprecher Dr. Otmar Bernhard aus München. Verschwiegen wurde, dass die neue Regelung nicht die bereits bestehenden und die noch bis zum Ende des Jahres abgeschlossenen Beschäftigungsverhältnisse, sowie Verwandte und Verschwägerte zweiten und höheren Grades betraf. Erst nachdem dieses Täuschungsmanöver von von Arnim aufgedeckt wurde, gab man sich erneut reumütig und gelobte Besserung. Die Ausgaben des Landtags für „Abgeordnetenmitarbeiter“ waren zu diesem Zeitpunkt im Haushaltsplan für 2013 mit 18,05 Millionen Euro veranschlagt. Nach der Planung für 2014 sollten diese mit 21,5 Millionen Euro annähernd die Aufwendungen für die Mitglieder des Landtags selbst (24,3 Millionen Euro) erreichen. Festzuhalten ist zum einen (wieder einmal), dass Wahrhaftigkeit keinen hohen Stellenwert hat in diesem übergroßen Flächengliedstaat. Zum andern aber auch, dass dieser Skandal innerhalb des Bundeslandes „Bayern“ nicht aufgedeckt werden konnte.

 

Anmerkung zum Beitrag von Manfred Hofmann:

Das Bild sagt aus, was Manfred Hofmann in seinem Beitrag klarstellen wollte. Wir Franken werden von München weiß – blau manipuliert.

 

 

 

Autor: Manfred Hofmann

Quelle: Fränkischer Bund

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350. Wer sind denn die eigentlichen Separatisten in Bayern?

Mittwoch, 22. November 2017 | Autor:

Frankenlied

Liebe Blogbesucher,

der Katalonienkonflikt hat doch mal wieder deutlich gemacht, dass die Menschen in Europa nicht so frei leben dürfen wie sie es wollen, sondern, dass da starke Mächte über die Köpfe der Menschen bestimmen. Obwohl man ja immer und immer wieder betont wie viel Freiheit wir hier in Europa haben, zeigt die Wirklichkeit aber ein anderes Bild.

In Baiern gibt es ja auch schon viele Jahre Bestrebungen sich von Deutschland zu lösen, weil man großspurig behauptet: Wir können es alleine besser – mia san mia. Nur gibt es in Baiern noch eine zusätzliche Variante bei der Geschichte. Franken hat sich ja nicht freiwillig den Bajuwaren angeschlossen, sondern ist durch den Kriegstreiber Napoleon den Baiern zugeteilt worden.

Die Umerziehungsversuche der Bajuwaren müssen aufhören

Nachdem diese “Zwangsehe” zwischen Baiern und Franken noch nie richtig funktioniert hat, weil Franken seit über 200 Jahren von den Bajuwaren ausgebeutet wird, hat man den Franken die sich für mehr Gerechtigkeit bei der Mittelverteilung stark gemacht haben Separatismus vorgeworfen. In Wahrheit sitzen die wahren Separatisten aber in Oberbayern.

Eines aber sollten die Bajuwaren schon jetzt wissen, wenn Sie sich von Deutschland lösen werden – Franken hat nichts dagegen – dann bitteschön ohne uns Franken, denn wir bleiben Deutsche und werden dann endlich die Besatzer auf diesem Weg wieder los.

 

Weil mir der Leserbrief von Joachim Kalb sehr gut gefallen hat möchte ich diesen auch meinen Lesern nicht vorenthalten.

Joachim Kalb 1. Vorsitzender Fränkischer Bund

 

Leserbrief

Der Artikel „Nürnberg ist nicht Barcelona“ in der Frankenpost vom 21.10. war ausgesprochen sachlich und völlig frei von jeglicher Polemik, was in Teilen der „Fränkischen Presse“ beim Thema Bundesland Franken nicht immer so war. Als derzeitiger 1. Vorsitzender des Fränkischen Bundes e.V. erlaube ich mir nur noch eine nicht ganz unwesentliche Ergänzung anzufügen: Die Forderung nach einem Bundesland Franken, im Übrigen schon 1988 vom Nürnberger SPD-Abgeordneten Rolf Langenberger erhoben, ist sicherlich „nicht mit einigen alten, bereits verstorbenen Männern verschwunden“. Das Gegenteil ist der Fall.

 

Jüngste Forderungen seitens der bayerischen Separatisten (wir können es auch alleine) von der ehr unbedeutenden Bayernpartei, aber eben auch von Teilen der staatstragenden und selbstgefälligen CSU (Scharnagl, Gauweiler, Pfister, MdL Vogel) machen die Option Bundesland Franken nach Art. 29 Grundgesetz unverzichtbar für unsere fränkische Heimat. Es gehört sicher nicht viel dazu vorauszusagen, dass der angedachte Austritt des Bundeslandes Bayern aus der Bundesrepublik niemals von der fränkischen Bevölkerung akzeptiert würde. Um Deutsche zu bleiben, bliebe eigentlich nur das Bundesland Franken, das auch die Franken südlich des Rennsteiges und aus Baden-Württemberg einschließen würde. Gewissermaßen als Belohnung bekämen wir dann obendrein eine CDU statt der oberbayern-lastigen CSU sowie einen FR statt BR frei von Dauerberieselung mit der Seppl-Kultur. Also etwa eine Serie „Dehemm is halt dehemm“ auf höherem Niveau, gedreht in Bamberg, Kulmbach und Würzburg, mit einem Apotheker, der den oberbayerischen Deppen spielt statt „Dahoam is dahoam“.

 

Joachim Kalb
Weidenberg

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344. Brose Bamberg – bayerische Politiker sonnen sich in fränkischen Hochleistungen

Montag, 5. Juni 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

das was in Bamberg – Franken –  seit vielen Jahren in Sachen Basketball abgeht ist Extraklasse und Hochgenuss. Da muss man dann nicht lange warten bis sich die Trittbrettfahrer aus Altbayern in der Person des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der Atmosphäre dieser Hochleistungen sonnen wollen. So geschehen am 04.06.17 beim ersten Finalspiel in Bamberg.

 

Herr Stoschek den Honig für Herrn Seehofer hätten Sie sich sparen sollen.

 

Herr Seehofer ließ sich nach seiner alljährlichen Rede am Sudentendeutschentag in Augsburg mit viel Applaus verabschieden und dann nach Bamberg fliegen – wahrscheinlich auf Kosten des Steuerzahlers – und glaubte im Ernst dass er hier in Franken mit dem gleichen Applaus bedacht wird.

Falsch gedacht kann man da nur sagen Herr Seehofer, denn die Franken spüren ganz genau dass Sie sich nur im Licht von fränkischen Erfolgen sonnen wollen zu denen Sie nichts beigetragen haben.

Ich zitiere Telekom Bericht von Christopher Meltzer: Die fränkischen Fans pfeifen nur, als der CSU-Ministerpräsident vorgestellt wird.

 

Lieber Leser, ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass immer wenn es in Franken Spitzenleistungen gibt wir Franken zu Bayern gemacht werden(hören Sie dieses Video noch einmal). Gibt es dagegen weniger gute Nachrichten, dann werden wir Franken genannt. Herr Seehofer hier noch einmal zum mitschreiben: Franken sind keine Baiern und werden nie Baiern werden auch wenn man schon 211 Jahre mit allen bayerischen Tricks und Listen daran arbeitet.

Das Herr Seehofer Pfiffe bekommt ist doch nur die Folge davon wie man mit uns Franken in der Politik umgeht, oder auch mit fränkischen Politiker die Rückrat zeigen. Die Anpasser der fränkischen Politiker denken nur an Ihre eigene Karriere, kuschen vor Seehofer und bringen uns für unsere Heimat Franken überhaupt nichts. Also bringt es der fränkische Fan bei Brose Bamberg zum Ausdruck was man über Altbayern(Besatzer und Beutekunsträuber seit 211 Jahren)denkt.

Viel schöner wäre es natürlich für den Altbayern Seehofer wenn er den FC Bayern an der Spitze des deutschen Basketball sehen würde. Daran wird ja seit vielen Jahren gearbeitet, leider bisher ohne Erfolg. Also, Herr Seehofer bleiben Sie unterhalb der Donau und warten Sie bis es in München einmal klappen sollte. Sehr wahrscheinlich sind Sie da aber kein Ministerpräsident mehr.

 

Leider muss er aber solche Tatsachen wie den folgenden Bericht zur Kenntnis nehmen.

 

Titelverteidiger Bamberg überrollt Bayern

 

Nochmal zum mitschreiben Herr Seehofer.

Sprüche wie:

Es ist schön, wenn Bayern andere zum Kapitulieren bringen, können Sie sich sparen. Es sind nicht Bayern sondern die Franken.

 

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343. Das Landesentwicklungsprogramm(LEP) in Bayern ist eine Farce

Montag, 22. Mai 2017 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blogbesucher,

wer sich ein kleinwenig mit der bayerischen Wirtschaftspolitik der letzten 30 Jahre beschäftigt hat wird das große Grausen bekommen wenn er an dieses Thema denkt. Die vier großen oberbayerischen “Häuptlinge” Strauß – Streibl – Stoiber – Seehofer haben es fertig gebracht, dass das LEP zu einer Farce geworden ist. Es hat nämlich keine gleichen Lebensverhältnisse in Bayern erreicht, sondern das genaue Gegenteil ist eingetreten. Es gibt kein Bundesland in dem es einen größeren Unterschied der Lebensverhältnisse gibt als in Bayern. Franken hat man vor über 200 Jahren auf brutalste Weise ausgeraubt – mehr als 5000 wertvolle Kunstschätze – , seit über 50 Jahren geschieht es auf die “feine” bayerische Art, d.h. Speckgürtel in München und Oberbayern vergrößern und Franken ausbluten lassen.

Darum hat mir die Studie der Rosa Luxemburg Stiftung gefallen, die unabhängig genau zu den selben Ergebnis kommt wie das der Fränkische Bund seit über 25 Jahren publik macht.

Hier möchte ich auch die Presseerklärung des Fränkischen Bundes vom 12.05.17 zur Kenntnis geben.

Fränkischer Bund kritisiert die angepasste Haltung der Politiker in Franken

Im Zusammenhang mit der Kritik an der „Heimatstrategie“ wird nun von „Räumen mit besonderem Handlungsbedarf” und von einem Auseinanderdriften der bayerischen Regionen berichtet. Die benachteiligten Regionen werden dabei insbesondere „im Norden Bayerns“ verortet.

Der Fränkische Bund vertritt hierzu die Auffassung, dass dieser Zustand insbesondere als die Folge des jahrzehntelangen Ignorierens und Abstreitens dieser sich lange abzeichnenden Entwicklung anzusehen ist. Anstelle einer offenen demokratischen Diskussion hat man der Bevölkerung weisgemacht, wer Kritik übe, „jammere“ und man müsse München brav nach dem Mund reden. Das rächt sich nun. Es ist höchste Zeit, dass man im flächenmäßig größten deutschen Bundesland Interessengegensätze benennt und sich zu den Gepflogenheiten eines offenen demokratischen Meinungsaustausches bekennt.
Söders Heimatstrategie muss für Franken erst der Anfang sein.
Eine Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung kam zu dem Ergebnis, dass Söders Heimatstrategie die Probleme der Kommunen verschärfen würde. Schauen wir uns die Vorwürfe nun mal im Einzelnen aus fränkischer Sicht an:

1. Die Stabilisierungshilfen hätten eher eine kontraproduktive Wirkung, weil sie primär in die Schuldentilgung gesteckt werden müssen. Dem kann man sich aus Sicht fränkischer Kommunalpolitiker parteiübergreifend nicht anschließen, sondern eher der Aussage des Wunsiedler Landrates Dr. Döhler. Denn viele arme fränkische Kommunen konnten in 3 Jahren Söder als Finanzminister bis zu 50 % ihres Schuldenbergs abbauen und zusätzlich zumindest stärker als vorher noch ein wenig investieren. Zudem verschafft ein reduzierter Schuldenberg der entsprechenden fränkischen Kommune mehr finanzielle Spielräume. Vor Söder hat man sich Jahrzehnte auf ausschließliche Schuldenbergsverwaltung (der aber bei armen fränkischen Kommunen konstant blieb), Kaputtsparen durch die Rechtsaufsicht usw. beschränkt. Fränkische Bürgermeister wurden bei ihren Canossa-Gängen ins Münchner Finanzministerium jahrzehntelang ob ihrer kommunalen Finanzprobleme nicht ernst genommen und letztlich der Unfähigkeit bezichtigt. Hier ist dank Söder zum Glück endlich mal ein grundsätzliches Umdenken eingekehrt, die Probleme armer fränkischer Kommunen sind endlich als real im Finanzministerium anerkannt, wie die Stabilisierungshilfen beweisen.

2. Der kommunale Finanzausgleich sei nicht geeignet, die Situation klammer Kommunen zu verbessern. Er sei zu gering, um die regionalen Unterschiede auszugleichen. Dem ist aus fränkischer Sicht an sich zuzustimmen. In 3 Jahren dezenter Söder-Unterstützung sind bei weitem nicht alle Probleme gelöst, die Gleichheit der Lebensbedingungen zwischen Franken und Oberbayern ist weiter entfernt denn je. Es wurde bislang lediglich ein rasanter Abwärtstrend fränkischer Gemeinden etwas abgemildert, der Abwärtstrend aber nicht umgekehrt. Wenn der Freistaat wirklich außer in Sonntagsreden von Politikern zumindest ansatzweise die Gleichheit der Lebensbedingungen erreichen will, müssen noch gewaltige und dauerhafte Investitionen in die fränkische Basisinfrastruktur erfolgen (insbesondere z.B. Breitband, Nahverkehr), um annähernd auf Oberbayern-Standard zu kommen. Trotz bescheidener Mehr-Unterstützung fränkischer Kommunen hat z.B. den “Jackpot” mal wieder München mit 4 Milliarden für eine 2. S-Bahn-Stammstrecke geknackt. Derartige Milliardeninvestitionen gehören endlich mal in die Metropolregion Nürnberg, zu der ein großer Teil der ländlichen fränkischen Problem-Kommunen gehört.

3. Die Staatsregierung will den Wettbewerb forcieren, indem z.B. neue Gewerbegebiete künftig nicht mehr in der Nähe von Siedlungen gebaut werden müssen, was bezüglich Naturschutz sehr bedenklich werden kann. Der Wettbewerb ist aber doch längst da, es konkurrieren faktisch fränkische Kommunen mit oberbayerischen -wie man bei “Invest in Bavaria” sieht, wobei aber die fränkischen Kommunen leider überhaupt keine Chance haben. Insoweit bedarf es daher noch eines völligen Umdenkens zugunsten Frankens. Das heißt aber nicht, dass wir in Franken den gleichen hemmungslosen Flächenfraß wie in Oberbayern brauchen, denn an ausgewiesenen Gewerbegebieten fehlt es bei uns sicher nicht! Es reicht uns schon, wenn wir hier für den Münchner Speckgürtel Wind und Solarenergie produzieren, die Gewinne daraus häufig in den Süden fließen und südlich der Donau kaum ein Windrad zu sehen ist. Wir müssen aber den gleichen Strompreis (Durchleitungspauschale!) berappen als die Oberbayern.

Vorstand und Beirat Fränkischer Bund e.V.

Schlußbemerkung:

Das traurige bei diesem ganzen Thema ist, dass sich fränkische Politiker dann noch hinstellen und behaupten es ist alles in Ordnung, man darf dies nicht so übertrieben sehen.

Ist es denn in Ordnung, wenn ich für ein Haus in Oberfranken das in der Herstellung vor 50 Jahren genauso viel gekostet hat wie im Umland von München. Jetzt aber nur noch 10% bekomme wie einer im Münchner Umland. Die Poltiker die solche Aussagen machen, würden ganz anders handeln wenn es ihre eigene Existenz betreffen würde. Aber diese Herren haben ausgesorgt. Karriere in München, billig wohnen und leben in Franken.

Muss es erst so aussehen bei uns bis man aufwacht?

 

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342. Steigerwald – das „Grüne Herz Frankens“

Samstag, 20. Mai 2017 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Liebe Besucher,
dieses Thema hat mich sofort angesprochen, weil mein Großvater in diesem wunderschönen Landstrich groß geworden ist, und in meiner Jugendzeit darum während des Jahres mehrmals Besuche auf dem Terminkalender standen. Es war für mich deshalb auch keine Frage diese Petition zu unterschreiben, weil es der Region Franken gegenüber den Speckgürtel München und Oberbayern ein kleines Stück hilft vom großen Verteilungskuchen etwas abzubekommen.
Ich bedanke mich bei meinen fränkischen Kollegen vom Fränkischen Bund für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Berichtes.
Überzeugen Sie sich selbst von diesem landschaftlichen Juwel bei einer Wanderung durch diese herrliche Landschaft.

 


Steigerwald bei Ebrach

Petition unterschreiben


Stollburg im Handthal

Der Steigerwald – das „Grüne Herz Frankens“ – ist einzigartig. Schon beim Betreten des Ebracher Forsts wird das denen klar, die sich auf den Weg gemacht haben, den nördlichen Steigerwald im Rahmen einer „Grünen Exkursion in den Steigerwald“ zu erkunden. Neben Politikern und Aktivisten hatten sich am 6. März 2017 mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden, darunter Joachim Kalb und ich vom Fränkischen Bund.

 

„Der Steigerwald braucht eine faire Chance in der Diskussion um einen dritten Nationalpark in Bayern. Der Schutz der dortigen Buchenwälder muss ganz weit vorne stehen“, betonte Dr. Magerl, als er zusammen mit Ebrachs erstem Bürgermeister Max-Dieter Schneider die Exkursion im Rathaus eröffnete. Für den, seine Kommune und nicht nur die sei ein Nationalpark im Steigerwald von großer Bedeutung. „Es ist ja klar, dass ein dritter Nationalpark in Bayern kommen soll. Ich möchte dafür sorgen, dass der zu uns kommt“, erklärte das Marktoberhaupt, ehe die Gruppe in den Ebracher Forst aufbrach, um sich dort unter der fachkundigen Führung des ehemaligen Forstamtsdirektors Dr. Georg Sperber ein Bild von der Situation zu machen.

Schnell kristallisierte sich heraus: Ohne den Schutz der teilweise 300 Jahre alten Buchenbestände im Steigerwald, die europaweit ihresgleichen suchen, wird diese Region unweigerlich nicht nur um ein Wahrzeichen ärmer. Bei weiterer Bewirtschaftung – so wie derzeit von München aus zentralistisch organisiert – droht der einzigartige Baumbestand für immer verlorenzugehen. „Keine andere Baumart wurde so sehr zurückgedrängt wie die Buche“, erläuterte Referent Dr. Sperber, „mittlerweile sind Fichten und Kiefern die häufigsten Baumarten bei uns und die gehören nicht wirklich hierher.“ Zudem, so führt der Forstmann aus, könne man auch nicht immer von südamerikanischen Ländern fordern, dass sie ihre Regenwald-Bestände schützen, „auch bei uns muss etwas passieren. Auch wir müssen unser Naturerbe schützen.“
Und das ist im Steigerwald ein ganz Besonderes: Im Vergleich zum Spessart, der ebenfalls als Nationalpark-Kandidat gehandelt wird, zeichnet sich er sich durch seine besonders schützenswerten natürlichen Waldgesellschaften und seine bunte Geologie aus. „Die große Bandbreite, die von Sandböden bis hin zu schweren Tonböden reicht, macht das Ganze außergewöhnlich wertvoll“, so Sperber weiter.
„Deshalb werden wir auch weiterhin entschlossen für einen Nationalpark im Steigerwald kämpfen. Entgegen der Befürchtungen der Nationalpark-Gegner wird die Ausweisung der Waldflächen einen spürbaren Aufwind durch die Region wehen lassen“, führte Dr. Magerl von den Grünen aus. Die Exkursion habe gezeigt, wie wertvoll dieses Gebiet ist. Auch die Ausführungen von Dr. Sperber hätten verdeutlicht, dass der Steigerwald im Naturschutz europäische Bedeutung hat, weshalb er bei der Suche nach einem weiteren Nationalpark unbedingt berücksichtigt werden sollte.
Dr. Magerl weiter: „Ein Nationalpark schafft auf jeden Fall sichere Arbeitsplätze. Es ist also völlig falsch, zu sagen, es würden Arbeitsplätze vernichtet. Letztendlich ist es ein kleiner Ausschnitt der Staatswälder, die für einen Nationalpark in Frage kommen. Es bleibt auf jeden Fall genügend Holz für beispielsweise die Sägeindustrie und für alle, die dort vom Wald leben.“
Die Veranstaltung ging im Hotel Klosterbräu in Ebrach bei einem gepflegten fränkischen Mahl zu Ende, wobei weitere Engagierte Gelegenheit hatten, sich und ihre Aktivitäten für den Nationalpark Steigerwald vorzustellen.

Interessant in diesem Zusammenhang folgende Abstimmung (Zitat aus: Ebrach.inFranken.de)

Bayern sucht einen dritten Nationalpark. Ausgerechnet der Steigerwald soll im Auswahlverfahren der Staatsregierung keine Rolle mehr spielen. Wie denken Sie darüber? (Ergebnis)
Gesamt 479 Stimmen
83,30% – Es wäre sträfliches Politikversagen, die Chancen unserer Region auf einen solchen Titel zu verspielen. Der Steigerwald soll dritter Nationalpark und Weltnaturerbe in Bayern werden.
16,08% – Ich bin gegen einen Nationalpark im Steigerwald. Die Politiker tun gut daran, den Steigerwald so zu belassen wie er ist. Ein Nationalpark bringt nur Probleme.
0,62% – Mir egal.

 

Nicht nur wegen dieser Abstimmung sollte sich unser „Fränkischer Bund“ deutlicher für einen Nationalpark Steigerwald positionieren. Siehe auch: https://www.pro-nationalpark-steigerwald.de/

 

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334. Münchner Beamte weigern sich umzuziehen

Mittwoch, 21. Dezember 2016 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

bisher war ich immer der Meinung, dass Beamte das auszuführen haben was Ihnen Ihr Dienstherr befiehlt. In Oberbayern scheint es aber nicht zu gelten.

Am Beispiel Gesundheitsministerium wird einmal mehr als deutlich, dass der “Münchner Wasserkopf” schaltet und waltet wie er will. Bereits vor mehr als 35 Jahren wurde von Franken eine Beendigung der „Vorherrschaft Münchens“ und seiner „machthungrigen Ministerialbürokratie“  gefordert. Doch der Vollzug des 1980 gefassten Landtagsbeschlusse, Staatsbehörden aus dem Münchner Raum in die strukturschwachen Grenzlandgebiete zu verlegen, ist auf heftigsten Widerstand gestoßen. Die im Raum München arbeitenden 75 000 Staatsbediensteten weigerten sich, in das Grenzland zu ziehen.

Vielen Menschen in Franken ist es ja nicht einmal bekannt, dass sich dieser Machtapparat inzwischen auf fast 100.000 hochbezahlte Beamte vergrößert hat. Man kann sich ganz schnell ausrechnen, was allein diese 100.000 hochbezahlten Beamten für einen Wirtschaftsfaktor in München darstellen.

Das Beispiel Gesundheitsministerium zeigt nun erneut, dass die Zentralisten in München eine Dezentralisierung ablehnen und der absolutische Geist Montgelas in München immer noch vorherrsche und regiere.

Mehr will ich dazu nicht sagen, außer, dass die fränkischen Wähler 2018 einmal daran denken sollten, dass es seit 2009 eine fränkische Partei “Die Franken” gibt, die sich für fränkische Belange einsetzt.

M.T.

Partei-f.Franken-Logo

Logo der Partei

 

Ich bedanke mich bei Andreas Brandl (stellv. Vorsitzender MFR / AK-Leiter „Neue Medien“) für die Genehmigung diesen Beitrag hier veröffentlichen zu dürfen.

„Die Franken“ kritisieren Münchener Beamte für ihre Verweigerungshaltung nach Nürnberg umzuziehen

 

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Nürnberg – Die Partei für Franken übt scharfe Kritik an den Mitarbeitern des Bayerischen Gesundheitsministeriums und deren Verweigerungshaltung nach Nürnberg umzuziehen. Während seit Jahrzehnten unzählige fränkische Polizisten und Lehrer nach Oberbayern zwangsversetzt werden, äußern sich die Münchener Beamten des Gesundheitsministeriums negativ über einen Umzug nach Nürnberg.

Für Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfränkischer Bezirksrat der Partei für Franken – Die Franken zeigen die Reaktionen der Mitarbeiter des Bayerischen Gesundheitsministeriums über die geplante Verlagerung des Ministeriums von München nach Nürnberg „eine gewisse Arroganz gegenüber Franken.“ In einer geheimen Abstimmung hatten sich über 90% der teilnehmenden Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums gegen den Umzug nach Nürnberg ausgesprochen. Gattenlöhner findet es unverständlich, wenn den Mitarbeitern seitens des Ministeriums nun versichert wird, dass niemand gegen seinen Willen nach Nürnberg versetzt wird. „Hier wird wieder mit zweierlei Maß gemessen“, ärgert sich der Parteichef aus Roth.

Während seit Jahrzehnten fränkische Lehrer und Polizisten nach München und Oberbayern „zwangsversetzt“ werden, so Gattenlöhner weiter, tue man in München jetzt alles, um den Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums ihren Wunsch nachzugeben, nicht nach Nürnberg umziehen zu müssen. „Nürnberg ist wie München eine Metropolregion und es ist den Beamten des Gesundheitsministeriums durchaus zuzumuten, in Nürnberg zu arbeiten. Wenn es den Münchener Beamten nicht passe, können sie sich ja in München einen anderen Job suchen. Wir haben in Franken jedenfalls genügend schlaue Köpfe, die gerne im Gesundheitsministerium in Nürnberg arbeiten würden.“

Autor: Andreas Brandl

Partei “Die Franken

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328. Umfassende Beschwerde beim BR Intendanten!

Mittwoch, 3. August 2016 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

was seit Jahren immer wieder beanstandet und auch schon mehrfach bewiesen wurde, ist jetzt durch die neue Beschwerde des Fränkischen Bundes e.V. noch einmal klar und deutlich bewiesen worden. Der Oberbayern Sender BR vermeidet wo es geht eine ausreichend und faire Berichterstattung von Franken.

Die Reaktion vom Pressesprecher des Besatzungs Senders auf die eingereichte Beschwerde und die Pressemitteilungen sind einfach nur noch peinlich, dreist oder wie wir Franken sagen pelzig. Wenn ein öffentlich rechtlicher Sender sich in einer solchen Weise äußert dann sagt dies alles aus und bestätigt was Insider seit Jahren wissen.

Jetzt aber ist es an der Zeit, dass auch die fränkische Bevölkerung über diese Missstände aufgeklärt wird und die Tatsachen erfahren. Wie dieser Sender arbeitet will ich Ihnen an einen Beispiel zeigen, dass am Tag der Franken in Hof 2016 statt gefunden hat und auch schon viele Jahre vorher bei ähnlichen Anlässen.

München lügt 1

Das brauchen wir in Franken nicht mehr

Der „oberbayerische“ Rundfunk, genauer das Studio Franken aus Nürnberg, stand neben dem Informationsstand des Fränkischen Bundes e.V. Das Team des BR hat die ganze Straße jeden Stand rechts und links aufgenommen und ist vor unserem Stand rechtwinkelig abgebogen und auf die linke Seite gewechselt. In der Frankenpost von heute werden Mitarbeiter des BR allerdings zitiert, dass sie auch hinter unserem Anliegen stehen. Trotz der ausdrücklichen Aufforderung der Stadt Hof, alles in rotweiß zu halten, war der BR der einzige weiß-blaue Klecks in Hof. Im Gegensatz zum letzten Jahr in Erlangen muss man Hof außerordentlich loben für die gute Organisation und die vielen Frankenfahnen. Toll, ein großes Dankeschön! Oberfranken-TV war an unserem Stand und hat einiges gefilmt. Wenn was kommt, dann diese Woche.

Dies ist ein Beispiel von vielen. So arbeitet ein öffentlich rechtlicher Sender der die Aufgabe hat die Berichterstattung gerecht für alle Bezirke in Bayern darzustellen.

Man kann hier alle Franken einfach nochmal ermuntern sich fränkischen Sendereinrichtungen zu zuwenden. Diese sind auf Franken ausgerichtet und informieren sehr gut. Auf jeden Fall werden Sie dann über Ihre Heimat kompetent und sachlich informiert und können die Nachrichten aus dem Speckgürtel Oberbayern ignorieren. So wie bereits bei unseren Lebensmitteln sollen wir es auch bei den Medienangebot übernehmen. Regional, kostbar und sehr gut.

Interessant ist es doch, dass sich auch Medien außerhalb des hochgelobten Bayernlandes für die “Zustände” interessieren.

BR-Beweis zu Frankens Benachteiligung erbracht!_Bildzeitung

Fränkischer Tag

Frankenpost.de

 

Beachten Sie bitte die Reaktion des BR-Sprechers!

Selbst wenn es stimmen würde, was er behauptet, so würde dies den fränkischen Anteil von 0,97% auf etwa 3% steigern. Es stimmt aber nicht und seine Argumentation erinnert mich stark an andere absurde Diskussionen, die gegenwärtig in der Welt laufen.

J. Kalb

 

BR_web_R_K_by_Peter von Bechen_pixelio.de

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Presseerklärung vom 1.8.2016 bezüglich unserer umfassenden, durch Unterschriften gestützte Beschwerde beim Intendanten des Bayerischen Rundfunks.

 

Der Fränkische Bund e.V. hat am 22.7.2016 eine umfassende, durch Unterschriften gestützte Beschwerde eingereicht, deren Eingang am 25.7.bestätigt wurde.

Warum beschweren wir uns?
Weil gemäß Art. 4 (1) Bayerischen Rundfunkgesetzes die Sendungen des Bayerischen Rundfunks der Bildung, Unterrichtung und Unterhaltung dienen sollen. Sie sollen von demokratischer Gesinnung, von kulturellem Verantwortungsbewusstsein, von Menschlichkeit und Objektivität getragen sein und der Eigenart Bayerns gerecht werden. Der Bayerische Rundfunk hat den Rundfunkteilnehmern einen objektiven und umfassenden Überblick über das bayerische Geschehen in allen Lebensbereichen zu geben.
Gegen dieses Gebot verstößt der Bayerische Rundfunk fortgesetzt, soweit es die Produktion und Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund angeht.
Bei dem „Bundesland Bayern“ handelt es sich mit mehr als 70.000 Quadratkilometer Fläche um das mit Abstand größte deutsche Flächenland. Es wird neben Bayern im Süden u.a. von Franken im Norden bewohnt, die ihre stammesmäßige Eigenart bewahrt haben und etwa ein Drittel der Bevölkerung des Bundeslandes ausmachen.
Eine bundesweite Darstellung der Verhältnisse im „Bundesland Bayern“ wird durch das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks zum Großteil durch die Produktion und die Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund erreicht. Wäre diese Darstellung entsprechend dem gesetzlichen Gebot objektiv, von kulturellem Verantwortungsbewusstsein getragen und würde sie der Eigenart Bayerns gerecht werden, müsste neben der Darstellung des Lebens und der Landschaften in Bayern etwa zu einem Drittel auch das Leben und die Landschaften in Franken dargestellt werden.

Diesem Gebot kommt der Bayerische Rundfunk tatsächlich nicht annähernd nach.
Nachweis:
Hierzu finden Sie in der Anlage Nachweis! 22.7.16 eine Aufstellung zu den jeweiligen Sendezeiten vom 11.03.2015 bis 11.03.2016. Danach beläuft sich der Sendezeitanteil der Spielfilme und Spielserien mit eindeutig regionalem Bezug hinsichtlich der Region Franken im „Bundesland Bayern“ auf lediglich 0,97 %. Dies, obwohl im Hinblick auf den Bevölkerungsanteil eine Quote von 33 % geboten wäre, um die Verhältnisse im Bundesland richtig darzustellen.
Aufforderung an den Bayerischen Rundfunk:
Der Fränkische Bund e.V. fordert zusammen mit den Unterzeichnern den Bayerischen Rundfunk dazu auf, zukünftig dafür Sorge zu tragen, dass fränkische Landschaften, die hier ansässigen Menschen und ihre Lebensart bei der Sendung von Spielfilmen und Spielserien mit regionalem Hintergrund durch den Bayerischen Rundfunk entsprechend dem fränkischen Bevölkerungsanteil dargestellt werden.
Bei der Produktion sind fränkische Kulturschaffende, also z.B. Autoren, Schauspieler, Regisseure usw. und ebenso entsprechende Produktionsfirmen angemessen zu berücksichtigen. Besonderen Wert legen wir darauf, dass in den Beiträgen unsere fränkischen Dialekte im angemessenen Umfang zum Tragen kommen.
Zur Unterstützung unserer Forderung haben wir 1452 Unterschriften von Bürgern, die unsere Auffassung teilen, beigefügt.

Autor: Manfred Hofmann Rechtsanwalt

Thema: Fakten - Fakten - ... !!! | Ein Kommentar