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323. Es gibt nach wie vor viel für den Fränkischen Bund zu tun

Sonntag, 6. Dezember 2015 | Autor:

Frankenlied

 

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Es gibt nach wie vor viel für uns zu tun
Ein Kommentar aus fränkischer Sicht von Joachim Kalb

 

Eine ganze Menge Themen gab es in der letzten Zeit, die uns vom Fränkischen Bund e.V. herausforderten. Nun, sei es durch Leserbriefe, Presseerklärungen oder Interviews, es gab kein Thema Franken betreffend, bei dem wir nicht mitmischten.

So bewegte im Herbst letzten Jahres die Volksabstimmung in Schottland die europäischen Gemüter. Das bot uns die Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, dass auch noch nach 300 Jahren eine Bevölkerung eine „Zwangsehe“ auflösen kann, wenn die Zentralregierung zu arrogant daherkommt und den Partner übervorteilt. Nur mit außergewöhnlichen Zugeständnissen in letzter Minute konnten die Schotten bei Großbritannien gehalten werden.

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Nun haben wir Franken den Vorteil (ausgenommen von Teilen der CSU) dass wir Deutschland nicht verlassen wollen, sondern völlig legitim nach unserem Grundgesetz (Art. 29) ein starkes deutsches Bundesland mit 5 Mio. Einwohnern bilden können. Dieses wäre wirtschaftlich stärker als Schottland und viele europäische Staaten. Trotz vieler hochkarätiger Wortmeldungen zu diesem großen Thema hat – mit Ausnahme der Fränkische Tag Gruppe – der Großteil der fränkischen Presse eine dpa-Meldung aus München übernommen. Hier wurde wieder zum x-ten Male das Wort „Separatismus“ völlig falsch interpretiert und mit einem „Gebräu“ aus geschichtlichen Fehlinterpretationen und „aufgesetzter folkloristischer Lustigkeit“ abgewürgt. Schade!

Mit dem ZDF-Dreiteiler Tannbach wurde auch für den weniger selbstbewussten Bewohner der Kulturregion Franken die Grenze der Unerträglichkeit nachhaltig überschritten. Kein Medium (außer BR) konnte sich der Schockdiskussion darüber entziehen, als der DDR-Grenzer im Seppldialekt (Pfierti!) im fränkischen Mödlareuth daherkam. Zudem wurde aus den niveaulosen Standartantworten, die uns das ZDF aufgrund zahlloser Protestbriefe zukommen lies, sehr deutlich, wie stark der Sender durch die mir-san-mir Ideologien aus München infiltriert ist.

2015 2 Uehlfeld FB-MGV (6)

Nach unserer Mitgliederversammlung wurde unser Vorsitzender Wolfgang Hoderlein von Teilen der Presse mit großen Interviews begrüßt, wobei ebenfalls die extreme Schieflage beim BR thematisiert wurde.
Nachweislich spielen nahezu alle Unterhaltungssendungen im weitesten Sinne im BR-Fernsehen vor oberbayerischer Kulisse. Der große Medienrummel über den ersten fränkischen „Dadord“ (bei 94 aus Oberbayern) ändert daran auch nichts. Es war deshalb nur folgerichtig, dass unser Manfred Hofmann eine Klage erwog, was wiederum bei den Medien (SZ, Bild FT, MP.) ein großes Echo auslöste und Zuschriften auf sehr hohem Niveau zur Folge hatte. Dass dabei einige Journalisten peinlich darauf achteten, dass der Name Fränkischer Bund e.V. nicht erschien, ist zweitrangig.

Bierdeckel-Kaiserdom

Wenn es in Deutschland um das Bier geht, horchen alle auf. So auch, als der FB mit Wolfgang Hoderlein medienwirksam darauf aufmerksam machte, dass ein Reinheitsgebot aus Franken, sprich aus Bamberg, um schlappe 27 Jahre älter ist als das sog. bayerische aus Ingolstadt. Das löste ein Erdbeben im Haus der Bayerischen Geschichte aus und die schönen teueren Vorbereitungen für die 500 Jahrfeiern die( wie auch anders) München in den Mittelpunkt stellten, wanderten in die Tonne. So stand es allerdings nicht in der Zeitung, war aber so.

Das nächste große Thema, nämlich TTIP und seine verheerenden Folgen für unsere fränkische Kulturregion, steht uns bereits ins Haus. Beteiligen auch Sie sich an den Diskussionen, denn es geht um nichts Geringeres als unseren fränkischen Lebensraum.

Auf-Bayern-stolz-nein-danke..

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322. Fränkischer Bund feiert 25 jähriges Jubiläum

Dienstag, 1. Dezember 2015 | Autor:

Frankenlied

 

2015 11. 28. 25 J. FB Roppelt Hallerndorf J.Kalb W.Hoderlein Fo P.Purrucker

Lieber Blog Besucher,

mir wurde bei dieser Feier wieder einmal eines ganz bewusst, echte Franken lassen sich auch durch ein kurzes Schneeintermezzo nicht davon abhalten, Ihr 25 jähriges   Vereinsjubiläum zu feiern.

2015 11 2825 j. FB.Roppelt Hallerndorf Begr.Stellvertr.Landrätin Forchheim Fo.J

Stellvertretende Landrätin Fr.Kraus mit 1.Vors. Wolfgang Hoderlein

Bericht von Joachim Kalb

Wahrscheinlich wären mehr gekommen, wenn sie nicht das heftige Schneetreiben am Samstagmorgen und die geschlossene Schneedecke abgehalten hätte. Man weiß es nicht. Es ist halt November, auch wenn vor einer Woche noch August war.
Wolfgang Hoderlein konnte außer den Mitgliedern des FB in Stiebarlimbach im Aischgrund die stellvertretende Landrätin von Forchheim Frau Rosi Kraus begrüßen, die vor allem auf unser gemeinsames Anliegen Bezug nahm, für Waren (Lebensmittel) aus der Heimatregion Franken zu werben.

Peter Purrucker und Joachim Kalb als Akteure der 1. Stunde im Fränkischen Bund trugen die Vereinsgeschichte anschaulich vor. Eine Geschichte von Ausdauer, Zähigkeit, Sachverstand und vom Bohren dicker Bretter.

Die musikalische Begleitung von unserem Franken-Sima (Philipp Simon Goletz) aus „Unterstanich“ mit fränkischer Musik, die kaum fränkischer sein kann, löste zwischenzeitlich wahre Begeisterungsstürme aus.

 

Franken – Sima

Am Nachmittag gab es noch den Vortrag von Manfred Hofmann zum Thema Bundesland Franken mit der Kernthese: Es stimmt einfach nicht, was man uns weismachen will, dass übergroße Einheiten, also Flächenstaaten wie Bayern, besser funktionieren und weniger kostenaufwändig sind als Einheiten in der Größenordnung von 5 Mio. Einwohnern (z.B. Franken).

Martin Truckenbrodt stellte schließlich die Kulturregion Franken vor, ein sehr erfolgversprechender Begriff, der auch den Fränkischen Bund e.V. zukünftig leiten wird.

Dass alle Beteiligten vom Wirt der Brauerei Roppelt über die Musik bis zu den Referenten Mitglieder im Fränkischen Bund e.V. sind, zeigt, dass unser Verein lebt und gut funktioniert und sich weiter in der Landespolitik auf seine Weise nachhaltig Respekt verschaffen wird.

Frankenlied am Schluß mit Inbrunst gesungen

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Der Fränkische Tag berichtete

Eine schöne, kleine, angenehme Familienfeier!

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321. Bierjubiläumsjahr 2016 wird Sympathien für Franken und seine Biere auslösen

Donnerstag, 26. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

haben Sie es auch schon bemerkt, wie in Oberbayern für das Jubiläum 500 Jahre Reinheitsgebot getrommelt wird. Franken hat diese Zahl schon vor 26 Jahren bzw. im Jahr 2016, vor 527 Jahren erreicht, aber kein Aufsehen gemacht. Grund: Man weiß, dass das beste Bier und die größte Brauereidichte in Franken kommt. Das Bayern dieses fränkische Jubiläum ignoriert hat, ist uns schon egal, denn Franken ist kein Teil von Bayern und wird es auch nie werden. Die Zeit wird kommen, wo es auch der letzte Bajuware einsehen wird – Franken sind keine Baiern – und werden es nie werden.

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Von Wolfgang Hoderlein

Wir wissen es, klar doch, und wir sind als FB ja auch schon mehrfach darauf eingegangen: 2016 feiert das Bayernkartell (das heißt Staatsregierung via Haus der Bayerischen Geschichte, in München ansässige Bayernbierlobby, das von fränkischen Leuten drittelfinanzierte oberbayerische Fern-sehen, BR genannt), sie alle inszenieren also 500 Jahre bairisches (bayerisches) Reinheitsgebot.

Das älteste Lebensmittelgesetz Deutschlands, werden sie sagen (…”der Welt, der Welt” wird der CSU-PR-Chef in gewohnter Weise nach oben korrigieren, wenn sie ihm in gewohnter Weise die Texte zur Genehmigung vorlegen).Wir haben als FB mit Erfolg interveniert, sobald wir von der geplanten Landesausstellung erfuhren.

Die Landesordnung von 1516 der Bayernherzöge Wilhelm IV und Ludwig X hatte Gültigkeit für das Herzogtum Bayern (alles andere als vergleichbar mit dem Territorium des heutigen Freistaats Bayern, was aber suggeriert werden soll) und wurde erst später von anderen übernommen und dadurch in seinem Geltungsbereich erweitert. Davor aber, also vor 1516, und ebenso territorial begrenzt, gab es vergleichbare “Reinheitsgebote”. Wir haben uns, uns, weil΄s besonders viel Spaß machte, das “Bamberger Reinheits-gebot von 1489” (siehe Abdruck unter diesem Text) hergenommen und gesagt, dass die Sache mit dem “ältesten” und so dann doch einer gewissen Wahrheitserweiterung, speziell einer fränkischen, bedarf.

Reinheitsgebot-1

Und siehe da: Wie wir aus guter Quelle erfahren haben, hat das Haus der Bayerischen Geschichte den bisherigen Darstellungen seiner Landesausstellung jetzt auch Erwähnungen anderer Reinheitsgebote, auch älterer, auch fränkischer, hinzugefügt. Wissen tun wir das natürlich nicht, nur “gesteckt” hat man es uns. Na also, geht doch.

Ich denke, wir als Fränkischer Bund sollten die große Aufmerksamkeit für das Thema “Bier im Jahre 2016” nutzen, um auf die riesige Vielfalt und die alte Tradition in Sachen Bier in Franken hinzuweisen. Vielleicht können wir die kleinen Privatbrauereien gewinnen, um auf unsere Weise eine Ergänzung der offiziellen Landesausstellung zu initiieren. Ein “Tag des fränkischen Reinheitsgebotes” ist ebenso denkbar wie ein “Tag (oder Fest) der fränkischen Biervielfalt”. Und wir können auf der FB-Homepage ein “Fränkisches Bierforum” einrichten: Infos, Fotos, Geschichte und Geschichten und Tipps (sorry Dibbs) aller Art rund um das fränkische Bier. So a Art Wikipedia für Bier und Franken. Copyright nicht by Prof. Dr. Soundso, sondern bei “die Leut΄ aus Franken”.

Da freuen die sich von der Bayernlobby dann ganz arch über die Sammlung von Jubiläumsergänzungswahrheit mittels gesammelter fränkischer Volksweisheit. Des könnt recht schö werrn!

Bierdeckel-Kaiserdom

Schlußbemerkung:

Ich würde mir wünschen, dass die fränkischen Brauer sich endlich einmal zu Ihrer fränkischen Identität bekennen, das heißt, wir sind Franken und verkaufen unser Bier den Franken, und darum etikettieren wir es auch als fränkische Bier mit dem fränkischen Rechen und dem fränkischen Reinheitsgebot. Das wäre dann mal ein Bekenntnis an die Heimat.

Auf-Bayern-stolz-nein-danke..

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320. Fränkischer Hirschhornknopfträger – Steffen Vogel

Donnerstag, 26. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

als ich den Zeitungsbeitrag über Steffen Vogel las, musste ich mich seltsamerweise gar nicht wie üblich ärgern, sondern es kam eine Portion Mitleid mit Herrn Vogel auf. Die Frage die man sich stellen kann, was treibt einen fränkischen Abgeordneten dazu sich so gegen Franken seine Heimt zu positionieren. Diese Frage hat mir Herr Klaus Schmitt in seiner Stellungnahme “Standpunkt” klar beantwortet. Dieser Beitrag ist populistisch und unseriös. Punkt. Joachim Kalb vom Fränkischen Bund hat es klar und deutlich in seinem Leserbrief zusammen gefasst. Eine Bemerkung von mir dazu – solche Volksvertreter für Franken brauchen wir in München nicht.

Den fränkischen Wähler möchte ich daran erinnern, dass es seit 2009 eine fränkische Partei “Die Franken” gibt, und die kann man bei der nächsten Wahl wieder wählen, obwohl dieser Partei schon 6 Monate nach ihrer Gründung das Ende von fränkischen CSU Politikern angekündigt wurde, und man die Mitglieder dieser Partei als Separatisten betitelt hat.

Frage: Was ist dann Herr Vogel?

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Leserbrief von Joachim Kalb

Von Schottland lernen Herr Steffen Vogel „Fränkischer Hirschhornknopfträger „!

Schlappe 300 Jahre haben sich die Schotten von der englisch dominierten, oft arroganten Zentralregierung in London zu viel gefallen lassen. Nun ist ihr völlig demokratisch legitimierter Befreiungsversuch gescheitert – aber nur knapp!

Trotzdem haben sie mit ihrer friedlichen Revolution mehr erreicht als mit vielen blutigen Auseinandersetzungen vorher. Gewaltige Zugeständnisse haben sie im Vorfeld der Auseinandersetzung London abgerungen.

Wir Franken und Altbayern können daraus viel lernen.

So sollten wir Einwohner der Kulturregion Franken bei unserer traditionsgemäß von Altbayern dominierten „Maut-Elterngeld-Orban-Regierung unterhalb des Weißwurst-Äquators viel energischer eine gerechte Verteilung und Behandlung in allen Landesteilen und Lebensbereichen durchsetzen. Altbayerischer Separatismus, nämlich der Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik – wie er von der nicht ernst zu nehmenden Bayernpartei, aber auch von Teilen der ernst zu nehmenden CSU (Scharnagl,Vogel,Pfister und Co.) angedacht wird – führt für unsere „mir- san- mir– Kini- Fraktion“ sicher ins Desaster.

Wir Franken waren 300 Jahre im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation der Reichskreis Nr. 1 und werden einen Teufel tun, uns aus Deutschland zu verabschieden, um noch mehr dem „Seppl-Kulturimperialismus“ (siehe nicht nur „Oktoberfest“ und BR) ausgeliefert zu sein.

Sollte das altbayerische „Separatisten-Szenario“ etwa aufgrund des anstehenden Endes des Bundesfinanzausgleiches oder gar durch Ausscheiden der CSU aus der Groko wegen ihrer „Rumpelstilzchen-Politik“ wieder auf die Agenda kommen, dann hieße das für Franken Alarmstufe 1. Völlig legitim und demokratisch könnte dann aus der Kulturregion Franken (also einschließlich seiner thüringischen und württembergischen Teile) gemäß Art. 29 des Grundgesetzes ein starkes deutsches Bundesland mit 5 Millionen Einwohner werden und wäre damit wirtschaftlich stärker als Schottland. Eine großartige Alternative, oder?
200 Jahre Franken unter Bayern sind genug !

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319. Oberbayern flüchten nach Franken

Donnerstag, 12. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

das was ich schon lange geahnt habe ist nun wirklich eingetreten. Menschen aus Oberbayern die Qualität beim Essen und Trinken suchen, flüchten in ihrer freien Zeit ins Paradies nach Franken.

Schäuferla, Klöß und ein Kellerbier

Ich danke Herr Angerstein vom Fränkischen Tag, dass ich diesen Beweis hier einmal so deutlich präsentieren darf. Wundern muss man sich ja nicht, dass der Oberbayern nach Franken flüchtet wenn man sich an die Lebensmittelskandale der letzten Jahre in Oberbayern erinnert. Der letzte Skandal mit Bayern – Ei war ja auch nicht ohne.

Lesen Sie einfach einmal selbst diese wahre und aufschlussreiche Geschichte.

Quelle FT –  Autor Klaus Angerstein

…..Auszeit in Franken

Der Michel, ein gebürtiger Oberbayern, wohnt in Ammerseenähe und ist ein großer Freund der bayerischen Bierkultur. Mit mittlerweile 57 Jahren hat er in den letzten Jahrzehnten allerdings erfahren müssen, dass es mit der Tradition rund ums Bier und den dazugehörigen Brauereien in seiner oberbayerischen Heimat nicht mehr weit her ist. Sagt er selbst, nicht etwa ein Franke. Industriebiere seien unaufhaltsam auf dem Vormarsch, und in den wenigen kleineren Brauereigaststätten, die es noch gebe, tummle sich die Schickeria. Da gehöre er einfach nicht hin, gesteht er im Gespräch. Erst recht nicht, wenn er Probleme und Stress hat und einfach abschalten will. Dann muss er “aussi” aus der Tretmühle – sagt er, und fährt ins FRänkische. Weil er sich im Gnag eines Bamberger Brauereigasthofs wesentlich wohler fühlt als im oberbayerischen Schickmicki – Ambiente. Am Freitag reist er an, am Sonntag kehrt er runderneuert nach Hause zurück. Gestärkt von Lagerbier und Schäuferla und ungezwungener fränkischer Geselligkeit. Der Oberbayer, er blüht im Gesprächsverlauf regelrecht auf. Wir registrieren beim Abschied einen strahlenden, gut erholten Michael. Der verspricht, bald wieder zu kommen. Was einen Nachbarn zu der Bemerkung verleitet: “Sie sind schon arme Hund, die Oberbayern”.

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       Fränkischer Bierkeller

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             Fränkische Brotzeit

Als ich vom Schicksal des armen Oberbayern gelesen habe, hat mich eine Frage trotzdem nicht losgelassen. Was ist, wenn der Michel jetzt in Oberbayern diesen Geheimtipp weiter gibt? Dann haben wir mit Sicherheit ein neues Flüchtlingsproblem. Eine Lösung wäre dann der Asylantrag für die Oberbayern die nach Franken einreisen. Aber nur für die, die sich dann auch tatsächlich integrieren wollen und Franken unterstützen und nicht ausbeuten.

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318. Seit über 200 Jahren wird Franken ausgeraubt – nun der Steigerwald

Freitag, 6. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

fast jeder Franke hat in den letzen Jahren schon die neuen Angriffe aus München mitbekommen. Nachdem man vor 200 Jahren die fränkischen Kunstschätze in Franken geraubt hat und nach München geschafft hat, beginnt man nun ein Weltkulturerbestück, nämlich den STEIGERWALD abzubauen und die Kasse der Bayerischen Staatsforsten zu füllen. Man fragt sich bei solchen Vorgänger immer und immer wieder, wie lange noch lässt sich die fränkische Bevölkerung einen solchen Raubbau gefallen.

Das Ganze ist aber nur möglich, weil fränkische Volksvertreter nicht die Interessen Frankens vertreten, sondern Ihre eigene Karriere im Sinn haben. Es ist an der Zeit, dass die fränkischen Bürger bei der nächsten Wahl einmal überlegen sollten, wer Ihre Interessen besser vertreten kann. Ein oberbayerische Staatspartei oder eine rein fränkische Partei, wie die Partei für Franken: Die Franken.

Steigerwald 1

Lesen und urteilen Sie selbst was man mit uns Franken alles so treibt.

Der aktuelle Kampf um den Steigerwald

 

– ein weiteres Lehrstück darüber, was Oberbayern eigentlich nichts angehen sollte

 

 

Der Steigerwald ist unserem Mitglied Manuel Ketz ein Herzensanliegen. Er sandte uns folgendes Schreiben:

In Franken gibt es noch etwas Einzigartiges, was es sonst in Bayern nirgends auch nur annähernd in dieser Form gibt! Einen der besten, naturnahen Buchenwälder in ganz Europa! Einen Wald, der das Zeug zum UNESCO-Weltnaturerbe hat! Was im „Jahr des Waldschutzes“ nach einer klaren Angelegenheit für einen Nationalpark und damit Bayerns erstes Weltnaturerbe klingt, hat nur einen Haken:

Diese Bäume stehen nicht in Altbayern!

Ebracher_Forst_Naturwaldreservat H.Janericloebe Wikipedia

Schnell war von staatlicher Seite aus beschlossen, dass man die jahrhundertealten Buchen lieber via Waldraub in Franken d.Altbaiern, da dieses so nicht wie bei einem Nationalpark in der Region bleiben muss, sondern direkt nach München in den Landeshaushalt fließt!

Die Schmach, dass Bayerns feinstes Stück Wald, Natur auf allerhöchstem Niveau, im nicht wirklich geschätzten Franken und nicht in Oberbayern oder Schwaben steht, galt es natürlich mit aller Macht zu verhindern!

Schnell war man mit einer Medienkampagne zur Hand, die von heute auf morgen behauptete, die Bürger des Steigerwaldes seien alle gegen einen Nationalpark und von einem totalem Nutzungs- und Betretungsverbot, ja gar von Enteignung war die Rede!

Es musste mit aller Macht verhindert werden, dass sich die Bürger des Steigerwaldes des Potentials ihrer Region bewusst werden! Haltlose Horrorszenarien, wie die totale Vernichtung des Waldes durch Borkenkäfer, wenn der Wald nicht durch die alles rettenden Bayrischen Staatsforsten bewirtschaftet wird oder Massenarbeitslosigkeit, weil ja die Forstarbeiter vor Ort alle arbeitslos würden, wurden verbreitet.

Und sofort war ein „Bürgerverein“ zur Hand, der schon in seinem Namen, die egozentrischen Besitzansprüche der Urheber verdeutlichte: „Unser Steigerwald“.

Der Vorsitzende dieses Vereines ist ein Herr Eck, der ein williger Vollstrecker aller Befehle aus München ist. Er ist Betroffener in der Verwandtenaffäre, der Verwandte ersten Grades auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigte (und das trotz eines Verdienstes von rund 240 000€ im Jahr, als Staatsinnensekretär) und bei vielen verrufen, da er ein monströses, von vielen Bürgern als Schandmal empfundenes Logistikzentrum, das der ehemalige Bürgermeister direkt vor die Nase der 300 Jahre alten Mittelmühle setzen ließ, in der einst die Naturfilmer-Legende Bernhard Grzimek lebte!

Und auch dieses Projekt brachte den Einheimischen nur Niedriglohnjobs und Leiharbeit, statt den großen Reichtum!

Aber jetzt ist Münchens angesetzter Statthalter natürlich nur auf das Wohl der Natur und des kleinen Mannes bedacht und hat ausschließlich die Rechte derer im Sinn, die im Steigerwald leben und sich noch ein wenig Holz machen wollen.

Und so wird mit „ehrenamtlich“ (aber sicher nicht unent-geltlich) Arbeitenden, viel Unterstützung von professionellen Schreibern und aus der Politikergarde jetzt dafür gekämpft, dass die Bevölkerung dort in Franken ja nicht auf die Idee kommt, etwas zu haben, was es vor den Münchner Raubrittern zu schützen gilt und was dieser wirtschaftlich nicht allzu starken Region eine neue goldene Zukunftsperspektive bietet.
Nicht auszumalen, wenn das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg, das UNESCO-Weltkulturerbe Würzburger Residenz und später mit etwas Glück noch ein Weltkulturerbe Rothenburg ob der Tauber durch Bayerns einziges, ein fränkisches UNESCO-Weltnaturerbe Steigerwald verbunden würde und so eine ganze Welterbe-Region im Herzen Deutschlands, ja im Herzen der Europäischen Union entstünde!

Aber dass dies ohne die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort nur ein Traum bleiben und in Rauch aufgehen wird, wie unsere Uralten Buchen in Kleinengelein und im Hohen Buchener Wald, in den Öfen der Hörigen der Landespolitik, das ist leider ziemlich gewiss!

Darum bitte ich Euch, sehr geehrte Damen und Herren des Fränkischen Bundes, die Ihr die Heimat, ihre Kultur- und Naturschätze zu schätzen wisst und noch ehrlich liebt, Euch für die Kultur und Tradition, die eben nicht nur aus Dirndl-tragen und Weißbiersaufen besteht, einzusetzen!

Helft mit, einen einzigartigen Schatz unserer fränkischen Heimat vor der endgültigen Vernichtung und Aus-schlachtung zu bewahren!

Manuel Ketz,
Oberreute/ Eltmann am Main

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317. Bundesland “Bayern” – schon der Name ist falsch

Freitag, 6. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Liebe Blog Besucher,

besonders möchte ich hier einmal die Franken und Schwaben um Ihre Aufmerksamkeit bitten, denn Sie geht dieses Thema ganz besonders an. Es sei denn man hat sich schon unter die Knechtschaft der Bajuwaren begeben und hat das eigene Denken aufgegeben.

Man sollte die Worte von Manfred Hofmann einmal in Ruhe und Gelassenheit auf sich wirken lassen, und mit dem normalen Menschenverstand prüfen. Wenn man dann bemerkt, dass da im Grundsätzlichen etwas ganz schief läuft in diesem Bundesland, dann kann man davon ausgehen, dass der eigene Biocomputer noch in Takt ist.

München lügt

Mit freundlicher Genehmigung von Manfred Hofmann

Autor: Manfred Hofmann

 

Schon der Name des Bundeslandes ist falsch! Wer den Begriff „Bayern“ verwendet, muss erklären, was er damit meint. Da haben wir zum einen den deutschen Gliedstaat mit diesem Namen („Staatsbayern“) und dann haben wir „Bayern“ als einen der „Stämme“ die dieses Bundesland bewohnen („Stammesbayern“). Das „Haus der bayerischen Geschichte“ formuliert: „Das Gebiet des heutigen Freistaats teilen sich drei Volksstämme: die namengebenden Bayern oder Baiern, die Franken und die Schwaben.“ (siehe: www.hdbg.de). Die undifferenzierte Verwendung des Begriffes „Bayern“ verbietet sich daher, wenn man sich klar ausdrücken und wenn man verstanden werden will. Das will man aber nicht. Anders als in den (flächenmäßig viel kleineren) „Bindestrich-Bundesländern“ hat man sich in München entschlossen, die Bevölkerung zu verwirren und deren Selbstbewusstsein zu untergraben, um diese vor 200 Jahren am grünen Tisch zusammengebastelten siebzigtausend Quadratkilometer leichter regieren zu können.

Beide Bayernbegriffe werden undifferenziert verwendet und damit in den Köpfen der bundesdeutschen Bevölkerung letztlich gleichgesetzt. Staatsbayern = Stammesbayern. Der Süden dieses Bundeslandes, der nur etwa die Hälfte der Bevölkerung stellt, wird mit dem gesamten Gliedstaat gleichgesetzt und dominiert ihn so. Gleichzeitig wird eine Homogenität vorgetäuscht, die nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Flankierend lässt man den „Bayerischen Rundfunk“ und bayerische Legitimationshistoriker dieses falsche Bild vortäuschen. Die restlichen „Staatsbayern“, also mit etwa sechs Millionen Menschen die Hälfte der Bevölkerung, werden nicht wahrgenommen, können eigene Forderungen nicht vortragen, eigene Interessen nicht vertreten und werden so demokratisch ausgeblendet. Andererseits dient das funktionslose Anhängsel „Nordbayern“ mit seinen vielen Einwohnern dazu, der Stimme Münchens innerhalb Deutschlands Gewicht zu verleihen, um stammes-bayerische Interessen in einem Maß zu vertreten, das in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Größe des Bayernstammes steht.

München lügt 1

Grafik: „Der BR-Schläfer“
Von Manfred Hofmann

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316. Frankenmedaille 2015 an Frau Christine Zitzmann

Mittwoch, 4. November 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

ich habe mich gefreut, dass es Menschen außerhalb Frankens gibt die sich für die Belange Frankens einsetzen und somit Franken stärken. Aber es taucht dann ganz zwangsläufig die Frage auf, warum gibt es bei uns in Franken nicht genügend Menschen die sich verdienstvoll für Ihre fränkische Heimat einsetzen um so eine Auszeichnung zu erhalten?

Die Preisträgerin-Landrätin Christine Zitzmann-mit dem  FB-Vorsitzenden Wolfgang Hoderlein

Foto Fränkischer Bund – Frau Zitzmann und Herr Hoderlein

Im Rahmen einer Feier am Dienstag, 27.10.2015, im Landratsamt Sonneberg wurde die Landrätin, Frau Christine Zitzmann, mit der fränkischen Verdienstmedaille 2015 des Fränkischen Bundes ausgezeichnet. Begründung:

• Sie hat die historisch-kulturelle Prägung des Landkreises Sonneberg als fränkische Region erkannt und immer öffentlich bejaht;
• sie hat sich stets und erfolgreich für die Verknüpfung mit dem Coburger und den Kronacher Gebieten in Oberfranken eingesetzt;
• sie stand mutig und vorbildlich für den Beitritt Sonnebergs in die Metropolregion Nürnberg.
FB-Vorsitzender Wolfgang Hoderlein: „Frau Zitzmann ist im besten Sinne grenzenlos fränkisch, weil sie zeigt, dass die kulturelle Prägung einer Region nicht an politisch-administrative Grenzen gebunden sein muss.“

Näheres dazu, z.B. Bilder, in unserer Galerie auf dieser Seite sowie in Kürze in unserer Vereinszeitschrift „Wir in Franken“.

 

 

 

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Quelle: Fränkischer Bund

Ich bedanke mich beim Fränkischen Bund für die Genehmigung.

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315. Fränkisch ist doch der allerschönste Dialekt – Teil 5

Mittwoch, 21. Oktober 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blogbesucher,

unser Dialekt ist einfach etwas Besonderes. Ich will hier nicht viele Worte machen, geniessen Sie einfach diese Sprache.

 

 

 

 

Für heute will ich es einmal gut sein lassen. Denn jeder der im fränkischen Dialekt nicht zu Hause ist, wird da noch einiges zu üben und zu kauen haben.

Thema: Vorbilder aus Franken | Beitrag kommentieren

314. Der BR stellt sich mit seiner Umfrage selbst in Frage

Dienstag, 20. Oktober 2015 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

der BR(Bayerische Rundfunk) hat wieder einmal mit einer Umfrage versucht die Franken zu manipulieren. Mir ist dabei eingefallen, dass mir vor einigen Jahren einmal ein politisch interessierter Bürger die Abkürzung BR gleich Besatzungs Rundfunk übersetzt hat. Wenn man sieht wie in München gearbeitet wird, dann ist da einiges an Wahrheit auszumachen. Joachim Kalb seines Zeichens 2.Vorsitzender im Fränkischen Bund hat sich zu dieser Umfrage des BR einmal seine eigenen Gedanken gemacht.

 Joachim Kalb

 

Der BR stellt sich mit seiner Umfrage selbst in Frage
– Ein Kommentar aus fränkischer Sicht –

Joachim Kalb

Nur 1000 Personen aus allen Bezirken wurden im Auftrag des Bayrischen Rundfunks zielgerichtet befragt. Diese diesjährige Stimmungsumfrage des BR zeigt vor allem eines: Man kann Jahre, ja Jahrhunderte auf ein Volk einhämmern, dass es ein anderes sei, es nützt nichts. So sind die Schotten halt keine Engländer, die Katalanen sind halt Katalanen und wir Franken sind halt keine Bayern. Selbst wenn uns das der BR und noch nervigere und aggressivere Privatsender wie Antenne Bayern weismachen wollen.

Nun hat man sich noch nicht mal direkt getraut zu fragen „Fühlen Sie sich als Franke oder Bayer“, sondern das Wort Franken vermieden. Und trotzdem hat die Mehrheit der Franken deutlich gemacht, dass sie sehr gerne in ihrer fränkischen Heimat leben, aber mit Bayern nicht viel anfangen kann.

Wahrscheinlich hoffen wir wieder einmal vergebens darauf, dass der BR Konsequenzen aus dieser Umfrage zieht und endlich mal seinem Auftrag laut Rundfunkgesetz nachkommt und insbesondere bei Unterhaltungssendungen usw. den fränkischen und schwäbischen Kulturkreis berücksichtigt. Nicht über 100 Tatorte aus München, Chiemseer Volkstheater, Dahoam is dahoam im Seppldialekt usw., sondern Tatort, Dialekttheater, Gschichtla aus Coburg, Bamberg, Nürnberg und Memmingen. Das Gedöns um Neuschwanstein, Kini, Berge usw. kann noch so groß sein, Tatsache aber ist, dass Bamberg, Würzburg und Bayreuth Weltkulturerbestädte sind.

Und wenn der BR nicht endlich aufhört, unsere fränkische Geschichte zu ignorieren bzw. verfälscht darzustellen, dann wird und muss es bei der absehbaren zukünftigen Diskussion zur Neugliederung des Bundesgebietes in naher Zukunft ein Bundesland Franken geben. Die Mehrheiten dafür wären laut BR-Umfragen trotz 60-jähriger weiß-blauer Dauerberieselung gegeben! Nachdem Bayern, was die Verwaltungskosten pro Kopf betrifft, einen traurigen Spitzenplatz unter den Bundesländern einnimmt, wäre Franken als Bundesland auch noch eine preiswerte und damit geldsparende Angelegenheit.

Von den Medien in Franken (fränkische Medien gibt es leider nicht) kaum beachtet, hat unterdessen Heimatminister Markus Söder (CSU) seine diesjährigen Kulturpreise ausschließlich in Oberbayern vergeben, geradezu lächerlich! Wir haben ihn durchschaut, unser „Chamäleon“ aus Franken mit weiß-blauer Grundierung, die stets durchschimmert. Statt Wahlreden in Sepplseifenopern wie „Dahoam is dahoam“ zu halten, sollte er endlich mal die geistig- moralische Wende in der zentralistischen oberbayernlastigen Landespolitik in allen Bereichen einleiten!

Die Verleihung des Kulturpreises macht für alle sichtbar, wie ein Franke sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegen muss und letztendlich doch kein Ministerpräsident wird, eben weil er ein Franke ist! Schade, denn Minister Söder hatte durchaus mit guten Aktionen für die Region Franken begonnen. Aber leider ist das wieder vollständig im Sande verlaufen.

Dann gab es noch 60 Mio. für Nordbayern in drei Show-Veranstaltungen, von gleich drei Ministern unter Beifall der sog. fränkischen Politelite zelebriert. Drei Mal so viel, also 180 Mio. von insgesamt 445 Mio. Gesamtkosten bekommt München für die Renovierung des Deutschen Museums von der Landesregierung gesponsert.

Schlußbemerkung von mir:

Jeder Franke sollte sich einmal klar darüber sein, dass der BR und die Bayerische Staatsregierung ihren Auftrag nicht gerecht werden, nämlich gleiche prozentuale Berichterstattung über alle Regierungen und gleiche Verteilung der Finanzen. Franken hätte allein die Kraft als starkes Bundesland zu existieren, wenn man seine eigenen Steuereinnahmen einsetzen könnte und nicht von den Brosamen aus München abhängig wäre.

Es ist schlicht und einfach die Unwahrheit zu behaupten, dass die Schaffung einer eigenen Regierung hohe Kosten verursachen würde. Denn die Beamten und Gebäude die wir brauchen sind alle vorhanden. Ganz im Gegenteil, wir können einige von Ihnen die München hier als Befehlsempfänger installiert hat, nach Altbayern entlassen, und unsere guten Leute aus Altbayern zurück beordern.

Dann können wir auch einen eigenen fränkischen Rundfunk schaffen, der ausführlich, ehrlich und umfassend über unsere schöne Heimat Franken berichtet. Nachrichten aus dem Ausland Altbayern werden selbstverständlich auch gesendet.

Wussten Sie schon, dass…ein Bundesland Franken von 17 Bundesländern von der Fläche her auf Platz 7, von der Bevölkerung auf Platz 7 und von der Wirtschaftskraft her noch auf Platz 6 stehen würde? Wir müssen uns aber beeilen mit dem Bundesland, denn wirtschaftlich fallen wir im innerbayerischen Vergleich aufgrund der verfehlten einseitigen bayerischen Strukturpolitik seit 1965 stetig zurück!

Thema: Fränkische Leserbriefe | 2 Kommentare

Franken sind keine Baiern
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