Die Medien sind dieser Tage schon voll mit Stellungnahmen und Prognosen zur Landtagswahl im Jahr 2013.
Wenn man dieses Theater aufmerksam beobachtet und mit gesunden Menschenverstand beurteilt, dann durchschaut man sehr schnell um was es hier eigentlich geht.
Der Wähler wird jetzt schon mit allen möglichen Szenarien bombartiert, damit er in 2013 ja wieder CSU oder SPD wählt. Wähler die dies durchschauen werden sich dann zu den Grünen oder Freien Wähler flüchten, weil Sie glauben, dass von dort der neue Schwung und das Heil kommt. Die FDP – Für Drei Prozent – kann man vergessen.
Die fränkischen Wähler haben es bisher noch nicht gemerkt, denn sonst hätte diese Partei in 2008 nicht in allen drei Regierungsbezirken über 50% erzielen können. Eine Entschuldigung gibt es allerdings, denn bei dieser Wahl hat man die Stimmen Günter Beckstein zugedacht, aber durch einen gezielten oberbayerischen Streich, hat man einen Ministerpräsidenten an die Macht verholfen, der mit keiner einzigen Stimme vom Volk gewählt wurde. Dies ist bayerische Politik, unter den Motto: “Hund samma scho” und “christlich”.
2. Die SPD ist wirklich der Meinung, dass Herr Ude die Lösung ihrer Probleme ist. In Oberbayern mag das zutreffen. Denn bevor sich H.Ude hat aufstellen lassen, hat er zunächst einmal Forderungen für München und Oberbayern gestellt. Ehrlicher ist dies, als bei den “christlichen” Politikern.
Aber, liebe Franken, was glaubt ihr wohl was das für die Entwicklung von Franken bedeutet? Noch weniger Geld, und daraus folgend, noch schlechtere Zukunftsperspektiven.
Die Freien Wähler hängen ihr Fahne in jede Richtung
4. Die Freien Wähler sind für mich das Zünglein an er Waage. Die werden um an die Macht zu kommen, ihre Fahne in jede Richtung ausrichten, die ihnen helfen wird in der Regierung mitreden zu dürfen.
Wussten Sie schon, dass…die gesamte “Seppl-Kultur”(Lederhose, Tracht, Gamsbart,Hofbräuhaus) erst 150 Jahren alt ist und von perußischen “Marketing-Beratern” unter Maximilian I. dem Altbayervolk übergestülpt wurde? Selbst das bayerische Lied “In München steht ein Hofbräuhaus” kommt aus Preußen. Von wegen Tradition!
Der absolute Hammer in Süddeutsche TV unter dem Titel “Der Bayern-Schwindel”, nach mehrmaligen Verschiebungen am 22.10.01 um 23.05 Uhr ausgestraht. Jetzt wissen wir warum.
Brotzeiten, da könna die in München nur davon trama.
Kein Geschiebe und Gebrüll, nein Kultur und Reinheit bis zum Bierkrugboden.
Jeder der das Industriebier für fast 10.- Euro trinken will, soll sich betäuben. Wir in Franken haben die größte Brauereidichte der Welt und das beste Bier. Jeder kleine Brauer bei uns hat sein Geheimrezept und des seit vielen Hundert Jahren mit gleich bleibender Qualität und anständigen Preisen.
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Und unser Essen – Bratwürst, Schäuferla, Zwiebelkuchen, – da habm die in München net amal a Ahnung davon.
Da müsst ich doch verrückt sei, nach München zu fahren, um mich von den Massen herum stoßen lassen, wenn ich auf einen unserer Bierkeller die Ruhe, Sonne, das Bier und Essen genießen, und über unser schönes Frankenland plaudern kann. Da kann mir München tausendmal gestohlen bleiben.
Übrigens, die Oberbayern reden ja immer vom bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Da waren sie leider auch wieder etwas zu spät dran, denn das Fränkische stammt aus 1487. Da die Bayern im kopieren ja besser sind als die Japaner und Chinesen, haben sie sich nach 27 Jahr überlegt, ob man das nicht auch nachmachen könnte.Und siehe da, sie haben es gemacht.
Eine traumhafte Landschaft, ohne Stau und Dreck! Und Schicki Micki, des brauchn wir net.
Noch ans zum Schluss für die Oktoberfestskalven.
Die Bergkerwa in Erlangen genannt “der Berch” ist das älteste dokumentierte Volksfest der Welt. Schließlich fand es erstmalig 1755 statt, also 55 Jahre vor dem Oktoberfest!
Auch hier haben die Baiern fleißig abgekupfert.
Also Schuhplattler, Lederhosen- und Sepplhutträger lasst euch was einfalln, um des wieder zu kopieren. Leider ist des net möglich, da is der Zug scho lang abgfohrn. Bast scho!
Auch die Michaeliskirchweih in Fürth (auch Michaelis-Kirchweih;[1] umgangssprachlich Fürther Kärwa bzw. „Färdder Kärwa“) ist eines der ältesten und größten Volksfeste in Franken.
Die Michaeliskirchweih ist die größte Straßenkirchweih Bayerns.
ich zeige im obigen Bild absichtlich einmal die fränkischen Farben rot-weiß ganz bewußt und aufdringlich. Denn, viele Franken wissen schon nicht mehr ob Sie Franken oder Baiern sind. Wenn sich die politische Einflußnahme in dem Tempo der letzten 30 bis 40 Jahre fortsetzt, dann werden die Jugendlichen aus Franken nach Oberbayern auswandern müssen, um Arbeit zu finden.
Anfang September 2011 wurden nun neue Zahlen bekannt, die die Projekte von “Invest in Bavaria” zeigen. Jeder Bürger in Franken, der Zahlen vergleichen und bewerten kann, sollte sich diese einmal ganz genau ansehen, und sich dann selbst eine Meinung bilden.
Schauen Sie sich die Zahlen in diesen Link einmal an. Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel.
Was mich traurig macht sind Aussagen von fränkischen Bürgern, die entweder die Lage noch nicht begriffen haben, oder denen es egal ist, wie es in einigen Jahren hier mit einen Großteil der fränkischen Bevölkerung weiter geht.
Anders kann man sich solche Aussagen wie diese nicht erklären:
1. Es ist mir egal, was die in München machen.
2. Die Fakten sind nun mal so und man kann daran nichts mehr ändern.
3. Oberbayern ist nun einmal die Nr.1, also müssen Sie den Großteil bekommen. In Klammern(das dies aber durch die Benachteiligung FRankens in den letzten 30 Jahren entstanden ist, sagt man nicht).
4. Die Unternehmen entscheiden selbst wo sie investieren, da kann die Politik nicht reinreden. Ich frage mich dann, warum gehen die Lobbyisten bei den Politikern ein und aus, und warum werden Millionen an Spenden an die politischen Parteien gegeben. Ist eine solche Einstellung Naivität oder totale Gleichgültigkeit den Nächsten gegenüber.
5. Das ist doch nur Gejammer auf hohem Niveau.
Ich will hier diese verantwortungslosen Aussagen abbrechen.
Gott sei Dank, gibt es aber in Franken auch noch Bürger die sich mit diesen Ungerechtigkeiten auseinander setzen und zu Wort melden.
Hier ein Leserbrief von einen Franken der Franken liebt und sich für Gerechtigkeit einsetzt.
In einem unscheinbaren Artikel über die Anfrage der Grünen-Fraktion kam heraus, dass eine von unseren Steuergeldern finanzierte Werbeagentur „Invest in Bavaria“ etwa im Jahr 2010 für Oberbayern 49 Betriebe, für Oberfranken aber nur einen einzigen Betrieb angeworben hat. So wurden z.B. 2007 durch die Agentur in Oberbayern 890 Arbeitsplätze geschaffen, dagegen in Oberfranken 1, in Mittelfranken 2 und in Unterfranken 7! Staatssekretärin Katja Hessel (FDP) entwickelt anscheinend dabei kein Unrechtsbewusstsein. Welchen Flurschaden darf ein FDP-Wirtschaftsminister eigentlich noch anrichten?
Erst kürzlich konnten wir erleben, wie Herr Zeil völlig ohne Konzept und nahezu unbeachtet auf einer „Bratwursttour“ durch Franken reiste. Nicht ein einzigen der großen Probleme unserer Region hat er sich angenommen. Schlimmer hätte es die CSU alleine auch nicht fertiggebracht!
Joachim Kalb
Wenn wir viele solcher FRanken wie unter Punkt 1-5 beschrieben hätten, dann könnten wir den “Laden” doch gleich schließen, denn auch für eine Tourismusregion taugt Franken nicht mehr. Warum fragen Sie, Herr Kalb hat es in seinen Leserbrief schon erwähnt, und der Landesvorstand des Fränkischen Bundes ist bei den Landtagsabgeordneten aktiv geworden. Wir mussten feststellen, dass die meisten Abgeordneten von dieser Broschüre gar nicht informiert waren. So also wird in München gearbeitet.
Diesen Skandal hat sich der fränkische Bund angenommen, weil von keiner anderen Seite ein Anstoß gegeben wurde. Selbst unsere fränkischen Abgeordneten mussten auf diesen Skandal hingewiesen werden. Sehen Sie das entsprechende Schreiben.
Wikipedia Foto Harald Bischoff – Joachim_Herrmann
Der 1.Vorsitzende des fränkischen Tourismusverbandes ein gebürtiger Münchner
24.05.2011
Sehr geehrter Herr …………., sehr geehrte Frau …………,
Sie wurden in den Bayerischen Landtag gewählt, nicht zuletzt, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus Ihrem Wahlkreis dort zu vertreten.
Wir vom Fränkischen Bund e.V., einem überparteilichen Bürgerverein, erlauben uns, alle Mandatsträger aus den drei fränkischen Regierungsbezirken zu einem skandalösen Vorgang zu befragen. Wir werden die Antworten bzw. „Nichtantworten“ tabellarisch erfassen und zu gegebener Zeit veröffentlichen bzw. für unsere Vereinsarbeit verwenden.
Ende letzten Jahres veröffentlichte die Bayerische Tourismus Marketing GmbH München beiliegendes Heft „Lust auf Bayern“. Es lag bereits den Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns (Focus) bei.
Ein Blick auf die Karte auf Seite 3 der Broschüre zeigt eine nicht nachvollziehbare Auswahl der Tourismusgebiete in Bayern. Vorrangig das Allgäu, Oberbayern und der Bayerische Wald wurden berücksichtigt. Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Obermain, die fränkischen Weinbaugebiete usw. sind nicht dabei.
Demnach ist Franken kein Tourismusgebiet. Das ist für uns nicht hinnehmbar, zumal dies auch nicht zum ersten Mal vorkommt.
Einzig vom Sprecher der fränkischen Oberbürgermeister, Herrn OB S. Balleis (CSU), ist bekannt, dass er sich gegen die rein oberbayrisch ausgerichtete „Seppl-Werbung“ des Bayernpavillons auf der Weltausstellung in Shanghai ausgesprochen hat. Verbale Äußerungen alleine reichen aber nicht aus, es muss gehandelt werden, besonders im Landtag.
Wir fragen Sie deshalb mit der Bitte um eine konkrete Antwort:
Wer hat diese Broschüre finanziert (Steuermittel, EU-Gelder)?
Wer ist der Auftraggeber (Wirtschaftsministerium …)?
Die Bayerische Verfassung schreibt u.a. Gleichbehandlung der Regionen vor. Warum haben Sie nicht gegen diese diskriminierende Darstellung unserer fränkischen Region klar Stellung bezogen? Wenn ja, wann und wo?
Gedenken Sie gegen diese verfälschte Außendarstellung Bayerns, womit dem Tourismus in Franken großer Schaden zugefügt wird, etwas zu unternehmen? Wenn ja, was genau?
Haben Sie vielen Dank für ihre Bemühungen. Wir freuen uns auf Ihre zeitnahe Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Kalb Norbert Gramlich Ernst Hart Jochen Pfeuffer Sabine Welß
wir haben Sie in einem Schreiben vom 24.5.2011 auf das Prospekt „Lust auf Bayern“ aufmerksam gemacht und um Unterstützung gebeten. Völlig unabhängig von der Parteizugehörigkeit haben Sie uns sehr ehrlich und fundiert geantwortet und uns dadurch einen tiefen Einblick in die konstruktive Arbeit der Volksvertreter/innen gewährt (Einzig die FDP hat sich nicht beteiligt! Hoffentlich denkt der Wähler in 2013 daran).
Dafür danke ich Ihnen aufrichtig und bitte Sie es mir nachzusehen, wenn ich nicht jeden Einzelnen individuell antworte – das würde mein Leistungsvermögen als ehrentamtlich Tätiger bei weitem übersteigen.
Ich habe mir – wie angekündigt – erlaubt, alle Ihre Antworten zusammenzufassen und schicke diese zunächst nur an Sie, damit evtl. Unstimmigkeiten beseitigt werden können.
Als Zwischenbilanz möchte ich von unserer Seite aufgrund der uns zur Kenntnis gegebenen Antworten seitens z.B. des Wirtschaftsministeriums usw. folgendes feststellen:
Für uns in keiner Weise nachvollziehbar ist die Antwort des Wirtschaftsministers Zeil (FDP). Auch wenn er das Finanzierungssystem ausführlich erläutert und laufend auf andere Broschüren hinweist, die hier nicht zur Debatte stehen, bleibt die wesentliche Kernfrage unbeantwortet:
Darf eine mit erheblichen Steuermitteln finanzierte Broschüre ein derart verzerrtes falsches Bild von den Tourismusgebieten öffentlich verbreiten?
unbestritten und eindeutig eine Tourismusregion in Bayern. Eine Karte, die dies nicht ausweist, ist fehlerhaft, unvollständig, ja irreführend! Eine solche falsche Karte dürfte z.B. nicht Bildungseinrichtungen wie Schulen zugänglich gemacht werden.
Innenminister Herrmann ist Vorsitzender des Fränkischen Tourismusverbandes und hat für eine angemessene Berücksichtigung Frankens in mit Steuergeldern finanzierten Broschüren zu sorgen. Dies hat er offensichtlich nicht getan, was Konsequenzen haben muss.
Sehr geehrte Frau Präsidentin des Landtages, sehr geehrte Mandatsträgerinnen, sehr geehrte Mandatsträger,
nach wie vor sagt mir der gesunde Menschenverstand beim Betrachten dieser Broschüre, dass hier etwas – aus welchen Gründen auch immer – in unzulässiger Weise völlig falsch dargestellt wurde. Es bleibt auch noch die Frage offen, warum nur die Blätter des Burda-Verlages diese Broschüre in großen Mengen verteilt haben. Dass kein einziger Abgeordneter der FDP es für nötig befunden hat uns zu antworten, spricht für sich und den Zustand dieser Partei.
Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Antworten und hoffe, dass Sie in dieser Sache nicht nachlassen, denn sonst taucht das Problem in absehbarer Zeit immer wieder auf. Wir fördern unter Verwendung von Steuergeldern damit Falschinformationen in großem Umfang. Das kann keiner wollen und es kann auch nicht rechtens sein.
Mit freundlichen Grüßen
für den Landesvorstand
Joachim Kalb
Anlage: Verkürzte Darstellung der Antworten aller MdLs, die auf unser Schreiben „Lust auf Bayern“ geantwortet haben
Anlage
Kurzdarstellung der Antworten von Mitgliedern des Bayerischen Landtages auf unsere Nachfrage vom 24.5.2011 bezüglich der Broschüre „Lust auf Bayern“. Die Reihenfolge ist beliebig gewählt.
MdL Volkmar Halbleib, SPD 1.6.2011
Teilt unsere Meinung und verweist auf eigene Initiativen in ähnlichen Fällen von 2009. Auch damals verwies Staatsminister Zeil darauf, dass nur Orte erscheinen, die bereit sind, dafür zu zahlen. Allerdings damals in einem sehr anmaßenden Ton gegenüber dem Abgeordneten.
MdL Christa Steiger, SPD 6.6.2011
Erkennt keinen skandalösen Vorgang und bestreitet die Zuständigkeit des Landtages. Freut sich, dass KC im Prospekt vertreten ist. Sieht die Verantwortung alleine bei den fränkischen Tourismusregionen.
MdL Helga Schmitt-Bussinger, SPD 6.6.2011
Schreibt im Namen aller mittelfränkischen SPD-MdLs. Sieht unsere Darstellung als berechtigt. Sie verweist auf die Zuständigkeit des Tourismusverbandes Bayern, des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes und des Bayerischen Heilbäderverbandes, da sie die Hauptgesellschaftler der Bayerischen Tourismus Marketing GmbH sind. Über eine Anfrage an die Staatsregierung sollen die Vorgänge aufgeklärt werden. Über das Ergebnis werden wir dann unterrichtet.
MdL Dr. Thomas Bayer, SPD 6.6.2011
Stellt eine schriftliche Anfrage (ohne Drucklegung) mit 5 Kernfragen an die Präsidentin des Bayerischen Landtages. Von einer Antwort werde er umgehend berichten.
Mdl Karin Pranghofer, SPD 9.6..2011
Hat eine mündliche Anfrage an die Staatsregierung gestellt und am 9. Juni vom Wirtschaftsministerium eine schriftliche Antwort erhalten.
Dr. Christoph Rabenstein, SPD 27.6.2011
Erklärt das Verfahren genau. Sieht das Problem der Broschüre darin, dass nicht eindeutig daraus hervorgeht, dass nur dort Gemeinden aufgezeigt sind, die sich finanziell beteiligen (können). Somit kann kein objektiver Eindruck über die Tourismusregion in Bayern bestehen! Er wird uns weiterhin unterrichten.
MdL Horst Arnold, SPD 20.6.2011
Teilt uns die 6 Fragen seiner schriftlichen Anfrage nach § 71 GO mit.
MdL Christine Stahl, Grüne 7.6.2011
Weist auf die bayerischen Messeauftritte hin, die vergessen, dass es Franken gibt. Es widerspräche der Gleichbehandlung, wenn einzelne Tourismusverbände Beiträge für Werbebroschüren selbst finanzieren müssten.
MdL Ulrike Gote, Grüne 28.6.2011
Teilt uns mit, dass es zwar ärgerlich sei, dass Franken in der Broschüre unterrepräsentiert sei, kann aber unsere Kritik aufgrund der Anfrage von Thomas Mütze und der Antwort des Staatsministers für Wirtschaft nicht teilen. Sie hoffe auf die freuwillige Beteiligung weiterer fränkischer Tourismusregionen. Sie erwarte, dass der Tourismusverband Franken seine Aufgabe gerecht werde und dafür Sorge trägt, dass die Region Franken gleichberechtigt neben den anderen Regionen gefördert und beworben wird.
MdL Thomas Mütze, Grüne 6.6.2011 + 4.7.2011
Pflichtet uns bei, dass bei 5 von 25 Tourismuszielen in Bayern Franken nicht wirklich vorkommt. Er stellt eine Anfrage und meldet sich wieder, wenn er sich kundig gemacht hat.
Schließt sich Frau Gote an und verweist darauf, dass es uns definitiv gelungen ist, den Vorsitzenden des Tourismusverbandes Franken, Herrn Herrmann, auf seine Aufgaben hinzuweisen. Das ist uns aber zu wenig!
MdL Günther Felbinger, FW 6.6.2011 + 14.6.2011
Hat am 6. Juni eine schriftliche Anfrage mit 7 Fragen an die Staatsregierung geschickt. Er hat uns am 14. Juni von der Antwort des Staatsministers Zeil unterrichtet. Die Antwort ist gleichlautend wie an Frau Pranghofer (SPD). Er bleibt mit seinem Fraktionskollegen Dr. P. Bauer aber weiterhin am Thema.
MdL-Büro Glauber, FW 7.6.2011
Verweist auf die Aktivitäten von Herrn Felbinger und seine schriftlichen Anfragen.
MdL Peter Meyer, FW 15.6.2011
Verweist auf die Aktivitäten von Herrn Felbinger und seine schriftlichen Anfragen.
MdL Christian Meissner, CSU 30.5.2011
Leitet das Schreiben an den Sprecher der Oberfranken CSU MdLs, Herrn Heinrich Rudrof, weiter, der die nötigen Schritte veranlassen wird. Dies ist scheinbar nicht geschehen, zumindest erhielt ich keine Mitteilung, obwohl ich das Büro Rudrof nochmals angemailt habe.
MdL Gerhard Wägemann, CSU 31.5.2011
Schreibt uns, dass er sich durch unser Schreiben „bedroht“ fühlt und verweist auf seine Verdienste um seine Region. Er ist zufrieden, dass die „Fränkische Seenplatte“ berücksichtigt wurde. Er verweist auch auf die Verdienste von Herrn Herrmann. Ich habe ihm direkt per Email geantwortet.
MdL Karl Freller, CSU 7.6.2011
Hat mitgeteilt, dass er sich zunächst am 3. Juni an die Geschäftsführung der Bayern Tourismus Marketing GmbH, Frau Wiedemann, gewendet hat. Er hat mich über die Antwort informiert. Er teilte mit, dass erhebliche Steuergelder dorthin fließen und rief mich auch aus dem Landtag an. Er verfasste eine Presseerklärung (AZ-Artikel), in der er sich öffentlich über das Fehlen insbesonders der Fränkischen Schweiz als Tourismusregion empört.
MdL Eduard Nöth, CSU 2.6.2011
Teilt uns mit, dass er unser Anliegen unterstützt. Er wendet sich an den Bayerischen Tourismusverband und wird für unser Anliegen in der CSU werben.
MdL Gudrun Brendel-Fischer, CSU 7.6.2011
Mailte, dass sie die Broschüre auch unmöglich findet und verspricht in einer 2. Mail, über ihre Fraktion tätig zu werden.
MdL Barbara Stamm, Landtagspräsidentin, CSU 16.6.2011
Dankt für unseren Einsatz für unser schönes Frankenland und antwortet stellvertretend für die unterfränkischen CSU-Abgeordneten. Sie teilt mit, dass Gespräche gegenwärtig geführt werden und in Kürze welche anberaumt seien. Sie wird uns über die Ergebnisse unterrichten.
MdL Dieter Breitschwert, CSU 25.6.2011
Vermag keinen skandalösen Vorgang zu erkennen und unsere Fragen erscheinen ihm nicht so brennend wie von uns dargestellt. In einer halbseitigen Abhandlung sieht er das Fehlen der Fränkischen Schweiz als Tourismusgebiet ebenfalls kritisch, kann aber keine stärkere Gewichtung Altbayerns erkennen. In einem zweiten Teil zum Schreiben fordert er uns auf, zur Verschandelung der Landschaft durch Windräder Stellung zu nehmen.
Wie unterschiedlich, aber auch wie gleichgültig manche Volkvertreter diese Sache beantwortet haben sagt doch sehr viel aus.
Erst wenn Franken aus dem Kolonialzustand heraus kommt, wird München aufwachen, und uns wie einen Partner sehen und erst nehmen. Wenn das 2013 geschafft ist, können wir auf gut fränkisch sagen – …Baßd scho! Also – …jetz erscht recht!
der Fränkische Bund hat im Jahre 2010 sein 20jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass wurde die nachfolgende Festschrift erstellt(siehe Link), und jedem Mitglied ausgehändigt. In monatelanger Fleißarbeit wurden Daten, Bilder und Geschichten gesammelt und druckfertig erstellt.
Ich möchte hier nicht Dinge wiederholen die Sie in der Festschrift finden werden. Einige kurze Gedanken möchte ich aber trotzdem weiter geben, die mich bewegen.
Dieser kleine Verein(ca.600 Mitglieder) hat in der Vergangenheit und Gegenwart immer die fränkischen Interessen vorbildlich vertreten. Dass dies so ist, hat einen Namen, nämlich unser Vorstandsmitglied Joachim Kalb. Natürlich gibt es da noch einige aktive Mitglieder, wie z.B. Norbert Gramlich, und Bezirksvorstände usw. um nur einige stellvertretend zu nennen, die sich in vorbildlicher Weise für den Verein verdient machen.
Fränkische Kinder werden weiß-blau dressiert, wenn der “Landesvater” kommt.
Mein Wunsch ist es, dass viele der über 4 Millionen fränkische Bürger, ihre Liebe zur Heimat entdecken, und durch eine Mitgliedschaft(30.-Euro oder 35 Kugeln Eis) zum Ausdruck bringen. Ein anwachsen der Mitgliedzahlen hätte zur Folge, dass der Verein bei seinen Veröffentlichungen noch viel mehr Gehör bei der Politik finden würde.
Wie wichtig es für unsere Heimat ist, ein Sprachrohr wie den Fränkischen Bund zu haben, können Sie im Buch, unter der Rubrik “Wußten Sie schon, dass….” nachlesen. Hier kommt klar und deutlich zur Sprache, wie Franken von der Staatsregierung, und insbesondere von der Quadriga – Strauß,Streibl, Stoiber,Seehofer – , in den letzten 30 bis 40 Jahren benachteiligt wurde.
Wie arrogant in Oberbayern auf unser Eintreten für die Heimat reagiert wird, kann ich Ihnen anhand eines Kommentars aus Oberbayern aus meinen Blog zeigen:
Ein weiterer Punkt warum der Fränkische Bund gebraucht wird, ist die Tatsache, das viele unserer fränkischen Abgeordneten – mit wenigen Ausnahmen – in München die fränkischen Interessen nur schwach oder gar nicht vertreten.
Ein Beispiel gefällig:
Bayern Tourismus
Dieser Tage war im Focus (und wohl noch anderen Zeitschriften des Münchner Burda-Konzerns) das Heft “Lust auf Bayern”. Bereits der Blick auf die Karte ist im Hinblick auf die regionale Auswahl mehr als bodenlos. So taucht etwa die Fränkische Schweiz, Weinfranken usw. als Tourismusgebiet gar nicht erst auf! Herausgeber ist der Bayerische Tourismusverband mit dem Aufsichtsrats-vorsitzenden Wirtschaftsminister Zeil! Gefördert wurde das Ganze offenbar auch noch von der EU. Entgegen dem Vorschlag des Zukunftsrates ist Franken demnach nicht mal zur Erholung gut. Zeil (FDP) war auch für die Werbung auf dem „Bayern-Pavillon“ bei der Weltausstellung in Shanghai verantwortlich, woausschließlich mit Seppl, Neuschwanstein usw. geworben wurde.
Eine neue Broschüre sollte mindestens ein Drittel touristische Ziele in Franken beschreiben. Wie lange wollen wir uns solche Boshaftigkeiten noch gefallen lassen? Bitte engagieren Sie sich, es geht um unsere Zukunft hier in Franken!Was meinen unsere Volks- und Medienvertreter vor Ort zu diesem Skandal? Wo bleibt der Protest von Frau Hohlmeier, Huml usw.?
Leider nimmt der große Teil der fränkischen Bevölkerung solche Vorgänge gar nicht zur Kenntnis. Was solche Entscheidungen aber langfristig für den fränkischen Tourismus mit den Arbeitsplätzen und Lehrstellen bedeutet können wir uns nicht vorstellen. Für mich sind solche Vorgänge ein Skandal, und ich begreife nicht warum den Großteil der Franken dies anscheinend nicht berührt.
Nachdem der fränkische Bund alle fränkischen Abgeordeneten in dieser Sache angesprochen bzw. aufgeweckt hat, kam Bewegung in die Sache. Viele der Abgeordneten haben sich mit den Fränkischen Bund eins gemacht und mit entsprechenden Schreiben an das zuständige Ministerium Beschwerde eingelegt und Änderung verlangt.
Partei für Franken-Logo
Sie sehen an diesen neuen Skandal, dass es eine Stimme für Franken geben muss, und diese wäre noch viel wirkungsvoller, wenn nur 1% der Franken sich im Fränkischen Bund einschreiben würden.
So, und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß und Gewinn beim Lesen der Festausgabe.
Je nach Upload Geschwindigkeit (bei DSL 6000 ca. 2-3 min für Gesamtausgabe) kann es einige Miunten dauern, weil die Datei sehr umfangreich ist. Es wird aber versucht in nächster Zeit noch zu verkürzen.
es freut mich sehr, dass sich viele Franken mehr und mehr daran machen, ihre Heimatprodukte zu vermarkten und auch den Mut haben, diese als fränkische Produkte anzupreisen, und nicht wie es vereinzelte fränkische Firmen tun, als bayerisch zu bezeichnen. Was ersten falsch und zweitens ein Verrat an die Heimat ist.
Hier gibt es die fränkischen Farben zum fränkischen Karpfen.
Ich war in meiner beruflichen Zeit sehr häufig unterwegs, und ich dufte feststellen, dass es kaum eine Region auf der Welt gibt, die eine größere Vielfalt und Qualität an Brot, Wurst, Wein und Bier hat, wie unser Frankenland.
Darum ist es eine logische Entwicklung, dass immer mehr Franken diesen Weg erkennen, und ein gutes Auskommen damit erzielen. Selbst Lebensmittelkonzerne wie Rewe haben dies schon erkannt.
Nur Franken kennen den wahren Wert eines Schäuferlas
Wikipedia Foto Richard Bartz – Bayer. Staatskanzlei
Lieber Blobesucher,
sicher wollen Sie wissen was hinter dieser Titelausage steckt. Das können Sie erfahren, wenn Sie den Link Schuldenuhr anklicken. Warum wir Bürger – besonders aber hier in Franken– seit über 200 Jahren dafür bluten müssen, wenn Altbayern immer wieder einmal ihren Größenwahnsinn frönen und im wahrsten Sinne des Wortes durchdrehen ist mir bis heute unklar geblieben.
Für diese Eskapaden steht seit Jahrzehnten eine Partei, die nennt sich “christlich” und “sozial”. Was daran “christlich” und “sozial” ist, konnte ich trotz vieler Recherchen einfach nicht heraus finden.
Schuldzinsenuhr zur Landesbank: ”Die CSU-Schulden ticken jede Sekunde”(Stand 2014)
“Die CSU-Schulden ticken immer noch jede Sekunde, die Schuldzinsen wachsen in rasantem Tempo, ein Ende ist nicht in Sicht”, sagt Fraktionschef Markus Rinderspacher mit Blick den 10-Milliarden-Euro-Kredit zur Rettung der Landesbank.
Rinderspacher rechnet vor, dass der bayerische Steuerzahler jeden Tag fast 940.000 Euro nur an Zinsen für das Landesbank-Desaster aufbringen muss (im Jahr 343.000.000 Euro), in der Stunde 39.155 Euro. “Ein bayerischer
Arbeitnehmer muss im Schnitt ein volles Jahr arbeiten, für den Betrag, den wir alle 60 Minuten an Zinsen für das CSU-Landesbank-Desaster ausgeben müssen – jede Stunde ein bayerischer Mittelklassewagen mit Metallic-Lackierung.”
Wikipedia Foto Benson.by – BayernLB
Mit diesem Geld hätte man z.B.
250 Kilometer Staatsstraßen ausbauen können
oder das von Innenminister Herrmann angekündigte 20 Mio-“Frostschaden”-Sonderprogramm um das fast 19-fache erhöhen können
oder 6500 zusätzliche Lehrer beschäftigen
oder 752.000 Kindern in Bayern ein Jahr lang die Musikschule bezahlen können (540 Euro/Jahr)
oder 989 Regional-/Schulbusse mit 100 Prozent staatlicher Förderung anschaffen können (Standardbus 380.000 Euro)
oder 6266 Regional-/Schulbusse mit dem in Bayern geltenden Fördersatz von 60.000 Euro anschaffen können
oder 686 Sporthallen mit einer Sanierungssumme von 500.000 Euro pro Halle modernisieren können.
Bis Jahresende 2011 wird der Gesamtbetrag geleisteter Zinszahlungen auf knapp 700 Mio Euro angewachsen sein.
Im Jahr 2012 steigt die Jahres-Zinszahlung um 12,1 Mio Euro auf 355,3 Mio Euro an.
Das ist die Schuldzins-Rechnung für 2011:
343.200.000 Euro werden 2011 für die Landesbank-Schuldzinsen aus dem Staatshaushalt verbraucht
940.272 Euro am Tag
39.178 Euro pro Stunde
653 Euro pro Minute
10,88 Euro pro Sekunde
Rinderspacher forderte von der BayernLB und Finanzminister Fahrenschon erneut einen Rückzahlplan für die Landesbankschulden: “Die bayerische Öffentlichkeit erwartet einen Zeitplan, ab wann und in welchen Raten die BayernLB ihre Schulden beim Steuerbürger zurückbezahlen wird”, so Rinderspacher.
Ich hoffe, dass viele Franken bei den Wahlen 2013, sich einmal zurück erinnern, wer für dieses Debakel verantwortlich ist, und dann ihre Stimme einer fränkischen Interessenvertretunggeben.
Nur über diesen Weg wird es möglich sein, dass Franken in Zukunft gleichberechtigt behandelt wird, und die Geldströme in den Speckgürtel München und Oberbayern endlich unterbrochen werden.
Auch ist es längst überfällig, dass der Landesname in Altbayern – Franken geändert wird, so wie es viele andere Bundesländer für normal erachten.
Die Arroganz der “mir san mir” Fraktion muss ein Ende haben.
Schlußbemerkung:
Ich halte den Volkstamm der Franken ja nach wie vor für einen intelligenten Volksstamm. Wenn ich mir aber die politischen Entscheidungen der letzten 40 Jahre in Bayern unter der CSU Herrschaft ansehe, dann muss ich doch an meiner guten Meinung etwas zweifeln. Sie fragen warum? Sehen Sie sich zum Beispiel die Entwicklung in Oberfranken im Vergleich zu 1960 an, dann werden Sie unschwer feststellen, dass hier eine Politik gemacht wurde, die Franken sehr stark benachteiligt hat, und Oberbayern begünstigt hat.
Es gibt für mich dazu nur folgende Erklärungen:
1. Die Jasager der fränkischen CSU Abgeordneten, die nach München fahren um Karriere zu machen, aber die Heimat vergessen und verraten.
3. Die Doppel – SS der bayerischen Ministerpräsidenten, Strauß – Streibl – Stoiber – Seehofer. Letztgenannter nicht einmal gewählt, sondern durch Absetzung von Beckstein an die Spitze gehieft. Das ist Politik in Bayern.
1806 erhob Napoleon Bayern zum Königreich, wohl als Dank für seine verräterischen Dienste. Im gleichen Jahr tauschte der Intimfeind von Graf von Hardenberg, der preußische Außenminister Graf Hangwitz, im Vertrag von Paris das Fürstentum Ansbach, das bis dahin als eine der bestverwalteten und einträglichsten Provinzen Deutschlands galt, gegen das französisch besetzte Kurfürstentum Hannover. Mit der Niederlage von Preußen kassierte schließlich Napoleon das Fürstentum Bayreuth und trat es 1810 für 15 Millionen Franken an Bayern ab. Letztendlich übergibt ein französischer Inspekteur die mächtige und stolze Reichsstadt Nürnberg am 15.9.1806 an Bayern.
Alle diese Gebiete hätte Bayern sicherlich nicht behalten dürfen, wenn nicht Graf Montgelas im Vertrag von Ried 3 Tage vor der Völkerschlacht bei Leipzig, in der Napoleon vernichtend geschlagen wurde, die Seiten gewechselt hätte. Man garantierte Bayern, dass es seine Besitzungen behalten dürfe und noch einige dazu bekäme. Letzte Erwerbungen kamen dann durch den Wiener Kongress 1818 mit abermals Würzburg sowie Aschaffenburg, Hammelburg, Brückenau und Marktredwitz sowie Alzenau, Amorbach, Kleinheubach und die linksrheinische Rheinpfalz. Die alten fränkischen Gebiete Hohenlohe, Mergentheim und die Grafschaft Henneberg blieben außerhalb Bayerns, womit Franken bis heute geteilt ist. 1920 kam Coburg dazu. Sogar der Name Franken verschwand. Erst 1837 lebte er wieder in verstümmelter Form durch die bis heute erhaltene willkürliche Verwaltungsuntergliederung Ober-, Mittel- und Unterfranken auf. Wenn Karl der Große wüsste, was aus seinem Frankenreich geworden ist!
Diese Teilung wirkt sich bis in unsere Zeit aus. Franken denken leider auch im 21.Jahrhundert immer noch in Unter – Mittel – und Oberfranken, und das kann den Oberbayern bzw. Altbayern nur recht sein. Solange Franken keine Einheit bildet, werden die Bayern es immer schaffen, zwischen den drei Regierungsbezirken einen Keil zu treiben. Dieser Prozess läuft nun seit vielen Jahren schon fast automatisch ab.
Der Frankentag 2011 in Bad Kissingen hat dies wieder einmal an einigen Beispielen deutlich bewiesen.
Dazu nur zwei Beispiele:
Erst lädt der Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, der vom “Münchner Stadthalter” Regierungspräsident Wenning den Frankenwürfel bekommen hat, am Tag der Franken über das CHW zum Bayerischen Heimattag in Bad Steben ein und bietet eine Unmenge von Veranstaltungen an.
Nun sperrt der Bezirk Unterfranken eine Fahnenfabrik aus Marktschorgast aus. Sowohl Herr Mauritz als auch Herr Hack sollten sofort suspendiert werden. So etwas gibt es nur in Bayern, wo 90 % der führenden Behördenposten von einer Partei besetzt sind (berücksichtigt man Nichtwähler und Sonstige), die gerade mal 30 % Zustimmung im Volk hat. Das hatten wir alles schon mal! Einfach nur widerlich! J.Kalb
Meine Meinung: Wir sollten in Zukunft umdenken, d.h. für mich, alle sollten zum Wohle Ihrer Heimat fränkisch denken, und sich nicht weiterhin von Oberbayern und der CSU – Christlich Schizophrene Union(Zitat: Christoph Süß, Sendung Quer) – manipulieren lassen.
“Franken in Bayern – 200 Jahre sind genug”!
Positives Echo der Ausstellung 200 Jahre Franken in Bayern
Von Joachim Kalb und Manfred Hofmann
Ministerpräsident Edmund Stoiber wäre kein Altbayer, wenn er nicht im Vorfeld der Ausstellungseröffnung “200 Jahre Franken in Bayern” (Nürnberg) und “200 Jahre Königreich Bayern” (München) eine überschwängliche Erfolgsgeschichte parat hätte. So spricht er in seinen vielfältigen Presseerklärungen (Nr. 123) von einem in 200 Jahren gewachsenen “gesamtbayerischen” Patriotismus. Wie so oft im richtigen Leben liegen die ‘größten Hämmer’ schon in den ersten Sätzen von Fensterreden und Presseerklärungen verborgen. Von Thomas Dehler (“Franken sind keine Bayern”) bis zum Nürnberger OB Ulrich Maly (“Wir werden nie ganz reinen Herzens Bayern sein”) sind 83 % der Franken mit ihrem Land verbunden,was auch sonst!
Das Königreich Bayern endete bekanntlich 1918 und begann mit der unglückseligen Okkupation Frankens, angestiftet von einem kleinen Franzosen namens Napoleon 1806. Der Franke Adam Riese dreht sich im Grabe herum bei solchen Rechenkünsten, 200 Jahre? Der Ministerpräsident würde wahrscheinlich nach der gültigen Gesetzeslage in Bayern die z.Zt. überall auf Hochglanzprospekten der Bayerischen Schlösserverwaltung abgebildete Bayernkrone gar nicht tragen dürfen, weil sie Diebesgut enthält. Die schönsten Edelsteine der ‘Kini’-Krone stammen nämlich aus der ehemaligen Eichstätter Monstranz, die Montgelas bei seinen Raubzügen und Plünderungen während der unseligen Zeit von 1802–1806 von Franken nach München verbrachte.
Damit ist die Wittelsbacher Krone eigentlich Teil der 5529 geraubten Beutekunststücke,die bis heute in Münchner Museen und Kellern lagern. Man glaubt es nicht, diesen Montgelas hat Edmund Stoiber gerade jetzt wieder als den großen Reformer Bayerns bezeichnet. Nun, alle Fraktionen im Bayerischen Landtag, zuletzt Joachim Herrmann (am 8.7.04), haben versprochen, mit der Rückführung fränkischer Kulturgüter, so des Bamberger Domschatzes etwa zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 2007 zu beginnen. Wir warten, mahnen und sammeln weiter Unterschriften!
Kein Aprilscherz war es, dass Franken Hauptthema im Kulturteil aller fränkischen Blättern und in der SZ war. Letztere bescheinigt sogar dem Fränkischen Bund e.V. die Meinungsführerschaft bei den fränkischen Verbänden, die sich für Franken einsetzen. Danke für die Blumen! Der mitgliederstarke Frankenbund wurde gar nicht erwähnt. Selbst schuld! Mahnte der Kulturverein in den 50er und 60er Jahren noch die weiß-blauen Missstände deutlich an, so fällt der Vereinsführung heute nichts besseres ein, als sich vom Fränkischen Bund abzugrenzen, obwohl der diese eigentlich seine Arbeit, nämlich sich um die fränkische Kultur (Beutekunst) zu kümmern, macht.
Mit Prof. Blessing werden auch noch altbayerische Positionen, was die Interpretation von Geschichte betrifft, übernommen. Ähnliche ‘Unarten’ nehmen auch einzelne fränkische Journalisten an (FT): Tenor: Die Franken sollten eher froh sein, dass sie wegen ihrer Kleinstaaterei und Streitsucht von Bayern übernommen wurden. Glaubt man denn ernsthaft, dass ohne den französisch-baierischen Einmarsch bei uns die Zeit stehen geblieben wäre und wir immer noch auf Lehmboden herumtrampeln würden? Keine Industriemetropole Nürnberg, eine Stadt, die über Jahrhunderte ohne Bayern Handwerks- und Handelsmetropole war?
Blicken wir in unserer Geschichte vor Wittelsbach auf den fränkischen Reichskreis vom 2. Juli 1500 (Frankentag) bis 1806, so hat dieser in den 300 Jahren seines Bestandes immer besser funktioniert. Außerhalb Bayerns, wo man das sagen darf (ohne seine Karriere zu gefährden), wird dieser Abschnitt als ein frühes Beispiel für eine funktionierende EU-Region gesehen. Selbst Ministerpräsident Edmund Stoiber hat am Wochenende den Föderalismus gegen den Vorwurf der Kleinstaaterei vehement verteidigt; gerade die kleinen Länder seien erfolgreich.Na also, Herr Stoiber, weg mit dem innerbayerischen Zentralismus. Ein Regierungsbezirk Franken mit 4,3 Mio. Einwohnern ist wirtschaftlich so stark wie Tschechien und die Slowakei zusammen. Mehr Selbstverwaltung für die MetropolregionFranken und keine Brosamen vom Münchner Tisch; keinen altbayerischen Rundfunk, sondern einen Frankenfunk.
Wikipedia Foto Andreas Praefcke – Bayer.Rundfunk
Nicht nur die exzellente Broschüre des Fränkischen Tourismusverbandes zur Ausstellung ‘200 Jahre Franken in Bayern’, sondern auch die Ausstellung selbst ist gut gelungen. Man hat zwar das Thema Beutekunst ‘weiträumig umgangen’, aber auch der Räuber und Plünderer Montgelas kommt kaum vor. Selbst der Fränkische Bund wurde geschichtlich mit einer eigenen Vitrine gewürdigt. U.a. ist unsere Botschaft ‘200 Jahre sind genug’ deshalb seit der Stoiber-Eröffnung am 3.4.2006 sowohl am Eingang des Museumsgebäudes auf einer gemieteten Plakatfläche zu sehen als auch im Museum selbst. Wir sind also sowohl Gegenwart als auch Geschichte, wer hätte das gedacht? Es gibt weiterhin viel zu tun!
PORTRÄT
Die Höchstadterin Gretel Hawel machte im zarten Alter von 17 den Motorradführerschein und lenkte als erste Frau in der Region einen Lkw.
Foto Evi Seeger
VON UNSERER MITARBEITERIN EVI SEEGER
Höchstadt — „Was wollen Sie denn mit dem Zweier Führerschein“, fauchte der Fahrlehrer Gretel Hawel an. Doch die junge Frau ließ sich nicht einschüchtern. „Ich bin gefahren wie eine Eins“, erinnert sich die als „Kree-Gretel“ bekannte Höchstadterin an diese Fahrprüfung. Das war 1959 und sie war 29 Jahre alt, als sie den Lkw-Führerschein machte.
Der Erwerb einer Fahrerlaubnis – noch dazu für Lastkraftwagen –war für eine junge Frau damals keineswegs selbstverständlich. Für die aus Horbach stammende Höchstadterin wohl aber schon, wie alte Fotos beweisen. Kaum, dass sie über den Lenker schauen konnte, fuhr die Tochter eines Horbacher Kreehändlers und Lagerhausbesitzers schon Fahrrad. Ihre Leidenschaft fürs Fahren hat die heute 80-Jährige ihr Leben lang behalten.
Der Lkw-Führerschein war beileibe nicht ihre erste Fahrerlaubnis. Auch wenn Gretel Hawel – wie sie erzählt – damals in Bamberg erst richtig Fahren gelernt hat. „Der hat mich in alle Gässla gejagt, auch wenn man da mit dem Laster fast nicht rum gekommen ist.“ In der Innenstadt habe der Prüfer sie rückwärts in eine Toreinfahrt fahren lassen. „Da hat keine Hand mehr dazwischen gepasst.“ Am Ende habe er sie aber für ihre starken Nerven und ihre Fahrkünste gelobt.
Ihren Motorradführerschein hat Gretel Hawel bereits im Alter von 17 Jahren bekommen. Aber das ist eine andere Geschichte. Denn der Teenager saß nicht erst mit 17, sondern schon mit 15 Jahren ganz ohne Führerschein im Sattel. „Damals hat keiner danach gefragt, und auf den Straßen war nichts los“, erinnert sich das Höchstadter Original. Es muss im ersten Nachkriegsjahr gewesen sein, als die etwa 15-Jährige auf dem Geiselwinder Marktplatz von den Amerikanern kontrolliert wurde und dabei richtig Herzflattern bekam.
Grund dazu hatte sie, denn einige Frauen aus ihrem Heimatdorf hatten wenige Tage vorher Erfahrungen mit den amerikanischen Besatzern machen müssen. Wie Gretel Hawel erzählt, waren die vier oder fünf Horbacher Frauen mit ihren Fahrrädern „zum Hamstern“ nach Bamberg gefahren. „Sie hatten Fleisch dabei und in Bamberg dafür Zucker gekriegt.“ Auf dem Heimweg, „den Kaulberg rauf“, seien sie so richtig ins Schwitzen gekommen. Als sie sich zum Ausruhen hinsetzten, seien die Amis gekommen und hätten alle Fahrräder beschlagnahmt. Die Horbacherinnen mussten den weiteren Heimweg zu Fuß antreten. Bei Debring habe sie ein Bauer ein Stück weit auf seinem Wagen mitgenommen.
Man stelle sich die junge Gretel vor als sie mit diesem Wissen in die Militärkontrolle geriet. Ihre Mutter hatte sie „zur Tant’ Rettl“ nach Langenberg (bei Geiselwind) geschickt, um Äpfel zu holen. Gretel hatte keinen Motorradführerschein, und was vielleicht noch schlimmer war –, an diesem Sonntag herrschte ein von den Amerikanern angeordnetes Fahrverbot. „Ich hab’ aber keine Angst um mich gehabt, sondern um mei Sächsla“, erzählt sie. Ihr „Sächsla“ war das Sachs-Wanderer-Motorrad ihres Vaters. Auf die Fragen der Amerikaner zuckte das Mädchen nur mit den Schultern. „Ich verstehe kein Wort“, sollte das heißen, und schließlich ließ man sie tatsächlich weiter fahren. „Ich weiß gar nicht, ob die mich mit meiner ledernen Motorradkappe nicht für einen Burschen gehalten haben“, sinniert Gretel Hawel.
Foto p
Mit 17 Jahren stand für sie fest: Ein Motorrad-Führerschein muss her. Denn sie musste die Bauern der Umgebung besuchen, Waren liefern oder abholen und ein Telefon gab es in ganz Horbach nicht. Am 26.Februar 1948 ging sie zusammen mit zwei jungen Männern aus dem Dorf auf die damalige Polizeistation in Mühlhausen. „Wir möchten den Motorrad-Führerscheinmachen. Wie geht das vor sich“, fragten sie die erstaunten Beamten. „Sie müssen die Verkehrsschilder kennen und die Paragraphen 1, 9 und 13“, gab man ihnen Bescheid. Über den Wortlaut der Paragraphen konnten die Beamten aber keine Auskunft geben. Vielmehr habe man sie zur Polizei nach Höchstadt geschickt.
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Drei Paragraphen waren gefragt
Das Trio wusste sich zu helfen: „Wir gehen zum alten Kreutzer!“ Der bekannte Mühlhausener, der während des Krieges in einer Motorsportgruppe war, habe in die Schublade gegriffen und die begehrten „Paragraphen“ hervorgeholt. So ausgerüstet machten sich die drei Horbacher auf nach Höchstadt. Im Wald bei Schirnsdorf hockten sie sich nieder, um „ihre“ Paragraphen auswendig zu lernen. Wohlgemerkt, jeder nur einen. Mit diesem Wissen traten sie bei der Polizei an. Jeder habe seinen Paragraphen hergesagt. Dann habe man die Verkehrszeichen abgefragt.
An eine Frage der „Prüfer“ erinnert sich Gretel Hawel noch genau: „Was machen Sie, wenn Sie einem Schäfer begegnen und ein Schaf überfahren?“ „Ausreißen werden wir nicht“, antworteten die Drei recht schlau. Eine praktische Prüfung habe es nicht gegeben. Gleich danach ging es aufs Landratsamt, um den begehrten Schein abzuholen.
Mit 22 Jahren, am 30. März 1953, machte Gretel Hawel ihren Führerschein der Klasse drei bei der Fahrschule Elsner in Mühlhausen. „Natürlich habe ich die Prüfung schon nach wenigen Fahrstunden bestanden.“ Bald darauf kaufte sie sich einen Lieferwagen für den Kree- und Futtermittelhandel.
Nach dem ersten Motorrad fuhr sie jetzt auch das erste Auto in ihrem Dorf. Für Gretel hieß das, dass sie immer ran musste, ganz gleich ob junge Leute zum Tanzen oder jemand ins Krankenhaus
gefahren werden wollte.
Noch heute sitzt sie selbst hinter dem Lenkrad. „Gott sei Dank“, sagt sie, denn Fahren sei ihr Leben.
Ein dreifach hoch auf Franken
Mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Tages Bamberg
Treffen der „Partei für Franken“ am Dreifrankenstein
Am 02.06.2011 rief die Partei für Franken zur Vatertags-Wanderung zum Dreifrankenstein auf. Im Gasthof zur Krone traf man sich in Burghaslach zum gemeinsamen Mittagessen und zur Lagebesprechung. 47 Nichtmitglieder und Mitglieder, sowie einige Sympathisanten von der Internetplattform Facebook fanden sich zur Mittagszeit ein, sodass der Wirt kurzerhand den Gastraum für DIE FRANKEN freigab und die restlichen Gäste ins Nebenzimmer verlegen musste.
Da am Nachmittag an diesem “Findling” bei Freihaslach eine alljährliche CSU-Versammlung stattfand, stimmte Parteichef Robert Gattenlöhner die anwesenden auf die örtlichen Begebenheiten ein, alsbald zogen die ersten los.
Am “neuen Drei-Franken-Stein”, dem Berührungspunkt der drei fränkischen Regierungsbezirke, wurde dann die Wartezeit bis zur Ankunft der CSU-Wanderung mit interessanten Gesprächen und Presse-Kontakten überbrückt. Gleich nach dem Eintreffen des CSU-Trosses mit Eberhard Sinner und Michael Glos, trafen auch die Ehrengäste ein: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der eine Kontaktaufnahme von Robert Gattenlöhner verdutzt abblockte.
Die Veranstaltung wurde durch Pfarrerin Wölfl (evang.) und Pfarrer Schneider (kath.) eröffnet, ehe die Ehrengäste ihre Reden “schwingen” durften. Dass es eine Bestandsaufnahme sämtlicher blau-weisser Romantik-Vorstellungen und gelegentlicher Erfolge war, dabei selbst die dringendsten fränkischen Probleme wie z.B. der Bevölkerungsschwund in Oberfranken oder die Arbeitslosigkeit in Nürnberg verschwiegen wurde, muss nicht extra erwähnt werden.
Unterm Strich steht für DIE FRANKEN eine gelungene Veranstaltung und die Erkenntnis, dass eine Partei für Franken notwendiger denn je ist, da sich die Staatspartei lieber mit blau-weißen Erfolgen brüstet, statt sich rot-weißen Problemen zu stellen.