Home

266. Keine Monstertrassen durch Deutschland

Sonntag, 27. Oktober 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blog Besucher,

die “Energiedepesche” hat es in ihrer letzten Ausgabe 3/13 klar zum Ausdruck gebracht, dass die Aussage von Frau Merkel: Die Leitungen sind alternativlos unklug ist.

Wir in Franken haben uns über die Probleme unserer Zeit schon immer Gedanken gemacht und sind in der Vergangenheit immer zu einem guten Ergebnis gelangt. Das was Bundesregierung und Stromkonzerne mit diesen Monstertrassen planen zeigt sehr deutlich, wie ideenlos, einfallslos und unwillig unsere Politiker sind. Es gibt viele gute Vorschläge für eine sinnvolle Energiewende. Der Lobbyismus und der Druck der durch die vier großen Energieriesen auf die Politik ausgeübt wird, läßt die Volkesmeinung im Keim ersticken.

Wir in Franken und alle übrigen Bürger in Deutschland dürfen uns diese Monstertrassen und dieses Diktat durch die Stromkonzerne nicht weiter gefallen lassen.

Der Grund warum man diese Stromleitungen bauen will, ist, dass man mit allen Mittel versucht den freien Bürger weiterhin in den Klauen der Strom Maffia zu halten. Hier geht es um viele hunderte Milliarden Euro die man den Bürger in Zukunft aus der Tasche ziehen will.

Ich möchte Ihnen im nachfolgenden Beitrag einen sehr interessanten Beitrag von Matthias Willenbacher zur Kenntnis geben.

Der Frontalangriff:

Stromkonzerne in sieben Jahren versenken!

Matthias Willenbacher wagt den Frontalangriff: Bis 2020 können 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien kommen. Er sagt auch, wie das geht. Und er weiss, wovon er redet. Denn er baut selbst Solar- und Windparks. Wir stellen sein Buch vor: „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“.

Mattias Willenbacher

 

Brüderle und Rösler wollen den Ausbau der Erneuerbaren sofort stoppen – bekamen dafür auch schon die „Trübe Funzel“ vom Bund der Energieverbraucher e.V. verliehen. Die beiden wissen warum: Denn die Stromkonzerne könnten schon in sieben Jahren völlig überflüssig sein. Sie gebieten heute noch über 70 Prozent aller konventionellen Kraftwerke und über 45 Prozent der Stromlieferungen.

Das unmoralische Angebot

Der Energie-Unternehmer Matthias Willenbacher macht der Kanzlerin in seinem Buch ein „unmoralisches“ Angebot: Er verschenkt seinen Anteil an der von ihm mitgegründeten   juwi-Gruppe an die Energiegenossenschaften, wenn Angela Merkel die vollständige Energiewende umsetzt, ohne wenn und aber – hier und jetzt. Heißt: Bis 2020 kommt unser Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Das sei kein unmoralisches Scheinangebot, weil genau das wirklich geschehen könnte: „Und Sie gehen in die Geschichte ein – als die Bundeskanzlerin, die der Weltgesellschaft ein Zukunft gegeben hat.“ Über die Reaktion der Kanzlerin ist bislang nichts bekannt.

Willenbachers “Zauberformel”:

Energei aus Wind und Sonne so dicht wie möglich am Verbrauchsort erzeugen und dadurch Kosten für Leitungen und Speicher sparen.

 

Willenbachers Plan

Der Plan von Matthias Willenbacher ist aber, abgesehen vom einseitigen Liebeswerben, auch deshalb visionär und bemerkenswert, weil er viele liebgewordene Überzeugung einfach über Bord wirft und zeigt, wie die Energiewende angepackt werden muss:

 

Nicht mehr sondern bessere Windräder als heute, keine zusätzlichen Flächen für Bioenergie, keine neuen Hochspannungstrassen und keine Offshore-Anlagen. Energie aus Wind und Sonne wird da produziert, wo sie gebraucht wird. Wind liefert 60 Prozent, Sonne 25 Prozent, Wasser fünf Prozent zehn Prozent kommen aus Blockheizkraftwerken, die mit Bioenergie betrieben werden. Doch wie sehen die Details aus?

 

 

60 Prozent Windkraft: wie geht das?

Die Windkraft kann in sieben Jahren fünf- bis sechsmal so viel Strom liefern wie heute (320 statt 62 Terrawattstunden (TWh)), ohne dass die Zahl der Anlagen wirklich zunimmt. Dafür sollen die vorhandenen 23.000 Anlagen modernisiert werden, so dass sich ihre Leistung von 31  auf 80 Gigawatt (GW) erhöht und sie somit 320 TWh jährlich erzeugen. Das entspricht 4.000 Volllaststunden (320 TWh / 80 GW). Das bricht mit allen heutigen Vorstellungen darüber, was Windkraft leisten kann. Die heutigen Windräder erreichen meist nur 2.000 Volllaststunden im Jahr.. Faktisch verbirgt sich hinter dieser Vergleichszahlen ein Mix von unterschiedlichen Leistungswerten bei den entsprechenden Windgeschwindigkeiten. Bei den neuen Anlagen reicht schon eine mittlere Brise, um den Generator auf volle Leistung zu bringen. 

4.000 statt 2.000 Volllaststunden

Würde man ein riesiges Windrad mit einem sehr großen Rotor bauen, das sich schon beim kleinsten Windhauch dreht und das dann nur maximal ein Kilowatt Leistung liefert, dann liefe dieses Windrad außer bei völliger Windstille praktisch fast das ganze Jahr auf Nennleistung – entsprechend wäre die Volllaststundenzahl in etwa bei 8.000; leider würde sich der bauliche Aufwand für die geringe Energiemenge nicht lohnen. Das Gedankenexperiment zeigt: Die Volllaststunden sind nicht gottgegeben durch eine bestimmte mittlere Windgeschwindigkeit an einem Standort. Sondern sie ergeben sich zusätzlich aus der Relation zwischen Windradgröße und Generatorleistung. Verkleinert man den Generator im Verhältnis zum Windradrotor, dann wird der Generator für deutlich mehr Stunden im Jahr seine volle Leistung erbringen. Doch verschenkt man durch den kleineren Generator nicht mutwillig Strom? Das ist ein wirtschaftliches Kalkül. Denn der kleinere Generator kostet weniger, macht die Gondel leichter und vermindert auch die Anschlussleistung und damit die Anschlusskosten des Windrads. Die geringere Maximalleistung sowie die längere Laufzeit reduzieren den notwendigen Bau von Stromleitungen und Stromspeichern (siehe J.P. Molly: Leistungsinstallation bei Windturbinen: Was ist richtig?, DEWI Magazin No. 38, Februar 2011, Seite 49).

 

 

 

Auch bei Solaranlagen lassen sich die Volllaststunden erhöhen. Auch hier kann der Wechselrichter und die Anschlussleistung im Verhältnis zur Modulleistung verkleinert werden. Das spart Kosten und erhöht die Volllaststunden von 1.000 auf 2.000 : Man braucht weniger Leitungen und Speicher.

Zuviel Wind?

Wenn mehr Windstrom erzeugt wird, als aktuell nachgefragt wird, können In den Haushalten Tauchsieder Wasser erwärmen und teures Gas oder Öl für die Heizung ersetzen.

Wenn mal kein Wind weht?

Es ist selten, dass in Deutschland überall das gleiche Wetter herrscht. In den 800 Stunden im Jahr, in denen um die Nordsee herum Flaute ist, gibt es im Süddeutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit Wind (Windpotenzial im räumlichen Vergleich, eine Untersuchung der 100 Prozent erneuerbar Stiftung).

 

Biogas Anlage Weisendorf

Blockheizkraftwerke mit Biogas oder Windgas sollen die Flauten überbrücken. Willenbacher: „Mit dem Geld, das in die großen Überlandnetze investiert werden soll – 20 bis 30 Milliarden Euro – und wahrscheinlich mehr wie bei allen Großprojekten – können wir sämtliche zukünftig benötigten Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von 40.000 bis 50.000 Megawatt finanzieren. Würde die Bundesregierung diese Geld nicht in den Netzausbau stecken, sondern damit Blockheizkraftwerke für Unternehmen subventionieren, wäre durch die Einsparung beim Strompreis auch deren internationale Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet.

Unsinn

Falsch ist, dass Wind- und Sonnenstrom keine stabilen Frequenzen und Spannungen halten kann. Diesbezüglich stehen sie den konventionellen Kraftwerken nicht nach.

Falsch ist, dass man die Off-Shore-Windkraftwerke braucht, um genügend Volllaststunden zu erreichen. Die Offhore-Kraftwerke sind viel zu weit weg von den Verbrauchern. Und hohe Volllaststunden lassen sich auch an Land erreichen, ohne die Netze dramatisch ausbauen zu müssen. Offshore ist dreimal so teuer wie Onshore-Windstrom.

Falsch ist auch, dass die Höchstspannungsnetze ausgebaut werden müssen. Denn es muss nicht jede erzeugte Windkraft-Kilowattstunde quer  durch das Land reisen.

Falsch ist, das Verbot von Elektrospeicherheizungen aufzuheben. Denn diese Heizungen erhöhen die notwendige Höchstlast ausgerechnet im Winter ganz beträchtlich.

 

Energiebürger statt Stromkonzerne

Die Energiewende beendet die Abhängigkeit von den Großkonzernen. Genossenschaften, Kommunen, Stadtwerke und engagierte Bürger ersetzen die Konzerne. Das bedeutet mehr Demokratie und macht uns unabhängiger und freier.

Fazit

Willenbacher bringt den Konflikt, in dem die Energiewende heute steckt, auf den Punkt. Er zeigt, welcher Weg die Zukunft führt. Ein mutiger Ansatz, der unser Denken verändert und auf den Kopf stellt. Das ist unbequem, Herr Willenbacher. Dankeschön.

Volllaststunden

Für jedes Kraftwerk gibt es drei entscheidend wichtige Größen:

wieviel Energie, also Kilowattstunden, es im Jahr erzeugt: Jahresenergieabgabe

Spitzenlast, also die höchste Leistung des Kraftwerks. Bei PV-Anlagen ist das bekannt als Peak-Leistung in Kilowatt, bei Windrädern als Nennleistung.

Volllaststunden: Das ist die Energie, dividiert durch die Spitzenlast. Diese theoretisch ermittelte Zahl gibt an, wieviele Stunden im Jahr das Kraftwerk mit voller Last laufen müsste, um die tatsächlich erzeugte Energie im gleichen Umfang zu erzeugen, wenn es die restliche Zeit des Jahres stillstehen würde.  Atomkraftwerke laufen das ganze Jahrr über fast unterbrechungsfrei, also alle 8.760 Stunden des Jahres. Kohlekraftwerke laufen rund 5.000 Stunden, Windkraftwerke bisher rund 2.000 Stunden und Solaranlagen derzeit 1.000 Stunden. Atom- und Kohlelobbyisten sehen in den höheren Volllaststunden ihrer Anlagen deren wichtigsten Vorteil und begründen damit deren Unersetzbarkeit.

Mein unmoralische Angebot an die Kanzlerein

Auszüge aus dem Buch von Matthias Willenbacher.

Ich habe vor achtzehn Jahren auf dem Bauernhof meiner Eltern ein Windrad gebaut. Daraus ist nicht nur ein großes Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien geworden, sondern für mich auch der Sinn meines Lebens – ich möchte, so viel ich kann, dazu beitragen, dass wir von einer dreckigen, abhängigen, umweltzerstörerischen und teuren Energieerzeugung zu einer sauberen und nachhaltigen wechseln…

Bis 2020 vollständig Umsteigen, auch gegen Widerstände

Ich habe so viele Sachen erlebt, bei denen es hieß, das sei unmöglich und könne nicht funktionieren. Mein erstes Windrad: Ich war Student, brauchte dafür eine Million Mark, und alle warfen mir Knüppel zwischen die Beine. Mein Unternehmen: Ich war meine eigene Putzfrau und meine eigene Telefonzentrale – und heute haben wir 1.800 Mitarbeiter. Meine Erfahrungen mit der Politik: Jahrzehntelang hat man mir erzählt, das Wind- und Sonnenstrom ein Hirngespinst seien und überhaupt nicht gehen könnten. Ich habe es trotzdem gemacht, gegen viele Widerstände – und es geht eben doch. So etwas prägt. Ich bin überzeugt, dass wir bis 2020 vollständig auf Erneuerbare Energien umsteigen können und dies nachhaltig, dezentral und preiswert. Das ist nicht unmöglich, das können wir schaffen. Wenn alle mitmachen. Aber es braucht eine, die vorangeht. Das ist unsere Kanzlerin. Deshalb mache ich ihr ein unmoralisches Angebot. Keine Angst, ich möchte ihr kein Geld anbieten. Aber ich bin bereit, alles herzugeben, was ich aufgebaut habe. Konkret: Ich werde alle meine Anteile an meinem Unternehmen juwi verschenken, wenn Bundeskanzlerin Merkel die vollständige Energiewende ohne Wenn und Aber umsetzt. Jetzt und hier.

Es kann geschehen

Nun kann man sagen, dass sei „unmoralisch“ – ein Scheinangebot, weil es ja nicht wirklich geschehen könne. Aber genau darum geht es mir: Es kann geschehen.

Für alle kostengünstiger

Die sofortige und vollständige Energiewende ist für alle dauerhaft besser und kostengünstiger, wenn sie von uns Bürgern gemacht wird, und damit die Abhängigkeit von den Großkonzernen beendet. Wenn die Energieversorgung in Bürgerhand liegt, machen auch die Gewinne nicht mehr wenige Unternehmen, sonder wir alle. Wir alle werden zu Energiebürgern. Darum geht es. Deshalb werde ich, wenn die Kanzlerin mein Angebot annimmt, meine Unternehmensanteile an die über 500 in Deutschland existierenden Energiegenossenschaften verschenken. Denn sie sind die Basis unserer künftigen Energieversorgung. Es gibt schon so viele Energiebürger und Energiegenossenschaften, die an Wind- und Solarprojekten beteiligt sind. Wenn alle diese Energiebürger mit mir für die sofortige und vollständige Energiewende kämpfen und jeder das auch in einem Brief an Kanzlerin Merkel kundtut, dann kann mein Traum Wirklichkeit werden.

Die Kritik an der EEG-Umlage

„Strompreisbremse“ nannte Umweltminister Peter Altmaier (CDU) seinen Versuch, den Ausbau der Erneuerbaren zu bremsen zugunsten von angeblich „billigem“ Kohlestrom. Es wird ein Etikett auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz geklebt, auf dem steht: Das ist der Preis für die Energiewende! Und seither wird diskutiert, ob Bürger und Unternehmen es sich leisten können, diese EEG-Umlage zu bezahlen. Dass die Strompreise längst nicht nur wegen des EEG steigen, versucht, die Politik zu verschleiern. Altmaiers erklärte Absicht, die EEG-Umlage zu deckeln oder festzuschreiben, kann gar nicht gelingen. Die Preise für die Abnahme von Ökostrom sind zwar gesetzlich geregelt, der Börsenpreis aber nicht. Sinkt der Börsenpreis, steigt automatisch die EEG-Umlage. Da aber der Ökostrom zum gleichen Preis wie vorher geliefert wird, müsste der Endverbraucherpreis eigentlich auch fallen. Das tut er aber nicht.

Einsparung wird nicht weitergegeben

Und genau da liegt der Fehler. Die Konzerne geben die Einsparung nicht weiter – sie verdienen daran. Und der normale Haushaltskunde subventioniert, die vier großen Stromkonzerne und die mehr oder minder energieintensive Industrie. Die EEG-Umlage ergibt sich dabei aus einem festen Einspeisetarif und dem aktuellen Börsenpreis. Der Einspeisetarif ist der Preis, bei dem man annimmt, dass es sicht für einen Betreiber wirtschaftlich noch rechnet. Davon wird der Börsenpreis abgezogen.

EEG-Umlage ist falsches Preisschild

Ich stelle in diesem Buch die Frage: Ist das überhaupt das richtige Preisschild? Und selbst wenn dem so wäre: Darf man davon den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien abhängig machen? Wenn man sich diese Mehrkosten genau betrachtet, stellt sich zudem eine weitere Frage: Wie relevant sind sie überhaupt für die Bürger und ihren Lebensstandard? Konkret: Wenn eine Familie 4.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, kostet das etwa 1.000 Euro. Für Heizen und Autofahren gibt so ein Durchschnittshaushalt je das Doppelte aus. Die Familie wendet also insgesamt 5.000 Euro für Strom, Wärme und Mobilität auf. Die EEG-Umlage macht davon etwa 200 Euro aus – das sind gerade einmal vier Prozent und entspricht zweimal Volltanken.

Wir brauchen eine Energiewende der Bürger. Und zwar jetzt.

 

Warum gelten Kohlekraftwerke als wirtschaftlich?

Warum sind die Kohlekraftwerke der Energiekonzerne derzeit „wirtschaftlich“? Weil ihre Lobbyisten in Brüssel verhindert haben, dass der Handel mit CO2-Zertifikaten tatsächlich funktioniert, und deshalb die enormen Schäden der Kohlestromproduktion immer noch nicht eingepreist sind. Das wiederum verhindert, dass für die Energiewende unabdingbare flexible Gaskraftwerke auf den Markt kommen können, weil sie dann zu teuer sind. Auch die sogenannte „Strompreisbremse“ ist nichts anderes als der Versuch, Bürgerenergie zugunsten der Konzerne auszubremsen. Altmaier hofft, damit im Wahlkampf zu punkten, aber letztlich befürwortet er so die Bedürfnisse der Großkonzerne und  nicht die Energiewende. Das sind gegenteilige Interessen.

 Die Energiewende oder Chicoree

Anfang 2013 begleitete ich als Vertreter des Wirtschaftsbereichs Erneuerbare Energien die Chile-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf dem Rückflug von Chile nach Deutschland wollte Frau Merkel noch ein Glas Wein mit uns sechs Wirtschaftsvertretern trinken. Sie sprach dabei über Argentiniens Präsidentin Kirchner, Kubas Raul Castro und plauderte auch über Boliviens Präsident Evo Morales.

„Schreiben Sie mir einen Brief.“

Wir waren zu dem Zeitpunkt erst zwei Stunden unterwegs und hatten bestimmt noch 13 Stunden zu fliegen. Zeit war also genug, und so wollte ich die Chance nutzen, um mit ihr auch über die Energiewende zu sprechen.

Sie hatte vor der Chile-Reise ein Plädoyer für Windkraft im Norden gehalten und das wollte ich mit ihr diskutieren. Ich sagte also zu Frau Merkel: „Könnten wir vielleicht noch ein paar Minuten über die Energiewende sprechen, ich habe da einige Fragen und auch ein paar Ideen?“ Sie sah mich an und sagte nur: „Schreiben Sie mir einen Brief.“

Andere Prioritäten?

Ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich doch etwas irritiert und enttäuscht war, als wir dann wieder auf unsere Plätze zurückgingen. Neben mir saß ein Vertreter des Unternehmens Südzucker. Wie alle anderen hatte Merkel auch ihn gefragt, was er in Chile mache. Er sagte, sein Unternehmen pflanze Chicorée an, um daraus Fruchtzucker zu machen. Plötzlich sah ich, wie Merkel den Gang herunter auf mich zukam. Sie stoppte tatsächlich an meinem Platz. Ich dachte: Das ist ja schön, sie hat es sich überlegt und will mit mir doch über die Energiewende sprechen. Aber sie beugte sich über mich hinüber und sagte zu dem Mann von Südzucker, dass sie demnächst mal Chicorée zubereiten wolle und ob er nicht ein paar Tipps hätte. Da dachte ich: Okay. Sie hat andere Prioritäten.

Entweder oder

Es gibt selbst Grünen-Politiker, die sagen, dass wir beides brauchen – die Konzerne und die Bürger. Das ist harmonisch gedacht, aber praktisch nicht möglich. Es gibt keine Zukunft für beide Systeme, für das alte System der Kohlekonzerne und das neue der Bürger. Es gibt nur ein Entweder-oder. Wir brauchen ein neues Zeitalter der Partizipation und der Demokratie. Wir brauchen eine Energiewende der Bürger. Und zwar jetzt.

Teure Abhängigkeit vom Diesel in Entwicklungsländern

Die Kosten für Modultechnologie waren im Jahr 1998 noch etwa zehnmal so teuer wie heute. Der Dieselpreis dagegen ist in der gleichen Zeit um etwa das Dreifache gestiegen. Das zeigt: Die Erneuerbaren Energie werden billiger, fossiler Brennstoff wird teurer. Damit hat sich eine Photovoltaik-Anlage in manchen Fällen bereits in ein bis zwei Jahren gegenüber Dieseltreibstoff amortisiert. Das ist die Entwicklung und daran kann man exemplarisch erkennen, was Zukunft hat und Zukunft bringt.

Unabhängigkeit durch günstige PV-Preise

Das Betreiben eines Dieselaggregats ist so teuer, dass es sich kaum einer leisten kann. Der Diesel muss zudem von weit her über sehr schlechte Straßen an entlegene Orte transportiert werden. Wenn der Ölpreis steigt, wird bereits der Transport unbezahlbar, weil die LKW ja auch Diesel verbrauchen. Die Anschaffung und Installation einer Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher kostet genauso viel wie eine Dieselfüllung im ganzen Jahr. Doch während der Diesel nach einem Jahr verbrannt ist, läuft die Solaranlage dann noch zwanzig bis dreißig Jahre. Praktisch kostenlos und unabhängig von Dieseltransporten und dem Weltmarktpreis für diesen endlichen Rohstoff.

EEG hat Solartechnik weltweit bezahlbar gemacht

Die Menschen brauchen Hilfe zur Selbsthilfe. Und das geht eben nur, wenn die Anfangsinvestitionen sehr gering sind. Das geht nur mit einfachen modularen Möglichkeiten. Hier zeigt sich deutlich die globale soziale Dimension des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Sie hat Solartechnologie weltweit bezahlbar gemacht.

Konzerne bekämpfen Energiewende

Ich wundere mich daher überhaupt nicht, dass die Vorstände der Energiekonzerne trotz des Klimawandels, des nahenden Endes des fossilen Zeitalters und der beschlossenen Energiewende nicht auf  Erneuerbare umgestiegen sind, sondern sie bekämpfen. Von Ihnen darf man nichts anderes erwarten. Das Perfide ist, dass sie es nicht offen tun, sondern andere für sich kämpfen lassen – von Politikern bis Bürgerinitiativen gegen Windenergie.

Wikipedia-Fukushima-by_Digital_Globe

Der Systemkampf seit Fukushima: Sündenbock EEG-Umlage

Es ist richtig, dass der Strom bezahlbar sein muss. Es ist nicht richtig, die EEG-Umlage als alleinigen Faktor für steigende Strompreise zu missbrauchen.

Das EEG ist das zentrale Instrument der Energiewende. Es regelt die Förderung der Erneuerbaren Energien durch garantierte Einspeisevergütungen sowie durch den Einspeisevorrang. Heißt: Jeder, der Strom mit Erneuerbaren Energien produziert, kann ihn zu einem festgelegten Preis ins Stromnetz einspeisen.

Die EEG-Umlage beträgt im Jahr 2013 5,28 Euro pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Familienhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr sind das etwa 15 Euro pro Monat.

Stromkosten steigen vorwiegend nicht durchs EEG

Darüber hinaus liegen die Gründe für die steigenden Stromkosten nicht nur bei der EEG-Umlage. Die Großkonzerne benutzen die Umlage als Alibi für die eigene Preistreiberei. Einer Studie der Universität für Technik und Forschung des Saarlandes zufolge haben die Großkonzerne von 2002 bis 2009 ihre Gewinne vervierfacht. Dennoch wird die Sachlage von Ihnen und ihren Protegés seit Jahren auf die Formel reduziert: Ökostrom macht den Strom teuer, Kohlestrom macht den Strom bezahlbar. Was nützt uns die Umwelt, wenn wir den Strom nicht mehr bezahlen können?

Das neue System der Bürger-Energie

Fassen wir zusammen: Wir haben es mit einem klassischen Zielkonflikt zu tun. Das alte System wehrt sich gegen das neue System. Die klassischen Energieversorger bekämpfen die neuen Energiebürger. Denn: Sie leben sehr gut in dem alten System. Je schneller und besser die Energiewende vorankommt, desto schneller fließt das Geld nicht mehr auf die Konten der Energiekonzerne mit ihren alten fossilen Kraftwerken. Denn dezentrale Energieversorgung findet zum großen teil jenseits der großen Energiekonzerne statt.

Energielobby für Bürger fehlt

Laut einer Studie des Instituts trend research besitzen Bürger fast die Hälfte der in Deutschland installierten Erneuerbar-Energien-Anlagen. Exakt sind es 46 Prozent. Das heißt: Sie sind der größte Player auf dem wichtigsten Zukunftsmarkt unserer Gesellschaft. Nun haben selbstverständlich auch die Erneuerbare-Energien-Unternehmen Lobby-Organisationen, die versuchen, die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen. Allerdings ist das nicht vergleichbar mit dem riesigen, dichten Netz des alten Systems. Was aus meiner Sicht eklatant fehlt, ist eine Lobby für den Energiebürger.

Günstige Energie für alle

Das ist mein Antrieb: Eine Zukunft, in der jeder Mensch einfachen, unabhängigen und günstigen Zugang zu Energie hat.

Deshalb unterbreite ich der Kanzlerin mein unmoralisches Angebot, und deshalb würde ich mich freuen, wenn sie mein Angebot annimmt. Das ist die großartige demokratische und zukunftsbejahende Idee der Erneuerbaren. Nur so ist Weiterentwicklung möglich und am Ende auch ein friedliches globales Zusammenleben.  Wenn wir diese Zukunft wollen, dann müssen wir jetzt die entsprechenden Weichen stellen.

Der Masterplan für Strom, Wärme und Mobilität

So kommen wir in kurzer Zeit zu einer Energieversorgung  ausschließlich mit erneuerbaren Energien.

1. Die Formel des Masterplans lautet: 60 Prozent Wind, 25 Prozent Sonne, 5 Prozent Wasser. Der Rest kommt durch Blockheizkraftwerke, die mit Bioenergie betrieben werden.

2. Wir versorgen uns überwiegend mit Wind- und Sonnenenergie, weil Wind und Sonne unbegrenzt und kostenlos verfügbar sind. Sie machen uns somit unabhängig von teuren Importen und steigenden Preisen für die begrenzten Rohstoffe Öl, Kohle und Gas.

3. Wind- und Sonnenenergie kann rund um die Uhr eine zuverlässige Stromversorgung sichern. Stromlücken im Winter lassen sich mit Bioenergie und gespeichertem Strom abdecken.

4. Die Anlagen werden so konstruiert, dass sie möglichst gleichmäßig möglichst viel Strom liefern. Wir verteilen die Energieanlagen möglichst gleichmäßig über ganz Deutschland. In den Regionen wählen wir die passende Technik für die ertragsstärksten Standorte.

5. Wir brauchen nicht mehr Windräder als heute und keine zusätzlichen Flächen für Bioenergie. Wir verzichten auf neue Hochspannungstrassen, auf die teure Stromproduktion auf dem Meer und reduzieren den Aufwand für die Stromspeicherung.

6. Unsere Energieversorgung wird nicht nur komplett sauber und nachhaltig, sondern bleibt dadurch verlässlich und dauerhaft bezahlbar.

7. Durch die effizientere Nutzung von Strom, Wärme und Mobilität im Zusammenspiel produzieren wir die gesamte Energiemenge nicht erst in Zukunft, sondern schon heute günstiger, als wir allein für den Import von Rohstoffen ausgeben. Mit dem gesparten Geld können wir auf E-Mobilität umsteigen und unsere Häuser dämmen.

Nachwort: Geben Sie der Weltgesellschaft eine Chance, Frau Bundeskanzlerin!

Die Bundesregierung glaubt immer noch, man könne die Wende mit den Konzernen durchsetzen. Das ist ein fundamentaler Irrtum. Eine echte Energiewende mit dezentraler Energie kann nur über den Energiebürger funktionieren. Über Genossenschaften. Über Kommunen und Stadtwerke. Wir haben es mit einem Systemumbau zu tun, von wenigen Konzernen zu Millionen Energie-Bürgern.

Für uns Bürger ist eine Zukunft mit Erneuerbaren Energien preiswerter. Die Energiewende ist aber nicht nur ein Wechsel der Energieformen, der uns aus der Abhängigkeit von atomaren und fossilen, hoch subventionierten Brennstoffen führt. Der Wechsel zu den Erneuerbaren Energien beendet die Abhängigkeit von wenigen Großkonzernen. Er beinhaltet einen Demokratiezuwachs und macht uns unabhängiger und freier. Er gibt unseren Kindern eine Zukunft, indem wir unsere Umwelt und damit die Grundlage für den Fortbestand der globalen Gesellschaften schützen und bewahren. Zudem leisten wir mit der Energiewende einen Beitrag für viele Menschen in der Welt, die heute keinen Zugang zu Energie haben, mit einem Zugang aber eine Zukunft gewinnen.

Dazu beizutragen ist mein persönlicher Antrieb.

Die Blockierer seufzen, die Energiewende sei zwar ehrenwert, aber nicht so schnell realisierbar. Das ist falsch. Die Energiewende ist technisch sehr schnell möglich. Wir können es in sieben Jahren auf 100 Prozent schaffen. Technisch kann man in sieben Jahren auch die Speichermöglichkeiten schaffen. Das meinte auch Umweltminister Altmaier, als er im August 2012 unserem Unternehmen in Wörrstadt einen Besuch abstattete. Während des Gesprächs sagte ich irgendwann zu ihm: „Das Ziel der Bundesregierung von 35 Prozent bis 2020 ist doch gar nichts, Herr Minister.“ Worauf Altmaier antwortet: „Rein technisch gesehen, kann man 100 Prozent bis 2020 schaffen.“

Hier und Jetzt

Eben. Warum sollen wir das größte Problem der Menschheit in die Zukunft verschieben oder mit dem Bau neuer Kohlekraftwerke noch vergrößern, wenn man es doch jetzt und heute lösen kann. Das leuchtet mir einfach nicht ein.

Setzen wir vorrangig auf regional verteile Solar- und Windenergie-Anlagen und bringen wir die Stromerzeugung in die Nähe bereits bestehender Netze und der Verbraucher, dann sparen wir enorm: kein Netzausbau auf Höchstspannungsebene, erheblich weniger Speicherbedarf, keine zusätzlichen Flächen. Und obendrein gibt es Sonnenschein und Windströmungen auch noch kostenlos – überall und unbegrenzt verfügbar.

Und wenn der Wind tatsächlich irgendwo mal nicht weht, an einem trüben Wintertag, dann haben wir Bioenergie, Wasser und lokale Speicher.

 

Schlußbemerkungen von mir:

Solche Querdenken braucht unser Land. Der Bürger sollte sich die Bevormundung durch Lobbyisten und wenige Politiker nicht länger gefallen lassen. Wenn wir die Energiewende tatsächlich wollen, dann muss auch der Bürger ein Wort mit zureden haben. Es kann deshalb nicht sein, dass uns die Strommaffia weiterhin mit Hilfe der Politik vorschreibt wieviel wir für unseren Strom zu zahlen haben bzw. wie wir unseren Strom erzeugen wollen.

Thema: Regieren ohne das Volk | Ein Kommentar

265. Wahl 2013 – Die Franken “Partei für Franken” sind gut gestartet.

Sonntag, 29. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blogbesucher,

wenn man bedenkt, dass dieser kleinen neuen Partei – die 2009 in Bamberg gegründet wurde – das Leben in diesen 4 Jahren sehr schwer gemacht wurde, dann muss man mit diesen Anfangserfolg zufrieden sein.

Wenige der fränkischen Bürger wissen vielleicht, dass die Partei für Franken von den Medien – mit Absicht – totgeschwiegen wurde. Das heißt, viele Pressemitteilungen der Partei für Franken wurden der Ablage “P” wie Papierkorb zugeführt. Hatte jedoch die Staatspartei CSU irgendein Grillfest oder sonst ein “wichtiges” Ereignis, dann wurde davon berichtet.

Weiterhin waren es fränkische CSU Abgeordnete, allen voran H.Beckstein, die der Partei für Franken, Separatismus vorwarfen. Da kann man nur auf Herr Scharnagel CSU verweisen, der in 2012 die Loslösung Bayerns von Deutschland wieder einmal öffentlich verkündet hatte.

Die Ursache für die Gründung einer fränkischen Partei war, die seit Jahrzehnten andauernde Benachteiligung Frankens in allen Bereichen. Da gab es auch keine Verbesserung als die CSU vor 4 Jahren die FDP als Koalitionspartner aufnehmen musste. Denn durch die “Zahnarztpartei” hat sich für Franken nichts verbessert, ob kulturell(Zahnarzt Heubisch) oder wirtschaftlich(H.Zeil). Ich nenne hier nur die einseitige kulturelle Förderung oder den Wortbruch bei der Rückführung fränkischer Kulturgüter. Oder das Projekt “Invest in Bavaria” durch das Wirtschaftsministerium von H.Zeil.

Ein weiterer Grund für die Gründung war die Absetzung von Herr Beckstein als Ministerpräsident. Wenn sich die fränkischen Bürger über dieses schaurige oberbayerische Spektakel einmal genau informieren würden, dann müssten Sie eigentlich anders denken und entscheiden bei einer Wahl. Wer mehr dazu erfahren möchte kann sich hier in meinen Blog kundig machen.

Nun gut! Die Partei für Franken, Die Franken sind gestartet und es bleibt zu hoffen, dass der fränkische Wähler die nächsten 4 Jahre einmal aufmerksam beobachtet und dann beurteilt ob Franken gerecht behandelt wurde. Mehr gibt es dazu derzeit nicht zu sagen.

Logo der “Partei für Franken“ Die Franken

Beitrag wurde von partei-fuer-franken.de übernommen:

 

DIE FRANKEN erreichen Achtungserfolg bei der ersten Wahl

Dienstag, 17. September 2013 |  Autor:

“Von Null auf 2,2% in den drei fränkischen Regierungsbezirken”! Die erst 2009 gegründete Partei für Franken schaffte bei ihrer ersten großen Wahl teilweise sogar etablierte Parteien hinter sich zu lassen. Gerade in Oberfranken konnten wir gute Ergebnisse von bis zu 4,4% verzeichnen. In Anbetracht der mageren Finanzmittel der Partei sind diese Quoten ein echter Erfolg!

Landtagswahl 2013

Oberfranken     30.184 Stimmen 2,9%
Mittelfranken    36.848 Stimmen 2,3%
Unterfranken    20.205 Stimmen 1,6%
Gesamtfranken 87.237 Stimmen 2,2%

Leider reichen diese 87.237 Stimmen im Bundesland Bayern nur zu 0,7%, womit der Partei für Franken die erhoffte Parteienfinanzierung auch weiterhin verwehrt bleibt. Aber DIE FRANKEN sind stolz auf das Erreichte und schöpfen Mut für die Kommunalwahlen am 16.03.2014!

Die Ergebnisse der einzelnen Landtagskandidaten:

Wahlkreise Franken Kandidaten Erststimmen Gesamt
Ansbach-Nord Weiner, Ernst 2.150 3,1 2,7
Ansbach-Süd – WUG Bosch-Armbrüster, Hedwig 1.891 2,4 2,1
Aschaffenburg-Ost Dürbeck, Matthias 963 1,7 1,4
Aschaffenburg-West (Kein Kandidat) 0 0,0 0,4
Bad Kissingen (Kein Kandidat) 0 0,0 1,3
Bamberg-Land Loskarn, Peter 2.324 4,2 3,5
Bamberg-Stadt Metzner, Uwe 1.545 3,0 2,7
Bayreuth Hoffmann, Holger 2.473 3,1 2,8
Coburg Bischof, Jörg 1.316 2,1 1,9
Erlangen-Höchstadt Schröder, Jürgen 1.682 2,7 2,4
Erlangen-Stadt Sommerkorn, Klaus 1.037 1,8 1,7
Forchheim Merkel, Andreas 1.685 2,8 2,4
Fürth Wagner, Martin 1.809 2,4 2,3
Haßberge, Rhön-Grabfeld Fischer, Horst 2.344 3,1 2,6
Hof Fuchs, Heike 3.011 4,4 4,3
Kitzingen (Kein Kandidat) 0 0,0 0,7
Kronach-Lichtenfels Lärtz, Helmut 2.045 3,0 2,7
Main-Spessart Gehrig, Joachim 2.237 3,4 3,6
Miltenberg (Kein Kandidat) 0 0,0 0,5
Neustadt/Aisch – Fürth-Land Kistler, Karola 1.979 2,4 2,4
Nürnberger Land Brandl, Andreas 2.061 2,8 2,5
Nürnberg-Nord (Kein Kandidat) 0 0,0 0,9
Nürnberg-Ost Nikol, Christian 1.724 2,8 2,6
Nürnberg-Süd Burkert, Tobias 1.964 3,3 3,0
Nürnberg-West Dorsch, Marco 1.325 2,7 2,8
Roth Gattenlöhner, Robert 1.708 2,6 2,5
Schweinfurt (Kein Kandidat) 0 0,0 0,8
Wunsiedel-Kulmbach Ludwig, Georg Dieter 2.244 2,7 2,5
Würzburg-Land Weinig, Oskar 1.728 2,1 2,0
Würzburg-Stadt Mack, Walter 1.066 1,6 1,6
Angaben in   Anzahl % %

 

 

DIE FRANKEN sind etz da, etz gehma auch nimmer weg!

 

A copyright www.frankenland-versand.de


Thema: Partei für Franken | Beitrag kommentieren

264. Wahl 2013 – Ein guter Start für “Partei für Franken” – mehr als 87.000 Stimmen!

Sonntag, 29. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blogbesucher,

immerhin haben über 87.000 fränkische Bürger verstanden, was die Ziele der Partei für Franken sind, und haben Ihre Stimme dieser neuen fränkischen Kraft gegeben. Eine Partei die sich kraftvoll und mit viel Engagement für die fränkische Heimat einsetzt. Die kleine Partei mit ihren etwas über 200 Mitglieder hat mit großer Kraftanstrengung, mit großem Zeitaufwand und eigenen Finanzmitteln eine Wahl vorbereitet und diesen Achtungserfolg errungen. Wir bekamen nicht Millionen – wie CSU – von Steuergeldern und Spenden von Firmen um jeden Baum, Laternenpfahl, Plakatwände, sowie die Tageszeitungen mit den Konterfeis von Politikern den Wähler schmackhaft zu machen.

Es hat sich gezeigt, dass man mit Heimatliebe auch Wähler gewinnen kann, weil Sie spüren, dass das Ansinnen ehrlich und aufrichtig ist.

Meine Hoffnung ist, dass bei der nächsten Wahl mindestens siebenmal mehr dieser kleinen fränkischen Kraft Ihre Stimme geben, um den Einzug in den Landtag zu schaffen(5% + x).

Worüber ich mich sehr gewundert habe, war die Tatsache, dass trotz vieler Skandale in der Regierungspartei und der sichtbaren und spürbaren Benachteiligung Frankens auch in der letzten Legislaturperiode, der Wähler der CSU eine Alleinherrschaft gegeben hat.

Kann man dies vielleicht auf die Formel bringen, je mehr Skandale man hat desto mehr Stimmen bekommt man? Wenn dem so wäre, dann müsste man auch den Wähler einmal nach Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit fragen.

 

 

Logo der “Partei für Franken” Die Franken

Beitrag wurde von partei-fuer-franken.de übernommen

 

Die erste Wahl für DIE FRANKEN: Ein ansehnlicher Achtungserfolg im Land und den Bezirken!

Freitag, 20. September 2013 |  Autor: Andreas Brandl

Pressemitteilung:

Die erst im Oktober 2009 ins Leben gerufene gegründete ‚Partei für Franken – DIE FRANKEN‘ hat mit der Teilnahme an der Landtags- und Bezirkswahl am vergangenen Sonntag ihren ersten großen Meilenstein erfolgreich gesetzt. Die neue politische Stimme Frankens erreichte bei der Landtagswahl einen auf den ersten Blick geringen Stimmenanteil von 0,7%, jedoch war die Partei auch nur in den drei fränkischen Bezirken zur Wahl angetreten. Dort votierten mit mehr als 87 000 Kreuzen insgesamt 2,2% der Stimmberechtigten für die noch junge Gruppierung – eine Zahl, welche die Prognosen etlicher Umfragen weit übertraf und von Vertretern der Presse entsprechend als Achtungserfolg gewertet wurde. Darüber hinaus wird der dieser Wahlerfolg vom Einzug zweier Kandidaten in die Bezirkstage von Ober- und Mittelfranken gekrönt.

Bei der zentralen Wahlparty in Fürth brach denn auch Jubel aus, als die ersten Stimmbezirke in Franken ausgezählt waren und die Ergebnisse auf die Leinwand übertragen wurden. Teilweise wurden über 4% der Erststimmen geholt (Stimmkreis Hof: Fuchs, Heike; 4,4% / Bamberg-Land: Loskarn, Peter; 4,2%), was in Anbetracht der mageren finanziellen Mittel bei den Parteivertretern als geradezu sensationeller Erfolg wahrgenommen wird. Vielerorts ließ man sogar etablierte Parteien wie die FDP oder DIE LINKE hinter sich.

Dennoch wiegt die Bürde der eingeschränkten, nur in drei Regierungsbezirken möglichen Wählbarkeit schwer auf den Schultern der jungen Regionalpartei, denn das Gesamtergebnis von 0,7% reicht nicht für die ersehnte Parteienfinanzierung. Hierfür hätte man in der bayernweiten Auszählung mehr als 1% der Stimmen erhalten müssen, eine Hürde, die aufgrund des noch zu geringen Bekanntheitsgrades der Partei zumindest bei dieser Wahl noch zu hoch lag.

Nichts desto trotz lässt sich aus diesem Wahlergebnis das zukünftige Potential der ‚Partei für Franken‘ erahnen. So könnten die folgenden Ergebnisse aus den drei fränkischen Bezirken erst der Anfang für kommende Landtagswahlen gewesen sein:

Oberfranken 30.184 Stimmen 2,9%
Mittelfranken 36.848 Stimmen 2,3%
Unterfranken 20.205 Stimmen 1,6%
Gesamt 87.237 Stimmen 2,2%

Dieses Ergebnis ist für ‚DIE FRANKEN‘ Ansporn und Auftrag zugleich, eine lauter werdende Stimme für Franken zu sein und sich entsprechend für die Kommunalwahl 2014 gut zu positionieren. Außerdem soll in weitere Regierungsbezirke expandiert werden, damit sich die Partei dort in Zukunft ebenfalls zur Wahl aufstellen kann. So wird man in Oberbayern wohl bald mit einem Bezirksverband aufwarten können.

Erfolg im Bezirkstag

Den überraschenderen Wahlerfolg konnten ‚DIE FRANKEN‘ aber bei der Bezirkstagswahl in Ober- und Mittelfranken feiern: Im Stimmkreis 402 Bamberg-Stadt wird Uwe Metzner in den Bezirkstag von Oberfranken einziehen. Der Kreisverbandsvorsitzende des Kreises Bamberg-Forchheim war gleichzeitig auch Landtagskandidat. In Mittelfranken wird der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner, der ebenfalls als Kandidat zur Landtagwahl aufgestellt war, in den dortigen Bezirkstag einziehen.

Damit betreten ‚DIE FRANKEN‘ bei ihrer ersten Wahlteilnahme mit einem Achtungserfolg die politische Bühne und können mit Stolz auf die Arbeit der vergangenen vier Jahre blicken. Mit Mut und Engagement hat sich die ‚Partei für Franken‘ diese Ergebnisse erarbeitet. Jetzt gilt es den gestiegenen Bekanntheitsgrad zu nutzen und die parteilichen Strukturen weiter auszubauen.

 

 

 

Thema: Partei für Franken | Ein Kommentar

263. Bayernwahl 2013 – warum nicht 80% für die CSU?

Mittwoch, 18. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Lieber Blogbesucher,

die CSU – Wahl 2013 ist Geschichte und ich muss feststellen, dass die bayerischen Bürger sich wieder schön, brav und treu haben manipulieren lassen. Viele aufmerksame Beobachter haben vor der Wahl Ihre Befürchtungen kund getan und haben damit recht behalten.

Auch Hans Well hat es in seinen Kommentar treffend gesagt. Mehr will ich dazu auch nicht vermerken.

Wenn ich noch mehr solcher guter Kommentare im Netz finde, werde ich diese hier ergänzen.

 

Thema: Vorbilder der Baiern | Beitrag kommentieren

262. Wahl 2013 in Bayern – CSU 48% – ist das Volk wirklich so abgestumpft?

Samstag, 7. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

The YouTube ID of 2Mda-QuvQ4c&feature=related is invalid.

 

Eine Bemerkung vorneweg:

Das dümmste Argument das ich von einen Franken hören kann, ist, Ihr – wer ist bitteschön ist Ihr – habt ja doch keine Chance die 5% zu erreichen.

1. Gibt es jetzt in Franken, Ihr, also echte Franken, und wer sind dann die anderen?

2. Hätten die Grünen vor 30 Jahren genauso gedacht, gäbe es diese Partei heute nicht. Was haben Sie erreicht?

3. Wollen wir gegen die Ungleichbehandlung von Franken etwas tun? Wenn Ja, dann müssen die Franken sich langsam einmal klar werden, was sie wollen.

Soviel zur Klarstellung!!!

 

 

Lieber Blogbesucher,

vor einer Landtagswahl ist es vielleicht auch einmal angebracht den Wähler an einige Dinge zu erinnern die in der Vergangenheit gelaufen sind, damit er entscheiden kann wo sein Kreuz auf der Wahlliste stehen soll.

Schauen Sie sich selbst einmal die folgenden Vorgänge an, und fragen Sie dann Ihr Herz und Ihren Verstand, ob es nicht an der Zeit wäre, einer neuen Kraft in Franken eine Chance zu geben, die nicht verfilzt, arrogant und vom Bürger abgehoben ist.

Oder ist es tatsächlich schon so, dass man in Bayern nur genügend Skandale verursachen muss um vom Volk gewählt zu werden.

 

Erinnerung Nr.1

Erinnerung Nr.2

Erinnerung Nr.3

Erinnerung Nr.4

Erinnerung Nr.5

Erinnerung Nr.6

Erinnerung Nr.7

Erinnerung Nr.8

Erinnerung Nr.9

Erinnerung Nr.10

Erinnerung Nr.11

Erinnerung Nr.12

Erinnerung Nr.13

Erinnerung Nr.14

Erinnerung Nr.15

Erinnerung Nr.16

Erinnerung Nr.17

Erinnerung Nr.18

Erinnerung Nr.19

Erinnerung Nr.20

Erinnerung Nr.21

Erinnerung Nr.22

Erinnerung Nr.23

Erinnerung Nr.24

Erinnerung Nr.25

 

Logo Partei für Franken

 

Wenn Sie sich durch diese Vielzahl von Informationen durch gearbeitet haben, dann bin ich sicher, dass Sie die richtige Wahl im September 2013 treffen werden.

Helfen Sie mit, das Franken den Stellenwert bekommt den es verdient.

 

Wen das Ganze noch immer nicht ausreicht, der möge hier noch einige Fakten erhalten:

Daten kommen von www.gavagai.de

Betriebsausflüge und andere Vergnügungsreisen unserer Politiker

Reise zur Geburtstagsparty auf Kosten der Steuerzahler
Horst Seehofer, CSU, reiste im April 2012 zur Geburtstagsparty von Joseph Ratzinger nach Rom und der Steuerzahler musste dafür 10.350 € blechen. Zum Vergleich: Markus Söder, CSU, fuhr 2008 zu einem privaten Treffen mit Joseph Ratzinger und ließ es sich vom Steuerzahler mit 4232 € bezahlen.
Die Reisen des Kabinetts, OVB, 4.1.2013, S. 2

8000 Festivalkarten werden vom Freistaat Bayern mit 720.000 Euro subventioniert
Dirigent Enoch zu Guttenberg, Vater von Karl-Theodor zu Guttenberg, CSU, veranstaltet privat alljährlich die Herrenchiemsee-Festspiele für auserlesene 8000 Besucher. Ab 2013 sollen zunächst für sechs Jahre 800.000 Euro jährlich Steuergelder in die Schatulle der exklusiven Festspiele fließen.

  • Wer die staatliche Subvention nicht in Anspruch nimmt und sich keine der 8000 Karten leisten kann, müßte analog zum Betreuungsgeld, eigentlich eine Prämie erhalten.
  • Geld ist anscheinend genügend da, auch wenn es für karitative Zwecke schnell heißt: leider nein, wegen leeren Kassen!

 

Markus Söder, CSU, verschleudert gegen den Bürgerwillen 175 Millionen €
Die Münchner Bürger sagten in einer Befragung „Nein“ zum Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München. Die Politiker (Aufsichtsräte beim Flughafen München) juckt das wenig: das Projekt um die dritte Startbahn wird weiter vorangetrieben. Finanzminister Markus Söder, CSU, gleichzeitig Flughafen-Aufsichtsratschef, läßt das Geld millionenweise ausgeben.

 

Die bayerische Staatsregierung verschenkt Steuermilliarden – Bayern ist Schlusslicht
Der Jahresbericht 2012 des Bayerischen Obersten Rechnungshofs ORH stellte der bayerischen Regierung unter CSU und FDP ein vernichtendes Zeugnis aus. Die bayerische Steuerverwaltung ist bei der Betriebsprüfung, der Steuerfahndung, der Umsatzsteuersonderprüfung und im Innendienst dramatisch unterbesetzt. Bayern ist im Ländervergleich bei der Personalausstattung Schlusslicht in Deutschland.
Volkmar Halbleib, SPD, MdL: „Die Staatsregierung betreibt seit Jahren eine himmelschreiende Steuerungerechtigkeit gegenüber Arbeitnehmern.“
Claudia Stamm, Die Grünen. MdL: „Es ist ein Trauerspiel, wie sich der Finanzminister Jahr für Jahr Millionen durch die Lappen gehen lässt, weil es an Personal in der Steuerverwaltung fehlt“. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die ehrlich ihre Steuern zahlen.“
Horst Seehofer, CSU, will dagegen die Steuerpreller schützen oder hat keine Ahnung von einer effizienten Verwaltung. Er sagte: „Zur Politik der bayerischen Staatsregierung gehört es nicht, dass wir unseren Personalapparat noch deutlich vergrößern. Im Gegenteil, wir müssen eher schauen, dass wir Planstellen abbauen.“ Das vom ORH monierte fehlende Personal würde Geld in die Steuerkasse spülen: alle Bürger könnten davon profitieren. Doch das lehnt Horst Seehofer ab. Warum sollte er etwas für die Bürger tun, wenn er durch knappes Personal die Reichen im Freistaat schützen kann? Wer ehrlich seine Steuern zahlt ist schließlich selbst schuld!
“Rüge von der Finanzpolizei – Der Oberste Rechnungshof fordert den Freistaat auf, mehr Steuerprüfer einzustellen – Seehofer widerspricht”, SZ, 28. 3.2012, S. 33 –

 

 

Massive Verschuldung Bayerns unter der CSU

ohne versteckte Schulden Schuldenstand Zuwachs
2008 22.000.000.000 €
2011 32.000.000.000 € + 45 %

Der bayerische Steuerzahler zahlt jeden Tag fast 940.000 € an Zinsen allein für das CSU-Fiasko mit der Landesbank. Das sind im Jahr 343.000.000 €. – Die versteckten Schulden (z.B. fehlende Rücklagen für zu zahlende Beamtenpensionen etc.) werden von Experten – z.B. von dem vom Steuerzahlerbund beauftragten Finanzwissenschaftler und Politikberater Bernd Raffelhüschen – auf 220.000.000.000 € geschätzt.
Finanzminister Markus Söder, CSU, kündigte im Landtag überraschend eine Rückzahlung  von Schulden in Höhe von 1 Milliarde € an. Wenn er so weiter macht, sind Bayerns offene Schulden im Jahre 2044 abbezahlt, die versteckten Schulden erst im Jahre 2264.
SchuldenSPD richtet Schuldzinsenuhr zur Landesbank ein,

 

Horst Seehofer, Markus Söder, Georg Schmid und Thomas Kreuzer, alle CSU, geißelten den ORH. Seehofer meinte sogar, es gäbe dringendere Probleme als die vom ORH gerügten.
Merke: die CSU darf niemand rügen! Auch wenn es ganz unverbindlich ist wie der jährliche Bericht des ORH, der eh kaum einen Politiker juckt.
– CSU brüskiert Rechnungshof, SZ 8.12.2011, S. 41 – SchuldenSPD-Finanzexperte Halbleib fordert von Seehofer Entschuldigung beim Rechnungshof-Präsidenten, PM 8.12.2011

 

 

 

Die bayerische Staatsregierung will wissen, ob sie kompetent ist Staatsregierung
Umfragen in einem Gegenwert von 108.000 Euro zur Klärung von trivialen Fragen
Die bayerische Staatsregierung ließ auf Steuerzahlerkosten u.a. die folgenden Fragen klären:
• Welche Kompetenz hat die bayerische Staatsregierung?
• Was halten sie von dem neuen bayerischen Ministerpräsidenten?
• Was halten sie von der bayerischen Staatsregierung?
• Wie beurteilen sie das Krisenmanagement zur bayerischen Landesbank?
Diese Fragen beantwortet jeder politisch interessierte Schüler für den Gegenwert eines Eisbechers.
Parteienfinanzierung Verdeckte Parteienfinanzierung –
ParteienfinanzierungVerdeckte Parteienfinanzierung: Markus Rinderspacher zeigt CSU beim Bundestagspräsidenten an
Hier erfolgt die Beantwortung dieser Fragen kostenlos!

 

Frage Antwort Note
Welche Kompetenz hat die bayerische Staatsregierung? kaum eine 5
Was halten sie von dem neuen bayerischen Ministerpräsidenten? nichts 5
Was halten sie von der bayerischen Staatsregierung? nichts 5
Wie beurteilen sie das Krisenmanagement zur bayerischen Landesbank?
Parteienfinanzierung Affären um die Bayerische Landesbank

 

 

CSU wähnt sich immer noch in Wahnhalla, wo man Steuergeld zum Fenster hinauswerfen kann
Zur Feier zur Maibaumaufstellung in Brüssel kamen 400 Gäste. Nur das Freibier war von einer Brauerei gesponsert. Blasmusik, Kost und Unterkunft wurde alles vom bayerischen Steuerzahler “gesponsert”. So wurde die mächtige schlossartige Vertretung Bayerns („Schloss Neu- Wahnstein“) in Brüssel ihrem Ruf als Steuerwaschanlage voll gerecht. 25.000 Euro wird es voraussichtlich kosten, dass Bayerns Politiker mal wieder richtig feiern konnten.
maibaum25.000 Euro für Bayerns Maibaum in Brüssel, tz-online, 21.7.2010
Deshalb mein Vorschlag in Aufbruch Bayern (Maibaum Aufbruch in Bayern):
Den Bürgern werden zahlreiche Kürzungen zugemutet, nach der Devise: “Weniger Netto vom Brutto”. Da ist es an der Zeit den bayerischen Politikern einen Merkzettel zu überreichen, auf dem steht:

 

“Die Steuerverschwendung sofort beenden!”

Erst gestern lasen wir Bürger in TZ, OVB, Münchner Merkur usw. dass die Maibaumaufstellung vor der schlossartigen Vertretung Bayerns („Schloss Neu-Wahnstein“) in Brüssel dem Steuerzahler 25.000 Euro kostet. Nur damit 400 Gäste in Saus und Braus feiern konnten. Die Familien, Kranken und Arbeitslosen werden es schon bezahlen. Wenn Politiker feiern und einladen, dann bitte aus eigenem Geldbeutel. Den Nutzen der sofortigen Beendigung der Steuerverschwendung wird den Politikern kaum einleuchten: sie schöpfen ja täglich aus dem Vollen. Doch wir Steuerzahler profitieren davon: die Abgaben müßten nicht Woche für Woche erhöht werden. Mit den eingesparten Millionen könnte man unterstützen: Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altersheime. Man könnte Lehrer einstellen, die dringend benötigt werden. Man könnte Pflegepersonal besser bezahlen. Man könnte … Die Liste läßt sich fortsetzen.

 

 

Die Politiker etablieren sich grosszügig als Geldgeber von “Quelle” (genauer: den letzten Quelle-Katalog; das Unternehmen “Quelle” kassierte die Millionen und ging dann vom Markt), der Steuerzahler muss dafür blechen
Obwohl die CSU Politiker landauf landab keine Subventionierung der notleidenden Grossfirmen proklamieren, geben Bund und das Land Bayern grosszügige Kredite. Nach dem Aus für Quelle muss nun der Steuerzahler für die Profilierung der Politiker gerade stehen. Finanzminister Georg Fahrenschon, CSU, gestand vor dem Landtag am 28. Oktober 2009 ein, dass die bayerischen Steuerzahler für den bayerischen Anteil von 21.000.000 Euro aufkommen müssen.
“Steuerzahler haftet für Quelle-Kredit”, SZ, 29.10.2009, S. 45

 

 

Medienminister Eberhard Sinner, CSU, reiste mit bayerischer Delegation zum Weltfilmfestival nach Montréal, Kanada. – sinnerPM Nr. 497 der Staatskanzlei – Minister Sinner reist mit bayerischer Delegation zu Filmfestival nach Montreal, 20.8.2008

 

 

Die Politiker der CSU werfen weiterhin munter Steuergelder zum Fenster hinaus,

Mit fremden Geld kann man locker protzen und sich Vorteile verschaffen.

 

Statt an der Bildung (Dienstautos Bildungspolitik) und bei den Familien (Dienstautos Familienfeindlichkeit der CSU) zu sparen, könnte die CSU-Regierung bei den Dienstautos und – fahrern viel Geld sparen. Alexander König, CSU, MdL (DienstautosAlexander König, Stimmkreis Hof), zeigte den Mut, der CSU-Regierung die Verschwendung bei den Dienstautos vorzuwerfen. Kurt Faltlhauser gab zu, dass 290 Fahrer beschäftigt werden.
OVB, 27.12.2005, S. 1 Zum Vergleich: Bayern hat mit dem Ministerpräsidenten genau 12 Minister.

 

Ist es nicht einfach toll, was von der CSU in diesem Land Bayern geboten wird.

 

Hund san’s scho!

Der Staat und unsere Abgeordneten bedienen sich

CSU im Zick-Zack-Kurs und Rolle rückwärts: unzuverlässig und wetterwendisch

 

 

 A copyright www.Frankenland-versand.de

Helfen Sie mit, dass die Besatzung ein Ende hat.

A copyright www.frankenland-versand.de.

Thema: Partei für Franken | Ein Kommentar

261. Wahl 2013 in Bayern – endlich eine Partei die Franken vertritt

Mittwoch, 4. September 2013 | Autor:

Frankenlied

 

 

 

Logo Partei für Franken

Unverbraucht, frisch, dynamisch, unverfilzt, frank und frei

Rudolf Bernd Kondler  August 2013 Fränkischer Bund e.V., Kreisverband Nürnberg-Fürth 

Am 15.8.2013 führte ich ein “Frankengespräch” mit Robert Gattenlöhner,  dem Vorsitzenden der Partei für Franken – “Die Franken”.

 

Guten Tag, Herr Gattenlöhner. Zunächst herzlichen Glückwunsch, dass Sie mit Ihrer Partei die notwendigen Unterschriften zur Zulassung für die kommenden Landtags- und Bezirkstagswahlen erhalten haben. Wie geht es weiter?

„Danke für den Glückwunsch. Es war harte Arbeit, aber wir haben es mit vielen Unterstützern deutlich geschafft. Ein herzliches Dankeschön allen Unterstützern. Fast alle Wahlkreise sind mit Kandidaten besetzt und wir fahren jetzt gemeinsam vollen Einsatz, um bei den Wahlen ein gutes Ergebnis zu erreichen“.

Seit wann gibt es die Partei für Franken und was waren die Beweggründe zur Gründung?

„Die Partei wurde im Herbst 2009 gegründet, denn Franken braucht mehr Stimme in Bayern!  Wesentlicher Grund war die klare wirtschaftliche Benachteiligung, z.B. bei der  Ansiedlung von Unternehmen und dadurch der Schaffung von Arbeitsplätzen gegenüber Bayern. Erst seit Kurzem bemüht sich die Agentur ´Invest in Bavaria` auch Unternehmen nach Franken zu vermitteln. Hier trägt unsere Arbeit schon Früchte. Aber auch die Bajuwarisierung Frankens war und ist uns ein Dorn im Auge. Wir wollen, dass Franken Rot und Weiß bleibt! Bisher gab es keine Partei, die sich für Franken besonders einsetzte. Ganz im Gegenteil ist besonders die große Bayernpartei, die CSU, eine Partei, die alles aus rein bayerischer Sicht sieht. Nur einige wenige Abgeordnete in den bekannten Parteien versuchten etwas für Franken zu erreichen. Die Ergebnisse sind sehr bescheiden. Deshalb war es unserer Meinung nach ganz wichtig, dass es endlich eine Partei für Franken gibt, die sich mit großer Energie für fränkische Interessen einsetzt. Als erste rein fränkische Partei betreten wir Neuland und schreiben damit sowohl fränkische als auch bayerische Geschichte“.

Wäre es nicht besser, wenn Franken eigenständig wäre? Wie stehen Sie dazu?

„Im Innersten ist die fränkische Eigenständigkeit mit einem Bundesland Franken ein Wunsch. Auf Grund der derzeitigen Gegebenheiten ist dieser Wunsch politisch nicht umsetzbar. Wir bauen auf eine weitere Stärkung Frankens mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg in Deutschland und Europa. Als Name würde uns Europäische Metropolregion Frankenallerdings besser gefallen.“

Bayern lehnt es bisher ab, dass Franken im Landesnamen genannt wird. Was sagen Sie dazu?

„Für mich sehr unfair gegenüber Franken, dass der Landesname nicht Bayern-Franken lautet. Es spricht nichts dagegen, aber alles dafür! Bayern sollte sich andere Länder, die den Landesnamen partnerschaftlicher regelten zum Vorbild nehmen, wie z.B. Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Oder schämt sich Bayern für Franken? Ich hoffe doch nicht! Der bayerische Ministerpräsident spricht immer, dass ein starkes Franken für Bayern wichtig wäre. Dann soll er Franken endlich dadurch stärken, dass Franken ein Teil des Landesnamens wird! Damit käme Franken endlich auf Augenhöhe mit Bayern!“

Wie ist das Verhältnis Ihrer Partei zu den Medien?

„Unsere Presseerklärungen werden teilweise nur spärlich veröffentlicht. Deshalb ist der Bekanntheitsgrad der Partei auch noch gering. In letzter Zeit gibt es aber auch Lichtblicke. Die Berichterstattung über uns wurde wenigstens etwas besser – lässt aber insgesamt zu wünschen übrig. Das Machtimperium, die CSU, lässt kaum Platz für eine kleine – noch dazu unerwünschte –  fränkische Partei. Und diese große Bayernpartei hat leider großen Einfluss auf die Berichterstattung in allen Bereichen. Der Bayerische Rundfunk ist hierbei das Paradebeispiel!“

Was halten Sie vom Nürnberger Studio Franken des Bayerischen Rundfunks?

„Das Studio Franken sollte vom Bayerischen Rundfunk lösgelöst werden und als Fränkischer Rundfunk eingerichtet werden. Ich habe den Eindruck, das Studio Franken hängt am Tropf von München und das ist für Franken nicht gut! Auch der aktuell vom Bayerischen Rundfunk zugesagte ´Franken-Tatort` wird nicht über Nürnberg, sondern über München produziert – also aus bayerischer Sicht. Es muss für Franken das Schlimmste befürchtet werden! Wahrscheinlich mit Tatjana Gsell und Lothar Matthäus als Ermittler. Aber vielleicht brächte das in Deutschland sogar Quote. Nur Franken wird damit, wie von vielen fränkischen Blödlern, lächerlich gemacht.“

Für viele Menschen besteht Franken nur aus Essen, Trinken und Blödeln. Wie kann man das ändern?

Man braucht es eigentlich nicht ändern, sondern nur die Schwerpunkte anders setzen. Fränkische Küche, fränkische Biere, Weine und Wasser und teilweise auch fränkisches Kabarett sind echte fränkische Stärken. Sportlich gesehen sind z. Zt. vor allem die Bamberger Basketballspieler das fränkische Aushängeschild. Die Marke Franken ist insgesamt absolut eine starke Marke. Wichtig ist aber auch, dass Franken politisch, wirtschaftlich und kulturell wahrgenommen wird. Die fränkischen Abgeordneten haben dafür bisher viel zu wenig getan. Das muss sich ändern! Die Wirtschaftskraft von Franken ist höher als in vielen deutschen Bundesländern. Franken würde in Deutschland an Position 6 liegen – weit vor Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Aber nicht wegen der Fürsorge Bayerns, sondern weil in Franken viele fleißige und tüchtige Menschen tätig sind. Das wird der fränkischen Bevölkerung weitgehend verheimlicht. Auch in den fränkischen Medien. Die berichten lieber über Essen und Trinken in Franken.“

In diesem Jahr machten im Landtag die Vetternwirtschaft mit Verwandtenanstellungen und aktuell Ankäufe von Kameras und Smartphones mit Steuergeldern durch die Abgeordneten Schlagzeilen. Ist das nicht widerlich?

„Dazu stelle ich fest: Die Abgeordneten haben dem Volk zu dienen und nicht zu schröpfen! Es  gibt leider zu wenig Kontrollen. Die Mehrheit der Abgeordneten will das aber so. Für mich ein Armutszeugnis! Durch Autoren wie Schlötterer und von Arnim kam einiges ans Tageslicht. Gut, dass es diese Aufdecker gibt. Auch der Rechnungshof deckt immer wieder Unregelmäßigkeiten auf. Es ist eigenartig, dass trotzdem die große verantwortliche Partei so viele Anhänger hat. Manchmal frage ich mich schon, ob den Bürgern alles egal ist. Viele Bürger sind aber auch wegen dieser Politik verdrossen und wenden sich mit grausen ab. Damit wird aber auch nichts besser. Es wäre viel klüger, sich für eine anständigere Politik mit einzusetzen!“     

Wie steht die Partei für Franken zum Rechtsradikalismus

„Die Partei für Franken setzte von Anfang an ein Zeichen mit der Mitgliedschaft in der Allianz gegen Rechtsradikalismus der Metropolregion Nürnberg. Wir lehnen Intoleranz, Rassismus und die Verherrlichung von Kriegsverbrechen entschieden ab. Wir engagieren uns regional für Franken mit Herz, Seele und Verstand, aber wir sind weltoffen. Menschen, die politisch oder wegen ihrer Religion verfolgt werden, sollten – gerade in Franken – Asyl erhalten. Asylanträge sollten viel rascher entschieden werden. Da gäbe es einiges zu verbessern.“

Ihre Partei hat sich sehr für die Rückgabe des ´Pelzrock-Dürer` von München an Nürnberg eingesetzt. Sie stellten sogar einen Strafantrag. Was kam heraus?

„Die Anzeige wurde nicht angenommen. Wir haben aber nichts anderes erwartet, denn die Anzeige müsste die Stadt Nürnberg machen. Warum die Stadt Nürnberg nichts unternimmt, ist mir ein Rätsel, denn der ´Pelzrock-Dürer` gehört eindeutig der Stadt Nürnberg. Hoffentlich wird das Rätsel irgendwann gelöst.“

Der Fränkische Bund machte vor ein paar Jahren eine Eingabe auf Rückgabe aller von den Bayern aus Franken verschleppten Kulturgütern. Es hat sich bisher nur wenig bewegt. Wie stehen Sie zu dieser Petition?

„Als Franke bin ich natürlich ganz klar dafür, dass die von den Bayern entwendeten fränkischen Kulturgüter an Franken zurückgegeben werden müssen. So gehören die “Apostel” von Dürer auch unbedingt zurück nach Nürnberg. Dürer-Werke haben in München wirklich nichts zu suchen. Ihre Heimat ist Nürnberg. Und sie wären für die Frankenmetropole als Kulturmagnet sehr, sehr wichtig! Es ist doch ein wesentlich bewegenderes Gefühl, Werke von Dürer in seiner Heimatstadt Nürnberg anzusehen. Dürer hatte zu München keine Beziehung!“

Seit 2006 gibt es am 2. 7. einen fränkischen Feiertag, den “Tag der Franken”, der im Landtag auf Grund einer Petition eines Bürgers aus Naila mit den Stimmen bayerischer Abgeordneter beschlossen wurde. Der 2.7. deshalb, da am 2.7.1500 der Fränkische Reichskreis gegründet wurde. Gefeiert wird, wenn nicht der 2.7. auf ein Wochenende fällt, am folgenden Samstag oder Sonntag. Der Bekanntheitsgrad des fränkischen Feiertags und die geringe Beteiligung an den Feierlichkeiten lassen sehr zu wünschen übrig. Wie könnte man das verbessern?

„Indem nicht nur eine zentrale Feier, sondern in allen fränkischen Kommunen gefeiert werden würde. Die zentrale Feier ist aber sehr wichtig. Sie steht im Mittelpunkt des “Tages der Franken”. Der Ort der zentralen Feier hat sich bisher meistens große Mühe gegeben, dass der ´Tag der Franken` von der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Im restlichen Franken ist es nur dem Engagement einzelner Bürger zu verdanken, wenn gefeiert wird. Alle fränkische Kommunen müssten deutlich mehr Einsatz für den fränkischen Feiertag zeigen. Mit demHissen der Frankenfahne am “Tag der Franken” ist es nicht getan. Aber immerhin wird in 90% der fränkischen Kommunen inzwischen die Frankenfahne zum Feiertag gehisst. Es wurde schon darüber nachgedacht, ob nicht beantragt werden sollte, den “Tag der Franken” als offiziellen arbeitsfreien Feiertag in Franken einzurichten. Dadurch würde der “Tag der Franken” von allen Menschen in Franken wahrgenommen werden. Politisch denke ich, ist das aber derzeit nicht durchsetzbar.“       

Früher hatten die meisten Kommunen in Franken mit überwiegend protestantischem Glauben den Buß- und Bettag als arbeitsfreien Feiertag. Dieser Feiertag wurde zur Verwunderung der Bürger wegen der Pflegeversicherung vor über zwanzig Jahren ersatzlos gestrichen. Das war kaum nachvollziehbar. Wäre der ´Tag der Franken` nicht ein guter Ausgleich für die damalige Wegnahme des Buß- und Bettags?

„Darüber könnte natürlich grundsätzlich nachgedacht werden. Ich möchte diese Idee aber zur Zeit nicht weiter verfolgen, obwohl sie recht verlockend ist. Nach meiner Meinung könnte hier besser der Fränkische Bund dran bleiben.“

Weshalb gibt es so wenig Einigkeit bei den Franken in Franken?

„Das ist die große Frage, die bisher niemand lösen konnte. Deshalb hat es Bayern doch so leicht mit Franken. Wir arbeiten aber daran, dass Franken bei seiner fränkischen Einigkeit vorankommt. Die große Politik spricht von europäischer Einigkeit, die auf Grund großer Gegensätze immer ein Problem bleiben wird. Alle Franken haben dagegen vieleGemeinsamkeiten, so dass eine fränkische Einigkeit eigentlich zustande kommen müsste. Ich denke, dass eine in ganz Franken anerkannte fränkische Persönlichkeit es schaffen könnte.  Hoffen wir auf das baldige Erscheinen dieser fränkische Persönlichkeit.“ 

In der letzten Fußball-Bundesliga-Saison gab es die fränkischste Liga in der fünfzigjährigen Bundesligageschichte mit zwei fränkischen Vereinen, dem Club und Fürth. Das war doch wunderschön oder?

„Ja, das war es. Leider hat Fürth zu wenig gepunktet. Die vier Punkte gegen den Club waren mit insgesamt nur vier Siegen zu wenig. Aus fränkischer Sicht darf man aber hoffen, dass Fürth bald wieder aufsteigt und sich dann in der ersten Liga hält. Die ersten vier Spiele in der neuen Saison wurden alle gewonnen. So kann es gerne weitergehen. Der Club hat ja mit Bravour das Saisonziel, in der Liga zu bleiben, geschafft. Der Club sollte – auch aus fränkischer Sicht – die Ansprüche ruhig etwas höher stellen, denn die Anhängerschaft in ganz Franken würde sich über den sehnlichst erwünschten zehnten Meistertitel riesig freuen. Man muss es nur wollen! Große wirtschaftliche Risiken verlangt dabei aber niemand.2007 mit dem Pokalsieg sah man ganz deutlich, was auch in Nürnberg möglich ist.“
                                         

Vor der Schlussfrage nach Ihrem Wahlziel noch ein paar andere aktuelle Fragen. In der Fernsehillustrierten HÖRZU vom 26.7.2013 wurde Franken als “Bayern ohne hohe Berge” bezeichnet! Eine Frechheit?

„Auf jeden Fall eine Geschmacklosigkeit. Es gibt Journalisten ohne Fingerspitzengefühl. Die merken gar nicht, wenn sie Menschen kränken. Franken ist natürlich Franken. Franken ist politisch ein Teil von Bayern. Der größte Teil von Franken liegt im Land Bayern. Das sind die Fakten. Franken hat keine so hohen Berge wie Bayern. Dafür hat Franken den deutlich höheren Horizont. Das können Sie ruhig so schreiben!“

Herr Krieger aus Würzburg engagiert sich in Unterfranken sehr für regionale Spezialitäten. Er ist außerdem Herausgeber der ´Fränkischen Illustrierten`. Aber er sagt, er wäre Franke, er wäre Bayer und er wäre Deutscher, aber kein Europäer. Wie stehen Sie dazu?

„Ich bin Franke und lebe in Bayern. Lieber wäre mir ich würde in Bayern-Franken leben. Das müsste geändert werden, da wiederhole ich mich gerne. So wie ein Bayer kein Franke ist, ist auch ein Franke kein Bayer. So einfach ist es. Aber ich bin natürlich auch Deutscher und im Gegensatz zu Herrn Krieger auch Europäer. Vielleicht weiß Herr Krieger nur nicht, dass er als Franke und Deutscher auch Europäer ist.“

München bewirbt sich wahrscheinlich wieder für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2022. Wie sehen Sie bzw. die Partei diese Bewerbung?

„Eigentlich lehnen wir diesen Gigantismus, der voraussichtlich bis zu fünf Milliarden Euro kosten würde, ab. Das Geld könnte man besser für Bildung, Erhaltung der Straßen, Brücken und Krankenhäuser einsetzen. Wenn es aber tatsächlich so weit kommen würde und München bekäme vom IOC den Zuschlag, dann nur unter der Bedingung, dass auch in Franken diese Winterspiele ausgetragen werden. Zum Beispiel Skilanglauf im Fichtelgebirge oder Eiskunst- lauf in Nürnberg. Oder Franken müsste eine entsprechende Ausgleichszahlung erhalten. Die fränkischen Abgeordneten sind hier gefordert, Bedingungen für Franken zu stellen.“

Dritte Startbahn am Flughafen München?

„NEIN! Stärkung des Nürnberger Flughafens muss das Ziel sein!“

Autobahnmaut nur für Ausländer?

„Geht gesetzlich gar nicht. Eigentlich eine Schnapsidee. Kommt aber bei einfach gestrickten Personen gut an und bringt Wählerstimmen. Das ist der Hintergrund!“

Jetzt zur Schlussfrage. Was kommt für “Die Franken” bei den Wahlen heraus?

„Ich bin kein Hellseher. Ich hoffe aber, dass viele Menschen in Franken wahrnehmen, dass eine Partei für Franken auf dem Wahlzettel steht. Es gibt noch viele unentschlossene Wähler, die sich erst im Wahllokal entscheiden, wem sie ihre Stimme geben. Wir hoffen, dass der ein oder andere dieser Wähler sich für uns entscheidet. Auch versuchen wir bisherige Nichtwähler zu mobilisieren. Die Stimmen unserer Helfer und Sympathisanten sind uns sicher. Insgesamt hoffen wir auf ein kleines Wunder. Am Abend des 15. September wissen wir mehr.“

Und wer gewinnt die Landtagswahl?

„Da deutet alles auf einen klaren Sieg der CSU hin. Die absolute Mehrheit der CSU wäre aber für die Demokratie schlecht. Besser wäre, wenn die CSU wieder eine Koalition eingehen müsste. Die Wähler entscheiden.“

 

 

Der Fränkische Bund ist überparteilich und gibt keine Wahlempfehlung ab. Der Fränkische Bund wünscht Ihnen aber natürlich für den Wahlkampf viel Erfolg und ein gutes Ergebnis. Alles Gute für Sie und Ihre Partei.

 

Schlußbemerkung:

Jetzt liegt es an uns Franken die jahrzehntelange Benachteiligung Frankens durch die Stimme für Franken zu beenden. Noch nie hatten wir Franken die Möglichkeit rein fränkisch zu wählen.

Also liebe Franken zeigt einmal, dass Ihr freie Franken seid und Euch nicht länger von der weiß-blauen Besatzermacht gängeln lasst.

Thema: Partei für Franken | Beitrag kommentieren

260. Franken – CSU – Bayern

Samstag, 31. August 2013 | Autor:

Frankenlied

 

The YouTube ID of 2Mda-QuvQ4c&feature=related is invalid.

 

Sehr geehrte fränkische Mitbürger,

in den letzten Jahren bin ich immer wieder über die Kenntnis der fränkischen Bürger zur bayerischen Politik erschüttert worden. Jetzt vor der neuen Landtagswahl am 15.09.2013 hat sich dies wieder auf eine erschreckende Art und Weise bestätigt.

 

 

Erst heute am 31.08.2013 hat mir ein fränkischer Bürger, der alle Sinne noch zusammen hat, doch allen Ernstes erzählt, dass er CSU Mitglied ist, weil dies die Partei ist die noch etwas für die Landwirtschaft macht. Auf meinen Einwand ob die vorhandenen Mittel zur Verteilung denn von der CSU erwirtschaftet wurden, und ob nicht eine z.B. fränkische Partei diese Mittel nicht noch wesentlich gerechter verteilen könnte, folgte nur Schweigen.

 

Jeder der sich mit den Wirtschaftsdaten etwas auskennt wird wissen, dass Franken trotz 50 jähriger Benachteiligung noch immer einen großen Teil der Wirtschaftsleistung Bayerns beiträgt. Die Mittel die Franken erwirtschaftet sehen wir aber nur teilweise wieder, weil der zentralistische Staatsapparat in München die Mittel nach seinen Vorstellungen verteilt. Wenn die Bevölkerung in Franken es nicht begreift, dass die sogenannten Wohldaten aus München nicht von Oberbayern erwirtschaftet wurden, sondern, das dies eigene Früchte sind – die man nur teilweise zurück erhält – dann kann man uns Franken wirklich nichtmehr helfen.

 

Wikipedia Foto Richard Bartz – Bayer. Staatskanzlei

Jetzt frage ich mich immer wieder, ist denn der Franke schon so Urteilsunfähig, dass er nach 50 Jahren CSU Allein – Herrschaft  die Tatsachen nur noch durch die weiß-blaue CSU Brille erkennen kann?

Die Franken galten noch vor Jahrzehnten als die Elite der Bayern – obwohl wir nie Bayern waren und auch werden -, dass läßt sich in den Gesichtsbüchern nachweisen. Warum sind die Franken nun so beschränkt, unfähig und außerstande die Realitäten zu erkennen? Ist es eine vornehme Zurückhaltung gegenüber der Staatsmacht in München, ist es der voreilende Gehorsam den viele fränkische Abgeordnete seit Jahren zugunsten Ihrer Karriere praktizieren, oder ist man inzwischen wirklich schon so domestiziert, dass man sich wertlos, unbrauchbar oder drittklassig einstuft.

Wenn ich mich in meiner Einschätzung täuschen sollte, dann frage ich jeden Franken: Warum lassen wir uns ausbeuten, demütigen und provozieren und unternehmen nichts dagegen. Ja, es geht sogar soweit, dass wir Franken auch noch mit großer Mehrheit diese Staatspartei wählen,  die Franken seit 50 Jahren nachweislich benachteiligt. Wie hat es der Pasta Ministerpräsident Stoiber einmal klar ausgedrückt.

Die dümmsten Kälber wählen Ihre Metzger selber.

Wollen wir Franken uns das weiterhin nachsagen lassen und gefallen lassen?

Wacht auf!

Schaut den Realitäten in die Augen!

Zahlen lügen nicht! Es sind funditierte Zahlen.

 

Noch eine Frage die mich umtreibt.

 

Warum verleugnen und verraten so viele Franken Ihre Heimat?

 

 

Dies gesieht bei der Kultur, bei Tradition, bei Produkten, bei der Sprache usw.

Warum?

Ein Stamm der diese seine Werte “verkauft” und verrät, wird zugrunde gehen. Wollen wir das???

 

Wir können etwas ändern, wenn wir auch politisch die Weichen stellen.

Diese Möglichkeit hat jeder Franke bei dieser Landtagswahl. Die Partei für Franken wurde im Jahre 2009 in Bamberg gegründet und ist erstmals bei einer Wahl für alle Franken wählbar. Wenn nur 20% der Franken ihr Kreuz bei der Partei für Franken setzen, dann werden wir in den Landtag einziehen und die Interessen Frankens zu 100% vertreten.

 

A copyright www.Frankenland-versand.de

 

 

 

Thema: Zum Nachdenken! | Beitrag kommentieren

259. Franken gibt’s nur dreimal. Gott sei Dank

Dienstag, 27. August 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Lieber Blogbesucher,

die Beiträge von Günter Flegel treffen den Nagel immer auf dem Kopf, und das gefällt mir. Er nennt die Dinge wie sie sind, eben wie es für uns Franken so typisch ist. Nicht herum eiern, sondern ehrlich die Meinung sagen.

Günter Flegel Redakteur FT

 

Der Tag der Franken ist ein seltsamer Feiertag, unter anderem deshalb, weil er nicht gefeiert wird. Was daran liegen könnte, dass der Franke in sich ruht und keinen besonderen Grund für irgendwelche Feierlichkeiten sieht. Franken? Bassd scho.

In Franken gab es nie einen Volksaufstand, dessen  gedacht oder der gefeiert werden könnte, keinen Unabhängigkeitstag (noch nicht, ha!), keinen Sturm auf die Bastille (hä?) und keinen Nationalhelden oder -heiligen von halbwegs  vorzeigbarem Format. Nie stand ein amerikanischer Präsident auf einer fränkischen Rathaustreppe und rief: „Ick bin ein Franke.“ Noch nicht einmal eine Wiedervereinigung könnten die Franken feiern, das wäre ja auch noch schöner.

Franken ist einzigartig und einig in seiner Drei-Uneinigkeit, die sich nicht nur auf Ober-, Unter- und Mittelfranken bezieht, sondern  sich als roter Faden durch die Geschichte und den Charakter der Region schlängelt wie der Main, als er noch Fluss sein durfte und nicht Bundeswasserstraße. Der Betonkanal ist kein Main mehr, da kann die Landesausstellung in Schweinfurt noch  so jubeln.

Diese kleine Abschweifung führt zurück zum Tag der Franken und der Frage, was den Franken vom Feiern abhält. Ist es vielleicht die Unübersehbarkeit der Tatsache, dass das Fränkische immer weniger wird, abgeschliffen von der Globalisierung, auf Facebook zu Tode gepostet und auf dem Altar der  um sich greifenden  Verblödung geopfert?    Der Preiß’ kommt in München gut zurecht, er muss nur wortlos oft genug anstoßen; und ein Münchner ist unter den Berlinern  kein Exot mehr, wenn er ein paar Brocken Schwäbisch spricht.

Das Leben in Franken ist und bleibt dagegen eine intellektuelle Herausforderung: „Entschuldigen Sie bitte, ich habe Ihren Ausführungen nicht bis ins Detail folgen können; würden Sie die letzten beiden Sätze bitte  noch einmal wiederholen?“ Das heißt, ins  Fränkische übersetzt: „Hä?“

Auf dieser hohen Ebene verstehen sie sich, die Ober-, Unter- und Mittelfranken, ein Volk, das wie seine Sprache ein Kondensat aus allem ist, was wahr und gut und schön und richtig war. Während der klägliche Rest weiterzog und sich rund um Franken niederließ. Franken braucht keinen Feiertag. Jeder Tag ist ein Frankentag!

Thema: Frankenseite | Beitrag kommentieren

258. Wahl in Bayern 2013 – Franken warum laßt Ihr euch das gefallen?

Dienstag, 20. August 2013 | Autor:

Frankenlied

The YouTube ID of 2Mda-QuvQ4c&feature=related is invalid.

 

Eine Bemerkung vorneweg:

Das dümmste Argument das ich von einen Franken hören kann, ist, Ihr – wer ist bitteschön ist Ihr – habt ja doch keine Chance die 5% zu erreichen.

1. Gibt es jetzt in Franken, Ihr, also echte Franken, und wer sind dann die anderen?

2. Hätten die Grünen vor 30 Jahren genauso gedacht, gäbe es diese Partei heute nicht. Was haben Sie erreicht?

3. Wollen wir gegen die Ungleichbehandlung von Franken etwas tun? Wenn Ja, dann müssen die Franken sich langsam einmal klar werden, was sie wollen.

Soviel zur Klarstellung!!!

 

Lieber Blogbesucher,

ich frage mich seit vielen Jahren, warum der angeblich intelligente fränkische Bürger seit Jahrzehnten von den weiß-blauen Parteien an der Nase herum führen lässt.

Ist es von einer sogenannten Volkspartei – CSU – nicht eine ungeheuerliche Taktlosigkeit, ja Provokation in Franken solche Wahlplakate zu präsentieren.

Die CSU kann dies nur dann, wenn sie sich sicher ist, dass das Volk der Franken dies nicht begreift was hier ab geht, oder, dass man seine eigene fränkische Identität schon aufgegeben hat.

 

Ich frage mich angesicht einer solchen Werbung, ist der Großteil der Franken wirklich schon so abgestumpft, dass er sich diese Seppkulturdarstellung ohne Reaktion gefallen läßt. Was glauben Sie wohl was in Oberbayern los wäre, wenn die CSU in Oberbayern eine solche fränkische Werbung machen würde? Immerhin macht Franken 30% der Bevölkerung und der Wähler aus.

Das würde einen Aufstand geben.

Warum ertragen wir Franken diese arrogante, brüskierente, freche, deplazierte, taklose, unverschämte bayerische Brüskierung?

Meine einzige Frage:

Warum?

Haben wir unsere Kultur, unsere Heimat schon so verraten und verkauft, dass wir das nicht mehr merken?

Ein Weg heraus aus diesem Dilemma ist:

Lesen Sie noch die neuesten Meldungen von der weiß-blauen Amigo Front.

Die Bananenrepublik wird weiter ausgebaut und die Selbstbedienung nimmt ständig zu.

Meine Frage ist: Ist der Bürger in Bayern schon so wurstig, stoisch und seelenlos, dass ihm dies alles egal ist?

Wenn dies so ist, dann die zweite Frage: Ist der Großteil der Franken ebenso gepolt?


Thema: Partei für Franken | Ein Kommentar

257. Wahl in Bayern 2013 – Franken wählt doch endlich einmal fränkisch!

Dienstag, 20. August 2013 | Autor:

Frankenlied

 

Eine Bemerkung vorneweg:

Das dümmste Argument das ich von einen Franken hören kann, ist, Ihr – wer ist bitteschön ist Ihr – habt ja doch keine Chance die 5% zu erreichen.

1. Gibt es jetzt in Franken, Ihr, also echte Franken, und wer sind dann die anderen?

2. Hätten die Grünen vor 30 Jahren genauso gedacht, gäbe es diese Partei heute nicht. Was haben Sie erreicht?

3. Wollen wir gegen die Ungleichbehandlung von Franken etwas tun? Wenn Ja, dann müssen die Franken sich langsam einmal klar werden, was sie wollen.

Soviel zur Klarstellung!!!

 

 

Liebe fränkische Bürger,

erstmals in der Nachkriegszeit haben fränkische Bürger die Möglichkeit eine fränkische Partei zu wählen, die fränkische Interessen in München zu 100% vertritt. Wir haben es in den letzten 50 Jahren alle erlebt, dass fränkische Abgeordnete bei der bayerischen weiß-blau gefärbten Partei ihre Heimat nach Übertritt der Donau zumeist vergessen haben oder sich den Zwängen der “mia san mia” Fraktion gebeugt haben. Für uns Franken sind meist nur die Brosamen übrig geblieben, die in München uns dann in großzügiger Manier und mit großem Medienrummel überreicht wurden.

Vor Landtagswahlen waren wir Franken aber immer die Besten, die Intelligentesten und liebenswerten Menschen die man sich vorstellen konnte. Den Honig den man uns alle 4 Jahre um den Mund geschmiert hat, haben wir dann 4 Jahre lang schlecken dürfen. Nachdem sich dieses Schauspiel aber nun schon über 50 Jahre wiederholt, sollte doch jeder Franke – wenn er intelligent ist – begriffen haben, dass es diesesmal wieder so läuft wenn wir nicht aufwachen und endlich fränkisch wählen.

 

 

Auf solches plumpe Anmachen wie wir sie jetzt an den Straßenschildern erleben, sollten wir nicht herein fallen.

Warum sollte ein Franke weiß-blau denken?

Autonomie für Franken, der größte Treppenwitz!

Eine fränkische Bayernpartei – plumper geht es wohl nicht mehr?

Sind wir Franken Bayern? Nie und nimmer!

 Allein die Sprache ist schon der Hammer.

Thema: Partei für Franken | Beitrag kommentieren

Franken sind keine Baiern
Datenschutzübersicht

Wir verwenden Cookies, die es uns ermöglichen, die Benutzung der Webseite zu analysieren. So können wir die Seite weiter verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmst Du der Nutzung von Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung findest Du mehr Informationen und kannst die Cookies deaktivieren.
(Datenschutzerklärung)